Ihre Meinung zu: US-Gericht: Glyphosat für Krebsfall mitverantwortlich

20. März 2019 - 9:16 Uhr

Ein Amerikaner hatte jahrelang mit glyphosathaltigen Mitteln gearbeitet - und erkrankte später an Krebs. Ein US-Gericht urteilte nun: Das Produkt der Bayer-Tochter war dafür maßgeblich mitverantwortlich.

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Kommentare

Endlich Klarheit!

Es gibt schon sehr lange viele Studien, die das bestätigen. Jetzt ist es endlich bei den Gerichten angelangt. Glyphosat sollte sich auch biologisch abbauen. Auch das war und ist eine Lüge!
Ich hoffe, dass es nun weltweit verboten wird und Deutschland sich nicht mehr dagegen wehrt. Das war peinlich vom Landwirtschaftsminister.
Es sollte unmittelbar vom Handel verschwinden.
Und Bayer - ich bin ratlos, warum sie Monsanto und ihr Erbe kaufen wollten. Jetzt werden sie dafür bluten. Ich hoffe sie lernen jetzt endlich mal auch an die Erde zu denken und nicht nur an den Profit der Aktionäre und CEO's.

Mitleid der Geschworenen

Das allgemeine Problem bei Krebserkrankungen ist, dass die direkte Ursache einer Erkrankung niemals 100%ig ermittelt werden kann.
Wenn beispielsweise ein Kettenraucher an Lungenkrebs erkrankt, kann man zwar davon ausgehen, dass höchstwahrscheinlich der Tabak die Ursache war, aber eben nicht 100%ig, weil es auch bei Nichtrauchern Lungenkrebs gibt.

Nun gilt Glyphosat als wahrscheinlich krebserregend. Wüsste man wie häufig es Krebs auslöst, wäre es nicht wahrscheinlich sondern gesichert krebserregend.

Ich vermute, dass bei dem Gerichtsurteil das Mitleid der Geschworenen eine größere Rolle spielte, dass der wissenschaftliche Nachweis.

Das wundert wohl nur Bayer

Bayer musste ja unbedingt Monsanto aufkaufen - und das, obwohl sich die Klagen schon ankündigten und in der EU ein Verbot von Glyphosat anstand. Anders als die EU-Abgeordneten sind US-Amerikaner nicht so lobbyhörig.

Ich will auch

"Hardemans Anwältin Aimee Wagstaff sagte im Prozess, ihr Mandant sei dem Unkrautvernichter stark ausgesetzt gewesen, er habe das Mittel in einem Zeitraum von 26 Jahren mehr als 300 Mal angewendet."
Durchschnittlich elf Anwendungen im Jahr soll eine starke Exposition sein? Da kommen ja manche Hobbygärtner mit mehr daher. Wenn etwa 300 Anwendungen bereits zu einer Krebserkrankung führen könnten, dann müssten wir eine statistisch signifikante Zahl (Zehntausende) an Erkrankungen haben.
Solche Urteile ergehen in den USA wohl nach dem Prinzip Hoffnung, nämlich der Hoffnung der Jury Mitglieder, dass sie auch auf eine so wohlwollende Jury treffen, wenn Sie das nächste Mal die Hose verkehrt herum anziehen, weil keine Anleitung dabei war, deshalb stolpern und sich ein bisschen die Hand stoßen.

Haftung

Da hat Bayer wohl einen schlechten Deal abgeschlossen und nicht berücksichtigt, dass Amerika zuerst - nun bei Bayer (mit Glyphosat im Programm) zu hohen Verlusten führen kann.
Ob eine Rückabwicklung möglich ist?!

US Justiz

Hohe Strafen, wirre Geschworene. Es ist schon seltsam, was da passiert. Die Studienlage ist nunmal nicht auf der Seite des Klägers und selbst wenn sie es wäre: Zehn Einsätze im Jahr erfordern eichtig hohe Karzinogenität. Und selbst dann ist das kein Beweis woher der Tumor kommt.

In Deutschland wird so jemand halt therapiert, die Ursache wird untersucht und vielleicht verboten. Das ist auch nicht der relevante Kritikpunkt an Glyphosat.
Die Art, wie Glyphosat in Ökosysteme eingreift, der Einfluss unserer Landwirtschaft ist der Anker der Kritik. Die USA machen vor, wie Quadratkilometer große Agrarwüste aussieht. Die dauerhafte Erhaltung von Böden ist eine Frage.
Es gibt Alternativen zu Glyphosat, die alle wesentlich gefährlicher sind. Mit Glyphosat fällt eine Form der Landwirtschaft, die hohe Erträge liefert.

völlig unschädlich?

Der Kläger versprühte den Pflanzenvernichter 26 Jahre lang nahezu täglich auf seinem Grundstück. Bedauerlich jedoch nicht erstaunlich, dass er selbst daran erkrankte. Eine Lehre sollten wir daraus alle ziehen: Vorsicht mit Gift: ob in Feld und Wald, auf der Weltmeeren oder in der Luft. Und im eigenen Garten. Auch wenn auf der Packung steht: Jetzt NEU: Völlig unschädlich!

falsche Zuständigkeit

Ich weiß nicht, ob Roundup krebserregend ist. Ich weiß aber, dass eine US-amerikanische Laienjury dies nicht beurteilen kann.

Ich habe selber zweimal Lymphom gehabt, kenne mich also aus. Dies ist eine Krebserkrankung wo man in den allermeisten Fällen keine Ursache benennen kann.

Fehler

Viele meiner Bekannten und Freunde sind "beim" Bayer, teils in verantwortlichen Positionen. Fast alle haben sich vor der Monsanto-Übernahme sehr kritisch geäußert. Leider wollten die Entscheider das nicht hören, und sind das viel zu hohe Risiko eingegangen.

Man kann nur hoffen, dass Bayer durch die Prozessrisiken und letztlich den Wegfall/Verbot von roundup etc nicht existenzielle Probleme bekommt.
Derzeit spuckt das management ja noch große Töne.

Noch wichtiger ist, dass die industrialisierte Landwirtschaft den Schaden erkennt, den sie mit dem Aufbringen abertausender Tonnen von Gift auf die Äcker anrichtet. Für alle - nicht nur für einige erkrankte Farmer/Bauern.

Da wird der Aktienkurs sich

Da wird der Aktienkurs sich wohl wieder gen Süden bewegen und das zu recht. Wer aus dem Verkauf von Gift Kapital schlagen will, muss bestraft werden - wie hier über den Geldbeutel.

Mittlerweile eine Frage der Existenz !

Vollversagen von Vorstand und Aufsichtsrat der Bayer AG !!!

Für $ 63 Mrd. haben sich die Herrschaften von Bayer selbst ein tolles Kuckucksei in Nest gelegt.
Bei 11200 anhängigen Klagen stellt sich die Existensfrage, wenn schon ein Geschädigter $ 78 Mio. zugesprochen wird.

Und nun stellt sich desweiteren die Frage der Verantwortung. Letztlich gehören sämtliche Befürworter des Deals aus ihren Ämtern unverzüglich entfernt !!!

Gruß Hador

was bewegte Bayer den Laden zu übernehmen

war es ein abschätzbares unternehmerisches Risiko
welches die Manager da eingingen
oder Tollkühnheit

Wer mit Chemikalien hantiert und auch mit Agrar-Chemie,

dem sollte bewußt sein, daß er sich vor Hautkontakt und Atemkontakt sichern muß. Windrichtung beurteilen und dann die Chemikalie nutzen. Der Hersteller muß jedoch auch bei der Einführung eines neuen Produktes, dieses ausführlich testen und begutachten. Warum haben Länder Universitäten, die hier auch neutrale Analysen vornehmen können. Erst dann erfolgt die Freigabe: Produkt ohne schädliche Wirkungen auf Mensch und Tier. Wer die Kontrolle nicht durchführt, der muß für Schäden haften und als unverantwortliches Unternehmen u.U. vergesellschaftet werden.

Anwendung Glyphosat

Nicht das man mich falsch versteht, ich finde dieses Zeug muss weg vom Markt, genau wie DDT und ähnliches.
Aber kann es sich wirklich um eine Anwendung gemäß den Vorgaben des Herstellers handeln, wenn er das Zeug 300 mal in 27 Jahre eingesetzt hat? Das sind mehr als 10x pro Jahr?
Es kann ja wohl auch niemand erwarten das er nachdem er ein Flasche Rohrreiniger getrunken hat, Entschädigung vom Hersteller bekommt.

Gier frisst Hirn

Das umstrittene Unternehmen Monsanto zu schlucken zeigt nun die zu erwartenden Auswirkungen. Der Spruch heißt nicht umsonst: Gier frisst Hirn. Die Anleger werden es danken, wenn erst die Schadensersatzklagen in den USA anlaufen. Es wird dann nicht so glimpflich abgehen wie vor 70 Jahren als man noch als Teil der IG-Farben ohne moralische Bedenken alles produzierte was Gewinn abwarf. Damals wurde die Gemeinschaft in einzelne Unternehmen zerschlagen. „Ansonsten konnten die Betriebe ihre Arbeit fast wie zuvor weiterführen und eroberten in den folgenden Jahrzehnten erfolgreich die Weltmärkte, ohne einander dabei ernsthaft Konkurrenz zu machen.“ (Auszug aus Wikipedia)

Demnächst in Ihrem TV !

Dann wird wahrscheinlich unser Kompetenzduo für solche Fälle, d.h. also hier aus dem Bereich der Landwirtschaft und der Gesundheit im Duett gemeinsam verkünden, das Zeug ist sicher. Man will ja niemanden verprellen, Verbraucher und Bürger mal ausgeschlossen.
Bei der Boing 737 war ja nach dem TV-Auftritt eines jüngeren, ambitionierten Sprechers, von irgendeiner fliegenden Vereinigung , auch alles im sicheren technischen Griff. Erst als u.a. andere europäische Staaten Startverbote erteilten, wurde dann mal wieder post-reagiert. Mal wieder Glück gehabt.

Verantwortung

Möge der ehemalige Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt sich seine ganz persönliche Verantwortung in Sachen Glyphosat jeden Tag vor Augen halten ("Das sind Dinge, die ich auf meine eigene Kappe nehmen muss.", vgl. Zeit online vom 28. November 2017).

Mit der Übernahme kann Bayer

nun viel Gutes tun. Vor deutschen Gerichten wäre das nicht so umfassend möglich.

Es trifft nicht den Falschen

Es könnte sein, dass in diesem Fall das Urteil nicht gerechtfertigt ist.
Auf der anderen Seite trifft es nicht die Falschen.

Die Firma Monsanto hat einen legendär schlechten Ruf, den sie sich im Laufe der Jahre hart erarbeitet hat.

War ja klar!

Sobald die Amis den schwarzen Peter los sind, gehen die Klagen los. Wie dumm muss man aber sein eine Firma namens Monsanto zu kaufen? Schon seit Jahren hört man von gentechnisch verändertem Saatgut, Mitteln die im Verdacht stehen krebserregend zu sein und was entscheiden die geistigen Glanzlichter mit BWL- Abschluss von Bayer? Genau, KAUFEN!

Fachliche Richtigkeit durch Juristen?

Ich kenne mich berufsbedingt mit der Toxizität und Kanzerogenität gut aus - muss aber sagen, dass Juristen hier kräftig über Ihre Kompetenz hinausschießen. Bei rechtlichen Fragen wende ich mich ja auch nicht an den Apotheker.
Leider ist das Thema so "vergiftet", dass eine sachliche Diskussion nicht möglich ist, dieses Forum eingeschlossen. Und - auch Journalisten haben hier keine Fachkenntnis, sondern sorgen offensichtlich oft dafür, dass ihre (Privat?)Meinung verbreitet wird. Eine minimale Objektivität hätte erfordert, ein Fragezeichen an die Überschrift anzuhängen.

Monsanto wusste sehr früh von der Krebsgefahr.

Im ersten Fall bekam das Gericht Einblick in interne Unterlagen.
Und da diskutierte Monsanto - wie schon früher mal die Tabakindustrie - wie man das Bekanntwerden verhindern könnte.

Unser deutsches Institut:
"Der Plagiatsprüfer Stefan Weber erklärte ... , das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) habe für seinen Glyphosat-Bericht wesentliche Angaben von Herstellern des umstrittenen Unkrautgifts wörtlich übernommen. Der Bewertungsbericht des BfR und damit die wissenschaftliche Grundlage für die von der EU-Kommission vorgeschlagene Zulassungsverlängerung von Glyphosat für weitere zehn Jahre erfülle in wesentlichen Teilen die „Kriterien eines Textplagiats“, erklärte er."

Mal abgesehen davon, das

ich von "Chemie-Keulen" sowieso nicht viel halte, wird sich Bayer wohl in der Zukunft auf saftige Geldstrafen einstellen muessen...

Der moderne Wirtschaftskrieg ist wohl gerade erst am Anfang.

Die Firma an auslaendische Investoren verkaufen und dann den ebenfalls weltweit agierenden Mutter-Konzern mit "insider Wissen" schwaechen..., bzw. man weiss genau, "wie man sich die Finger von heiklen (kostspieligen) anstehnden Verfahren rein waschen kann..."

Das spart Betriebs-Spionage-Kosten...wenn TTIP zustande kommt, kann das internationale "Verklage-Spiel" wohl ein "Alltags-Szenario" werden...Aufgrund der laengeren Erfahrung der USA in diesen Angelegenheiten, wohl zu derren Vorteil...

@Carlos12

"Ich vermute, dass bei dem Gerichtsurteil das Mitleid der Geschworenen eine größere Rolle spielte, dass (als) der wissenschaftliche Nachweis." Ich habe mir mal erlaubt Ihren Autokorrekturfehler zu korrigieren. Zur Sache: Ganz klar ist es so! Das amerikanische Rechtssystem ist mit seinen theatralischen Rechtsanwälten und dahergelaufenen Laien namens "Geschworene", die nur dafür da sind auf emotionaler Ebene beeinflusst zu werden um den Daumen zu heben oder zu senken, damit ein so genannter Richter die von den Geschworenen "festgestellte" Unschuld laut verkünden darf oder nach Feststellung der Schuld häufigst total realitätsfremde Urteile fällt, für mich kaum ernst zu nehmen.

Lupenreiner Rechtsstaat?!

Ist schon auffällig, dass nie jemand gegen Monsanto gewonnen hatte, solange es noch ein amerikanischer Konzern war. Sicher nur ein Zufall ohne Zusammenhang.

Untrechtsstaat

Wäre Monsanto jetzt noch ein US-Unternehmen, wäre das Urteil wahrscheinlich anders ausgegangen. Die Lobbyarbeit hat eklatant versagt. Dabei kann man Glyphosat angeblich sogar trinken....

@ 08:48 von eibe59

"Endlich Klarheit!
Es gibt schon sehr lange viele Studien, die das bestätigen. Jetzt ist es endlich bei den Gerichten angelangt. Glyphosat sollte sich auch biologisch abbauen. Auch das war und ist eine Lüge!"
.
Wo haben Sie Ihre Weißheiten her?
Die WHO, die europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit, die europäische Chemikalienagentur und viele andere sind da anderer Meinung.
Glyphosat wird unter anderem deswegen eingesetzt, weil es eine NIEDRIGE Toxität bei Tieren hat. Sie müssen das z.B. Ratten schon Grammweise einverleiben, damit die Hälte tot umfällt. Außerdem ist es nicht toxisch für Insekten (Bienensterben). Eine krebserzeugende Wirkung ist NICHT nachgewiesen.
.
Aber vielleicht lassen Sie uns teilhaben an Ihren Forschungsergebnissen irgenwelcher Öko-Institute?

zweischneidiges Schwert

Einerseits kann man angesichts des Schlages gegen Glyphosat nur applaudieren.
Andererseits gehen mir die amerikanischen Gerichte auf den Senkel mit ihrer großzügigen Bereitschaft Millionenabfindungen zuzusprechen, wenn der Beklagte kein US-Konzern (mehr) ist.

Ein lustiges Land, in dem

Ein lustiges Land, in dem nicht Mediziner, sondern eine Jury darüber urteilt, ob ein Mittel krebserregend ist.
Der Mann war dem Mittel nicht ausgesetzt, sondern er hat es angewendet!
Wie steht so schön auf den Verpackungen: Nicht in Hände von Kindern gelangen lassen!

Es war mir bisher nicht

Es war mir bisher nicht bekannt, daß beim Zukauf einer Firma die von dieser in den Jahren zuvor aufgehäuften Schäden übernommen werden müssen. Da haben die Juristen von BAYER wohl geschlafen ? Wo jetzt ein Präzedenzfall geschaffen wurde - und dazu noch mit Entschädigungsleistungen jenseits aller Vorstellungen ! - ist das Ende dieser großen Firma absehbar, denn es werden sich sehr viele weitere Anspruchsteller melden und mit wenig Risiko prozessieren.

Rettet die Bienen und die Umwelt und die Gesundheit

Das besprühen von allen mitteln heist auch das es ins Wasser gerät. Organische Produkte sind wiederum ineffizient zu produzieren und die Nutzung von Organischen Düngemittel ist auch schädlich und geht auch ins Wasser. Dünge mittel im Wasser wird entweder getrunken oder vergiftet Tiere oder führt zu Algenwachstum wodurch weniger Sauerstoff im Wasser ist und somit Fische ertrinken. Ebenso können die Gesundheitlichen Vorteile von Organischen Lebensmitteln nicht Wissenschaftlich belegt werden.

Es ist eine Sünde gegen die Umwelt das wir noch nicht genetisch manipulierte Lebensmittel erlauben. Solche müssen nicht besprüht werden und können effizient hergestellt werden, selbst während Globaler Erwährmung das Wetter verändert. Genetische manipulation ist die schnellere Variante was wir mit allen anderen Lebensmitteln über mehrere Generationen getan haben (selective breeding). Wenn man unsicher bei einem Gemüse ist kann man die Fortpflanzung der Pflanze genetisch blockieren.

Der Vorstand müsste eigentlich abtreten

Glyphosat ist ein Gift und gehört nicht auf die Äcker. Ich kann nicht verstehen, warum sich Politiker(innen) vor Bayer stellen und den Einsatz dieses Giftes dulden. Eine solche Politik muss abgewählt werden.
Dass Monsanto für Bayer ein Milliardengrab werden könnte, wurde schon vor der Übernahme öffentlich diskutiert. Schade für die Mitarbeiter, die (vermutlich) zur Schadensbegleichung entlassen werden müssen. Eigentlich gehört der Vorstand ausgetauscht.

>>Die Jury in San Francisco

>>Die Jury in San Francisco gelangte zu dem Urteil, dass das glyphosathaltige Mittel Roundup der Bayer-Tochter Monsanto ein "erheblichen Faktor" für die Krebserkrankung des Klägers Edwin Hardeman gewesen sei.<<

Alle Achtung: Wo sich Wissenschaftler weltweit noch uneins sind, haben die Geschworenen eines Gerichts in SFO - vermutlich sämtlich hochqualifizierte Forscher auf diesem Gebiet - jetzt die Wahrheit herausgefunden.
So geht Wissenschaft …

Was nun Herr Altmeier? Muss man die Unternehmen jetzt auch

noch vor sich selbst schützen?
Die Shareholder von Bayer und Monsanto sind im wesentlichen anglo-amerikanische institutionelle Anleger. Die holen sich jetzt über Verlustvorträge den deutschen Steuerzahler mit ins Boot. Wenn man die Schadensersatzleistungen die deutsche Unternehmen leisten mit in die Leistungsbilanz aufnehmen würde, dann relativiert sich der deutsche Exportüberschuss gegenüber den USA gewaltig...

Ein lustiges Land, in dem

Ein lustiges Land, in dem nicht Mediziner, sondern eine Jury darüber urteilt, ob ein Mittel krebserregend ist.
Der Mann war dem Mittel nicht ausgesetzt, sondern er hat es (falsch) angewendet!
Und das jahrzehntelang fast jeden Monat.
Wie steht so schön auf den Verpackungen: Nicht in Hände von Kindern gelangen lassen!
.
Entgegen der Meinung aller selbsternannten Öko-Spezialisten ist eine krebserzeugende Wirkung nicht nachgewiesen.
Oder hat jemand etwas über das große "Landwirt-Sterben" gehört?

Nochmal vielen Dank

an Christian Schmidt und die CSU, der in fast schon arglistischer manier dafür sorgte, dass Gyphosat in Deutschland im großen Stil weiter die Böden verseuchen kann.

@um 09:37 von Drumknott
"Leider ist das Thema so "vergiftet", dass eine sachliche Diskussion nicht möglich ist"
EIne sachliche Diskussion war noch nie möglich und wurde von Monsanto mit allen Mitteln bekämpft.
Inzwischen ist eben bekannt, wieso dies die Politik von Monsanto ist. Im übrigen hat das gleiche Unternehmen schon bei Agent Orange behauptet, es führe nicht zu gesundheitlichen Schäden. Es ist also bei weitem nicht die erste Lüge, die das Unternehmen verbreitet.

Aufgrund der USA äußerst weitverbreiteten..

Angewohnheit, insbesondere ausländische Konkurrenzunternehmen nur allzu gern immer mit horrenden Schadenersatzforderungen und mittels dahingehend "frisierten" angeblich wissenschaftlich fundierte Gutachten zu bekämpfen, die jedoch häufig lediglich das einzige Ziel verfolgen, die aus Laien bestehende Gerichtsjury zu beeindrucken und zu überzeugen, traue ich den Amerikanern in dieser Angelegenheit jedenfalls ausdrücklich NICHT über den Weg!

Ohne eine weitergehende wissenschaftliche Bestätigung durch Gutachten auch von ausserhalb der USA stehende Forschungsinstitute, vertraue ich diesen amerikanischen Ergebnissen aus den vorgenannten Gründen jedenfalls ausdrücklich NICHT!

Produkt war maßgeblich mitverantwortlich?

Dann ist Fastfood auch maßgeblich mitverantwortlich für Herzinfarkte, Computerspiele für Adipositas und das Fernsehen insgesamt für sämtliche psychische Erkrankungen...

hätte ein US-Gericht

auch so entschieden, wenn Bayer nicht mit ins Geschäft gekommen wäre?

@um 09:36 von Zeitungsjunge

Volle Zustimmung, lieber Kollege! ;-)

"... und was entscheiden die geistigen Glanzlichter mit BWL- Abschluss von Bayer?"

Vielleicht gingen diese Glanzlichter von der durch die deutsche Politik gelebten üblichen Unantastbarkeit deutscher Manager aus?

>>Der Leverkusener Pharma-

>>Der Leverkusener Pharma- und Agrarchemie-Konzern, der den Glyphosat-Entwickler Monsanto im vergangenen Sommer für 63 Milliarden Dollar übernommen hatte, sieht sich in den USA wegen des Unkrautvernichtungsmittels insgesamt mit etwa 11.200 Klagen konfrontiert.<<

Bayer, das war wohl ein Griff in das T-Häuschen.

PS. Glyphosat zerstört alles Gesunde in einem menschlichen Körper! Dr. Dietrich Klinghardt. (youtube)

@09:23 von Sisyphos3

... was bewegte Bayer den Laden zu übernehmen ...

Ich bin da wirklich mal Ihrer Meinung. Was zum Geier hat die dazu bewegt? Haben die das nicht vorher geprüft? Oder glauben die etwa, dass die Versklavung der Landwirtschaft durch Gen-Produkte ewig so weiter geht? Auch die werden sich irgendwann wehren!

