Ihre Meinung zu: Brexit-Frist: May will offenbar nur kurze Verlängerung

20. März 2019 - 10:59 Uhr

Theresa Mays Brief mit der Bitte um einen Brexit-Aufschub ist unterwegs zur EU. Unklar ist: Um wie viel Aufschub bittet sie die EU? Laut Medienberichten geht es nur um wenige Monate. Das wäre ein erneuter Kurswechsel.

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Kommentare

Gibt es nichts Neues im Brexitalltag? Aber ja,

nämlich die Gesetzgebungsregel von John Bercow. Und sie ist eine m.E schädliche Regel, weil sie unterstellt, dass nichts passiert, wenn eine abgelehnte identische Regierungsvorlage nicht erneut in einer Session abgestimmt werden kann. Es passiert aber etwas, nämlich dass u.U. termingebunden der No Deal eintritt, den das Parlament schon mit Mehrheit abgelehnt hat. Und sie ist m.E. aus substantiellen Gründen eine nicht anwendbare Regel, da ja bei jeder Brexitabstimmung trotzdem eine immer gleiche Abstimmungsvorlage unausgesprochen mit eingebunden ist, nämlich dass bei fortgesetzter Nichtentscheidung automatisch zum Termin der NO Deal eintritt. Außerdem handelt es sich bei dem Austrittsvertrag nicht um eine allein von der Regierung gestaltbare Vorlage, sondern um den einzigen im Einvernehmen mit der EU noch abschließbaren Austrittsvertrag. Dies wäre m.E. schon ein plausibler Grund für eine Verlängerung.

Was alle gegen Bercow haben?

ich finde Bercow hat das richtige getan. Ohne Veränderung an einen Brexit deal zu wählen ist wie als würde man ein 2tes Refferendung machen. Es wäre unrecht und undemokratisch wenn er OK wäre auf eine neuwahl auf Brexit deal aber keine neuwahl auf Brexit or not.

Ebenso denke ich das EU nicht den Brexit deal neu verhandeln soll. EU hat schon genug Spagat gemacht. Wenn sie nicht wollen dann wollen sie halt nicht und da Britannien eine Demokratie ist müssen wir deren willen akzeptieren. Sie würden ihre Zeit verschwenden und wenn wir ihnen mehr Zeit geben würden sie diese Zeit ebenso nutzen um so viel raus zu pressen wie möglich. Wir gaben ihnen die Hand und sie wollten unser ganzen Arm.

Wenn man die Partei über das Volk stellt

Das Problem der Frau May ist, dass sie das Wohlergehen ihrer Partei über das dem des Volkes stellt.
Alles was sie bzgl. Brexit gemacht hat, sind ihre Versuche den rechten Flügel um die ERG zufrieden zu stellen.
Und das muss jetzt das britische Volk, die Einwohner der EU27 sowie auch ein guter Teil der restlichen Welt nun ausbaden.
Selbst jetzt glauben die ERG-Aktivisten, dass die EU im letzten Moment "einknicken" wird.

Ach ja, ich meine, dass die EU sich vorbildhaft in den Verhandlungen verhalten hat.
Es ist die britische Regierung, die immer und immer wieder versucht, irgendwie durchzumogeln.

Denn vergessen wir nicht, der "Deal" ist seit November 2018 ausgehandelt. Und Theresa May hat die letzten 4 Monate nichts anderes gemacht als die ganze Welt hinzuhalten.

Und an die EU-Gegner.....bitte lernt den Unterschied zwischen "Gemeinsamer Markt" und "Freihandelsabkommen".

Aufschub sollte die EU

Aufschub sollte die EU verweigern.
Die Briten hatten genug Zeit.

Habemus Papam

Vielleicht sollte man die Briten auf Ihrer Insel wie die Kardinäle der römisch-katholischen Kirche einschließen und den Schlüssel wegwerfen, bis weißer Rauch über den Dächern des britischen Parlaments aufsteigt.

Und die EU kann sich derweil mit wichtigeren Dingen als dem Brexit beschäftigen ...

Woher soll die göttliche Eingebung kommen?

Ich bin jetzt schon auf die Begründung des Antrages gespannt.

