Ihre Meinung zu: Corbyn über Gespräch mit May: "Nützlich, aber ergebnislos"

3. April 2019 - 19:08 Uhr

Nach dem Treffen mit Premierministerin May und Oppositionschef Corbyn gibt es offenbar noch viel zu reden. Tories und Labour bildeten Verhandlungsteams. Zuvor gab es in Mays Regierungslager zwei Rücktritte.

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niemand braucht weitere verhandlungen

isch over oder bleibt!

Weicher Brexit

Je weicher der Brexit am Ende ist, umso besser für Großbritannien und Europa. Endlich brechen die ideologischen Linien auf, von den harten Brexetiers hätte Frau May auch so oder so nichts mehr zu erwarten. Ihre Tage als Premierministerin sind gezählt. Und ob ihr Zögern und Taktieren gut oder schlecht war, wird uns die Zeit zeigen. Ich wünsche mir und unseren britischen Freunden eine möglichst enge und freundschaftliche Verbindung zum Festland-Europa.

Das Brexit-Referendum von

Das Brexit-Referendum von 2016 hatte offensichtlich nicht die Klarheit, für politisch operative Prozesse einen gangbaren Weg zu weisen. Was macht man da? Man mischt die Karten neu - und ich bin sicher, viele Brit*innen durchschauen heute das Spiel von Cameron, Johnson & co viel deutlicher.
Corbyns positive Bewertung kann ein erster Schritt in diese Richtung sein. Noch ist es nicht zu spät, den Irrsinn eines von 72% mit hauchdünner Mehrheit "beschlossenen" Brexit, für dessen verschiedene Ausführungsformen es weder im Parlament noch in der Bevölkerung eine Mehrheit gibt, zu beenden.

Falls sich May mit Corbyn auf

Falls sich May mit Corbyn auf eine Zollunion einigt dürfte der Austrittsvertrag denn doch noch eine Mehrheit bekommen, da davon auszugehen ist, daß die große Mehrheit von Labour zusammen mit dem EU freundlichen Flügel der Tories zustimmen wird. Das wird zwar eventuell die Torys zerreißen und die DUP wird die Koalition verlassen aber vermutlich läuft es dann auf eine große Koalition in GB hinaus. In spätestens 5 Jahren gibt's dann ein neues Referendum (und zwar ein richtiges mit Gesetzesgrundlage) und GB beantragt den Wiedereintritt. Fragt sich nur ob bis dahin nicht Schottland bereits aus GB aus- und der EU beigetreten ist.

Die Briten . . . .

scheinen einfach zu entscheiden, wie lange sie den Brexit jetzt immer wieder verschieben werden. Die Konsultation des EU Parlamentes ist scheinbar nur noch Schmierentheater, wohlwissend, dass die EU zwar laufend etwas herumlabert von Bedingungen, Perspektiven und Vorschlägen, die sie von den Briten erwarten, aber welchen Briten scheint das überhaupt zu interessieren.
Jetzt soll bis zum 22.5. verschoben werden und das kann überhaupt nicht klappen und ein No-Deal-Brexit wird es deshalb dennoch nicht geben, weil die Briten dann erneut verschieben, und dann jedoch ohne der Forderung des EU Parlaments, dann an den Europawahlen teilzunehmen bzw. teil genommen zu haben. Da das ja dann nicht möglich ist bzw. später nicht möglich war, wird dann wohl von Monat zu Monat weiter verschoben. Die Briten spielen ihr Schmierentheater und die EU ist offensichtlich um jeden Tag froh, an dem alles so weiterläuft wie bisher, um bloß keinen Schaden zu erleiden. Wie betrachtet man eigentlich die EU ?

um 19:28 von GrafStepenitz

"Ich wünsche mir und unseren britischen Freunden eine möglichst enge und freundschaftliche Verbindung zum Festland-Europa."
Und ich wünsche mir ebenfalls gute nachbarschaftliche Beziehungen von GB und der EU, auch wenn GB immer danach gestrebt hat, Sonderkonditionen mit der EU zu erreichen.

Die Briten haben es nicht mehr in der Hand

Erneut setzen die Briten an nur die Rosinen herauszupulen. Den vorliegenden Vertrag nicht endlich anzunehmen bedeutet, dass sie ganz der Gnade der 27 anderen EU-Länder ausgeliefert sind. Das scheint auf der Insel noch nicht wirklich angekommen zu sein. Es braucht nur ein Land mit einem breiten Rücken, dass keine Lust mehr auf die Hängepartie hat und UK geht in 9 Tagen über die Planke.

Corbyn und May ...

... einigen sich auf einen gemeinsamen neuen Premierminister namens Nigel Farage.

Es muß doch eine Lösung für das Brexit-Schauspiel geben ! :)))

Rechter EU Kritiker

Mir ist Jeremy Corbyn zu weit rechts und zu sehr anti EU. Schade, dass Labour keine jüngeren und vernünftigeren Leute an der Spitze hat.

Das Referendum ...

... von 2016 war keines, sondern eine Volksbefragung, sie hatte kein Quorum das für so eine weitreichende Entscheidung reichen würde, sie war von vorne herein nicht bindend, und sie wurde auf haarsträubenden Lügen basierend durchgeführt. Dann hat sich der Herr Cameron um seines Machterhalts Willen verzockt, musste zurücktreten und die Frontleute gingen umgehend in Deckung. Diesen Mist einiger weniger machtbesessener Politclowns muss nun die Jugend Britanniens ausbaden. Es ist zum Haare raufen.

@19:23 Zwicke ,Vorgängermeldung

Sie geben ein Lehrbuch-Beispiel ab für das, was man "Filterblase" bzw. "alternative Fakten" nennt: (Zitat: "trotz anderweitiger Verlautbarungen der Presse und offiziell propagierter Umfragewerte") Dagegen ist kein argumentatives Kraut gewachsen.

@20:47 Xport

Sie bringen es exakt auf den Punkt; aber leider werden wir die Brexisten nicht erreichen, denn die kennen nur zwei Sätze: "51,2% sind auch eine Mehrheit" und "Brexit means Brexit" - obwohl keine*r sagen kann, was das denn in konkrete Politik umgemünzt bedeutet, denn weder ein harter noch ein weicher Brexit noch ein Austritt mit Verbleib in der Zollunion finden eine Mehrheit.

@Forengeschwätz

Seit wann ist die EU links??
Die EU ist doch eher ein neoliberaler Haufen.
Eigentlich hätte ich von einer Arbeiterpartei erwartet, daß sie das auch so benennt.
Leider treiben sich bei Labour noch zu viel Blairisten herum.
Wäre Labour konsequent, hätte diese Partei die Dinge so benannt, wie sie sind: eine interne Auseinadersetzung der britischen Bourgeoisie, bei der für die Arbeiterklasse nichts zu gewinnen ist.

So kann es am Ende

doch noch gelingen wenn May und Corbyn sich auf eine " weichen Brexit " einigen könnten.

keine sorge

die bleiben uns erhalten, zumindest die nächsten jahre

Ein kleiner Kompromiss in Sicht?

Endlich kommt die Vernunft wieder- wenn sich beide große Parteien einigen wollen. May und Corbyn werden allerdings bei einer Einigung Teile ihrer Partei verlieren.
Labour wird bei einem Kompromiss insbesondere seine jüngeren Mitglieder verlieren, May die harten Brexiter.
Vielleicht sollten sie sich dann auch gleich auf eine gemeinsame Regierungsbildung einigen.

@19:29 von andererseits

Ihre gebetsmühlenartig wiederholten Argumente wider den Brexit werden langsam aber sicher langweilig.

ist

doch ganz praktisch, wenn die Brexit-Hardliner alle von ihren Ämtern zurücktreten.

Scheinriese Corbyn

Neben Theresa May sieht im Moment Corbyn wie ein Scheinriese aus, obwohl er selbst doch keinen Meter weiter weiß. Ihre Schwäche ist noch lange nicht seine Stärke.

Bisher hat Frau May ihren Ruf und den des Parlaments ruiniert, also ideelle Werte. Ab heute verramscht sie das Tafelsilber der Tories. Da geht jetzt am Ende nicht nur die Mehrheit flöten, sondern die Einheit der Partei.

Sie kann ja mal bei Frau Nahles nachfragen, wie das ist, 20 Jahre lang gegen ein schlechtes Image Politik zu machen. Viel Spaß, Tories!

Die haben geschlafen und sie Antrag um Antrag stellen lassen. Jetzt bekommt sie Oberwasser und vergißt alle Loyalitäten.

Ich weiß nicht, ob Johnson zur Selbstreflektion fähig ist. Wenn, dann wird ihm klar werden, dass seine Partei in den letzten vier Wochen Frau May die Linie hätte vorgeben müssen. Dieses Gewähren lassen rächt sich nun aufs Härteste.

Insofern haben zumindest jetzt die Tories ihren "harten Brexit". Wohl bekomm's!

@21:45 Sparer

Finden Sie? Dann dürfen Sie gerne argumentativ etwas dagegen setzen.

@ Bigbirl

@Forengeschwätz
Seit wann ist die EU links??

Das habe ich nicht gesagt. Bitte lesen Sie vor dem Kommentieren.

