Ihre Meinung zu: Treffen mit Merkel: Ost-Länderchefs fordern weitere Hilfen

3. April 2019 - 10:44 Uhr

Beim Treffen der Ost-Ministerpräsidenten mit Kanzlerin Merkel gibt es viel Gesprächsbedarf. Aus Sicht der Länderchefs hapert es an vielen Ecken - von der Rente bis zum Kohleausstieg.

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Kommentare

Vielleicht wird es ohne

Vielleicht wird es ohne Ramelow in Thüringen besser? Seine Parte hat ja dort schon bis 1989 regiert

Eine Frechheit

Mit dem geographischen Osten Deutschlands reicht es mir langsam. Ich wohne im ehemaligen Grenzgebiet und wir wurden vor der Wende vernachlässigt. Dann fiel die Mauer und die ganzen Steuergelder in dreistelliger Milliardenhöhe flossen gen Osten, jetzt war für uns gar nichts mehr da.

Es reicht langsam mit dem Sonderstatus. Wenn die Leute so blöd waren und auf die blühenden Landschaften hereingefallen sind und H. Kohl gewählt haben Bitte, Forderungen und Nöte haben mehr Gebiete, auch im geographischen Westen.

Es gäbe mehr zum geographischen Osten zu schreiben, mein Blutdruck ist leider schon wieder hochgeschnellt, also aufhören mit schreiben.

Ich empfinde diese Forderungen als Frechheit!!!

Es dauert nicht mehr lang.

Es dauert nicht mehr lang. Am kontinuierlichen Abstieg des westens wird doch gearbeitet. Deutschland wird wieder geteilt. Aber nicht geografisch, sondern in Stände, wie im Mittelalter. Dann gehts fast allen gleich ( schlecht) .

Das Ost-West Denken sollte man endlich aufgeben.

In ganz Deutschland gibt es ländliche Regionen, die von der Infrastruktur abgehängt sind.

Von schnellem Internet, Mobilfunknetzen, öffentlichem Nahverkehr, Ämtern und Einkaufsmöglichkeiten.

Die Konzenztration auf die Städte widerspricht dem Grundsatz, dass überall in Deutschland gleiche Lebensbedingungen vorhanden sein sollen.

Und fange nun bloß keiner mit " dafür ist kein Geld da" an. Für ALLES ist Geld da, wenn Politiker nur wollen. Es ist Zeit, dass das Geld für die Bürger eingesetzt wird.

Rentenangleichung

Bei jeder Rentenerhöhung bekommt der "Osten" etwas mehr zur Schliesung bzw. Angleichung. Jetzt kommen die in Rente, die länger in die Deutsche Rentenanstalt auch einbezahlt haben. Altfälle können ja bei der SED bzw. deren Nachfolgeorganisation (PDS --> Linke), die beim 1:1 Umtausch sich bereichert haben, einen Antrag stellen. H. Ramelow hat deshalb zuletzt das Recht, große Töne von sich zu geben.

im ARD Morgenmagazin

hat sich Herr Ramelow darüber beklagt, das in den "alten" Bundesländern 20 neue Behörden geschaffen wurden, in den "neuen" nur fünf.

Meiner Meinung nach spiegelt das genau das tatsächliche Verhältnis wider. Als die "DDR" beitrat, lebten dort 16 Mio Menschen, auf "BRD" Gebiet mehr als 60 Mio, alleine in NRW 16 Mio.
Somit ist der Osten genau repräsentiert.

Rentenangleichung

Bei jeder Rentenerhöhung bekommt der "Osten" etwas mehr zur Schliesung bzw. Angleichung. Jetzt kommen die in Rente, die länger in die Deutsche Rentenanstalt auch einbezahlt haben. Altfälle können ja bei der SED bzw. deren Nachfolgeorganisation (PDS --> Linke), die beim 1:1 Umtausch sich bereichert haben, einen Antrag stellen. H. Ramelow hat deshalb zuletzt das Recht, große Töne von sich zu geben.

Neue Konzepte im Osten

lt. CDU und SPD. Man kann ja reden über die AFD wie man will. Sie bewirkt doch etwas. Die Angst der etablierten Parteien ist so groß, dass jetzt vor den Wahlen versprechen gemacht werden, wovon anschließend keiner mehr was von hören will.

@ JueFie um 11:05

Hm, ich kenne da eine Gruppe von "Mitbürgern" in die wesentlich massiver investiert wird. Aber die sind natürlich unantastbar, weil edel und immer gut.

Was viele nicht wahr haben wollen!