Es wird eh solange gehampelt,

Es wird eh solange gehampelt, bis die Industrie von Arbeitsplätzen faselt. Dann wird der Brexit eh wegen "geht nicht" abgesagt.

Ich sage es immer wieder, es wird sich mit oder ohne Brexit nichts ändern. Wir werden es kaum mitbekommen, daß sich was ändert. Das Gerede ist völlig überflüssig. Schmeißt die Querulanten so hart raus, wie möglich. Ohne Backstop, aber mit Grenze. Sie wollen es schließlich so. Sie werden die Nachteile ganz alleine haben. So what?

Auch.....

eine Fristverlängerung wird an dem Karnevalsverein "Unterhaus" nichts grundlegend mehr ändern. Genervt ist die EU, Theresa May, die Briten selbst und alle, die sich für den Brexit interessieren. Begünstigt wird das alles auch noch durch das windelweiche Verhalten wichtiger EU-Mitglieder, oder wie soll man Frau Merkel oder Herrn Maas sonst noch verstehen? Dabei wäre vermutlich ein knallhartes NEIN ein Standpunkt, der sowohl von den Brexitiers, wie auch vom Unterhaus am ehesten akzeptiert würde.

Die Leute, die sich über

Die Leute, die sich über diese Regel von 1604 echauffieren sei gesagt, dass diese Regel absolut Sinn macht.
Wenn eine Vorlage (obendrein derartig deutlich) abgelehnt wird, dann ist es ein Unding, den Vorschlag ohne substantielle Änderungen nochmal und nochmal und nochmal vorzulegen... weil damit nicht ein demokratischer Wille zum Ausdruck gebracht wird, sondern die demokratische Willensbildung zu anderen Fragen behindert wird.
-
Dass der Speaker diese Regel nun "ausgegraben" hat ist außerdem völlig richtig und verantwortungsvoll. Diese Regel zu ignorieren hätte eine mögliche positive Entscheidung angreifbar gemacht. Man hätte diese Regel nutzen können und die Abstimmug (hätte sie den stattgefunden) illegal war und damit nichtig.
-
Darüberhinaus ist es extrem arrogant innerhalb von zwei Monaten 3 mal über dasselbe abzustimmen, aber das Volk nach 2,5 Jahren, in denen die Realitäten des Brexit Stück für Stück offenbart wurden, diese Enscheidung vorzuenthalten.

Mir würde direkt was fehlen, wenn

die Briten bereits am 29.3.19 aus der EU
verschwinden würden (Ironie aus). Jetzt sind 3 weitere Monate Hängepartie im Gespräch - das nervt nur noch.
Schade, dass keine Regel aus dem 17. Jahrhundert angewendet werden kann worin steht, dass man wegen einem Thema nicht monatelang debattieren darf.

Aha

Wie wohl die Antwort ausfallen würde, wenn Ottonormalbürger eine Behörde nach einer Fristverlängerung fragt und als Begründung angibt er hat es halt nicht auf die Kette bekommen...

Wir müssen ja sogar auf Kulanz hoffen, wenn der Fehler eigentlich auf Seiten der Behörde liegt.

Es ist einfach nur noch traurig mit welchem Elan sich Die Briten zum Affen machen.

Mittlerweile ist meine Standardreaktion auf alles was von der Insel kommt irgendwo in der Region "Was zum Geier…?" zu finden.

Brief?

Wenn der Brief jetzt erst unterwegs ist, wie soll dann bis zum 29.03.2019 eine Antwort darauf erfolgen? Bis dahin hat man sich in Brüssel doch noch nicht einmal darauf geeinigt, wer den Brief öffnet!

Nur ein bisschen mehr Zeit?

Wofür?
Was will Sie nachverhandeln?
Mit wem? Junckers?
Was haben die Unterhändler zwei Jahre lang ausgehandelt?
Der Parlamentspräsident Bercow hat schon klar gemacht, dass er nicht wieder und wieder über das Gleiche abstimmen lassen wird.
Was soll nach einer Verlängerung rauskommen?
Wir stimmen jetzt über was neues ab? Ich habe im Vertrag aus einem Punkt ein Komma gemacht?
.
Ich hoffe ein EU-Mitglied erbarmt sich und macht dieser Farce ein Ende.

