Ihre Meinung zu: Kabinett: Pläne für weniger Lebensmittelabfälle

20. Februar 2019 - 11:55 Uhr

Pro Jahr werden hierzulande elf Millionen Tonnen Lebensmittel weggeworfen - Ernährungsministerin Klöckner will das ändern. Ihrer Strategie hat das Kabinett nun zugestimmt.

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Kommentare

hat man mal wieder ein absolut unnützes Thema

aufgegriffen
früher wurden Abfälle aus Kantinen an Tiere verfüttert
geht ja heutzutage nicht mehr, aus hygienischen oder was für Gründen auch immer

Gute Idee

mit einigen Tücken.
Wir kochen selber, Abfall außer vom Obst oder Gemüse putzen ist eher selten.
Zwei Dinge sind schwierig.
" Auch passendere Portionsgrößen in Restaurants und Kantinen sollen dabei helfen, dass weniger Nahrungsmittel im Müll landen."

Woran erkennt man wer wie viel isst ?, und wo die Portionen zu klein sind, geht man nicht wieder hin bei den Preisen in der Gaststätte.

" Sie kritisierte auch den Handel, der "bis eine Sekunde vor Ladenschluss vollste Obst- und Gemüse-Regale" haben müsse. "

Das ist leider nicht der Fall, wenn man Abends kommt, hat man Mühe etwas zu erwischen.
Die Dame sollte wohl mal um 21 Uhr einkaufen gehen, mal sehen was Sie dann meint.

Nach dem Diesel braucht man ein neues Thema habe ich den Eindruck, was jetzt nicht bedeute das ich für wegwerfen bin.
Das kommt so gut wie nie vor, zumindest bei mir.

Unwahrheit

Der nächste Unwahrheit in diesen Land. Denn wenn man wollte könnte man. Aber so lange zehn eingeschweißte Wursscheiben weniger kosten als zwei vom Metzger ist das Lüge. Und nicht zu vergessen, früher hat man überflüssige Lebensmittel verfüttert, also den normalen Kreislauf wieder zugeführt. Jetzt wird alles weggeschmissen.

Wie wäre es...

Erst einmal bei den Supermärkten anzufangen,nämlich fast abgelaufene Lebensmittel an tafeln usw. abzugeben bzw. Lebensmittel die abgelaufen aber noch gut sind.

Subventionen, Überproduktion, Containern

Seltsame Pläne die in eine seltsame Richtung gehen. Kein Wort von den Subventionen die eingestellt werden könnten und Überproduktionen die verhindert werden müssten, bis hin zum Containern nach Ladenschluss, dass hierzulande illegal ist und zu Strafanzeigen führt ... woran man leicht was ändern könnte.

Skepsis ist angesagt

Es wird nicht nur zuviel weggeworfen, es wird vor allem auch viel zu viel gegessen. Täglich ablesbar auf der Personenwaage. In den letzten 30 Jahren wurden abgepackte oder servietre Portionen immer größer. XXL-Portionen gelten mittlerweile als normal. Beispiel Chipstüte: 30g ist eine normale Portion, Packungsgröße ist dagegen nicht selten 150g bzw. 175g d.h. 5 Portionen zuviel!
Ob Pläne und Aufklärung bei der Problemlösung helfen, wird sich zeigen. Ich bin da eher skeptisch. Der Umstellungsprozess dauert Jahrzehnte.
Ernährung und Kochen sollte als Pflichfach in der Schule eingeführt werden, das könnte vielleicht helfen.

was soll dieser Aufstand . . .

. . . die Natur ist verschwenderisch.
Jedes Jahr verfaulen Millionen Eicheln im Wald.
Die Verschwendung fängt schon früher an.
Morgens das warme Wasser der Dusche.
Das Make-Up fürs Gesicht, Benzin für die Fahrt zur Arbeit, der Flug in den Süden. (ohne MwSt. und Kerosinsteuer frei).
Alle 2 Jahre ein neues Handy (altes in den Müll neben den Lebensmitteln.
Die Verschwendung der Lebensmittel ist das kleinste Übel, die kleinste Ressource.
Zumal sie unserem Zeitgeist geschuldet ist.
Keine Bedienung an der Gemüsetheke, welche die Produkte in Papier einpackt.
Nein, Selbstbedienung, alles in Plastik.
b.k.

Überflüssiges vermeiden

Wie wäre es, wenn man im Restaurant beispielsweise die Verpflichtung einführen würde, Komponentenbestellungen mit Größenangaben verpflichtend zu machen? Wer eine bestimmte Komponente, beispielsweise Salat, Reis, … nicht mag, hat heute oft Mühe, das abzubestellen, meist kommt das dann doch auf den Tisch und geht dann eben zurück - überflüssig. Portionsgrößen - ja, aber lasst doch den Kunden wählen, ob er S, M oder L will (bei Pizzen geht das meist, sonst ist das die absolute Ausnahme), denn niemand will etwas zurückgehen lassen, aber ebenfalls will keiner hungrig aufstehen.

Und die Portionsgrößen sollten auch im Supermarkt angeboten werden, da gibt es aber oft nur Einheitsgrößen, die am Bedarf vorbeigehen - dafür aber viel Verpackung bedeuten.

Und so weiter ...

Lebensmittel Abends billiger anbieten

Es müsste den Geschäften zur Pflicht gemacht werden, die Lebensmittel die an dem Tag vom Haltbarkeitsdatum her ablaufen, zu Abend billiger zu verkaufen. Einige Discounter machen das, die Bäckereien werfen die Torten in den Müll, anstatt sie billiger abzugeben. Ich gucke oft um kurz vor Ladenschluss bei mir im Supermarkt und kaufe diese heruntergesetzten Produkte. Wenn keine vorhanden sind verlasse ich den Laden oftmals ohne Einkauf.
Unsere Kantine in der Behörde wirft auch die Mittagsessenreste weg, könnten auch kurz vor Schluss billiger abgegeben werden. Macht sie aber nicht mit der Begründung, dann würden alle kurz vor Schließung kommen um billiger zu essen.

Viele Landwirte produzieren auf Verdacht

Viele Landwirte produzieren auf Verdacht, und fallen die Preise geringer aus als erhofft, wird die Ernte untergepflügt. Das verbieten zu wollen ist typisch für die Grünen aber objektiv unrealistisch - man kann schließlich niemanden zwingen, etwas zu ernten, was er dann nur mit Verlust verkaufen kann.

@12:22 von Marc B: fast abgelaufene Lebensmittel

Bei uns im örtlichen REWE findet man ständig Artikel in den Regalen, die mit 30% Rabatt verkauft werden, weil sie kurz vor Ende MHD sind.

Ich kaufe die auch gelegentlich, wenn ich z.B. etwas zum Kochen am selben Tag brauche.

Das MHD - Mindesthaltbarkeitsdatum - ist ja schon ein Problem.

In anderen Ländern heist es oft "Best before" statt MHD.

MHD wird ja von sehr vielen Menschen so interpretiert als hieße es "Tödlich giftigt ab".

Die katze beißt sich nicht in den Schwanz

solange Lebensmittel entsprechend billig sind ,wird bei einer von Egoismen getriebenen gesellschaft kein Umdenken erfolgen. Der Handel würde bei höheren Lebensmittelpreisen vermutlich Umsatzeinbußen befürchten,deshalb dürfte auch der kein Interesse an einer wirklichen Lösung des Problems haben. Letztlich dürfte auch die Politik kein ernsthaftes Interesse an einem glaubwürdigen Umdenken haben,da andernfalls Steuereinnahmen und Arbeitsplätze wegfallen dürften. Allein die Zielmarke 2030 spricht dafür,daß es sich lediglich um Augenwischereipolitik handelt.

Lebensmittelverschwendung: Problem an den Haush.mülltonnen 1. !

Das alles nützt rein gar nix, wenn d Leute z. B. das internationale Wort "Bio" oder "Plastik" ignorieren/oder nicht verstehen will, wenn geschrieben steht "bitte kein Plastik in die Biotonne schmeißen". Hier hat sich in den Kommunen auch das Scannen d Tonnen (=> da lassen bei nicht Akzeptanz) auf fremden Abfall nicht bundesweit als kommunales Gesetz verpflichtend durchgesetzt. das dt. Mülltrennungssystem ist einzigartig: anderswo wird in der Erde verbuddelt (G-Wasser) & gehäuft(Gase)

Das ist es ja, es gibt gar keine gesetzlichen Bundesverpflichtungen für die Kommunen & für die Verbraucher => weiter so im Takt.
Und was die Hersteller angeht: alle Plane d Ministerin, wie schon das m d "Lebensmittelampel" & dem "Tierwohl-Siegel", oder die Zielvereinbarungen zur Reduktion von Zucker, Salz und Fett in Fertigprodukten bis 2025 -
alles freiwillig ohne ausdrückliche verpflichtenden Gesetze
==> real für die Tonne*

Kein Unternehmen stellt sein Produkt als "Schlecht" gekennzeichnet in d Markt

re knorlo

" Aber so lange zehn eingeschweißte Wursscheiben weniger kosten als zwei vom Metzger ist das Lüge."

Schon falsch. Die Wurst an der Frischetheke ist billiger als die abgepackte. Überzeugen Sie sich beim nächsten Einkauf - scheint dringend nötig zu sein.

"Und nicht zu vergessen, früher hat man überflüssige Lebensmittel verfüttert, also den normalen Kreislauf wieder zugeführt. Jetzt wird alles weggeschmissen."

Haben Sie ein Schwein im Garten?

um 12:22 von Marc B

"Wie wäre es... Erst einmal bei den Supermärkten anzufangen" - Wie wäre es, erst einmal bei sich selbst aunzfangen und nicht immer reflexartig zu rufen: "die anderen, die anderen"?

