Ihre Meinung zu: Studie des GEOMAR: Wirkungsloser Schutz für die Meere

14. Februar 2019 - 7:57 Uhr

Schutzzonen sollen sowohl Nord- als auch Ostsee vor zu massiv betriebener Fischerei schützen. Doch eine Studie zeigt, dass die Schutzgebiete ihren Zweck bislang weit verfehlen. Von Bettina Nutz.

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Kommentare

Einfach nur schrecklich

Was genau wollen die Fischer fangen, wenn nichts mehr da ist?

Unerträglicher Zustand

Für alle Meere und ihre Bewohner ist die Lage absolut bedrohlich und die Bedrohung kommt vom Menschen. Verantwortliche Politiker sollten bestimmt Methoden des Fischfangs generell verbieten, (z.B. Schleppnetze, Dynamitfischerei) und nur noch in ausgewiesenen und kontrollierten Bereichen zulassen. Alles andere bedeutet Vernichtung der Meere als Lebensraum.

Naive

Es ist doch naive zu glauben der Mensch ändert sich.
Jeder ist sich selbst der nächste!
Schaut doch nur auf Deutschland. Wir schaffen nicht mal ein Tempolimit. Und was haben wir dafür für Ausreden!

Wirkungsloser Schutz für die Meere

Wenn die EU Schutzzonen einrichtet, dann müssen diesee auch kontrolliert werden. Vergehen müssen unter hohen Strafen geahndet werden!

Gruß Hador

@ um 09:01 von Knorlo

"Naive
Es ist doch naive zu glauben der Mensch ändert sich.
Jeder ist sich selbst der nächste!
Schaut doch nur auf Deutschland. Wir schaffen nicht mal ein Tempolimit. Und was haben wir dafür für Ausreden!"
.
Naiv ist es zu glauben, dass der Fischbestand sich durch ein Tempolimit erholen würde. Oder wollten Sie nur bei einem Umweltthema ein anderes mit anhängen? Dann hätte ich noch ein Umwelt Thema anzuhängen: Grundwasserraub in Bolivien und Chile zur Gewinnung von Lithium für Batterien für E-Autos.

Es mutet an wie Wahnsinn

Es wird ja nicht nur Ess-Fisch gefangen, und gestört... - Irgendwann gibt es keine Artenvielfalt mehr, und was mich sauer macht ist der ewige Vorwurf der Gierigen aber auch "Rauschkonszmenten", man wäre "Bedenkenträger". Das macht mich wirklich sehr traurig, wie dumm und einfältig manche Menschen die Vielfalt dieses einzigartigen Ortes aufs Spiel setzen-.

Und weiter geht‘s...

„Den guten Zustand will man aber doch demnächst erreichen, ...“

Will man?

„... heißt es weiter in dem Schreiben. Gemeint ist damit eine Regelung auf EU-Ebene. Schutzzonen im Meer bedeuten nämlich immer eine Abstimmung innerhalb der gemeinsamen EU-Fischereipolitik - und da müssen Nachbarstaaten mit ins Boot geholt werden, was der Bundesregierung für die Schongebiete in der Nordsee auch gelungen ist.“

Gelungen? („"Das sind ganz gravierende Ergebnisse, die Ende des vergangenen Jahres von GEOMAR erhoben worden sind, das heißt von einer absolut renommierten deutschen Forschungseinrichtung. Diese besagen, dass in diesen Schutzgebieten sogar eine um 40 Prozent höhere Intensität an Schleppnetzfischerei stattfindet als außerhalb der Schutzgebiete", (...)“

„Und für die Ostsee (...) gilt bislang nur Papier. Der gesamte Abstimmungsprozess stehe noch am Anfang.“

Das klingt ja „vielversprechend“.
Naja, wenn wir so weitermachen, dürfte sich die Sache wohl ziemlich bald von selbst erledigt haben.

Und weiter geht‘s...

„Den guten Zustand will man aber doch demnächst erreichen, ...“

Will man?