Oder wollten die einfach mal die "Evil-Company" sein und das nicht immer den Amerikanern überlassen?

@Drumknott 9.37

Ich weiß natürlich nicht, wie das in den USA gehandhabt wurde, aber deutsche Gerichte beauftragen vereidigte Sachverständige mit der Erstellung eines Gutachtens, wenn Fragen zu klären sind, die außerhalb des juristischen Kompetenzbereichs liegen.

Bedauernswerte Bayer-Aktie?

Als Bayer seinerzeit ankündigte, Monsanto übernehmen zu wollen, dachte ich: Das kann doch nicht deren Ernst sein! Bayer hat an sich einen guten Ruf und will ihn sich mit einem der meistgescholtenen Unternehmen verderben. Denn der Krebsverdacht von Glyphosat ist nur ein Aspekt. Weitere Verdachtsmomente sind die gehäuften Mensch- und Tiergeburten mit offenem Rücken und andere Missbildungen. Das Verwerflichste an Monsantos Glyphosat-Strategie aber war das Anstreben von Abhängigkeitsverhältnissen der Bauern in aller Welt: Nur das gentechnisch veränderte Saatgut ist gegen Glyphosat resistent. Somit sind die Bauern gezwungen, das überteuerte resistente Saatgut mit abzunehmen. Vor allem in Entwicklungsländern wurden arme Bauern über den Tisch gezogen, indem sie sich mit billigen Krediten an Monsanto banden und nun bis in den Ruin abgezockt werden. Diese moralisch abgründige Masche führt Bayer fort. Warum diskutiert niemand darüber? Stattdessen macht man sich nur Sorgen um die Bayer-Aktie.

Richter übersteigen ihre Kompetenz

Man kann über Bayer sagen was man möchte aber das Gerichtsurteil scheint mir sehr aus der Luft gegriffen.
1. Krebs ist die Haupttodesursache für alte Menschen und jährlich erkranken allein in den USA abertausende Menschen daran. Natürlich ist da rein statistisch gesehen mal jemand dabei der mit glyphosat gearbeitet hat. Der Krebs kann aber auch 1000 andere Ursachen haben und niemand kann genau sagen woher er nun kommt.
2. Warum entscheiden Richter darüber. Wenn dann sollte es doch wohl um ein ärztliches Gutachten gehen oder nicht. Ein Richter hat keinerlei Kompetenzen über die toxizität von Substanzen zu urteilen.
3. Alle regnen sich hier über Glyphosat auf weil es vielleicht Krebserregend ist. Wisst ihr was sicher Krebserregend ist? Alkohol und niemand kümmert sich darum. Sehr wahrscheinlich hat diese Person schon mehr als 300 man diese teuflische krebserregende Substanz konsumiert aber das kümmert natürlich niemanden. Hauptsache es gibt einen Sündenbock.

Unglaublich @ Ritchi

was Sie da schreiben!
Ihr Zitat
"Durchschnittlich elf Anwendungen im Jahr soll eine starke Exposition sein? Da kommen ja manche Hobbygärtner mit mehr daher."

Mir als gelernten Gärtner dreht sich bei Ihren Sprüchen der Magen um.
Erstens weil Sie keine Ahnung vom Gärtnern haben, denn wenn in einem Hobbygarten jemand elfmal "Roundup" einsetzt der sollte besser den Garten abgeben oder mal nach einer Hacke greifen, gärtnern ist dessen Ding nicht.
Und von Medizin bzw deren Studien verstehen Sie auch nichts, denn es gibt anerkannte Studien ob Roundup krebseregend ist oder nicht. Die Studien besagen es ist, doch wie bei allen Studien kann da nichts 100% sein, sondern "nur" wahrscheinlich 100% aber das ist Grund genug das Zeug zu verbieten.
Damit Sie's verstehen das Zigaretten Lungenkrebs machen k ö n n e n bezweifelt niemand mehr, doch zwangsläufig erkrankt jeder Raucher nicht.

@ 09:38 von krittkritt

"Monsanto wusste sehr früh von der Krebsgefahr."
.
Nein.
.
Weil die Krebsgefahr nicht belegbar ist!
Sie können hier noch tausendmal Krebs, Krebs, Krebs, schreiben, dadurch wird es nicht wahr!

Glyphosat wird seit mehr als 40 Jahren verwendet. Ist Ihnen ein signifikanter Anstieg von toten Kleingärtnern, Eigenheimbesitzern und Landwirten aufgefallen?

Das ist Öko-Terror! Chemie kann nur böse sein!

Als Beleg die Entscheidung einer amerikanischen Jury heran zu ziehen ist fragwürdig.
Wie viel Mio. gibt´s wenn man sich mit heißem Kaffee verbrüht (stand ja nicht auf dem Becher!)?

Lesen Sie die Studien dazu! Lesen Sie den Test der IARC und die Testmethoden.
Es gibt weltweit zahlreiche Studien unabhängiger Institute.
Belegen Sie mir Ihre Behauptung.

Mich überrascht hier mancher Beitrag

Untersuchungen haben ergeben, dass Glyphosat Krankheitsverursachend sein kann. Somit ist für mich ganz klar, es darf nicht mehr eingesetzt werden. Alleine die Übergangsregelung in der deutschen Diskussion und das Handeln des damaligen Landwirtschaftsministers werte ich als wissentlich in Kauf nehmende Gefährdung der Gesundheit. Nun stellt ein US-Gericht klar, dass es Verursachend sein kann... das zweifeln wie nun wieder an? Beim Diesel-Skandal da vermissen wird in unserer Rechtsprechung dass was USA kann - immer so wie man es gerne baucht.
Fakt ist, es ist Gesundheitsgefährden, Fakt ist auch, dass u.a. durch dieses Zeug unsere Insekten massiv dezimiert werden, was wiederum auch eine Gefährdung unserer Gesundheit darstellt, Keine Bestäubung, kein Obst, kein Getreide …. keine Vögel, keine … es trägt zur Gefährdung unserer gesamten Nahrungskette bei - Da diskutiert man noch ?

@Schalk01

"Aber kann es sich wirklich um eine Anwendung gemäß den Vorgaben des Herstellers handeln, wenn er das Zeug 300 mal in 27 Jahre eingesetzt hat? Das sind mehr als 10x pro Jahr?"

Er hat vermutlich nicht 300x das gleiche Feld besprüht.

Schon vor dem Verkauf von Monsanto klar.

Jeder, der Glyphosat/Roundup benutzt, weiß, daß eine in der Beschreibung angegebene Dosierung auf Dauer nicht ausreichend ist.
Da sich Resistenzen bilden, ist man quasi gezwungen die Dosierung über die Jahre höher zu schrauben. Mit den sichtbaren, gesundheitlichen Konsequenzen.
Das wussten auch die Hersteller.
Daß Bayer so naiv war, zu glauben, daß die von Monsanto finanzierten Gutachten irgendeine sinnvolle Aussagekraft haben oder sogar vor Gericht ins Gewicht fallen würden, hat mich schon damals nur den Kopf schütteln lassen über diese Unternehmensführung.
Monsanto war immer schon eine heiße Kartoffel!
Die Vernichtung der Olivenhaine über Nacht, z.B. in Italien, um eigenes Saatgut und entsprechende Herbizide aufzuzwingen, wird sicherlich auch noch irgendwann mal aufgerollt.

Nochmal herzlichen Glückwunsch an das professionelle Team von Bayer.
Weiter so..

Ich bin hundertprozentig

davon überzeugt, dass Glyphosat krebserregend ist. Dafür gibt es genügend Betroffene.
Obweil es sogar für einen Leien klar war, dass bei einer Übernahme von Monsanto die Firma Bayer in große finanzielle Schwierigkeiten kommen würde, wurde die Fusion nicht unterbunden.
Sollte die Firma Bayer nun in Not geraten, darf auf keinen Fall der Steuerzahler dafür eintreten.
Dummheit und Gier schützen nicht vor Strafe.

Keine Ahnung.....@Lim2010

Ich bin Gärtner und komme aus der Landwirtschaft und versichere Ihnen - es gibt keine wirkliche Möglichkeit die Windrichtung -
Ihr Zitat:
" Wer mit Chemikalien hantiert und auch mit Agrar-Chemie, dem sollte bewußt sein, daß er sich vor Hautkontakt und Atemkontakt sichern muß. Windrichtung beurteilen und dann die Chemikalie nutzen. "
- zu garantieren in der freien Natur.

Erlebe ich tagtäglich zwischen intensiv genutzten Feldern in einer überwiegend ländlichen Region, die leider zu einer beliebten Urlaubsgegend wurde.
Leider nicht wegen der Gäste, sondern weil sich der Bio-Anspruch nur bedingt einhalten lässt.
Allerdings setzt ein Umdenken der Bauern ein zum Wohle der Umwelt & der Menschen.

Jetzt müßte auch der Dümmste

Jetzt müßte auch der Dümmste gecheckt haben, warum sich Monsantos von Bayer für 54 Milliarden aufkaufen ließ. Damit die Bayers jetzt für Monsantos die anstehenden Schadensfälle letztlich in Milliardenhöhe übernehmen dürfen und da werden die Amis garantiert doppelt und dreifach zuschlagen, auch um ihren amerikanischen Monsantosladen wieder ins Rennen und den bald ehemaligen Konkurenten Bayer in den Ruin zu treiben. Monsantos aber wird letztlich mit den vielen Milliarden seines Kaufpreises von Bayer wie ein Phönix aus der Asche wiederentstehen und hat seinen Konkurenten so total zerstört. Möglich wurde das alles weil sich der Bayervorstand und alle weiteren Entscheidungsträger unbemerkt (?) von den Amis unterwandern ließen und so die Entscheidung zum Monsantoskauf getroffen wurde. Ein klassischer Fall von Kriegsführung mittels einbringen eines Trojanischem Pferdes beim Gegner. Komisch, dass das viele von Anfang an schon so vermutet haben, nur nicht den blinden Bayerverantwortlichen.

09:01, und-nachts-da-ruft

>>Anders als die EU-Abgeordneten sind US-Amerikaner nicht so lobbyhörig.<<

Interessante Aussage.

Sie vergleichen also "die" EU-Abgeordneten mit "den" US-Amerikanern.

Sind das in Ihren Augen beides homogene Gruppen?

Und Sie haben schon mitbekommen, daß es hier um ein Gerichtsurteil geht?

Von dem Moment an ?

Seitdem Glyphosat nicht länger amerikanisch ist, ist es auch in den USA gefährlich. So sieht es zumindest aus.

Ein Schelm wer fieses dabei denkt.

ich habe kein mitleid mit bayer

alle habne gewusst das tausende klagen gegen monsoto in den usa auf eis gelegt, gespert und ignoriert wurden solange diese giftmischungsfirma unter amerikanischer hand war.

man wusste auch bei einer übernahme sind die neuen bezitzer für alle damaligen aufgetretenen schäden mitverantwortlich.

die arroganze der beyer-ag râcht sich. alos werden die dummen deutschen wieder zahlen.

09:04, Ritchi

>>Durchschnittlich elf Anwendungen im Jahr soll eine starke Exposition sein? Da kommen ja manche Hobbygärtner mit mehr daher.<<

Solche Hobbygärtner kenne ich auch. Sie sind allerdings seltener geworden. Ich erinnere mich an den Gartenschuppen meines "Nennonkels" Rolf, in den Sechzigern. Mit dessen Inhalt hätte man eine mittlere Kleinstadt auslöschen können.

Er ist übrigens nicht alt geworden.

Richtiges Urteil - Monsanto war ein Fehlkauf!!

Richtiges Urteil aus den USA und ueberfällig. Glyphosat gehört vom Markt! Außerdem sehe ich es schon lange so, dass der Kauf von Monsanto durch Bayer falsch und ein Fehlkauf war. Offenbar haben die USA massiven Druck auf Bayer gemacht damit die Monsanto kaufen.

Bayer sollte sich lieber auf die Medizinsparte besinnen und hier könnten die mit Medikamenten gegen Tropenviren und anderes punkten.

Von daher wuensche ich den Klägern auch als Aktionärin viel Erfolg:

https://www.tagesschau.de/wirtschaft/bayer-glyphosat-usa-101.html

Für Bayer ist dieser Fall hochbrisant, da es sich um einen richtungsweisenden "Bellwether Case" handelt. Damit ist im US-Recht eine Art Musterfall in einem Massenverfahren gemeint. Er könnte die Richtung für mehr als 760 weitere bei dem Gericht in San Francisco anhängige Verfahren vorgeben.

Was Bayer und Monsanto hier gemacht haben, wäre auch bei uns als vorsätzliche Gesundheitsschädigung strafbar (StGB § 223).

@Drumknott - 09:37

"Leider ist das Thema so "vergiftet", dass eine sachliche Diskussion nicht möglich ist, dieses Forum eingeschlossen. Und - auch Journalisten haben hier keine Fachkenntnis, sondern sorgen offensichtlich oft dafür, dass ihre (Privat?) Meinung verbreitet wird."

Da Sie als Fachmann die Kompetenzen von Juristen und Journalisten zu Glyphosat infrage stellen, möchte ich nicht unerwähnt lassen, dass im Vorspann Skepsis und Zweifel durch das Verhalten der Hersteller und den politischen Entscheidungsträgern in die Welt gesetzt wurden. Das war alles andere als ein offener Umgang mit der Schaden-Nutzen-Abwägung.

Studien zu Glyphosat wurden unter Verschluss gehalten und mussten erst kürzlich durch Urteil des EuGH zugänglich gemacht werden, weil das Gericht das öffentliche Interesse daran höher bewertet hat als die dazu betriebene Geheimniskrämerei.

Wer Aufklärung verhindert, darf sich hinterher nicht über mangelnde Fachkompetenz beklagen.

Glyphosat und die Bayer-Aktionäre!

O, ha, ihr Lieben der Öffentlich Rechtlichen Medien, da habt ihr aber - wenn ich die Kommentare r i c h t i g verstehe, auch d a s zwischen den Zeilen, in ein Wespennest gestochen. Der Name des Nestes?
- Bayer-Aktie -
Plötzlich gibt es unglaublich viele "Kenner" der Landwirtschaft, der Krebserkrankungen, also sog. "Mediziner" die auch noch, man staune bestens juristisch geschult sind, selbst in der zugegeben uns fremden(befremdlichen) amerikanischen Justiz.
Allerdings werde ich den Verdacht nicht los das der wahre Grund für die "Schönrederei" & die "Ab-wiegeleien", die sich mit den Worten: "Es kann nicht sein, was nicht sein darf" beschreiben lassen, Geldverluste sind und zwar reichlich.
So ist das eben!
Wer wissentlich mit fragwürdigem Feuer spielt, muss mit verbrannten Fingern rechnen.
Einen schönen Frühlingsanfang wünsche ich allerseits.

Weiterhin hat Monsanto die EU-Behörden

Weiterhin wissen wir ja zu dem hier:

https://www.tagesschau.de/wirtschaft/bayer-glyphosat-usa-101.html

Bayer hat in den USA wegen des umstrittenen Unkrautvernichtungsmittels Glyphosat vor Gericht einen schweren Rückschlag erlitten. Die Jury in San Francisco gelangte zu dem Urteil, dass das glyphosathaltige Mittel Roundup der Bayer-Tochter Monsanto ein "erheblichen Faktor" für die Krebserkrankung des Klägers Edwin Hardeman gewesen sei.

dass Monsanto die EFSA und andere geschmiert und bestochen hat.

Siehe hier beim Spiegel:

http://tinyurl.com/y8dsra4h
Spiegel: Hat Monsanto Behörden manipuliert? (Donnerstag, 09.11.2017 08:00 Uhr)

Diese "Monsanto Papers" zeichnen das Bild eines Konzerns, der weniger Wert auf Fakten und Vorsorge legt, sondern sich darum bemüht, Wissenschaftler für seine Zwecke einzuspannen - für die Sicherung des wichtigsten Produkts. Egal ob dieses Produkt möglicherweise gesundheitsschädlich ist.

Glyphosat gehört verboten

Es gibt doch genug Studien bereits und Erfahrungsberichte. Vieh, das mit Futter genährt wird, das auf einem Glyphosat Boden angebaut wurde, bekommt bei den Nachkommen Missbildungen. Entsprechende Videos auf Youtube sind sicherlich kein Fake. "Glyphosat missbildungen". Aber die Regierung und alle tun so, als sei es nichts... (????)

Lobbycontrol hatte vor Interessenskonflikten bei der EFSA gewarn

Zusätzlich hatte lobbycontrol schon 2011 vor veschleierten Interessenskonflikten bei der EFSA gewarnt:

http://tinyurl.com/jro8wot
lobbycontrol: Verschleierte Interessenkonflikte bei Europäischer Behörde für Lebensmittelsicherheit (14. September 2011)

Wie gestern bekannt wurde, sind erneut ExpertInnen, die die Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) in Fragen der Sicherheit von Nahrungsmittelzusätzen beraten, von Interessenkonflikten betroffen. Bereits in den vergangenen Monaten wurde die EFSA mehrmals wegen ihres mangelhaften Umgangs mit Interessenkonflikten kritisiert.

und 2016 wurde gewarnt, dass die EFSA eine Lebensmittellobbyistin als Kommunikationschefin eingestellt hat:

http://tinyurl.com/guuhh78
lobbycontrol: EFSA stellt Lebensmittellobbyistin als Kommunikationschefin ein (4. April 2016)

Darueber hinaus laufen auch in Deutschland Strafanzeigen gegen Monsanto.

Hier zu den Strafanzeigen und eine EU-Gerichtsentscheidung

Hier zu den Strafanzeigen die in Deutschland gegen Monsanto und Co laufen:

http://tinyurl.com/y5s74v33
topagrar: NGOs stellen Strafanzeige gegen Monsanto, BfR und Efsa (21.04.2016)

Ein Bündnis von acht Umweltorganisationen hat Anzeige gegen Monsanto, das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) und die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (Efsa) erstattet. Sie unterstellen ihnen Betrug bei der Bewertung von Studien über die Krebsgefahr von Glyphosat. Nun muss die Justiz prüfen.

und auch das Gericht der EU hat gegen Monsanto geurteilt, dass Monsanto die Studien freigeben muss:

http://tinyurl.com/y44eyusx
Spiegel: EU-Lebensmittelbehörde muss geheime Glyphosat-Studien veröffentlichen (Donnerstag, 07.03.2019 10:38 Uhr)

Die EU-Lebensmittelbehörde Efsa hatte sich geweigert, Studien über den Unkrautvernichter Glyphosat herauszugeben. Das war unzulässig, urteilte das Gericht der Europäischen Union nun - die Daten müssen freigegeben werden.

10:15, morph63

>>Dass Monsanto für Bayer ein Milliardengrab werden könnte, wurde schon vor der Übernahme öffentlich diskutiert. Schade für die Mitarbeiter, die (vermutlich) zur Schadensbegleichung entlassen werden müssen. Eigentlich gehört der Vorstand ausgetauscht.<<

Monsanto wurde nicht wegen Glyphosat von Bayer aufgekauft. Der Patentschutz für das Mittel ist abgelaufen, es wird mittlerweile hauptsächlich von asiatischen Firmen hergestellt, die mit Monsanto nicht die Bohne zu tun haben.

Es werden mit Sicherheit keine Mitarbeiter wegen dieses Urteils entlassen. Bayer kratzt so etwas eher wenig. Schauen Sie sich doch mal den gesamten Umsatz dieses Konzerns an. Wenn ich Anlageberater wäre, dann würde ich empfehlen, in ein paar Tagen, wenn die kurzfristige Börsenpanik sich dem Ende zuneigt, Bayer-Aktien zu kaufen. So kann man risikoarm Geld erspekulieren, denn Bayer ist ein gesundes Unternehmen.

Ja und nein

Bzgl dem, was Sie im letzten Absatz geschrieben haben, gebe ich Ihnen recht.
Das Thema war bereits vor der Übernahme bekannt.
Welch ein Wahnsinn, dieses Unternehmen noch zu übernehmen.
Und überhaupt:
Es zeigt sich, dass es höchst gefährlich sein kann, überhaupt in den USA ein produzierendes Gewerbe zu betreiben.
Beispiele wie VW oder jetzt Glyphosat zeigen, dass die Risiken bei Schadensersatzforderungen überhaupt nicht abgeschätzt werden können.
Urteile durch das US-Gerichtswesen sind besonders in der Höhe nicht nachvollziehbar.

Die Aussagen in Ihrem 1. Absatz teile ich allerdings so pauschal nicht. Wenn ich einige Trophen RoundUp auf meine Unkrautblätter im Garten verspritze, gibts kein Krebsrisiko!
Es kommt doch immer auf die Art der Anwendung an.

@ um 09:15 von Stefanqwer

"völlig unschädlich?
Der Kläger versprühte den Pflanzenvernichter 26 Jahre lang nahezu täglich auf seinem Grundstück. ..."
.
Weniger als durchschnittlich einmal im Monat ist bei Ihnen 'nahezu täglich'?
Interessante Auslegung von Fakten.

Objektivität der US-Gerichte? Nein danke!

Ja, das ist der Kern einer US-Gerichtsbarkeit.
Deshalb müsste eigentlich jedes ausländische Unternehmen gewarnt sein, in den USA zu investieren.
Die Risiken nicht einfach nicht kalkulierbar.

10:50, schmokie

>>Das Verwerflichste an Monsantos Glyphosat-Strategie aber war das Anstreben von Abhängigkeitsverhältnissen der Bauern in aller Welt: Nur das gentechnisch veränderte Saatgut ist gegen Glyphosat resistent. Somit sind die Bauern gezwungen, das überteuerte resistente Saatgut mit abzunehmen. Vor allem in Entwicklungsländern wurden arme Bauern über den Tisch gezogen, indem sie sich mit billigen Krediten an Monsanto banden und nun bis in den Ruin abgezockt werden. Diese moralisch abgründige Masche führt Bayer fort. Warum diskutiert niemand darüber?<<

Weil Monsantos Patent für Glyphosat abgelaufen ist und deswegen die Masche, die Sie korrekt beschreiben, nicht mehr zieht.

"mitverantwortlich"

Nun, diese Rechtsprechung halten ich für sehr problematisch, denn:

1) Das Mittel wurde zugelassen, es ist einfach zu kaufen. Von wem wurde es zugelassen? Weshalb eigentlich? Der ist auch "mitverantwortlich".

2) Gene spielen eine Rolle. Jetzt könnte Bayer nach US-Recht wohl auch den Geschädigten dazu zwingen seine DNA zu untersuchen. Hat er bestimmte Gene, die in Verbindung mit Krebs gebracht werden ist er auch "mitverantwortlich", da er es vorher nicht überprüft hatte.

3) Das alles schließt die Mitverantwortung des Konzerns nicht aus.

Also ist am Ende niemand schuld?

***

Das mal abgesehen davon, dass ich der Meinung bin, dass man als erstes die Erhaltung eines gesunden Ökosystems anstreben sollte. Die Folgen für die Tier- und Pflanzenwelt sind nicht unerheblich und das Bienensterben hatten die US-Amerikaner schon vor uns. Dort wurde schon Alarm geschlagen, und wir machten einfach weiter, bis wir das auch hatten... (Bitte um Korrektur, falls ich das falsch in Erinnerung habe.)

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