Ihre Meinung zu: 70 Jahre NATO - Stoltenberg im Interview

4. April 2019 - 6:19 Uhr

Für Generalsekretär Stoltenberg ist es die Fähigkeit, sich anzupassen, die die NATO auszeichnet. Im ARD-Interview schlägt er den Bogen vom schwierigen Partner USA zum Aggressor Russland - und lobt Deutschland.

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Kommentare

"Aber ich erwarte von allen

"Aber ich erwarte von allen Alliierten, auch von Deutschland, dass sie ihre Zusagen einlösen."
"Ich glaube an den Dialog mit Russland, denn Russland ist unser Nachbar. Wir wollen kein neues Aufrüsten und auch keinen neuen Kalten Krieg."
Die Zusage von der die Rede ist, ist die Erhöhung des Rüstungsetats auf 2% BIP. Die Erhöhung des Rüstungsetats ist ein anderes Wort für Aufrüstung, genau das was er einen Satz später angeblich nicht will.
Er sollte sich mal entscheiden. Es ist unmöglich beides gleichzeitig wahr.

Jens Stoltenberg war schon

Jens Stoltenberg war schon als norwegischer Ministerpräsident ein besonnener Mann, der das schwierige Metier der Deeskalation beherrschte, durch und durch ein Mann der Abrüstung und der sozialen Verantwortung war. Auch wenn ich, was die militärische Seite betrifft, ein NATO-Skeptiker bin: in Zeiten von Trump ist es gut, so geerdete und verantwortungsbewusste Menschen an der Spitze eines Bündnisses zu haben. Trump kann ihm nicht annähernd das Wasser reichen.

NATO

wie weit nach unten muss er sich eigentlich buecken um Trump und seinen kalten Kriegern zu gefallen?
Gibt es eigentilch nur Kommentare die immer wieder das gleiche Mantra von sich geben? "die NATO ist wichtig, die Ruestungsausgaben muessen steigen, 2 % des BIP, Bedrohung aus dem Osten Russland oder Kina"?
Ich lese auch bei euch (TS) kaum kritische "Gastkommentare".
Wie viel Abschreckung darf es denn sein. Atomwaffen um die Erde 5 oder 10 Mal zu pulverisieren?
Geld fuer Ruestung ist das schlechtes investierte Geld - eigentlich gut so aber warum noch mehr?

Militärausgaben

In den Berechnungen fehlen die Kosten, die Deutschland für den Unterhalt der Flüchtlinge, die durch die amerikanischen Angriffskriege verursacht werden, trägt. Diese müssen in die Kosten fürs Militär eingerechnet werden. Dann beträgt der Militärhaushalt auch 4% des BIP.
Ausserdem warum mehr Waffen? Die vorhandenen reichen, um die Welt zu zerstören. Bei einem grossen Krieg überlebt sowieso niemand in Europa.

Stoltenberg

Jens hat innerhalb weniger Jahre vom sozialistisch, friedensbewahrenden Regierungschef und Parteivorsitsende der Arbeiter Partei (Sozialisten) zum Befuehrworter von Trump mutiert.
Eigentlich eine Wandlung die das Gesundheitswesen interessieren sollte.
Wieviel gibt eigentlich Norwegen fuer die Rustung aus? Ich denke 2 % des nrowegenschen BIP wuede reichen die gesammte NATo zu finazieren.

08:48, sosprach

>>wie weit nach unten muss er sich eigentlich buecken um Trump und seinen kalten Kriegern zu gefallen?<<

Sie können mal davon ausgehen, daß hinter verschlossenen Türen die Fetzen fliegen. Niemand in der NATO möchte Herrn Trump gefallen. Die Harmonie ist hin, und das durchaus zum Nachteil der USA.

Es ist nie klug, Verbündete zu verprellen. Aber wenn man sich selbst für den Größten hält, ist einem das wohl egal.

Gemach

Nunja, wenn sich die Kosten bei den deutschen Rüstungsprojekten erwartungsgemäß so entwickeln, wie bei der Gorch Fock, dann sollten die 2% ja am Ende schon längst drin sein.
Also liebe US-Waffenlobbyisten, bitte einen Gang runterschalten auf "überdreht".

So schlimm wären Mehrausgaben wirklich nicht

Die Bundeswehr ist zumindest innerhalb Deutschlands tatsächlich in einem desolaten Materialzustand, daher bedeuten in Deutschland Mehrausgaben NICHT Aufrüstung, sondern Instandhaltung. Zahlen wir unseren Soldaten einfach etwas mehr, dann kommen auch mehr Steuereinnahmen daraus zurück. Statten wir die Flugbereitschaft der Bundeswehr mit Flugzeugen aus, die dafür sorgen dass die Politiker ihre Termine im Ausland auch pünktlich wahrnehmen. Schaffen wir neue Schiffe, Hubschrauber etc. an, die die alten Möhren ersetzen. Das dient alles der inneren Sicherheit, macht den Soldatenberuf attraktiver und sorgt kein bisschen dafür dass Deutschland mehr in irgendwelche kriegerischen Auseinandersetzungen verwickelt wird... Es gibt eine Menge Kostenpositionen bei der Bundeswehr, wo Mehrausgaben sehr sinnvoll sein können, ohne dass Herr Trump irgendwas davon in den A. geblasen wird.

@blueturtle1898

"Ausserdem warum mehr Waffen? Die vorhandenen reichen, um die Welt zu zerstören. Bei einem grossen Krieg überlebt sowieso niemand in Europa."

Etat erhöhen heißt nicht automatisch mehr Waffen. Aber es bedeutet, dass die vorhandenen Systeme vielleicht wenigstens funktionieren, oder dass unsere Soldaten etwas mehr verdienen. Für mich spricht nichts dagegen die Bundeswehr im Inland auch für zivile Aufgaben bei Grossveranstaltungen und Naturkatastrophen einzusetzen. Ein Soldat muss nicht immer Waffe tragen.

Einen großen Krieg wird es ohnehin nie mehr geben- dazu ist die Welt wirtschaftlich viel zu vernetzt.