@ 21:45 von Sparer

Danke!
Sie haben Recht!

@ all: der erste von Mays Hardlinern ist erledigt!!

hey zusammen,

wisst ihr was in England gerade passiert ist?? Wir Brexit- Gegner haben einen von Mays Hardlinern erledigt!! Ruecktritt von Mays Unterstaatssekretär ist gerade gemeldet worden!! Er war einer der Hardliner!!

http://tinyurl.com/y24u3ntm
ZDF-Nachrichten: Unterstaatssekretär Adams tritt zurück (03.04.2019 11:22 Uhr)

Viele Brexit-Hardliner sind unglücklich über Mays Bereitschaft, einen Kompromiss mit Corbyn zu finden. Unterstaatssekretär Nigel Adams tritt sogar zurück.

ZDF Studio London

@ZDFlondon
Und wieder ein spannender Tag heute im Königreich. Viele Brexit-Hardliner sehr unglücklich über May's Angebot an #Corbyn einen gemeinsamen Kompromiss zu finden. Der Unterstaatssekretär Nigel Adams ist gerade zurückgetreten. #Brexit #softbrexit @zdfheute @ReporterZDF
11:03 - 3. Apr. 2019

Eventuell gelingt es uns doch noch, das Ruder rumzureißen. Wäre gut!! Denn jetzt haben wir die Angriffsfläche auf May frei

@21:52 von andererseits

Da muss ich mich auch wiederholen: die britischen Regierungen haben die EU-Mitgliedschaft in der Vergangenheit nur "ertragen", wenn sie die gewünschten Sonderbedingungen bekommen haben. Ich sehe die EU aber in der Konzeption als eine Gemeinschaft der Gleichen, da sollte es eine Sonderbehandlung in dieser ausgeprägten Form nicht geben. Also gibt es m.M. nach nur die Optionen "Mitgliedschaft ohne Privilegien" oder eben Austritt". Da die Briten die Ihnen gewährten Vorzüge aber sicher nicht ausgeben wollen, bleibt eben nur der "Brexit".

ZU dem hier: hoffentlich kann der Brexit abgewendet werden

Und zu dem hier:

https://www.tagesschau.de/ausland/brexit-may-corbyn-105.html

Am Mittwoch erklärten gleich zwei Staatssekretäre aus Protest ihren Rücktritt: der für den Brexit zuständige Chris Heaton-Harris und Nigel Adams, der Staatssekretär für den Landesteil Wales ist. Sie fürchten, der Bruch mit Brüssel könne nun nicht deutlich genug ausfallen.

Super!! Hoffentlich gelingt es noch den Brexit abzuwenden und der Petition der Remainer zum Erfolg zu verhelfen. Denn die Mehrheit in England ist gegen den Brexit und Schottland wuerde GB verlassen im Falle eines Brexits weil die in der EU bleiben wollen. Und dann käme es Gott sei Dank zur Wiedervereinigung von der Republik Irland mit Nordirland und danach dann zum EU-Beitritt Irlands. Wäre einfach nur schön.

Wie kann eine Stimme Mehrheit reichen???

Weiterhin zu dem hier:

https://www.tagesschau.de/ausland/brexit-may-corbyn-105.html

Gegen Abstimmung über alternative Ansätze
Am Abend stimmte das Unterhaus gegen einen Antrag, am Montag erneut über alternative Ansätze zum Brexit-Verfahren abzustimmen. Da Befürworter und Gegner je 310 Stimmen erhielten, entschied Parlamentspräsident John Bercow die Frage mit seinem ablehnenden Votum. Zur Begründung sagte er, wichtige Entscheidungen sollten nur mit einer Mehrheit getroffen werden. Es war das erste Mal seit 25 Jahren, dass eine Abstimmung im britischen Unterhaus einen Gleichstand verursachte.

Wie kann es sein, dass nur EINE Stimme Mehrheit ausreicht?? Das reicht meiner Meinung nach nicht. Und von daher finde ich, dass sehr wohl auch ueber Brexit-Alternativen - zum Beispiel auch ueber den EU-Verbleib - geredet werden muss, eventuell auch in Form eines neuen Referendums. May ist sowieso am Ende und wird gehen muessen.

@ Sparer (21:47): korrekt - gegen Hardliner durchsetzen!!

hi Sparer

ist doch ganz praktisch, wenn die Brexit-Hardliner alle von ihren Ämtern zurücktreten.

korrekt!! Damit hätten die Remainer endlich freie Bahn und könnten sich gegen diese rechten Hardliner durchsetzen. Das sollte in Angriff genommen werden, meine ich.