Ein Witz!!

Ich kann die EU nicht verstehen! Wenn die Briten raus wollen, dann schmeißt sie raus! Erst die große Abstimmung, dass man gehen will - dann weiß man es wieder nicht ob man wirklich gehen will. Das Spiel geht schon lange genug und hat genug Geld gekostet - hauptsächlich die Deutschen (wie immer)!

Brexit

und täglich grüßt das Murmeltier...
sie sollen es doch einfach sein lassen, generft

Erstmal raus

GB sollte zum 29.3. erstmal raus aus der EU. Damit kann die EU Wahl ohne die Briten stattfinden.
Gleichzeitig erhält GB eine Karrenzzeit von 3 Monaten in der alle Regeln noch gültig sind. Danach muss der Vertrag gelten oder ein harter Brexit erfolgt.

Schwäche

Die Briten haben keinen Plan, weder heute, noch am Monatsende, noch in ein paar Monaten. Die Zweijahresfrist war vorgegeben und wurde nicht konstruktiv genutzt. Wenn auch die Folgen für die EU ungewiss sind, das Austrittsdatum muss bestehen bleiben! Auch nur ein zeitliches Zugeständnis würde von der Insel als Schwäche ausgelegt werden. Die Briten wussten (oder auch nicht) was sie taten, also bitte, bitte endlich beenden.

Und das britische Volk?

Was will eigentlich das britische Volk? Und zwar jetzt, nicht vor 2 Jahren, als es knapp gegen die EU stimmte? Es will diesen Hickhack im Parlament nicht, es will (so) weder die Tories noch die Laborists. Und es wollte eigentlich nicht den wirtschaftlichen Niedergang, der nun kommen wird - egal ob mit weichem oder hartem Brexit. Ein neues Votum wäre sicher gegen den Brexit. Aber die logischte Lösung, nämlich Neuwahlen, würden alle die abstrafen, die jetzt unfähig sind, eine vernünftige Lösung zu finden - Ausgang ungewiss.

Perspektive = Null

In knapp 3 Jahren nichts erreicht und nun soll es die Verlängerung um 3 Monate bringen?
Was kann T.May denn noch machen?
Bercow hat unmissverständlich klar gemacht, dass eine 3. Abstimmung über den Vertrag in dieser Legislaturperiode nicht mehr in Frage kommt. Nur bei substanziellen Änderungen sei dies möglich. Woher sollen denn diese Änderungen plötzlich kommen?
Die EU wird an diesem Vertrag nichts "substanzielles" ändern. Dazu braucht es die
einstimmige Bewilligung aller 27 Staaten, was höchst unwahrscheinlich ist.
Also kann Mrs. May nur auf ein Wunder hoffen.

Wenige Monate?

Wenn die Briten über den Termin zur Europawahl hinaus weiter Mitglied der EU bleiben wollen, müssen sie eben auch Europawahlen abhalten. Mal abgesehen davon, dass es nun wahrscheinlich zu spät ist, diese Wahlen in UK vorzubereiten, kosten diese wohl einige Millionen, die man dann - wenn die Abgeordneten dann doch nicht in's Parlament einziehen können - abschreiben kann.

Wie sehr sich die Bürger veralbert fühlen dürften, wenn so ihre Wahl zum EU Parlament ad absurdum geführt wird, während gleichzeitig eine Abstimmung vor 3 Jahren laufend als der "erklärte Volkswille" wie eine Monstranz vor sich hergetragen wird, dürfte auch schwer zu erklären sein.

Alles in allem dürfte das Chaos durch eine solche Verlängerung eher größer werden und nicht kleiner.

ag.

Unrealistisch

Eine Verlängerung ist unrealistisch.
Es gibt dafür mehrere Gründe:
1. Orban,
2. Salvini,
3. FPÖ

Alle 27 Staaten müssen zustimmen.
Selbst bei Pro EU Parteien gibt es ein Unmut wegen des Theaters mit Brexit.

Fazit:
Harter Brexit Ende des Monats.

Brexit-Frist

Lieber ein Ende mit schrecken als ein Schrecken ohne ende. Mehr kann man dazu nicht sagen. P.P.

Was soll eine Verlängerung bringen?

