Ihre Meinung zu: Geburtenrate in China sinkt - zweites Jahr in Folge

22. März 2019 - 12:55 Uhr

Die langjährige Ein-Kind-Politik droht China zum demographischen Verhängnis zu werden: Die Gesellschaft überaltert rasant. 2018 ist die Geburtenrate das zweite Jahr in Folge gesunken.

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Kommentare

was für eine Tragödie

"nur" 1,5 Mrd Menschen in 2029
dann überaltert eben die Gesellschaft
besser als wenn sie weiterhin steigt, oder wie will man die Resourcen bereitstellen
jahrzehntelang hat man gepennt jetzt kommen eben schwierige Zeiten
einige Jahrzehnte lang
das hätte man umgehen können wenn man bereits vor 100 Jahren ne vernünftige Bevölkerungspolitik betrieben hätte
2 Kinder zum Beispiel statt 10 - nicht nur in China

Negativ?

Da wird jahrzehnte von massiver überbevölkerung geredet, insbesondere immer wieder von den 1 mrd chinesen .. und nun tut sich etwas und es wird von 'verhängnis' etc gesprochen ..

warum so negativ, der planet freut sich ..

Folge eines falschen Politiksystems

"Von oben" oktroyierte "einfache" - und auf den ersten Blick durchaus "vernünftig" erscheinendende - Lösungen für die komplexen Probleme einer Gesellschaft - haben noch nirgendwo und nie über längere Zeit funktioniert.

Schon gar nicht, wenn man dabei die Bevölkerung, um die es geht, "außen vor" lässt.

Das ist eine überaus gute Nachricht

Und sie passt wunderbar zum Future Friday. Denn nur die Verringerung der Bevölkerung kann "das Klima", "die Umwelt" und den ganzen Rest retten.

Dass es dabei zu temporären Problemen für meine Generation kommt ist nicht zu vermeiden.

Das sehe ich als meinen Beitrag zur "Future" - nicht nur am Freitag. Neben dem Fakt dass ich keinen Nachwuchs und somit keine weiteren Verbraucher von jedweden Ressourcen und Verursacher von Emissionen in die Welt gesetzt habe.

Das ist doch gut so. Ohne

Das ist doch gut so. Ohne Ein-Kind-Politik wären in China nicht hunderte Millionen Menschen der Armut entkommen. Jetzt sollte die Bevökerung noch auf eine Zahl abschmelzen, die einen " Fußabdruck auf der Welt " von unter 1 erlaubt. Die Überalterung ist nur ein vorübergehendes Problem. Die Alternative " ständiges Wachstum der Bevölkerung " ist keine nachhaltige Lösung.

finde ich sehr gut

das endlich die idiotische macht kinder ein ende hat.
wir sind doch sowieso zu viel menschen und die erde kan keine wietere nillionen oder sogar millarden von menschen mehr leisten. überall sind wir auf überlastung von umwelt,produktion, ausbeutung von rohrstoffen und verschwendung von nahrungsmittel gestossen. mehr geht nicht oder wird sind eines tages alle eine nummer, essen alle das selbe, wie eine art gepanschter proteinen brei und einheitskleidung.
china geht also den richtigen weg wobei afrika das schlimmste macht mit noch mehr kindern in dieser armen welt.
es giebt eine naturthese. man macht kinder oder nachwuchs den man ernähren kann, sollte das nicht sein giebt es keinen nachwuchs. natur richtet sich danach der mensch nicht.

12:06 von Nettie

einfache vernünftige Lösungen
-
was bedeutet das ?
sich nicht mehr Kinder anschaffen als man ernähren und kleiden kann ?!
ist das jetzt zu einfach oder zu vernünftig gedacht

@Werner40

"Die Überalterung ist nur ein vorübergehendes Problem."

Das können sich heutige Rentner vielleicht schlecht vorstellen, aber dieses "vorübergehende Problem" hat durchaus das Potential, das gesamte Staatsgebilde Chinas implodieren zu lassen.
Beginnend mit einer massiven Rentnerarmut, bald gefolgt von massiver Armut der gesamten werktätigen Bevölkerung. Einhergehend mit einem massiven Einbruch des BIP.
Und das ganze für einige Jahrzehnte und in Ausmaß der Armut und Quantität überhaupt nicht mit den Rentnern in Deutschland, die in Altersarmut leben, oder deutschen Hartz-IV-Beziehern zu vergleichen.
Könnte also sein, dass es doch nicht so vorübergehend ist.