Guter Schachzug...

von May die ewig Gestrigen ihrer Partei zu disziplinieren, sind die es doch, denen es ausschliesslich um ihre Macht geht. Hoffentlich ist Corbyn nicht dumm und macht May keine Schwierigkeiten...die Boris Johnsons, Rees Moggs dieser Welt träumen noch immer vom britischen Weltreich etc pp diese Leute sind es, die man einfach ignorieren sollte und sie eiskalt ausmanövrieren!

@22:09 Sparer

Da könnt ich also jetzt mit Fug und Recht sagen: langweilig, weil auch Sie sich wiederholen. Sehen Sie... bringt nichts, deshalb lass ich's und werde auch weiter inhaltlich begründet meine Meinung kundtun.

@ andererseits (21:05): Brexit-Ruecknahme und Neuwahlen!!

hi andererseits

@20:47 Xport
Sie bringen es exakt auf den Punkt; aber leider werden wir die Brexisten nicht erreichen, denn die kennen nur zwei Sätze: "51,2% sind auch eine Mehrheit" und "Brexit means Brexit" - obwohl keine*r sagen kann, was das denn in konkrete Politik umgemünzt bedeutet, denn weder ein harter noch ein weicher Brexit noch ein Austritt mit Verbleib in der Zollunion finden eine Mehrheit.

stimmt und da jetzt alle Brexit-Hardliner zuruecktreten, ist die Bahn fuer die Remainer frei und die können sich gegen diese rechten Hardliner durchsetzen. Und damit ist May das Problem das weg muss.

Und von daher muss May endlich abgesetzt werden und es braucht Neuwahlen in England und zusätzlich dazu die sofortige Ruecknahme des Brexits!!

@22:07 von Demokratieschue

Erlauben Sie mir die Frage, was Sie persönlich dazu beitragen, dass "das Ruder herumgerissen " werden kann ? Posts in Foren schreiben ?

@ 22:07 von Demokratieschue...

"@ all: der erste von Mays Hardlinern ist erledigt!!
hey zusammen,
wisst ihr was in England gerade passiert ist?? Wir Brexit- Gegner haben einen von Mays Hardlinern erledigt!"
.
Auch "hey".
Wer ist "wir Brexit-Gegner"?
Wen haben wir "erledigt"?
Haben Ihre Gesinnungsgenossen den exekutiert?
Sind wir hier bei G20 oder in der "Roten Flora"?

Brexit means Brexit

Wer dafür gestimmt hatte, wollte nur eines: Raus aus der EU. Das entspach einem knallharten Brexit, denn wer weiter mit der EU liebäugelte, hatte ja gegen den Brexit gestimmt.
Wenn also jetzt über "weiche" Formen des Brexit nachgedacht wird, entspricht das nicht der damaligen Volksabstimmung, sondern ist der Versuch, das Ergebnis zu manipulieren, bis zum gehtnichtmehr. Und warum? Weil die EU das vom britischen Parlament nicht akzeptierte Abkommen als nützlichen Stolperstein erkannt hat,auf deren Inakzeptanz man nun endlos herumreitet, weil man einfach nicht einlenken will. Nicht im Parlament, aber im britischen Volk steigt der Unmut über die durch die unwillige EU entstandene Situation und die direkte Forderung nach einem harten Brexit.
Es dürfte doch jedem klar sein,daß erst nach einem harten Brexit erst richtig echte Verhandlungen losgehen und möglich sind,frei vom schon boshaften Starrsinn der EU!
Man will das Bild erwecken,die Briten seien Schuld,obwohl es der Starrsinn der EU ist!

@22:14 von Demokratieschue

Wären eine Abspaltung Schottlands von GB und die Wiedervereinigung Irlands nicht gerade die (positiven) Folgen des Brexit?

@Demokratieschue...,22.16h

Das ist einfachste Mathematik. 351 sind mehr als 350.
Die Mathematik könne auch Sie nicht aushebeln-

@ 21:52 von andererseits

"Dann dürfen Sie gerne argumentativ etwas dagegen setzen."
.
Funktioniert bei Ihnen nicht.
Sie leben in einer eigenen Wahrheit.
Sehen Sie sich die aktuellen Umfragen in GB an.
Sie wiederholen mantraartig in jedem Ihrer Posts "2. Referendum, 2. Referendum", "Populisten", Johnson, Farage, alles A....löcher!
.
Bitte akzeptieren auch Sie es endlich!
.
Es geht nicht darum OB GB aus der EU austritt sondern WIE!
Ein bisschen mehr Realitätssinn wäre wünschenswert.