Solange es Machtstreben

und Nationen gibt, braucht es Armeen.
Es ist vom Vorteil wenn man stärker ist als der andere.
Gutes Zureden hilft nicht. Wirtschaftliche Verflechtungen helfen nur, wenn es allgemein gültige Regeln gibt die von allen weitgehende akzeptiert und gelebt werden.

Mit anderen Worten, wenn man weniger Muskeln als der andere hat, sollte man sich eine Keule suchen und mit der üben. Ansonsten würde nur Unterwürfigkeit das Überleben ermöglichen.
Sicherheit kostet Geld, fehlende Sicherheit kostet die Existenz.
Was wir Deutschen brauchen ist keine deutsche Armee, sondern eine europäische, die technisch hochgerüstet ist.
Das eigentliche Problem ist aber, das sich Mitbürger aus der Finanzierung raushalten, die eigentlich am meisten an der Gesellschaft profitieren und somit am meisten zur verlieren hätten.

Norwegen sicherlich kein finanzieller Bezug

@ sosprach
Das BIP von Norwegen beträgt etwa 400 mrd. $ /a. 2% sind also 8 mrd. $. Allein die USA geben über 600 mrd. $ /a für ihr Militär aus. Und Sie denken ernsthaft, die 8 mrd. $ Norwegens würden ausreichen, um die gesamte NATO zu finanzieren?

Handlungsfähigkeit

Wenn wir uns an das Jahr 2003 zurück erinnern wird deutlich, dass die Ungleichverteilung der militärischen Ressourcen zwischen den USA und Europa auch ganz praktisch zu Problemen führen kann. Großbritannien, Polen und Spanien folgten der US-Linie, weil ihnen auf diplomatischem Wege zu verstehen gegeben wurde, dass sie von den USA abhängig sind. Selbst Blair ging mit seiner eigenen Meinung nach Washington und kam mit Bushs Meinung zurück. Die Mär der Urananreicherung war auch britischen Kreisen bekannt (da enge Kooperation mit dem BND).

Gleichzeitig verlassen sich sowohl Dtl., als auch F. auf die NATO. Eine stärkere europäische Achse innerhalb des Bündnisses würde es nicht abschaffen, jedoch den Zwang für uns Europäer verringern. Gleichzeitig schafft Eigenständigkeit auch Souveränität ggü. Russland: Weder muss man klein beigeben, noch die US-Linie übernehmen.

Der falsche Weg

Die Probleme der Menschheit werden nicht durch mehr Rüstungsausgaben gelöst, sie werden dadurch verschlimmert. Alte Feindbilder haben ausgedient.

Hier geht es nicht um Verteidigung. Hier geht es um Macht, Rohstoffe, Systeme und das Geschäft! Es geht um Angriff!

Das die Welt mit mehr Waffen friedlicher wird, wiederlegen die USA eindrucksvoll mit der lockeren Waffenpolitik und der eigenen Mordstatistik.

Was gezielt stattfinden muss:
- Rückzug aller Auslandseinsätze
- Waffenexportstopp
- Steueroasen austrocknen, damit keine Gelder zur Entwicklung dort hin abgezogen werden können und Korruption weltweit wirkungsvoll bekämpft werden kann
- Gezielte Hilfe zur eigenen Entwicklung von Staaten leisten um Armut zu bekämpfen (Armut=Krieg=Flucht)

Eine reine Verteidigungsarmee für Deutschland/Europa genügt völlig. Die NATO hat ausgedient. Deutschland sollte sie verlassen und die Amis hier abziehen. Tschüss und Danke! Spart viel Geld!

re skywalker

"Die Bundeswehr ist zumindest innerhalb Deutschlands tatsächlich in einem desolaten Materialzustand, daher bedeuten in Deutschland Mehrausgaben NICHT Aufrüstung, sondern Instandhaltung."

Solange Geld nicht effektiv eingesetzt wird kann man davon ausgehen, dass mehr Geld auch nicht effektiver wäre.

Die Bundeswehr soll erst mal mit dem vorhandenen den gleichen Grad an Einsatzbereitschaft herstellen, den andere Armeen haben.

"Aber ich erwarte von allen Alliierten, auch von Deutschland..."

Lassen wir Präsident Trump sein wie er will. In Einem hat er Recht, legt zu recht den Finger in die Wunde. Deutschland erfüllt seine Verpflichtungen als Nato Partner schon lange nicht mehr.

Zu lange hat Deutschland mit verklärtem Blick auf einer Insel der Glückseeligen gelegt, beseelt von der Vorstellung, die Welt hätte sich in den vergangenen Jahrzehnten derart gewandelt, dass die Menschheit nur noch mit Blumenkränzen im Haar wie auf eine Blümchenwiese umherspringen würde. Man hatte in Deutschland gedacht, die Amerikaner würden auf Dauer mit ihrer riesigen und technisch ausgefeilten Militärmaschinerie schon allein die Rolle des Weltpolizisten übernehmen.

Man hatte gedacht, es würde nunmehr ausreichen, wie ein Prediger mit gefalteten Händen durch die Welt zu ziehen und Frieden zu predigen.

Deutschland hat es den Amerikanern allein überlassen, Geld für Rüstung auszugeben. Darüber sind die Amerikaner zu recht verärgert.

"...Do ut des..." Deutschland. Wo bleibt Dein Beitrag.

ein Blick

auf die Anzahl und die Orte von Militärbasen zwischen Russland und den USA, sollte jedem klar machen wer der Agressor ist und wer nicht.

Wenn Russland die finanziellen Möglichkeiten der USA hätte, dann würde es wahrscheinlich genauso agieren, hat es aber zum Glück nicht.

Der death count seit dem 2. WK geht eindeutig nach USA...

@ blueturtle1898 08:50 Uhr

"Die vorhandenen reichen, um die Welt zu zerstören."
Wer hat den "MUT" und versucht es einmal mit Verhandlungen Richtung Frieden?
Global zündeln und Unfrieden säen macht nun wirklich keinen Sinn mehr.

re kessl: Aufrüstung?

“Die Zusage von der die Rede ist, ist die Erhöhung des Rüstungsetats auf 2% BIP. Die Erhöhung des Rüstungsetats ist ein anderes Wort für Aufrüstung, genau das was er einen Satz später angeblich nicht will“

Nein, so einfach ist es wirklich nicht: Eine funktierende Verteidigungsfähigkeit ist etwas völlig anderes als das, was man gemeinhin unter „Aufrüstung“ versteht.

Aber da fangen die Probleme schon an, vor allem in Zeiten gegenseitiger Vorwürfe und fehlenden diplomatischen Austauschs: Jeder versteht unter „Aufrüstung“ immer die Anstrengungen der Gegenseite, die diese wiederum als notwendige Reaktion darstellt.

Deshalb ist die akademische Definition viel weniger wichtig als die gegenseitige Abstimmung mit dem Ziel, gegenseitiges Vertrauen zu schaffen.

Das ist übrigens gar nicht so schwer wie immer behauptet wird. Man darf nur nicht immer der „Stärkere“ sein wollen und sich auch gegenüber seinen eigenen Anhängern nicht als der „Stärkste“ präsentieren.
Doch schwer!

@09:07 von Skywalker

"Schaffen wir neue Schiffe, Hubschrauber etc. an, die die alten Möhren ersetzen."

Könnte man tun, allerdings ist es ja nicht so, dass die BW in den letzten 30 Jahren keine neuen Flugzeuge oder Schiffe gekauft hätte. Das Problem ist doch, dass die auch nicht fliegen oder schwimmen.
Frankreich hat eine vergleichbar große Armee und einen vergleichbaren Verteidigungsetat. Weil das BIP kleiner ist, sieht das halt prozentual besser aus. Aber ich habe noch nie gehört, dass französische U-Boote nicht tauchen oder französische Flugzeuge nicht fliegen.
Die deuschen U-Boote gelten doch als modern und werden exportiert und die BW muss ja nur deswegen Transall fliegen, weil der teure A400M nicht in die Luft kommt.
Vielleicht sollte die BW ihren Wasserkopf abschaffen. Oder warum braucht man genau so viele Generäle wie zu Zeiten, als man noch 3x so viele Soldaten hatte?
Die BW hätte auch mit mehr Geld kein taugliches Material fürchte ich.

@ blueturtle1898 08:50 Uhr

"Die vorhandenen (Waffen) reichen, um die Welt zu zerstören."
Wer hat den "MUT" und versucht es einmal mit Verhandlungen Richtung Frieden?
Global zündeln und Unfrieden säen macht nun wirklich keinen Sinn mehr.
Im EU Parlament wird genau diese falsche Entwicklung angeprangert.

Ich hab den

guten Eindruck von dem Herrn leider nicht, mit noch mehr Waffen Frieden schaffen hat auch noch nie funktioniert in der Vergangenheit.
Und ich wünschte mir eine Regierung die der Sache und den unnötigen Ausgaben für Rüstung und Auslandseinsätze, ein Ende macht.
Und auch nicht nur von Atomarer Abrüstung redet, sondern auch mal die Waffen dieser Art aus unserem Land schafft.
Bei den 2 Prozent kommt es doch darauf an, wie viel 2 Prozent sind, 8 Milliarden oder 70-80 Milliarden, bei uns im Land hängt so viel schief und fehlt Geld für andere Dinge.
Die Nato hat jetzt schon die 14 fachen Ausgaben als der angebliche Feind, es sollte auch mal gut sein.
Leider wecken die Bürger nicht auf und wählen eben anders, um das mal zu ändern.
Angst verbreiten scheint gut zu funktionieren.

Merkel sollte mal auf den

Merkel sollte mal auf den Tisch hauen und diese blöden 2% als "bad deal" einfach absagen. Gleichzeitig könnte man die kostenlose Nutzung der US-Einrichtungen in Deutschland gegenrechnen. Was das wohl kosten würde, wenn die Besatzungstruppen hier normale Mietpreise zu zahlen hätten? Die NATO hat mehr. als drei Atomwaffen. Jedes weitere Militär ist absolut unnötig. Es wird auf dem Landweg keiner mehr kommen, der uns angreifen will.

re benutzer-63

"Lassen wir Präsident Trump sein wie er will. In Einem hat er Recht, legt zu recht den Finger in die Wunde. Deutschland erfüllt seine Verpflichtungen als Nato Partner schon lange nicht mehr."

Wenn Sie mit Verpflichtungen die 2% Marke meinen, werden die von den meisten NATO Ländern nicht erfüllt. Und Deutschland liegt lange nicht auf dem letzten Platz.

"Deutschland versteht den Frieden......"

Aha,Waffenexporteur ..."Deutschland versteht den Frieden".

09:26, der Hamburger

>>Hier geht es nicht um Verteidigung. Hier geht es um Macht, Rohstoffe, Systeme und das Geschäft! Es geht um Angriff!<<

Rohstoffe erobert man nicht mehr. Die Zeiten sind vorbei. Man handelt mit ihnen.

Aber natürlich geht es um Macht. Die US-Konservativen möchten den Status des Welthegemons erhalten, und dazu benutzt man die Drohung mittels militärischer Macht. Ab und zu, etwa alle zehn Jahre, überfällt man mal ein kleines, einigermaßen unwichtiges Land, um den Anderen zu zeigen, was passiert, wenn man nicht brav ist.

An den eroberten Ländern sind die US-Konservativen nicht wirklich interessiert, es geht um die symbolhafte Wirkung.

Man sollte....

wie immer das ganze Bild sehen und das geht eigentlich nur, wenn beide Augen geöffnet sind. Ich bin sicher, daß Trump nicht der Erste ist, der die Höhe des deutschen Verteidigungshaushalts, sprich NATO-Beitrages, kritisiert. Leider ist diese Kritik aus neutraler Sicht auch berechtigt. Mit Gründung der NATO erbrachten die westlichen "Siegermächte" laufend sehr hohe Ausgaben. Sicherlich wurde das auch schon von Deutschland in Form der Übernahme von Stationierungskosten oder Kauf von ungeeignetem Rüstungsmaterial etc. mitfinanziert. Besonders in den USA ist im gesamten System der militärische Bereich in jeder Hinsicht ein erheblicher Wirtschafts- und Sozialfaktor! Daß die USA in vielen technischen Entwicklungen an der Spitze waren, ist auch deren Verteidigungsausgaben zu verdanken. Das erwähnt Trump natürlich nicht! Aber man sollte ehrlich sein! Daß Deutschland ein gutes Sozialsystem hat (das sicher nicht perfekt ist!), hat auch mit dem relativ niedrigen Verteidigungsetat zu tun !

Wie wärs?

Wie wärs Herr Stoltenberg mit einen Deal, jedes NATO Land gibt genauso viel % von seinen BIP für Soziales aus wie Deutschland, vor allen sind die USA damit gemeint, dann könnten wir über die 2% noch einmal Diskutieren.

Zwei Prozent!

Die Forderung nach den zwei Prozent Verteidigungsausgaben muss erfüllt werden! Ansonsten hätten wir diesen Vertrag nicht annehmen dürfen. Diese Forderung kommt nicht von Trump, nicht vom amerikanischen Botschafter - sie kommt von der Nato, deren Verträge wir zu 100 Prozent angenommen haben. Eine Wirtschaftsmacht wie Deutschland kann mit den derzeitigen Überschüssen kein Argument finden, diese Forderung zu entkräften. Peinlich ist nur, dass unsere Regierung das Anmahnen darüber aus Richtung Trump und Anderen in vollen Umfang provoziert hat. Es ist unsachlich und unrichtig mit diesem Beitrag auch noch auftreten zu wollen, als wäre man im Recht. Das sind wir nicht! Die kurzfristige Erhöhung der Verteidigungsausgaben taugt nicht als Argument, wenn sie bereits im Anschluss gleich wieder gekürzt wird. Außerdem hätte die nächste Regierung dann die Verpflichtung sie um einen zweistelligen Milliardenbetrag zu erhöhen. Unverantwortlich !!!

Heuchelei

Deutschland versteht also den Frieden?
Kurzer Auszug aus den öffentlich zugänglichen Zahlen von deutschen Rüstungsexporten ins Ausland:
>>Die deutsche Rüstungsindustrie steigerte in dem Zeitraum ab 1996 ihr Exportvolumen deutlich, von durchschnittlich 2,6 Milliarden Euro im 5-Jahres-Zeitraum 1996–2000 auf 6,2 Milliarden Euro 2013–2017. Dies ist vor allem auf eine Steigerung der Exporte in Drittstaaten zurückzuführen, auf die 1996–2000 noch 29,7 Prozent der Exportgenehmigungen entfielen und 2013–2017 58,8 Prozent <<
Deutschland ist einer der größten Exporteure von Rüstungsgütern, aber Deutschland versteht den Frieden.

2% des BIP - WAHNSINN!!!!!

BIP Deutschland 2017 - 3677 Millarden $
2% davon = 73,54 Millarden $!!!!!!
Verteidigungsetat 2017 44,3 Milliarden $

Also packen wir mal eben knapp 30 Milliarden rauf um das "Ziel" 2% zu erreichen, Wahnsinn was da an Geld des Steuerzahlers "verbrannt" wird!!

Ein Militärbündnis, auch "Wertegemeinschaft" genannt,

- lach mich schlapp, außer dem gemeinsamen Wert der Machterhaltung ist da nix an wertvollem -, ist im 21. Jahrhundert genauso unsinnig, wie Aufrüstung, Abschreckung, Entwicklung von KI in Waffensystemen...
Man hat den Eindruck, aus Angst vor immerwährendem Frieden, können wir diese alten Gewohnheiten nicht abschaffen. Für das Militär gibt es nichts schlimmeres, als kein Feindbild entwickeln zu können.

Die Nato war einmal eine

Die Nato war einmal eine ehrenwerte Sache. Ehrenwert als es darum ging den Frieden und die Freiheit zu verteidigen.
Leider hat sich das NATO Image sehr gewandelt. Es geht schon lange nicht mehr nur um Verteidigung. Schon vor Jaren, als der französische Staatschef sagte das man den Zugang zu Recoursen, notfalls mit Hilfe der NATO sicher stellen würde, war es vorbei.
Und wenn man die letzten Jahre betrachtet kann man auch sehr deutlich sehen, das die NATO immer wieder für andere Dinge eingesetzt wird, die nun wirklich nichts mehr mit der Verteidigung von Frieden und Freiheit etwas zu tun haben.

Warum kommen wir Europäer nicht in die Pötte und etablieren ein Projekt der europäischen Verteidigung,
wo die Befehlsgewalt in Europa angesiedelt ist und nicht in den USA?
Laufend dieses Geschrei nach Aufrüstung! Es gibt so viele Waffen auf der Welt, das man diesen Planeten mehrere Male komplett zerlegen könnte. Warum immer mehr?
Odentliche Politik ersetzt sehr oft Waffen!

Frieden gibt es nicht kostenlos!

Unser Wohlstand und unser Frieden hat ein Preisschild. Es geht hier nicht um Aufrüstung - es geht hier wirklich nur darum, dass Deutschland begreift - welche Rolle es in der Welt spielt. Diese Rolle wird definiert durch die Mittel die wir haben um Frieden zu halten und Frieden zu schaffen - nicht nur in Deutschland. Dieser nach innen gekehrte Blick ist wirklich unreif und führt zu keinem nachhaltigen Frieden. Wer die 2 Prozent anzweifelt, zweifelt den Sinn der Nato an, zu der wir ganz bewusst "ja" gesagt haben. Viele hier benehmen sich ja so, als würden die 2 Prozent weggegeben, was absoluter Schwachsinn ist. Wir verwenden dieses Geld für uns, für unsere eigene Sicherheit - über die offensichtlich - ganz unterschiedliche Sichtweisen bestehen. Wir sollten nicht den Fehler machen unseren derzeitigen Frieden und unseren Wohlstand auf Kosten der Sicherheit in Frage zu stellen!

@karwandler

"Solange Geld nicht effektiv eingesetzt wird kann man davon ausgehen, dass mehr Geld auch nicht effektiver wäre.

Die Bundeswehr soll erst mal mit dem vorhandenen den gleichen Grad an Einsatzbereitschaft herstellen, den andere Armeen haben.
"

Ja, das stimmt zwar, aber wenn die vorhandenen 1,2% mit einer fiktiven (von mir ausgedachten, kenne keine Zahlen) Effektivität von 80% eingesetzt werden, würden 0,8% zusätzlich zwar vielleicht nicht "effektiver" verwendet, aber mit der gleichen Effizienz kommen dennoch 80% der Mehraufwendungen wirksam an...

Ich gehe übrigens nicht davon aus, dass 20% des Etat verschwendet werden..., aber wer weiß.

Unabhängig davon: Wenn es internationale Vereinbarungen gibt, dann sind diese auch zumindest Ansatzweise einzuhalten- und dass es bei der Bundeswehr Investbedarf gibt ist unbestritten.

Ja, es ist peinlich, wenn

Ja, es ist peinlich, wenn Russland als Aggressor dargestellt wird und die USA als oberster NATO-Friedensbringer.
Man könnte auch sagen, die USA haben in den letzten Jahrzehnten mehr für den Terrorismus getan als alle anderen Länder zusammen.

Und was Deutschland angeht: es trägt wegen der hier stationierten Nuklearwaffen der USA das größte Risiko; sie schützen uns nicht, sie gefährden uns.
Der Dialog mit Russland durch Deutschland und die EU ist der wichtigste Schutz für beide Seiten. Russland ist unser Nachbar, und die Verbindung besteht seit Jahrhunderten. Der Dialog mit der Sowjetunion hat zum Fall des Eisernen Vorhangs beigetragen, nicht die Präsenz der USA in Europa.

8:45 von andererseits

Trump - böser Weltpolizist.

Stoltenberg - guter Weltpolizist.

So sehe ich das.

(Wobei guter Globalbulle bei Stoltenberg noch sehr eulhemistisch ist!)

@fathaland slim um 09:54Uhr

Sie verzeihen hoffentlich, wenn ich nicht ganz Ihre Meinung teile! Hinsichtlich von Rohstoffen haben Sie vermutlich Recht, aber den ca. 10-Jahre-Turnus möchte ich doch bezweifeln. Die Gründe für Grenada, Panama, Chile, Kuba oder Vietnam dürften letztlich identisch gewesen sein. Ein Staat, dessen Bevölkerung spätestens seit Präsident Polk in einem Ausmaß von sich überzeugt ist, wie kein anderes auf der Welt, ist gezwungen eine Politik zu praktizieren, die von der Bevölkerung, unabhängig von der Parteipräferenz, mitgetragen wird.Oder, um es profaner zu sagen: Wer zahlt, schafft an!

Wertloses Interview

Wer sich einmal die Behauptungen hier im Interview ansieht, vom Gifteinsatz in GB bis zu SSC-8, und seine Reaktion auf die Bezeichnung als Lügner durch die russ. AA-Sprecherin, also eine offizielle Aussage, der weiß, was von diesem Mann zu halten ist. Auf der MSSC 2019 wurde nämlich Stoltenberg von Lawrow gebeten, wenigstens hinter den Kulissen faktische Beweise für die Behauptungen der NATO vorzulegen. Als Antwort kamen eben nur wieder die allseits bekannten BEHAUPTUNGEN. Diese Fakten dürften eigentlich auch der Interviewerin bekannt sein. Warum also keine kritischen Nachfragen?
Ist doch wirklich bezeichnend. Der NATO-GS wird offiziell alsLügner ("ohne rot zu werden") bezeichnet, und er findet nicht einmal ein Wort des Protestes? Was also sollen wir daraus schlußfolgern?

@teachers voice

"Nein, so einfach ist es wirklich nicht: Eine funktierende Verteidigungsfähigkeit ist etwas völlig anderes als das, was man gemeinhin unter „Aufrüstung“ versteht. "

Ganz meiner Meinung: Ich kann mir gut Vorstellen, dass die Bundeswehr auch massiv in die Cyberabwehr investieren könnte. Das hilft auch der dt. Wirtschaft!

@andererseits um 8:45

"Jens Stoltenberg war schon als norwegischer Ministerpräsident ein besonnener Mann"

Diese Aussage ist eher ein schlechter Witz. Ich kenne Stoltenberg lediglich als Scharfmacher und Lakai der USA. Von Deeskalation hat dieser Mensch leider keine Ahnung, sondern lediglich vom Aufbau eines künstlichen Feindbildes Russland.
Stoltenberg interessiert lediglich der Umsatz des militärisch-industriellen Komplexes. Trotz der Zusage an Gorbatschow, gehört Stoltenberg zu den Leuten, die die NATO mit aller Macht in die Ostblockländer erweitern.

Was die Nato verschweigt

ist ja wohl der krasse Unterschied in der Höhe der Miltärausgaben zwischen den bösen Russen und dieser ach so friedlichen Nato.
Ebenso wird die Destabilisierung der Länder verschwiegen, die die Nato in völkerrechtswiedrigerweise angreift und bombardiert.
Auch wird verschwiegen, das die Nato in allen von ihr beteiligten Auseinandersetzungen kolossal versagt hat.

@fathaland slim um 8:56

"Sie können mal davon ausgehen, daß hinter verschlossenen Türen die Fetzen fliegen."

Ich bin da eher der anderen Meinung. Maas zeigt wegen der öffentlichen Meinung ein wenig Widerstand. Das ist aber nur PR. Frau v.d.Leyen zeigt mit ihren Forderungen nach 2% das wahre Gesicht dieser deutschen Regierung. Intern buckeln m.E. ALLE NATO-Mitglieder vor der USA.

@dr.bashir

"Die BW hätte auch mit mehr Geld kein taugliches Material fürchte ich."

Dem kann man entgegen wirken indem man der Bundeswehr kein "Geld" gibt, sondern direkt das taugliche Material...

"Vielleicht sollte die BW ihren Wasserkopf abschaffen. Oder warum braucht man genau so viele Generäle wie zu Zeiten, als man noch 3x so viele Soldaten hatte?"
Naja, die gleichen Vorurteile wie in der Wirtschaft: Die gut bezahlten "Bosse". Das sind aber so wenige, dass das am Ende nicht ins Gewicht fällt. Und ist zudem kaum vergleichbar: die knapp 180 Generäle der Bundeswehr verdienen ZUSAMMEN weniger als die drei (!) TOP Dax Vorstandsvorsitzenden.

Und für die Kosten EINES Bundestagsabgeordneten kann der Staat 4 Generäle bezahlen....

"Frankreich hat eine vergleichbar große Armee und einen vergleichbaren Verteidigungsetat. Weil das BIP kleiner ist, sieht das halt prozentual besser aus. "

BIP als sinnvolle Referenzgröße zweifele ich auch an, realistischer wäreFestlegung je Einwohner/je Soldat o.ä.

@foeddie

"Also packen wir mal eben knapp 30 Milliarden rauf um das "Ziel" 2% zu erreichen, Wahnsinn was da an Geld des Steuerzahlers "verbrannt" wird!!"

Naja, wieso "verbrannt"? Statt Rüstungsgüter zu exportieren kann man Sie ja selber kaufen, sichert Arbeitsplätze. Man kann Soldaten besser bezahlen oder mehr einstellen. Erhöht alles die Binnennachfrage, senkt Sozialabgaben und erhöht Steuereinnahmen.

Das verbrannte Geld landet überwiegend in deutschen Portmonnaies- wenn man es richtig macht.

Abschreckende Friedenstaube?

Ich tue mich in einer auf etlichen Ebenen vernetzten Weltgemeinschaft, deren Hauptproblem Überbevölkerung, Klimawandel und Umweltverschmutzung ist - alles inhärent abschreckend genug - sich auf Vernichtungswaffenebene auch noch abschrecken zu wollen. Das Klima macht keinen Halt vor irgendwelchen sinnbefreiten Grenzen.
Soll ich mir Deutschland also als übergewichtige, CO2-auschleudernde, waffenexportierende Friedenstaube vorstellen? Die Einfalt meiner Fantasie stößt hier tatsächlich auf eine Grenze.

@Skywalker um 9:12

"Einen großen Krieg wird es ohnehin nie mehr geben- dazu ist die Welt wirtschaftlich viel zu vernetzt."

Diesen Satz finde ich reichlich naiv. Wenn es einem Land schlecht geht, kann es durch böswillige Fehlentscheidungen jederzeit zu einem Weltkrieg kommen. Haben Sie noch nicht mitbekommen, dass der Nationalismus und die irrationale Politik in der Welt rasant zugenommen hat?

Die BW benötigt nicht mehr Geld um ihre Waffensysteme funktionstüchtig zu halten. Sie benötigt Sachverstand um richtige Kauf- und Wartungsverträge mit der Industrie abzuschließen. Wo aber Geld reichlich fließt, schaut man z. B. nicht auf effiziente Wartungsverträge, man kauft einfach neu (oder versenkt 130Mio in eine Gorch Fock). Wenn dann die Waffensysteme trotzdem nicht mehr funktionstüchtig sind, jammert man halt und erhält noch mehr Geld.

Alles was in ...

... Krise steckt, befindet sich im Zersetzungsprozeß und muß überwunden werden.
So auch die NATO.

1+1=3?

Wenn man nur das Waffenarsenal sieht und die Truppenstärke, dann mag die Rechnung weniger 2% vielleicht aufgehen.
Frieden erhalten besteht aber nicht nur aus mehr Waffen, sondern auch aus Missionen, wie z.B. das Bauen und Betreiben von Schulen, Krankenhäusern, Trinkwasseranlagen uvm. Und da leistet Deutschland sicher nicht gerade wenig.

Der Amerikaner hinterlässt auf der ganzen Linie nur Trümmer und Scherbenhaufen, die andere wieder reparieren müssen.

Stoltenberg hat die

Stoltenberg hat die Alternativlosigkeit der NATO für Deutschland angesichts russischer Aggressionen gut dargestellt. Er macht das perfekt, alle sehr unterschiedlichen Mitglieder unter einen Hut zu bekommen. Zukünftig wird auch der Expansionsdrang Chinas ( Huawei, Häfen in Italien, Spratly Islands ) eine gemeinsame Antwort erforderlich machen.

10:41, flegar

>>Ich kenne Stoltenberg lediglich als Scharfmacher und Lakai der USA.<<

Dann kennen Sie ihn schlecht.

Permanent War Complex

Die Kriege und Konflikte der USA müssen um jeden Preis am Leben gehalten werden um der US-Rüstungsindustrie ein permanentes Wachstum zu garantieren. Um nichts anderes geht es hier, und Stoltenberg ist einer der wichtigsten Vertreter dafür.

Propagandashow

Stoltenberg: "Wir wollen kein neues Aufrüsten ..."
Zwar erhöht die NATO jedes Jahr ihren "Wehr"etat", aber wenn der Russe gleichzeitig seinen senkt, dann ist klar, dass "wir" kein neues Aufrüsten wollen.

Selbst die billigsten Logikaussetzer lässt man Stoltenberg durchgehen.
Unfassbar!

@Benutzer_63 um 9:31

"Deutschland hat es den Amerikanern allein überlassen, Geld für Rüstung auszugeben"

Sind sie wirklich so naiv zu glauben, dass die USA aus reiner Gefälligkeit gegenüber Europa derart viel Geld in die eigene Rüstung steckt? Schauen sie sich die Stützpunkte der USA an, die in der gesamten Welt verteilt sind. Dann kommen Sie vielleicht auf eine Idee, weshalb der Militärhaushalt der USA derart viel Geld verschlingt und warum es diese Stützpunkte gibt.
Nach dem Zusammenbruch des Warschauer Paktes gab es in der Tat einen Trend in Richtung mehr friedliche Koexistenz. Sie nennen das "Deutschland mit verklärtem Blick". U. a. durch die NATO-Erweiterung in den Ostblockländern wurden die friedlichen Bemühungen aber torpediert.

Deutschland wollte die Friedenschance z.B. mit der Abschaffung der Wehrpflicht wahrnehmen. Die USA möchte allerdings lieber die Umsätze des militärisch-industriellen Komplexes steigern um Arbeitsplätze und Gewinn der Aktionäre zu sichern.

