Ihre Meinung zu: "Neue Seidenstraße": Italien macht mit

21. März 2019 - 16:35 Uhr

Mit der "neuen Seidenstraße" will sich China stärker an Europa binden. Das Projekt ist unter den wichtigsten Wirtschaftsnationen aber umstritten. Als erstes G7-Land will sich Italien beteiligen. Von Jörg Seisselberg.

Artikel auf tagesschau.de
Bewertung:
2.666665
Durchschnitt: 2.7 (3 votes)
Schlagwörter der Meldung:
Geo-Schlagwörter der Meldung:

Kommentare

Neue Seidenstraße

Mir ist allein wegen der China - Repräsentanz dieses Projekt angenehm. Die USA müssen lernen, daß sie NICHT die Beherrscher der Weltmärkte und erst recht nicht die Sanktionierer - Polizei sind!

Es gibt genug warnende Beispiele

„Die Angst, dass mit dem geplanten Abkommen chinesische Unternehmen Häfen, wichtige Betriebe und vielleicht sogar die Telekommunikation in Italien aufkaufen, ist (…) abwegig“

Wirklich?

Vor einer „endgültigen“ Beurteilung besser folgende Kurzvideos ansehen:
„Sri Lanka: Chinas umstrittener neuer Außenposten“ (daserste.de/information/politik-weltgeschehen/weltspiegel/videos/srilanka-china-video-100.html), 6 Min)
„Kasachstan: An der Neuen Seidenstraße“ (daserste.de/information/politik-weltgeschehen/weltspiegel/weltspiegel-china-kasachstan-100.html, 6:40 Min)
„Schuhproduktion in Äthiopien: Billigarbeitskräfte für China“ (daserste.de/information/politik-weltgeschehen/weltspiegel/sendung/ndr/2014/schuhfabrik-100.html, 8 Min).

Aus meiner Sicht besteht die einzige Lösung, das Problem mit der Sorge um Abhängigkeiten aus der Welt zu schaffen und durch Vertrauen zu ersetzen in der Abschaffung der Ursache dieser Sorge: des Geldes in seiner heutigen Funktion, da die direkt an Macht gekoppelt ist.

Wir sind dabei

Bei der Diskussion sollte man nicht vergessen, dass Deutschland mit der Zugverbindung von Shanghai in den Duisburger Hafen längst dabei ist.

Kurz vor dem Finanziellen

Kurz vor dem Finanziellen ertrinken,verwundert dies einem nicht!Und wie EU -Firmen in China geknebelt werden ist auch bekannt!Der Renditemotor vom Hamsterrad muss laufen! Italien hat den Schuldzinsteufel im Nacken.

Keine Ahnung, welche Nähe..

.... Chinesen zu Europa aufbauen wollen. Unsere Lebensweise, unser Demokratieverständnis, den Toleranten Umgang mit Oppositionellen, oder auch Glaubensfreiheit kann es ja kaum sein.
Aber was ist es dann?

rOtto

Es ist wohl vor allem Expansion und Geldgier - aber man darf das Wissen nicht vergessen. Denn hier sind sie Meister! Besser als die USA und Deutschland!

Seidenstrasse

fuer Deutschland / Binnenhafen Duisburg stellt die *Trasse Seidenstrasse* lediglich ein Element von vielen Teilen eines Schachbrettes der Logistik dar...
...
fuer Italien ist es die schuldenbedingte Hingabe an einen vermeintlichen finanziellen Retter...
...
also: Vorsicht Bella Italia...
Griechenland laesst gruessen...
als naechste Schritte folgen das Colloseum, Arena Verona und der Vesuv...
...

es gab mal ne Zeit

da konnte man mit dem Bus von London nach Dehli fahren
das versuch mal heutzutage !

Gleichermaßen Interessant wie scheinheilig...

... wenn sich Hedgefonds angelsächsischer Prägung bei Deutschen Unternehmen, egal ob groß, klein oder mittel, einkaufen und ausweiden, dann ist alles gut.