"Die Lebensverhältnisse in Ostdeutschland müssen aus Sicht der Ost-Länderchefs weiter verbessert werden. Auch 30 Jahre nach der Wiedervereinigung gebe es große Unterschiede, sagte Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linke) im ARD-Morgenmagazin."
Bestes Beispiel - das Gehalt! Die Gehälter im Osten liegen bei ca. 80 % der Gehälter in den alten Bundesländern und das ist nur die halbe Wahrheit, denn bei gleichen Fixkosten und etwa gleichen Kosten für Essen, Trinken und für Mobilität bleiben den Ostdeutschen kaum noch finanzielle Mittel für den "kleinen Luxus", wie Urlaubsreisen, Gaststätten-, Museums-, usw - besuch oder die Mitgliedschaft in Vereinen.

Versprechen der Regierenden

"Salopp gesagt muss 5G an jede Milchkanne", sagte Woidke der Nachrichtenagentur dpa.

Das erinnert mich an Herrn Merz, der die Steuer-Erklärungen auf dem Bierdeckel proklamierte.

Der Wähler hat uneingelöste Versprechen und die Forderungen der maßgeblich Regierenden mehr als satt. Anstatt zu realisieren, fordern sie. So entsteht kein Vertrauen.

Ich bin vor einigen Jahren

aus quasi dem Zentrum Baden-Württembergs nach Sachsen gezogen, und da bin ich sicher nicht der einzige über die Jahrzehnte.

So gesehen trifft jede differenzierende Diskussion über Ost- und Westdeutsche eben ALLE Bürger hierzulande.

Es ist schon traurig, wenn einem dafür "Mut" unterstellt wird oder andere Gründe heran zieht (Familie oder so) als, dass ich mich hier wohl fühle - nicht weil man hier so toll verdient, sondern weil die Menschen hier noch einen Sinn für Gerechtigkeit haben.
In diesem Kontext bekommt eine AFD dann eben auch zuspruch.
Nach der Geschichte mit Billy Six hat sich die Bundesregierung auch nicht gerade mit Ruhm bekleckert, die AFD dagegen, hat in meiner Wahrnehmung deutlich an Achtung gewonnen, obwohl sonst eher abgeneigt, mich für die zu interessieren.
Und nun kommen ebenso richtige, wengleich natürlich aufgrund der Richtigkeit populistische Aussagen mit der "Klebrigkeit von dt. Steuern" - da ich ich nur "Sektsteuer".

Es geht immer nur um Macht,

Es geht immer nur um Macht, nie wirklich um das Leben der Menschen - und das ist einfach zu durchschauen für die Leute. Es reicht nicht, einfach nur zu den Wahlen an dieses Thema "Volksnähe" stiefmütterlich zu denken.

Adorno: Es gibt nichts richtiges im Falschen. Meine Erklärung: Das Falsche ist der falsche Ansatz, Politik für die Reichen und Wirtschaftskräfte zu machen. Aber letztlich benötigt es zur Kehrtwende einer grundsätzlicheren Diskussion.... (über die Grundwerte).

Übrige Diskusion

Es stehen Wahlen an, sonst würde sich hier im Westen keiner für den Osten interessieren. In den 90er war man recht eifrig den Menschen im Osten den Westen schmackhaft herüberzubringen. Von heute auf morgen wurden Beamte aus dem Westen in die neuen Bundesländer geschickt, um dort Strukturen nach dem Vorbild der BRD auszutauschen, ohne auch nur nachzufragen ob man manches hätte übernehmen können. Heute kommen diese langsam wieder vor allem im sozialen Bereich. Und die Abwanderung der Industrie in den Westen ist halt das andere Thema. Da fehlen Perspektiven die aber mit der Zeit im Westen auch kaputt gemacht werden durch die Globalisierung.
Aber das Hauptproblem ist schon auch die jahrelange Bevormundung und Zurechtweisung durch den Westen. Allen voran durch die derzeitige Bundesregierung. Dafür sind die Menschen in den 80er nicht auf die Straße gegangen und haben für die Grenzöffnung und Freiheit gekämpft. Aber das will keiner mehr hören.

Kein Wirtschaftwunder

Es ist offenbar leichter, ein total zerstörtes Land wieder aufzubauen, als eine marode Wirtschaft zu sanieren. Den Wenigen, die nach der Wende sofort alle Chancen ergriffen, um durch eigene Initiative etwas aufzubauen, standen die vielen gegenüber, die sich gern weiter darauf verließen, dass der Staat alles richten werde, aber gleichzeitig hofften, dass sich ihre Lebensverhältnisse ganz von selbst dem Westen anglichen. Bei zwei Besuchen in Camburg im Abstand von 10 Jahren ist mir aufgefallen, wie sich die Stadt weiter entwickelt hatte. Unser Gastgeber gehörte zu den Wenigen.
Aber so ganz sicher bin ich nicht, ob diese passive Haltung sich inzwischen nicht auch im Westen breit macht.

