Ihre Meinung zu: EU-Mitglieder lehnen Staatenliste gegen Geldwäsche offenbar ab

1. März 2019 - 18:46 Uhr

Eine von der EU-Kommission erarbeitete Länderliste im Kampf gegen Geldwäsche könnte scheitern. Fast alle Mitgliedsstaaten lehnen sie offenbar ab. Zuvor hatten der saudische König und die US-Regierung protestiert.

Artikel auf tagesschau.de
Bewertung:
2
Durchschnitt: 2 (5 votes)
Schlagwörter der Meldung:
Geo-Schlagwörter der Meldung:

Kommentare

Tja, Geldwäsche ist willkommen

Ein Trauerspiel, Geldwäsche ist salonfähig. In Deutschland besonders beliebt, ein Eldorado für Krim.

Sollten die usa die Liste

Sollten die usa die Liste ablehnen, muß sie befürwortet werden. Dass die kein interesse an der Verfolgung von finanzverbrechern haben, liegt auf der hand

EU-Mitglieder lehnen eine Staatenliste gegen Geldwäsche ...

Also ein bisschen Druck aus Saudi-Arabien oder aus den USA,Protest genannt und schon gibt´s keine Länderliste.
Na klar-nach Saudi-Arabien will man ja noch liefern.
Das zeigt wie es mit dem Kampf der EU gegen Geldwäsche und auch Steuerflucht bestellt ist.

Geschäft satt Moral

Und wieder einmal siegt die Geldgier und das Geschäft über die Moral. So wird es die Menschheit nicht schaffen zu überleben. Der Kapitalismus kennt keinen anderen Wert als Profit. Unsere Politiker sind dem hörig.

Recht und Gerechtigkeit

"Nach Informationen der AFP protestierten Riad und Washington massiv gegen die Liste. Saudi-Arabiens König Salman soll sich in einem persönlichen Brief an die EU-Staats- und Regierungschefs gewandt haben" / "Die USA begrüßten die Ablehnung der Liste. Es sei "ermutigend", dass "der gesunde Menschenverstand" über das "dogmatische Auftreten der Kommission" gesiegt habe, sagte der US-Botschafter bei der EU"

Immer dann, wenn insbesondere Saudi-Arabien und die US-Regierung sich veranlasst sehen, den "gesunden Menschenverstand" zu bemühen, sollten bei allen, die über einen solchen verfügen die Alarmglocken schrillen.

Und wenn von "Sorge um Rechtssicherheit" die Rede ist ("Es geht um die Kriterien, auf deren Grundlage die Liste erstellt worden ist, und die Anwendung der Kriterien"), sollte einmal hinterfragt werden, auf welcher Basis (und mit wessen Beteiligung) die Grundlagen unseres Rechtssystems ausgearbeitet wurden.

Und ob die mit dem Rechtsempfinden des "Normalbürgers" kompatibel sind.

Verständlich!

Jeder der irgendwie selbst in Geldwäsche involviert ist wird natürlich alle Kräfte aufbieten, damit sein Land gegen die Liste stimmt.
Und natürlich ist es schwierig gerichtsfeste Beweise zu liefern.
Das ist bisher ja nicht einmal in einem eindeutigen Mord eines Kritikers des Saudi-Arabischen Prinzen gelungen, obwohl alle Indizien für seine Schuld sprechen.
Wie soll die EU die Verbrecher bekämpfen, wenn sie soviele gut bezahlte Unterstützer und Förderer haben . .?

Gott sei Dank gibts Terrorismus!

Was mich am meisten stört, ist die Verlogenheit. Terrorfinanzierung ist sicher der kleinste Grund, warum es diese Liste geben soll. Drogengeschäfte sind sicher ein anderer Punkt, aber sowohl der Terror als auch die Drogenmafia haben andere Möglichkeiten.
Um was es ihnen wirklich geht, ist das Geld von reichen Leuten, welche es vor dem Staat in Sicherheit bringen, denn meistens ist es schon versteuert. Aber die Politiker in ihrer Gier wollen es immer wieder versteuern, bis sie alles haben. Dagegen wehren sich diese Menschen und zu recht.

Unglaublich

wie sich die Geldmächtigen wieder durchsetzen.
Geld regiert die Welt, ob nun mit oder ohne sogenannte "Volksherrschaft" ,sprich Demokratie...

Politisches Ränkespiel

Wenn schon die USA protestiert, dann kann die EU als verbündeter Vasall die entsprechenden Schwarzgeld- und Steuerhinterziehungs-Eliten anderer Länder nicht bloßstellen. Eine Krähe hackt ja der anderen kein Auge aus!

Angst

vor Repressalien ist kein guter Ratgeber.

@ Witzlos18

Ein Trauerspiel, Geldwäsche ist salonfähig. In Deutschland besonders beliebt, ein Eldorado für Krim.

Da möchte ich Ihnen aber widersprechen. Nach meinem Kenntnisstand wird Auslandkapital aus Russland oder von der zur Ukraine gehörenden Halbinsel Krim nicht signifikant häufig in Deutschland gewaschen. Die Hürden in Deutschland sind höher als in den meisten osteuropäischen Staaten.

Gerede

@ logo1:
Politisches Ränkespiel. Wenn schon die USA protestiert, dann kann die EU als verbündeter Vasall ...

Die EU ist niemandes "Vasall".

Warum entscheiden hier Politiker und nicht Fachleute

z.B. von der BaFin?

Was Geldwäsche ist unterliegt einer klaren Definition und da wo nicht, muß nachgebessert werden.

Dann muß im 2. Schritt einfach das zu prüfende Land an den Kiterien gemessen werden, was Finanzfachleute und nicht Politiker tun müssen.

Die USA haben ein Gesetz gegen Terrorfinanzierung abgelehnt.

Da ist verständlich, dass sie das auch in der EU nicht haben wollen.

EU-Kommission: wo es "... ein "hohes Risiko" für Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung gibt".
Und da wagen es unsere Politiker dagegenzustimmen?

In den USA war es übrigens die demokratische Präsidentschaftskandidaten Tulsi Gabbard, die den Gesetzentwurf zum Verbot der Terrorfinanzierung einbrachte.

Falls es jetzt keinen wesentlichen Umschwung gibt, brauchen sich einige Politiker keine großen Gedanken um ihre Glaubwürdigkeit mehr machen.

Es ist schon schwierig (achtung Ironie)

Ich gehe davon aus, dass das Geflecht der Staaten schwierig ist. Aber wenn es der Politik ehrlich wichtig ist Steuerflucht effektiv zu bekämpfen und sie nicht nur Spiegelfechterei betreibt, darf sie sich nicht erpressen lassen.
Weder von Saudi-Arabien noch von den USA und auch nicht von den EU-Mitgliedsländern, die selber mit gezinkten Karten spielen. Und auch nicht von sonstigen Geld - Lobbyisten.
Aber ich befürchte viele Politiker meinen es nicht ernst, da sie ja nicht persönlich betroffen sind.
Das für mich beste Beispiel ist der Umgang mit Whistleblowern, die Straftaten (auch besonders mit Steuerhinterziehung) aufdecken helfen.
Meiner Meinung nach ist z.B. eine Schweigeverpflichtung, die Straftäter schützt Sittenwidrig und damit hinfällig. Gleiches gilt auch für betrügerische Geschäftspraktiken. Sie sind für mich kein kein schützenswertes Gut (dies gilt für mich z.b. die Cum-Ex Geschäfte, bzw. die Entwicklung von Steuerfluchtmodellen).

Hab es schon am Nachmittag

gelesen, und für mich ist das einfach nur noch ein Trauerspiel. Ich weis echt nicht was ich von unserer Regierung halten soll, gewählt haben wir solches Verhalten auf keinen Fall.
Auch wenn die EU mal wieder vor das Loch geschoben wird, ich ganz sicher nicht der große Freund von Brüssel und den Entscheidungen.
Aber hier konnte Deutschland mal Flagge zeigen, Volksvertreter die nicht mehr Ihr Volk vertreten scheinen immer mehr zu werden.

betr. 18:28 von Elohim Libeskind

Ich bin mir nicht sicher, ob das alle Politiker in den USA auch so sehen. Als Beispiel mögen dabei die letzten Auftritte von Pence oder dem US Botschafter Grenell dienen.

Geld regiert halt

Warum muss es immer das Gegenteil sein von dem was passieren müsste. So kurz vor den Europawahlen stimmt auch Deutschland dagegen !? Das ist schon ein wenig abstoßend.
Im Finanz - und Steuersektor werden die Eu Strukturen und darüber hinaus die Eigenheiten der weltweiten Steuer"vermeidung" , leider allzu deutlich.
So wie die VSA und SA auf die Ablehnung reagieren, hat die Kommission wohl ins Schwarze getroffen. Nur leider ...
Da kann man sicherlich starke Worte finden.
Aber eine gewisse Enttäuschung ist schon da.
Ich wünsche mir 32 Eu Mitglieder dann wäre das Schachspiel endlich komplett.

Nicht verallgemeinern

@ wenigfahrer:
Ich weis echt nicht was ich von unserer Regierung halten soll, gewählt haben wir solches Verhalten auf keinen Fall.

Wir? Was Sie gewählt haben, das sollten Sie eigentlich noch in Erinnerung haben. Aber andere Menschen haben unter Umständen andere Parteien gewählt.

Terrorfinanzierung

Diese Regierungen die jetzt ablehnen haben sich vollkommen von jeglicher Volksvertretung verabschiedet. Wen vertreten sie denn?
Wie bekommen wir wieder eine?
Zu was so viel Geld ausgeben für solch rückratslose Versager.

@um 18:06 von Bernd Kevesligeti

"Das zeigt wie es mit dem Kampf der EU gegen Geldwäsche und auch Steuerflucht bestellt ist."

Die EU-Kommision hat diese Liste erarbeitet und wollte damit gg. Geldwäsche und Steuerflucht vorgehen. Die Vetreter der Nationalstaaten bzw. EU-Mitgliedsländer lehnten jedoch ab - die EU trifft hier keine Schuld. Ihr Vorwurf geht nach hinten los ...

Nichts Neues

Es bleibt alles so wie es ist, wie es den herrschenden Kasten genehm ist.
Ob Geldwäsche oder Steuerhinterziehung, es wirklich abzustellen interessiert doch nicht.
Es geht ja nur um die Steuern der kleinen Leute, die lohnt es nicht zu schützen

Humankapital

@ Hamburger:
So wird es die Menschheit nicht schaffen zu überleben. Der Kapitalismus kennt keinen anderen Wert als Profit.

Der Kapitalismus kennt sehr wohl die langfristige Kundenbindung, den nachhaltigen Umgang mit natürlichen Ressourcen und mit menschlicher Arbeitskraft. Vor allem letzteres wird in dem Betrieb, in dem ich arbeite, hoch geschätzt.

Tja, so ist nun einmal Demokratie

man wählt irgendeine Partei und muss sich dann von anderen gängeln lassen.
Solange viele Reiche, die mächtigen Einfluss haben durch Lobbyisten, bestimmen, was Recht ist und was nicht, solange wird es immer mehr den Bach runter gehen in Deutschland und Europa und immer mehr Menschen werden sich anderen Ideen zuwenden, auch wenn diese wenig oder nicht tauglich sind, die gegenwärtigen Probleme zu beheben.
Deutschland blockiert ja auch nicht umsonst Wistleblower, indem der, der eine Schweinerei z.B. in einer Bank aufdeckt, gezwungen wird, zuerst zu seinem Chef in der Bank zu gehen. Wenn dort nichts auszurichten ist, dann zu einer Behörde (die sicherlich in gutem Verhältnis zur Bank steht) und zu guter Letzt darf er an die Öffentlichkeit. Dann sind aber alle Beweise längst vernichtet.
Zufall oder Absicht?

@17:55 von Superschlau

>> Sollten die usa die Liste ablehnen, muß sie befürwortet werden. Dass die kein interesse an der Verfolgung von finanzverbrechern haben, liegt auf der hand. <<
_
Kein Staat weltweit - nicht mal nominalkommunistische - haben ein Eigeninteresse an der Verfolgung eigener Steuerhinterzieher, sofern es nicht eigene Staatseinnahmen schmälert, sondern das Treiben zu Lasten von Drittstaaten geht. Deshalb ist auch das Gerede von "Steuergerechtigkeit" in angeblich freiheitlichen Staaten eben genau das ... nämlich Gerede zwecks öffentlicher Beschwichtigung der Volksseele. Ich behaupte: Jedem bisherigen Bundesfinanzminister in DE waren und sind die jeweils wichtigsten und größten legalen und sogar illegalen Steuervermeidungstricks bekannt, inklusive nötiger gesetzlicher Möglichkeiten zur Gegensteuerung oder juristischen Ahndung...
_
Daß nichts getan wird, hat Gründe... Die Ottonormalos viell. mit Revolutionen stören, aber niemals beseitigen können. Denn: Geld regiert die Welt. Überall.

Länderliste - kennen wir sowas nicht ...

von sicheren Herkunftsstaaten … die sind doch auch nur erdacht und nicht wirklich sicher … was soll man dann von Länderlisten bezüglich Geldwäsche halten - mehr etwa?
Ein paar Flussdiagramme würden es sicher auch tun. Saubere Verfolgung der fließenden Mittel statt Zeigefinger, da könnte dann keiner mosern...

@18:28 von Elohim Libeskind

>> Die EU ist niemandes "Vasall"... <<
_
Was dann - bitte - , wenn in allen Finanzmarktveröffentlichungen (Printmedien + TV) neben dem DAX stets die NY-Bourse als Referenz genannt wird..?!

Geld ist immer dann ganz

Geld ist immer dann ganz besonders schlecht wenn -die Anderen- es haben.

EU völlig dysfunktional !

Sinnvolle Maßnahmen werden torpediert, unsinnige werden durchgewunken.

Da kann man die Briten schon verstehen.

Wenn Profiteure

entscheiden sollen, kann nichts anderes dabei herauskommen. Wie wäre es mit einer Volksabstimmung dazu. Aber nein, das wäre ja demokratisch und das Volk ist zu dumm.

@ Paco

"Um was es ihnen wirklich geht, ist das Geld von reichen Leuten, welche es vor dem Staat in Sicherheit bringen, denn meistens ist es schon versteuert. Aber die Politiker in ihrer Gier wollen es immer wieder versteuern, bis sie alles haben."

Ist das Ironie?

Sie schreiben selbst "meistens schon versteuert", also NICHT immer! Und genau um den Teil des Geldes, der eben NICHT versteuert ist, geht es hier nur! Kurz: um kriminelle korrupte Machenschaften der Geldaristrokratie, zu der sie scheinbar einen sehr positiven Bezug haben, wenn sie sich mit dieser solidarisieren, anstatt mit Schülern in maroden Schulen, mit Benutzern kaputter Autobahnen und mit Patienten in nur durch Asbest sich selbststützenden Krankenhäusern in diesem Land!

Andere Aufforderung: dann machen Sie doch mal einen sinnvollen Vorschlag, wie es gelingen kann, von dem Teil des Geldes den gesetzlichen Beitrag zur Solidargemeinschaft einzufordern, der bisher eben NICHT versteuert wurde?

Deutschland würde auf die Liste gehören!

Nicht zum Wohle (Amtseid), zum Nachteil seiner Bürger wird hier Geldwäsche und Steuerhinterziehung ermöglicht.

Es gibt viele Beispiele. Z.B. wurden zig Mrd.€ aus unversteuerten und fragwürdigen Quellen von Griechen in Deutschland und der EU investiert, ohne dass da ein Hahn danach gekräht hätte. In der Schweiz waren öfters die Luxusuhren ausverkauft, wenn wieder einmal mit dem Fiskus und der Strafverfolgung gedroht wurde und das Geld in Sicherheit gebracht werden sollte. Passiert ist aber kaum etwas. Was den Staaten in der Eurogemeinschaft so entzogen wurde dürfen u.a. deutsche Sparer und Steuerzahler über die EZB (Ankauf von Staatspapieren) und der Nullzinspolitik und über die sogenannten Rettungsschirme und Schuldenschnitte wieder ausgleichen.

Es sind nicht immer die anderen. Die eigenen Bürger hat man im eisernen Griff. Für andere ist D geradezu ein Geldwäsche- und Hinterziehungsparadies.
/www.zeit.de/wirtschaft/2015-07/griechenland-vermoegen-schulden-abbau/seite-2

@ wenigfahrer

Auch in diesem Fall gilt: "gewählt ist gewählt - ihr könnt mich jetzt nicht mehr feuern" (Elmar Brand)

@18:33 von krittkritt

>> Die USA haben ein Gesetz gegen Terrorfinanzierung abgelehnt... <<
_
... ist natürlich von Ihnen falsch formuliert.! Die USA wenden sich vielmehr gegen Gesetze in Drittstaaten zur Ermöglichung von Terrorfinanzierung auch über dubiose Kanäle = Geldwäsche.
_
>> Da ist verständlich, dass sie das auch in der EU nicht haben wollen. <<
_
... siehe oben..!
_
ALLERDINGS sollten Sie bitte berücksichtigen, daß auch und gerade in den USA selbst einige Staaten sog. "Steuerbegünstigung" für internationale "Kunden" betreiben, und darüberhinaus auch selbst nicht zimperlich waren und sind bei Geldverschiebungen "im US-Interesse"...

Geldwäsche

Warum protestieren USA und Saudi Arabien? Sind die etwa für Geldwäsche? Und die EU sollte doch Ihre Entscheidung unabhängig treffen, den diese beiden Länder sind nicht in der EU.

Begründung?

Mir ist die offizielle Begründung, weshalb die Liste abgelehnt wird, unklar, bzw. ist diese für mich nicht nachvollziehbar.
Die Kommision müsste Ihre Entscheidung, bestimmte Länder darin aufzunehmen, vielleicht auch besser mit Beweisen untermauern (vielleicht tut sie das ja, es geht aber aus dem Artikel nicht hervor).

Jedenfalls haben offenbar fast alle EU-Staaten kein Interesse an der Bekämpfung von Geldwäsche. Das lässt tief blicken.

re von Wolfes74

Schon richtig,die EU-Kommission hat die Liste erarbeitet.Und fast alle EU-Länder lehnen sie ab.
Die Frage ist auch,was daß EU-Parlament sagen würde wenn es dazu befragt würde.Vermutlich würde es auch gegen die Liste stimmen.

Übersee

Ja, wer kennt sie nicht, die kleinen Inseln mit den vielen Briefkästen. Für die USA sind diese kleinen Inseln aber sehr wichtig. Immerhin spielen einen nicht unwesentlichen Teil an Steuereinnahmen ins Mutterland. Zwar immer noch Minimalbesteuerung, aber die Intransparenz, auf die der amerikanische Markt im Mutterland immer weniger zugreifen kann, macht sich halt hervorragend als Werbung für Steuerhinterzieher aus dem Ausland. Natürlich tanzt die US-Wirtschaft wieder auf zwei Hochzeiten. Klar, dass diese Intransparenz dann vermuten lässt, dass Geld gewachsen wird. Die USA protestiert gegen die EU-Liste aber reformiert nicht das Wirtschaftsrecht ihrer Inseln. Und die EU ist handlungsunfähig. Lieber nimmt man Steuerhinterziehung in Kauf, als dass die Finanzkapitalisten wieder in die Parteizentralen kommen und ihre Klage- und Wehmutslieder anstimmen. Auf das Gejammer hat bestimmt kein Politiker Bock. Saudiarabien hat ja auch keine Finanztransparenz. Die sagen auch nur, dass sie sich bemühn

20:13 von Hackonya2

Warum protestieren USA und Saudi Arabien?
.
und warum lehnen 27 von 28 EU Ländern die ab ?

@um 19:32 von Einfach Unglaublich

"Sinnvolle Maßnahmen werden torpediert, unsinnige werden durchgewunken.

Da kann man die Briten schon verstehen."

Die Maßnahme wurde von 27 der 28 Nationalstaaten (darunter übrigens auch Großbritannien) abgelehnt. Ohne die EU wäre erst gar nicht darüber diskutiert worden.

Geldwäsche im Ausland

Ich kenne ein Land, da gibt es in Großstädten viele Spielhallen und Shisha Bars, die immer fast leer sind, aber sich irgendwie trotz horrender Mieten über dem Wasser halten können. So viel zum Thema Geldwäsche im Ausland.

27 von 28 EU-Staaten haben Korruptsions-Dreck am Stecken

Und wieder einmal siegen die Schurkenstaaten. Jawohl, ich zähle dazu auch die USA unter Präsident Trump dazu. Es ist mir unbegreiflich, warum die Rechtsbrecher immer schlauer, flinker und gewiefter sind als die rechtsstaatlichen Verfolgungsbehörden. Wenn ich nun das Ergebnis betrachte, haben 27 von 28 EU-Staaten Korruptsions-Dreck am Stecken. Traurig, traurig ist das. Bei Saudi Arabien und den USA wundert es mich allerdings nicht. Aber da haben noch viele andere Staaten gefehlt, wie zu z.B. Russland. Erst heute sah ich eine Dokumentation mit dem Titel "Putin und die Mafia". Höchst interessant, was da zu hören war. Könnte aber genauso in vielen anderen Ländern unserer Erde zu ermitteln sein. Wie heißt noch das Sprichwort? "Der Fisch stinkt vom Kopf her". Ich glaube, dass jeder kriegerische Konflikt von den Eliten, von der Oberschicht, von den Regierenden angezettelt wurde.

@ 18:28 von Elohim Libeskind

Zitat: Die EU ist niemandes "Vasall". Zitat Ende
Sondern? Na wir können ja die Reaktion der EU erleben, wenn Trump wirklich auf Autos Zöller erhebt. Warten wir es geduldig ab.

re gman

"Z.B. wurden zig Mrd.€ aus unversteuerten und fragwürdigen Quellen von Griechen in Deutschland und der EU investiert, ohne dass da ein Hahn danach gekräht hätte."

Und wie kommt man dahinter, ob griechisches Geld, das in Deutschland investiert wird, aus unversteuerten Quellen stammt?

Jetzt sagen Sie nicht, man sollte sich bei den griechischen Finanzämtern erkundigen ...

War wohl ein "Schuss ins Ofenrohr"

Mich verwundert es, dass es die EU-Kommission geschafft hat, die Liste zu erstellen und zu verbreiten. Wenn ich mir das rückgradlose Verhalten der EU-Obersten beim Brexit vor Augen führe, wundert mich das. Sollten sich die EU-Obersten plötzlich auf die vielbesungenen europäischen Werte-Canon erinnern und besinnen? Na, das wäre aber toll, wenn es hier nicht um Verbrechensbekämpfung gehen würde. War wohl wieder einmal ein "Schuss ins Ofenrohr".

@ 22:22 von karwandler

Werte(r) Herr/Frau Karwandler, muss ich in Ihrem Beitrag etwa Resignation lesen? Sind in Ihren Augen auch die europäischen rechtsstaatlichen Strafverfolgungs- und Steuerbehörden so schwach, dass sie diesem staatlich organisiertem Verbrechertum nichts entgegen setzen können?

Alle sind happy...

Also ... da verdient jemand sein Geld mit dem völlig legalen Verkauf von Anteilen oder dem 100%-Besitz von Geldswaschmaschinen, und das eher diskrete Geschäft läuft rundum bestens. Weil dann einige Sozialneider aber krakeelen, wird öffentlichkeitswirksam befriedend die Rezeptur des Waschmittels geändert... Das Waschergebnis am Ende bleibt allerdings gleich... und alle sind happy...

Der Schein muss sein.

Geldwäsche, Steuerflucht, Schwarzgeld, Drogengelder, alle Besucher,mit Bargeld, die dies vertreten sind herzlich willkommen. Bloß erwähnt möchte doch bitte kein Land, das dies genehmigt. Und zwischenzeitlich scheinen dies ja 99% alle Länder zu sein. Man stelle sich vor, das eigene Land erscheint auf der schwarze Liste. Ja was sagt da wohl die eigene Bevölkerung. Gebt euch keine Mühe , an der Korruption ist schon der Kommunismus kaputt gegangen, den Kapitalismus werdet ihr auch noch schaffen.

Ironie?

Belgien als einziges EU Land nocht dagegen...

War Belgien nicht immer in den Meldungen bei einigen Terror-Anschlägen als Flucht oder Vorbereitungsland genannt wurden?!

Sind das die einzigen, die einen Sinn in dieser Liste sehen, weil sie am Meisten betroffen sind?!

Das eine Krähe der Anderen ein Auge auspicken will ist weitreichend bekannt...

Aber bei Finanzierungen für Attentate die einige Menschenleben kosteten - und wrschnl. wieder werden, müssten doch wenigstens ein paar Länder mal "Auf den Tisch hauen" lassen...

So viel Naivität - bzw. Vertrauen in die Politik, muss man doch noch als "Normalbürger" haben dürfen...?!

@ Der Couch Kritiker

War Belgien nicht immer in den Meldungen bei einigen Terror-Anschlägen als Flucht oder Vorbereitungsland genannt wurden?!

So weit ich weiß: nein.

Wen wunderts!

Also dass dies von fast allen Mitgliedern abgelehnt wird ist dann doch nicht verwunderlich, erklärt sich doch keiner ernsthaft bereit gegen Geldwäsche vorzugehen.

Alles und alle Reden und Gespräche, Augenwischerei!

Vor allem die USA haben wenig Interesse daran, der Geldwäsche und einem deregulierten Markt seine Grenzen zu setzen, sind gerade sie doch grösster Nutznieser von jeglicher Form finanzieller weltweiter Deregulierungen und Destabilisierungen, ebenso wie ihr engster Verbündeter im arabischen Raum, Saudi Arabien.

Dass diese beiden kein Interesse an einer solchen Staatenliste haben ist nachvollziehbar und auch nicht an einer Liste von Staaten die Menschenrechte verletzen und Krieg und Leid herbeiführen, würden beide eine solche Liste doch ohne weiteres anführen.
Dass andere Staaten aber auch eine solche Liste ablehnen, deutet dann doch wohl deutlich darauf hin dass alle sich weiterhin dubioser Praktiken und einer bedenklichen Politik bedienen möchten.
Politisch kriminel eben.

Darstellung: