Ihre Meinung zu: Brexit-Diary - Die Mannschaft des Gespensterschiffs

1. März 2019 - 9:13 Uhr

Der Countdown läuft - am 29. März droht der ungeregelte Brexit. Doch wie geht es den Briten? Annette Dittert trifft dieses Mal Brexiteers und Remainers im Pub, der Pizzeria und bei "Pie and Mash". Alle vereint Unzufriedenheit.

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Kommentare

Herzerfrischend, die Art, in der Annette Dittert...

...ihre Interviews führt. Allein schon dafür ein ““Dankeschön!“
Was sich für mich herauskristallisiert:
Die Mehrzahl der Briten scheint nach wie vor für den Ausstieg aus der EU-Gemeinschaft zu sein, sieht ihm zumindest gelassen bis fatalistisch entgegen gemäß dem Motto: Schlimmer kann's eh nicht werden.
Ob man Theresa May eines Tages in den Boden stampfen oder in den Adelsstand erheben wird: Who knows?

Herzerfrischend

Früher fand ich die Frau Dittert auch herzerfrischend und so locker.
Nun, mit den Jahren, zeigt sie sich verantwortungsvoller und genau Bescheid wissend, wie alles zu laufen hat.

Annette Dittert-lesenswert wie immer

Jedesmal wieder ein Highlight ihre Berichterstattung. Kompetent, informativ und äußerst unterhaltsam.

We'll see....

Ohne Fr. Dittert und ihre Kolumne wäre das Erste/die Tagesschau um einiges ärmer...!
Fr. Dittert, Sie gehen doch erst mit 85 Jahren in Rente, oder.................?! ;-)

„Was könnte schon schiefgehen ?“

„What could possibly go wrong?” fragt Jeremy Clarkson regelmäßig in seiner Sendung über Autos und das scheint auch seit 2016 irgendwie das Motto derer zu sein, die für den EU-Austritt sind oder sich halbwegs damit abgefunden haben.
Ich freue mich auf viele interessante Beiträge von Frau Dittert zu dem Brexit, über dessen Folgen zur Zeit nur gemutmaßt werden kann.
Frau Dittert gelingt es, sich diesem Thema unaufgeregt zu nähern und fängt die derzeitige Stimmung in der Bevölkerung anschaulich ein.
Und schafft es weiterhin, den einen oder anderen Tipp für Besuche der Insel ( in diesem Falle London) mit einzubauen.

re harry-up

"Die Mehrzahl der Briten scheint nach wie vor für den Ausstieg aus der EU-Gemeinschaft zu sein, sieht ihm zumindest gelassen bis fatalistisch entgegen"

Eher mit einem großen Maß an Selbsttäuschung. Wenn solche Sprüche kommen: Die anderen brauchen uns mehr als wir sie. Oder zur Frage, ob es Arbeitsplätze kosten würde: Ist doch egal, jetzt fehlen auch Arbeitsplätze.

Da spricht schon sehr viel Dummheit, wenn es einem keinen Unterschied macht, ob die Arbeitslosigkeit bei 4, 6 oder 8% liegt.

Gelegenheit

"Alle vereint Unzufriedenheit"

Wo sie schon mal vereint sind, tauschen sie sich am besten auch gleich über einen Ausweg aus dem Dilemma aus ...

Populistische Politiker haben sie da zwar "reingeritten", aber rausführen werden sie sie da wohl kaum; also werden die Bürger sich darum schon selbst kümmern müssen.

Am 01. März 2019 um 11:13 von karwandler

" Da spricht schon sehr viel Dummheit, wenn es einem keinen Unterschied macht, ob die Arbeitslosigkeit bei 4, 6 oder 8% liegt. "

Wenn man nicht betroffen ist, macht das auch keinen Unterschied, so ist die Welt eben.
Und das die Briten dafür sind, kann ich nachvollziehen, das Sie es gelassen sehen auch.
Was ich nicht verstehe, das die die in der EU bleiben es weniger gelassen sehen, die sind doch weniger betroffen.
Sagt man man zumindest so.

Vielen Dank an die Tagesschau

Vielen lieben Dank an die Verantwortlichen, die sich dafür entschieden haben, dass Frau Dittert diese Reihe machen soll. Sie trägt enorm dazu bei, das Thema mal aus Sicht der Bürger zu erfahren, von den Politikern bekommt man ja bereits genug mit.

Würde ich bezweifeln...

..... dass sich in GB eine Mehrheit für einen wirtschaftlichen Suizid findet. Natürlich haben Leave Aktivisten gewaltig die nationale Trommel geschlagen, so dass die allerhärtesten Brexiteers am Stammtisch am liebsten in einen erneuten Krieg mit Deutschland eintreten würden. Aber was ist der schönste Krieg ohne waffenstarrende Armeen? Ein Suizidversuch. Nun stehen die Lemminge oben an den Klippen von Dover und denken ernsthaft darüber nach, ob es eine gute Idee ist, hinabzuspringen. Ich finde, wenn man die Alternative eines harten Brexit mit dem Klippensturz abwägt, wäre der Sprung aus grosser Höhe in das erfrischende Nass eindeutig die bessere Idee. Sagen wir....äh.... im Sommer? :-)

Erfrischend!

Erfrischend anders transportiert Annette Dittert die Informationen zum Brexit mit ihrem Brexit Diary! Bitte genau so weitermachen, das ist Journalismus mit Herzblut und Humor „at it‘s best“!!

@um 11:59 von wenigfahrer

Und das die Briten dafür sind, kann ich nachvollziehen, das Sie es gelassen sehen auch.
Was ich nicht verstehe, das die die in der EU bleiben es weniger gelassen sehen, die sind doch weniger betroffen.

Ihr bekommt auch jeden Tag von Presse, Politik und irgendwelchen "Experten" eingetrichtert, wie schrecklich schlimm das alles ist, das mit dem Austritt, und überhaupt ausserhalb der EU zu leben. Völlig klar dass da die Gelassenheit schon mal abhanden kommt. Insofern, cooler Beitrag von Frau Dittert, davon bräuchte es definitiv mehr.

Grüsse aus der Schweiz

Annette Dittert - I want some more...!

Immer wieder eine gute Adresse für Infotainment - gerne mehr und regelmäßig davon - auch, wenn's vorbei ist mit dem Brexit

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