Investieren die Chinesen hingegen in Infrastruktur und Märkte um ihre eigenen wirtschaftlichen Interessen auszubauen, gibt es Aufruhr und Entsetzen.

Ein Versuch ist es wert.

China ist nicht dafür bekannt, dass es sich in die inneren Angelegenheiten anderer Länder mischt. Und (in diesem Falle) italienische Infrastruktur können sie nur kaufen, wenn die Italiener wollen.
Wenn Italien als auch China es klug handhaben profitieren beide Seiten.

Ich verstehe nicht..

..wieso das Projekt mit so viel Argwohn beäugt wird.

Da haben Leute Angst, das Ihnen die Souveränität genommen wird? Es wird doch auch nach den Investitionen niemand gezwungen das neue Fährterminal oder die neue Straße zu benutzen. Und falls es nicht Investitionen sondern günstige Kredite sind um selbst im Land was anzupacken - dann muss man natürlich auch die Konditionen lesen und der Unterschriebene Kreditvertrag gilt dann. Wo sollen denn da die Überraschungen herkommen?

Ein "Einfallstor in die EU" - das klingt schon nach Kriegstreiberei. Oder sind damit die gut situierten Chinesen gemeint die als Touristen viele Euros in der EU lassen?

@ Alberich

"also: Vorsicht Bella Italia...
Griechenland laesst gruessen...
als naechste Schritte folgen das Colloseum, Arena Verona und der Vesuv..." Am 21. März 2019 um 16:18 von Alberich

Ich weiß nicht, worauf Sie hinaus wollen.
Griechenland fehlte bereits das Geld, um die Kulturschätze zu erhalten.
China ist NICHT dafür bekannt, dass es Kultur verfallen lässt. China hat selbst reiche Geschichichte.

"Von der Decke hängt ein

"Von der Decke hängt ein Leuchter mit Lüstern, hinter dem geschwungenen Glasschreibtisch ein Ölgemälde mit historischem Küstenmotiv, und draußen rauscht der Verkehr auf der Via Veneto."
.
Genau.
.
Und: "Melosine! Krawehl, Krawehl! Taubtrüber Ginst am Musenhain..."
.
Die Seidenstraße ist schon lange beschlossen und Realität!
Wie Mitforist theflyer1889 es angemerkt hat, gibt es schon längst die Route China-Duisburg.
Was soll jetzt dieser Aufschrei von unseren Globalisierern?
"Als erstes G7-Land will sich Italien beteiligen."?
Da ist wohl einigen etwas entgangen........

16:04 von r0lt0

mir scheint das ist ein generelles Problem
mit wem wollen wir überhaupt Handel treiben
nur mit Ländern die unsere Ideale haben
da bleibt nur die Schweiz übrig

Wer zu spät ....

Nicht nur in Italien, auch in der EU durch Brexit setzt sich die Erkenntnis durch, das Staaten eigene Interressen wahrzunehmen haben.
Die Zeiten des Großen "guten Hegemons" gehörten schon vor dem Zerfall der UDSSR der Vergangenheit an.
Der Kampf um Rohstoffe, Absatzmärkte, Militärische Stützpunkte, Meinungshoheit, Infrastrukturen geht in eine neue härtere Runde.
Die EU hat da noch mehr zu verlieren als die USA, in einer Multipolaren Welt.

16:35 von Tada

aber italien hat auch kein geld, wie griechenland. und die ital. regierung will sich mit dem anbiedern an china wohl über ihre regierungszeit retten.

@16:04 von r0lt0

Unsere Lebensweise, unser Demokratieverständnis, den Toleranten Umgang mit Oppositionellen, oder auch Glaubensfreiheit kann es ja kaum sein.