@ dog marley 12.05h - Wieso Überbevölkerung?

...............Da wird jahrzehnte von massiver überbevölkerung geredet, insbesondere immer wieder von den 1 mrd chinesen.............

In China leben derzeit 150 Menschen auf 1 qkm.
In Deutschland sind es 240 Menschen.

Wer hat hier eine Überbevölkerung??

/// Am 22. März 2019 um 12:33

///
Am 22. März 2019 um 12:33 von DrBeyer
@Werner40

"Die Überalterung ist nur ein vorübergehendes Problem."

Das können sich heutige Rentner vielleicht schlecht vorstellen, aber dieses "vorübergehende Problem" hat durchaus das Potential, das gesamte Staatsgebilde Chinas implodieren zu lassen.
Beginnend mit einer massiven Rentnerarmut, bald gefolgt von massiver Armut der gesamten werktätigen Bevölkerung. Einhergehend mit einem massiven Einbruch des BIP.
Und das ganze für einige Jahrzehnte und in Ausmaß der Armut und Quantität überhaupt nicht mit den Rentnern in Deutschland, die in Altersarmut leben, oder deutschen Hartz-IV-Beziehern zu vergleichen.
Könnte also sein, dass es doch nicht so vorübergehend ist.///
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Ja, aber, zum Einen: in China ist viel Reichtum vorhanden, der sehr ungleichmäßig verteilt ist und zum Anderen: diesen Übergang " sozial angepasst " zu managen wird Aufgabe der KPC werden. Sie wird das wohl durchziehen, um nicht selber die Macht zu verlieren.

Durch immer mehr Menschen wird dieser Planet nicht gerettet!

Unsere Erde ist mit den Ressourcen schon längst am Ende, der grosse Knall kommt in den nächsten Jahren oder Jahrzehnten (es wird nur hinausgezögert). Wenn man die Erde retten möchte, ist nur eine Reduktion der Weltbevölkerung der richtige Weg! Nicht durch Kriege oder ähnliche Katastrophen sondern durch Verzicht auf Nachkommen, auch wenn das hart klingt, wir haben keine zweite Chance mehr, jedes Neugeborene in der reichen Welt verschlingt mehr Ressourcen als seine Eltern, da der Anspruch immer weiter steigt! Also muss die Gesellschaft einen Vertrag schließen und der älterwerdenden Kinderlosen Gesellschaft das Leben im Alter auch finanzieren! Aber dies wird nicht passieren, da das im Gehirn rumgerürre der Religionen dies verbietet! Armer Planet Erde........

...gewesen ist?

Manche scheinen wirklich zu meinen, um die alten, gebrechlichen Menschen hat man sich früher super gekümmert.

Pustekuchen!

Wer Geld hatte, der konnte sich Altenpflege leisten.
Wer nicht, der starb eben irgendwann, weil er sich selbst nicht richtig versorgen konnte.
Und Kinder waren in Armut auch keine Lösung gewesen, denn auch diese hatten noch sich selbst und eigene Kinder zu versorgen. (Was glaubt man eigentlich, warum es in armen Ländern Straßenkinder gibt? Die werden aus dem Haus gejagt, ausgesetzt, im Müll entsorgt. Hänsel und Gretel lassen grüßen. Nix mit erwünschten Kindersegen.)

Was mit Pflegebedürftigen früher gemacht wurde (auch hier in Europa), dürfte man hier im Forum gar nicht freischalten. Solange einer halbwegs mobil war und selbst zum Tisch laufen konnte, ging das noch. Aber wehe, wenn nicht.

12:33 von DrBeyer

und ?
wie sähe die Alternative aus
Grenzenloses Wachstum ?