Um dem Osten

finanziell noch ein bisschen unter die Arme zu greifen, lassen sich bei den Betriebsrentnern sicherlich noch einige Mrd holen, so wie es auch bei der Finanzierung für Frau Merkels Hobby gemacht wird.

zwei Statistiken aus der letzten Woche zeigen folgendes:

Die durchschnittlich ausgezahlte Rente für Männer liegt im Osten bei 1198€, im Westen bei 1095€, Bei Frauen im Osten 928€, im Westen 622€.
Beim Armutsrisiko liegen alle 10 NRW Städte mit über 100.000 Einwohnern vorne.
Von den "Ost" Großstädten ist nicht die Rede.

Die Gehälter im Westen sind höher, aber Mieten und Baupreise im Rhein Main Gebiet oder Oberbayern sind davon auch kaum tragbar. Das Finanzamt München steht fast leer, weil ein Beamter im gehobenen Dienst sich die Stadt nicht leisten kann, die Arbeit wird auf sog. Bearbeitungsfinanzämter verteilt. Beim Arbeitsamt ist es genauso. Polizisten schlafen großenteils unter der Woche in Kasernen, Eisenbahner pendeln jeden Morgen und Abend 100km.

Nein, so einfach ist das nicht

Fordern: Ich kann das nicht, bzw. es würde nichts helfen und deshalb helfe ich mir selbst - das nun schon seit 46 Jahren. Warum können oder wollen 'manche östlichen Landesteile' das nicht?

Ach ja: es stehen Wahlen an.

Die Betriebsrentner

lassen sich zur Gegenfinanzierung sicherlich ohne Gegenwehr noch einmal zur Kasse bitten, wie schon einmal geschehen bei der GKV.

Würde das Land doch von Experten regiert und nicht von Träumern

Der Politologe Arnulf Baring beschrieb aus heutiger Sicht geradezu phänominal zutreffend nach der Wiedervereinigung in seinen Büchern
Deutschland, was nun? (1991)
und
Scheitert Deutschland? (1997)
all das, was wir heute wahrnehmen.
Ein in den Köpfen weiterhin geteiltes Land mit starker rechter Ausrichtung in den Ostgebieten und ein zerstrittenes Europa, wo man uns als Zahlmeister gerne hat und als Zufluchtsort auch.
Baring ging von mindestens zwei Generationen aus, die zeitlich notwendig sind, um eine gewisse Angleichung der ostdeutschen Länder an die westlichen zu erreichen, wenn es denn überhaupt gelingt.

Ich kann nicht sehen

das es dem Osten der BRD so schlecht geht. Da mein Schwiegersohn in Lutherstadt Wittenberg wohnt und gute Arbeit hat sind wir da des öfteren. Vieles ist dort schon auf guten Wege gebracht worden und die Infrastruktur auch gleichwertig wie im Westen. Auch seine Eltern klagen nicht über ihre Rente denn die wird regelmäßig mehr und mehr an das Westniveau angepasst. Sicherlich gibt es noch viel zu tun,aber nicht nur dort auch im Westen gibt es viele Baustellen. M.M.

11.15 von Eifel

Sie haben mit ihrem Beitrag Recht. Der Motor der etablierten Parteien ist meiner Meinung nicht die Angst es ist schon Panik vor der Afd. Wie schlimm muss eine Partei sein, von den Medien fast totgeschwiegen (wan war derl letzte Politiker der AFD bei Anne Will). Nur die Kenntnis vor der eigenen Unfähigkeit lässt solches Verhalten zu.

@Ziege

"... die beim 1:1 Umtausch sich bereichert haben... "

Ich nehme an sie meinen die Währungsunion?
Deshalb noch einmal speziell für sie.
1:1 4000 Mark privat
1:2 > 4000 Mark privat
1:3 > 0 Mark gewerblich und Organisation

5 Sekunden Internet Suchmaschine.

Den reinen Umtausch der Geldmenge hat die Bundesrepublik tatsächlich aus der "Portokasse" bezahlt.
Alleine der mit dem beitritt von Bund "erworbene" vorher Staatseigene Grund und Boden sollte dies mehr als ausgeglichen haben.

um 10:55 von Klausewitz

"Vielleicht wird es ohne Ramelow in Thüringen besser? Seine Parte hat ja dort schon bis 1989 regiert" - Ach so, die Linke gab es schon vor 1990? Vielleicht wird es mit der aFd besser? Die hatte ja von 1933 bis 1945 Erfolge gefeiert...