Von unserer vermeintlichen Lebensweise träumen die meisten Chinesen durchaus - bis sie dann einmal hier waren. Wenn sie erstmal "den Westen" gelebt haben, gehen die meisten der o.g. meisten mit erneuerter Liebe zu ihrem Mutterland zurück.
Unsere Demokratie verstehen die Chinesen sehr wohl - allein, wer braucht sowas in China? Heute saß ich bei meiner (chinesischen) Familie und habe Nachrichten geguckt - es wurde über den Brexit berichtet und das nicht Enden wollende Drama im Unterhaus. Kommentar: Siehst du, mit nur einer Partei gäb' es das nicht.
Glaubensfreiheit gibt es auch. Wirklich. Es wird den Christen, Buddhisten oder Muslimen nur kein Geld in den Rachen geworfen. Es stehen Kirchen, Tempel und Moscheen in China. Jeder darf den order das anbeten was er möchte. Radikales allerdings wird streng angegangen - sollten wir auch tun.

Wo ist das Problem?

Interessant: Wenn anglo-amerik. Unternehmen bei uns investieren und alles aufkaufen und fast immer auch Arbeitsplätze dabei wegrationalisieren, erhebt sich kein Geschrei. Wenn aber Chinesen investieren und dabei auch noch die Arbeitsplätze bisher zu 100% halten, dann ruft man "Achtung"? Irgendwie glaube ich, ich bin im falschen Film!

Außerdem: niemand zwingt bei diesem Projekt Italien dazu, seine Infrastruktur an CN zu verhökern. Wenn das Italien machen sollte, dann ist es Italiens freie Entscheidung.

Zudem: Natürlich kann so ein Projekt nur auf Augenhöhe funktionieren. Italien sollte nicht so dumm sein, hier CN allzugroße Zugeständnisse zu machen, ohne gleichgelagerte Gegenleistungen einzufordern. Die Chinesen wollen durch Italien freien Zugang zum EU-Markt, dann bitteschön auch freier Zugang zum chinesischen Markt für italienische Unternehmen. Und von dieser Maximalforderung sollte man nicht ein Jota abrücken. Tut man es doch, wird man unweigerlich ins Hintertreffen geraten.

Made in Italy

Die Chinesen sind doch schon längst in Italien und so manches Produkt "Made in Italy" ist zwar dort produziert, aber von chinesischen Sklavenarbeitern für chinesische Firmen, die die italienische Firma nur noch als Fassade nutzen.

@ LaoTuo

"Kommentar: Siehst du, mit nur einer Partei gäb' es das nicht."

Zumal bei aller berechtigten Kritik übersehen wird, dass die KP eine Einheitspartei ist, in der sämtliche politischen und gesellschaftlichen Spektren von rechts-konservativ bis links-liberal (oder aus unserer Sicht eher links-konservativ bis rechts-liberal) vertreten sind und um Einfluss innerhalb der Komitees auf den verschiedensten Regierungsebenen konkurrieren.

Die Regierungsspitze gibt zwar die Leitziele vor, aber in den Komitees wird dann darüber gestritten, wie diese Ziele zu erreichen seien.

Sicherlich ist die KP weit von demokratischen Meinungsfindungsprozessen entfernt, aber so monolitisch, wie sie immer dargestellt wird, ist sie nunmal nicht.

@ Fenian

Achtung vor so vielen Vorurteilen!

In weiten Teilen herrschen in chinesischen Firmen mittlerweile weitgehend Arbeitsverhältnisse, wie bei uns bis in die 70er Jahre hinein. Waren das bei uns bis in die 70er Jahre etwa auch alles "Sklavenarbeiter"? Kann mich dessen nicht entsinnen...

@ Jürgen

Wie bitte???? Sie sollten Ihren Kommentar überdenken. Ich habe schon mehrfach hier im Forum über die chinesischen Machenschaften berichtet. Ich lebe und arbeite seit fast 20 Jahren in Asien. Keine Einmischung in nationale Angelegenheiten???? Einige Beispiele wurden hier schon von Ihren Vorrednern genannt. China übt totale Kontrolle aus. Es werden Darlehen vergeben zu horrenden Konditionen. Die Länder begeben sich in die totale Abhängigkeit. Schauen Sie sich mal an was hier in Südostasien passiert. Wieviel Chinesen plötzlich hier arbeiten. Aber nur mit chinesischem Material, gegessen wird in chinesischen Restaurants (natürlich im Eigentum der Chinesen), Produkte importiert aus China, etc. etc. Beim Tourismus das Gleiche.... nicht ein müder Dollar bleibt im Land. Alles geht zurück an die chinesische Zentralregierung.

Wie naiv sind eigentlich viele hier im Forum???? Hauptsache mal gepostet oder was? Auch wenn die USA viele Fehler haben, allemal ein besseres System.

@ 16:59 von Fenian

"Die Chinesen sind doch schon längst in Italien und so manches Produkt "Made in Italy" ist zwar dort produziert, aber von chinesischen Sklavenarbeitern für chinesische Firmen, die die italienische Firma nur noch als Fassade nutzen."
.
Das ist mir unbekannt.
Das Chinesen in Italien Sklaven halten, um dort zu produzieren. Versklavte Chinesen. Für chinesische Firmen.
Damit dann "Made in Italy" draufkommt.
.
Aber sehr interessanter Kommentar. Sie scheinen über weiter reichende Informationen zu verfügen.
Bitte lassen Sie uns teilhaben!

@17:07 von RoyalTramp

Zumal bei aller berechtigten Kritik übersehen wird, dass die KP eine Einheitspartei ist, in der sämtliche politischen und gesellschaftlichen Spektren von rechts-konservativ bis links-liberal (oder aus unserer Sicht eher links-konservativ bis rechts-liberal) vertreten sind und um Einfluss innerhalb der Komitees auf den verschiedensten Regierungsebenen konkurrieren.

Darauf weise ich auch immer mal wieder hin, hier gingen mir aber 1.) die erlaubten 1000 Zeichen aus; und 2.) war das eben der Kommentar.. ;)

fragt

sich nur, was die Italiener so Großartiges nach China exportieren wollen, das die chinesischen Konsumenten dann auch kaufen. Spaghetti ? Qualitativ zweitklassige -KFZ ? Miniatur-Rialto-Brücken (die versprächen noch den größten Verkaufserfolg)?. China versucht schon länger über Griechenland den Fuß in die Tür nach Europa zu bekommen, jetzt sind halt die -offenbar genauso leichtgläubigen- Italiener dran. Über die Schwächsten ist halt der Widerstand am Geringsten. ..

17:12 von Realist70

Keine Einmischung in nationale Angelegenheiten???? Einige Beispiele wurden hier schon von Ihren Vorrednern genannt. China übt totale Kontrolle aus. [vermeintliche Beispiele]

Niemand wird gezwungen Kredite von China zu nehmen - es können ja auch die USA Gelder geben (gut, nur ein Bruchteil) oder andere Quellen. Die Konditionen kennt man vorher und akzeptiert oder eben nicht. Ich kann ja auch nicht eine 4 Jahres Finanzierung für einen Top-Porsche abschließen und dann quengeln, dass die Rate aber viel zu hoch ist und die Laufzeit zu lang/kurz.
Wenn die Chinesen Investieren (i.d.R. wird irgendwas gebaut), dann werden natürlich chinesische Fachkräfte/Arbeiter genommen - machen wir im Westen doch nicht anders. Das nix im Land bleibt, wage ich zu bezweifeln - an irgendwas werden die Chinesen ja gebaut haben.

Seidenstraße 21. Jahrhundert: Duisburg & Hamburg_ Endpunkt BRD

der Planwirtschaft der einzigen Partei der "Volksrepublik China" nach

. . . . hier wird die Arbeitsrechtssklaverei like "CHINA" demnach in der BRD fortgeführt, gleich nach G. Schröder`s Agenda 2010 der S P D zur Arbeisversklavung = kaum Arbeitnehmerrechte in den Verträgen (falls überhaupt verfasst); geschw. denn Rechtssicherheit im Arbeitsrecht bei Leuten aus dem Ausland =>

Fachkräftemangel
Die vielen 100Tausenden an Schülern, Studenten, Fachhochschulschülern / Auszubildenden zur FACHKRAFT hier in unserem Land als ANWÄRTER der ZUKUNFT
--> egal ?