1,5 Milliarden

ist ja auch eine Hausnummer, und das dann ein schrumpfen einsetzt ist doch gut.
Auch in China wird mehr Technik eingesetzt und Staudämme oder Kanäle nicht mehr mit Korb und Schaufel gebaut.
Auch Deutschland ist den Weg der immer mehr Menschen gegangen bis jetzt, das geht aber am Ende nicht auf. Weil es immer schneller gehen muss mit mehr Menschen.
79 Millionen waren doch genug, und China muss versuchen sich auszugleichen, bei uns kommt die Erkenntnis auch noch.
Und mit steigendem Wohlstand und Bildung werden eben nicht mehr so viele Kinder gemacht, weil man sieht das Kinder eben Voraussetzungen brauchen zum Leben.
Mehr oder weniger geht China genau den Weg den alles Kapitalsysteme gehen.
Reiche wenige, obere Mittelschicht etwas mehr, und große Mengen Arme denen man einredet, zur Mittelschicht zu gehören.
Sollte doch jedem bekannt vorkommen, und dann gibt noch den großen Teil der Armen.
In welchem Land ist das nicht so ?, so richtig fällt mir keines ein.
China folgt dem einfach.

Daran sollten sich die armen...

Daran sollten sich die armen Länder in mitttel- und Nordafrika und Afghanistan ein Beispiel nehmen anstatt einfach die EU mit Ihrer Überproduktion an Menschen überschwemmen zu wollen.

Überbevölkerung ist das zentrale Problem

Es gibt viel zu viele Menschen auf diesem Planeten. Schrumpfende Bevölkerung ist überlebenswichtig. Klar wird das auch Nachteile bringen. Aber damit muss man umgehen. Deutschland schafft das ja irgendwie auch.

Kinder-Regelung

Also es ist ja schon seit Jahren auch nur ein Kind erlaubt, was dazu führte, dass viele ihre Mädchen entweder gleich abgetrieben haben oder ins Ausland verschenkten. Nicht jede Familie will das machen, dann doch lieber besser gar kein Kind erst bekommen.

Andere Kultur

Ich lebe seit 15 Jahren in China, bin mit einer Chinesin verheiratet und kenne die Kultur hier von innen heraus sehr gut. Der familiäre wirtschaftliche Zusammenhalt ist viel Größer als in Deutschland. Es ist auch bei den meisten Familien üblich, dass die Großeltern mit im Haushalt leben, eine Altersarmut ist also nicht zu befürchten! Die Ein-Kind-Politik hat dazu geführt, dass China sich wirtschaftlich gut entwickeln konnte. Inzwischen darf man zwei Kinder haben, aber Eltern investieren hier sehr viel in die Ausbildung der Kinder eben auch, weil sie davon ausgehen, dass die Kinder später für sie sorgen. Man kann die Gesellschaft in China und Deutschland nicht so einfach vergleichen. Es war auch traditionell so, dass nicht alle Kinder für die Eltern gesorgt haben sondern nur der älteste Sohn. Es ist hier also durchaus normal, dass eine Person ein altes Ehepaar versorgt. Das Rentenversicherungssystem bringt hier in China jetzt schon eine gute zusätzliche Entlastung.

Eieiei

Hier wird ja nur von Peking geredet - wie ist es denn in abgelegeneren Gegenden? Die Geburtenrate in Peking entspricht damit in etwa der, die wir in Deutschland schon seit Jahren haben, und zwar landesweit (ca. 8,5 je 1000). 15,23 Millionen Geburten in China - rechnen wir mal mit 1,4 Milliarden Menschen, es könnten auch weniger sein (oder etwas mehr, aber eher weniger). Dann entspricht das landesweit immer noch annähernd 11 Geburten je 1000 Einwohner. Aber wer rechnet bei der Tagesschau schon so genau nach, wenn man doch immer wieder gerne alles schwarz malt in China.

Dazu passt dann auch der Leserkommentar von 12:06 von Nettie:
"Folge eines falschen Politiksystems
"Von oben" oktroyierte ...(etc.Blabla)...Schon gar nicht, wenn man dabei die Bevölkerung, um die es geht, 'außen vor' lässt."

Ja, ja, natürlich, bei uns ist das alles viel besser, am deutschen Wesen und so weiter. Bezeichnend auch, dass hier die Kommentarfunktion offen ist, bei wichtigen Themen aber nicht!