Da die Parteien nicht bereit waren, ihre Premierministerin mit klaren Vorgaben für die Verhandlung mit der EU auszurüsten, sehe ich nicht, was eine Verlängerung der Frist bringen soll.
Die EU hat ein bestimmtes Konzept verhandelt und wird das nicht aufschnüren, selbst wenn die Briten zur Gemeinsamkeit fähig wären.

May frustriert

Zitat: "Nach drei Jahren Warten hätten die Briten jedoch "genug davon, dass das Parlament keine Entscheidung trifft". May teile diese Frustration."

Ich "frustriere" mit ihr. Hat das Parlament einfach nicht die von ihr gewünschte Entscheidung getroffen. Mist aber auch.

Mein Gefühl sagt mir, Die EU sollte der Frustrierten mitteilen, daß eine Entscheidung über Ihr Aufschubersuchen leider nicht mehr in diesem Monat gefällt werden kann. Sorry, Pech, no deal.

Mein Verstand sagt mir, es ist richtig, wenn sich die EU nicht von ihrem Frust mit GB leiten lässt. Manchmal ist Politik ein echt hartes Geschäft.

Klare Sache

Wenn Frau May etwas kann, dann peinlich.

Brief aus UK

Ob eine Verschiebung des Austritts was bringt?
UK will nachverhandeln, Brüssel nicht.
Die Sackgasse geht weiter.
Mal sehen wer umfällt? Juncker hätte UK gerne noch ganz lange din und ich vermute der Austritt wird verschoben auf 2023/2024.

Bitte nicht

es gibt keinen Lösungsvorschlag, außer dem was jetzt schon auf dem Tisch liegt. Nichts was eine Aussicht gibt, dass diese Würgerei im Parlament endlich beendet wird.

Also bitte, dann den harten Brexit, darauf kann man sich einstellen in dem Wissen, dass Chaos bevorsteht. Und das wird sich in absehbarer Zeit klären.

Ein neues Referendum brächte nichts neues, und da die Parteien intern keinen klaren Kurs haben sind Neuwahlen auch keine Lösung.

Lieber ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende.
Dann können die Briten bei der nächsten Wahl Ihre Zufriedenheit mit Ihren Volksvertretern ausdrücken, ganz ohne Einfluss vom restlichen Europa...

Die Briten halten die EU ganz schön auf Trab

Ich halte es für ausgeschlossen, dass eine einstimmige Verlängerung durch die 27 EU-Staaten genehmigt wird.
Und dass Frau May "klare Lösungsvorschläge" in den Brief eingebaut hat, dies halte ich ebenso für unrealistisch.

Es wird wohl beim 29.3. (meinem Geburtstag) bleiben. Und das ist gut so. Lieber ein Ende ohne Schrecken als ein Ende ohne Ende.

Erst einmal über EU Wiederaufnahmeantrag abstimmen lassen

May sollte schnellsten neuen EU Wiederaufnahme Antrag zum 1.4.2019 einbringen.

Brexit, egal ob hard oder weich will doch keiner.

Nur ein bisschen mehr Zeit....

Was will May in 3 Monaten erreichen, was in
3 Jahren nicht zu schaffen war?
Nochmals eine Abstimmung im Parlament über den Brexit Deal durchführen lassen.
Das wurde ja gerade erst im Unterhaus abgelehnt.
Also müßte Sie einige neue Zugeständnisse von der EU bekommen, damit eine erneute
Abstimmung zugelassen würde. Ich hoffe mal inständig dass sich die EU nicht darauf einlässt. Die EU hat andere Probleme zu lösen,
als sich ständig mit GB und ihrem Austrittsverlangen zu beschäftigen.
Man sollte in GB mal zur Kenntnis nehmen, dass die Insel nicht der Nabel der Welt ist.
Also bitte keine Zugeständnisse und raus aus der EU. Hoffe mal, dass zumindest ein Land den Mut hat, gegen eine Fristverlängerung zu stimmen. Deutschland wird es sicher nicht sein.

Es reicht!