Immer die Anderen

Bloß keine Verantwortung übernehmen und immer schön nach oben zeigen. Wer verlangt denn nach dem Vollsortiment beim Bäcker um kurz vor 19.00 Uhr oder dem vollen Buffet bis kurz vorm Abräumen. Wenn ich mir ansehen muss, wieviel Brauchbares in der Biotonne landet oder sogar im Restmüll unserer Hausanlage, dann spreche ich Vielen das Verantwortungsbewusstsein ab tatsächlich auch nachhaltig leben zu wollen. Bequemlichkeit und die "Sollen die Anderen erstmal machen"-Mentalität bremst jede noch so gut gemeinte Initiative aus.

Versteh ich wiedermal nicht

Ich bin wohl nicht helle genug für diesen
Staat:

Anfang der Woche sind doch noch 2 Studentinnen von unserer Justiz, die
bekanntlich das Recht kennt, wegen
Containerns saftig verurteilt worden.

Heute aber kommt eine Merkelministerin
mit der Forderung der Lebensmittel-
schonung daher.

Das Thema ist geeignet, zur Chefinnen-
sache gemacht zu werden. Auch ein
Tweet des Sprachrohrs wäre nützlich.

Diese Debatte kannte ich 60 Jahre lang nicht.

Ich gehöre mit meinen bald 76 Jahren zu einer Altersgruppe, die gelernt hat, keine Lebensmittel wegzuwerfen. Das war insofern einfacher als heute, als zu Hause der Vorratsschrank in meiner Kindheit nie so richtig gefüllt war, eher umgekehrt.
Brot wegzuwerfen war ein absolutes NOGO, Essensreste - wenn es die überhaupt gab - bekamen die Hühner, Katzen oder Nachbars Hund.
Ich habe den respektvollen Umgang mit Lebensmitteln bis heute nicht abgelegt, so dass ich so gut wie nie einmal etwas Essbares entsorgen muss
Natürlich ist das auch eine Frage der Planung.

Wenn ich die Zahlen der weggeworfenen Lebensmittelmengen lese, kann ich nur entsetzt sein.

Überzeugung oder Aktionismus..?

Ministerin Julia Klöckner (CDU), hat ja durchaus Recht mit ihrer auch ethisch-moralischen Kritik an zu viel schon handelsseitig "weggeworfenen" Lebensmitteln (wobei Privathaushalte noch hinzu kommen).
_
Aber ... hat Frau Klöckner dabei das auch von Ihrer Partei vertretene Credo einer "Wirtschaftswachstumsgesellschaft" hinreichend verinnerlicht? Kritiker bezeichnen unsere "Kultur" nicht zu unrecht auch als "Wegwerfgesellschaft".
_
Dafür sind die seinerzeit im Lebensmittelhandel aus reinen Marketinggründen eingeführten "Mindesthaltbarkeitsdaten" genauso mitverantwortlich, wie eine inzwischen weltweite Überproduktion an Gütern für zahlungskräftige Abnehmer (von Lebensmitteln über Textilien bis hin zu Automobilen).
_
Frau Klöckner kämpft also wohl gegen Windmühlen. Eine bittere Pille nebenbei könnte eine Reduzierung stark verbilligter Lebensmittel für Bedürftige (Tafeln) sein, und auch die SPD-Initiative für straffreies "Containern" könnte ins Leere laufen...

Nicht zu viel, sondern falsch verteilt

, dass energieintensive Lebensmittel in der Biogas-Anlage landen.", so Künast.
------
Tja, die Biogasanlagen hat welche Partei noch so herbeigesehnt und billigend in Kauf genommen, dass ganze Felder nur mit minderwertigem Mais angebaut werden, um dann in Biogasanlagen entsorgt zu werden?
Waren das nicht die Grünen? Ja, richtig.

Wer da kleckert, muss beim Endverbraucher natürlich klotzen.

Die Verschwendung ist schon ein Jammer und nicht gut verträglich, mit den Bildern dieses Landes, in denen Rentner, Kinder von Armut bedroht sind und Obdachlose oft auch hungern müssen, weil es in Obdachlosenheimen nicht immer üblich ist, dass man die dort aufgenommenen Menschen auch mit Nahrungsmitteln versorgt.
Wir arbeiten ehrenamtlich seit Jahren im Foodsharing und unterstützen Obdachlose und arme Menschen.
Niemand unterstützt bisher unsere Programme. Statt dessen bilden sich viele kleine Vereine, die sich um die letzen Ressourcen streiten.
Dort gibt es zu wenig Ressourcen, nicht zu viel!