Ausgrechnet Herr Ramelow

Es ist schon Realsatire, daß Herr Ramelow als Mitglied eben jener Partei, die die Volkswirtschaft der ehemaligen DDR komplett ruiniert (und sich danach durch Umbenennungen aus der Verantwortung gestohlen hat) den Rückstand der Neuen Bundesländer im Vergleich zu den Alten Bundesländern beklagt. Dabei hat die SED-Fortsetzungspartei nichts zu bieten außer Forderungen an andere Bundesländer oder kommende Generationen (Schuldenmacherei). Es bleibt das einzige Problem des Sozialismus, daß ihm irgendwann das Geld anderer Leute ausgeht.

11:23 von KarlderKühne

"Die Gehälter im Osten liegen bei ca. 80 % der Gehälter in den alten Bundesländern" - Das entspricht dem Unterschied in der Produktivität zwischen Ost und West und deshalb ist daran nichts auszusetzen.

Ost Forderungen

Sehr geehrter Herr Rammelow
leider muss ich, wenn ich die Arbeitslosenstatistik Ihres Bundeslandes sehe feststellen, dass Sie und Ihre Partei mit dem großen Fachwissen wie man Arbeitsplätze schaft nicht nachkommen. Ebenso ist es bei der Rente. Weshalb erhalten s.g. Ostrentner mehr Rente als ein s.g. Westrentner, obwohl dieser 40 - 50 Jahre in das Rentensystem einbezahlt hat und ein s.g. Ostrentner nur ca. 30 Jahre. Haben die Ostrentner mehr gearbeitet?
Gruß

um 11:40 von herbert2

"Von heute auf morgen wurden Beamte aus dem Westen in die neuen Bundesländer geschickt, um dort Strukturen nach dem Vorbild der BRD auszutauschen, ohne auch nur nachzufragen ob man manches hätte übernehmen können. (...) Aber das Hauptproblem ist schon auch die jahrelange Bevormundung und Zurechtweisung durch den Westen. Allen voran durch die derzeitige Bundesregierung. Dafür sind die Menschen in den 80er nicht auf die Straße gegangen und haben für die Grenzöffnung und Freiheit gekämpft." - Wofür die Menschen auf die Straße gegangen sind: "Kommt die D-Mark bleiben wir, kommt sie nicht gehn wir zu ihr." Geliefert wie bestellt. Mit "Bevormundung" hat das nichts zu tun.

Als Wessi seit 28 Jahren der Liebe wegen im Osten

Als Kohl "blühende Landschaften" versprach, wurde dies hier im Osten sehr oft so verstanden, dass Fachleute für Marktwirtschaft geschickt würden, die die LPG's und VEB's auf das Westsystem umstellten. Im Wirklichkeit meinte Kohl, dass sich nun jeder ungehindert eine lukrative Existenz aufbauen könne. Kohl vergaß, dass so etwas nur gelingt, wenn man es als Säugling mit der Muttermilch aufgenommen hat, so wie im Westen, wo die Erfolgreichen auch die erfolgreicheren Kinder groß ziehen.

Und nun haben wir das Malheur. Von der Psyche des Menschen keine Ahnung, und die Erfolglosigkeit als mentale Schwäche gedeutet. Gespöttelt wird, was ich hier in Brandenburg bei zugereisten Wessis oft erlebe. Wenn die AfD die Gunst der Stunde nutzt und irgendwann die erste Landesregierung bildet, wird sie die gleichen Probleme haben. Weil man weder durch die Diktate des Marktes noch der Bürokratie die Ungleichheiten beseitigt. Im Gegenteil

Spaltung

Ich wohne om Osten von DE....aber ich kann es nicht mehr hören-konnte es noch nie-Ostgeld,Ostförderung,Ossi,Wessi usw usf
Wir leben alle in einem Land und dieses Ost West Gerede spaltet nur die Gesellschaft,so wie andere Entscheidungen auch.

Strukturausgleich

Vielleicht sollte der Solidaritätszuschlag einfach in Strukturausgleichszuschlag umbenannt und deutschlandweit auch so verwendet werden. Dann entfielen viele unnötige Ost-West-Diskussionen. Ich bin übrigens in der alten BRD geboren und aufgewachsen - in einer strukturschwachen Gegend im Zonenrandbezirk, aus der ich weg musste, um beruflich auf einen grünen Zweig zu kommen. Grüße an Mitforist JueFi.

Eine Frechheit?