„... heißt es weiter in dem Schreiben. Gemeint ist damit eine Regelung auf EU-Ebene. Schutzzonen im Meer bedeuten nämlich immer eine Abstimmung innerhalb der gemeinsamen EU-Fischereipolitik - und da müssen Nachbarstaaten mit ins Boot geholt werden, was der Bundesregierung für die Schongebiete in der Nordsee auch gelungen ist.“

Gelungen? („"Das sind ganz gravierende Ergebnisse, die Ende des vergangenen Jahres von GEOMAR erhoben worden sind, das heißt von einer absolut renommierten deutschen Forschungseinrichtung. Diese besagen, dass in diesen Schutzgebieten sogar eine um 40 Prozent höhere Intensität an Schleppnetzfischerei stattfindet als außerhalb der Schutzgebiete", (...)“

„Und für die Ostsee (...) gilt bislang nur Papier. Der gesamte Abstimmungsprozess stehe noch am Anfang.“

Das klingt ja „vielversprechend“.
Naja, wenn wir so weitermachen, dürfte sich die Sache wohl ziemlich bald von selbst erledigt haben.

Erschreckend

Ich finde es erschreckend, dass mit den Fangverboten, die ja letztlich den Bestand schützen und somit die Grundlage für künftige Fischerei gewährleisten sollen, ähnlich umgegangen wird wie mit dem Handyverbot am Steuer. Man fragt sich in D, was die ganzen Regeln und Gesetze bringen, wenn sie nicht streng überwacht werden. Im Bereich See z.B. Drohnen ( zivile, Heron oder Predator wären etwas übertrieben), Radarbojen o.ä..

Das kann auch

nicht funktionieren, mehr Menschen verbrauchen auch mehr Lebensmittel und eben auch mehr Fisch.
Wenn man wirklich etwas schützen will, muss Fang oder Abschuss für 3--5 Jahre verboten werden, bis sich die Population erholt hat.
Alles andere wird unterlaufen.
Da aber ganz viel Arbeitsplätze und Menschen dran hängen, geht das nicht.
Und jedes Jahr werden es auf der Erde mehr und mehr Verbraucher, irgendwann muss man sich mal ehrlich machen, aber der Zeitpunkt wo das passiert.
Wird ein Zeitpunkt sein an dem es zu Spät ist.

Wenn es um EU-Fischereipolitik geht...

... darf auch vor der Westsahara europäisch industriell gefischt werden, solang Besatzungsmacht Marrokko für ein paar Millionen das OK gibt. Wenn die "eigenen" Ressourcen von Ostsee und Nordatlantik erschöpft sind, wird halt um Afrika weitergemacht (damit der EU-Bürger subventionierten Fisch für sein prekäres Gehalt bekommt).
Und im Supermarkt hat der Kunde Auswahl zwischen 100 Fischprodukten. Nach Ablauf des Verfallsdatums mit rosa Preisschild.
Das ist pervers.

Gesetze, Richtlinien, aber bitte keine Investition in deren Gewährleistung. In Personal. Wie soll das weitergehen? Der Markt wirds regulieren. Nach dem Tafelsilber kommen noch Haus und Hof und dann brauchen wir auch keine Politiker mehr. Neoliberale EU-Politik. Bedenken second.

Ungebildete Politiker und

Ungebildete Politiker und klevere Lobbyisten.
Es wurde hier schon vor einem Jahr angemerkt, dass Merkels Meeresschutz Gesetz alle Großflächigen Fangmethoden verbietet ausser dem Strombrassen Fischen. Der mit großem Abstand verheerensten Fischereiart.

Es wurde also von überwiegend schlecht zu immer der schlechteste Weg der irgend möglich ist.

Angela Merkel hat viele solche Gesetze erlassen, aber das wird ja hier traditionell vertuscht.

@Knorlo / 09:01

"Es ist doch naive zu glauben der Mensch ändert sich.
Jeder ist sich selbst der nächste!"

... Wer nicht kämpft, hat schon verloren!
Und in diesem Sinne ist Ihre Wortmeldung keine wirkliche Unterstützung, denn Sie fordern damit auf die Fahnen zu strecken, bevor es überhaupt zu einem richtigen Kampf gekommen ist!

Da Paradoxon unserer freien, demokratischen Welt ist leider, daß wir alle der Rechte der Welt wahrnehmen könnten um uns gegen die Zerstörung der Umwelt zur Wehr zu setzen. Nur wir tun es nicht! Sonlange wie alle eine intakte Umwelt, gesundes Essen und saubere Luft für sich in anspruch nehmen wollen, am ende aber immer nur die gleichen wenigen darum kämpfen und sich am Ende des Tages auch noch dafür auslachen oder verleumden lassen müssen, wird das freilich nichts! ... Dann aber, hat es die Menschheit auch nicht anders verdient! Es bleibt also letztendlich nur optimistisch an die Sache heran zu gehen!