MCC1968

das willst du nicht wissen, weil du sonst nie wieder schlafen könntest. aber es ist ja nicht das geld von johnson, juncker und dem anderen politischen experten

@Demokratieschülerin

"wisst ihr was in England gerade passiert ist?? Wir Brexit- Gegner haben einen von Mays Hardlinern erledigt!"
unter "erledigt" geht's wohl nicht? Irgendwie erinnern Sie mit Ihrer radikalen Sichtweise und Ihrem merkwürdigen Demokratieverständnis an Gaddafi. Der wollte gleich die Schweiz abschaffen, als einer seiner Söhne dort Probleme mit der Justiz bekam.

@22:20 von andererseits

Ich breite diese meine Argumentation aber nicht bei jedem Artikel über den Brexit wieder und wieder aus. Hab ich nur getan, weil Sie mich aufgefordert hatten. Und dass ich mich wiederholt habe, hatte ich im ersten Satz geschrieben. Kann ich auch mit Fug und Dingsda behaupten.

Noch wissen wir nicht

welche Bedingungen Mr. Corbyn stellt, um
die Labour Partei zum Steigbügelhalter für Fran May zu machen.
Dieses neue May Manöver zielt doch darauf ab, die Hardliner bei der alles entscheidenden Abstimmung mundtot zu machen.
Als solches ist das ok, aber welchen Preis werden die Tories dafür zahlen?
Die gesamte Partei könnte in 2 Blöcke zerfallen, die Gemässigten wären nur noch der Schatten einer einst mächtigen Partei und die Hardliner gründen dann womöglich eine neue Partei. Das nennt man dann wohl den Kollaps des Systems.

@22:34 Neutrale Welt

Warum unterstellen Sie mir, dass ich Begriffe wie "A....löcher" verwende? Das ist nicht mein Stil. Ich wiederhole auch keine Mantras. Und von welchen aktuellen Umfrage-Mehrheiten in GB Sie fabulieren, bleibt wohl Ihr Geheimnis. Also: Ball flach halten.

@22:34 von NeutraleWelt

Sie erlauben ? Danke
Zu behaupten, dass gerade diejenigen, die die angebliche Grundlage für den Brexit in Frage stellen in einer eigenen Welt leben, ist schon enorm abenteuerlich.
Demnach leben die EU-Basher und Bananen-Krümmlinge... wo ? Etwa in der Realität ? XD (kleiner Scherz).

"Populisten", "2.Referendum" und ähnliches sind in der tatsächlich wirklichen Realität die... Realität ! und das einzig sinnvolle und übrigens auch einzig faire.

Lohnt sich der Hinweis auf Mobilisierung in gewissen Kreisen und die Probleme damit bei denjenigen, die... in der Realität :) leben ?

Umfragen ? Wo denn ? Bitte Quellen.
Bis dahin:
https://www.morgenpost.de/politik/article216145699/Briten-wuerden-bei-ne...
Referendum-fuer-EU-Verbleib-stimmen.html
https://www.zeit.de/2019/03/brexit-forderung-zweites-eu-referendum-
grossbritannien-theresa-may

@22:39 Sparer

Soll ich das so verstehen, dass Sie mir hier einen Maulkorb verpassen wollen, weil Ihnen meine Meinung nicht passt? Hier geht es um sehr zentrale Themen europäischer Zukunft, da werde ich auch weiter mit meiner Meinung nicht hinter dem Berg halten. Ich hoffe, dass auch Sie das akzeptieren können.

22:09 von Sparer an andererseits

"Da die Briten die ihnen gewährten Vorzüge
aber sicher nicht aufgeben wollen, bleibt eben
nur der Brexit".
Können sie erklären, warum nach einem Brexit die Vorzüge (Vergünstigungen)
für die Briten erhalten bleiben?
Der Vertrag steht und darin sind keine
"Vorzüge" enthalten.

22:07 von Demokratieschuetzerin

«@ all: der erste von Mays Hardlinern ist erledigt!! hey zusammen …

Wir Brexit- Gegner haben einen von Mays Hardlinern erledigt!! …
Denn jetzt haben wir die Angriffsfläche auf May frei.»

Ebenfalls hey auch.

Stünde es einer Demokratieschützerin nicht sehr viel besser zu Gesicht, könnte sie sich einer weniger martialischen und kriegerischen Ausdrucksweise bemächtigen?

"Wir" fechten hier nicht die Atlantikschlacht von 2019 mit den Briten aus.
Auch ist es "uns" (den wohl allermeisten hier im Forum) nicht daran gelegen, britische Politiker "zu erledigen" (zu erlegen).

Breitseiten auf Mrs. May mögen wir nicht abfeuern.
Und die britischen Inseln auch nicht versenken.