... ja, im Sinne von: Ihr Schwarz-Weiß-Denken und Egoismus ist bedenklich.
Es ist richtig, dass im Jahre 30 nach der Wende mit diesen Stereotypen aufgehört werden sollte. Ich als Wendekind aus Thüringen ohne jeglichen SED-PDS-und-Schlimmeres-Hintergrund (im Sinne, ab 1989 aktiv als Erwachsener im Leben) sehe diese platten parteiübergreifenden Wahlkampfforderungen auch kritisch. Die Grenze gibt es lange nicht mehr. Man sollte mit dem Klagen über die Nachteile aufhören. Als Bewohner im Grenzgebiet auf DDR Seite war es auch nicht "lustig", dort gab es auch keine Zonenrandförderung. Schon vergessen? Wie gesagt, aufhören mit dem ganzen alten Kram. Dort investieren, egal ob Nord, Ost, West, Süd, wo es bitter nötig ist. ABER, die demographische Entwicklung beachten! Wo auf dem Lande keine Wirtschaft war, wir auch keine Hinkommen. Kann hier jemand widerspechen?

@stöberkarl

20 neue Behörden in den alten
5 neue Behörden in den neuen

Mir ist leider nicht die Zahl der vor der Wiedervereinigung im Westen bereits vorhandenen Behörden bekannt. Ich gehe jedoch davon aus das auch die BRD vor der Wende eine adäquate "Verwaltung" hatte.
Die Anzahl der Bundesbehörden in der DDR sollte sich aller Wahrscheinlichkeit bei 0 bewegt haben.

Das heißt
X + 20 in den alten
0 + 5 in den neuen

"Ost-Länderchefs fordern

"Ost-Länderchefs fordern weitere Hilfen"

Ich glaube es hackt! Ich sehe das überhaupt nicht ein, dass ich weiterhin mit meinem hart erarbeiteten Lohn weiterhin den Osten finanzieren muss. Was soll das?! Ich war nie in meinem Leben im Osten, habe dorthin keinen Bezug und werde auch sicherlich nie dort hinreisen bzw. leben wollen. Außerdem bekommt der Osten die Gelder des Westens und im Gegenzug bekommt der Westen vom Osten, rechte Gewalttäter und Weltanschauungen aus dem letzten Jahrhundert. Sorry aber ich erwehre mich das mein Geld dort verbrannt wird, obwohl es hier im Westen auch noch in vielen Bereichen Baustellen gibt.

Immer die alte Leier

Jetzt wo das Geld immer knapper wird brechen alte Ost-West Konflikte wieder auf. Wir sollten im Grunde alle sehr sehr dankbar sein, dass sich unser Vaterland so friedlich wieder vereint hat. Geld ist für viele andere Dinge da nur es fehlt oftmals der politische Wille es auch im Sinne der eigenen Bevölkerung einzusetzen. Wie oft Steuergelder einfach nur durch Unfähigkeit verschwendet werden ist hinlänglich bekannt. Der Staat hat die Aufgabe dem Bürger zu dienen nicht umgekehrt, das sollte endlich wieder in die Amtsstuben durchdringen und die Sorgen und Nöte der Bürger müssen ernst genommen werden(egal ob Ost oder West). Ein verstaubtes Ost/West Denken sollte hier durch ein WIR-Gefühl ersetzt werden. Nach 30 Jahren ist die Zeit reif dafür...

man wollte die DMark und Reisefreiheit

so schreibt es der SPD Ex Bürgermeister von Neukölln Buschkowsky (Die andere Gesellschaft, Seite 115)

Bekommen hat man den Euro und Eigenverantwortung.

Und an der trägt man schwer

Warum dieses Engagement jetzt?

Natürlich weil Wahlen im Osten sind, da muß man halt wieder kräftige Versprechungen machen. Aber auch hier ist der Ansatz wieder nicht ganz richtig. Es geht den wenigsten in den neuen Bundesländern um ein G5-Netz oder um Institutionen, die mehr im Osten angesiedelt werden müssen. Nein, es geht ganz einfach um die sozialen Lebensverhältnisse, um das was man in der Lohntüte hat, um die einfachste örtliche Infrastruktur, wie den Nahverkehr, den Mangel an Ärzten, die weiten Wege zu Behörden usw.
Und in Ergänzung meiner Ausführungen weiter oben:
Die 80 % des Lohnes Ost/West, sind auch nur ein Durchschnittswert. Rechnet man die Personengruppen, wie z.B. Angestellt, die nach "Westtarif" bezahlt werden raus, kommt man auf einen Wert von wahrscheinlich unter 70% für den "Normalbürger".

Vlt sollten die Ost-Laenderchefs ...

. . auch mal verstaerkt etwas gegen die rechte Gewalt und Fremdenhass unternehmen. Dann investieren auch sicher mehr Unternehmen aus dem In- und vor allem Ausland im Osten und Subventionen koennen runtergeschraubt werden. Nur das passiert eben nicht von heute auf morgen.

LG aus dem Sueden Chinas.