Eigentlich nervt nur noch, wie die Briten die Rest-EU durch die Manege treiben. Und das nicht erst seit BREXIT, sondern schon seit sie Mitglied der EU sind. Immer wieder Sonderwünsche. Lasst sie endlich gehen, der Rest regelt sich von allein. In spätestens einem Jahr hat sich dann alles gerüttelt und kein Mensch spricht mehr über die jetzt so hochgebauschten Probleme wie Zoll, Kontrollen etc.

10:46 von karlheinzfaltermeier

Frau Merkels und Herr Mass' "windelweiches"
Verhalten ist für mich nur heisse Luft.
1. kann Deutschland den Vertrag nicht alleine so ändern, dass er die Zustimmung im UK Unterhaus findet. 2. zeigt dieses Verhalten wieder mal die Feigheit der Deutschen Regierung klare Kante zu zeigen.
Der Brexit nach UK Vorstellungen (falls sie welche haben) ist Geschichte und daran ändern weder Frau Merkel noch Herr Maas
etwas.

um 10:45 von Superschlau

"Es wird eh solange gehampelt, bis die Industrie von Arbeitsplätzen faselt."

"Wir werden es kaum mitbekommen, daß sich was ändert."

Die Industrie faselt seit dem Referendum von Arbeitsplätzen.
Und ja, es geht um Arbeitsplätze. Um Menschen, die diese Arbeitsplätze ausfüllen. Um Rechnungen die bezahlt werden müssen.

Und selbstredend bekommen wir etwas mit. Ein Grund, warum die Prognose für das Wirtschaftswachstum abgesenkt worden ist, liegt in der "Einpreisung" eines möglichen No-Deal-Brexit.

Natürlich bekommen Sie und ich es nicht unmittelbar mit, wenn ein Mini Cooper ca. 3000 Euro teurer wird. Aber die Arbeiter in Oxford werden das sehr wohl zu spüren kommen, wenn die Leute weniger britische Autos kaufen werden.

Bei jeder Änderung gibt es welche, die kaum die Auswirkungen spüren werden. Und es gibt andere, die sehr massive Probleme bekommen.

Es gibt immer Gewinner und Verlierer, aber die meisten werden beim Brexit verlieren.

Neue Variante

Zu allen hier endlos diskutierten Eventualitäten habe ich heute in der SZ ein neues absurdes Szenario gelesen.

Nehmen wir an die Briten bekommen eine kurze Verlängerung und nehmen nicht an der Wahl zum EU-Parlament teil. Und während dieser Verlängerungsphase käme es in UK zu einem "Exit vom Brexit". Dann wären die Briten weiter in der EU, aber nicht im Parlament vertreten.

Das ist zwar unwahrscheinlich, aber wer kann nach dem Theater der letzten Monate schon irgend etwas ausschließen.

Die Briten hätten einfach den Deal annehmen sollen. Der hätte genügend Zeit in der Übergangsphase gegeben, die Beziehungen zu regeln. Wer nicht glaubt, dass er in 4 Jahren ein Ergebnis hin bekommt und deshalb Angst vor dem Backstop hat, der soll in der EU bleiben oder ohne Deal austreten. Wie lange wollen die denn verhandeln?

10:55 von Bikky-kun

Es ist extrem arrogant, dem Volk eine
Entscheidung vorzuenthalten!
Es ist nicht nur arrogant, sondern zeugt von
panischer Angst, dass das Volk (nach dem Totalversagen der Regierung) bei einer erneuten Abstimmung entweder "remain"
oder "No Deal" stimmen könnte.
Also scheut Frau May diese Möglichkeit wie der Teufel das Weihwasser.
Sie will auf Biegen und Brechen ihren, mit der EU ausgehandelten Vertrag durchboxen.
Warum sonst würde sie über diesen x-mal
abstimmen lassen. Mr. Bercow hat nun die Reissleine gezogen und das dürfte das Ende
ihrer Sturheit bedeuten.

zeit hatten alle

seit zwei jahren hatte man sich mit dem brexit abgetan.

heisst auf deutsch:
entweder wurde von vornherein ein auf ein scheitern gezielt gearbeitet, ohne sich grosse mühen zu machen da ein unmögliches nicht möglich werden sollte oder es beweisst das unsere heutige politiker mit ihren akademischen diplomen überfordert und unfâhig sind.

schluss aus buitte und england muss raus, mit ihrem eingefädelten chaos.

die labour ist schuld und hat immer nur darauf gearbeitet may zu boykottieren und auf ihren posten scharf zu sein.