Wo ist das Problem?

Sollte sich die chinesische Industrie so entwickeln wie die deutsche Industrie, wird China froh sein, möglichst wenig Kinder zu haben, die die zukünftigen Arbeitslosen sein werden.
Die chinesische Regierung muss halt darauf achten, die Gewinne dieser automatisierten Betriebe für ihre Rentner abzuschöpfen. Das wurde in Deutschland, eigentlich in Europa generell versäumt.

@12:39 von DerGolem

"In China leben derzeit 150 Menschen auf 1 qkm.
In Deutschland sind es 240 Menschen.

Wer hat hier eine Überbevölkerung??"

Der Vergleich haut so nicht hin. Es gibt in China einerseits Gegenden, die unglaublich dicht besiedelt sind und andererseits Gebiete, die sich gar nicht besiedeln lassen. Ich glaube z.B., dass sich Bevölkerungsdichte in der Wüste Gobi nicht erhöhen lässt und die trägt eben auch zu dem von Ihnen erwähnten Durchschnitt bei.

Insgesamt ist das demographische Problem so ähnlich wie bei uns mit den "Babyboomern", wie ich einer bin. Es gab eine Phase mit hoher Geburtenrate und die Leute werden jetzt älter. Und da muss man durch, das lässt aus biologischen Gründen von alleine wieder nach. Es ist keine Lösung, die Bevölkerung immer mehr zu steigern, weil irgendwann tritt das Problem auf jeden Fall auf oder ein Land ist tatsächlich mal komplett überbevölkert.

Verhängnis ???

"...es droht zum Verhängnis zu werden"?
Angesichts der immer weiter steigenden weltweiten Bevölkerungszahl ist ein stagnieren in China doch eine absolut begrüßenswerte Entwicklung! Wann begreifen die Menschen endlich, dass ein ewiges Wachsen nicht funktioniert?
Die momentanen Renten-Regelungen sind darauf zwar nicht eingestellt, aber dann muss man DIE anpassen und andere Lösungen suchen.
Wie wäre es mit einer "positiven" Überschrift angesichts dieser guten Nachricht, liebe TS ?

Indien wird China schon bald überholen

Ich sehe die Bevölkerungsentwicklung in China auch als eine positive Entwicklung. Der Mensch hat sich zu stark auf der Erde ausgebreitet, weiteres Wachstum ist nicht förderlich.
Das starke Wachstum in Afrika muss sich meiner Meinung die katholische Kirche ankreiden lassen, die jahrzehntelang Verhütung als Sünde in die Köpfe der Menschen förmlich "eingebrannt" hat.

@DerGolem 12:39 Überbevölkerung ist immer relativ

Australien ist z.B. massiv überbevölkert, denn der Kontinent ist weitestgehend unfruchtbar und kann seine Einwohner schon länger nicht ernähren. Ohne Bodenschätze wären die gelackmeiert.

Auch in China sind seit jeher enorme Flächen praktisch Wüste, während andere relativ fruchtbar sind. Tatsächlich dürfte aber Deutschland ähnlich viel fruchtbare Fläche pro Einwohner haben, wie China. Nur opfern wir täglich ein neues Stück, um Autos drauf abzustellen oder ungehindert darüber brausen zu lassen.

Eigentlich eine gute Nachricht.

Mehr und mehr Menschen müssen es ja nicht immer sein.
Ich denke die Zukunft mit ihren automatisierungen trifft in China - sowie in Südkorea & Japan nebenan, schon wesentlich früher ein als in allen anderen Regionen/Ländern.
Während hierzulande die Zuwanderung den demografischen Wandel abfedert, kann China nur hoffen als Systeminnovation eine funtionierende technisierung seiner Wohlstandserhaltung zu focieren; Ein 1,4 Mrd-Volk kann (mal eben) nicht Altenpfleger, Ärzte und sonstiges Personal zuwandern lassen.... das würde die halbe Welt leerfegen.
Wobei gleich um die Ecke liegt ja Indien... die überholen China in ca 3-4 Jahren, sollen auf 1,8 Mrd anwachsen bis 2050.
Das viel überalterte Japan wirbt schon jetzt massenhaft Chinesen an, um demografisch zu überleben, Das bevölkerungsmäßig 11 mal größere China wird es umgekehrt niemals können.

Niemand kann die Ein-Kind-Politik jetzt schon beurteilen

Natürlich auch die Tagesschau nicht. In 200 Jahren oder so werden die Menschen die Auswirkungen beurteilen und mit denen in anderen Ländern mit anderer Politik vergleichen können. Wer weiß, vielleicht wird man diese Politik dann als eine mit Weitblick preisen. Vielleicht auch nicht. Aber es geht weder der Tagesschau noch so manchem Leser hier um Objektivität bei der Beurteilung von komplexen Dingen. Es geht nur darum, China zu kritisieren. Und die Chinesen bewundern uns Deutsche aus dem "Land der Tugend" (wie wir dort heißen) immer noch. Wenn die, zumindest die meisten von ihnen, wüssten, wie gering bei uns China und die Chinesen geschätzt werden... Ich schäme mich dafür immer und immer wieder. Uns im Westen, allgemein gesprochen, zeichnet doch inzwischen nur noch unsere grenzenlose Arroganz aus. Und natürlich unsere abgrundtiefe Doppelmoral.

@eine_anmerkung

ersetzen Sie EU und Deutschland und bedenken Sie wer die Anreize dazu in genanntem Land setzt.

1 Kind Politik

Sisyphos3
Nur mal kurz eine Frage. Wie hoch lag denn die Geburtsrate China's vor 1oo Jahre oder ist das nur mal so eine Aussage, die Sie gerne los werden, weil Sie bloß etwas Negatives über Chinesen sagen wollen egal ob es stimmt oder nicht. Bitte vergessen Sie dabei nicht, daß vor hundert Jahren auch die Deutschen zu den Besetzern China's gehörten zusammen mit den Engländern und Franzosen. Vielleicht hätten die damalige Kolonialherrn sich eine Lösung ausdenken können.

Die Ein-Kind-Politik ist NICHT die Ursache!

Liebe Redaktion,

die Ein-Kind-Politik hat mit dem Geburtenrückgang nichts zu tun - es ist die rasante wirtschaftliche Entwicklung mit den Folgen inkl. der kulturellen Besonderheiten Chinas. So ist es inzwischen üblich, seinen Kindern jeweils eine Wohnung zu kaufen. Das können selbstredend nur wenige Chinesen sich leisten.

Der Artikel selbst ist für ein Nachrichtenportal eigentlich schon fast zu knapp - kaum Infos, teilweise spekulativ, obwohl die Hintergründe dazu schon in öffentlich-rechtlichen Reportagen zu sehen waren....

Hätte es die Ein-Kind

Hätte es die Ein-Kind Regelung nicht gegeben, wäre die chinesische Bevölkerung explodiert. Ausserdem: In China bedeuten Kinder Glück. Ich glaube kaum, dass die Menschen auf dem Land kein Glück wollen. In den Städten sieht es vielleicht anders aus. Aber ein genaues Bild kann man sich anhand dieses Berichts nicht machen.
MfG

Das Ende eines Volkes

Die Überalterrung der Bevölkerrung wird China eines Tages genauso in die Krise führen wie Japan, Deutschland und morgen die EU.
Für diese Staaten gibt es meines Erachtens nur eine Rettung.
Förderrung von Familien, Vorteile und Gelder für Eltern und Kinder, Infrastrukturen ausgerichtet auf Familien und Kinder (K.Tagesstätten, Schulen, Universitäten, Altersruheheime).
Oder wir machen es wie die USA und kaufen uns aus der ganzen Welt Wissenschaftler und Forscher für sehr viel Geld.

Überbevölkerung

Zunächst glaube ich nicht an die sogenannte weltweite Überbevölkerung sondern eher an die slechte Verteilung der weltweite Resourcen. Darüber hinaus auch nicht daran, dass die hohe Geburtsrate in manche Regionen daran Schuld sei.
In jenen Regionen liegt die Lebenserwartung sehr niedrig, also sterben die meiste Kinder schon im jungem Alter. Es lieg eher daran dass in den entwickelten Ländern die Lebenserwartung in den letzten Jahrzehnten stark gestiegen ist. Ein Beispiel dazu. In Bangladesk lag die Geburtsrate in 1970 um die 5.8 pro Familie. Auch wenn man von Bangladesh nur hört und sieht wie slecht es geht der allgemeine Lebenstandard hat sich um einiges gebessert wenn auch nicht für die ganze Bevölkerung, aber heutzutage liegt die Geburtsrate etwa bei 2,3. Wenn aber die Sterberate der Kinder sich verringert und die Lebenserwartung von 49 Jahrer auf 76 steigt bleiben mehr Menschen länger Leben. In diesem Fall kommt eine ganze Generation dazu.

Von China nach Afrika

Wenn China das Konzept doch nach Afrika exportieren koennte.

Bei der derzeitigen, immer

Bei der derzeitigen, immer exzensiveren Politik der Chinesen, mit entsprechenden Vorgaben und Zwängen und immer unfaireren Verhalten, wird man vielleicht bald zu der Überzeugung kommen, dass die Chinesen mit mehr als derzeit eineinhalb Milliarden Menschen keine Angst haben müssen auszusterben und sich so das Bedauern über einen leichten Geburtenrückgang bei all den vielen anderen Nationen in engeren Grenzen halten könnte.

Der Golem

Soweit mir bekannt ist befinden sich auf dem Staatsgebiet Chinas große Flächen Wüste, was hier in Deutschland (noch nicht) der Fall ist.

12:39 von DerGolem @ dog marley 12.05h

"In China leben derzeit 150 Menschen auf 1 qkm.In Deutschland sind es 240 Menschen.
Wer hat hier eine Überbevölkerung??"
Der Vergleich hinkt, da China zum großen Teil aus schlecht nutzbaren Land besteht (Wüsten, Hochländer, Gebirge). Europa ist sicher auch überbevölkert: Bei derzeitigen Gewohnheiten (hoher tierischer Anteil an Nahrung) kann Europa nur durch Importware satt werden (z.B. Soja für Tiermast). Wenn in Gegenwart und Zukunft alle satt werden sollen, muss die Bevölkerung schrumpfen - weltweit. Auch wenn Überalterung ernst zu nehmen ist - lieber derartige Probleme als Tod durch Hunger, Krieg um Ressourcen, Massenmigration und Umweltzerstörung. Meiner Meinung nach, droht der Menschheit genau das und zwar schon recht bald bzw. das sind Dinge die schon laufen!

Durch Automatisierung können weniger Arbeitskräfte

immer mehr produzieren, das sieht man am deutlichsten an der Entwicklung der Landwirtschaft in den westlichen Industrieländern.

Vor 100 Jahren galt Deutschland noch als Agrarstaat. In der Landwirtschaft arbeiteten rund 38% aller Erwerbstätigen und erwirtschafteten so einen Anteil von knapp 30% an der gesamten Bruttowertschöpfung des Staates. Ein Landwirt erzeugte um 1900 mit seiner Arbeit aber nur Nahrungsmittel für etwa vier Menschen.

1950 konnte ein Bauer bereits zehn und nur weitere zehn Jahre später bereits 17 Menschen mit seiner Arbeit "satt machen". In den darauffolgenden Jahren nahm die Produktivität in der Landwirtschaft immer weiter zu. 1980 konnte ein Landwirt bereits so viele Nahrungsmittel produzieren, dass er 47 Personen ernähren konnte. Bis zum Jahr 2000 stieg diese Zahl auf 127. Heute kann ein Landwirt rein rechnerisch sogar 133 Personen ernähren.

Die Produktion von ausreichenden Güter für alle ist nicht das Problem, sondern das Rentensystem.

" der planet freut sich .."

Gefällt mir, weil so schön zutreffend!

der zukünftige Bevölkerungsrückgang in China

kann durch Zuwanderung aus den Gebieten der Erde, die weiter ein großes Bevölkerungswachstum haben und ihre Bewohner nicht ernähren können, ausgeglichen werden, denn die Weltbevölkerung wachst weiter und weiter und weiter! Die Verteilung der Menschen auf der Erde werden wir wohl doch hinbekommen.

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