Jetzt muss gehandelt werden

Es ist doch zunächst erstmal positiv, dass der Punkt überhaupt auf die Tagesordnung kommt. Die EU ist generell für nachhaltige Fischerei, und dazu gehört auch, Mißstände zu erkennen und abzustellen.
Ich bin optimistisch, dass das Regelsystem verbessert werden kann und wird.

re holyshit

"Angela Merkel hat viele solche Gesetze erlassen, aber das wird ja hier traditionell vertuscht."

Angela Merkel hat kein einziges Gesetz erlassen.

Da staunen Sie jetzt ...

Hallo Regierung, bitte arbeiten

Tja wenn die Regierenden mal wieder ihren Job nicht erledigen, Schutz der Lebensgrundlagen unseres Gemeinwesens z.B., was soll man da sagen?

Als Verbraucher kann man da nur aufhören für die kriminelle Meereszerstörung auch noch zu zahlen. Darum: Lasst uns aufhören Meeresfisch zu kaufen!
Is(s)t eh gesünder, bei all dem Plastik, das die Fische inzwischen essen.

@morph63 - Sicher?

"...Die EU ist generell für nachhaltige Fischerei,..." Sicher?

Genau wie die Länderregierungen wird von Seiten der EU nicht konsequent genug verfolgt bzw. bestraft, wenn solche Schutzmaßnahmen oder Gesetze nicht beachtet werden. Die Fischer können einem leid tun. Sie hacken sich gerade selbst die Arme ab.

Bundes-Umweltministerin räumt Lücke ein.

Wat´n Zufall, man hat eine winzig kleine Lücke gelassen. Und die wurde wohl entdeckt.
Gute Lobbyarbeit!
Ist das auch die kleine Lücke, durch die Millionen Tonnnen von Plastkmüll ins Meer und damit - als Mikroplastik - in die Nahrungskette gelangen?
(Dank "Gelben Sack" haben wir eine blüten-weiße Weste)

Schleppnetze grundsätzlich verbieten

Schleppnetze richten einen derartigen Schaden an das auch noch Jahre danach die in Mittleidenschaft gezogene Meeresfauna und Meeresflora nicht erholen werden. Und das ganze wegen einer kurzzeitigen Profitgier. Meiner Meinung nach gehört der Einsatz von Schleppnetzen grundsätzlich verboten.

Ich verstehe das nicht?

Wenn es nun doch Schutzzonen gibt müssten die Fischer doch über deren Existenz unterrichtet sein? Wenn nun dann ein Fischer dennoch in einem solchen Gebiet fischt, müsste er sich doch normalerweise vor Gericht verantworten? Gibt es denn keine Polizeipatrouillenboote die dort kreuzen?

Es gibt einfach zu viele Menschen

Es ist die weltweite Überpopulation, die ein Ungleichgewicht der Ökosysteme hervorbringt.
Natürlich gibt es (im Moment) noch genug Fläche und Nahrungsmittel, um noch mehr Menschen zu ernähren; noch! Aber gibt es auch noch genug Fläche und Möglichkeiten, den Müll, den Menschen produzieren, abzubauen?

@ 10:34 von Kopfmensch

Ihr Optimismus in allen Ehren, aber im Grundsatz muss ich Knorlo leider zustimmen. Der Mensch ist in seiner Natur ein sehr selbstbezogenes Wesen. Über Veränderungen wird erst nachgedacht, wenn man selbst unmittelbar betroffen ist. Bestes Beispiel ist doch der Klimawandel. Erst wurde er beharrlich geleugnet, dann heruntergespielt, und selbst jetzt, wo selbst den Blinden die Augen aufgehen, ändert sich nichts! Natürlich gibt es auch viele Kämpfer, die sich ehrenhaft für eine bessere Welt einsetzen. Letztendlich können sie die negativen Auswirkungen der Menschheit auf diesen Planeten nur verlangsamen. Aufhalten werden sie die kommenden Katastrophen nicht. Sie wissen doch, "erst wenn der letzte Baum gerodet..."

@cari - glaub ich nicht

"...Es ist die weltweite Überpopulation, die ein Ungleichgewicht der Ökosysteme hervorbringt..." Glaub ich nicht.

Es ist die Überproduktion von allem, der rasende Konsumwahnsinn, der in der ersten Welt - und nicht nur hier - alles und jeden dazu bringt, dauernd Zeug zu kaufen, zu wollen, zu essen, was er nicht braucht, was ihn - und eben auch unsere Natur und Umwelt - krank macht und geradezu umbringt.

... und es wird schlimmer werden

Die Situation in Bezug auf den Fischbestand unserer Meere wird meiner Meinung nach immer angespannter werden. Ursache ist das der Mensch sich in seiner Population in einer unverantwortlichen Anzahl (meiner Meinung nach) vermehrt. Die ersten Anzeichen der Überbevölkerung bekommen wir in der EU ja momentan hautnah mit Schiffladungen voller Migranten aus Nordafrika mit und dort explodiert die Bevölkerung unaufhörlich. Alle zehn Jahre im Schnitt eine Verdopplung. All diese hungrigen Mäuler wollen versorgt sein, auch mit Fisch. Keine gute Entwicklung meiner Meinung nach denn der Bedarf wird immer weiter in die Höhe gehen.

@eine_anmerkung - glaub ich immer noch nicht

"...Ursache ist das der Mensch sich in seiner Population in einer unverantwortlichen Anzahl (meiner Meinung nach) vermehrt..."
Glaub ich immer noch nicht.

Das Ökosystem Meer ist bedroht durch Überfischung mit Beifang, brutalen Methoden, usw., für Fischdosen, die wir dann nach Ablauf eines Verfalldatums wegwerfen. Hauptsache wir haben 100 Dosen zur Auswahl...
Beispielsweise.

... aber es wird weiter

... aber es wird weiter propagiert pro Woche 1-2 x Fisch zu essen.
Die Fischbestände können sich nur durch weniger Befischung erholen. Weniger Fisch auf dem Teller -> weniger Fischfang.

Also nicht Fisch 1-2 x pro Woche, sondern 1-2 x pro Monat. Und vor allem nicht so nebenbei essen und beachten was für Fisch das ist & wo dieser her kommt (Pi-Daumen-Regel: am besten pflanzenfressende Fische aus biologischer Aquakultur nehmen).

Fisch ist lecker und ein sehr wertvolles Nahrungsmittel - man sollte entsprechend damit umgehen.

Schutzzonen schützen nicht

die Überschrift und der Text sind für mich irreführend.
Es liegt doch nicht an der Schutzzone, sondern an den Menschen, die trotz Schutzzone dort fischen.

Wie kann es sein, dass man Schutzzonen ausweist, und sich dann keiner darum kümmert, dass dort sogar weiterhin gefischt wird, gar noch Schlepppnetzfischerei praktiziert wird!?
Ich wünsche mir in der Berichterstattung mehr kritisches Nachzufragen, warum das so ist.

Wenn auf der Straße ein Tempolimit oder Parkverbot eingerichtet wird, wird es auch nicht beachtet - bzw. erst wenn dann mal kontrolliert wird.
Warum wird also der Naturschutz nicht durchgesetzt, wenn man schon den ersten Schritt von Schutzgebieten gegangen ist?
Will man warten, bis die Meere leer gefischt sind???
Und die nächste Generationen dann gar nichts mehr haben?

Ganzheitliche Perspektive notwendig

14. Februar 2019 um 11:55 von asimo

Die Menge des tatsächlich verzehrten Fisches ist nicht das Problem, wie Sie vermuten. Tatsächlich könnte - und sollte - jeder so viel Fisch verzehren, wie dies gewünscht wird.
Ganzheitlich gesehen:
1) Fisch aus Fischfarmen ist ökologisch wenig bedenklich, abgesehen von dem Beitrag dieser Fischfarmen zur Eutrophierung der Meere.
2) Problematisch ist der Frischfisch, der zwar in den Handel aber nicht zum Verzehr gelangt. Beschäftigen Sie sich mit den Mengen von Frischfisch, welche als Müll entsorgt werden.
3) Problematisch sind die Fangtechniken, die nicht zum selektiven Fang führen, sprich die mangelnde Schonung der nicht gewünschten Beifänge, anderer Bestände von Meerestieren.
4) Große Mengen von Fisch werden zu Viehfutter und Dünger verarbeitet.
5) Plastikmüll und Umweltverschmutzung, auch die Lärmverschmutzung der Meere treffen auch den Bestand an Fischen.
6) Der Klimawandel bedroht die Riffe und Uferzonen, die "Kinderstuben" vieler Fischarten.

um 11:35 von Ulli62

>>"glaub ich immer noch nicht"<<

Wer glauben will sollte besser in die Kirche gehen.