Im Grunde ist es doch ganz

Im Grunde ist es doch ganz einfach. GB raus. Ohne irgendwelche Absprachen. Dann probieren die Briten das ein paar Tage ohne EU und dürfen dann über einen NEU-Eintritt verhandeln. Mit diesem fiele dann die Irlandproblematik wieder weg. Dann müssen die Briten sich überlegen, ob es besser draußen oder drinnen wäre. Beides ohne Rosinen und/oder Extrawürste. Eines muß aber klar sein, "backt to extra Saussage is not".

Wie wahr ist das doch noch

Ooh superman where are you now
When everything's gone wrong somehow
The men of steel, the men of power
Are losing control by the hour.
This is the time
This is the place
So we look for the future
But there's not much love to go round
Tell me why, this is a land of confusion.

Sang schon Phil Collins

11:43 von Jadawin2974

Bei einer nächsten Wahl haben die Briten
nur die Wahl zwischen Pest und Cholera.
Weder die Tories noch Labour (mit Corbyn) sind glaubwürdig genug um gewählt zu werden. Beide sind heillos zerstrittene
Vereine. Keiner von beiden wird dieses schöne Land und seine Bewohner in absehbarer Zeit in eine gute Zukunft führen.
Dieser Brexit hat eine solch zerstörerische
Kraft, dass dieses Land über viele Jahre darunter leiden wird.

@11:27 von Orfee

"Eine Verlängerung ist unrealistisch.
Es gibt dafür mehrere Gründe:
1. Orban,
2. Salvini,
3. FPÖ"

Die von Ihnen angeführten Herren bzw. Partei sind zwar immer für starke Sprüche, vielleicht auch eine Überraschung gut, ich zweifle jedoch daran, dass einer davon genügend Mut hat, hinterher der "Buh-Mann" zu sein. Daneben hat die EU ja noch genügend Möglichkeiten, Gegnern der Verlängerung ihren Standpunkt "abzukaufen", wenn sie es denn will.

Es wäre sehr interessant zu wissen, was hinter den Kulissen so verhandelt wird.

Andererseits wäre ein harter Brexit eine prima Chance Pragmatismus in den Prozess zu bringen. Ich glaube, das dann entstehende Chaos würde alle dazu zwingen, die nötigen Dinge schnell zu regeln, worüber man ansonsten wieder jahrelang debattieren würde. Die Chaosphase muss man eben aushalten.

@10:20 von siigrueblerxyz

"Gibt es nichts Neues im Brexitalltag? Aber ja, nämlich die Gesetzgebungsregel von John Bercow."

Diese Regel ist nichts neues, sondern uralte Konvention und geltendes Recht. Bercow hat sie nicht erfunden, und auch nicht völlig überraschend irgendwo ausgegraben, sondern sie ist eigentlich jedem Beteiligten wohlbekannt. Als Speaker ist es Bercows Aufgabe, das Unterhaus nach den geltenden Regeln zu leiten, er hat also gar keine andere Wahl.

Man kann die Regel schlecht finden, aber dann müsste man sie eben ändern statt nur über den zu schimpfen, der sie korrekt anwendet, weil sie im Moment eben gilt.

In Deutschland würde doch auch niemand ernsthaft vorschlagen, dass man das Grundgesetz auch mal ignorieren kann, wenn einem ein darin vorgesehenes Verfahren gerade etwas ungeschickt vorkommt.

Im Übrigen finde ich, dass Bercow mehr oder weniger der einzige ist, der in diesem ganzen Theater klaren Kopf behält und halbwegs souverän aussieht.

@Murdoch

"Mal sehen wer umfällt? Juncker hätte UK gerne noch ganz lange din und ich vermute der Austritt wird verschoben auf 2023/2024."

Ja aber der Zentralstaat europäischer Nationen ist noch nicht gegründet, daß Herr Juncker alles selber entscheiden kann.
Derzeit müssen alle 27 Staaten für die Verschiebung zustimmen.

Sonst hätte selbstverständlich Herr Juncker den Austritt verschoben oder sogar aufgehoben.

