Kommentare

ich nenne das

erpressung seitens der EU und indirekte hilfe für die inkompetente May. so sollen die abgeordneten in GB also gezwungen werden, einem plan ohne sinn und verstand zuzustimmen.

Zweifel an Zurechnungsfähigy

Die EU istwieder eingeknickt!
GB führt die EU am Nasenring durch die Manege!
Anstatt eine Entscheidung dort zu verlangen, und zwar ganz klar und einfach: DEAL or NO DEAL mit Austrittsdatum 29.3.2019.

So ist die EU ein unzurechnungsfähiger Haufen, dessen Worte und Ankündigungen eine Halbwertzeit von Millisekunden hat und mit der jeder machen kann was will.

Polen und Ungarn werden dies sehr wohl zur Kenntnis nehmen und dann viel Spaß!

Gute und richtige Entscheidung.

Es würde keinen Sinn machen einen längeren Aufschub zu gewähren. Das würde nur den Druck heraus nehmen. Und genau das wäre verkehrt.

In GB kochen zu viele Köche zu viele verschiedene Süppchen. Das liegt sicher auch an dem antiquierten Demokratieverständnis der Briten. Aber das ist ein anderes Thema.

Mich wundert, dass May immer

Mich wundert, dass May immer noch von "der Entscheidung des britischen Volkes" spricht: Es war de facto ein fast 50:50 Referendum, ergaunert mit haarsträubenden falschen Horrorszenarien und gezielten falschen Zahlen, zudem rechtlich nicht bindend. Neben den beiden Verschiebedaten steht GB in Person ihrer Premierministerin immer noch eine Rücknahme des Austrittsgesuches als Option offen. Das würde den Weg freimachen für ein ein erstmaliges substantielles ehrliches Referendum: May tritt zurück, es gibt Neuwahlen in GB, vor denen sich die Parteien auch in Richtung eines Referendums neu positionieren. Das wäre demokratisch und fair.

Gott sei Dank!

EU sei Dank! Wie schön wäre es, wenn Die EU häufiger mal eine derartige Einigkeit zeigen und klare Positionen beziehen würde.

GB wird sich nicht bewegen.

Warum auch. Die EU zeigt keine Zähne. ".. Und ewig grüsst das Murmeltier" wird um weitere etliche Folgen verlängert!
Das kann garnicht anders sein. So langsam sollten wir die Briten kennen und uns ebenfalls entsprechend positionieren.
Wie so oft geschrieben wurde:"Wer hat hier den Austritt beantragt?..."
Wer zahlt eigentlich für diese Jahre andauernde Komödie und die entstandenen und noch steigenden Folgekosten???

Sind wir mal gespannt

Jetzt muss sich also das Unterhaus entscheiden. Es gibt, wie vorher auch, nur Alternativen, die irgendwer schon mal abgelehnt hat. Daran hat sich nichts geändert. Irgendein Teil der MPs wird seine Meinung ändern müssen. Am einfachsten wäre das beim "No-Deal", schließlich war bei dessen Ablehnung die Mehrheit am geringsten. Es müssten also nur wenige Abgeordnete ihre Meinung ändern.
Das Problem von Anfang an war, dass beim Referendum zwar eine Mehrheit für den Austritt war, aber keiner gesagt hat, wie der aussehen soll. Wer aber in Verhandlungen kein klares Ziel hat, der darf sich auch nicht wundern, wenn er am Ende nicht mit dem Ergebnis zufrieden ist. Schließlich hat noch keiner definiert, mit welchem Ergebnis eine Mehrheit zufrieden wäre. Und die Vorstellung, ein Verhandlungspartner könne sich einfach aussuchen, was er gerne hätte und der andere stimmt dem freudig zu ist naiv. Kann jeder mal probieren, wenn er beim Autokauf um den Preis feilscht.

Idiotie

Ein Engländer, der jetzt schon durch die brexitbedingte Werkschließung Hondas arbeitslos wurde, brachte es auf den Punkt:
Dies ist eine Idiotie epischen Ausmaßes - und sie muss gestoppt werden.

@booster1000 von 07:57

Wo die EU wieder eingeknickt ist, werden Sie sicher erklären können. Die EU sagt schon eine ganze Weile unabhängig von GB, dass es sich eine Verlängerung vorstellen kann.

Nun kam GB an und wollte drei Monate. Geworden sind es zwei Wochen. Die EU hat diktiert, GB hat angenommen. Ist wie in der Schule als ich verlangte, die letzten zwei Stunden sollen ausfallen und mein Lehrer hat Nein gesagt, aber 5 Minuten früher Schluß gemacht. Den habe ich da ganz schön vorgeführt.

Wenn Polen und Ungarn aus der EU austreten möchten, dann kann ich als Europäer damit gerade in Frieden leben. Allerdings wollen beide doch ungern aus Millarden aus Brüssel verzichten. Weder Fidez noch die PiS wollen austreten. Die Bürger Polens sogar noch weniger.

Wenn, da haben sich die übrigen EU-LÄNDER ja wieder ordentlich bequatschen lassen.
Wahrscheinlich geht Deutschland und Co allmählich selbst bei einem ungeregelten Brexit der Allerwerteste auf Grundeis oder warum wird wieder alles aufgeweicht??

Als wenn das britische Parlament in der kommenden Woche den Vertrag billigen würde. Und was kommt danach? Wahrscheinlich werden dann wieder einseitige Zugeständnisse gegenüber einer unfähigen britischen Regierung mit ihrer Vorsteherin May - die schon längst hätte ihren Hut nehmen müssen - gemacht.

Anscheinend bleibt die EU somit auch weiterhin Spielball des Vereinigten Königreiches.

Frage mich, wer hier eigentlich mehr veräppelt wird...

RE:suomalainen

"erpressung seitens der EU und indirekte hilfe für die inkompetente May. so sollen die abgeordneten in GB also gezwungen werden, einem plan ohne sinn und verstand zuzustimmen."

Erpressung ??? ... nicht im Mindesten !
Die Briten wollen den Brexit, sie müssen sich halt endlich mal für eine der möglichen Varianten entscheiden.
Ein Plan ohne Sinn und Verstand ist wohl eher der No-Deal-Brexit !

Gruß Hador

@booster1000

Und das ist der Grund warum sie hoffentlich nie ein Mandat irgendwo haben werden.
Politik und Demokratie besteht aus Kompromissen. Immer.

Außer in ihrem eigenen Ego dürfte jetzt nicht wirklich was zerbrochen sein.

Ich finde es immer wider faszinierend wie unsere Couch-Coaches hier genau wissen wie es läuft.

Ich habe mich mal mit Europaabgeordneten Unterhalten die selbst im den Behandlungen dabei waren.
Das Hauptproblem war, das die einzige Konstante war, das die Briten wussten was sie nicht wollen, leider war nur raus zu finden was sie denn wollen.

Vielleicht hätte man es mal mit Maoam versuchen sollen ;)

Geteilte Meinungen

07:57 von suomalainen
ich nenne das erpressung seitens der EU
07:57 von booster1000
Die EU ist wieder eingeknickt!GB führt die EU am Nasenring durch die Manege!

So unterscheiden sich die Meinungen! Offensichtlich hat die EU alles richtig gemacht! Lieber booster, soll die EU sehenden Auges GB ins Unglück rennen lassen? Die Bedingungen der EU sind glasklar, entweder kommen die Briten zur Vernunft oder sie sind für die Folgen selbst verantwortlich.

So spielt man einen Fall

vom Gefangenendilemma ab.
Wenn die großen Unternehmen das begreifen, schliessen sie einen eigenen Pakt ab und ziehen sich endgültig aus dem UK ab.
Dann wollen wir einmal sehen, wie die Wirtschaft mit Schafzucht zurecht kommt. Vielleicht hilft denen Adam Smith noch einmal über den "Berg".
Der 12. April 2019 ist doch viel zu lang gedacht. Bis 06.April 2019 und dann raus!!

@suomalainen (07:57)

ich nenne das erpressung seitens der EU und indirekte hilfe für die inkompetente May. so sollen die abgeordneten in GB also gezwungen werden, einem plan ohne sinn und verstand zuzustimmen.
____

Und was soll daran Erpressung sein? Die Briten wollen raus, nicht die EU. Die Briten wollen Extraürste, nicht die EU. Versuchen Sie bitte nicht, die Probleme der Briten zu Problemen der EU zu machen.

@ suomalainen, um 07:57

Sie sind also im Besitz des “Plans“, womit das Abkommen zwischen EU und GB gemeint sein dürfte.
Und Sie haben ihn selbstverständlich gelesen und verstanden und können ihn auch hinsichtlich seines Sinngehalts beurteilen.

Da haben Sie den allermeisten fachkompetenten Verhandlern, die sich 2 Jahre lang die Köpfe zerbrochen haben, Einiges voraus.
'Schapoo'!

Was heißt hier "verschoben"

Die Fristverlängerung gibt es nur, wenn die Briten dem Deal zustimmen. Das hat der Parlamentssprecher bereits ausgeschlossen. Also bleibt es beim ungeordneten Austritt zum 29.03.2019.

Verschiebung

Diese Lösung war der einzig mögliche Kompromiss. Dass man ihnen eingegangen ist war zu erwarten und ist sicherlich auch richtig. Glückwunsch jedenfalls an alle Engländer denen es gestattet wurde abzustimmen ob sie in der EU bleiben wollen oder nicht. Dieses Privileg haben wir nicht bekommen. Glückwunsch daher an alle Briten für ihr zukünftiges Leben ohne diesen EU Klotz am Bein.

@07:57 von booster1000

"Polen und Ungarn werden dies sehr wohl zur Kenntnis nehmen und dann viel Spaß!"

Ich versuche mir gerade vorzustellen, welche Form von Drohkulisse Polen oder Ungarn aufbauen könnten um sich in Verhandlungen durchzusetzen. Ein ungeregelter Austritt der beiden Länder. Ich bin sicher, die EU zittert bei dem Gedanken. Schließlich gilt der Artikel 50 für die beiden Länder genau so, wie für GB. Also könnten sie einfach einen Antrag stellen, wenn sie es denn wollten. Beide haben keine problematische Grenze wie in Irland und bei beiden wäre die Verliererseite eine "harten" Austritts schnell definiert. Das wissen die auch, deswegen stellt sich die Frage nicht.
Es ist ein durchgängiges Phänomen, dass bestimmte Politiker mehr durch ihre starken Sprüche, als durch effektives politisches Handeln überzeugen. Oder was haben die ursprünglichen Brexiteers bisher zur Lösung der britischen Austrittsproblematik beigetragen?

@booster1000 - Am Nasenring durch die Manege

Werden die Lemminge geführt welche
den Lügen der Rechtspopulisten geglaubt hatten.

Auch können sie Polnische oder Ungarische Volk
nicht auf Kaczynski oder Orban reduzieren

@suomalainen

"ich nenne das erpressung seitens der EU und indirekte hilfe für die inkompetente May. so sollen die abgeordneten in GB also gezwungen werden, einem plan ohne sinn und verstand zuzustimmen." Am 22. März 2019 um 07:57 von suomalainen

Welchen tollen Alternativplan haben die armen, erpressen Abgeordneten in GB denn vorgelegt?

Mit "Ich will nicht!" ist die Arbeit nicht getan.

Denen ist doch auch erst vor paar Wochen eingefallen, dass es ein Brexit gibt. Warum haben sie nicht rechtzeitig um Beteiligung gekämpft statt Tee zu trinken und May machen zu lassen? Haben die gewartet, dass sie bei ihnen vorbeischaut und jeden persönlich befragt?
May ist ja nicht auf ihrem Posten, weil sie allein das so gewollt hätte und niemand anders.

Verpennt ist verpennt.
(Und so mancher in GB wünscht sich bei dem Theater wahrscheinlich die absolute Monarchie zurück.)

Politik der Vernunft

Es wird ja viel kritisiert, dass Europa einknickt und nicht hart bleibt, etc.

Die Wahrheit ist doch, dass die EU sich nicht um ihr Ego schehrt, sondern nur das beste für ihre Bürger will.

Denn natürlich, für uns Europäer ist es am aller besten wenn es keinen Brexit gäbe, sodass unsere Wirtschaft weiter wächst und wir China, Indien, Russland und den USA die Stirn bieten können.

Wenn also die Wahrscheinlichkeit eines harten Brexits verringert werden kann, und damit viele milliarden an Steuergeldern gespaart werden können, wird die EU einer Verlängerung zustimmen.

Das ist nicht Idiotie, das ist Realpolitik für den Bürger.

@ booster1000, um 07:57

Es geht nicht darum, wer von den Beiden als Sieger die Manege verlässt, denn es wird keinen geben.
Es geht darum, die Verluste auf beiden(!) Seiten so gering wie möglich zu halten.
Bis zur Europawahl ist so oder so die Entscheidung gefallen, so viel Geduld sollte man also noch aufbringen können, ohne die EU, die dieser Verlängerung ja nicht ohne eigene Interessen zugestimmt hat, als “unzurechnungsfähigen Haufen“ abzustempeln.
Und wegen Ungarn und Polen machen Sie sich mal keinen Kopf, die hängen sehr zufrieden an der finanziellen Nabelschnur der EU.

re suomalainen

" so sollen die abgeordneten in GB also gezwungen werden, einem plan ohne sinn und verstand zuzustimmen."

Da frage ich Sie als Kenner des Austrittsabkommens: Was ist darin ohne Sinn und Verstand?

@8.17 - Folgekosten

Ihnen ist sicher klar, dass im Fall eines harten Brexit die Briten gar nichts zahlen würden. Die EU muss also schon aus Eigeninteresse dafür sorgen, dass es einen Deal gibt.

Zudem: auch nach einem Brexit werden die Briten weiterhin unsere Nachbarn sein. Da sollte man es sich gut überlegen, ob man die Position der Stärke voll ausspielt, oder aber Diplomatie mit ins Spiel bringt.

Das mit der Diplomatie verstehen irgendwie oft viele nicht so richtig und regen sich auf...

So sad :-)

@ booster1000

"Die EU istwieder eingeknickt!" Am 22. März 2019 um 07:57 von booster1000

Da verkennen Sie die Situation.
Es geht hier nicht darum - Pardon - "Eier zu zeigen", sondern um die bestmögliche Lösung für alle.

Einigung ist die beste Lösung. Wenn es dafür etwas mehr Zeit bedarf, dann ist es halt so.
Nur ewig kann das nicht dauern, denn das bedeutet de facto keine Einigung. Keine Einigung ist die schlechteste Lösung.

Die EU hat bereits genug Chaos mit den Flüchtlingen erlebt, noch mehr Chaos mit dem Brexit halte ich (zugegeben nicht gerade als Expertin) für gefährlich für die EU. Das wäre das nächste Thema, das irgendwelche Radikalen für sich nutzen würden. (Es ist ja nicht so, als ob das nicht bereits gemacht wird...)

RE: CK 1980

"Na da hat Great Britain ja wieder seinen Willen durchsetzen könn
Wenn, da haben sich die übrigen EU-LÄNDER ja wieder ordentlich bequatschen lassen.
Wahrscheinlich geht Deutschland und Co allmählich selbst bei einem ungeregelten Brexit der Allerwerteste auf Grundeis oder warum wird wieder alles aufgeweicht??"

Na klar, Frau May will drei Monate und bekommt zwei Wochen. Den Briten sehen nun langsam ein, dass die EU am längeren Hebel sitzt und britische Wirtschaft und Gewerkschaften werden langsam panisch, wie wir gestern hier lesen durften.
Zudem: Was wird ihrer Meinung denn"alles aufgeweicht" ?
Nö, die Briten müssen sich entscheiden, und die EU gibt ihnen vor, bis wann dies zu geschehen hat !

Gruß Hador

@ Smoerebroed, um 08:32

Sie verzehren das gebratene Täubchen, bevor es erlegt wurde.
Ob sich die Abstimmung der Briten letztlich als “Privileg“ herausstellen wird, sollte man frühestens in 5 Jahren beurteilen; und Sie sollten einfach einmalig in Geschichtsbüchern nachlesen oder Ihre Altvorderen befragen, wie es jahrhundertelang in Europa zuging, bevor man auf die Idee kam, eine Gemeinschaft zu bilden, anstatt sich mit schöner Regelmäßigkeit gegenseitig die Köpfe einzuschlagen.

Die Reaktion der anderen

Die Reaktion der anderen EU-Staaten ist souverän, angemessen und vernünftig und lässt den Brit*innen 3 klare Optionen: geregelter Brexit mit Datum, ungeregelter Brexit mit Datum, Zurückziehen des Austrittsgesuches. Und das alles mit Blick auf die anstehenden EU-Parlamentswahlen, um auch dabei die Rechtssicherheit zu gewährleisten: Dass alle 27 Mitgliedstaaten sich auf dieser Klarheit verständigt haben, zeigt, wie handlungsfähig dürre EU auch in schwierigen Situationen ist.

Eine gute Entscheidung der EU!

Ob in der nächsten Woche eine weitere Abstimmung über den Vertrag im Unterhaus stattfindet hängt allerdings davon ab, ob man dort das diesbezügliche Problem mit der Geschäftsordnung in den Griff bekommt. Man könnte die Geschäftsordnung zwar ändern, aber dazu bedürfte es einer positiven Mehrheit...

Und ob dann das Unterhaus im dritten Anlauf wirklich dem Vertrag zustimmt, das ist doch sehr fraglich - vor allem nach der Rede Mays von vorgestern, in der sie sich zur alleinigen Hüterin des Volkswillens stilisiert und das Parlament zu Volksverrätern ernannt hat. Man sollte sich also am besten auf einen No-Deal-Brexit vorbereiten. Nach derzeitigem Stand ist das jedenfalls die wahrscheinlichste Variante.

Übrigens glaube ich nicht, dass Mrs. May zurücktreten wird. Wer sich selbst als alleinige Hüterin des Volkswillens sieht würde dann ja das Volk im Stich lassen. Außerdem würde ein freiwilliger Rücktritt ein Stück menschlicher Größe offenbaren - und davon hat sie soviel wie Wilhelm II.

08:32 von Smoerebroed

Zitat:"Glückwunsch daher an alle Briten für ihr zukünftiges Leben ohne diesen EU Klotz am Bein."

Der "Klotz am Bein" scheint für viele andere aber recht attraktiv zu sein. Die Briten können ja mal versuchen, in der großen weiten Welt ohne Empire Großmacht zu spielen. Da werden sie sehr wahrscheinlich bemerken, dass die EU kein "Klotz am Bein" war, sondern eher eine Sprungfeder, die die eigenen Kräfte vervielfältigt.

@suomalainen - "plan ohne sinn und

verstand zuzustimmen"

Das grenzt ja schon an Agitation.
Haben Sie schon vergessen, dass PM May ihre "Roten Linien" in die Verhandlungen eingebracht hatte, die zwei gegenteilige Dinge forderten? Und dass der Austrittsvertrag dafür eine Lösung finden musste? Und dass Frau May diesen Vertrag - das Ergebnis 2-jähriger Verhandlungen - unterschrieben hat? Sie ist immerhin die Regierungschefin des UK.

Haben Sie vergessen, dass es Frau May und die britischen Abgeordneten waren, die mit dem Datum des Austrittsantrags auch das Datum ihres Austritts bestimmt haben? Und dass alle, das UK und wir 27 Mitgliedstaaten, durch die dauernden Nein-Abstimmungen im brit. Unterhaus jetzt wieder bei Null sind?

Das kommt davon, wenn man in einem Referendum etwas zur Wahl stellt, über dessen Konsequenzen sich noch nicht einmal die handelnde Regierung Gedanken gemacht hat. Das war sträflichster Leichtsinn, und wir können alle froh sein, dass das EU-Team so besonnen versucht, das Desaster klein zu halten.

So ein Blödsinn

Was soll eine Verschiebung bringen ? - NICHTS !

Ich kann es mit dem Brexit so langsam nicht mehr hören.
Die Briten wollen raus aus der EU.
Dann sollen sie gehen.
Ich verstehe nicht, warum da seitens der EU überhaupt noch verhandelt wird.
Rausschmeissen !!! - Das wollen sie doch.
Denn nicht in der EU sein, aber trotzdem alle Vorteile weiterhin genießen wollen, das geht nicht.
Das sollte man den Briten mal erklären.

Hand auf´s Herz: Was wird am

Hand auf´s Herz: Was wird am 12. April anders sein?
Der Vertrag steht, Änderungen sind nicht zu erwarten, Parlamentspräsident Bercow will nicht zum 3. Mal über das Gleiche abstimmen lassen.
Gleichzeitig spekuliert man über eine Teilnahme an der Europawahl?
Das ist ja schon Sarkasmus!
Erstens wird GB die Organisation schon zeitlich gar nicht hinbekommen, und zweitens, ein Land welches die EU verläßt, soll über das Parlament für die nächsten Jahre mit abstimmen?
.
Da muss man zur Abwechslung mal wirklich über die Brüsseler Ideen den Kopf schütteln.

@ Hador Goldscheitel

Warten wir mal ab, was nach dem 12.4 kommen wird und was dann tatsächlich noch am Vertrag gedreht wird.
Die hätten gestern auch einfach mal sagen können:
Wir haben euch was vorgelegt, mehr geht nicht.
Nun wird hier ein Aufschub in Etappen abgesegnet und ich wette fast darauf, dass es niemals einen ungeregelten Brexit geben wird. Es wird also Aufschub um Aufschub immer alles weiter herausgezögert, bis allen die Suppe schmeckt.

Ein weiser Beschluss der 27 verbleibenden EU-Länder

Endlich kommt Bewegung in das schildbürgerhaft anmutende Gezerre des britischen Unterhauses. Die 27 EU-Länder billigen zwar eine echte Fristverlängerung, deren Zustandekommen nun aber vom Verhalten der Briten in Kürze abhängt Dieses Ultimatum schließt zwar einen ungeordneten Brexit nicht aus, es fordert aber eine endgültige Entscheidung des Unterhauses. Eine gute Reaktion der verbleibenen EU-Staten auf ein unwürdiges Spiel der Insulaner!

Witzentscheidung

Nachdem der Speaker des Britischen Unterhaus schon ausgeschlossen hat, dass über den selben Deal erneut abgestimmt werden soll und kann, ist diese Entscheidung der EU
doch der reine Witz!

Natürlich ist es für die EU schwer wegen der anstehenden EU Wahlen andere Terminierung zu machen, aber es wäre besser und logischer gewesen entweder einen Harten Brexit sofort in Kauf zu nehmen ODER den Briten die Teilnahme an den EU Wahlen mit einer Brexit Verschiebung bis zum 31.12.2019 anzubieten. Die jetzige Entscheidung stiftet nur noch mehr Verwirrung!

Ich habe heute in der Zeitung

Ich habe heute in der Zeitung gelesen, dass nach einer aktuellen Umfrage (YouGov) angesichts der jetzt klaren Alternativen fast zwei Drittel der Briten inzwischen gegen einen Brexit sind. Schon interessant, wie egal vielen, die die Briten unbedingt draußen sehen wollen, der Wille des Volkes ist.

RE:CK 1980

"Die hätten gestern auch einfach mal sagen können: Wir haben euch was vorgelegt, mehr geht nicht."
Das sagen die Verantwortlichen der EU doch die ganze Zeit schon, nur gebären sich die brit. Politiker wie kleine Kinder, die die Wahrheit nicht erkennen wollen, um ihren Kopf durchzusetzen.

"Nun wird hier ein Aufschub in Etappen abgesegnet und ich wette fast darauf, dass es niemals einen ungeregelten Brexit geben wird."
Sie ignorieren vollkommen die Wahlen zum EU-Parlament. Nein, das Vereinigte Königreich muss innerhalb der von der EU vorgelegten Fristen Farbe bekennen !

Gruß Hador

Hat auch was Gutes

Jetzt hab ich ein greifbareres Beispiel um meiner Tochter das Paradoxon mit Schrödingers Katze zu erklären: bleibt GB jetzt in der EU oder nicht? Bis jemand ins britische Parlament geht, den Deckel aufmacht und Sauerstoff an die Köpfe der Abgeordneten lässt: beides.

Welches Demokratieverständnis.....

....hat Frau May eigentlich? Sich selbst billigt Sie Abstimmungen in ungeahnter Zahl zu, bis ihr das Ergebnis passt, dem Volk jedoch verweigert Sie eine zweite Abstimmung. Diese Dame sollte schleunigst vom Hof gejagt werden, aber das schaffen die Briten wohl auch nicht.

Lach Nummer hoch 10

Die EU hat sich mal wieder zu einer Lach Nummer gemacht. 0% Rückrad hat die EU und so wird die EU in Zukunft bestimmt auch von anderen Ländern behandelt. Die Briten wollen den Deal nicht und es gibt trotzdem eine Verlängerung, wo zu? Es gibt auch Zeiten wo man mal harte Kante zeigen muss.

gleiche Spieler, gleiche Strategie, anderes Ergebnis? Hallo?!

Die Überschrift des Artikels genügt, um sich den Stand der Dinge in 2, 6, 25 oder 100 Wochen auszumalen : weiterhin Chaos.
Nach Stunden GB-Unterhaus live am TV ist mein Fazit : es gibt NIEMANDEN in diesem Gremium, die/der in der Lage oder auch nur WILLENS scheint, diese Situation konstruktiv nach vorne zu bringen.
May schert sich - wie ein trotziges Kind - einen Dreck um Kompromissbildung für einen mehrheitsfähigen Vertrag. Immerhin verhandelt sie und akzeptiert, dass auch die EU legitime Forderungen hat. Kein anderer riskiert den Schleudersitz zu übernehmen, lieber lassen sie May weiter stümpern. Und es gibt Unmengen Besserwisser, die -- auch wie trotzige Kinder -- der Meinung zu sein scheinen, dass GB (wie immer?) ganz alleine bestimmt, was läuft. Und natürlich jede Menge Nuancen dazwischen.
TRAGISCH ist, dass die Bürger unter der Inkompetenz unserer gewählten "Macht"(sic!?)-haber leiden: Briten in der EU, EU-Bürger in GB, Handel, Industrie... Ob unsere Politiker das besser könnten ?

@07:57 von suomalainen

ich nenne das erpressung seitens der EU und indirekte hilfe für die inkompetente May. so sollen die abgeordneten in GB also gezwungen werden, einem plan ohne sinn und verstand zuzustimmen.

Die Abgeordneten können dem Plan auch nicht zustimmen, dann sind sie halt am 12.04. draußen und nicht schon am 29.03.
And by the way: Die britischen Abgeordneten wollten keinen harten Brexit und die britischen Abgeordneten wollten eine Fristverlängerung. Letztere haben sie bekommen, das Angebot zur Abwendung ersteres liegt auf dem Tisch. Das die Briten nicht die Mitgliedschaft kündigen und dann den Schlüssel zum Clubhaus behalten dürfen, sollte eigentlich klar sein.

@haruwa - May tritt nicht zurück,Sie führt Rechtspopulisten vor

PM May als überzeugte Europäerin macht das
was ihr aufgetragen wurde.

Sie führt die verführten gemäß ihrer Brexit Wahl zur Schlachtbank.

Selbst die deutschen Rechtspopulisten gestern
im Bundestag waren schon gegen Englands EU Austritt.

In Deutschland gibt es eine sehr viel deutlichere Mehrheit

gegen die CDU, als es in GB jemals gegen der Verbleib in der EU gab. Dennoch ist die CDU eine der Regierungsparteien, einfach deshalb, weil "gegen etwas sein" nicht automatisch bedeutet, dass sich eine absolute Mehrheit findet, die für etwas anderes ist.
Dennoch fühlt sich das britische Parlament mehrheitlich berufen, an genau diesem blödsinnigen Referendum festzuhalten.

Lieber ein Ende mit Schrecken...

... als ein Schrecken ohne Ende.
Welche Angst haben denn die Briten vor einem "harten Brexit"? Etwa, dass ihre Nachbarn sie dann wie Aussätzige Behandeln? Glauben Sie wirklich auch nur eine einzige Wochenendreis für Touristen nach London würde abgesagt? Man muss doch auch jetzt die Passkontrolle durchlaufen und Geld wechseln. Glauben sie wirklich, Wirtschaftsunternehmen würden GB verlassen? Grundgütiger.... alles Quatsch mit Soße! Ich will weiterhin irische Butter und ich will weiterhin Anteil am biritschen Monarchie-Glamour (meiner Meinung nach der größte Exportschlager der Briten), ich will weiterhin bbc-Filme mit dem charmanten britschen Humor sehn, und dabei Shortbread (Gebäck) essen und sicher wird auch die Austin Mini Gemeinde in der EU nicht kleiner. Und sicher wollen wir weiter VW und Currywurst nach GB exportieren. ... Augen-zu und durch. Und dann wird sich alles wieder einpendeln.

Dann sollen die Unterhausler

jetzt also dem Vertrag zustimmen, über den sie nicht noch einmal abstimmen dürfen??? Ich habe mal Physik studiert, um die Welt zu verstehen. Irgendwie funktioniert das die letzten Jahre immer weniger...

Worauf es hinaus laufen wird...

... sehr wahrscheinlich:

Das britische Parlament wird aller Voraussicht nach keinen Beschluss fassen für einen Deal.

Die Konsequenz wäre ein harter Brexit. Das will aber auch fast keiner.
Also bleibt May nur die Alternative Artikel 50 zu widerrufen.

Möglicherweise müsste dann sogar die Europawahl verschoben werden. Wobei die Briten da sicher schnell Kandidaten zusammen hätten und den Wahlkampf anwerfen würden.

Ich persönlich würde einen geordneten Brexit mit einer Rückkehr in 10-20 Jahren und dann ohne Extrawürste befürworten.

Das würde den Briten helfen auf dem Boden der Tatsachen an zu kommen.

Ein Verbleib in der EU würde in vielen Bereichen Nachteile bringen. Stichwort britischer Bremsklotz.

Noch besser wäre es, wenn die Briten bleiben, die Extrawürste entfallen und sich für eine Vertiefung der europäischen Einheit einsetzen würden.

Das ist aber frühestens in 20 Jahren realistisch.

Wer konnte das nicht vorhersehen?

Wer es nicht glauben mag, dass die EU sehr viel dafür tun würde, dass die Briten noch solange wie möglich in der EU verbleiben, der denke mal darüber nach, was der Wegfall der Briten für die EU bedeutet. Die Briten haben nur ihre Insel zu behandeln, die EU aber muss die Briten aus ihren ganzen Geflecht herausbringen. Während aber die Briten das ganz offiziell seit mehr nun als einen halben Jahr auch so dramtisch wie es ist behandeln, die EU-Staaten, zumindest Deutschland, haben NIX gemacht, wenn ein No-Deal kommt. Im EU-Parlament und in den Ausschüssen wurde schon darüber geredet, aber abgestimmt wurde weniger als bei den Briten und die konnten sich schon nur auf sehr wenig einigen.

Die 2 Wochen sind ein Zugeständnis an May, damit die ihren Brexit-Deal nochmal aufschnüren und substantiell vielleicht genug ändern kann, damit das Unterhaus zustimmen oder überhaupt erst zur Abstimmung vorgelegt werden kann. Die EU sollte aufhören den Elch zur Brunft zu machen, dann hats May leichter!

Was wollt ihr dann...?

Den entsprechenden Werbespruch erspare ich mir...
Aus London kamen bisher folgende Signale:
- wir wollen keinen ungeregelten Brexit
-wir wollen den ausgehandelten Deal nicht
-wir wollen den Backstop nicht
-wir wollen kein Modell "Norwegen"
-wir wollen keine Zollunion oder sowas ähnliches
-wir wollen auf nichts verzichten aber auch nichts dafür zahlen
-wir wollen kein erneutes Referendum

Nicht ein einziges Mal wurde klar was die Briten denn wollen. Zwei Jahre lang hatten sie Zeit genau das zu erklären und haben in dieser Hinsicht rein gar nichts zustande gebracht, jetzt haben sie nochmal zwei Wochen drauf gekriegt - als ob das viel bringen würde. Doch glücklicherweise gibt es dafür glasklare Bedingungen, die da sagen Schluß mit dem Rumgeeiere und der Rosinenpickerei. Am zwölften April sagt ihr was Sache ist oder ihr seid raus. Ohne Deal. Und fertig.

May‘s Chance für das Geschichtsbuch

Mit dem Widerruf von Artikel 50 und einem Rücktritt hätte sie gute Chancen ihre bislang eher verkorkste Regierungszeit doch noch als erfolgreich in die Geschichtsbücher zu retten.

Sie stünde dann da als Retterin, die ohne Rücksicht auf die eigene Person das Land aus dem Chaos gerettet hat.

Das würde zwar sicher 20 Jahre dauern, bis Historiker das so oder so ähnlich würdigen würden. Aber ich sehe nicht, wie sie ansonsten positiv in die Geschichtsbücher aufgenommen werden könnte.

Vielleicht hat sie ja die Größe. Oder einfach keine Lust mehr.

:-)

2,6 Mio. Briten haben eine

2,6 Mio. Briten haben eine Petition gegen den Brexit unterschrieben?
Toll.
2016 waren aber 17,4 Mio. dafür.
Und jetzt?
Bis zum 12. April ein neues Referendum durchziehen? Wohl eher utopisch.
Oder erst mal für ein neues Referendum in der EU verbleiben, fleißig mitwählen, und dann doch aussteigen? Das wäre den übrigen Wählern in Europa nicht zuzumuten.
.
Es gibt nur eine vernünftige Lösung: Deal or No-Deal.

Es...

wird leider zu einem ungeregelten Austritt des Vereinigten Königreich aus der EU kommen. Ich begründe es damit es wird keine Zustimmung im House of Commons (Unterhaus) kommen. Wird es überhaupt eine Abstimmung geben. Legt der Mister Speaker sein Veto ein?

@9.27 cari - naive Sicht der Dinge?

Viele Unternehmen haben bereits GB verlassen. Werke wurden geschlossen bzw verlegt. Für die Wirtschaft gibt es nichts schlimmeres als Unklarheit.

Es geht nicht um den Wochenendausflug nach London.

Und die irische Butter wäre nicht betroffen (Irland bleibt in der EU).

Die britische Monarchie ist sicher einer der Gründe, weswegen die Briten sich immer noch für groß halten. Aus meiner Sicht kein Vorteil. Für mich ist das Kasperle-Theater.

Ich mag auch britischen Humor. Mein Vater kommt von dort. Trotzdem brauchen die Briten, brauchen wir alle einen geregelten Brexit. Oder May muss Artikel 50 widerrufen.

... was sie im Zweifel auch tun wird...

@ 09:30 von seltsam21

...vielleicht ist die Politik heutzutage soweit von der Realitaet der arbeitenden und normal steuerzahlenden Bevoelkerung entfernt, das man dort der Auffassung ist, sich gegenueber jede Art von Sinn und Verstand bei Entscheidungen, die mindestens eine ganze Nation nachteilig betrifft, hinweg setzen zu koennen...nur um das Ego Einzelner zu befriedigen- und/oder eigene (meist finanzielle) Vorteile, durchdruecken zu koennen...

Unter dem Motto, wie es Peter Licht satirisch ausdrueckt:

"Die Schwerkraft wird ueberbewertet, man braucht sie ja gar nicht - Wie man im Weltraum sieht..." :-)

Zur Entscheidung der EU zur (kurzen) Fristverlaengerung:

Gut gemacht - das Thema muss vor der Europawahl abgeschlossen sein.

09:18 von püppie

>>Jetzt hab ich ein greifbareres Beispiel um meiner Tochter das Paradoxon mit Schrödingers Katze zu erklären: bleibt GB jetzt in der EU oder nicht? Bis jemand ins britische Parlament geht, den Deckel aufmacht und Sauerstoff an die Köpfe der Abgeordneten lässt: beides.<<

Auch wenn der Brexit nicht zum Lachen ist, über Ihre Darstellung der Fakten habe ich mich köstlich amüsiert.
Sehr treffend.

eine Zustimmung des

eine Zustimmung des Parlaments in London zum Austrittsabkommen
in der kommenden Woche einsetzen zu wollen.
.
gute Frau May
was haben sie den bisher gemacht ?

EU-Gipfel:Der Brexit ist verschoben...

Was May damit bezweckt ist nicht einsichtig.Die EU wird keine Befristung des Backstops bezüglich Nordirland gewähren.

Natürlich,was die EU bezweckt ist klar:Vielleicht den Brexit doch noch verhindern.Äußern sich doch die Wirtschaftsverbände,besonders in Nordrhein-Westfalen besorgt wegen der Verringerung ihrer geschäftlichen Möglichkeiten,besonders des Exports auf die Insel.

@vriegel 08:43

"Ihnen ist sicher klar, dass im Fall eines harten Brexit die Briten gar nichts zahlen würden. Die EU muss also schon aus Eigeninteresse dafür sorgen, dass es einen Deal gibt. "
Ihnen ist sicher klar, dass im Fall eines harten Brexit die Briten schon aus Eigeninteresse ihre eingegangenen Verpflichtungen bezahlen werden.
Bei mehr als 200 Milliarden die England pro Jahr umschulden muss hat man keine große Wahl...
Really sad:)

Referendum über den Austritt abhalten soll.

Ob das Grund genug wäre, dass die EU einer weiteren Verschiebung zustimmen würde..?

Es wundert mich ja, dass das noch niemand in GB vorgeschlagen hat...

:-)

@Neutrale - Weltvernünftige Lösung: Deal or No-Deal

Es ist wie bei Tic Tac Toe

Es gibt nur eine vernünftige Lösung :-)
Man hätte die getürkte Brexitabstimmung
gar nicht abgehalten/angenommen.

Das einzig positive ist, keiner gröhlt mehr
nach DEXIT und Co

Der Irrsinn geht weiter

Welch grandioser Beschluss der Regierungschefs. Man stimmt einer Verschiebung zu, wenn der Vertrag angenommen wird. Na aber Hallo. 2x abgeschmettert und jetzt, wo der EU-Zeigefinger erhoben wird, da wird doch der britische Parlamentarier und ausgewiesene EU-Gegner vor Angst gleich eine volle Buxe bekommen und dem Vertrag zustimmen. Was passiert denn, wenn das Absehbare eintrifft - nämlich eine weitere Ablehnung? Dann werden die Regierungschefs erneut zusammenkommen und ein weiteres Entgegenkommen beschließen. Genau darauf warten die britischen Hardliner, weil sie in all den Jahren der Zugehörigkeit die Unfähigkeit ihrer Verhandlungspartner kennengelernt und das auch seit vielen Jahren bedingungslos ausgenutzt haben. Die stolze EU war schon immer Spielball der britischen Interessen und bietet auch beim Brexit wieder ein klägliches Bild. Aber wir bekommen ja jeden Tag gesagt, dass uns ohne EU der Himmel auf den Kopf fallen wird. Jeder sieht ja warum... Das ist purer Eigenschutz.

Der Brexit ist verschoben und

Der Brexit ist verschoben und nachdem die Briten schön lange Zeit bekamen die Rest EU mit ihrem Hin- und Hergetrickse schwindelig warten zu lassen, ist jetzt genug Zeit, um den Reste-EUlern jetzt doch noch einige Zugeständnisse abzuschwätzen, was ja wohl letztlich der Grund des ganzen bisherigen Britentheaters war. Besonders unsere Regierung wird da letztlich bestimmt wieder gerne für britische Extrawürstchen ein paar Extramilliardchen spendieren wollen, bevor die Gefahr aufkommen könnte, dass das Geld noch den eigenen Leuten irgenwie zu Gute käme. Unerträglicher Gedanke ...

ein Trauerspiel

die Glaubwürdigkeit der EU leidet, weil sie ihre eigenen Vereinbarungen nicht hält (wobei das macht sie schon immer)
hier werden die abenteuerlichsten Theorien entwickelt weshalb der Austrittswunsch nicht rechtens ist
und die Hetze auf GB und deren Bürger nimmt beängstigende Züge an

Brexit-Aufschiebung

Eine Aufschiebung auf den 1. April hätte doch gereicht, denn das ganze Theater ist eh bloß ein W!itz

Vermutlich keine gute Entscheidung

Die Briten haben den Austritt beantragt und das Austrittsdatum selbst festgelegt. Jetzt sollte der Tag kommen, aber die Briten selbst konnten sich nicht entscheiden, was sie nun wirklich wollen.

Es gäbe noch immer die Möglichkeit, den Austritt rückgängig zu machen, wenn man mit dem ausgehandelten Vertrag so gar nicht einverstanden ist.

Meiner Meinung nach hätte die EU das Datum nicht antasten sollen. Lieber das Ende mit Schrecken... Eine Verschiebung des Termins verlängert nur das Drama und wird vermutlich kein besseres Ergebnis bringen. Aber ich lasse mich gerne überraschen.

Die Eu bezweckt gar nichts, das ist alleine GB Chaos

Man sollte erst mal die Grundlagen zusammenfassen: An dem Chaos und Brexit sind erst einmal die Briten selber Schuld. Das man einen Wirtschaftsraum dem man mit Haut und Haaren beigetreten ist und 50j angehört nicht mal eben verlassen kann, ohne große Folgen, sollte jedem klar sein. Und festgehalten, GB will den Wahnsinn nicht die EU, sollen wir da auch noch am besten so 500Mrd als Taschengeld mitgeben, damit die Schmerzen nicht so groß sind? Das Nordirland ein Problem wird, sollte auch jedem klar sein, das die Schotten jetzt wieder sauer sind auch. Wenn man wahnsinnig agiert, kann man nicht anschließend andere verantwortlich machen. Jetzt sollten aber alle daran arbeiten, das es wenigstens halbwegs geregelt abläuft. Von einer Nero Aktion verbrannte Erde hat niemand etwas. May sollte sich mit Corbyn einigen und dann "Dieser Deal oder neues Referendum, damit Schluss ist mit dem gekasper". Weiter verlängern geht auch nicht, dann ist EU Wahl, und nörgelnde GB Gestalten will niemand haben.

Brexit und Sanktionen.

Beides hat gemeinsam, dass es in eine verflochtene Wirtschaft eingreift.

Normalerweise - bei einigermaßen gleichstarken Partnern - werden beide darunter leiden und vielleicht nach einiger Zeit sogar neue Impulse gewinnen.

Beispiel: Die Sanktionen mit Russland haben bei uns nach Angaben aus Wirtschaftskreisen ca. 1/2 Million Arbeitsplätze gekostet. Auto-Dudenhöffer meinte einmal sogar, die Werksschließung in Bochum sei eine Folge davon.

Russland leidet sicher noch mehr. Hat aber natürlich auch die Gelegenheit genützt, eigene Stärken zu entdecken.

GB. wird den Brexit sicher benützen, um die Finanzwirtschaft mit noch "günstigeren" Angeboten zu locken.

Die EU war bisher nicht bereit, Steueroasen auszutrocknen. Ich erinnere mich an die zahlreichen Blockaden gerade auch durch Deutschland (Schäuble, Transparenzregeln, Lobbyismus).

Wenn sich das ändern würde, hätte der Brexit also doch auch etwas Gutes.

09:32 von TKM

doch
die bekannte eierlegende Wollmilchsau
... ok die noch den Pflug ziehen kann und von Sägespänen lebt

09:27 von cari

«Welche Angst haben denn die Briten vor einem "harten Brexit"? … Glauben Sie wirklich auch nur eine einzige Wochenendreis für Touristen nach London würde abgesagt?»

Nö - eher werden z.B. Kurztrips nach London attraktiver, wenn das britische Pfund gegenüber dem Euro weiter an Wert verliert. Was ja schon geschah.
Und was z.B. Reisen an den Ballermann für Briten verteuert …

«Glauben sie wirklich, Wirtschaftsunternehmen würden GB verlassen?»

Ja - u.a. "der Staubsauger-Dyson".
Der geht in Kürze mit seinen beutellosen Gesellen nach Singapur.
Ist näher an China, und da gibt's auch mehr zu saugen …

«Grundgütiger.... alles Quatsch mit Soße!»

Sehr wahrscheinlich Pfefferminzsoße …

«Ich will weiterhin irische Butter und ich will weiterhin Anteil am biritschen Monarchie-Glamour.»

Irland und "Kerrygold" haben mit dem Brexit nix zu schaffen.
"We leave the Queen" stand nie zur Debatte …

«… dabei Shortbread essen.»

Gebäck wird nicht verboten.
Hooray all minor problems …!

God's chosen people

Natürlich werden die Engländer als Gottes Auserwählte ( typisch für Puritaner) die Schuld auf die EU schieben.
Wie war das doch 1976 zum 200ten Jahrestag der Amerikanischen Unabhängigkeitserklärung: Eine britische Zeitung titelte: "Come back,all is forgiven"!!!
Die vom gebürtigen Australier und Amerikanischen Bürger Rupert Murdoch beherrschten britischen Medien sind in dieser Manipulation sehr gut!

Lächerlich

Einfach nur lächerlich wie sich die EU von den Briten vorführen lässt. Steilvorlage für alle Länder die in Zukunft auch mit der EU „spielen“ wollen.

@ 09:30 von vriegel

"Möglicherweise müsste dann sogar die Europawahl verschoben werden. Wobei die Briten da sicher schnell Kandidaten zusammen hätten und den Wahlkampf anwerfen würden."
.
Ja.
Herr Farage wartet schon.

@ Hador Goldscheitel 08:23 Uhr

"Die Briten wollen den Brexit, sie müssen sich halt endlich mal für eine der möglichen Varianten entscheiden."
Eine klare Entscheidung "mit Deal" oder "ohne Deal" den Willen der Briten umzusetzen wird doch im Grund durch das "ja wenn, aber" der EU verwässert.
Damit beziehe ich bewusst keine Stellung Für oder Gegen den Brexit.

@ 09:59 von OlliH

"............... und sich inzwischen wohl auch die Bevölkerung mit einer großen Beteiligung an einer Petition gegen den Brexit ausspricht, wird es wohl nochmal zu einer längeren Verschiebung und einem zweiten Referendum kommen."
.
Das ist zweifelhaft.
Große Beteiligung der Bevölkerung?
Wie bereits erwähnt: 2,6 Mio. (Petition) gegen den Brexit stehen 17,4 Mio. für den Brexit gegenüber.
Wie wollen Sie ein zweites Referendum rechtfertigen?
Nebenbei, auch dazu hätten die Briten genug Zeit gehabt.
Was ich so in der Presse und den Medien mitbekomme reicht es auch den Briten langsam. Es gab eine Abstimmung, es wurde entschieden, also soll die Politik endlich mal liefern. Sagen auch Menschen, die eigentlich gegen einen Brexit sind.
Weil auch der gelassene Brite ist langsam genervt.

Wer.....

Frau Merkel gehört hat, kann von den erneuten Fristen nicht überrascht sein! Frau Merkel hat aussen- und EU-politisch eben die Widerstandsfähigkeit von nassem Zeitungspapier gegenüber einem Bleistift! Auch wenn man den Zusammenhang nicht sofort erkennt, aber es ist nicht damit zu rechnen, daß sich mit AKK etwas grundsätzlich ändert. Die CDU sollte sich nicht beschweren, wenn die Wähler der Partei mal die Rechnung präsentieren! Was das UK betrifft, sehen wir also weiterhin einen Karnevalsverein, dessen Sitzungen von einem Vorsitzenden auf der Grundlage von jahrhundertealten Regeln geleitet werden! Und da wundern sich die Politiker über den Rechtsdrall, auch wenn er letztlich nichts bringt?

10:00 von Sisyphos3

«die Glaubwürdigkeit der EU leidet, weil sie ihre eigenen Vereinbarungen nicht hält (wobei das macht sie schon immer)»

Verhandlungen sind erst dann abgeschlossen, wenn beide Seiten den Vertag rechtsgültig unterzeichnet haben. Bis dahin sind es Verhandlungen, in denen es sinnlos ist, "knallhart + felsenfest" als Holzkopf auf Maximalforderungen zu bestehen.

Und bei Ihnen bin ich mir "so gut wie felsenfest" sicher, dass es die EU "falsch, dumm und unglaubwürdig macht". Vollkommen egal, was immer sie auch macht.

«hier werden die abenteuerlichsten Theorien entwickelt weshalb der Austrittswunsch nicht rechtens ist»

Nicht eine einzige Theorie in dieser Richtung wird entwickelt.

« und die Hetze auf GB und deren Bürger nimmt beängstigende Züge an»

Welche Hetze auf GB, welche auf seine Bürger?
Ganz anderes "nimmt beängstigende Züge an".
U.a. die Verkennung der Abläufe von ca. Frühjahr 2016 bis heute in GB.

Wäre GB ein Eichhörnchen mit so wenig Plan.
Es wäre längst verhungert.

@ Typhos 08:38 Uhr

"Denn natürlich, für uns Europäer ist es am aller besten wenn es keinen Brexit gäbe..."
Gut - aber glauben sie ernsthaft, dass nach diesem Theater das erforderliche Vertrauen auf beiden Seiten noch vorhanden ist?
Der Knacks ist da und wird bei einem (späteren) erneutem Beitrittsgesuch sofort wieder in den Verhandlungsstil einfließen - und das wird kaum befruchtend sein.
Das ist eine Gefahr für ein späteres Miteinander.

Letzte Chance für UK

Jetzt heisst es für das Unterhaus:
"Friss Vogel oder stirb".
Man kann davon ausgehen, dass Mr. J. Bercow
die 3. Abstimmung zulässt, da sie die aller letzte Chance auf einen geregelten Austritt
ist.
Die Verlängerung bis zum 12.4. ist ein kluger
Schachzug der EU. Die Abgeordneten müssen
nun (ob sie wollen oder nicht) eine ultimate
Entscheidung treffen.

Dann müsste das britische Parlament

den Europäischen Gerichtshof anrufen, für den Fall des Widerrufes. Oder die erklären den Widerruf im Sinne von Art. 50 EUV, was eine einseitige Erklärung bedeutet. Dann müsste die EU aufgefordert werden, eine Stellungnahme dazu abzugeben. Das würde natürlich alles weiter nach hinten verschieben und wäre vielleicht die rechtlich beste Möglichkeit. Das wäre mein Standpunkt.
Das es so weiter komme, muss doch vorher alles geprüft worden sein. Denn May alleine würde sich doch nicht solch eine Klotz ans Bein hängen. Der wissenschaftliche Dienst, wie im Bundestag existiert, wird es doch bei den Briten auch geben. Dann verstehe was wer will, zu welchen wissenschaftlichen Standpunkten die die Gutachten verfasst haben, zu einer solchen Lösung heraufbeschworen haben. Oder haben die nur auf Kompromisse gesetzt, statt sich rechtlich kundig zu machen ??

@09:58 von Elitedemokrat

Eine erneute Abstimmung wurde von John Bercrow untersagt.
Was soll das?
Was soll da abgestimmt werden nächste Woche?

Kleiner Hinweis: John Bercrow hat gar nichts untersagt, sondern einen Abstimmungsentwurf der Regierung nicht zugelassen, der inhaltsgleich in dieser Parlamentsperiode (eine Parlamentsperiode beginnt im November mit der Eröffnung des Parlkamentes durch IKH Elisabeth II. und dauert bis November des Folgejahres, die Wahlen finden alle 5 Jahre statt.1 Legislaturperiode entspricht als in der Regel 5 Parlamentsperioden ) schon mal durch die Regierung vorgelegt wurde. Falls das Parlament selbst die Abstimmung über den Brexit-Vertrag auf die Tagesordnung setzt, hat Herr Bercrow keine Möglichkeit, die Abstimmung zu verhindern.
Das Verbot an die Regierung, inhaltsgleiche Entwürfe mehrfach ins Parlament einzureichen, halte ich BTW für sinnvoll, so wird eine Blockade des Parlamentes durch die Regierung verhindert.

re sisyphos3

"hier werden die abenteuerlichsten Theorien entwickelt weshalb der Austrittswunsch nicht rechtens ist
und die Hetze auf GB und deren Bürger nimmt beängstigende Züge an"

Wer hat hier denn welche Theorie entwickelt, "weshalb der Austrittswunsch nicht rechtens ist"?

@ Christian1966 9:20

"Es gibt auch Zeiten wo man mal harte Kante zeigen muss."

... und? Wer hat dann was davon?
Sie?
Wir?
Die Briten sicher nicht. Und wir auch nicht. Und unseren Unternehmen, die in GB engagiert sind, sind die 2 Wochen mehr sicher recht.

@ vriegel, um 08:43

Da gebe ich Ihnen vollkommen Recht!
Wenn man einige Kommentare der letzten Zeit liest hat man den Eindruck, dass deren Verfasser die Briten als ihre größten Feinde betrachten.
Dass jede Seite bei einem Deal grundsätzlich für sich das Beste herausholen möchte, liegt in der Natur der Sache; und da es beim Brexit um mehr geht als um den Verkauf eines bäuerlichen Anwesens, sollte man beiden Seiten alle möglichen Alternativen zugestehen, samt der Zeit, die zur Abwägung erforderlich ist.
Ich bin recht sicher, dass noch niemand von denen, die sich am allermeisten aufregen, bislang auch nur den geringsten Nachteil infolge des langwierigen Entscheidungsprozesses im britischen. Unterhaus erlitten hat.
Und:
Die Briten bleiben der Welt auch nach dem Brexit erhalten.

RE:MaWo

"Eine klare Entscheidung "mit Deal" oder "ohne Deal" den Willen der Briten umzusetzen wird doch im Grund durch das "ja wenn, aber" der EU verwässert."

Die EU muss aber nicht den Willen der Briten umsetzen. Das sollte die britische Regierung, bzw. das britische Parlament schon tun.
Nein, der Ball liegt, gefühlt eine Ewigkeit, in London.

Gruß Hador

Das Theater

geht also weiter, und ich vermute das die EU es so lange zieht, bis GB die Schnauze voll hat.
Die EU hat kein Interesse das jemand austritt, für einige Länder sind die Schäden doch ganz enorm. Einige Artikel waren ja schon zu lesen wer was einbüßt, dazu noch ständige Sanktionen für einige Länder, kommt jetzt für die Wirtschaft nicht so gut an.
GB hat zu spät Druck gemacht für einen positiven Deal für sich, so wie jetzt ist natürlich nicht annehmbar.
Durch pokern bis zur letzten Sekunde, klappt es vielleicht doch noch.

09:24 von Karl Klammer

Faszinierender Gedanke. Das wäre ein Mega Coup, wenn das am Ende so wäre. May zieht gnadenlos durch bis:
A) niemand mehr vorwerfen kann sie hätte bis zur Selbstdemontage ihrer Person nicht alles versucht.
B) selbst die Rechtspopulisten Europas darum betteln dem Drama und somit dem Brexit ein Ende zu setzen.
C) keine weitere Nation zum Gedanken verleiten das nochmal zu versuchen.

@ 10:29 von B. Pfluger

Die EU stellt den Briten kein Ultimatum, sondern gewährt ihnen eine Fristverlängerung. Das ist ein Entgegenkommen, denn immerhin haben die Briten jahrelang mit der EU einen Vertrag ausgehandelt, den sie dann doch nicht wollen. Was ist denn das für ein Kindergarten?

Qualität der EU

All das Geschimpfe auf die EU und deren Zwänge kann ganz schön nerven! Jeder Sportverein etc. braucht Regeln, sonst gibt´s ein Chaos. Aber immer mehr Menschen meinen, dass sie sich nicht an Regeln halten müssen.
.
Die EU hat mit dem Geeier der Frau May eine enorme Geduld bewiesen. Dafür meinen Dank. Und nun, liebe Briten und EU-Ablehner, liegt der Ball bei den Briten. Die können nun versuchen, den sinnvoll zu schießen, oder sie können ihn ins Blaue dreschen! Egal, auf jeden Fall ist nach Meinung der Briten und der EU-Ablehner die EU schuld, wie auch der Lehrer, der zwei sich Prügelnde trennt, vor die Schulbehörde zitiert wird! So werden heute Ursache und Wirkung vertauscht.

@ JueFie, um 10:11

Entweder wollen Sie das nicht verstehen oder Sie können es nicht.
Ihr Kommentar steht der Realität diametral entgegen.

Es ist mal wieder ...

.. so wie immer: Die EU lässt sich von den Briten am Nasenring durch die Arena ziehen! Warum gewährt die EU denen immer wieder einen Sonderstatus und macht sich so andauernd zu deren Lakeien. Soviel entgegenkommen würde wohl kein anderes Mitgliedsland jemals in irgend einer Situation erfahren, ich erinnere mal an den Umgang mit Griechenland, Italien und Spanien.
I'm not amused!

um 10:41 von European Son: Lächerlich!

Zitat vom Schlus ihres Kommentars auf einen andere Kommentar: "Und unseren Unternehmen, die in GB engagiert sind, sind die 2 Wochen mehr sicher recht."

Diese Firmen wissen seit weit über 2 Jahren wann der Termin ist und mussten von einem ungeregelten Brexit ausgehen. Tun sie das nicht können die als Geschäftsmodell auch Lotto spielen und auf die richtigen Zahlen hoffen.

Firmen die immer noch nicht von sich aus reagiert haben gehört nichts anderes, sie haben das selbst verbockt. Das gilt für alle Zweige die jetzt auf einmal, nach weit über 2 Jahren, die Torschlußpanik bekommen. Jetzt soll auf einmal alles schnell und unvorbereitet kommen. Was sind das für Manager oder Führungskräfte oder gar Chefs?

Das Gleiche gilt für die ach so überraschte Politik. Es fehlt an Zollbeamten, Grenzstationen und Allem was dazu gehört. Warum nach weit über 2 Jahren?

Die Briten sollte man als Partner für die nächsten Fünf Jahre abschreiben. Dann kann man "langsam" anfangen über Verträge nachzudenken.

10:46 von wenigfahrer

«Das Theater geht also weiter, und ich vermute das die EU es so lange zieht, bis GB die Schnauze voll hat.»

Im Theater hat sich der Vorhang für den letzten Akt geöffnet.
Dessen Aufführung darin besteht, dass sich GB vor den EU-Wahlen definitiv entscheiden muss, in welcher Art es die EU verlassen will.

Es sei denn, man zöge das Austrittsgesuch zurück und würde "remainen".
Was aber nur sehr wenig wahrscheinlich ist …

Die Verzögerungen sind nicht der EU anzulasten. Welches Parlament stimmt denn "in Endlosschleife" immer und immer wieder ab? Es ist ganz sicher nicht das der EU.

Schon mehr als erstaunlich, welche hohen Künste der Verdrehung von Gegebenheiten der eine oder andere stets aufs Neue unter dem Bett hervor kramt …

«Einige Artikel waren ja schon zu lesen wer was einbüßt, dazu noch ständige Sanktionen für einige Länder …»

Was denn für Sanktionen, die in irgendeiner Art mit dem Brexit in Verbindung stünden …?

"Postiver Deal". GB soll sich mal klar werden, was es will.

@10:46 von wenigfahrer

Das Theater geht also weiter, und ich vermute das die EU es so lange zieht, bis GB die Schnauze voll hat.

Völlige Verdrehung der Tatsachen ihrerseits: das Vereinigte Königreich hat beantragt, die Frist für den Brexit bis 30. Juni zu verlängern, nicht die EU. Die EU kann gar nichts ziehen, wenn die Briten keine Verlängerung angefragt hätten, wären sie am 29. März draußen.

Wenn ein Land den Austritt gemäß §50 EU-Vertrag erklärt, können die sich in die Ecke setzen und gar nichts tun. Nach 24 Monaten sind sie draußen, ohne wenn und aber (und ohne Vertrag). Auch da kann die EU nichts ziehen, das ist so festgelegt, gerade damit die EU die Verhandlungen nicht verschleppen kann. Und BTW wollten das die Briten nicht, die wollten einen Deal, der die EU übervorteilt hätte. Letzteres wollte verständlicherweise die EU nicht.

Bekommen haben die Briten eine Verlängerung bis längstens zur EU-Wahl. Also weniger, als beantragt.

Macht die EU eigentlich noch was Konstruktives?

Ist da der gesamte Apparat nur noch mit dieser Null-Nummer beschäftigt? Jetzt noch 1-3 Monate Nichtstun?
Da wird die Europa-Wahl wahrlich eine Herausforderung, denn für diesen Schlonz interessiert sich doch niemand mehr. Die Verlängerung bringt nichts Neues, lasst die Engländer ziehen. Klar kostet das etwas Geld - vor allem der Industrie. Aber deshalb die Glaubwürdigkeit bei den Bürgern komplett zu verspielen halte ich nicht für zielführend. Den Menschen ist das nicht zu vermitteln. Und ich stelle mehr und mehr fest: Die EU ist eine Wirtschafts-Union, also eine Vereinigung der Wirtschaft mit ein bisschen parlamentarischer Attitüde.
---
Warum ist May so halsstarrig, so stur, so bockig? Man könnte die These aufstellen, dass sie dafür bezahlt wird, die EU zu destabilisieren.
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Die Wahlen sehe ich mit großer Besorgnis - da werden die Rechten wieder poltern und wir bekommen ein EU-Parlament aus EU-Gegnern.

püppie 09:18

„Jetzt hab ich ein greifbares Beispiel um meiner Tochter das Paradoxon mit Schrödingers Katze zu erklären“
Ich glaube dass sollten sie besser sein lassen, die Quantenphysik ist vermutlich wesentlich rationaler zu erklären, als dieses Narrenhaus von Parlament

Sabotage

Die Unsägliche Sabotage des Brexit durch das britische Parlament muss jetzt endlich ein Ende finden. Dieses Aufschieben bringt niemanden weiter und sorgt nur für Verdruss.
Die Bürger GBs haben bereits in einer demokratischen Entscheidung für den Brexit entschieden. Dies ist nun endlich umzusetzen. Wenn sie’s jetzt immer noch nicht geschafft haben sich zu einigen, dann wird das auch nicht mehr passieren. Dann muss es halt no Deal sein.

@ pvmub, um 11:04

Sind Sie sicher, dass es so ist, wie Sie behaupten?
Das Einräumen einer Fristverlängerung, wovon Frau Merkel und auch andere EU-Vertreter übrigens bereits vor Wochen sprachen, ist kein “Sonderstatus“.
Und Ihr Vergleich mit den 3 genannten Ländern gehört nicht hierhin, dort ging und geht es nicht um das Verlassen der EU.

Absolut, stimme zu

So sehe ich das auch, komisch, dass das keinem anderen im Parlament auffaellt. Offensichtlich ist May einfach nur an Brexit interessiert, komme was wolle.

Ich haette ihr ja aufschub bis zum 1. "May" gegeben. Sozusagen "Mayday" ... lol ...

@Interzoni

Honda hätte das Werk jetzt so oder so geschlossen. Einfach eine weitere Lüge der remainer

10:53 von Kamminer

Von einem Ultimatum der EU war in meinem
Beitrag nicht die Rede sondern von einer letzten Chance für das Unterhaus, sich zu einer gemeinsamen Entscheidung durch zu ringen.

@European Son um 10:41Uhr

Wenn "unsere Unternehmen" die zwei Wochen wirklich brauchen, dann ist deren Management das Honorar nicht wert oder Sie glauben offenbar, daß die Konzerne maximal 1 oder 2 Wochen voraus planen? Ich würde übrigens wetten, daß die Briten und ihr Unterhaus nicht soviel Geduld aufbringen würden, sondern schon viel früher ihr geliebtes "victory"-Zeichen und klare Kante gezeigt hätten!

11:12 von Internnett

Abwarten und Tee trinken, die Verlängerung hat eine neue Dimension eröffnet indem sie
dem Unterhaus die letzte Möglichkeit gibt, sich endlich zu einigen. Wie gesagt, es ist eine
Chance. Ob die nun wahrgenommen wird
oder nicht wissen wir in 1 Woche.
Da die No-Deal Abstimmung so knapp ausgefallen ist, muss man befürchten, dass
diese letzte Abstimmung zu einem harten
Brexit führt.

11:04 von pvmub

«Soviel entgegenkommen würde wohl kein anderes Mitgliedsland jemals in irgend einer Situation erfahren …»

Da es nie vor GB ein Austrittsgesuch eines anderen Landes gab, ist es schlichtweg nicht zu beurteilen, "wer was" an Entgegenkommen in einer vergleichbaren Situation bekommen hätte oder würde …

wieder einmal eine schicksalhafte Abstimmung.

derlei Begriffe nützen sich schnell ab
wenn man sie inflationär verwendet

Unterzeichnerinnen

Zur Unterzeichnug von Petitionen (wie die beschriebene) ist Britische Staatszugehörigkeit keine Voraussetzung. Bitte beachten.

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