Ihre Meinung zu: Tusk nennt Brexit-Aufschub "rationale Lösung"

25. Februar 2019 - 16:27 Uhr

Prüft die britische Regierung eine Verschiebung des Brexits? Das berichten britische Medien. Premierministerin May dementiert. Doch die EU hält einen Aufschub des Austritts für den richtigen Schritt.

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Kommentare

Diese Einstellung

"Der Austritt mit einem Abkommen sei in greifbarer Nähe, sagte May am Montag."

Diese Einstellung zeigt angesichts des völlig zerstrittenen Parlaments in London doch ein besorgniseregendes Maß an Realitätsverlust.

Nicht aufschieben, endlich

Nicht aufschieben, endlich machen. Das ist eines der größten Probleme unserer Welt: alles wird zu 1000% durchdacht, umgeformt und wieder bedacht. Da kommt meisten Murks bei raus, denn die Probleme sind dann einfach schon "2 Jahre weiter". Wer Lösungen haben will, muß die zeitnah präsentieren oder die Klappe halten. Wir können den Brexit auch noch 5 Jahre aufschieben und noch 5 Jahre verhandeln, es wird den Engländern nicht passen, daß es eine harte Irlandgrenze gibt, daß sie ihre Beiträge zurückzahlen müssen, daß sie vom Binnenmarkt ausgeschlossen bleiben, etc. Wer weiß, wie der Gordische Knoten gelöst wurde? Das wird den Engländern auch nicht passen.

Brexit

ob man für oder gegen den brexit ist bzw. für oder gegen einen harten/weichen Austritt plädiert, zunächst mal unwichtig. Entscheidend ist der Wählerwille der mal wieder von der EU-Bürokratie mit Füßen getreten wird.
Lasst die Briten doch ihre Angelegenheiten selbst regeln. Aber halt, es könnte ja ein Erfolgsmodell werden die EU zu verlassen, das muss natürlich unbedingt verhindert werden.

Tusk nennt Brexit-Aufschub "rationale Lösung"......

Da kriegt Donald Tusk und manch anderer feuchte Augen:Der Brexit soll verschoben werden.

Allerdings ist da die Frage,ob es so kommt.Laut Medien dementiert May. Und ob das Unterhaus und die britische Bevölkerung,die Arbeiter Nordenglands und die Fischereibeschäftigten da stillhalten ?

Gar nix wird passieren ...

... auch wenn hier alle ganz doll die Daumen drücken.
Die Engländer sind eigen, sehen sich nicht in Europa, es wäre schön, wenn die ansonsten für weltoffene Toleranz agitierenden, hier mal Toleranz übten.

Eine Verschiebung

bedeutet nichts anderes, als ein Austritt zu einem späteren Zeitpunkt. Was soll daran rational sein? Wenn die Briten und die EU noch zu einer gemeinsamen Lösung kommen wollen bedarf es alles, nur keinen Aufschub.

29. März 2019 muss bleiben

Der 29. März 2019 muss der Tag des Brexit bleiben. Jede Verschiebung schadet der Demokratie, weil sie nichts anderes bedeutet, als so lange zu verschieben, bis es die Bürger vergessen haben und die Briten dann durch irgendein unanständiges Angebot -vermutlich zu Lasten der deutschen Steuerzahler- in der EU gehalten werden.

Was wursteln die da noch herum?

Derweil prüft die EU laut einem Bericht der britischen Zeitung "The Guardian" einen Brexit-Aufschub um ganze zwei Jahre. Das bisherige Austrittsdatum des 29. März 2019 wäre damit obsolet.

Ob soviel Ignoranz stehen einem wirklich die Haare zu Berge. Hey, die Briten haben entschieden die EU zu verlassen. Und insbesondere Tusk und Juncker haben betont, das Ergebnis der demokratischen Entscheidung in GB zu akzeptieren. Alles nur geheuchelt? Schnell raus aus diesem Verein ihr Briten.

Ich bin ja gespannt wie insbesondere die öffentlich-rechtlichen Medien diesen EU-Vorschlag kommentieren, so er denn offiziell würde. Hier geht es nämlich um etwas extrem Zentrales, den Respekt vor der Demokratie.

Eine zusätzliche Verhandlungszeit würde Großbritannien und der Europäischen Union die Möglichkeit geben, eine Lösung für die zukünftige Beziehung zu Irland zu entwickeln.

Das kann man problemlos auch mit GB ausserhalb der EU entwickeln und regeln.

Grüsse aus der Schweiz

dass bei den

dass bei den Brexit-Verhandlungen zwischen EU und GB gute Fortschritte gemacht werden
.
war nicht die Rede davon,
es wird nicht nachverhandelt

Vernunft

Es wäre der britischen Bevölkerung zu wünschen, dass man den Brexit für 2 Jahre aufschiebt. In dieser Zeit kann man sämtliche Optionen noch einmal durchgehen, Vorbereitungen treffen und die Bürger - nachdem nun alle Informationen und Konsequenzen bekannt sind- erneut bei dieser zentralen Frage beteiligen. Normalerweise würde man ein Mehrheitsvotum bei einer Volksbefragung nicht infrage stellen. Hier ist das anders. Die Entscheidung für den Brexit beruht auf Täuschung der Wähler über die Auswirkungen durch die Brexitinitiatoren in der Politik. Eine viel einfachere Lösung wären Neuwahlen mit klaren politischen Alternativen zur Frage Verbleib in der EU. So wie es aussieht, haben sowohl die Konservativen als auch die Sozialdemokraten keine leuchtende Zukunft mehr in GB, wenn sie nicht bald die Kurve kriegen und Vernunft einkehrt. Auch die EU sollte sich überlegen, ob sie Beiträge dazu geleistet hat, dass ein Land wie GB überhaupt auf die Idee gekommen ist.

@Smoerebroed

Sie verkennen die Realität! Der Wählerwille? Gerne doch! Raus aus der EU! Aber das bekommen die Briten in ihrer komplexen Zerstrittenheit ja nicht hin! Das hat überhaupt nichts mit EU-Bürokratie zu tun, als vielmehr mit britischer Ratlosigkeit und Unfähigkeit! Die meisten noch logisch denkenden Briten wissen sehr genau, dass der Brexit nicht zum Erfolg wird!

Das Ende der ANTI-EU-Verschwörungstheorie

Wer jetzt noch glaubt, dass die EU für das Brexit-Desaster des Vereinigten Königreichs verantwortlich ist, ist entweder ideologisch verblendet oder ein EU-Hasser, wo es schon egal ist, was die EU tut oder nicht. Premierministerin May taumelt ihrem Brexit entgegen, einen Brexit über den sie jegliche Kontrolle verloren hat. Letztendlich ist sie nur noch eine Getriebene der radikalen Brexiteers ihrer eigenen Partei. Sie würde ihrem Land mit einem Rücktritt einen grossen Dienst erweisen. Die EU hat alle möglichen Arten einer rationalen Beziehung mit Großbritannien angeboten, doch wurde noch jedes Angebot "ideologisch" motiviert zurückgewiesen. Und so taumelt ein ganzes Land, begleitet von den Claqueuren eines ranzigen Nationalismus Kontinentaleuropas (Le Pen, Wilders, Orban, Meuthen und Gauland, etc.), seinem Untergang entgegen. Sie hätten aber auch gar kein Recht für dieses Desaster Europa verantwortlich zu machen. Geschichte wiederholt sich nicht, auch nicht die 50er Jahr.

Vielleicht kann es noch

zu einem Verbleib des UK kommen, wenn es "verschoben" werde mit dem Brexit. Für die Brexit-Gegner die Möglichkeit ergebe, die Uneinigkeit unter den Politikern auszunutzen.

re smoerebroed

" Entscheidend ist der Wählerwille der mal wieder von der EU-Bürokratie mit Füßen getreten wird."

Der Wählerwille (sofern ein solcher beim Referendum rausgekommen ist) bindet die britische Regierung zum Brexit. Wenn die britische Regierung den nicht gebacken kriegt kann die EU nichts dafür.

Aber typisch: ohne Sinn und Verstand gegen die EU polemisieren.

15:58 von Euthymia ...genau so, ein Aufschub...

ist, wie das Wort sagt, das Aufschieben einer Lösung und nicht sie selbst. Aber wenn es hilft und jemanden glücklich macht, warum nicht. blinder Aktionismus abseits von neurotischen Zwangshandlungen, macht ja auch seltenst froh.

re bernd kevesligeti

"Allerdings ist da die Frage,ob es so kommt.Laut Medien dementiert May. Und ob das Unterhaus und die britische Bevölkerung,die Arbeiter Nordenglands und die Fischereibeschäftigten da stillhalten ?"

Die britische Bevölkerung, die Arbeiter Nordenglands und die Fischereibeschäftigten werden doch gar nicht mehr gefragt.

Smoerebroed, 15.52

Wo wird denn hier der Wählerwille seitens der EU-Bürokratie mit Füßen getreten? Es gibt einen ausgehandelten Ausstiegsvertrag, den Mrs. May nicht durchs Parlament bekam.
Die EU würde die Briten ja lassen, aber die wissen doch selbst nicht, was sie wollen! Und da ein ungeordneter Brexit ohne Backstop das EU-Land Irland massiv betrifft, tut die EU sehr gut daran, ihr Mitgliedsland Irland zu schützen.
Wie man angesichts des Chaos, das die Briten präsentieren, darauf kommt, das Ganze der EU anzulasten, kann ich nicht nachvollziehen.

Wer einen Aufschub gut

Wer einen Aufschub gut heisst, dem liegt nicht viel an Verlässlichkeit.
MfG

@ Gerhard Apfelbach 16.04h - der arme deutsche Steuerzahler

........... und die Briten dann durch irgendein unanständiges Angebot -vermutlich zu Lasten der deutschen Steuerzahler- in der EU gehalten werden...............

Früher sagte man "den Teufel an die Wand malen".

Bei einigen Besorgten Bürgern wird sie (bei jeder sich bietenden Gelegenheit) ersetzt durch "Den deutschen Steuerzahler an die Wand malen".

Naja den Fahrplan kennt man

Naja den Fahrplan kennt man ja, erstmal ein zwei Monate Aufschub, dann 6 und zum Schluss kommt dann Brexit irgentwann halt mal, oder wie sicherlich auch beabsichtigt auch nicht.
Das ist ähnlich wie mit einer neuen Steuer die eingeführt wird, erst ist nur so ein Kleinbetrag von 0,5% so als Einstiegsdroge gedacht und dann wird in gewissen Abständen dann 1%, 1,8% und 2,5% daraus.

Souveränität

Tusk hat offenbar noch immer nicht verstanden, dass man von Brüssel aus mal besser die Klappe halten sollte, weil die Briten es als Einflussnahme und Bevormundung auffassen. Obwohl ich der selben Meinung bin wie Tusk würde mich diese Belehrung über "Rationalität" (Umkehrschluss: irrationale Brexiter) als Brite auch ziemlich nerven – zurückhaltend ausgedrückt.

Vogel-Strauß-Politik (oder gar Erpressung) hilft keinem weiter

"Mit Blick auf das britische Unterhaus erklärte Tusk, es sei klar, dass es dort keine Mehrheit für ein Brexit-Abkommen gebe. Und weil die Chancen auf einen Deal dementsprechend schwünden, sei eine Verlängerung wohl das vernünftigste."

So viel Realitätssinn muss sein.

Bleiben Sie bei den Fakten

Liebes Smoerebroed, bleiben Sie bitte bei den Fakten. Das in Großbritannien durchgeführte Referendum hatte von Anfang an "keinerlei rechtliche Bindung", in anderen Worten: Es war als Konsultation (Abfrage eines Stimmungsbildes) durchgeführt worden. Auffällig ist das fehlende Quorum von 60 bis 75%, das für eine Abstimmung dieser Qualität notwendig gewesen wäre. Die Tories haben das Referendum umetikettiert, in dem eine knappe Mehrheit von 52% zu 48% zum "Volkswillen" erklärten (umso zweifelhafter als "Auslandsbriten" nicht wahlberechtigt waren). Ich glaube nicht, dass der Brexit zur Erfolgsgeschichte wird, aber dies wird die Zukunft aufweisen. Die EU hat jedenfalls keinerlei Verantwortung an diesem Desaster und respektiert auch die GB-Entscheidung. Insofern geht der Kommentar zu EU-Bürokratie an der Wirklichkeit vorbei. Liegt vielleicht an einer grundlegenden Ablehnung der EU. Vielleicht schaffen Sie's noch auf das Inselparadies.

re messi

"Ob soviel Ignoranz stehen einem wirklich die Haare zu Berge. Hey, die Briten haben entschieden die EU zu verlassen. Und insbesondere Tusk und Juncker haben betont, das Ergebnis der demokratischen Entscheidung in GB zu akzeptieren."

Ob es mit dieser demokratischen Entscheidung schnell oder langsam geht ist einzig und allein Sache der britischen Regierung. Die EU kann nur reagieren.

Wie hätten Sie denn gern dass die EU das "Ergebnis der demokratischen Entscheidung in GB" akzeptieren soll? In die Tat umsetzen kann sie es nicht.

Also wie?

@15:52 von Smoerebroed

"(...)Wählerwille der mal wieder von der EU-Bürokratie mit Füßen getreten wird."

Bitte ehrlich bleiben: Die EU hat mit diesem Brexit-Chaos kaum etwas zu tun.
Die EU kann GB nicht am Austritt hindern.
Das Chaos besteht allein deswegen, weil es May nicht hinbekommt Mehrheiten zu beschaffen. Kurz: die Briten wissen selber nicht so genau was sie wollen.

@Messi 16.14

stimmt, scheint nicht weit her zu sein mit dem Respekt vor dem Mehrheitswillen in GB. Erst hieß es "take it or leave it", also nehmt das ausgehandelte Paket oder no-deal. Jetzt zeigen sie den Briten und den Resteuropäern, was ihre Worte in Wirklichkeit wert sind und wie kurz die Halbwertzeit ihrer Aussagen. Da braucht es auch keine täglichen Wasserstandsmeldungen und Berichte mehr, wenn eh alles beliebig ist

Wie irrational und amüsant

Wendehals EU meint auf einmal, mehr Verhandlungszeit wäre gut. Warum? Weil es Tusk ist, der Pole, und entgegen der Kommission, die sich kein Stück weit bewegen wird, der Präsident des Europäischen Rates. Sicher, dieses Organ ist die eigentliche Schaltstelle für Grundsatzentscheidungen, denn hier sind die Regierungsoberhäupter der Länder die Mitglieder.

Neben Tusk nationalistischem Interesse, denn viele der Wanderarbeiter im UK sind Polen, spielt vor allem aber die Rolle, dass es die Mitglieder der EU so langsam bemerken, dass durch den Brexit auf sie auch sehr viele Veränderungen zukommen. Die Briten müssen sich nur in ihrem Parlament einig werden, die EU-Mitglieder aber alle unter sich und dann noch mit ihren nationalen Parlamenten.

Der Brexit ist ein Paradebeispiel dafür, wie große Veränderungen in einem großen Staatengeflecht zum ungemeinen Aufwand wird und viel Ungerechtigkeit hervorbringen wird.

Die EU hat sich nicht aus Überlegenheit so mistig benommen, sondern aus Schwäche!

@WB0815, 16:18

"So wie es aussieht, haben sowohl die Konservativen als auch die Sozialdemokraten keine leuchtende Zukunft mehr in GB, wenn sie nicht bald die Kurve kriegen und Vernunft einkehrt. Auch die EU sollte sich überlegen, ob sie Beiträge dazu geleistet hat, dass ein Land wie GB überhaupt auf die Idee gekommen ist."

Und wie es soweit kommen konnte, dass sich so viele Bürger vor den Karren von Populisten haben spannen lassen - oder aber an der ganzen "Veranstaltung" erst gar kein Interesse gezeigt haben (fatalerweise, wie wir heute wissen), auch.

Sehe ich im Übrigen ganz genauso wie Sie.

der Brexit ist eine entscheidung...

des britischen souverains! das scheinen in deutschland weder politiker, noch medien, noch foren wie dieses zu respektieren.

diese entscheidung ist nicht kritikwuerdig, sie ist zu nehmen, wie sie eben gefallen ist. und wenn der rest europas sich beleidigt gibt, dann ist das eher ein zeichen von realitaetsverlust auf der europaeischen seite.

ich wuensche den briten gutes gelingen und sage: wenn ihr nach einer generation (oder auch frueher) wiederkommt und sagt, wir wollen wieder mitmachen, dann seid willkommen!

Um Zwei Jahre Verschieben....

.... warum nicht um fünf, sechs oder zehn Jahre? Glaubt Tusk an den Weihnachtsmann? Die Grenzsituation in Irland bleibt immer der Knackpunkt, egal ob heute oder am Sanktnimmerleinstag. Solange GB auf ihr Territorium auf der irischen Insel besteht, wird es dort 2 Staaten geben und eine Außengrenze der EU. Also sollen die Briten die EU verlassen so wie sie es geplant haben. Eine weitere Verzögerung des Austritts ist den EU-Wählern nicht zuzumuten und stärkt nur die Rechten Parteien bei der anstehenden EU-Wahl. Außerdem sei die Frage gestattet: wer nimmt eigentlich Frau May noch ernst?

Warum denn nicht?

... aber natürlich nicht nur um wenige Wochen. Sonst hört das nervtötende Gezeter nicht auf und mit dem jetzigen Personal wird es wohl auch nicht gehen. Und der harte Brexit scheint ja langsam zu sterben.

Es wäre ein zerstörerischer Kurs für Millionen Menschen.Ein verantwortungsloses Pokerspiel, beschämend für alle Beteiligten. Die Aufräumarbeiten würden auch Jahre dauern!

Brexit ist doch kein Allheilmittel gegen alles Übel in GB. Das momentane Brexit-Chaos is „really not necessary“ und alles andere als „cool“ und "common sense"- also typisch unenglisch.

Warum nicht jetzt ein Moratorium und dann in Ruhe später ein Plan mit dem klaren Ziel, einen Brexit auch in naher Zukunft überflüssig zu machen! Einen Versuch wäre es wert.

Kurskorrektur- erst recht gut für Inselbewohner, die gern segeln.

@Am 25. Februar 2019 um 16:18 von WB0815

Der Volksentscheid war eine Täuschung? Was kann dabei denn eine Täuschung sein zu sagen, wir werden wieder Souverän?

Was nach dem Volksentscheid passiert ist, ist zum großen Teil dessen Ausgang zu verschulden. Die EU hätte ja auch ganz anders handeln können. Hat sie aber nicht.

Vielleicht fühlten sich manche betrogen, hätten sich aber auch informieren können. Haben sie sich dann wohl aber nicht ausreichend oder wurden von der EU getäuscht.

Witzig wäre ihr Model der Demokratie aber trotzdem. Mehrwertsteuererhöhung->neugewählt, Hartz IV->neugewählt, Renten sind sicher->neugewählt.

Nach ihrem Gestus dürften Sie ja niemals eine Bundestagswahl verfolgen, weil sie dann am Ende einen Herzschlag erliegen würden. In Deutschland wird schon fast aus Gewohnheit Kackdreist gelogen. Das einzig Gute der GroKo, die müssten nicht mehr lügen um auf die 50% zu kommen. Das ändert sich aber anscheinend auch schon wieder (mit der SPD bei 15% und Union 31%).

@15:54 von Theodortugendreich

"Die Engländer sind eigen, sehen sich nicht in Europa"

Schön wäre es auch, wenn Sie nicht mal so eben für 66 Millionen Briten sprechen würden.

Die Aussage, dass 'die Engländer' sich nicht in Europa (ich nehme an Sie meinen die EU) sehen ist natürlich Unsinn, solche unreflektierten Kommentare bin ich von Ihnen so gar nicht gewohnt.
Eine Mehrheit der Briten spricht sich aktuell für einen Verbleib in der EU aus, und selbst beim erfolgreichen Brexit Referendum war, wie Ihnen durchaus bekannt ist, die Mehrheit für den Austritt gering.
Ungefähr eine gute Million Wähler mehr wollte die EU verlassen - bei über 46 Millionen Wahlberechtigten und 33.5 Millionen gültigen Stimmen.
Das zeigt: GB ist TIEF gespalten. Eine einheitliche Haltung in Bezug auf den Brexit existiert nicht.

@um 16:18 von WB0815

Es wäre der britischen Bevölkerung zu wünschen, dass man den Brexit für 2 Jahre aufschiebt.

Es wäre der britischen Bevölkerung zu wünschen, dass man sie ernst nimmt und ihren demokratisch getroffenen Entscheid endlich respektiert. Das hat man damals nämlich versprochen, auch die EU-Granden.

@Smoerebroed - Bitte ihre Quelle der Fake-News nachweisen

Entscheidend ist der Wählerwille der mal wieder von der EU-Bürokratie mit Füßen getreten wird.

Was hat die EU mit der Wahl und dessen Ausgang in Großbrittanien zu tun ?

Nur mal so gefragt...

Gäbe es eigentlich für so eine Verlängerung eine Mehrheit im Unterhaus? Sonst ist die ganze Diskussion sinnlos.

Ein Brexit-Aufschub wäre aus britischer Sicht irrational.

Herr Tusk will eine Verschiebung des Brexits mit Kraft herbeireden. Ich hoffe nur, dass ihm das nicht gelingen wird. Denn selbst wenn Frau May den Ausstieg aus der EU um Jahre verschieben würde, die EU-Granden werden nie und nimmer am Backstop etwas ändern. Denn mit dem Backstop sitzt GB in der Falle, aus der es sich alleine nicht mehr befreien kann - und das ist das Ziel der EU-Verhandler von Anfang an gewesen. Genau deshalb hat ja das englische Parlament eine Veränderung des Backstops auch zur Bedingung erklärt.

Farce

Das, was in England abgeht, ist einfach nur noch eine Farce. Es gab eine Abstimmung, das Ergebnis war eindeutig. Wer jetzt jammert, hätte wählen gehen sollen oder andere überzeugen sollen. Also ist es nun, wie es ist. Die EU sollte sich nicht von den Briten auf der Nase herumtanzen lassen und den Brexit nun auch durchziehen. Und wenn die Briten es nicht schaffen, ein vernünftiges Abkommen zu verhandeln, dann muss leider halt in Irland eine stabile EU-Außengrenze her. Es ist jedem klar, wer daran schuld ist. Auch für die Folgen wie einem möglicherweise wieder aufflammenden Nordirlandkonflikt. Es werden sich dann auch sicher die Schotten Gedanken machen, ob sie in Großbritannien verweilen wollen oder sich unabhängig machen und der EU wieder beitreten.
Alles weitreichende Folgen - aber da hätte man vorher dran denken sollen und keinen populistischen Phrasen, die sich bereits jetzt als haltlos erweisen, nachlaufen sollen. Jetzt bitte den Brexit durchziehen. Alles Andere ist unglaubwürdig!

Lieber ein Ende mit Schrecken

als ein Schrecken ohne Ende.
Die Briten sind seit 2 Jahren mit einer innenpolitischen Nabelschau beschäftigt, da würde auch in 2 Jahren kein vernünftiger Deal rausspringen, außer die EU-Front wird wieder weich und wir erleben einen Britenrabatt 2.0
Die Ungewissheit kostet die Wirtschaft der Rest-EU mehr als ein harter Brexit.
Take it or leave it !

16:18 von WB0815

"Auch die EU sollte sich überlegen, ob sie Beiträge dazu geleistet hat, dass ein Land wie GB überhaupt auf die Idee gekommen ist."

In Brüssel ist man aber aber leider nicht willens und inzwischen wohl auch zu verkrustet, um Selbstkritik zu üben. Aber offensichtlich ist man zu Nachverhandlungen bereit. Andernfalls würde eine Verschiebung des Brexit ja keinen Sinn ergeben.

Eine erneute Volksbefragung könnte aber aus meiner Sicht weiteren Schaden anrichten. Ich habe mehrfach gelesen, dass die Mehrheitsverhältnisse immer noch sehr knapp sind.
Man sollte sich möglichst einvernehmlich einigen, denn je größer der Schaden für die Briten, desto größer der Schaden auch für die EU. Man sollte den Brexit aber auch nicht zu dramatisch zeichnen. Nach ein paar schwierigen Monaten wird sich auch Großbritannien erholen. Bei der EU in ihrem jetzigen Zustand bin ich da nicht so sicher.

Brexit

Ich stimme dem Kommentar zu. Die eigentliche Botschaft der EU an UK ist doch: Wehe dem der austritt. Und was bei vielen Briten ankommt: Da sieht man wie schwer es ist Souveränität zu behaupten. Wenn wir es jetzt nicht schaffen, dann nie. Briten lieben Unabhängigkeit. Dieser unselige Brexit hat Groß-Britannien wohl gespalten, aber nach meiner Wahrnehmung in England, wäre die Zustimmung eher größer als kleiner. Auch wenn man in Deutschland ganz anders kommentiert. Warum hängt sich die EU an der Frage der inneririschen Grenze selber auf? Was ist das für eine Verhandlungsführung? Wenn es zum ungeordneten Brexit mit den befürchteten negativen Folgen auf die Wirtschaft kommt, wird diese Position auf die EU und Ihre Verhandlungsführer zurückfallen.

@16:14 von Messi

"Ob soviel Ignoranz stehen einem wirklich die Haare zu Berge. Hey, die Briten haben entschieden die EU zu verlassen. Und insbesondere Tusk und Juncker haben betont, das Ergebnis der demokratischen Entscheidung in GB zu akzeptieren. Alles nur geheuchelt? Schnell raus aus diesem Verein ihr Briten."

Lieber Messi, ich glaube Sie haben da etwas missverstanden.
Dieser Aufschub wäre etwas, was man den Briten anbietet, verstehen Sie was ich meine?
Er würde den Briten nicht einseitig aufgezwungen, das wäre höchst wahrscheinlich auch rechtlich gar nicht möglich. Wenn die Briten, ob ihrer unfassbaren Unfähigkeit Beschlüsse zu fassen, dann so verzweifelt sind, und aus Angst vor einem 'harten Brexit' den fast keiner will, dieses Verlängerungsangebot annehmen - ist das die Entscheidung der Briten die Sie so bitte auch zu respektieren haben, sinnloses EU-Bashing ist hier nicht angebracht oder gerechtfertigt.

@Messi, 16:14 Uhr

Juncker und Tusk vertreten 27 demokratisch gewählte Regierungen. Die Briten haben mit sehr knapper Mehrheit aufgrund von vielen falschen Fakten beschlossen, die Veträge mit der EU zu kündigen. Zu einem Vertrag gehören immer mindestens zwei Vertragspartner, die nun mangels Ausstiegsklauseln über einen Austritt verhandeln müssen. Wo jetzt da der Mangel an Demokratieverständnis liegen soll ist Ihren Worten nicht zu entnehmen. Wenn Sie die EU so blöd finden, können Sie ja mal dafür sorgen, dass die Eidgenossen ihre Verträge kündigen, die die schweizer Wirtschaft sehr eng an die EU binden. Niemand soll von einem Wirtschaftsraum profitieren müssen, deren Institutionen er faktisch ablehnt.
Grüße aus Süddeutschland

re jayray

" Die Briten müssen sich nur in ihrem Parlament einig werden, die EU-Mitglieder aber alle unter sich und dann noch mit ihren nationalen Parlamenten."

Die EU-Mitglieder sind sich schon einig geworden: einstimmig den ausgehandelten Exit-Vertrag angenommen.

Haben Sie das nicht mitbekommen?

15:52 von Smoerebroed

Absoluter Blödsinn, die EU verhindert nichts, ein Erfolgsmodell kann ein Austritt aus einer Gemeinschaft niemals sein oder werden.

Wählerwille

Demokratie funktioniert durch Mehrheitsentscheidungen. Das steht außer Frage. Nirgends aber steht, dass Mehrheitsentscheidungen unwiderruflich sein müssen. Es ist also kein mangelder Respekt vor Demokratie, einen Aufschub des Austritts oder gar eine neue Abstimmung zu wünschen. Vor allem vor dem Hintergrund, dass es durch die Egotrips vieler britischer Politiker momentan auf einen ungeregelten Brexit hinauszulaufen scheint, der für die Briten, für die EU und gerade auch für viele deutsche Arbeitnehmer schwere Risiken birgt. Und auch vor dem Hintergrund, dass die Brexitkampagne größtenteils auf so dreisten Lügen aufgebaut war, dass selbst die meisten Brexiteers sich heute nicht mehr trauen, sie zu wiederholen. Und ganz abgesehen davon, dass der Sieg nur knapp ausfiel und viele englische Bürger, v.a. junge Menschen, gar nicht an der Abstimmung teilgenommen haben. Natürlich war das dumm. Aber sollen die Briten deshalb ihr Land gegen die Wand fahren? Demokratie ist kein Wundstarrkrampf.

re friedrich spee

"diese entscheidung ist nicht kritikwuerdig"

Völliger Unsinn. Natürlich sind auch Mehrheitsentscheidungen immer noch kritikwürdig. Wo steht denn, dass Minderheiten sofort den Mund halten müssen?

@16:14 von Messi

"Ob soviel Ignoranz stehen einem wirklich die Haare zu Berge. Hey, die Briten haben entschieden die EU zu verlassen. Und insbesondere Tusk und Juncker haben betont, das Ergebnis der demokratischen Entscheidung in GB zu akzeptieren."

Ich war bisher immer für Volksbefragungen, aber wenn eine knappe, offensichtlich auch noch schlecht informierte Mehrheit schon "DIE Briten" sind und die Meinung der (nur knappen!) anderen Hälfte der Bevölkerung keine Rolle mehr spielt, dann finde ich das nicht demokratisch. Diese Brexit-Frage war für die britische Bevölkerung ein höchst giftiger Spaltpilz, der möglicherweise nachhaltiger wirkt als der Brexit selbst.

re von karwandler

Da haben Sie recht.
Aber die sind ja schon befragt worden.
Und wenn es nach der EU gegangen wäre dann wären sie nie befragt worden.

Hinterhalt

Viele britische Bürger wurden mit falschen Versprechungen über die Vorteile eines EU-Austritts zu einem "Nein" verführt. Tiefsitzende alte Ressentiments gegen den Kontinent wurden aufgewärmt und haben das Ihrige dazu beigetragen. Jetzt wachen viele auf - insbesondere bei den Abgeordneten - und sehen, wie vielfältig die Vernetzungen in der EU - vor allem im wirtschaftlichen Bereich - sind. Die Schwierigkeiten und Nachteile eines Austritts öffnen den Briten jetzt die Augen. Nun haben sie "kalte Füße" bekommen, ins Ungewisse zu springen...

Verträge für nichts

Was will uns die Politik eigentlich verkaufen. Da hat man bei einem Austritt angeblich zwei Jahre Zeit die Modalitäten zu regeln. Jetzt auf einmal können es auch vier Jahre sein, naja und wenn das nicht reicht auch acht oder zweihundert.
Ich weiß schon, warum mich eine Europawahl nicht interessiert, alles was vertraglich festgelegt wird ist das Papier nicht wert auf dem es geschrieben wird.
Ach ja, ich vergaß, die Renten der Politiker sind natürlich sicher

@Grayhawk - Glaubt Tusk an den Weihnachtsmann?

Eine weitere Verzögerung des Austritts ist den EU-Wählern nicht zuzumuten

Die EU verzögert nicht !
Großbritannien hat die Kündigung ausgesrochen und nicht die EU.

Der Zeitgewinn kommt jedoch den Unternehmen zugute , welche noch die Insel nach Irland oder aufs Festland verlassen wollen.

Irland

Die Engländer sind doch in der Backstop Frage nur auf eines fixiert : Ganz Irland wieder zu einem Teil des UK zu machen, das genauso künstlich und ausbeuterisch ist, wie es das"Deutsche(eher Pruzzische) Reich" war!
Es bleibt nur zu hoffen, dass sich bei den Commons durch Abspringen von weiteren Abgeordneten eine neue Mitte bildet, denn Tony Blairs Besetzung der Mitte hat zum Entstehen von UKIP und einem Rechtdsruck bei den Konservativen und-als backlash- zum Aufstieg des Linksradikalen Corbyn geführt.

@16:51 von Jayray

"Die Briten müssen sich nur in ihrem Parlament einig werden, die EU-Mitglieder aber alle unter sich und dann noch mit ihren nationalen Parlamenten."

Ihnen ist bekannt, dass sich die 27 EU Staaten auf das Austrittsabkommen einigen konnten, während die Briten, die sich ja 'nur in ihrem Parlament einigen müssen' unfassbar zerstritten und uneinig sind?

Und wo bitteschön hat sich die EU 'mistig' benommen? GB hatte von Beginn an einen Sonderstatus in der EU, Extrawürste und Ausnahmen noch und nöcher, noch mehr als GB hat von der EU wahrscheinlich nur Deutschland profitiert, die Opferrolle ist hilarious.

Die EU soll endlich den Mund halten!!!

Es gab eine Abstimmung.
Es gab ein Ergebnis.
Die EU und ihre wortreichen Vertreter mögen endlich aufhören, sich in die Belange des UK einzumischen, um zu versuchen, die Dinge in ihrem eigenen Sinne zu beeinflussen. Das ist so durchschaubar wie schäbig - und leider keine Seltenheit.

Brexit means Brexit!

@17:11 von dr.bashir

"Gäbe es eigentlich für so eine Verlängerung eine Mehrheit im Unterhaus?"

Wenn die Alternative 'Hard Brexit' wäre - ich denke schon. Denn den will eigentlich fast keiner.

@ 16:55 von Friedrich Spee

Ob es die gefühlt 1000. Wiederholung bringt? Es hat niemals eine Entscheidung des britischen Sourveräns für einen, schon gar nicht für einen bestimmten Brexit gegeben. Da haben ein paar Dilettanten eine dubiose Umfrage gemacht (es war eine Volksbefragung, kein Volksentscheid) und haben in einer ganz bestimmten Situation von Ignoranz auf der einen Seiten und Aufputschen mit Fake News auf der anderen Seiten eine knappe Mehrheit erreicht. Wirklich Mühe hat sich keiner gegeben, weil es eben nicht verbindlich war. Es sind die Tories, die auf einmal von "Verbindlichkeit" sprachen, ohne Rücksicht auf die Fakten (also auch wieder Fake News). Bei einem Volksentscheid muss zuerst ein klares Gesetz her, in dem alles steht, was entschieden werden soll (es gibt etwa 100 verschiedene oder noch mehr Formen eines möglichen Brexit) und dann erfolgt eine Abstimmung, an der alle wahlberechtigten Staatsbürger teilnehmen dürfen und für die bestimmten Mindestanzahlen und -mehrheiten gelten.

Brexit ist irrational

Tusk hat so recht!
So, wie die "Konsultation" 2016 vorbereitet wurde, so skuril und absurd die Argumente für "Leave" auch waren,
so ohne Hand und Fuß lief die britische Verhandlungsführung zu diesem Thema.
Getrieben von einer hartgesottenen Gruppe in der Konservativen Partei und einer aus taktischen Gründen handelnden Opposition ist 5 Wochen (!) vor dem geplanten Exit-Datum in UK nichts klar.
Hat sich Frau May schon mal mit Investitionsplanungen von Firmen beschäftigt? 5 Wochen!
Da fällt einem nichts mehr rationales ein - außer: Luft und Zeit holen und den Unfug Brexit aus der Welt schaffen.
Die EU kann mit England besser voran kommen als ohne.
Deshalb werden England alle Brücken gebaut.
Immerhin: So den ersten Abgeordneten wird das alles zu biziarr und sie formieren eine neue Hoffnung für die jungen Engländer, die ihre Zukunft auf Vernunft (und nicht auf die Erinnerung an das imperiale England) bauen. Gebt ihnen Zeit!!!

Die Einen sagen : rationale Lösung,

.. die Anderen: Wozu ?,Wieso ?, Weshalb ?.
Bloß, weil die €Profitvorteile für die EU nicht exakt so sind, wie die EU es so nach dem Brexit haben will ?

Banal & belanglos, echt@ "Mist -EU"
Diese Grenz- & jegl. kriminalitätsfreie Institution; dazu noch Gehälter- Lebenshaltungskosten verdoppelt (€uro) unverhältnismäßig seit wir nicht mehr in DM ausgezahlt werden, könnten wir hier in der BRD durchaus entbehren. Sehen Gehalts-Reiche: Medienleute, Manager & Politiker ganz anders, nur logisch. Wie praktisch distanziert lebend vom Rest der Gesellschaft => sozial redend

Wozu

Soweit ich das verstanden habe bietet das Austrittsabkommen bis zu 4 Jahre Übergangszeit, in der fast alles so bleibt und in der verhandelt wird.
Wer jetzt also glaubt, während einer 2-jährigen Verlängerung würde man ein Ergebnis erreichen, der kann auch den Vertrag unterschreiben. Wenn dann in den gleichen 2 Jahre.ein Ergebnis erzielt wirt tritt der furchtbare Backstop gar nicht in Kraft.
Wer nicht daran glaubt, dass man sich einigen kann, der hat die Wahl zwischen harter Brexit oder kein Brexit.
Die Verschiebung erzeugt also bestenfalls eine 6-jährige Übergangszeit. Und wer will das denn? Dann aber biete mit Nachrichtensperre.

@ Euthymia 15:58 Uhr

"Wenn die Briten und die EU noch zu einer gemeinsamen Lösung kommen wollen bedarf es alles, nur keinen Aufschub."
Völlig korrekt, aber...unter Berücksichtigung, dass in der bisherigen Zeitspanne NICHT passiert ist, dürfte in einer erweiterten Zeitspanne ebenfalls NICHTS passieren.
Doch... die Lächerlichkeit politischer Leistungen wird manifestiert werden.

Der Stein rollt. England will es.

Nicht immer Angst vor der eigenen Courage und Entscheidung haben.
Die besten Ehen scheitern auch manchmal.
Ich sage: Danke England für diesen Selbstversuch.
Mal sehen was passiert.

Schweiz

Zitat: Hier geht es nämlich um etwas extrem Zentrales, den Respekt vor der Demokratie.Zitatende
eben, etwas "extrem zentrales":
Wie sehen Sie denn eine demokratische Mehrheit, reicht Ihnen denn schon eine Stimme mehr für Votum A statt B,um von Mehrheit zu sprechen?
Oder sehen Sie die Möglichkeit, auch die Qualität des Plebiszites, seine gesamte Komplexität und internationale Verwobenheit bei der Bestimmung der Mehrheit mit einzubeziehen?
Den Müttern und Vätern unseres wunderbaren Grundgesetzes entspringt nämlich die qualifizierte 2/3 Mehrheit bei Entscheidungen von Grundgesetzlichem Rang. Die dürfte, auch bei Respekt für das Britische und schweizerische Wahlrecht, bei Entscheidungen zur
Mitgliedschaft in der europäischen Union, ganz sicher zu anderen, verantwortlicheren Ergebnissen geführt haben.
Aber vielleicht sieht man das ja aus der Schweizer Bergwelt deutlich anders.
Grüezi miteinand!!

15:52 von Smoerebroed

Entscheidend ist der Wählerwille der mal wieder von der EU-Bürokratie mit Füßen getreten wird.

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Richtig die werden ja nicht direkt gewählt und sind Halbgötter ,der Lobby unterstellt .Warten wir mal die Wahlen ab,was dann los ist ,da nicht alle so treu Wählen wie DE und ZB in Österreich sind die Grünen abgewählt und raus geflogen ,da die Medien `? Ohne Merkelfilter sind? Warten wir ab und da haben die DE GEZ Mainstream Medien keine Erziehungskultur .Es wird interessant ,da dort Tatsachen entscheiden und Leistung für die eigenen Bürger .

Wenn nicht entsprechend dem

Wenn nicht entsprechend dem EU-GB Vertrag zum Brexit, dann eben ohne. Das wollen doch die Briten, sie wollen raus. Bitte respektieren seitens der EU. Also, was solls. Und harte Grenze in Irland? Wie "hart" sind denn die anderen Außengrenzen der EU?

15:58 von Euthymia

Eine Verschiebung

bedeutet nichts anderes, als ein Austritt zu einem späteren Zeitpunkt. Was soll daran rational sein?

Re nichts aber was soll er sagen ? Wir sind Versager wollten ...hat aber nicht geklappt die dummen dort haben das kleingedruckte gelesen und verstanden ? Oder er hat Rückenleiden wie Junker und nicht so ...

um 16:45 von karwandler

"Ob soviel Ignoranz stehen einem wirklich die Haare zu Berge. Hey, die Briten haben entschieden die EU zu verlassen. Und insbesondere Tusk und Juncker haben betont, das Ergebnis der demokratischen Entscheidung in GB zu akzeptieren."

Re Junker Einstellung dazu sagte er mal " muss gelogen werden "

Was meint eigentlich die Queen...

…zu diesem politischen, abstrusen Reigen?

Man stelle sich vor, die ehrwürdige, durch ein hohes Lebensalter gesegnete und diplomatisch erfahrene royale Frau nähme sprichwörtlich ihr eigenes Zepter in die Hand, um dem Gezeter ein Ende zu bereiten.
Kurz, knapp und deutlich mit der Proklamation: "Wir und Britannien bleiben in der EU!"

Hätte was…es gäbe nur Gewinner.

@Smoerebroed, 15:52

"Entscheidend ist der Wählerwille der mal wieder von der EU-Bürokratie mit Füßen getreten wird."

Vermutlich bringen Sie da etwas durcheinander: Es liegt nicht an der EU, dass sich das Procedere so lange hinauszieht, sondern am britischen Parlament.
Wenn Sie die EU kritisieren wollen, wäre es schön, wenn Sie sachlich blieben.

Ich nenne Tusk ...

... irrational.

Wann bekommen wir denn endlich einen vernünftigen EU Ratspräsidenten - und keinen polternden Hölle, Hölle, Hölle Populisten?

An der Sache vorbeidiskutiert

Selbstverständlich haben die Briten das Recht, selbstbestimmt einen vollkommen undurchdachten und inzwischen auch für Laien erkennbar ins wirtschaftliche und politische Aus führenden Plan umzusetzen. Das bestreitet niemand. Auch nicht in der EU. Es ist aber für britische Bürger legitim, falsche politische Entscheidungen zu korrigieren,indem man neue politische Mehrheiten sucht und Veränderungen herbeiführt. Das ist Demokratie.Wäre es anders, dürfte man nie einen Politikwechsel herbeiführen, auch wenn sich die Mehrheitsverhältnisse ändern. aInsofern geht die ganze Diskussion von der Beschädigung der Demokratie wegen einer Nichtbeachtung eines noch dazu rechtlich unverbindlichen Referendums an der Sache vorbei. Ob man sich in GB 2 Jahre Aufschub nehmen sollte ? Ja, wenn in der Zeit eine Klärung erfolgen soll. Nein, wenn man den jetzigen Stand der Dinge nur ungelöst vor sich herschieben möchte.

Als Erstes.....

muß man immer wieder feststellen, daß weder Herr Tusk noch Herr Juncker eine Entscheidungsvollmacht haben! Deshalb sind die Äußerungen nicht nur dieser Herren irrelevant! Die ganze Show in London hat inzwischen das Ausmaß einer Shakespearschen Komödie, richtiger eher Tragigkomödie! Ich habe den Einruck daß auf beiden Seiten die Angst vor der eigenen Courage das Denken und Handeln bestimmt und die Angst später von klugen Journalisten und Politikern den "Schwarzen Peter" zugeschoben zu bekommen! Frau May verhandelt um nichtssagende, bedeutungslose oder interpretierbare Formulierungen, nur um mit dem Finger auf die EU zeigen zu können, weil die sich nach zwei Jahren weigern, auch nur einen kleinen Schritt zum Preis von Nichts zu gehen! Und Teile der EU haben Angst, daß Frau May mit dieser Tour Erfolg hat, was angesichts der angeblich fast alles wissenden Medienlandschaft nicht verwundern kann, oder?Ergebnis? Mutlosigkeit auf allen Seiten!

@Messie - 17:05

"Es wäre der britischen Bevölkerung zu wünschen, dass man sie ernst nimmt und ihren demokratisch getroffenen Entscheid endlich respektiert."

Wenn der Entscheid des Referendums nicht respektiert worden wäre, hätten auch keine Austrittsverhandlungen stattgefunden. Dazu verhandelt aber nicht die Bevölkerung sondern die britische Regierung - und die nimmt so langsam keiner mehr Ernst.

Brexit

So wie es aussieht wurde nichts mit dem Brexit. Ich bin auch kein Befürworter, aber in Zukunft dann einfach Referendum unterlassen? Und eine EU sollte mal für alle fest machen, wie das üblich ist, wenn man einen Vertrag eingeht, wie das beim Austritt daraus genau auszusehen hat. Nochmals so einen Eiertanz muss man ja nicht unbedingt erleben.

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