Wenigstens eines der 27 Länder wird doch wohl

dagegen stimmen was die Verlängerung angeht...
Man muss doch auch an die Briten denken die auf ihre 28 Mrd pro Woche warten. ;)

Nich schneller als GB

Bei dem morgen beginnenden EU-Gipfel rechnet Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker nicht mit einer ... Entscheidung zum Brexit. Es könne sein, dass sich die Staats- und Regierungschefs der EU-Mitgliedsstaaten nächste Woche erneut treffen müssten, sagte Juncker am Mittwoch im Deutschlandfunk...

Wir müssen über die Britten nicht schimpfen.
Die EU ist ja genau so wenig im Stande eine Entscheidung schnell zu treffen

@Bikky-kun um 10:55Uhr

Ich kann Ihre Ansicht hinsichtlich Mr.Bercow und der Regel von 16O4 nicht teilen und finde, daß hier etwas vorschnell geurteilt wird. Es wird 1.) unterstellt, daß es Mr. Bercow um den Ruf der britischen Demokratie geht. Kann es aber nicht auch sein, daß er nicht irgendwann als Sündenbock dastehen will? Man sollte auch nicht so tun, als ob jede britische Regelung sinnvoll wäre. Was die gefundene Regel betrifft, stammt sie aus der Zeit von Oliver Cromwell und war vermutlich geprägt von den politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Verhältnissen der damaligen Zeit. Ich bezweifle sehr, daß diese Regel auf das 21.Jahrhundert übertragbar ist. Mich würde auch interessieren, wo der qualitative Unterschied ist, ob ein Vertrag ein drittes Mal abgelehnt wird oder erst nach einer zu erwartenden minimalen Änderung! Eine Mehrheit der Bevölkerung wollte/will den Brexit und der Vertrag hatte als einziges Ziel, den ungeregelten Brexit zu vermeiden, den übrigens das Unterhaus auch nicht will.

Die haben der EU die

Die haben der EU die Kündigung zum 29. März geschickt!
Was danach kommt kann man in aller Ruhe verhandeln. Auf keinen Fall dürfen Sie Ende Mai an den Wahlen teilnehmen.

Hier geht es auch um....

.. die Frage der Verlässlichkeit auf Aussagen von Juncker &Co die eine Neuverhandlung kategorisch ausgeschlossen haben. Für eine Verlängerung haben sie gute Gründe eingefordert. Da kann man gespannt sein, welche Gründe für eine Verlängerung Frau May angibt.
Die Rolle des Speakers ist zu honorieren. Frau May lehnt eine 2. Befragung der Bevölkerung als " undemokratisch" ab, ihren Deal will sie aber zum dritten mal abstimmen lassen. Frau May misst mit zweierlei Maß.
Indiskutabel ist auch die Haltung von Frau Merkel in der Brexit-Frage: sie "......kämpft mit allen Mitteln für einen geordneten Brexit" sagte sie letztens. Frau Merkel hätte besser für einen Verbleib Großbritanniens in der EU kämpfen sollen, das wäre Ihre Aifgabe gewesen.

um 11:43 von DerGolem

"Ich halte es für ausgeschlossen, dass eine einstimmige Verlängerung durch die 27 EU-Staaten genehmigt wird."

Ich persönlich bin mir da nicht so sicher. Jeder, der sich einigermassen mit dem Brexit beschäftigt hat, weiß, dass ein No-Deal der Wirtschaft (GB, EU27 und Rest der Welt)schweren Schaden zufügen wird.

Siehe die Aussagen der Brexiteers, die sich von "blühende Landschaften" zu Zeiten des Referendums, von "in 10 Jahren wird es der Wirtschaft besser gehen" über "unsere Enkel werden davon profitieren" gewandelt haben.

Aktuell wird gerne Churchill (ironischerweise) zitiert und der "englischen Bulldogge die bis jetzt noch jede Krise überlebt hat".

Irgend jemanden wird ganz sicher die Schuld an der Misere zugeschoben werden. Aktuell ist es wohl Theresa May mit dem Schwarzen Peter.

