Ihre Meinung zu: Euroschau: Neue Geldspritzen für die Banken?

7. März 2019 - 2:37 Uhr

Europas Geldpolitik kommt aus dem Krisenmodus nicht heraus. Weil die Konjunktur schwächelt, überlegt die EZB, Banken neue Hilfen zu gewähren. Die Zinswende scheint vertagt. Von Klaus-Rainer Jackisch.

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Kommentare

Wie sozial!

Ich will aber nicht so sein, ich habe auch schon staatliche Hilfe in Anspruch nehmen müssen.
Aber dafür musste ich mein komplettes Vermögen offenbaren, damit man mir sagen kann, was ich noch verkaufen soll und die Einkünfte der letzten 2 Jahre damit man mir sagen kann, wie viel davon ich hätte sparen können. Hätte ich Teures verschenkt, hätte ich es zurückfordern müssen. Es gibt berechnete Sätze, laut denen was wie viel kosten darf.

Also was müssen Banken vorweisen, um Hilfen zu bekommen und welche Ausgaben werden ihnen dabei vorgeschrieben? (Ja, ich bin wieder u.a. bei Managergehältern.)

Nicht dass Bankenhilfe zu Selbstbedienungsladen mutiert.

Island als Vorbild

Lasst Sie pleite gehen, wenn sie pleite SIND. Oder sind wir im Sozialismus? Kleine Betriebe lässt man auch Konkurs gehen, sogar wenn sie unverschuldet am Ende sind. Banken sind Zocker und deren Aktionäre auch. Wer soll da noch ehrlich bleiben, wenn das weiter so läuft?

Marktautophagie

Die EZB kontrolliert bereits einen erheblichen Teil der Marktkapitalisierung der verschiedenen Anleihetypen: 32 Prozent aller Staats-, 45 Prozent aller Bank- und 15 Prozent aller Unternehmensanleihen. Und jetzt soll das noch weiter gesteigert werden. Das bedeutet eine massive Verzerrung der 'Märkte' nach oben.
Zudem verbleibt der grösste Teil dieser zusätzlichen Liquidität im Finanzsektor. Das ist der Grund dafür, dass der inflationäre Effekt, den sie auslösen sollte, weitgehend ausbleibt, und auch für den Umstand, dass die Reichen immer reicher werden.

Finanzsozialismus

Wenn es um Bildung, Gesundheit, Forschung, Infrastruktur oder soziale Projekte geht, kommt immer die Frage, wie man dass denn Bezahlen solle...
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Hilfen Banken, die allesamt selbst schuld sind, sind selbstverständlich "alternativlos".
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Um die Wortwahl der "christlichen" Parteien zu verwenden: Das ist Finanzsozialismus.

Diese Geldflut ....

hat schon bisher nicht wirklich gewirkt. Es wird das passieren , was in den letzten Jahren geschah: Grund, Immobilien und physische Werte werden noch teurer und die Schere arm/ reich wird sich weiter oeffnen. Die Produktion ist ja jetzt schon nicht ausgelastet Wer soll da wofuer investieren? Nein. Dieses Geld wird d irekt in die Aktienmaerkte, Immobilien etc. laufen und die Blasen weiter aufpumpen....bis zum finalen Knall. Derweil wird die Mittelklasse verschwinden, Manche nach oben, der grosse Rest nach unten. Je nach dem wer Zugriff auf das praktisch kostenfreien Geld hat. Der Normalbuerger hat davon nix . Wer kaufen kann hat bereits alles. Der grosse Rest kann nur staunend zusehen. So ist das nur ein Programm fuer die oberen 20% um noch reicher zu werden, waehrend der Normalbuerger kaum noch seine laufend steigende Miete bezahlen kann. Willkommen im Neofeudalismus! Das kann und wird nicht gut ausgehen.

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