Das ist sie wieder "Miss Freiwilligkeit"

Ein sehr gutes Thema. Ähnlich wie der Strom nicht einfach so aus der Steckdose kommt, liegen Lebensmittel nicht einfach so im Supermarktregal. Frau Klöckner, die alles immer nur auf freiwilliger Basis machen will, wird hier aber grandios scheintern. Wie wäre es, einfach mal damit, die Lebensmittelpreise anzuheben? Dann wird weniger gekauft und Lebensmittel würden für den Verbraucher "wertvoller". Dann benötigen wir als nächstes eine Zucker- und Fettsteuer und das Entgegentreten der massiven Überproduktion, die dazu führt, dass europäische Tomaten in afrikanischen Ländern günstiger zu haben sind, als einheimische und Menschen dort ihre landwirtschaftlichen Erzeugnisse nicht mehr verkaufen können. Das liebe Frau Klöckner wären sinnvolle Maßnahmen und nicht dieser Freiwilligkeitsunfug.

12:35 von Andreas-Hover _ Lebensmittel abends billiger ?

Das machen doch schon einige Lebensmittelmärkte, beim Obst & Gemüse z. B. . Meist Samstags ab 16:00 Uhr.

Nur wäre das echt gut, auch bei anderen Produkten: die Leute würden doch gerade weil es billiger noch mehr sinnlos ohne Selbstkontrolle kaufen was sie nicht wirklich brauchen.

Das Ziel ist doch, eher weniger im Haushalt lagern => weniger wegschmeißen.

Was mir real aufgefallen ist: das Mindesthaltbarkeitsdatum wird sehr versch. von den Unternehmen festgelegt.
Hierbei eindeutig nach dem Motto "Je kürzer das Datum, desto schneller kauft der Kunde wieder unser Produkt"

Bei sehr vielen Produkten (z. B: TK-Lebensmittel; in Glas & PET verpackte Produkte; (H)altbare-Produkte etc. ) ist das Mindesthaltbarkeitsdatum Unsinn. Das man nach dem Öffnen natürlich auf die Frische achten muss, dementsprechend auf die Lagerung Zuhause achtet, ist sowieso jedem klar.

@ Hustensaft, um 12:32

Mein Tipp:
Sagen Sie der Bedienung beim Bestellen, welche Beilage Sie anstatt... möchten.
Sagt die Ihnen, dass das nicht geht, stehen Sie auf, verlassen Sie das Lokal und gehen Sie woanders essen.
Kommt Ungewolltes dennoch auf den Tisch, lassen Sie den Chef holen und beschweren Sie sich.
Gerne so vernehmlich, dass man Sie auch am Nachbartisch versteht.
Das wirkt.

@ nachdenken: Essen wird nicht einfach BIO hergestellt wie

"Eicheln" und so Zeug, was in seinem eigenen, *naturföderlichen* Zyklus abläuft und die FloraFauna erst ermöglicht.

Ansonsten eine Exregenwaldwüste mal als Lebensraum nehmen....

All das energetisch gereinigte Wasser, was dafür aufgebracht werden muss - was immer weniger wird, weil kosteneffizient verseucht.
All die chemischen und auch nichtsyntetischen Verbindungen, die für Düngung und Konservierung mit allen Schäden hergestellt und eingesetzt werden(teils müssen).

All das Milliardenfachmassenabgeschlachte mit allem drum und dran wie Abschnippeln Ausbrennen..., dass Deutschlands industrieller Tötung noch einen draufsetzt.

Also und dann noch die Menschen, die sich mit Mangel an GELD schlecht ernähren - allein Hierzulande und dann erstrecht woanders.

Soviel erstmal...

um 12:22 von Marc B

"" Erst einmal bei den Supermärkten anzufangen,nämlich fast abgelaufene Lebensmittel an tafeln usw. abzugeben bzw. Lebensmittel die abgelaufen aber noch gut sind.""
#
Da klappt eigentlich schon recht gut.Meine Tochter betreibt eine Tafel und bekommt regelmäßig Obst,Gemüse und eingeschweißte Lebensmittel deren Haltbarkeit Datum kurz vor Ablauf steht.Das sind alles noch gute Sachen die jederzeit gegessen werden können.Und bei den Bedürftigen werden dann auch oftmals Fragen gestellt was man damit zubereiten kann.Denn viele können wohl auch schlecht kochen. Somit berät meine Tochter auch noch über die Zubereitung.

Weniger Lebensmittelabfälle

Weniger Lebensmittelabfälle durch Verschiebung des MHD.
Bei Milchprodukten durchaus machbar.

Biotonne

Die Biotonne (braun) ist bei uns genauso gross wie die Papiertonne (grün) und die Restmülltonne (schwarz). Die gelben Säcke haben keine Begrenzung.

Wenn man Biotonnen mit halber Grösse an die Haushalte verteilen und die Müllabfuhr gleichzeitig angedrohen würde, dass die Tonne stehen bliebe wenn sie überquillt oder Material daneben abgelegt wird, dann würden die Haushalte vermutlich weniger Abfall erzeugen. Wer kann schon im Vorgarten oder im Keller stehengebliebene Biotonnen ertragen - vor allem im Sommer?

Alternativ könnte man die Biotonne(n) mit doppelter Gebühr belegen verglichen mit anderen Tonnen. Die meisten Mehrfamilienhäuser haben mehrere braune Tonnen. Auf 6-8 Haushalte kommt 1 Tonne. Bei Halbierung des Abfalls wäre man kostenmässig wieder beim alten Stand. Wenns ums Geld geht sind die meisten Leute sehr "entgegenkommend".

Es besteht allerdings die Gefahr, dass einige Leute Bio in die Restmüll- oder gar Papiertonne entsorgen. Oder Mülltourismus betreiben......

1-Personen Haushalte m ü s s e n oft zu viel kaufen

Weil immer mehr fertig verpackt wird, aber eben in fast immer Packungen für 2 oder mehr, wird vieles über das MHD hinausgelangende weggeworfen.
An der Frischetheke bedarfsgerecht z.B. 100 Gramm Wurst kaufen ist oft teurer als 200 Gramm verpackt.
MHD abschaffen und nur noch ein echtes Verfallsdatum brächte schon sehr viel.
Aber wer profitiert vom Wegwerfen?
Die Produzenten und Händler !

Unsägliche Verschwendung

Um die Lebensmittelverschwendung einzu-dämmen, wären einige Maßnahmen leicht zu verwirklichen: Kleinere Packungen für Zweipersonen- bzw. Single-Haushalte.
Mengenmäßige Begrenzung der Supermarktangebote. Es muß nicht alles von früh bis spät
unbegrenzt vorhanden sein! Wenn weg - dann weg! Reduzierung der zahlreichen - auch in Kleinstädten ansässigen - Supermärkte. Auch die Vorratshaltung der Menschen ist oft falsch. Teils sind mehrere Tiefkühlgeräte im Haushalt, alle gefüllt, obwohl man meist schon am nächsten Tag wieder die benötigten Sachen kaufen kann.
Zu lange Aufbewahrung - dann einfach weggeworfen. Auch eine übersichtliche Lagerung von Lebensmitteln könnte dies ändern, wodurch sich wiederum die Lebenshaltungskosten reduzieren ließen.

@ Sisyphos3, um 12:05

Und wieso halten Sie dieses Thema nun für absolut unnütz?

Es geht doch darum, dass heute zigtausende Tonnen oft guter Lebensmittel achtlos auf den Müll geworfen werden.
Diese fehlende Achtsamkeit gegenüber dem, was uns neben Luft und Wasser am Leben hält, ist für mich keine Sekunde nachvollziehbar.
Mal richtig Hunger haben - damit meine ich nicht ein ausgefallenes Frühstück, sondern mal eine Woche nichts essen - könnte bei manch einem den Wert dessen, was er achtlos in den Eimer knallt, deutlich klarer machen.
Aber es braucht ja keiner zu hungern hierzulande...

Am 20. Februar 2019 um 12:45 von karwandler

Richtiger Einwand, die abgepackten Scheiben in der Regel 6-7 Scheiben, halten auch länger.
Weil man die erst öffnet wenn man das Brot damit belegen will, das mit dem Schwein ist ein Problem.
Früher wurde das eben mit genommen zum Nachbarn ( geht nur hier am Land ), aber in der Stadt wird das etwas schwierig mit dem Schwein ;-).

Eine Frage der Erzihung u. überflüssigen Konsum...

Schoppen gehen ist modern und es wird zum Kauf suggeriert, obwohl im Überfluss vorhanden...

Ich jedenfalls habe Sparsamkeit und Verantwortung gelernt...

Tiere sind nicht dazu da, um sie zu essen und noch weniger um diese weg-zuwerfen...

@12:39 von GeMe: fast abgelaufene Lebenmittel

Andererseits sind es nicht selten genau diese "30% billiger" Schnäppchen, die im Mülleimer landen, weil nicht am gleichen Tag verzehrt. Man darf sich nicht zum Kauf von "zuviel Nahrungsmitteln" verleiten lassen, auch und gerade nicht durch vermeintliche Schnäppchen. Auf die richtige Bedarfsplanung/-einschätzung kommt es an. Das muss bei dem Überangebot und den Verlockungen aber erst erlernt werden. Ein großer Teil der Bevölkerung lernt es offensichtlich nie.
65% übergewichtige Männer und 50% übergewichtige Frauen in Deutschland (s. WHO-Studie 2018) sprechen für sich.

12:48 von harry_up

"" Ich gehöre mit meinen bald 76 Jahren zu einer Altersgruppe, die gelernt hat, keine Lebensmittel wegzuwerfen.""
#
Sie haben Recht,ich gehöre dieser Altersgruppe auch an. Bei uns wurde auch nichts weggeworfen.Und wenn wir Kinder oftmals den Vater von der Arbeit abholten,war unsere Frage immer gleich: Papa hast " Hasenbrot " für uns mitgebracht. Das war das Brot das der Papa in seiner Pause nicht gegessen hat.

Auch Kleinvieh macht Mist.

Natürlich lasse ich mir das, was ich im Restaurant nicht aufessen kann, einpacken und nehme das mit nach Hause.
Oftmals ist die Bedienung auch noch ganz happy, wenn sie sieht, dass es einem so gut geschmeckt hat und man den Rest auch noch verspeisen will.
Ich habe da überhaupt keine Hemmungen und brauche auch nicht die Ausrede, das wäre für den Hund...

Problemverschiebung ?

Fragen:
Was ist mit weggeworfenem Lebensmittel gemeint? Ausgangsware oder verzehrfertiges Essen? Was ist mit Abfällen bei der Exportproduktion?
Für welchen Anteil ist der Endverbraucher in D qua Kaufentscheidung unmittelbar verantwortlich.
Bei 55 Kilo pro Jahr pro Kopf wären das ca. 150 Gramm pro Kopf pro Tag oder 600 Gramm bei einer vierköpfigen Familie. Das halte ich bezogen auf vom Endverbraucher gekaufte Nahrungsmittel für unrealistisch hoch. Ich kenne keine Familie, die am Tag im Schnitt über ein Pfund Essen wegwirft.

Und Wasser wird meines Wissens nach nicht verbraucht. Die Menge an Wasser ist auf unserem Planeten stabil. Es wird in der konventionellen Landwirtschaft durch Bewässerung und generell bei der Viehaltung kontaminiert und ändert durch Verdunstung und Versickerung seine örtliche Verfügbarkeit. Dadurch entstehen Probleme. Die Menge an Regenwasser, die ein Kilo ökoloisch hergestelltes Weizenmehl benötigt ist bei ausreichend Regen völlig uninteressant.

Ja, Harry_up: Ich bin für meinen Teil in den Dreißigern,

aber hatte in meiner noch geerdeten GDR Kindheit mit fast schon mehr Bananen(die gabs in den 80ern bei Lpz. mehr, als ich essen wollte) und anderen Südfrüchten, als die da im Süden produzieren können mit passender Ökobilanz und ohne selbst am Hungertuch zu nagen.

Aber das etwas einfachere Volk wills wie in der Werbung und bemisst eine Industrie gern mal danach, selbst wenn die Kinder daran in bspw. Flächenbränden zu Grunde gehen.

Werbung, Privatwirtschaft und deren Verwalterstaat haben eben immer recht. Wie als am Anfang der 90er in den Schulen in Chemie Werbung gemacht wurde für Plastik als Verpackungsmaterial.

Immer das selbe hier.

Zum Punkt... ich muss auch kaum etwas Wegwerfen, weil man noch mit Realitätsbezug mit den Dingen umgeht.

Das ist eine Horde fresswütiger, so dazu erzogenen, weils den Umsatz an Geld hoch hält mit allen Schäden.

Und wer viel arbeitet(und nicht weiß warum - versus Wiederaufbau oder Versorgung), will auch viel fressen, wirft sehr viel weg.

@Marc B - Abgelaufene Lebensmittel an die Tafeln

Dazu müssten Sie mal ihren gewählten Bundestagsabgeortneten auf die Füße treten.

Es bedarf eine Steuerrechtsänderung !
Jeder Händler welcher abgelaufene Lebensmittel amtlich
nicht vernichten läßt, wird vom Finanzamt bestraft !

Subventionen abbauen...

Wenn die u.a. für Landwirtschaft zuständige Bundesministerin Julia Klöckner nun öffentlichkeitswirksam von Handel und Verbrauchern den verantwortlicheren Umgang mit Lebensmitteln anregt, sollte sie aber bitteschön nicht vergessen, daß es ihr Ministerium ist, welches durch höchste Subventionen massivst die Überproduktion von Grundstoffen (Nutz- u. Schlachttiere, Futtermittel, Obst- u. Gemüse-Monokulturen etc) zur dann ebenfalls übermäßigen Lebensmittelproduktion erst ermöglicht. Hier müsste also ein/e verantwortliche/r Minister/in den "Hebel der Vernunft" ansetzen, um das politische Ziel zu erreichen.
_
Andernfalls ist Frau Klöckners Initiative reine Comedy (á la Karneval wider den tierischen Ernst...), indem das Ministerium bewusst Öl ins Feuer gießt, und die Ministerin dann die Privatverbraucher lächelnd auffordert, mit dem Gartenschlauch zu löschen...

"absolut unnütze" Bemerkung

Was hat der Kommentar, dass Lebensmittelabfälle früher an Tiere verfüttert wurden, mit der Präferenz beim Wählen zu tun?
Als Mensch, der bereits im Rentenalter ist, kann ich bestätigen, dass es tatsächlich früher so üblich war, und wer heute noch Landwirtschaft (z.B. Hühner oder Schweine) hat, wird seine Essensreste aus dem Haushalt immer noch sinnvoll verwerten.

Freiwilligkeit

Ich muss hier in den Kommentarspalten lesen, dass die Lebensmittelpreise steigen sollen, Zucker- und Fettsteuer eingeführt werden soll, der Verbraucher zu dies und das gezwungen werden soll. Ich bin gegen allerhand neue Vorschriften. Ich möchte nicht gegängelt werden. Und wenn ich Fett und Zucker in mich reinstopfe bis zum Erbrechen, dann ist das meine Sache. Ich brauch keine Nanny, die mit sagt, was ich zu tun und zu lassen habe. Ich brauche auch keine Moralapostel, die mir ein schlechtes Gewissen einreden wollen. Die meisten Lebensmittel, die ich wegwerfe, sind verdorben oder angeschimmelt und das kommt daher, dass ich mich manchmal mit der Vorratshaltung verkalkuliere. Das passiert immer wieder, daran ändern auch gesetze nichts. Gut finde ich den Vorschlag die Portionsgrößen anzupassen. Wie in der Pizzeria sollten Gasthäuser jedes Gericht in unterschiedlichen Größen anbieten.

Die Anpassung der Portionsgrößen

in der Kantine führte bei mir nur zum Wechsel zu Alternativen Angeboten.
Eine von anderen vorgegebene Rationierung meines Nährstoffbedarfs sehe ich als schweren Eingriff in meine Persönlichkeitsrechte. Denn ich treibe viel bis sehr viel Sport und muss dementsprechend Nährstoffe aufnehmen. Da unsere Kantine darauf aus ist den Menschen möglichst wenig Kalorien - sprich wenig Menge - zukommen zu lassen geht sie nun leer aus. Planwirtschaft pur... Sollte man seit der DDR wissen das es nicht funktioniert.

“55 KILOGRAMM pro Verbraucher!

Ich fass es nicht!
Wie gut muss es uns trotz Armutsdiskussion doch hierzulande gehen, wenn wir uns erlauben können, Lebensmittel in diesem irrsinnigen Ausmaß wegzuwerfen!
Und geradezu erbärmlich finde ich, dass die Bundesregierung einschreiten muss, um diesen Irrsinn einzubremsen.
Aber wie immer:
“Die anderen sind Schuld!“
Als ich heute vom Einkaufen kam, hatte ich nur loses Obst und Gemüse im Korb, denn waschen werde ich es so oder so. Die Bananen natürlich nich...

Wegwerfen ist notwendig

Der Handel und die Politik weigern sich die notwendigen Informationen für Verbraucher zur Verfügung zu stellen. Mich interessiert ob ein Apfel oder Pfirsich gut schmeckt und saftig ist. Nichts davon erfahre ich wenn ich ihn kaufe. Er ist oft sauer, knorpelig hart, geschmacksfreier als eingeweichtes Filterpapier. Aber super aussehend, Handelsklasse 1 und selbst bei europaweitem Transport durch Schlaglöcher unverändert.
Beim Metzger erfahre ich nie ob das Fleisch von einer Sau oder einem Eber ist. Darf dafür aber in einigen Fällen das urinige Eberfleisch in den Müll schmeißen, nachdem es mir mit falschen Versprechen angedreht wurde.
Für diese widerliche Lebensmittelpolitik der Massentierhaltung und der verwüsteten Felder steht bisher jede/r Landwirtschaftsminister/in der Republik. Es geht darum wie man mit Beschiss, Desinformation und Betrug den Umsatz des Handel und der Landwirtschaft möglichst hoch halten kann.

@12:50 von bobby3001

Zucker-, Fettsteuer oder Anhebung der Lebensmittelpreise sind allesamt zahnlose Tiger. Oder glauben sie wirklich, die Masse würde ihre Essgewohnheiten umstellen, nur weil jetzt z.B. das zuckerhaltige Lieblings-Fertiggericht ein paar Cent teurer geworden ist?
Ich glaube, Aufklärung ist der einzig zielführende, wenn auch mühsame und langwierige Weg. Und Aufklärung fängt in der Schule an!

@ nach denken

...Ich weiss micht, ob es Ironie von Ihnen ist, aber Sie können sich sicher sein, das in der Natur rein gar nichts ungenützt bleibt, bzw. in einem Kreislauf wieder (weiter) verwertet wird...Bodenkunde (Mikroorganismen) finden ja erst seit relativer kurzer Zeit Beachtung...
Hausschweine darf man ja auch keine mehr halten, bzw. selber schlachten...
Containern strafverfolgt, Im Supermarkt
die Verpackungen unnötig vergrößert...MHD ist ein Problem. Sämtliche Yoghurts halten mind. 2 Wochen (im Kühlschrank) länger als auf der Packung.
Es ist wie immer, bevor die Industrie eingeständnisse machen muss, läßt sich der Staat lieber eine neue Gebühr für den Endverbraucher (!) einfallen - Wie z.B. unser einzigartiger Petflaschenpfand in der EU. Vielleicht hilft jedem eine Visualisierung und man sollte mal nur den "Lebensmittelabfall" einer deutschen Großstadt auf einem Haufen sammeln und filmen, so das jeder mal für sich sehen kann, was das für Mengen an Nahrung und Verpackungsmüll ist...

Komplex

Es stimmt, dass es ein viel zu grosses Angebot an Nahrungsmitteln gibt: Heidelbeeren, Melonen im Dezember, Wintergemüse im Sommer...
1) Der Verbraucher muss verantwortungsbewusst handeln und mal darüber nachdenken, dass bestimmte Produkte aus Afrika/Südamerika importiert werden (Konsequenz: die Leute bauen lieber für die Europäer Erdbeeren an anstatt essen für ihre Familien da man damit mehr verdient).
2) Die Politik muss das ganze ein bisschen Deckeln: sowohl bei den freiwilligen Angaben auf den Produkten, wie viel Fett/Zucker/etc. sie wirklich erhalten (obligatorisch oder sinnlos!) als auch bei der Produktion (wo wir wieder bei den Bienen sind): am Ende sind es doch die Verbraucher die indirekt über Subventionen die Preise der Riesen-Bauern zahlen (statt das Geld direkt bei einem Bauern der ökologisch wirtschaftet auszugeben), die Kosten der ungesunden Ernährung anderer (über Krankenkasse), statt diesen eine gesunde Ernährung zu ermöglichen, etc.
Aber das will die Politik nicht!

Lebensmittel sollten wieder etwas „wert“ sein

Allein die Preise zu erhöhen, wie hier vorgeschlagen wurde, ist das falsche Signal & trifft eher die falschen, nämlich die ärmeren von uns, die es sich ohnehin nicht leisten können, etwas weg zu werfen.

Der 75 jährige User hier im Forum bringt es auf den Punkt:

Bewusst einkaufen!

Wenn jeder bei sich selber anfängt, wenn das Thema „Verschwendung“ einfach bewusster gemacht wird , wenn es „verpönt“ ist, Lebensmittel weg zu werfen, dann ist doch schon der erste Schritt gemacht!

Parallel dazu kann man ja auch die Überproduktion angehen & Subventionen untersuchen die evtl. In die falsche Richtung laufen. Jetzt zuerst hingehen & „die Industrie“ anprangern ist zu bequem.

Bewusstsein fängt bei einem selber an.

Noch mal Thema Freiwilligkeit

Im Umgang mit der Wirtschaft wird in Deutschland immer Freiwillig oder mit Selbstverpflichtung gearbeitet.
Da sich nichts ändert fände ich es besser in diesem Fall dem Beispiel in Frankreich zu folgen. Hier dürfen in Supermärkten keine Lebensmittel mehr weggeworfen werden.
Dies hat unter anderem dazu geführt, das jetzt auch Artikel an Organisationen abgegeben werden, bei denen dies vorher von den Herstellern verboten wurde (wahrscheinlich um eine Exklusivität und damit einen höheren Preis durchzusetzen).
Übrigens: ob Discounter ob exklusive Lebensmittelläden - jedes weggeworfen Lebensmittel wird mitbezahlt. Es lebe (oder besser sterbe) die Mischfinanzierung.
Apropos - kann jemand Aussage über die Effektivität von Selbstverpflichtungszusagen der Wirtschaft machen. Für jede Info wäre ich dankbar :)

An die eigene Nase fassen

Wer die Erzeugung von „Biosprit“ predigt braucht dem Bürger keine Verschwendung vorzuhalten. Wenn statt Lebensmitteln Treibstoff hergestellt wird und dies auch noch subventioniert wird, dann ist der Vorwurf der Verschwendung nichts als Heuchelei.

XXL-Portionen

Esse auch gern Chips. Gibt da praktische Verschlüsse für angebrochene Tüten und Schälchen zum Portionieren.
Vorteil:
Eine große Tüte braucht weniger Verpackung als 5 kleine.
Anschaulich gemacht: Zwei Tetrapacks nebeneinander stellen und sich die Flächen wegdenken, an denen sie sich berühren.
Braucht aber auch mehr Selbstdisziplin, die große Chipstüte meine ich...

Am Ende einigt man sich auf Konservierungsstoffe

55 kg pro Einwohner ist nicht sehr viel Abfall! Dazu ist es noch biologischer Abfall, also der, der am wenigsten Sorgen bereitet.

Julia Glöckner handelt alleinig im Interesse der Betriebe. Ansonsten würde sie die Wiederverwertung, also die Kompostierung in den Vordergrund stellen. Die ist in Deutschland noch unter Ferner liefen und ist effizient lediglich bei den Kleingärtnern!

Am Ende wird nämlich nur ein großzügigerer Gebrauch von Konservierungsmitteln erlaubt werden, der das eigentliche Thema des persönlichen und nicht gewerblichen Mülls schön verdecken wird, beider Maßen. Denn die Händler werfen auch viel weg und das meistens von den Verpackungsmaterialien ungetrennt!

Und ich kann diesen Blödsinn mit dem Wasser nicht mehr hören! Wasser ist kein Stoff, der verbraucht wird, er wird lediglich GEBRAUCHT. Er ist grob gesagt ein Transportmittel. In einem Apfel stecken keine 70 Liter Wasser, es sind lediglich 70 Liter dafür durch die Pflanze geflossen (und wieder ausgeschwitzt).

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