Sollte es keine Verlängerung von Seiten der EU27 geben, dann kommt auf der Insel garantiert Sätze wie:

"Es war zum Greifen nah, es hätte nur noch 2 Wochen gebraucht. Aber die EU hat abgelehnt."

Mayday

Ich glaube GB braucht echte Hilfe. Die Frau am Steuer will unbedingt immer wieder gegen die Klippen fahren.
Erst habe ich sie nur für naiv gehalten, jetzt halte ich die May nur noch für dumm.

Abstimmen bis es passt

Es ist schon merkwürdig. Auf der einen Seite wird gegen ein zweites Referendum argumentiert, man könne nicht so oft abstimmen, bis es passt. Auf der anderen Seite wird der immer gleiche Deal dem Parlament mehrfach vorgelegt, bis es passt.
In beiden Fällen gilt aber, dass sich die Randbedingungen geändert haben. Das Volk hat auf Basis neuer Informationen eine andere Meinung zum Brexit entwickelt und sollte die äußern dürfen.
Und auch das Parlament kann erneut befragt werden, ob es den Deal möchte, wenn es die Möglichkeit zur neuen Abstimmung auch dem Volk zugänglich macht. Denn dessen Wille muss endlich wieder im Mittelpunkt stehen.

Absolut lächerliche Nummer von May

Der Zug ist abgefahren Frau May! Die EU wird die Verlängerung nicht genehmigen. Es wird beim 29.3.2019 bleiben und fertig. So schade ich den Brexit finde, ich mache mir keine Sorgen deswegen. Es ist sehr deutlich, dass die EU besser vorbereit auf den Brexit ist (auch auf einen harten Brexit) als Großbritannien. Schon logisch, dass die Briten nervös sind, die wissen ganz genau, dass sie selber nicht gut vorbereitet sind und einem Desaster entgegensehen.

Raus, raus, raus.

Schnellstens raus mit diesen Briten. Sie blockieren die gesamt EU. Hat schon mal jemand daran gedacht, dass dieses Getue ein System hat? Die EU beschäftigt sich nur noch mit den Briten. Alles andere, viel wichtigeres als dieses abgehalfterte Land, bleibt auf der Strecke. Je länger das Spiel dauert, um so größer ist die Wahrscheinlichkeit dass dies doch noch ein Keil in die noch geschlossene Front treiben wird. Der Stillstand in der Eu wird mit System befeuert. Das gesamte Gezerre schädigt die EU mehr als das angenommen wird. Ich denke die Engländer wissen ganz genau was Sie da tun. Und das mit System. Werft Sie raus und das schnellstens. Das kann nicht so schwer sei, die waren ja auch noch nie richtig drin. Und unsere Wirtschaft wird es unter Schmerzen verkraften.

Es reicht wirklich

Sollte die EU wirklich einer Verlängerung dieses schlechten Theaterstückes beschliesen, darf man mit Recht die Behauptung aufstellen, daß die EU nur eine alte Zahnlose Katze ist (wirtschaftlich gesehen). Wer so lahmarschig ohne seinen eigenen Gesetzen und Vorgaben folgend herumeiert wird nicht bestehen- tja die Geschichte der EU scheint eben doch endlich. Was BG betrifft- aktiviert doch eure Freibeuter, die haben euch schon einmal "gerettet". Aber ach so- ja jeder der Euch hilft wird von euch ja nach dem Erfolg gleich dem Scharfrichter überantwortet. Hier sollte die Eu wirklich aufpassen

Nichts Neues (re)

(10:20 siigrueblerxyz:)
"Es passiert aber etwas, nämlich dass u.U. termingebunden der No Deal eintritt, den das Parlament schon mit Mehrheit abgelehnt hat."

Sehe ich anders: Das Parlament hat die Regierung beauftragt, die Option des Harten Brexit auszuschließen – dadurch, daß eine annehmbare Lösung angeboten wird. Das Problem ist aber, daß die Regierung sowohl das Eine als auch das Andere nicht in der Lage ist zu liefern. Sie sind taub den Einwänden des Parlaments gegenüber und selbsverliebt und arrogant.
Nichts Neues hier, ganz recht.
Die Kiste ist verfahren, verschleppt und wenn es nun noch eine EU-Nation gibt, die sich profilieren möchte, dann ist in neun Tagen Pumpe.

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