Ihre Meinung zu: Ex-VW-Chef Winterkorn auch in Deutschland angeklagt

15. April 2019 - 13:32 Uhr

Im Dieselskandal hat die Staatsanwaltschaft Braunschweig Anklage gegen den ehemaligen VW-Chef Winterkorn erhoben - unter anderem wegen schweren Betrugs. Neben Winterkorn wurden vier weitere Personen angeklagt.

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Kommentare

das hat aber lange gedauert,

bis offenbar die staatsanwaltschaft den beteuerungen der medien, es sei geschummelt worden, nicht mehr glauben mochte. es ist also doch millionenfacher betrug

@Superschlau - 09.04., 17:23

"Gegen Gesetz verstoßen? Weil ich mir Platz mache, den die anderen mir nicht lassen wollen?"
Nein, weil Sie sich Platz machen, den Ihnen das Gesetz nicht zubilligt. Da Sie den einschlägigen Paragrafen (§ 2 Abs. 2 StVO)in Ihrem Ausgangspost zitieren, gehe ich davon aus, dass er Ihnen durchaus geläufig ist.
"Wie kommen Sie darauf, die Mineralölsteuer wäre zweckgebunden?"
Weil auch dies (Überraschung- Überraschung) in einen Gesetz steht: Artikel 1 des Straßenbaufinanzierungsgesetzes.

Endlich Verantwortung übernehmen ...

sollte der Herr Winterkorn. Von wegen "nix gewusst" ... schließlich wird er auch für seinen Job auch weit über Gebühr entlohnt. Täuschung / Betrug durch einen Laden dem er vorsteht muß zu seinen Lasten gehen. Bei Verurteilung bitte bitte Justizvollzuganstalt ohne Bewährung für mindestens 2 Jahre (Geldstrafe ... Blödsinn - hat er eh genug von) - endlich mal Zeichen setzen !!!!!!
Es wird Zeit Verantwortung zu übernehmen und auch zu honorieren - in diesem Fall deutlich negativ !!!!

na endlich

Na endlich wird der Kopf des Ganzen jetzt angeklagt. Hoffe das er auch seine gerechte Strafe bekommt. Dass ist nämlich noch nicht klar, in diesem "Rechtsstaat".

Wahrheit wärt am längsten.

Na endlich!!!!!!!

Schaun wer mal...

ich befürchte das wird mal wieder so ein Scheinprozess bei dem der Richter zum Schluss den Finger hebt und 'du ' du ' du sagt. Hauptsache man hat das Gefühl auch Topmanager würden nicht über dem Gesetz stehen. Recht und richtig wäre in diesem Fall die komplette Übernahme der Verantwortung und Erstattung des Schadens auch auf die Gefahr hin, dass Herr Winterkorn und seine Gefährten danach von Hartz leben müssten. Alles andere riecht leider nur nach Show.

Na bitte , es geht doch mit

Na bitte , es geht doch mit der fortschreitenden Deindustrialisierung Deutschlands. Nach Daimler jetzt VW als TS...., mal schauen was noch als „Mia san mia“ Bastion die Klagerunde der "Fridays for Future" so an Arbeitslose in "Grün“ Deutschland generiert.

Was denn nun?

Überschrift:
"Ex-VW-Chef Winterkorn angeklagt."
Am Ende des Beitrages:
"Das zuständige Landgericht Braunschweig muss nun über die Zulassung der erhobenen Anklage entscheiden."

Endlich ...

Endlich ein erster, glaubhafter Schritt in Richtung Aufarbeitung und vor allem ein erster Schritt, um die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen und in Verantwortung zu nehmen.

Das ist mehr als überfällig - aber besser spät als nie. Es ist wichtig für die Glaubwürdigkeit des Rechtsstaates und zur Wiederherstellung von Vertrauen in die Industrie, dass hier endlich ernst zu nehmend ermittelt wird und Verantwortliche vor Gericht gestellt werden.

Bisher war das nicht der Fall - im Gegenteil hat sich der Staat schützend vor die Konzerne gestellt - im Falle von VW möglicherweise auch, weil er selbst die Hände mit im Spiel hat.

Es bleibt zu hoffen, dass es sich nicht nur um eine Finte handelt und es tatsächlich zu Verfahren kommt.

reicht für lebenslang

Die Anklage reicht für lebenslang, was ich hoffe. Aber es dauert schon viel zu lange.

Anklage wegen.....?

Ich bin mir relativ sicher, dass diesen Herrschaften die Haft verschont bleiben wird.

Erstens wusste Herr Winterkorn (höchstwahrscheinlich) von nichts.

Zweitens hatte er keine Ahnung von Betrug.

Hinter den Kulissen werden sich Winterkorn und Staatsanwaltschaft einig werden (neeiiin, kein Deal!), dass er ein einige Milliönchen Strafe zahlen wird.

PS. Wäre W. ein kleiner Arbeitverrichter, so würde er die volle Härte des Gesetzes zu spüren bekommen.

PSS. Es ist, wie es immer war: Die kleinen werden gehängt, die Großen kriegen es "geschenkt".

Es wurde Zeit

Die Anklage gegen Winterkorn und vier weitere Personen wurde höchste Zeit. Zeitweilig entstand fast der Eindruck das eine Gleichbehandlung der Bürger vor Gericht nicht mehr gegeben sei. Trotzdem ist die verspätete Anklage zu bemängeln. Peinlich ist das hier die Justiz in Amerika als erster reagierte und auch die Maßstäbe setzte. Es bleibt ab zu warten in wie weit die Justiz in Deutschland die Dinge wieder im rechten Lot bringen kann.

Ach wie putzig!

Die Staatsanwalt müsste Herrn Winterkorn NACHWEISEN, dass er definitiv und wissentlich Anweisung zu diesem Betrug gegeben hat. Niemand in einer solchen Position wird derartige Anweisungen im Klartext und gar schriftlich aussprechen. Nein, die Millionen-Cracks lassen was anklingen, was andere misinterpretiert haben und von dessen Umsetzung sie nie etwas mitbekommen haben. - Na denn viel Spaß! Im Zweifel steht Aussage gegen Aussage.

Applaus

Mei, hoffentlich passiert ihm nichts und er wird verurteilt, der arme Bua!

Endlich

Das geschieht dem Mann Recht. Es wird Zeit, dass die Verantwortlichen vor Gericht kommen und im Schuldfall eine Haftstrafe antreten. Mit Bewährungsstrafen würde sich unser Rechtsstaat lächerlich machen.

Hier könnten wir doch mal mit

Hier könnten wir doch mal mit "Enteignung" anfangen.
Herr W. hat immer so argumentiert, daß er von jedem Schräubchen wissen müsse und ständig mit einem Bein im Gefängniss stünde, weil er so viel Verantwortung trage. So rechtfertigte er seine 20 Millionen Euro im Jahr. Nun wusste Er angeblich von Nichts und hat bis jetzt keinerlei Verantwortung übernommen. Ergo: überbezahlt. Das könnte man nun einfach zurückfordern.

Hätten sie mal

Hätte VW 100 Mio mehr in die Entwicklung gesteckt dann hätten sie Mrd sparen, ihre Mitarbeiter vernünftig bezahlen, die Autos billiger machen und die Aktionäre bedienen können.
Nieten in Nadelstreifen. Winterkorn gehört enteignet und super lange eingesperrt.
Wer glaubt Schummelsoftware bleibt unentdeckt hat im Management nichts verloren .

Zum guten Schluß Urteil oder Vergleich?

Spannend ist die ganze Geschichte schon. Aber die Frage ist, ob es in dem Strafprozeß zu einem Vergleich (wie z.B. beim Herrn Ackermann) oder zu einem Urteil kommen wird. Nur ein Urteil wird die Möglichkeit zur Zivilklage (Schadenersatz) eröffnen.
Warten wir also einmal ab, ob sich die Schlinge auch wirklich zuziehen wird!

Besser spät als nie!

Als "einfacher" Bürger bekam man schon den Eindruck: als Reicher bleibst du immer straffrei!

Bleibt zu hoffen, daß am Ende auch wirklich Recht gesprochen wird!!!

Werden Vorstandsboni eigentlich bei der Bemessung von Tagessätzen mitgerechnet?

Endlich!!!!

Ich war mir ganz sicher, dass in Deutschland NIE ein wirklich Verantwortlicher aus der Autoindustrie angeklagt wird - großartig, dass ich mich anscheinend geirrt habe.
Bildung einer kriminellen Vereinigung wäre auch passend...

Ex-VW-Chef Winterkorn auch in Deutschland angeklagt

Ich hoffe doch, dass die hohen Herren von BMW und Daimler auch noch zur Rechenschaft gezogen werden.
Die sollen sich dann hinter Gittern wiedersehen. An das Vermögen wird man wohl nur bedingt herankommen, da die feinen Herrschaften sicherlich zur eigenen Sicherheit Offshore-Konten eingerichtet haben.

Gruß Hador

VW Konzern NICHT Gegenstand des Verfahrens?

Das soll einer verstehen! Winterkorn mag zwar aus dem Konzern ausgeschieden sein,
schliesslich war er aber sehr wohl Teil des Konzerns. Obwohl diverse Klagen im Raum stehen (aus gegen den jetzigen Chef), gibt es bei VW keine Einsicht aber jede Menge
Verweigerung die Verantwortung für diesen
Betrugs Gesamtkonzern zu übernehmen.
Winterkorns Betrug ist ja nur ein Symptom für
die jahrelange kriminelle Konzernkultur.

Ich sage nur:

ENDLICH.

Dem Gesetz verpflichtet

Ich begrüße diese Anklage gegen den ehemaligen Vorstand von VW ausdrücklich. Mal sehen, ob das Gericht sie auch annimmt.

Ein gutes Beispiel dafür, dass deutsche Staatsanwaltschaften an Recht und Gesetz gebunden sind, aber nicht an Weisungen aus der Politik.

Verbrauchertäuschung als Methode

Seit Jahrzehnten werden die Verbraucher beim Autokauf massivst getäuscht.

Verbrauchsangaben in Prospekten liegen teils 30% bis 50% unter den in der Praxis erzielbaren Verbräuchen.

Spricht man die Händler auf den deutlich höheren Verbrauch an, bekommt man nichts als Unfug zu hören: "Das gibt sich, der Wagen muss erst eingefahren werden, bla bla bla"

Als Verbraucher hat man ein Produkt gekauft, welches die zugesicherten Eigenschaften in keinster Weise erzielt.

Das selbe gilt für die Abgaswerte - die natürlich an den Verbrauch gekoppelt sind - und zudem noch gesondert manipuliert wurden.

... endlich geht es den systematischen Betrügern an den Kragen! ...

... auch, wenn ausländische Hersteller mit Sicherheit genauso betrügen - als Verbraucher wünscht man sich, dass Produktzusagen auch erfüllt werden!

Endlich...

...werden auch hier die verantwortlichen Führungskräfte zur Rechenschaft gezogen- Zwar beteuern alle unisono von nichts gewußt zu haben, aber auch wenn dies der Fall sein sollte (was absolut unglaubwürdig ist), Unwissenheit schützt vor Strafe nicht. Und hier gehört nun mal mit aller Strenge des Gesetzes zugeschlagen. Millionen an Gehälter und Bonis einkassieren, aber für nichts verantwortlich zeichnen. Im Grunde gehört bei diesen Managern und Vorständen jegliches Vermögen eingezogen um damit die betrogenen Kunden 1:1 zu entschädigen. Doch leider, auch wenn es jetzt zur Anklage kommt, wie wird das Urteil am Ende aussehen. Wohl kaum Gefängnis, höchstens eine Strafzahlung die die Herrn wohl aus der Portokasse begleichen werden. Ein Wunder käme es anders denn schließlich sind sie allesamt "Systemrelevant".

Tja, was soll "man(n)"

noch dazu sagen. Herr Prof. Dr.-Ing. Winterkorn wusste, laut Staatsanwaltschaft schon im Jahre 2006, dass sich Ingenieure Gedanken gemacht haben, wie wir die "Umwelt" von Schadstoffen entlasten können.
Herr Prof. Dr.-Ing. Winterkorn wollte den Ball an die Abteilungsleiter oder Hauptabteilungsleiter der Entwicklung weiterreichen, um sich als "Saubermann" in der Öffentlichkeit, wie Politik, darzustellen.
Aber, das war schon von der amerikanischen Justiz, entkräftet worden.
Jetzt kommen die "Großen"Strafrechtsverteidiger zum Zuge. Bin gespannt, wie die das Gängeln werden. Hier liegt doch 100% schwerer Betrug vor. Das kann bis zu lebenslänglich ausgehen. Über die 15 Jahre hinweg. In den USA wären es für Ihn mehr als 50 Jahre.
Schauen wir einmal , was das Gericht für einen "Wirtschaftsführer" dafür ansetzt.

RE:TaxMax

Können sie vielleicht ein Beispiel anführen, bei dem die deutsche Justiz in den letzten Jahren einen "Scheinprozess geführt hat, bzw. eine Show abgezogen hat ?

Gruß Hador

Das gemeine Volk ...

Käufer sind hintergangen worden, staatliche Prüfstellen ebenfalls –alles sehr dramatisch. Aber der einfache Bürger auf der Straße, das Kind, das morgens zur Schule fährt, sie alle sind von dem Dreck in der Luft betroffen.
Dem Dreck, der gegen gesetzliche Auflagen in die Umwelt freigegeben wird und den sie schlucken mussten und noch müssen.
Wer spricht für die?
Ich schäme mich jedenfalls.
Einzelpersonen, die sich solcher oder ähnlicher Straftaten schuldig gemacht hätten, lägen längst in Ketten ...

Rechtsstaat-Bashing

Wieso solch ein Artikel immer gleich zum Rechtsstaat-Bashing missbraucht wird?
Im Zweifel für den Angeklagten gilt nun mal auch, wenn uns das Ergebnis nicht gefällt. Das hat nichts mit tendeziöser Justiz zu tun.

RE:Elitedemokrat

"Verbrauchertäuschung als Methode"

Wenn man die Verstrickungen der KBA unter der Führung des Verkehrsministeriums auf der einen, und die Autoindustrie auf der anderen Seite sieht, dann braucht es einen doch gar nicht wundern.
Vielleicht sollte die Staatsanwaltschaft auch mal beim KBA vorbeischauen, da findet sich sicher auch noch etwas zu diesem Thema.

Gruß Hador

15:49 von Elitedemokrat

«Verbrauchertäuschung als Methode
Seit Jahrzehnten werden die Verbraucher beim Autokauf massivst getäuscht.
Verbrauchsangaben in Prospekten liegen teils 30% bis 50% unter den in der Praxis erzielbaren Verbräuchen.»

Die unrealistischen Verbrauchsangaben in Prospekten sind seit jeher weniger den Autoherstellern, als den Vorschriften der Messverfahren zur Verbrauchsermittlung anzulasten.

Zwar wurden auch diese seit jeher von den Autoherstellern mit bestimmt.
Aber letztendlich alle von der Politik beschlossen.

Niemand muss sich wundern, dass er real mehr verbraucht, als ein KfZ im Testzyklus ohne Reserverad, mit vier ausgebauten Sitzen, nur 5 Litern Sprit im Tank. Bei einem Motor, der ständig nur im idealen Bereich der Umgebungstemperatur läuft.

Anders sieht es aber bei den Manipulationen bzgl. der Abgastests aus.
Da haben sich die Autohersteller "so richtig selbst ins Knie geschossen".

Dennoch schmerzen die Kugeln mehr noch in den Knien all der getäuschten Wertverlust-Käufer …

Viel zu spät und erbärmlich.

Viel zu spät und erbärmlich. Aber gleichzeitig pünktlich um die aufgebrachte Stimmung wegen der neuen Urheberrechtsreform zu glätten. Hier hätte man sofort so wie in den USA vorgehen sollen. "Made in Germany" bedeutet nun offiziell "gelogen und betrogen" und "teurer deutscher Schrott". Man darf es VW (Audi, Porsche, etc.) und Daimler verdanken. Und das Beste ist, der Ausgang ist noch offen. Da wird sich der Herr Winterkorn noch beschweren.

@ 14:44 von Superschlau

>>Hier könnten wir doch mal mit "Enteignung" anfangen.<<

Ein sehr, sehr guter Gedanke! Bin ich zu 100% bei ihnen.

PS. Enteignungen sind nur machbar, wenn es das Volk betrifft.

In der Politik gibt es hauptsächlich Wirtschaftsfreunde, die diesen Gedanken niemals haben werden.

@ ljob 14:09 Uhr

"Wahrheit wärt am längsten."
Die Verjährung (zu Gunsten der Betrogenen) ist sicher im Sinne von Wirtschaft und Politik abgelaufen?!

Warum hat hier keiner Vertrauen in unsere Rechtsprechung...

10 JAHRE wird der nette Herr bekommen, errm... auf Bewährung (der Privat-Jet nach Südafrika wartet schon...)

Winterkorn

Verbrecherkonzern! Hoffentlich wird er eingesperrt.

Zeichen setzen

ich wundere mich, das Herr Winterkorn noch in Deutschland lebt, mit dem Erdbeben, das er ausgelöst hat. Das muss man sich mal vorstellen: VW hat das bisher 30 Millarden gekostet. Ich kann mir nicht vorstellen, das der Verkaufsdruck so groß ist, das man kriminelle Methoden anwendet. VW Autos sind solide und wertbeständig (außer Diesel) Warum also schummeln? Es wird so kommen: Herr Winterkorn geht KEINEN einzigen Tag ins Gefängnis, sondern kauft sich frei... das war schon immer so in der BRD.

Winterkorn angeklagt

Wurde auch Zeit! Was bei VW und auch bei anderen Herstellern gelaufen ist und noch läuft (z.B. Daimler) benötigt zur Planung und Umsetzung viel kriminelle Energie.
Als Dummkopf schafft man es nicht an die Spitze eines Weltkonzerns, also kann man durchaus davon ausgehen daß Winterkorn nicht nur von Anfang an Bescheid wußte sondern den Betrug auch guthieß. Sollte es zu einer Verurteilung kommen - bitte Knast ohne Bewährung, alles andere wäre nutzlos - dann täte das dem Glauben an einen funktionierenden Rechtsstaat durchaus gut.

Am Ende Schaden für Made in Germany

Ohne Zweifel sollen und müssen die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen werden. Aber wird das auch passieren ? Wer fragt nach der Verantwortung der Politiker die immer absurdere Abgaswerte forderten anstatt technisch machbare Lösungen oder andere Technologien. Ja Konzerne haben Ihren Technikern die Aufgabe erteilt und als es nicht ging wurde getrickst und betrogen. Ja wir sind entrüstet, aber wir sind auch Meister in der Selbstdemontage. Früher liebte der Deutsche sein Auto und Made in Germany. Heute demontieren Politiker diese Industrie. Kaum ein Politiker in den USA würde gegen sein eigenes Land wettern wie wir D das können. Bravo. Nochmals ich finde diese Vorkommnisse zu tiefst unschön aber wir sollten uns fragen wo die Ursachen liegen. Am Ende frage ich mich seit dem ersten Verdacht: Wo liegt die Urzelle ? Welcher Zulieferer hat in seiner Giftküche diese Strategie ausgebrütet und hat sie allen angeboten? Jeder hat so etwas gemacht auch die anderen USA, China oder Japan.

Übrigens...

@lubbert

Die Staatsanwaltschaft hat Anklage erhoben, das Landgericht muss jetzt als nächsten Schritt darüber entscheiden, ob diese Anklage zur Hauptverhandlung zugelassen wird. Das ist so in der Strafprozessordnung vorgesehen. Vielleicht löst diese Info Ihre Irritation.

Und ansonsten wird man sehen müssen, was in dem Verfahren letztlich "herumkommt". Große deutsche Wirtschaftsprozesse sind bisher leider noch immer im Sand verlaufen (für ein positives Gegenbeispiel wäre ich dankbar, mir fällt keines ein). Und auf jeden Fall wird das Verfahren Jahre und Jahre und Jahre dauern - nach aller Erfahrung mit deutschen Gerichten in solchen großen Wirtschaftsprozessen. Die Rechtsanwälte von Herrn Dr.-Ing. Winterkorn positionieren sich ja offenbar schon prozesstaktisch so (Spielverzögerung würde man das im Fußball nennen).

Herr Dr.-Ing. Winterkorn wird übrigens auf keinen Fall lebenslänglich ins Gefängnis müssen, da ist das StGB vor. Vielleicht ein ganz klitzekleines bisschen - vielleicht...

@Erfahrungsträger

Was für ein ärmliches Statement! Was für ein dürres Gerechtigkeitsempfinden!! Jämmerlich! Einfach nur jämmerlich!!

16:12 von megatools

«Einzelpersonen, die sich solcher oder ähnlicher Straftaten schuldig gemacht hätten, lägen längst in Ketten ...»

"Private Einzelpersonen" können sich solcher oder ähnlicher (systematischer) Straftaten gar nicht schuldig machen. Und in Ketten gelegt wird hierzulande durch die Justiz auch niemand mehr (außer evtl. "gefährliche Hunde").

Ich denke auch nicht, dass bei VW "nur untere Chargen" über Jahre hinweg ohne jedes Wissen des Herrn Winterkorn breit und groß angelegte Manipulation betrieben.

Aber Denken von mir, Ihnen und anderen ist nicht juristisch belegbares Wissen darum, was Winterkorn tatsächlich wusste oder anordnete.

"In Ketten zum Pranger geschleppt und dort ausgestellt", ohne konkrete Beweise zu haben. Das war einst in vergangenen und finsteren Zeiten.

So suspekt mir Winterkorns Verhalten und Persönlichkeit auch sind.
In Ketten gelegt will ich ihn nicht sehen …

Ach jetzt bewegt sich mal was in Deutschland?

Schon sehr erstaunlich.
Am liebsten hätte man das alles unter den Teppich gekehrt.....
Betrug und Lügen auf oberster Ebene. Geschützt von unserer Bundesregierung und der Lobby die dahinter steht ("Liebe Angela"....).
.
Es geht nicht darum die Deutsche Autoindustrie platt zu machen.
Es geht um Ehrlichkeit (die Entwicklung hat man ja wohl durch die behütende Hand unserer Bundesregierung vereitelt).
Schön, dass die ganzen Proteste auch mal bei unserer Regierung und Justiz wirken!
.
Wie schon in einigen Beiträgen geschrieben "Endlich"!

Die hohen Bezüge wurden immer

mit drohender Abwanderung in die USA begründet. 'Deutscher Manager mit amerikanischen Gehalt in polnischer Wirtschaft' titelte einst Dieter Hildebrandt. Jetzt wäre der richtige Zeitpunkt.

In Ruhe lassen

Ich fände es besser den Mann in Ruhe zu lassen und sich statt dessen mal darum zu kümmern aus diesem deutschen Produktionswahnsinn den Druck raus zu nehmen.
Wo kein Druck ist, da wird auch nicht betrogen.
Im Grunde sind die Anleger mit ihren Renditeerwartungen die eigentlich Schuldigen. Und die vielen vielen Autokäufer, die immer mehr PS wollen, obwohl sie wissen, dass das ohne Schadstoffe nicht geht.
Schon im Mittelalter bedeutete der Pranger einzig und allein ein "Immer weiter so". Für mich ist das alles eine verlogene Suppe.

Wo bleibt die Politik ? - der Ministerpräsident

VW hat einen Aufsichtsrat. In diesem Aufsichtsrat sitzt Stephan Weil. Er ist Ministerpräsident des Landes Niedersachsen.

Hat er ales richtig gemacht oder wurde er hier vergessen ?

In Deutschland wie auch anderswo

ZB in USA (Siehe Boeing) gibt es einen Unwillen Manager der eigenen Schlüsselindustrien vor den Kadi zu zerren. In Deutschland, mit seiner wirtschafts- und konzernfreundlichen Politik und dem undurchsichtigen Lobbying, gilt das besonders. Außerdem sind hierzulande Staatsanwälte weisungsgebunden. Hätten die USA den Stein nicht ins Rollen gebracht, wäre Winterkorn wohl immer noch VW Chef und genösse hohes Ansehen. Jahrzehntelang ging es in der Motorenentwicklung nur um Leistung, Leistung, Leistung. Seit Verbrauch und Emission im Vordergrund stehen hätte man alle Fahrzeuge elektronisch bei 100 km/h abregeln müssen. Das hätte aber dem Image und den Verkaufszahlen (auch in Übersee!) geschadet. Wer mal in den USA auf der Autobahn gefahren ist, der weiß das es selbst im Kinderkarussell spritziger zugeht. Die Verbrennungsmotoren mit fossilen Energieträgern produzieren nun einmal NOx und CO2. Verblüfft hat mich nur die Naivität des in USA einsitzenden VW Managers Schmidt.

@totengräber

Gegen Gesetz verstoßen? Weil ich mir Platz mache, den die anderen mir nicht lassen wollen?"
Nein, weil Sie sich Platz machen, den Ihnen das Gesetz nicht zubilligt. D"
Unsinn. Dieses Gesetz sichert mir einen Mindestabstand zu. Wenn der nicht einzuhalten ist, Pech gehabt. Strasse 3m breit. 1.5m Abstand? Fahr doch durch den Gegenverkehr. Viel Glück.
Und nun btt,bitte.
Winterkorn hatte stets behauptet, ALLES zu wissen. Dann wusste er auch vom Betrug.

Schadenersatz

Vw muss sich die Handlungen seines Vorstandes zurechnen lassen. Alle VW Kunden, die ein manipuliertes Fahrzeug gekauft haben und durch die falschen Angaben zu Verbrauchs- und Abgaswerten in den offiziellen VW Prospekten getäuscht worden sind, müssten dann eigentlich - unabhängig davon ob sie direkt bei VW oder einem Vw-Händler gekauft haben- einen gesetzlichen Schadenersatzanspruch mindestens aufgrund des Wertverlustes gegen VW haben. Bisher hat man ja immer gemeint, es sei kein Betrug und daher gelte nur das Kaufrecht.

re

Wie konnte so viel kriminelle Energie es schaffen einen solchen Posten zu bekleiden ?

Als maßgeblich Beteiligter der Verursachung von Krankheit und Tod sollte solch Einer besser an die USA ausgeliefert werden. Deren Rechtssystem würde diesen Herrn dort hinschicken, wo so etwas hingehört.

Kurios fand ich auch Winterkorns Beteuerungen

Seines Unwissens. Wer weiß, wie es großen deutschen Betrieben so zugeht, der weiß auch dass das lächerlich ist. Gerade wo es streng hierarchisch zugeht, popeln untergeordnete Manager nicht mal in der Nase ohne explizite Erlaubnis des Vorgesetzten. Und die Moral ? Nun ja. Siehe SIEMENS Schmiergeldskandal (übrigens hat man staatlicherseits dem Konzern praktisch freie Hand bei der Aufarbeitung gelassen. Seitdem ist SIEMENS vorsichtiger geworden, geschmiert wird freilich immer noch, zB Siehe Anklagen in Argentinien oder Griechenland) oder die Prostituierten Party der ERGO Versicherung in Budapest. Wundern tut mich das alles nicht. Als ich bei SIEMENS Werkstudent war, gab es einen Aushang am Schwarzen Brett in der Kantine das man für Dienstreisen Anspruch auf kostenlose Kondome hat. Was für ein fürsorglicher Arbeitgeber !

Ex-VW-Chef Winterkorn auch in Deutschland ...

Es ist zu Haare raufen - das ist zu spät, viel zu spät. Ein Vorstand steht einem Unternehmen vor, nicht nach, sonst hieße er Nachstand. Ein Vorstand steht ganz vor in der Reihe, wenn einem Unternehmen systematische Rechtsbrüche vorgeworfen werden müssen - unterschlägt der Buchhalter ein paar Mark, ist der dran, macht er das systematisch und über Jahre, muss der Finanzvorstand ebenfalls dran glauben. Bei noch größeren Dingern, wie hier kann ein Vorstand nicht am Ende der Reihe dran kommen, sondern muss vorne weg in die Verantwortung genommen werden. Wer i der Führungsetage so tut, als hätte er von der systematischen Schummelei keine Ahnung gehabt, hat seinen Job nicht gemacht und sollte dem Unternehmen Schadensersatzpflichtig sein, wer aber davon gewusst hat, sollte dem Richter zugeführt werden, wo kämen wir sonst hin.

Auch unsere

Politiker gehören vor Gericht gestellt. Irgendwie haben diese doch immer wieder die schützende Hand über die Konzerne gehalten.
Die Bosse der Autoindustrie, Banken , Pharma und anderer Großkonzerne haben sich doch die Klinke in die Hand gegeben bei Merkel und anderen Elitepolitikern. Und bei den Gesprächen ging es doch sicherlich nicht nur um die Grosswetterlage.
Ein Betrug solchen Ausmasses ist nur auf der höchsten Managementebene möglich und mit
Absegnung durch die Politik.
Versucht wird aber immer den Schwarzen Peter den einfachen Ingenieuren und Bandmitarbeitern zuzuschieben, denn nur die entwickeln kriminelle Energien am Management vorbei, so soll zumindest in der Öffentlichkeit der Eindruck erweckt werden.

17:09 von Erwin Boegen

«Ich fände es besser den Mann in Ruhe zu lassen und sich statt dessen mal darum zu kümmern aus diesem deutschen Produktionswahnsinn den Druck raus zu nehmen.»

"Druck raus zu nehmen" könnte nicht verkehrt sein. Winterkorn in Ruhe zu lassen, wäre aus vielen Gründen das völlig verkehrte Zeichen.

Auch wenn er und andere Konzernlenker in der Autoindustrie unter "Produktionsdruck" und dem der Aktionäre standen und stehen. Sie haben immer mehrere Möglichkeiten, mit diesem Druck umzugehen.

Im Fall von Winterkorn war es sein eigener "verbohrter" Anspruch, VW zum größten Autokonzern der Welt zu machen. Das ist nicht nötig, um erfolgreich gute, zuverlässige, im relativen Preis kostengünstige KfZ zu bauen.

Der Konkurrent, den er sich vorgenommen hatte, zu überflügeln (Toyota), war und ist ganz anders aufgestellt. Mit viel mehr technischer Innovationsfreude "als der alte Diesel-Götze Winterkorn".

Nein - in Ruhe lassen darf man ihn sicher nicht.
Es gilt, aufzuklären + künftig besser machen.

Betrug und Korruption scheint

gesellschaftsfähig zu sein. Das zieht sich durchs ganze Land in Wirtschaft und Politik. Auch der Betrug/Enteignung an den Betriebsrentnern gehört geahndet und die Verantwortlichen vor Gericht gestellt.

17:09 von Angela02

da hatte ich auch schon gefragt, aber vergebens

Winterkorn und andere...

...werden angeklagt. Die 28 Millionen Rente muss eingezogen werden, sie ist ein Schlag ins Gesicht der Kunden und der ehrlichen Mitarbeiter. In den USA wären die schon längst im Knast gelandet und das für sehr lange Zeit. Es gab ja ein Auslieferungsersuchen von dort. Aber auch das Land Niedersachsen mit den dort Verantwortlichen, als großer Anteilseigner und im Aufsichtsrat tätig, gerät jetzt in den Fokus der Öffentlichkeit, ebenso der Betriebsrat bei VW. Es könnte noch zu sehr unangenehmen Überraschungen in dieser großen Betrugsserie kommen. Aber auch bei Daimler Benz sollten jetzt alle Alarmglocken z.B bei Zetsche läuten, nachdem schon wieder ein versuchter Betrug aufgedeckt wurde.

Ein Trost bleibt

Es gibt sie, die anständigen Firmen mit ethisch unterlegter Firmenkultur. Es gibt sie auch in Deutschland, es gibt sie aber auch in Ländern wo man so etwas nicht vermuten würde, zB China. Das Winterkorn sich übrigens selbst nach einer schonenden Behandlung vor deutschen Gerichten in ein sonniges Urlaubsland absetzt um dort seine Millionen zu genießen kann man glatt vergessen. Die US Justiz verzeiht nicht und der Arm der US Behörden ist SEHR lang. Winterkorn würde wohl bereits am Flughafen seines Gastlandes verhaftet werden. Er könnte natürlich versuchen unterzutauchen. Aber dann ist das Vermögen futsch.

Erfahrungstraeger

Was kann die FfF- Bewegung dafür, dass sich Winterkorn, wie jeder andere Kriminelle endlich! verantworten muss! Er gehört in die USA ausgeliefert.
Wenn das die sog. dt. Schluesselindustrie sein soll, na dann gute Nacht!
Ich als betrogener VW Kunde werde mir bestimmt keinen VW mehr kaufen.
Gut dass die Kids den Lug und Betrug, auch beim Umwelt-/Klimaschutz nicht mehr mitmachen.

Ein guter Gag!

Der Mann verbreitete um sich den Nimbus, jede Schraube an einem VW-Modell zu kennen. Logisch, dass er da von Software und Schummel NIX mitbekommen hat!

Wenn....

die Staatsanwaltschaft Braunschweig belastete Gründe gegen den ehemaligen VW Vorstandsvorsitzenden Herrn Winterkorn und andere VW Mitarbeiter hat. Dann soll es ein Prozess geben und wenn sich diese Gründen erhärten dann sollen Sie verurteilt werden und auch Schadensersatz zahlen.

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