@kritiker 666

Wenn sie aus bw nach sachsen gezogen sind, haben sie doch sofort den Benefit, nicht mehr zwischen Badensern oder Schwaben unterscheiden zu müssen. Ich zähle auch die jahre bis zur Rente, dass ich hier wieder weg kann. Was ist schon trollinger gegn ein g'scheiten äppler aus'm gerippte?

11:40 von herbert2

"Aber das Hauptproblem ist schon auch die jahrelange Bevormundung und Zurechtweisung durch den Westen."
.
Falsch, das Hauptproblem ist, dass Helmut Kohl 1990 eine Wahl zu gewinnen hatte und daher mit Geld (Umtauschkurs!) und Metaphern (Blühende Landschaften) nur so um sich geworfen hat, bis die bis dato in politischer freier Meinungsbildung eher unerfahrenen Bürger in Ostdeutschland völlig eingelullt waren von der Perspektive, dass ohne weiteres Zutun in wenigen Monaten, schlimmstenfalls Jahren, der Osten in jeder Hinsicht auf Augenhöhe mit der BRD sein werde.
.
Danach kam die Ernüchterung. Nein, in MeckPom verdient man nicht soviel wie in BaWü. Kleines Detail: in Niedersachsen auch nicht. Das Schreckgespenst der Ungleichheit ist kein Ost-West-Problem, sondern in ganz Deutschland vertreten.
.
Die einzige klare Grenze entlang der alten Grenze kann man ziehen, wenn es um die Infrastruktur geht. Da wurde der Westen jahrzehntelang weitgehend abgehängt, und der Osten modernisiert.

@11:17 von Spirit of 1492: Gruppe von "Mitbürgern"

"Hm, ich kenne da eine Gruppe von "Mitbürgern" in die wesentlich massiver investiert wird. Aber die sind natürlich unantastbar, weil edel und immer gut."

Die kenne ich auch. Die machen sich mit CUM-CUM und CUM-EX Geschäften und anderen Steuerbetrügereien die Taschen voll.
Große Sorgen machen müssen die sich nicht, da der Staat kein Interesse daran zu haben scheint die benötigte Anzahl an Steuerfahndern einzusetzen, die man benötigt, um vor der Verjährung die Verfahren zu eröffnen.

Wer im Osten jammert...

sollte sich mal die immer mehr verarmenden ehemaligen Industriestandorte in NRW anschauen. Von katastrophalen Zuständen der Straßen, Brücken und der Infrastruktur ganz zu schweigen! Hier wird nicht Altes durch ganz Neues ersetzt wie seinerzeit im Osten. Auch hier gibts Plattenbauten und marode Wohnsilos für die Menschen. Und unsere Neubürger siedeln sich auch immer mehr hier im Westen an, anstatt im ungastlichen Osten! Auch gibt es in NRW mehr Komunen über denen der Pleitegeier seine Runden zieht als im Rest der Republick.

Ost-Länderchefs fordern

Ost-Länderchefs fordern Hilfen?
.
Aber nicht durch Frau Merkel, die wurde für den Wahlkampf ausgeladen......

Gleichheit wenn schon keine Hilfe

Das Gejammer um den Soli (obwohl auch Westdeutsche Kommunen von diesem "gespeist" werden) ist kaum auszuhalten.

Aber sicher, fahrt alles an Hilfe zurück aber dann muss Gleichheit her. Also alles SED-Renten müssen anerkannt und nachgezahlt werden, Ostdeutsche Kommunen müssen Anspruch auf Entschädigungszahlungen wegen den Enteignungen durch die Treuhand und ihren Rechtsnachfolger haben, das Bundesverfassungsgericht muss neu gewählt werden und und und.

Der Westen hat sich über den Osten wie ein Schnecke übergestülpt, aber vorher alles was stechen könnte, abgesägt. Wie so oft in der Geschichte wurde der eingefleischte Teil zur Stärkung des eigenen Umfelds missbraucht, "gefressen". Man sieht es doch an den Leuten, die es im vereinigten Deutschland an die Spitze der Gesellschaft geschafft haben: Gauck und Merkel zum Beispiel. Bedeutungslosere Mitläufer kann man fast nicht mehr nennen. All die Idole, die für eine friedliche Menschheit und Miteinander standen wurden verbuddelt.

Der sogenannte Soli ist längst überflüssig

Der Osten hat die letzten Jahrzehnte mehr als hinreichend Unterstützung bekommen und sie teilweise auch wirklich zur wirtschaftlichen Entwicklung genutzt. Hier denke ich vor allem an Dresden oder auch Jena und Leipzig. Ländliche Gebiete im Osten wie im Westen bedürfen keiner vergleichbaren Infrastruktur, wie der städtische Raum. Die Kosten für Infrastruktur / Bürger müssen sich schon rechnen und das ist bei dünner Besiedlung auf dem Land nicht gegeben. Dafür sind dort Mieten und Grundstückspreise erheblich billiger. Die künstliche Ansiedlung von Institutionen, die besonders qualifizierte Mitarbeiter erst von aussen anlocken muss, weil ein Kohlekumpel nun mal kein Informatiker ist, scheint mir ebenfalls nicht unterstützungswürdig .