Es geht um den Brexit. Auch darum, "wie wir Rest-EU-ler" künftig mit den Inselbewohnern vor unserer Haustür umzugehen gedenken.

Demokratie in irgendeiner Form schützen Sie jedenfalls nicht, wenn Sie übereifrig zum Halali auf Briten blasen, deren Meinung Ihnen nicht in den Kram passt.

It's not war time, Madam …!

um 22:07 von Demokratieschue...

"" Eventuell gelingt es uns doch noch, das Ruder rumzureißen. Wäre gut!! Denn jetzt haben wir die Angriffsfläche auf May frei ""
#
Wer sind denn wir ? Ich gehöre nicht dazu.

vielleicht hätte man

bereits vor 2 Jahren die Opposition ins Boot holen sollen
immerhin betrifft es die gesamte Nation

@ Demokratieschue...

Bitte nehmen Sie zur Kenntnis, dass ich von Ihnen nicht zu "wir" gerechnet werden möchte, wenn es darum geht, einen politischen Gegner zu "erledigen".

@ 22:41 von andererseits

"Und von welchen aktuellen Umfrage-Mehrheiten in GB Sie fabulieren, bleibt wohl Ihr Geheimnis. Also: Ball flach halten."
.
Nee.
Lesen bildet.
Die Mehrheit der Briten will kein neues Referendum.
Sondern mittlerweile mehr als 72% wollen, dass ihre Regierung mal endlich zu Potte kommt. Mit dem Brexit.
Nur 48% halten den für falsch.
Aber auf die Frage "ungeregelt" sagt die Mehtheit (51%) nein, auf die Frage ob mit EU-Vertrag sagt die Mehrheit (37%) ebenfalls nein.
.
Mimimimimimi..........

Was für ein Weltbild haben Sie denn?

Also ich denke bei den allermeisten, die das beobachten, herrscht der Konsenz, dass es GB ist (Regierung und Parlament) die hier Starsinn walten lassen.
Woher Sie dies der EU vorwerfen ist mir vollkommen schleierhaft. Die EU hat nur gesagt und das vollkommen zu Recht, dass die Grundsätze der EU nicht in Frage gestellt werden können. Alles andere wäre offen. Rote Linien hat dann Mrs. May, z.B. mit dem Backstop gezogen.
Können Sie dies also irgendwie begründen, oder ist das einfach nur eine Parole?

Es.. .

ist gut das die Beiden jetzt nicht übereinander sondern miteinander sprechen. Warum jetzt erst? Mein Gefühl das es ein ungeregelten Austritt des Vereinigten Königreich aus der EU kommt. Was heißt das?
Harte Grenze Irland Nordirland
Harte Grenze an der Südspitze Spaniens nach Gibraltar.
Lange Staus auf der Strecke M20 London Dover.
Lange Staus auf der Strecke Oostend Dünnkirchen Calais.
Irland wird von der Rest EU ein bisschen mehr abgeschnitten.
Es gäbe nur eine Fährverbindung von Cherbourg Dublin dauert 20 Stunden Übetfahrt.
Es kann sein das der Flughafen Gibraltar geschlossen wird aus mangels britischen Luftraum.
Was für ein Chaos.
Was wird aus dem Flugverkehr beiderseits des Ärmelkanals. Ich sage da kommt Freude auf.
Ich wäre für eine lange Fristverlängerung Es muss dringend das House of Lords ( Oberhaus) ins Boot.
Mit Teilnahme an den Wahlen zum europäischen Parlament dann Neuwahlen zum britischen House of Commons ( Unterhaus) oder (und) eine zweite Volksabstimmung.

Corbyn - Neo-Marxist

GB steuert nun Dank eines Neo-Marxisten auf einen Brexit ligth zu. Warum haben die Abgeordneten, die mehrheitlich gegen den Brexit waren, nicht den Mut zur Entscheidung gegen den Austritt? Jedem sollte doch klar sein, dass die Bürger bei der Befragung völlig uninformiert waren!

@ 22:50 von Silverfuxx

"Umfragen ? Wo denn ? Bitte Quellen."
.
YouGov. Thema "Brexit".
Nachlesen.
Passt zwar nicht mit Ihrer Welt überein, ist aber so......
Auch wenn Sie die Briten vor dem Brexit bewahren wollen.....
Wollen die aber nicht.
Obwohl ich eben gelesen habe, dass wir einen von diesen Hardlinern "erledigt" haben....
Die 17,4 Mio. kriegen wir auch noch hin.

Austritt unerwünscht

Weil nicht sein kann, was nicht sein darf. Das ist das Einzige worüber unter den Freunden der Nacht auf der Insel und dem Festland Einigkeit herrscht. Der Wille des Wählers dezent in den Hintergrund gerückt. Demokratie a la Farce!

03. April 2019 um 22:06 von NeutraleWelt

@ 21:45 von Sparer
>> Danke!
Sie haben Recht! <<

Das sehe ich auch so, deshalb scrolle ich nach dem Usernamen direkt weiter.

@23;05 Neutrale Welt

Mimimimi...? Was ist das denn für eine Argumentation? Ihre Prozentzahlen in Ehren: alle Umfragen der letzten Monate, die ich kenne, bringen für keinen einzigen Brexit-Vorschlag (hart, weich, Zollunion) eine Mehrheit. Aber in allen Umfragen ist eine Mehrheit für "remain".

re demokratieschue...

"Und dann käme es Gott sei Dank zur Wiedervereinigung von der Republik Irland mit Nordirland und danach dann zum EU-Beitritt Irlands."

Zum wievielten Male verbreiten Sie den Unsinn, dass Irland der EU beitreten würde?

Einmal kann man es als wenn auch absonderlichen Fehler betrachten. Danach kommt aber die Frage, ob nicht fachärztlicher Rat vonnöten wäre ...

03. April 2019 um 22:34 von NeutraleWelt

@ 21:52 von andererseits

"Dann dürfen Sie gerne argumentativ etwas dagegen setzen."
.
Funktioniert bei Ihnen nicht.
>> Sie leben in einer eigenen Wahrheit.
Sehen Sie sich die aktuellen Umfragen in GB an.
Sie wiederholen mantraartig in jedem Ihrer Posts "2. Referendum, 2. Referendum", "Populisten", Johnson, Farage, alles A....löcher!
.
Bitte akzeptieren auch Sie es endlich!
.
Es geht nicht darum OB GB aus der EU austritt sondern WIE!
Ein bisschen mehr Realitätssinn wäre wünschenswert. <<

Ihr Wunsch wird, so denke ich, nicht in Erfüllung gehen. Leider!

@Am 03. April 2019 um 22:28 von paule2

"Wer dafür gestimmt hatte, wollte nur eines: Raus aus der EU. Das entspach einem knallharten Brexit, denn wer weiter mit der EU liebäugelte, hatte ja gegen den Brexit gestimmt."

Quark mit Soße.
Johnson selber hat vor dem Referendum von einer potenziellen Zollunion gefaselt.
Farage selber hat von einem potenz. Norwegenmodel gefaselt.

Klar Leute wie Sie und die ganz Rechts außen bei den Tories, und die UKIP Basis behaupten jetzt, alle Leaver hätten ja nur den ganz ganz harten no Deal Brexit vor Augen gehabt.

Ich lese seit 1 Woche mal wieder ausgiebig brit. Nachrichten und Blogs, was Sie hier verzapfen ist reiner Unfug.
Keine einzige Version der diskutierten Brexit-Optionen findet eine parlamentarische Mehrheit.

Und ein erneutes Referendum wird gerade von den extremsten Leavern vehement abgelehnt, warum wohl...

@23:15 kein Einstein

Das ist Ihr gutes Recht, weiterzuscrollen. Überzeugende Argumente sehen allerdings anders aus.

Bei diesem Abstimmungs Ergebnis

vor 2 Jahren 48,1 % für den Verbleib in der EU,51,9 dagegen hätte man schon längst die Gegner des Brexit mit ins Boot holen müssen um gemeinsam zu eine tragfähigen Lösung zu kommen. Nun aber denke ich kann ein Kompromiss doch noch gelingen.Ich hoffe es.

23:12 von NeutraleWelt

Ach so, bei YouGov. Das habe ich zufällig auch gelesen.
Haben Sie denn das Datum des Artikels gelesen, auf den Sie sich offenbar beziehen ?

Januar 18, 2017, 3:26 p.m.

Ich habe deutlich aktuelle Artikel verlinkt (übrigens, falls das ein neues feature ist, dass Links nun wirkliche Links sind: Gute Sache, Tagesschau. Erspart das Trennen der teilweise langen Links oder Tiny-url´s)

Parlamentarische Demokratie

Hmm?
Meines Erachtens gibt es doch momentan eine parlamentarisch-demokratische Mehrheit für einen Verbleib in der EU, die sogar konform geht mit dem Referendumsergebnis:

In einem politischen Entscheidungssystem, bei dem eine einfache Mehrheit ausreicht, um etwa gewählt zu werden, haben die 48% Stay aus dem Referendum, die unterstellterweise immernoch auch im Parlament als Block vorliegen, mindestens zwei (eher mehr) Fraktionen für einen Leave gegenüber, womit ebenjene 48% der Verbleibenwoller eine deutliche – wennauch einfache – Mehrheit darstellen.