Die NATO ist ein Verein zur

Die NATO ist ein Verein zur Durchsetzung von US - Interessen.
Das hat sich auch unter Trump nicht geändert.
Warum Politiker, die seit über 2 Jahren Trump auf nahezu jedem Gebiet kritisieren, ständig hinter ihm herlaufen, lässt sich auch im Falle der NATO nicht erklären.

zu 10:53 von Skywalker

"Das verbrannte Geld landet überwiegend in deutschen Portmonnaies- wenn man es richtig macht."
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Na dann halte ich meins schon mal auf. Hmmh, aber so recht glaube ich nicht dran.

@Kokolores2017 um 10:26Uhr

Zweiter Versuch mit der Bitte um Erläuterung, warum nach Ihrer Ansicht immer nur die USA, aber niemals Russland der Agressor ist. Mir würden da für beide Seiten einige Beispiele einfallen!

andererseitz

Widerspruch!!
Besonnen? Der Mann, der das Russland - Feindbild weiter schürt und noch mehr Geld für Waffen ausgeben will?
Aber Hallo!

70 Jahre NATO:Stoltenberg im Interview....

Und was will Stoltenberg ? Er möchte die Rüstungsetats erhöht sehen.Mit Militäreinsätzen auch außerhalb des NATO-Gebiets,da hat er keine Probleme.
Dann schon eher,er geht im Interview darauf ein,mit einem "selbstbewußteren Russland".
Da wünscht er sich sicher den Zustand von vor 15 oder 20 Jahren zurück.Als so ziemlich keiner der NATO im Weg stand.

absolute Wahrheit

Der Anspruch der Nato im Besitz der absoluten Wahrheit zu sein, wird ein Problem für die Sicherheit Europas, dass sich nicht durch noch mehr Rüstungsausgaben lösen lässt. Durch die Nato Osterweiterung wurde die europäische Sicherheitsarchitektur zerstört, und alle nachfolgenden Ereignisse haben darin ihren Ursprung. Die Osterweiterung war und ist im us-amerikanischen geopolitischen Interesse durchgeführt worden gegen die Interessen Europas, und gegen die Absprachen die zur Wiedervereinigung Deutschlands geführt haben. Solange die eigene Politik nicht hinterfragt wird und Russland/Putin die ewigen Bösewichte sind, um die Rüstungsspirale auf Hochtouren zu bringen, wird die Nato immer mehr (wenn das überhaupt noch möglich ist) ein Befehlsempfänger von USA Interessen bleiben. Das Feigenblatt Stoltenberg hängt am Arm der Amerikaner, und heuchelt europäischen Einfluss auf die Nato, der nicht vorhanden ist.

Supershlau

Volle Zustimmung!

10:33 Bernd39

"Wertloses Interview......"
Die Nato wird als Lügner bezeichnet und findet nicht mal ein Wort des Protestes was soll man daraus schlußfolgern?

Evtl. dass die Vorwürfe berechtigt sind.

@Skywalker um 10:53

"Statt Rüstungsgüter zu exportieren kann man Sie ja selber kaufen, sichert Arbeitsplätze."

Sind sie eigentlich mal auf die Idee gekommen, dass man die gleichen Mrden in zivile Güter (Schulen, Krankenhäuser) oder in zivile Berufe (Pflege, Bildung) investieren kann? Das hebt ebenfalls die Steuereinnahmen und die Binnennachfrage!

Dieses Geld verpufft nicht wie eine Patrone sondern kommt eher der breiten Masse zugute.

Hört hört !

dann ist der Dialog mit Russland also doch nicht so schlecht. Trotzdem bin ich der Meinung dass Europa anfangen sollte sich von der sogenannten Supermacht Amerika zu losen und ein Europäisches Verteidugungsbündnis ins Leben zu rufen. Dann wären auch bilaterale Beziehungen zu Russland und China möglich ohne jedes Mal unsere sogenannten "amerikanischen Freunde" zu fragen. Ich wiederhole mich nur ungern aber Länder können keine Freunde sein, nur Partner auf verschiedenen Ebenen.

meine Meinung:

Der Druck aus den USA vor - Ihr zahlt unsere weltweiten Stützpunkte mit und wir beschützen euch. Vor wen auch immer. Da gibt es doch im Milieu einen Ausdruck für...

70 Jahre Frieden!

Ein Verdienst der NATO und eine derart langer Zeitraum des Friedens den man einzig dem Bündnis zu verdanken hat.Natürlich kostet das Geld aber das sollte uns das wert sein, denn kein Geld der Welt ersetzt das unendliche Leid in einem Krieg. Das vergessen die selbst erannten Friedensapostel der Linken und Grünen nur allzu gern.Und nur unter dem militärischen Schirm sind sie in der Lage ihre zum Teil kruden Ideen ausleben zu können.Eine gerechte Finanzierung des Bündnisses ist daher eine Pflicht für jeden Bündnispartner.Und einen erheblichen finanziellen Anteil daran haben über Jahrzehnte die USA getragen und tragen ihn noch.Deutschland sollte endlich seine Verpflichtungen einhalten!

Kokolores2017

Sehr guter Beitrag!
NATO ist zu einem Aggressions-Bündnis verkommen. Die Blutspur dieser friedliebenden Organisation zieht sich von Vietnam, Jugoslawien, Afghanistan, Irak. Libyen, Syrien, Mali bis in den Jemen.

@joyomaran 10:22

"Viele hier benehmen sich ja so, als würden die 2 Prozent weggegeben, was absoluter Schwachsinn ist. [...] Wir sollten nicht den Fehler machen unseren derzeitigen Frieden und unseren Wohlstand auf Kosten der Sicherheit in Frage zu stellen!"

Und Sie meinen Friede, Sicherheit und Wohlstand lägen nun im Wohl und Wehe dieser 2%?

Gerade zum Thema Friedenspolitik ist weit mehr erforderlich nur auf das Einhalten von Prozentmarken zu schielen.
Dass Deutschland sehr viel Aufbauarbeit in ehemaligen Kriegsgebieten leistet, gehört ebenso in diesem Komplex erwähnt. Und da müssen wir uns von Donald Trump, dem Meister des Vertragsbruchs, keine Vorhaltungen gefallen lassen. Ließ er doch über Nikki Haley im UN-Sicherheitsrat den Austritt aus dem Menschenrechtsrat erklären sowie die Ansage machen, dass die USA sich an den Kosten für Aufbauarbeiten künftig nicht mehr beteiligen werden.

Klima und Umwelt sind bei ihm auch von der Tagessordnung gestrichen und das macht mir mehr Sorge als diese 2%.

Am 04. April 2019 um 11:09 von Werner40

"Stoltenberg hat die Alternativlosigkeit der NATO für Deutschland angesichts russischer Aggressionen gut dargestellt. Er macht das perfekt, alle sehr unterschiedlichen Mitglieder unter einen Hut zu bekommen. Zukünftig wird auch der Expansionsdrang Chinas ( Huawei, Häfen in Italien, Spratly Islands ) eine gemeinsame Antwort erforderlich machen."

Sie fordern ernsthaft, militärisch gegen wirtschaftliche Zusammenarbeit vorzugehen? Und Stoltenberg hat in Bezug auf Aggressionen nachweislich gelogen!

zu 12:21 von mirage3a

"70 Jahre Frieden!"
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Das haut hin, vorausgesetzt, man blendet die Kriege aus.

Die Erpressungsversuche von Herrn Trump,...

...tragen offenbar auch bei der NATO Früchte...!!
Dabei sind die Ausgaben für Rüstung
und Militär weltweit so hoch wie

noch nie in der Geschichte dieses
Planeten! Alleine die USA geben mit
über 700 Milliarden Dollar (!!) mehr
aus, als die nächsten 10 größeren
Industrienation inkl. Russland und
China zusammen!!
Wer bedroht hier faktisch wen?!?
Reicht es euch denn immer noch
nicht?!? Haben wir weltweit noch
immer nicht genug Zerstörung,
Elend, Tote und unzählige Millionen
Flüchtlinge? Wer könnte Angesichts
der Zerstörung im Irak, in Syrien und
dem Jemen allen Erstes noch immer
auf noch mehr Waffen als probates
Mittel von "Politik" setzen?!?
Wie kann man allen Ernstes glauben,
man könne demnächst über die
Kontrolle und Abrüstung von
Atomwaffen reden, wenn man
gleichzeitig solche Reden von
sich gibt?!? In den USA kennt man
scheinbar keine anderen Mittel,
bei UNS sollte das endlich anders
sein!!!

Die Deutschen sind schon

Die Deutschen sind schon Spielverderber, erst machen sie bei den üblichen Nato-"Arbeiten" am Hindukusch und bei all den anderen amigelenkten Krisen nicht richtig mit und dann geben sie auch nichts von ihren riesigen Geldberge zur Sanierung amerikanischer Rüstungskonzerne mittels versprochener (oder doch erpresster?) Beschaffung derer ultrateueren Knallblättchentechniken heraus. Wo die Amis aber doch schon so sehr damit gerechnet haben den Deutschen für horrende Summen ihren Rüstungsschrott andrehen zu können. Gerade jetzt, wo deren Bundeswehr und Führung so weit millitärunerfahren ist, auch weil man die ja Generationen lang zu nur harmlosen Pazifisten umerzogen und gehalten hat, die nun selber gar nicht wissen, was sie brauchen und kaufen sollen und wo man ihnen das Verteidigungsheer in weit entfernte Krisengebiete entführte, wodurch die, auch aus psychischen Gründen, nun eh nicht im Stande sind, sich selber zu verteidigen, könnte man denen doch endlich alles an Waffen andrehen.

Raketen die Russland erreichen

Die Russen setzen ein neues Waffensystem ein: SSC-8. Das sind Raketen, die europäische Städte erreichen können.

Aha.
Und was ist mit den Waffen der USA, die von Norwegen bis zur Türkei stationiert sind und die russische Städte erreichen können?
Ist ja normal. Das Imperium darf das. US-Execeptionalism eben.

12:21 von mirage3a

70 Jahre Frieden! Ein Verdienst der NATO.

Wenn sie Frieden in Mitteleuropa, also Balkan ausgeschlossen, dann mögen sie Recht haben.
Aber sollten sie 70 Jahre Weltfrieden meinen, damit sollten sie sich schon etwas intensiver beschäftigen.
Desweiteren ist nicht einzusehen, warum wir die unzähligen US- Stützpunkte mitfinanzieren sollen. Und noch eins, ein sehr großer Teil der Bevölkerung und der Industrie will sich einfach kein Feindbild einreden lassen.

Am 04. April 2019 um 12:21 von mirage3a

"70 Jahre Frieden!"

Wo um alles in der Welt gab es 70 Jahre Frieden durch die NATO? Kann es sein, dass Sie diverse Kriege übersehen?

Die NATO ist DER Friedenssicherer in Europa!

Unabhängig davon, was aktuell in der amerikanischen Politik abläuft - es wird ja hoffentlich nur eine kürzere Phase sein - können wir Europäer sehr dankbar auf den Schutz durch die NATO sein.

Deutschland hatte in den letzten Jahrzehnten immer die Rolle eines realistischen Ausgleichers. Nicht alles, was in Washington gekocht wird, wird in Europa heiß gegessen. Auch die nie abgebrochenen Gespräche mit Russland beweisen dies.

Vielleicht steht Deutschland akutell nicht im Fokus der Bedrohung, andere Bündnispartner wie Polen und die baltischen Staaten aber schon. So ist es nur logisch, wenn sich alle Bündnispartner im Rahmen ihrer Solidargemeinschaft an den Kosten beteiligen.

Aggressor ist wer?

Mensch, was zieht der über Russland her - Aggressor scheinen mir andere zu sein. Und wer zieht hier immer weiter gen Osten?

@fathaland slim

An den eroberten Ländern sind die US-Konservativen nicht wirklich interessiert, es geht um die symbolhafte Wirkung.

Wohl wahr! Wo je die US-Army war, wächst kein Gras mehr. Die erorberten, die niedergeworfenen Länder interessieren nicht mehr. Wiederaufbau? Wenn sich daraus Profite generieren lassen - sonst nicht.

Mir scheint, das letzte Land, an dem es noch Interesse gab, dass es nicht den Bach runtergeht, waren wir (BRD).

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