Ich sehe

da aber mehr Chancen als Risiken, so dumm ist Italien nicht, wer den Anschluss an den Asiatischen Markt verpasst.
Hat in Zukunft schlechte Karten, jeder sollte sich mal unsere hochgelobten Autofirmen ansehen, wo die was machen.
Asien ist der Markt der Zukunft.

Eine völlig neue Variante die Marx vergessen hatte ...

die Herstellung der "Ein-Parteien-Herrschaft" auf dem Umweg über den Markt.... entweder wir leben friedlich zusammen, oder eben nicht... Am Ende wir die VRC Wege finden uns mit seinen Überschüssen zu beglücken.

@ Neutrale Welt

Ja, genau das wird passieren. So wie es hier in Südostasien seit Jahren passiert. Machen Sie sich doch einfach mal schlau wer in Sri Lanka Häfen und Flughäfen mit welchen Arbeitetern und Materialien gebaut hat, wer in Pakistan mit welchen Arbeitern und Materialien die Infrastruktur baut.... von Afrika braucht man ja schon fast gar nicht mehr zu reden. Genau das wird auch in Italien passieren. Einfach weil sie den Chinesen wirtschaftlich in keinster Weise gewachsen sind.

@wenigfahrer

Sie sollten sich mal über die wirklichen Verhältnisse der Länder informieren, die sich mit China wirtschaftlich zu weit eingelassen haben, bevor Sie hier nur Spekulationen abgeben. Was Bitteschön glauben Sie denn werden die Italiener am asiatischen Markt teilhaben, wenn sich die Chinesen eingekauft haben???? Gar nichts.... die Chinesen werden umgekehrt allerdings Zugang zum italienischen haben und das auf Kosten der italienischen Wirtschaft.

Imperialismus

China war und wird wieder das wichtigste Land der Welt.
Im Gegensatz zum Westen ohne blutigen Imperialismus.
Die ungeheuren Leistungen der Chinesen unter Führung der Kommunisten stehen einzig auf der Welt da:
China ernährt heute die dreifache Zahl an Menschen wie 1949 - und dies auf sehr viel höherem Niveau. Chinas Wachstum liegt bei 6%. Ein Wert, von denen westlich - kapitalistische Staaten nur zu träumen wagen. Und das nur aus einem ganz entscheidenden Grund: China hat Planwirtschaft.
Wenn uns die Chinesen zur Kooperation einladen, sollten wir diese Chance nicht verpassen. Vom kranken Mann am Mississippi sollten wir uns langsam aber sicher verabschieden!

@ Bigbirl

"China war und wird wieder das wichtigste Land der Welt.
Im Gegensatz zum Westen ohne blutigen Imperialismus."

Ich sehe die Entwicklung nicht ganz so enthusiastisch, denn was auf jeden Fall gewiss ist, ist, dass das chinesische Engagement international in jedem Fall auch einen Blutzoll einfordern wird. Wie er sich einstellen wird und ob er so hoch sein wird, wie zur Zeit des westlichen Imperialismus, sei dahingestellt. Um es mal mit schlechtem Denglisch zu sagen: history repeats nunmal itself... und zwar always.

Vollkommen unumstritten, das Projekt!

Und es sorgt auch nicht für Kritik, sondern für helle Begeisterung... Deutschland sollte sich dem umgehend von ganzem Herzen anschließen und sich endgültig aus den transatlantischen Fesseln befreien, die ihm jede Luft zum Atmen rauben.......

@Bigbirl

Wie bitte? Unblutig? Schon mal was von Mao und seinen 45-70 Mio. Toten gehört? So was nennt man dann unblutige Revolution? Wie zuvor geschrieben, es ist erschreckend wie wenig viele Foristen hier über das Thema China eigentlich wissen. Hauptsache auch mal was schreiben....
Es geht hier nicht nur um wirtschaftliche Interessen. Es geht hier um eine Kultur, eine Lebensweise, in der wir leben wollen. Und das kann doch wohl nicht allen ernstes ein totalitares System a la Orwell sein....

Das nennt man doch sonst 'Freier Markt' ,

der alles regelt. Was käuflicht ist wird gekauft. Nur blöd wenn so mancher die eigenen Kröten schlucken muss.

@ 17:44 von Bigbirl _ BRD = nicht = nicht CHINA

"Wenn uns d Chinesen zur Kooperation einladen, sollten wir diese Chance nicht verpassen. Vom kranken Mann am Mississippi sollten wir uns langsam aber sicher verabschieden!"

Aha, die kommunistische "Volksrepublik China" lädt uns ein. Zu Kooperation _eine Gehirntransplantation zum Kommunismus wäre bei dem Thema von Nöten *
oder erinnert sich Keiner mehr an die DDR ?
Und auch Keiner an die Zeit in den anderen sozialistischen Sowjetländern ?
Erinnert mich an die Hirtlerjugend, an d sich
heutzutage, bei all ihren Gewaltausbrüchen; nee n`est pas nicht nur zu Juden, auch TAGTÄGLICH DAMALS zur deutschen Bevölkerung hin (wie auch in den KZ`s nicht nur Juden) die stets in Angst lebten., zudem z. B. alle Menschen mit Behinderungen, alle Schwulen, alle Schriftsteller/, alle schlicht echt nicht nach der Rassennorm aussehenden damals & ebenso die Bevölkerung der Besatzungsländer von Hitler & Co. .

Heute zu hören auf allen Nachrichtensendern: 104 Milliarden Importe => Plus an China allein 2018

@ um 17:44 von Bigbirl

Das Problem daran ist nur, dass der „kranke Mann vom Mississippi“ in der BRD überall an den Schaltstellen der Macht in der Politik und den Medien, seine transatlantischen V - Leute eingeschleust hat, die nichts besseres zu tun haben, als uns auf Gedeih und Verderb an die USA auszuliefern. Selbst mit einem, angeblich ja so dummen und unfähigen Präsidenten wir dem aktuellen, hat sich das nicht geändert.
Und dass die „Freiheit“ die die USA uns verkaufen, lediglich die Freiheit ist, mit jedem Schurken schmutzige Geschäfte zu machen, ohne Rücksicht auf Verluste, dämmert langsam auch den weniger politisch Interessierten.
Mit Russland und China könnten die Europäer sicherlich besser auskommen als mit den USA.

@ Realist70

Ich möchte Ihre Hysterie ein wenig einpferchen:

Die Chinesen werden Ihnen weder Ihre Kultur noch Ihre Lebensweise aufzwingen, weil Sie eben kein Chinese sind. Und falls Sie jetzt mit der Xinjiang- und Tibetproblematik aufwarten wollen: für die Chinesen sind auch diese Völker indigene Chinesen, aber eben eine andere Facette der chinesischen Kultur. Es sind eben "chinesische Muslime" und "chinesische Lamaisten" und als solche gelten für sie die gleichen Regeln und Restriktionen wie für alle anderen chinesischen Volksgruppen inklusive der Han-Chinesen auch. Weitreichende Extrabrötchen für jede Minderheit werden in China eben nicht gebacken, denn sonst könnte jede irgendwie definierte "Minderheit" solche Sonderrechte einfordern und dadurch die "Harmonie" zerstören.

Übrigens: Wenn Sie sich dagegen aus freien Stücken "sinisieren" wollen, kann Ihnen das niemand absprechen und werden Sie bei den Chinesen durchweg auf positive Resonanz stoßen. Aber ich würde es Ihnen eher nicht empfehlen.

18:12 FritzF

"das nennt sich doch sonst "freier Markt......"