Dem Wählerwillen ist so voll genügegetan.

23:19 von karwandler

mein gutster, was würden wir hier nur ohne deinen fachkundigen rat tun, den du hier tag und nacht gibst. Danke dafür

Die Nerven liegen blank...

... So hat es den Anschein.
Und das nicht nur bei den Protagonisten in GB, sondern auch bei einigen Foristen hier, die die jeweilige Seite vertreten.
Nicht schön.

2. Referendum

und wie muß das formuliert werden
wollen wir raus oder wollen wir nicht raus
bei Nein wäre es ja einfach, aber bei ja raus
dann zu welchen Bedingungen
auch 8 Vorschläge, läuft´s dann wie im Parlament

@ Forengeschwätz

Zitat um 20:34 Uhr: "Mir ist Jeremy Corbyn zu weit rechts und zu sehr anti EU."
______________

Diese beiden Attribute gehen zwar häufig zusammen, ...

... passen aber nicht auf Corbyn!

Corbyn's Kritik an den EU-Institutionen ist absolut gerechtfertigt.

re karl napf

"23:19 von karwandler

mein gutster, was würden wir hier nur ohne deinen fachkundigen rat tun, den du hier tag und nacht gibst. Danke dafür"

Dann habe ich auch Ihnen weitergeholfen mit der Nachricht, dass Irland bereits EU Mitglied ist?

Ich hätte damit rechnen sollen ...

@22:53 von andererseits

Nur weil ich die ewige Wiederholung Ihrer Argumentation langweilig finde, heißt das doch nicht, dass ich Ihnen den Mund verbieten will...aber wenn Sie das unbedingt so reininterpretieren wollen, kann ich das wohl nicht verhindern.
Und was Ihre Meinung zu zentralen Themen europäischer Zukunft betrifft: neue Argumente hierzu interessieren mich natürlich, daher nur zu.

@ Demokrat1969

Zitat um 23:11 Uhr: "Corbyn - Neo-Marxist

GB steuert nun Dank eines Neo-Marxisten auf einen Brexit ligth zu."
______________________

Kann ich nicht nachvollziehen: Was macht Corbyn zu einem Neo-Marxisten?

Worauf GB auch immer zusteuern mag, wenn es durch eine Mehrheitsentscheidung zustande kommt, nennt man das Demokratie.

Was haben Sie dagegen? Oder warum haben dann ihren Nick-Name gewählt?

Liebe Briten, besser ein Ende mit Schrecken ...

Liebe Briten,
ich bin solange ich politisch denken kann, ein Anhänger der europäischen Idee und bin es eigentlich auch nach wie vor immer noch. Wenn ich euch aber einen Rat geben darf, verlasst diese EU besser heute als morgen. Seit Jahren hört man ständig, die EU muss sich reformieren, aber statt die eigentlichen Probleme anzugehen, fällt ihr nichts anderes ein als sich in nationale Belangen einzumischen und die Menschen mit unsinnigen Vorschriften und Grenzwerten zu drangsalieren. Im Wissen um ihre eigene Reformunfähigkeit will sie an euch ein Exempel statuieren, um eventuelle Nachahmer abzuschrecken.
Vielleicht lernt dann dieser abgehobene Beamtenapparat, sich etwas zurückzunehmen, zu verschlanken und auf die eigentlichen Aufgaben zu konzentrieren.

23:27 von Karl Napf

«mein gutster [@karwandler], was würden wir hier nur ohne deinen fachkundigen rat tun, den du hier tag und nacht gibst. Danke dafür.»

Es gibt sehr viele Aspekte um den Brexit herum, die man kontrovers diskutieren kann. Das nennt sich dann "Meinungsaustausch", und es bedarf keines fachkundigen Rats von niemand an keinen.

Und es gibt (leider) all zu viele unsinnige Behauptungen zu u.a. Bananenkrümmung und der angeblichen Tatsache, Irland könne nach der Vereinigung mit Nord-Irland dann endlich auch der EU beitreten.

Einige Foristen weisen andere Foristen auf fehlerhafte Aussagen hin. Es können ja tatsächlich Verständnis-, Flüchtigkeits- oder Tippfehler sein, die unterlaufen.

Erstaunlich selten kommt dann eine Rückmeldug im Sinn von:
"Oh verflixt, Sie haben Recht! Hab‘ ich mich vertan, vertippt, vergaloppiert. Danke für den Hinweis!"

Werden solche "Ungereimtheiten" ständig wiederholt, muss man sich schon fragen, welche Absicht dahinter steht.

Brexit ist hier ein trauriges Thema …

Darstellung: