Ihre Meinung zu: Brexit-Aufschub: Tusk stellt May Bedingungen

20. März 2019 - 19:17 Uhr

Der Wunsch nach einem Brexit-Aufschub sorgt für verhaltene Reaktionen innerhalb der EU. Nicht nur Ratspräsident Tusk stellt Bedingungen. Für Skepsis sorgt zudem der von May angepeilte Termin.

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Kommentare

Kann man diesen Mann nicht

Kann man diesen Mann nicht nach Hause schicken.
Ich hoffe Frankreich hält Wort und verwegert die Verschiebung bei ausbleiben eines machbaren Vorschlages seitens der Briten. Verschieben max. bis vor den Wahltermin sonst hagelt es Klagen aus ganz Europa

für was wollen die noch mehr zeit?

sie hatten doch schon genug zeit, aber nur geschlafen. will man nur die unfähige eu vorführen? es scheint fast so

Das Thema

Kann niemand mehr hören. Harter Brexit und gut. Schrecklich das Gewürge

Warum?

Es gibt den Termin seit über 2 Jahren fest. Alles Unnötige Entgegenkommen der EU bis jetzt wurde von den Briten abgelehnt.

Es gibt Null Gründe das falsche Spiel der Briten unnötig weiter hinausäzuzögern.

Nochmals, es ist der Wunsch der Briten und nicht der EU. Mit der Hetze in GB „gegen die EU“ erübrigt sich eh jegliche Verlängerung.

Und täglich grüßt das Murmelier . . .

bei aller Liebe zu den Briten. Aber es reicht doch nun wirklich. Mrs. May möchte eine Verlängerung. Warum wohl. Die Europa Wahlen stehen an. So könnte GB noch ein paar wichtige Posten in der EU besetzen. Sorry - aber so wird das Spiel doch hoffentlich nicht gespielt. Sie wollen gehen - also geht endlich.

Um ehrlich....

zu sein: Tusk kann garkeine Bedingungen stellen, denn dazu ist er als Atspräsident nicht befugt! Er kann nur seine Ansicht darlegen, mehr aber nicht. Ansonsten ist festzustellen, daß May zwischen den Stühlen sitzt und von vielen zu Unrecht als Sculdige ausgemacht wird. Sie hat mit der EU einen Austrittsvertrag ausgehandelt, der einer Mehrheit im Unterhaus nicht passt. Was soll sie also tun, nachdem ihr die EU sowieso schon in vielen Punkten entgegengekommen und weiteres Entgegenkommen oder "Aufschnüren" des Vertrags ausgeschlossen ist? Ein Vertrag, wie ihn das Unterhaus vermutlich akzeptieren würde, ist mit der EU nicht möglich. Alternativ könnte sie nur noch zurücktreten,nach dem Motto: Macht euren Dreck alleeene!

Schadensbegrenzung angesagt

Unter den Bedingungen scheint es angesagt, Schadensbegrenzung zur Hauptaufgabe zu machen. Wenn es negative Auswirkungen auf den EU-Betrieb hat, wenn GB länger als 29.3. (bzw. 23.5.) Mitglied bleibt, dann muß betrachtet werden, ob ein Harter Brexit wirklich mehr Schaden anrichten würde. Aber wer kann das genau sagen? – Wohl niemand.
So sieht der harte Weg inzwischen aus EU-Sicht gar nicht mehr so schlecht aus, oder? Warum das Risiko tragen, den ein Aussteiger auf die Tagesordnung gesetzt hat. Vielleicht wird's ja doch gar nicht so schlimm.

Bleibt zu hoffen, es ist am 29.03.19 Schluß für GB

Hoffentlich verweigern die EU-Mitgliedsstaaten eine weitere, völlig überflüssige Verlängerung des britischen Brexit-Theaters. Die Briten hatten nun schon lange genug Zeit und haben mit ihrer Taktik Brüssel und Straßburg lange genug genervt. Die EU soll sich ab 01.04. wieder den dringenderen Problemen zuwenden und GB abhaken. Besser ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende.
Wahrscheinlich denkt unsere Kanzlerin ähnlich, drückt sich aber diplomatisch aus, auch um nicht die Wirtschaft zu brüskieren.
Seit 1973 nerven die Briten mit ihren ewigen Forderungen nach Sonderreglungen, dem Ruf nach einem Britenrabatt, britschen Sondergesetzen und einer priviligierten Mitgliedschaft mit Sonderbehandlung. Das schadet der EU sehr. Die Briten wollen raus: Kein Problem. Dann aber ohne Rosinen und möglichst am 29.03.19. Der größte Teil der EU-BürgerInnen wird das wohl ähnlich sehen.

Lieber

ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende. Das heißt: Brexit am 29.3.; wenn die Briten bis dahin den auf dem Tisch liegenden Deal noch annehmen, ist gut; wenn nicht, dann eben harter Brexit.

SlapStick

Man ist das alles ein Theaterschauspiel. Sagt doch gleich, es ist egal was ihr (die Briten) macht, wir machen alles mit. Es gibt hier keine (und schon gar nicht in der EU) Politiker mehr mit Rückgrat.

Brexit

Man muss sich mal eingestehen, dass in England eine volksbefragung zumindest möglich war, was in Deutschland quasi undenkbar ist.
Man könnte ja Wählerstimmen verlieren.

Dass das in England schiefgelaufen ist, ist pech, liegt aber auch an der ultraüberregulierten EU. Die EU ist nicht liberal. Regeln machen zwar Sinn, aber man braucht nicht 200...20000 Seiten Text für jeden kleinsten sch....

Deal mit EU

Neues Referendum oder keine Verlängerung.
Das ist eigentlich die Abmachung, die die EU haben oder hören möchte.
Nur haben sie dafür den falschen Ansprechpartner.
Frau May hat absolut nichts zu melden.

Sie haben auch mit Frau May den Brexit Vertrag ausgehandelt und sie hat alles super gut mitgemacht. Sie war einverstanden. Danach musste man doch die Erfahrung machen, dass es anscheinend doch nicht reicht.

Nur ist bei EU immer noch nicht der Groschen gefallen, dass sie mit Frau May nichts erreichen können und auch keine Abmachungen treffen können.
Alles läuft derzeit ins Leere.

Harter Brexit 100 %.
Es geht nur noch um die Wahlen 2019 und Nachfolger von Frau May.

Tschüß und gute Erfoge

Wie lange will man noch diese Muppet-Show auf der europäischen Bühne veranstalten?
Wann nimmt die alte Riege der Kommission mal allen Mut zusammen und sagt May die Meinung, daß am 29.03.2019 der letzte Tag der Briten in der EU ist?
Und diese Leute wollen im Mai wiedergewählt werden?

Warum ist May schuld?

(18:46 karlheinzfaltermeier:)
"... Ansonsten ist festzustellen, daß May zwischen den Stühlen sitzt und von vielen zu Unrecht als Sculdige ausgemacht wird. Sie hat mit der EU einen Austrittsvertrag ausgehandelt ..."

Es ehrt Sie, daß sie sich so für Frau May einsetzen. Doch Leute, die ihr die Schuld geben, sehen eben, daß – wie Sie selbst schreiben – Frau May den Austrittsvertag verhandelt hat, den aber niemand haben will. Sie hat sich offensichtlich nicht informiert, was machbar ist bzw. vom Parlament akzeptiert würde, sondern selbstverliebt und arrogant ihren Weg beschritten – zum Schaden des Landes und eventuell auch der EU.

Jetzt will die gute Frau

noch die EU an der Nase vorführen.
Es muss endlich Schluss sein mit solchen Vorführungen. Warum stimmen denn nicht die EU - Bürger ab und nicht allein die Bürokraten in Brüssel.
Das Hick-Hack im englischen Unterhaus zeigt konkret auf, dass die Briten ihr "Weltreich" wieder haben wollen. Das sollen die bekommen aber nicht auf dem Rücken von Europa!!!

unfähige eu ?!?

@KarlNapf

"sie hatten doch schon genug zeit, aber nur geschlafen. will man nur die unfähige eu vorführen?"

Und wie kommen Sie jetzt auf "unfähige eu" und "vorführen" ?

Schrecken ohne Ende

Die Äußerungen des Populisten Maas sind unterirdisch. Dieses Hin und Her und vielleicht oder garnicht hört sich an wie bei Merkels und Co. Diese Hilflosigkeit der Torys könnte auch bei Merkels CDU passieren. Wann hat dieses Eurokratengewuschel ein Ende?

Tusk stellt May Bedingungen ...

Tusk ist ein feiner Kerl und meint es sicher gut, aber die einzige Bedingung mit der Europa sich einen Gefallen tun würde hieße "ein anderer Verhandlungsführer auf britischer Seite" und das nicht, weil Frau May ein schlechter wäre, sondern weil sie es zu gut meint.

@karlheinzfaltermeier, 18:46h

"...daß May zwischen den Stühlen sitzt und von vielen zu Unrecht als Schuldige ausgemacht wird."
May ist vielleicht nicht die alleinige Schuldige, aber eine gehörige Mitschuld an diesem Chaos hat sie allemal. Wer als Premierministerin innerhalb von zwei Jahren nicht in der Lage ist, Mehrheiten zu organisieren, hat seinen Job nicht gemacht.

Die EU muss jetzt nicht aufpassen, dass dieses endlose Hinziehen der Entscheidungsunfähigkeit nicht vom britischen Parlament auf die EU-Gremien überschwappt. Besser erst gar nicht den kleinen Finger mit einer Fristverlängerung reichen, das führt zu Nichts.

britischer Traum

Die Briten haben den Traum noch nicht ausgeträumt, doch noch Rosinenzugeständnisse von der EU zu erhalten. Warum? - weil man Brite ist! Tusk hat durch sein Gefasel eines unbegrenzten Aufschubs dazu beigetragen und muss jetzt zurückrudern indem er Forderungen stellt, die nach den Erfahrungen der Vergangenheit, im britischen Parlament keine Mehrheit haben. Die Zeit für Verhandlungen war bis zum Austrittsdatum lang genug - nur die Briten haben sie nicht genutzt, haben auf Zeit gespielt, um die EU unter Druck setzten zu können. Jedes weitere Zugeständnis am Zeitplan wird als Schwäche der EU gedeutet - am Monatsende muss Schluss sein, so oder so! Eine weitere Hängepartie ist der Mehrheit der EU-Bürger nicht vermittelbar.

@Sternenkind "Das Thema Kann

@Sternenkind

"Das Thema
Kann niemand mehr hören. Harter Brexit und gut. Schrecklich das Gewürge"

Also ICH möchte auch weiter an dieser Stelle über dieses Thema informiert werden!

Warum lesen Sie überhaupt solche Nachrichten UND kommentieren diese anschließend noch, wo es doch nur "Gewürge" ist ?!?

Nachgeben

Wenn sie, Herr Tusk, einknicken, sollten sie mal darüber nachdenken, warum die EU in der Bevölkerung so schlecht ankommt.
Ich werde mich nicht mehr an EU Wahlen beteiligen!
Geht es den Politikern in Brüssel eigentlich nur darum, sich die Taschen zu füllen und ein ... auf die Wünsche der Bevölkerung zu legen.
Nur weiter so!
Das ist ja schlimmer als in einem Kasperltheather.

Keine Verlängerung bis nach der Wahl

Wer einer Verlängerung bis nach der Europawahl zustimmt, muss des Wahnsinns fette Beute sein. Danach sitzt dann ein britischer EU-Hasser im Parlament und führt alle anstehenden Entscheidungen ad absurdum.

Es geht nur noch um Gesichtswahrung

Wahrscheinlich sollten "die" Briten zuerst ihre Vergangenheit bewältigen, das British Empire vergessen und einsehen, dass eine neue Zeit schon längst angebrochen ist.
Theresa May, ursprünglich EU-Befürworterin, wurde letztlich aus parteistrategischen Gründen in eine Art Schizophrenie gedrängt: Theresa pro/Theresa contra.
Europa braucht Klarheit und Wahrheit: Ein neues Referendum, nach den Erfahrungen der bisherigen Komplikationen, wäre keine "Katastrophe für die britische Demokratie", was manche Namenlose (Gesetzesgläubige) behaupten, sondern ein neuer Höhepunkt pragmatischen demokratischen Denkens (common sense) im United Kingdom, dem das Kontinentaleuropa seit der Aufklärung viel verdankt.

Verlängerung bis Juni?

jetzt sollte nur noch geklärt werden welches Jahr? Und wofür genau die Verlängerung genutzt werden soll?

Frau May hat keine Ahnung von den

rechtlichen Folgen, es hat den Anschein, die Briten tappen, rechtlich, vollkommen im Dunkeln. Was soll die Aufschiebung des Austritttermins? Weitere erfolglose Abstimmungen? Die EU hat vollkommen Recht, verhalten zu reagieren. Ein Theater, was sich hier abspielt!

Nicht nur Tusk stellt May Bedingungen

Wenn die britische Regierung sich nicht bis zum 29.03. entscheiden kann, dann ist doch das Volk gefragt. Denkbar sind Neuwahlen oder ein 2. Referendum. Aber nicht der von May angepeilte Termin.

Wie sagte ein Journalist im

Wie sagte ein Journalist im Presseclub: " Als Wähler möchte ich wissen, ob ich über ein Parlament abstimme, dem 27 Staaten angehören oder 28 Staaten, wobei ein Kandidat als Wackelkandidat gelten muss."

Chaos

Was würde denn bei einer Fristverlängerung bis Ende Juni passieren, wenn GB dann Ende Juni verkünden würde, dass es den Austritt zurücknimmt? Dann hätten wir das komplette Chaos, da die EU-Wahl ohne GB stattgefunden hätte.
Auch eine Verschiebung bis zur Wahl im Mai setzt voraus, dass GB auf keinen Fall letztendlich einen Verbleib in der EU wählt. Von heute auf morgen eine Wahl abzuhalten schafft nicht einmal GB.
Also bitte KEINE Verlängerung. Dann haben die Briten eine Woche Zeit, sich endgültig zu entscheiden

@19:08 von Thommi

"Dass das in England schiefgelaufen ist, ist pech, liegt aber auch an der ultraüberregulierten EU."

Was da in Britanien schief läuft, hat - bei aller berechtigten Kritik an der EU - nun wirklich nichts , aber auch gar nichts mit der EU zu tun.

"Regeln machen zwar Sinn, aber man braucht nicht 200...20000 Seiten Text für jeden kleinsten sch.."

Richtig. Aber was hat das mit dem derzeitigen Gebaren britischer Politiker zu tun?

Also ich weiß nicht, die

Also ich weiß nicht, die Briten setzen ihre Glaubwürdigkeit aufs Spiel.
Wir in der EU sind doch erstaunlich tolerant. Wir gestatten es prinzipiell Mitgliedern unsere Gemeinschaft zu verlassen.
Das gleiche in den USA würde sicherlich die Nationalgarde heraufbeschwören.
Denken wir uns einfach beispielsweise würde Kalifornien die Vereinigten Staaten verlassen wollen. Vielleicht wegen Reichtums oder warum auch immer.
Da wären die restlichen anderen Staaten plötzlich überhaupt nicht mehr tolerant.

Ich möchte gerne wissen wo bei uns die Toleranz endet. Die Briten stellen sie schon ziemlich auf die Probe.
Es sollte jetzt eine andere Person als Fr. May die Verhandlungen übernehmen. Leider steht ihr Parlament nicht hinter ihr. Das hat, für mich jedenfalls, ihre Glaubwürdigkeit für immer zerstört.

@ 19:08 von Thommi

"Brexit

Man muss sich mal eingestehen, dass in England eine volksbefragung zumindest möglich war, was in Deutschland quasi undenkbar ist.
Man könnte ja Wählerstimmen verlieren.
Dass das in England schiefgelaufen ist, ist pech, liegt aber auch an der ultraüberregulierten EU. Die EU ist nicht liberal. Regeln machen zwar Sinn, aber man braucht nicht 200...20000 Seiten Text für jeden kleinsten sch...."

Tut mir Leid, aber ich erkenne nicht, was Ihr Beitrag mit dem Brexit zu tun hat. Ich lese nur EU-Schelte in Form von Plattitüden.

Brexit

Keine Verlängerung, Reisende soll man nicht aufhalten und Engländer schon mal gar nicht, schluss mit der Rosinen heraus pickerei die Engländer waren nie Europäer und werden nie richtige Europäer werden, nur Vorteile in Anspruch nehmen und sonst nur eigene Interessen, eigene Währung, links Verkehr!

um 19:08 von Thommi

"Dass das in England schiefgelaufen ist, ist pech, liegt aber auch an der ultraüberregulierten EU. Die EU ist nicht liberal. Regeln machen zwar Sinn, aber man braucht nicht 200...20000 Seiten Text für jeden kleinsten sch...."
Die EU macht es richtig, wenn sie sich nicht ständig den neuen Forderungen der Briten unterwirft. Die Briten sollten selber wissen, warum der Brexit für sie wichtig war und warum sie jetzt wieder selbständig werden wollen. Aber es ist falsch, jetzt der EU die Schuld für die Unfähigkeit und den Streit in der britischen Regierung in die Schuhe zu schieben.

Eigentlich

bin ich gegen den Brexit, und wenn schon, dann sollte es ein geregelter sein.
Dass das praktisch unmöglich geworden ist, lag meines Erachtens nicht an der EU.
Ich hoffe, die EU bleibt jetzt konsequent. relativ kurze Verschiebung bis nach den Wahlen (ab dem 23. Mai) darf es nicht geben.
Wie sollte dies juristisch unangreifbar gehen? Und politisch gesehen wäre es das "falscheste" Signal, dass man allen beteiligten Ländern geben kann: seht her, kurz bevor Ihr die EU verlasst, könnt Ihr noch eben die Zusammensetzung des Parlaments für die nächste Periode mitbestimmen?
Allein, dass die Antrag stellenden Briten das anscheinend nicht interessiert (wenn sie es nicht sogar bewusst wollen), sollte für die anderen Aufforderung genug sein, dem nicht zuzustimmen.

@hessin65 18:22

Was ist denn Ihr Problem? Tusk ist klug, er weis, dass die Briten eh nicht auf die Forderungen eingehen. Es sollte gar keine Verschiebung geben. Die Briten sollten am 29. März endlich verschwinden und gut ist. Dann sind wir dieses Thema endlich los!

@Karl Napf 18:29

Die unfähige EU? Wenn hier jemand unfähig ist, dann Großbritannien. In 9 Tagen ist sowieso alles vorbei und obwohl ich den Brexit bedauere, es ist besser so, für uns alle!

Stimmt die Überschrift?

Wie schon hier erwähnt wurde kann Herr Tusk keine Bedingungen stellen. Beim NRK haben sie es erklärt. Herr Tusk hat mit mehreren Regierungen Kontakt gehabt, u.a. Irland, Frankreich und Deutschland. Von dort kam die Ablehnung.

@Orfee 19:08

Ist doch gut so wie es ist. Im Gegensatz zu den Briten ist die EU auf jedes Szenario vorbereitet auch auf einen Harten Brexit. Der Groschen scheint bei EU Kritikern wie Ihnen noch nicht gefallen zu sein! Die EU hat die ganze Geschichte gut im Griff, dies bemerkt man gerade jetzt wo es 9 Tage bis zum Brexit sind und die Briten plötzlich ultra nervös werden und eine Verschiebung wollen.

@Thommi

Und genau weil GB ein Referendum hatte anstatt die gewählte Regierung diese Entscheidungen zu machen - das sind ja schließlich die Experten - sind sie in dieser Situation. Nicht jede Mitsprache ist sinnvoll - und Volksentscheide im Generellen sind milde ausgedrückt gefährlich, da sie einer momentanen Stimmungsmache anfällig sind. Z.B. Würde man direkt nach einem schrecklichen Verbrechen über Pro-Todesstrafe abstimmen, würde es nicht das Normalbild zeigen. Die Parlamentarier hatten die Lügen Farranges durchschaut - das Volk nicht!

Was....

bringt diese kurze Verlängerung der Frist zum Austritt des Vereinigten Königreich aus der EU? In meinen Augen nichts. Es gibt für mich zwei Möglichkeiten.
Nummer eins keine Verlängerung der Frist damit harter Brexit.
Nummer zwei eine lange Verlängerung mit Teilnahme an der Europawahl und entweder Neuwahlen zum House of Commons (Unterhaus) oder eine zweite Volksabstimmung. Es darf nicht sein das die EU jetzt den schwarzen Kater haben.

@WL 19:12

Zum Schaden der EU?Wohl kaum. Nochmal, es ist immer deutlicher in den letzten Tagen und Monaten geworden, dass die EU die Hausaufgaben eben gemacht hat, selbst wenn es zu einem Hard Brexit kommt, die EU wird es überstehen und besser meistern als die ganzen EU Kritiker es gerne hätten. Man ist vorbereitet und hat seriös jedes Szenario kalkuliert. Gerade diese Seriösität und Planung fehlt bei den Briten total. UK macht den Eindruck von einem haufen Leute regiert zu werden die unfähig sind zu planen, zu organisieren und zu verhandeln. Dementsprechend ist auch das Bild welches man abgibt zurecht mies.

EU-Hasser im Parlament?

(19:28 Anna-Elisabeth:)
"Wer einer Verlängerung bis nach der Europawahl zustimmt, muss des Wahnsinns fette Beute sein. Danach sitzt dann ein britischer EU-Hasser im Parlament und führt alle anstehenden Entscheidungen ad absurdum."

Daß es Vertreterinnen im EU-Parlament gibt, die mit der EU nicht viel am Hut haben (außer die Einkünfte, versteht sich), ist doch nichts Neues. Farage war einer der Briten, doch andere Nationen schick(t)en auch welche.

re thommi

"Man muss sich mal eingestehen, dass in England eine volksbefragung zumindest möglich war, was in Deutschland quasi undenkbar ist."

Erstens ist es nicht nur in Deutschland undenkbar, und zweitens ist es ein abschreckendes Beispiel dafür.

@Anna-Elisabeth 19.43

Nicht nur das! Als Wähler möchte ich zunächst wissen, ob ein Kandidat die Interessen der Bürger und Wähler vertritt oder doch eher die Interessen der EU-Technokraten an den Wählern vorbei im Sinne einer "Staatsräson" . Ich z.B. bin dagegen, dass immer mehr Kompetenzen an eine intransparente Behörde abgetreten werden und ein Parlament nickt dann die Vorschläge aus den Hinterzimmern ab.

Hier gibt es nur eine sinnvolle Option

Da weder May noch die jetzige Regierung vom britischen Parlament als Verhandlungsführer akzeptiert werden, ist die einzige Lösung, für die überhaupt ein Aufschub Sinn macht, sofortiger Rücktritt der britischen Regierung und Neuwahlen. Solange die Briten keinen Verhandlungspartner verpflichtend legitimieren, ist eine weitere Fortsetzung dieser Schmierenkomödie für niemanden sinnvoll.

...wo das hinführt? Frau May

...wo das hinführt? Frau May überbrückt - recht geschickt - die Zeit bis zum Austritt...

19:30 von Helmut Uhlarz

"Theresa May, ursprünglich EU-Befürworterin, wurde letztlich aus parteistrategischen Gründen in eine Art Schizophrenie gedrängt: Theresa pro/Theresa contra."

Dies ist so nicht richtig. Von Fr. May wurde nur erwartet daß sie ihre Arbeit als Politiker macht, nämlich ihren Wählerauftrag umzusetzen.

Daß der Wählerauftrag nicht kongruent ist mit der persönlichen Überzeugung, ist für die Funktion eines Politikers/in völlig irrelevant.

Jedenfalls war Fr. May ein klarer Auftrag aufgrund des Volksvotuums erteilt. Wenn sie diesen Auftrag torpedieren will, indem sie den Brexit zur Farce mutiert, zeigt das nur daß sie ihr Amt zu Unrecht ausübt.

19:34 von pkeszler

"Denkbar sind Neuwahlen oder ein 2. Referendum"

Wiso sollte man ein weiteres Referendum abhalten? Das Volk hat abgestimmt. Es war Fr. May die sich außer Stande sah, den Willen des Volkes in Verträge zu gießen.

Glauben sie, die Fähigkeiten von Fr. May würden steigen, mit jeder neuen Abstimmung?

Gute Ansage von Tusk.

Gute Ansage von Tusk. Verlängerung nur, wenn das GB Parlament vorher den Vertrag angenommen hat.

Wenn nur 1 Parlament ...

... dagegen stimmt, dann haben sich May und die Briten aber heftig verzockt. Die gehen stillschweigend davon aus, dass alle, denen sie bis jetzt auf der Nase herum getanzt haben, großherzig zustimmen und Ja und Amen sagen. Ganz schön dreist - der Schuss könnte auch nach hinten losgehen.

Re: Johannes48 19:50

Was würde denn bei einer Fristverlängerung bis Ende Juni passieren, wenn GB dann Ende Juni verkünden würde, dass es den Austritt zurücknimmt?

Die Gerichtsentscheidung lautete, daß GB den Brexit einseitig bis zum ursprünglichen Termin zurücknehmen könne. Ob eine Fristverlängerung auch dafür gälte, ist IMHO völlig unklar.

(Normalerweise würde ich noch anfügen, daß GB komplett wahnsinnig sein müßte, um auf dieses Risiko zu gehen, aber allmählich würde ich ihnen auch das zutrauen ...)

Game over

BIs jetzt ist nicht ersichtlich, was wirklich das britische Parlament will...
ich glaube auch nicht, daß es in zwei oder drei Monaten eine Mehrheit für einen geordneten Brexit geben wird, wenn man bis dahin nicht weiß, was man eigentlich für einen anderen Deal mit der EU will als der ausgehandelte Vertrag. Am Ende wird das Parlament einknicken und dem Deal zustimmen...
weil die Angst vor einem No-Deal-Brexit jetzt schon riesengroß ist.

Hahaha, nun werden die Zocker....

gebeten, die Hosen runterzulassen. Jetzt lasst mal Euer Blatt sehen. Kommt da noch was? Nur dass da nichts ist. Gar nichts sein kann. Weil in der britischen Politik nur heisse Luft gequirlt wird. In den zwei Jahren, in denen Theresa May ihre Zeit vertrödelt hat, ist den EU Parlamentariern die gute Laune ausgegangen. Und zwar zu recht. Wäre ich Brite, ich würde vor dem Parlament mein Zelt aufstellen und ein Schild hochhalten: "Hang em high" Und auf dem Plakat sollten die Gesichter von Rees-Mogg, Farage, Johnson und May nicht fehlen.

"Der Wunsch nach einem

"Der Wunsch nach einem Brexit-Aufschub sorgt für verhaltene Reaktionen innerhalb der EU. Nicht nur Ratspräsident Tusk stellt Bedingungen. Für Skepsis sorgt zudem der von May angepeilte Termin. "
-
Das EU Unterhaltungsprogramm ist heute wieder super. Die nackte Unfähigkeit auf beiden Seiten ist schon eine tolle Ansicht.

RE:Anna-Elisabeth

Ich stimme ihren Kommentaren überein.
Der Brexit muss bis zum 22.05.2019 vollzogen werden !
Zu bedenken zudem, falls es zu einer Absage des Brexit durch das Vereinigte Königreich kommen sollte, dass die Statuten zur Wahl des EU-Parlaments eingehalten werden. Da müssten die Parteien mit ihren Kanidaten rechtzeitig angemeldet werden.

Gruß Hador

Wie wird man zum Opfer?

Irgendwie kann man sich des Eindrucks nicht erwehren, dass die Briten an einer Opferrolle arbeiten. Nach dem Motto „Hätte uns die EU etwas mehr Zeit gegeben, dann hätten wir noch einen Konsens gefunden und der harte Brexit wäre vermeidbar gewesen. So muss jetzt die britische Bevölkerung wegen der Engstirnigkeit der EU unter dem Joch des harten Brexit leiden.“

Schließlich liegen der britischen Regierung genügend Gutachten vor, die die harten Folgen des Brexit deutlich darlegen. Wenn dann die Bevölkerung dies am eigenen Leib zu spüren bekommt, dann wird sehr schnell die Frage nach dem Schuldigen kommen. Und keiner der Abgeordneten möchte diese Rolle übernehmen.

19:34 von pkeszler

Nicht nur Tusk stellt May Bedingungen

Wenn die britische Regierung sich nicht bis zum 29.03. entscheiden kann, dann ist doch das Volk gefragt. Denkbar sind Neuwahlen oder ein 2. Referendum. Aber nicht der von May angepeilte Termin.
////
*
*
Wetten, das am 1. April keine Neuwahlen oder ein zweites Referendum stattfinden?

Brexsit

Wie Lange soll das Schmirenteater noch weitergehen.Rauß aus der EU undfertig

Wenn es denn was brächte ...

Keine Einigung bei den Sturköpfen in Sicht. 2 Jahre lang beschäftigt sich ein Großteil der EU-Bürokraten mit diesem unproduktiven Thema. Ohne klar Strategie und Kompromissbereitschaft der Branche. Parlamentarier nutzt die Verlängerung nichts: auch in 3 Monaten gibt es keinen anderen Vertrag mit der EU. Also warum nicht gleich Nägel mit Köpfen machen? Dann würden die Börsenkurse kurz absaufen, sich dann aber erholen, weil die Nachfrage ja bestehen bleibt: die Briten produzieren kaum noch was selbst außer etlichen Agrarprodukten. Das meiste wird importiert. Und zB am. Waren sind im Vergleich zzgl Zoll nicht viel günstiger.

20:48 von landart

"BIs jetzt ist nicht ersichtlich, was wirklich das britische Parlament will..."

Das ist selbstverständlich richtig, aber um den Kontext zu verstehen müssen sie schon noch einflechten, daß Fr. May bisher das Parlament NIE fragte was das Parlament will, sondern immer nur ob das Parlament IHREN Verträgen zustimmt.

Sollen Sie den Brexit halt

Sollen Sie den Brexit halt gleich auf 50 Jahre rausschieben.

Dann kommen die raus, die raus wollen und die, die drin bleiben wollen, bleiben drin.

Oh ...

die Idee lass ich mir patentieren und verkauf sie gleich ZWEIMAL für teuer Geld. Einmal an Brüssel und einmal an London :D

oder sie ziehen jetzt endlich

oder sie ziehen jetzt endlich mal Leine und stellen in zwei Jahren einfach einen neuen Beitrittsantrag :D

(Oh ... das lass ich mir auch patentieren ...)

@ Thommi

Dass das in England schiefgelaufen ist, ist pech, liegt aber auch an der ultraüberregulierten EU. Die EU ist nicht liberal. Regeln machen zwar Sinn, aber man braucht nicht 200...20000 Seiten Text für jeden kleinsten sch....

Hat man ja auch gar nicht. Sie bringen nur Gerede, kein konkretes Beispiel und keinen Beleg.

BREXIT - man kann es nicht mehr hören

In neun Tagen sollte Schluss sein. Man kann es nicht mehr hören. Die Briten wollen die EU verlassen, dann sollten sie es tun. Werden sie noch wach und machen von § 50 Gebrauch, dann sollte aber auch Schluss sein mit den Extrawürsten. Dann sollten sie ein Mitglied wie jedes andere sein.

@ karlheinzfaltermeier um 18:46

>>Alternativ könnte sie nur noch zurücktreten,nach dem Motto: Macht euren Dreck alleeene!<<

Ja, Sie sollte den Farages und den Johnsons das Heft in die Hand geben. Dann sollen die für den Mist wenigstens gerade stehen, den Sie herbeigeführt haben. May ist doch nur noch deren willkommener Sündenbock.

Wollen wir wetten?

Irgendwo in GB kann man bestimmt auf den Ausgang des Brexit-Scenarios wetten. Ich würde 1000 £ auf einen ungeregelten Brexit zum 29.03.2019 um 23:00 Uhr britischer Zeit wetten.

@ Xabbu um 21:27

>>Das ist selbstverständlich richtig, aber um den Kontext zu verstehen müssen sie schon noch einflechten, daß Fr. May bisher das Parlament NIE fragte was das Parlament will, sondern immer nur ob das Parlament IHREN Verträgen zustimmt.<<

Naja, das ist so auch nicht fair gegenüber May.
Im britischen Parlament gab es bisher für nix eine überzeugende Mehrheit.

Das Problem ist doch, dass unter dem Brexit-Banner sich völlig verschiedene Hoffnungen und Vorstellungen vereinigt haben, die, sobald es konkret wird einfach nicht kompatibel sind. Das ist eine Tücke, die das Brexitvotum von Anfang an in sich geborgen hat und welche die Brexiteers in Ihrer Dummheit fahrlässig von Anfang an weggewischt haben, ohne dafür eine Lösung auch nur zu erahnen. Für dieses Grundproblem des Brexit kann May nichts. Die Grundidee war halt dumm und wird nicht besser, wenn man sie versucht irgendwie umzusetzen.

21:41 von Auf eine Frage

"May ist doch nur noch deren willkommener Sündenbock"

Bei allem nötigen Respekt, aber es waren nicht die "Farages und Johnsons" welche eineinhalb Jahre untätig blieben, sondern Fr.May !

Und es waren nicht die "Farages und Johnsons" welche glaubten über das Unterhaus hinweg regieren zu können, sondern Fr. May !

Und es waren micht die "Farages und Johnsons" welche kurz vor Ladenschluss dem Unterhaus ein Traktat zur Abstimmung vorlegten, nach dem Motto "Friss oder stirb", sondern Fr.May !

Sie müssen die Kirche schon im Dorf lassen.

RE:Mukele

Vorsich vor dem Wetten in brit. £. Das könnte durch den ungeregelten Brexit auf Talfahrt gehen, und dann wäre ihr schöner Gewinn auch schon wieder dahin. :-))

Gruß Hador

Vielleicht hat es auch was gutes

Möglicherweise sieht der Rest der Leute die in anderen Ländern auch gerne aus der EU wollen das, das ganze eine scheiss Idee ist ....

Bei aller Kritik

an Frau May stellt sich doch die Frage,warum Sie immernoch im Amt ist?
Warum kein Boris Johnsen,welcher ja zusammen mit Mikel Farage die ganze Kampagne geführt hat.
Ganz einfach,keiner derjenigen will diesen Posten im Moment,da jeder weiß,auf diesem Posten gibt es nichts zu gewinnen im Moment.
Ach ja und David Cameron hat das schnell erkannt und war auch schnell weg.

RE:Lukas K.

"BREXIT - man kann es nicht mehr hören"

Wieso denn ?
Zu dem großen brit. Schauspiel (Drama) dieser Tage gehört auch das tägliche Laienstück.

Gruß Hador

@ Xabbu um 21:50

Frau May war nicht untätig anderthalb Jahre lang.
Sie hat mit der EU einen hochkomplexes Vertragswerk ausgearbeitet.
Das dann das Parlament halt nicht wollte.

@Mukele 21.46

sicher kann man in GB wetten- die Quotenkenne ich nicht und bei dem Chaos werden sie sich täglich ändern, das ist selbst den abgebrühtesten Buchmachern too much;-)

Ich warte noch auf die TS- Schlagzeile "Europawahl: Experten warnen vor britischem Einfluss"

Sinn machen würde nur ein

Sinn machen würde nur ein Rücktritt Mays in Kombination mit einem längeren Aufschub der Austritts, damit die Brit*innen tatsächlich neu wählen können; vor so einer Neuwahl werden sich die Parteien positionieren müssen, und ich bin mir sicher, dass sich nicht nur Labour für einen Verbleib und damit für ein neues Referendum oder eben für eine parlamentarische Korrektur dieses durch "alternative Fakten" und möglicherweise andere Unregelmäßigkeiten erschlichenen Brexit stark machen wird.

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