Nein das neue Zauberwort heißt jetzt "Multilateralismus".

Ziemlich schlau, was die

Ziemlich schlau, was die Italiener da machen! Während die Rest-EU offenbar nur noch Brexit, Dieselaffären und irgendwelchen sonstigen Bevormundungen und Beschränkungen der Bürger auf dem Schirm hat, kümmert sich Italiens Regierung um italienische Belange.

Planlose EU Plaudergruppe

Ich habe beruflich viel mit China zu tun und auch 4 Jahre dort gelebt.
Chinas Strategie ist leicht zu durchschauen.
Chinas "Kommunistische Partei" ist nichts anderes, als eine Führungsriege eines Grossunternehmens, dass Wirtschaftspläne entickelt und dann umsetzt. Dies zum finanziellen Wohl des Landes.
Es gibt chinesische Firmengruppen, die sind gross genug um den Weltmarkt ganzer Produktgruppen zu produzieren.

Dagegen ist unsere EU Kommission, wo über zwanzig Landeschefs zusammenkommen müssen um dann auch noch einstimmig zu Beschlüssen zu gelangen, wie ein Kaffeeklatsch Debattierclub! Wer Hoffnung gibt ist der neue Wirtschaftsminister Altmeier. Einige Maßnahmen, wie die Ausschreibung zur Förderung für Energiespeicher, geben Anlass zur Hoffnung! Noch ist es 5 vor 12 aber noch nicht zu spät! Wir haben nur noch einen Vorsprung als "Deutschland" :Wir sind kreativer beim Entwickeln neuer Technologien. Das Erfindertum muss gestärkt werden!

doch doch, es ist schon so

dass sich nur bestimmte "Kräfte" um Globaliesierung zum eigenen Wohle bemühen dürfen.....

Nachtrag

Bezugnehmend auf meinen Beitrag von 18:35 Uhr:

Übrigens: Auch diese innere Zerissenheit der chinesischen Gesellschaft ist ein Grund, warum sich die Regierung gezwungen sieht, permanent die nationalistische Klaviatur zu spielen. Denn mit Ausnahme des wirtschaftlichen Erfolges gibt es nichts, was in China einen gemeinstiftenden Sinn hätte.

In der Tradition von Marco Polo

ist die Beteiligung Italiens folgerichtig. Die Seidenstraße steht für Handel und Austausch. Damals wie heute eine gute Sache

Italien zeigt einmal mehr,

Italien zeigt einmal mehr, was die 'anderen' von der EU halten und dass ihnen immer das Hemd näher als der Kittel ist. Mein Großvater hätte wohl gesagt, dass er immer gewußt hat, dass uns die Italiener wie schon einmal, wieder im Stich lassen. Aber das darf man ja hier nicht sagen und mein Großvater is ja auch schon lange tot, da stimmt ja dann die Geschichte auch gar nicht mehr, gelle.

Die Mitglieder der kommunistischen Partei..

Chinas KPCh sind heutzutage zu DEN Superkapitalisten weltweit schlechthin mutiert, die in äußerst großen Dimensionen denken, und in äußerst großen Dimensionen auch tatsächlich handeln!

In dem langen Zeitraum, indem wir Deutschen es NICHT schaffen, den BER fertigzustellen, bauen die Chinesen gleich mehrere völlig neue Großstädte mitsamt dem dazugehörigen Flughafen!

Tüchtig sind halt die Chinesen!

Deutschland ist auch dabei

Es gibt eine durchgehende Zugverbindung (mit Umspuren) von Shenzhen nach Duisburg Ruhrort und eine durchgehende Autobahn und Schotterpiste von Shanghai nach Mannheim.

Handelsabkommen

Jedes Land, das sich an diese Seitenstraße anschließen lassen möchte, muss meines Wissens ein einseitiges Handelsabkommen nach den Bedingungen Chinas abschließen.

18:38 von jukep ... "Multilateralismus"...