Hallo Stefan,

denken sie wirklich, das die Reinemachefrau oder die Pflegekraft oder oder oder im Westen eine höhere Produktivität als ihr Part im Osten hat?
Die höhere Produktivität ist in erster Linie dem Umstand geschuldet, das Ostbetriebe häufig nur verlängerte Werkbänke westlicher Firmen sind und Großkonzerne, die schon auf Grund ihrer Größe eine höhere Produktivität haben, hauptsächlich im Westen ihren Sitz haben. Auch spielen Investitutions- und Absatzmöglichkeiten eine Rolle.
Der Schlosser oder der Chef eines Kleinbetriebes im Osten ist genauso fleißig wie der im Westen und kann nichts für die Unterschiede.

11:23 von KarlderKühne

Zitat:"Die Gehälter im Osten liegen bei ca. 80 % der Gehälter in den alten Bundesländern und das ist nur die halbe Wahrheit, denn bei gleichen Fixkosten und etwa gleichen Kosten für Essen, Trinken und für Mobilität bleiben den Ostdeutschen kaum noch finanzielle Mittel für den "kleinen Luxus", wie Urlaubsreisen, Gaststätten-, Museums-, usw - besuch oder die Mitgliedschaft in Vereinen."

Erlauben Sie mir, das zu relativieren. Dieses Phänomen tritt doch höchstens regional auf und nicht nur im Osten. Ich wohne in der Region Stuttgart, was hier "für Essen, Trinken und für Mobilität" ausgegeben werden muss, frisst die Gehälter genauso auf, auch wenn diese nominal höher sind. Umgekehrt komme ich seit Jahren regelmäßig nach Sachsen und Thüringen, dort bekomme ich Hotel und Essen im Restaurant zu Preisen, da kann ich als Schwabe nur leise weinen...

11:05 von JueFie

"Es reicht langsam mit dem Sonderstatus."

Grundsätzlich kann ich Ihnen nur zustimmen. Bei uns oben im Nordwesten ist auch nicht alles in Butter. Daher bin ich dafür, dass wir endlich dieses Ost-West-Denken zu den Akten legen und Geld dahinschicken, wo es gebraucht wird. Der Osten hat inzwischen in den letzten 30 Jahren mehr Geld bekommen, als es überhaupt jemals in 40 Jahren DDR-Geschichte zur Verfügung gestanden hat. Inzwischen sind die Straßen dort top, die Innenstädte sehen wunderschön aus und Kitas und Schulen sind fast durchgehend in Neuzustand.

Und im Westen? Ein Schlagloch folgt dem nächsten. In der Schule bröckelt der Putz von der Decke mit dem Gips in den Köpfen mancher Lehrer um die Wette. Freibäder werden geschlossen, die Kassen der Kommunen sind leer.

Es reicht wirklich! Entweder Geld fließt in alle Richtungen und hilft dort, wo es benötigt wird oder wir werden dieses Ost-West-Denken niemals überwinden!

Umzug?

Es steht doch jedem frei, den Wohnort zu wechseln, wenn die Infrastruktur oder die beruflichen Chancen vor Ort schlecht sind.

Selbst in einem sehr strukturschwachen Gebiete im Westen aufgewachsen, habe ich - mittlerweile kurz vor der Rente - 4 mal den Wohnort gewechselt und 3 mal das Bundesland gewechselt. Einfach weil es mir und meiner Familie am neuen Wohnort besser geht. Jammern ist einfach, dass die gebratenen Tauben nicht angeflogen kommen, Eigeninitiative ist gefragt!

Treffen der Ost-Ministerpräsidenten

Ich möchte die Minister aus dem Osten erleben, wenn sich im Westen nur die Minister der alten BRD treffen. Dann ist das Geschrei groß, dass der Osten ausgeschlossen wird. Unmöglich, was Ramelow und Co. da veranstalten!

Renten Ost und West

Ich habe etwas recherchiert bzgl. Renten Ost?West :Standardrente 2018
Alte Bundesländer Neue Bundesländer
1.441,35 Euro 1.381,05 Euro

Ich gehe davon aus - Fernsehen, Zeitungen u.s.w - dass es im "Osten" um einiges Billiger ist wie im Westen . Mieten, Essen ,Trinken !
Ich gehe konform mit den Kommentaren, dass
die Linken - vorherige Staatspartei der DDR - mal sagen wo die Milliarden geblieben sind .
Meiner Meinung nach gibt es immer noch zuviele im Osten welche immer noch die Rundumversorgung vom Staat erwarten.

Es geht um Arbeitsplätze!

Das Hauptproblem: die Wiedervereinigung war zunächst gar keine, sondern es war eine Übernahme (!), im strengen wirtschaftlichen Sinne. Und das , was im Osten an Wirtschaft übrigblieb (was die Treuhand erledigte), wurde plattgemacht. Auch der jetzige Aktionismus wird nicht viel bringen, die Stichworte „Gießkanne“ und „Milchkanne“ im TS-Artikel drücken das sehr deutlich aus.
Es braucht klare Ansagen, wie man die wirtschaftlich leidenden Regionen in den neuen Bundesländern voranbringen will, keine Gieß-und Milchkannen, sondern konkrete Projekte mit sinnvollen Förderprogrammen, die nachhaltig Arbeitsplätze schaffen, vor allem auch für die junge Generation.
Die Politiker scheinen dazu nicht fähig!
Wenn man z.B. das Maßnahmenpaket für die Lausitz (Braunkohle) anschaut, das veröffentlicht wurde, kann man sich nur an den Kopf fassen. Da wird wieder mal Steuergeld zum Fenster rausgeworfen!

12:50 von Peter Meffert

es wird selten so heiß gegessen wie gekocht

und was Überlebensstrategien anbelangt
da sind uns die Leute im Osten meilenweit voraus
auch wenn die Statistiken vielleicht ein anderes Bild vorgaukeln

DDR Vermögen

Zur Wendezeit hieß es doch, dass die DDR ein nicht unbeträchtliches Vermögen im Ausland "gebunkert" hat.
Wo ist denn das Geld geblieben? Sicher hätte das ausgereicht , um den Osten besser aufbauen zu können. Ich war im letzten Jahr in Barleben (bei Magdeburg) : alle Straßen mit dem teuersten Pflaster erneuert, Springbrunnen und Papierkörbe aus Edelstahl. Und in manchen Städten West- Deutschlands fährt man von einem Schlagloch ins andere.

///die Angleichung der Renten

///die Angleichung der Renten von DDR-Bürgern///
.
Die Durchschnittsrenten für Männer und Frauen sind schon jetzt in Ostdeutschland jeweils höher als in Westdeutschland, bei deutlich niedrigeren Lebenshaltungskosten. Also was soll das Gejammer ?
( Alte Bundesländer Neue Bundesländer
Männer 1.095 Euro 1.198 Euro
Frauen 622 Euro 928 Euro )

Im Osten,

ich bin ein erfolgreicher und materiell zufriedener Ossi, sind überdurchschnittlich viele öffentliche Führungspositionen mit Wesrdeutschen besetzt. Oft sind diese fachlich eher zweitklassig. Dies gilt insbesondere für Hochschulen und Universitäten. Da lache ich über eine Frauenquote. Erstmal brauchen wir Gleichheit in der Behandlung in der eigenen Heimat. Oder war die Wiedervereinigung eine Besetzung durch eine fremde Macht? Manchmal kann man es so empfinden. Und das beeinflusst auch die Haltung gegenüber "westlicher" Politik.

ja Herr Ramelow

dann zeigen sie doch mal was in ihnen steckt
seien sie mal kreativ und schielen nicht nach dem Geld anderer
warum läuft es in Bayern oder BW, aber in Berlin und Bremen eher nicht
es gibt nicht nur ein Ost / West unterschied
worin die Unterschiede begründet sein könnten .... überlegen sie mal ....
schauen erst mal bei sich selber

@GeMe (03.04.19 12:27): Bingo...

... oder auch 'You made my day'.

Vielen vielen Dank für Ihren Kommentar!

Kleinkariert

Wie kleinkariert und einseitig ist das denn?
Es ist schon schlimm, wenn man nicht mal innerhalb Deutschlands "weltoffen" (im Grunde wäre das ja "nur" deutschlandoffen) ohne Ansehung der Himmelsrichtung umherreist. Das mit dem Bezug würde ich bezweifeln. Es gibt auch Bezüge, die nicht offensichtlich auf der Straße liegen.

12:43 von KarlderKühne

der Chef eines Kleinbetriebes im Osten ist genauso fleißig
.
und wird vermutlich auch keinen Grund zum Klagen haben !
ohnehin finde ich diese ewige Jammerei so was von kontraproduktiv
da vermittelt man den Eindruck von Ungerechtigkeit wo es doch keine gibt
wir sollten unser Land vereinen versuchen (was ich meine es ist gelungen)
statt versuchen mit aller Gewalt zu spalten

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