>>"Das Ökosystem Meer ist bedroht durch Überfischung mit Beifang, brutalen Methoden, usw., für Fischdosen, die wir dann nach Ablauf eines Verfalldatums wegwerfen. Hauptsache wir haben 100 Dosen zur Auswahl..."<<

Natürlich sind auch die von Ihnen genannten Einflussgrößen richtig und diese verschärfen die Situation zusätzlich. Das darf aber nicht darüber hinwegtäuschen das die Überbevölkerung der Welt durch den Menschen die Hauptgrundlage allen Übels (Meeresüberfischung) ist.

um 09:25 von Ritchi

von Ritchi vs. @ um 09:01 von Knorlo

>>"Naive
Es ist doch naive zu glauben der Mensch ändert sich.
Jeder ist sich selbst der nächste!
Schaut doch nur auf Deutschland. Wir schaffen nicht mal ein Tempolimit. Und was haben wir dafür für Ausreden!"
Naiv ist es zu glauben, dass der Fischbestand sich durch ein Tempolimit erholen würde. Oder wollten Sie nur bei einem Umweltthema ein anderes mit anhängen? ...<<

Wieso halten Sie es für naiv, wenn ein Thema benutzt wird, um damit auf ein anderes abzuleiten? Benutzen Sie nie Vergleiche in Ihrer Kommunikation?

um 12:15 von wie-

>>"1) Fisch aus Fischfarmen ist ökologisch wenig bedenklich, abgesehen von dem Beitrag dieser Fischfarmen zur Eutrophierung der Meere."<<

Diese Fischfarmfische sind in der Regel mit Antibiotika vollgepumt und die kleinsten Krankheitserreger können eine solche Farm umkippen lassen. Abgesehen von der großen Belastung die die Meeresflora durch diese Fischfarmen in deren Umgebung erhält. Richtig gesund ist der dauerhafte Verzehr dieser Fische sicherlich nicht und erst recht kein Ersatz für natürlich gewachsene und sich ernährende Fische?

@ 11:27 von Ulli62

Danke Ulli! Das ist genau das, was ich sage :-) Es gibt zu viele Menschen zu viel Konsumwahnsinn. Was in der von Ihnen 1. Welt genannt nicht abgesetzt werden kann, wird exportiert in Weltregionen, in denen das Land eigentlich nicht genug Nahrung für so viel Bevölkerung bereit stellt. Das natürliche Gleichgewicht, wonach normalerweise auf einem Fleckchen Erde nur so viele Lebewesen leben, wie dieses Fleckchen Erde ernähren kann, kommt durcheinander, weil dort zu viele Lebewesen der Gattung Mensch leben.
Ergänzend dazu denke ich, dass auch in einigen Regionen in Europa zu viele Menschen leben, z. B. in NRW... Was glauben Sie was da passieren wird, wenn mal die Nahrungsmittel knapp werden, wofür wir eigentlich nur ein Wirtschaftsembargo bräuchte, denn in Deutschland leben mehr Menschen, als diese Fleckchen Erde ernähren könnte.
Es wird Zeit, dass alle erkennen, das es reicht ca. zwei oder drei Kinder zu haben, nicht 8 oder 9 oder mehr...

von Kopfmensch

>>... Wer nicht kämpft, hat schon verloren!
Und in diesem Sinne ist Ihre Wortmeldung keine wirkliche Unterstützung, denn Sie fordern damit auf die Fahnen zu strecken, bevor es überhaupt zu einem richtigen Kampf gekommen ist! .......<<

Dann nehmen Sie doch nur mal die Zunahme alleine der Automobile an Zahl und Gewicht in den letzten Jahrzehnten und dessen Auswirkung auf die Umwelt und erklären mir, was irgendwelche "Kämpfe" pro Natur gebracht haben? Die Bevölkerungszunahme, sowie unser Wesen zersetzt doch jegliche Verbesserung inerhalb kurzer Zeit.

Fische haben keine Lobby

Ich musste gerade daran denken das die Japaner den Walfang wieder aufgenommen haben. Ich finde dieses Abschlachten der Meeressäuger durch die Japaner schrecklich. Das gilt umso mehr alsdass das Walfleisch als Ernährungsgrundlage dieser Menschen schon lange nicht mehr benötigt wird. Fische haben scheinbar keine Lobby?

@eine_anmerkung - um 12.17

Sie sind mir ja einer. Sie wissen immer gleich. Sie haben nicht vorher eine Phase, wo sie Pro- und Kontra abwägen und erst einmal glauben?

Lesen Sie nochmal die Liste von Asimo, in der noch viel ausführlicher über div. Gründe der Zerstörung des Ökosystems genannt werden.

Wir haben jetzt schon genug Lebensmittel, um - bei gerechter Verteilung - 12 Mrd Menschen zu ernähren. Das kann noch ne Weile dauern, bis wir so viele sind.

@eine_anmerkung - Walfang

Ja, das ist schon schlimm, dass die Japaner wieder offiziell Wale fangen wollen.

Aber tatsächlich ist die Berohung der Walbestände durch Beifang wesentlich größer als durch den eigentlichen Walfang.
In Island z.B., habe ich wo gelesen, gibt es genau noch 1 - einen - Walfänger.

https://www.wwf.de/themen-projekte/meere-kuesten/fischerei/beifang/

@ 12:15 von wie-

"Fisch aus Fischfarmen ist ökologisch wenig bedenklich, abgesehen von dem Beitrag dieser Fischfarmen zur Eutrophierung der Meere."
.
Und womit füttern Sie die Fische?
Mit Soja?
Wo kommt denn die schöne Farbe von Ihrem Lachs her, der keinen Krill mehr fressen kann wie der Freilebende?
Auch mal über das Thema Antibiotika nachgedacht?
Wie setzen Sie die denn ein? Jeden Fisch rausfangen und impfen? Oder bekommen das alle über die Nahrung? Und der Rest der Pellets landet dann am Meeresgrund und wird von anderen gefressen, nicht nur Fische....
Oder lößt sich einfach auf.

@ 12:49 von eine_anmerkung

"Fische haben keine Lobby"
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Kein "Nutztier" hat eine Lobby.
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"Ich musste gerade daran denken das die Japaner den Walfang wieder aufgenommen haben. Ich finde dieses Abschlachten der Meeressäuger durch die Japaner schrecklich. Das gilt umso mehr alsdass das Walfleisch als Ernährungsgrundlage dieser Menschen schon lange nicht mehr benötigt wird."
.
Brauchen wir Kobe-Rind als Ernährungsgrundlage?
Warum essen wir Straußen-Steaks, Känguru, Krokodil oder Wild?
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Weil es schmeckt.

Ich habe da grundsätzlich

Ich habe da grundsätzlich zwei, drei Probleme:
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1. Frau Hendricks, die keine Ahnung von Fischerei hat, hatte in der Ostsee einfach mal zum Ende ihrer Amtszeit ein paar Schutzgebiete ausgerufen. Ohne Sinn und Verstand, nicht begründbar. "Wir machen da jetzt mal "Schutzgebiet". Vielen (kleinen) Fischern wurde damit die Grundlage entzogen.
.
2. Warum werden dann diese Gebiete nicht kontrolliert?
.
3. Wie kommen wir dann an unseren Fisch?
Selektives Angeln? Das wird von fragwürdigen Organisationen wie PETA als Tierquälerei bezeichnet.
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Ist jetzt Schluss mit Fisch?

@ 12:28 von gulltoppr

"Wieso halten Sie es für naiv, wenn ein Thema benutzt wird, um damit auf ein anderes abzuleiten? Benutzen Sie nie Vergleiche in Ihrer Kommunikation?"
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Wenn das Thema Sinn macht, ist es OK.
Das war aber sinnfrei.
Was ist mit dem Welraumschrott oder Mikro-Plastik?

@Knorlo - Wieso ändern sich Menschen nicht?

Es dauert halt; das kennt doch jeder von sich selbst.

Und was das Umweltverhalten angeht, muss diese Änderung auch politisch gewollt sein und gefördert werden.

In den wirtschaftsstärksten Ländern - so auch bei uns - siegen zu oft die nächstliegenden Belange der Wirtschaft, und so befinden wir uns argumentativ immer in einer "Ja, aber ....die Arbeitsplätze, das Wirtschaftswachstum,..."-Endlosschleife.
Für nachhaltiges Wirtschaften und verteilungsgerechte Gesellschaften muss man aber alle Aspekte in Beziehung setzen - sonst ist das mit der Nachhaltigkeit der Menschheit auch absehbar vorbei.

Die deutsche Dokumentation "Taste the Waste" zeigt das eindringlich. Was in Europa und Nordamerika an Lebensmitteln schon in der Lieferkette vernichtet oder dann von uns weggeschmissen wird, würde 3 x reichen, um alle Hungernden der Welt satt zu bekommen.

Darunter ist auch Fisch, der kübelweise schon in den Fischmärkten weggeworfen wird!

Jeder von uns muss sich ändern, nicht nur "die anderen".

Wirkungsloser Schutz?

Wäre es möglich, am Meeresboden scharfe Wekkzeuge zu installieren, die die Schleppnetze zerschneiden könnten?
Dann wäre das Fischen an den Stellen nicht lohnenswert.

@ 12:15 von wie-

"Fisch aus Fischfarmen ist ökologisch wenig bedenklich, abgesehen von dem Beitrag dieser Fischfarmen zur Eutrophierung der Meere."
.
Noch zwei kleine Anmerkungen zu meinem Beitrag von 13:45:
Ihnen ist aber schon bekannt, das in Zuchtlachsen aufgrund der Fütterung fast keine von der Industrie angepriesenen Omega-3 Fettsäuren mehr enthalten sind?
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Es wird nicht nur "auf Grund gefischt".
Daher ist das Bild von den zerstörten Meeresböden, naja, sagen wir mal nicht repräsentativ.
Man schleift keine Netze über Riffe weil: Die sind dann kaputt (die Netze!)!
Das macht man eher über Sand, wo ja Schollen, Butts und Plattfische leben.
Freiwasserfische wie Hering, Dorsch, Makrele werden Sie dort nicht fangen.
.
Daher schlecht recherchiert.
Es pflügen nicht alle den Meeresboden um und ebnen Riffe ein.
Aber Frau Hendricks hat da schon keine Ahnung von gehabt.........

von NeutraleWelt

>>Wenn das Thema Sinn macht, ist es OK.
Das war aber sinnfrei.
Was ist mit dem Welraumschrott oder Mikro-Plastik?<<
Beide Male agieren wir Menschen recht ignorant und wenig rücksichtsvoll/umsichtig, so dass man nicht wirklich davon ausgehen kann, dass es sich auf einem anderen Gebiet denn anders verhalten sollte. Solange das Thema Überbevölkerung nicht mit einspielt, sind diese Themen allgemein ziemlich "sinnfrei".

Wer hat hier so kläglich versagt?

Hat die Fischerlobby es geschafft, ein "defeat device" ins Schutzgesetz zu schnuggeln? Oder haben mal wieder 5000 Juristen 50.000 Seiten Gesetzestext mit 20.000 Seiten Ausnahmen verbrochen? Nach diesem Prinzip wird - nicht nur in Brüssel! - generell alles ohne inhaltliche Kontrolle durchgewinkt.

@ 14:39 von Grundsucher

"Wirkungsloser Schutz?

Wäre es möglich, am Meeresboden scharfe Wekkzeuge zu installieren, die die Schleppnetze zerschneiden könnten?
Dann wäre das Fischen an den Stellen nicht lohnenswert."
.
Schon mal über Unterwasser-Minen nachgedacht? ;-)
Die U-Boote der BW funktionieren ja gerade nicht....
.
Jetzt mal im Ernst. Diese Schutzzonen wurden sinnfrei ausgerufen.
Da fahren keine 1.000 großen Atlantik-Trawler, die jeden Tag den Boden umpflügen.
Weil es sich nicht lohnt.
Da fahren kleinere ortsansässige Fischerboote oder Angelkutter, bei denen jeder Angler nur ein paar (3?) z.B. Dorsche fangen darf, die ein Mindestmaß haben müssen. Die Bestände sind dort nicht bedroht.
Wohl aber die Kutter-Kapitäne um ihre Existenz.
Daher war die Aktion von Frau Hendricks sinnfrei (klar wenn man keine Ahnung hat).
Fahen Sie nur ein paar KM weiter nach Dänemark, da sieht das alles schon ganz anders aus!

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