"Multilateralismus" … das ist wohl in dieser Sache eher ein Unwort - weder unser Freund Trump, noch die Chinesen halten allzu viel davon, auch wenn sie nach außen so tun. Was mit Geld gekauft wird, wenn es über Waren auf dem Warenmarkt hinaus geht, wenn es um Macht und Einfluss geht, wenn "Wanderarbeiter" flüssig we Kapital werden, das wird tatsächlich zu einem Hierarchie Problem, wenn die Heben der Macht zu unterschiedlich groß sind und weil die Bedingungen immer andere sind handelt es sich eher um "Bilateralismus" reinsten Wassers. Man bricht Stein für Stein, bis nur noch Schutt bleibt - das hat nichts mit "Multilateral" zu tun, nur scheint es auch wenig nachhaltig.

Chinesen denken nicht längerfristig

@ schorsch_001:

Die Chinesen haben hart gearbeitet für ihr Geld. Im Gegensatz zu uns dekadenten, westlichen 'Demokratien' läuft es in China anders.

Wir haben auch hart gearbeitet und bei uns läuft es auch anders.


Die chinesische Regierung muss sich nicht alle vier Jahre mit Wahlgeschenken bei einem verwöhntem, gierigem Volk anschmeicheln.

Die deutschen Lobbyisten auch nicht.


Die chinesische Regierung kann eine langfristige Strategie zur Verbesserung der wirtschaftlichen Lage des Volkes verfolgen und die weltweite Macht ausbauen.

Unsere auch.


Das eigene Volk ist offensichtlich bereit, für vergleichsweise geringen Lohn dazu beizutragen, dass es der nächsten Generation besser geht.

Wir sind auch bereit. Niedriglohn.

Seitenstraße ist nicht wichtig

Wozu brauchen wir die Seitenstraße? Wenn wir eine große Ladung Plastikspielzeug oder billigen Elektrokram brauchen, lassen wir ein Container-Schiff aus China kommen.

@dumm aber deutsch

Die Seidenstraße ist aufgrund der heutzutage eher lahmenden chinesischen Wirtschaft eher als überdimensionierte ABM Massnahme der chinesischen Regierung zugunsten der chinesischen Firmen und der chinesischer Arbeiter gedacht!

Wenn die Chinesen irgendetwas durchziehen, dann auch immer gleich in einen ganz großen Stil!

Die kleckern nicht, die klotzen gleich, sind halt Chinesen!

@19:40 von dumm aber deutsch

Wenn Sie Seitenstraße und Seidenstraße gleichsetzen stimmt Ihr Nickname nur zur Hälfte. Das "deutsch" dürfen Sie streichen, es sei denn, Sie wollen einen Witz machen. Dann nehme ich alles zurück.

@18:19 von Tammy Speed Mind

Was wollen Sie uns mit Ihrem wirren Beitrag eigentlich sagen ?

@ 17:37 von Realist70

Und wer in Deutschland mit welchem Material welchen Flughafen gebaut hat ? Vielleicht hätte man lieber eine chinesische Firma beauftragen sollen.

@Bagheria

Ich sehe das genau andersherum, das Wissen und Know How hat noch Deutschland /USA. Ansonsten hat China das Potenzial in kürzester Zeit an Unmengen für super günstig herzustellen. Wenn die komplett das Wissen/Know How erlangen, dann werden die auch die Weltmacht Nr.1 sein.

19:03 von RoyalTramp

die nationalistische Klaviatur zu spielen.
.
andere Länder andere Sitten
man braucht sich doch nur die Philippinen zu betrachten
ein dutzend Hauptsprachen keine Ahnung wie viel Nebensprachen
tausende von Inseln mit Bewohnern die nichts miteinander gemein haben
außer (einigen Muslimen) die christliche Religion
wie will man da "das Verbindende" aufbauen
da gibt es halt morgens zu Schulbeginn das Fahne aufziehen
die rechte Hand an die Brust und die Nationalhymne geträllert .....

Darstellung: