Ihre Meinung zu: Interview zum Kohlekompromiss: "Damit ist es nicht getan"

28. Januar 2019 - 17:21 Uhr

Der Ausstieg aus der Kohleenergie ist beschlossen. Das richtige Signal, meint Manfred Fischedick vom Wuppertal Institut für Klima. Doch die wirkliche Arbeit komme erst jetzt und es drohten viele Fehler.

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Kommentare

Ausbau alternative Energie 65 Prozent bis 2030.

und was ist mit den fehlenden 35 % bis 2038 ?
und dem zusätzlichem Strom für E Autos

Die Polen und Tschechen...

... lassen sich wohl kaum reinreden, da irrt dieser Mann. Und woher nehmen die Bürger so viel Geld um alles energieeffizient aufzurüsten ? Man oh man, der Mann ist echt blauäuig. Wir als Verbraucher werden uns noch sehr wundern über plötzlich sehr hohe Stromrechnungen. Die Mieten fressen jetzt schon fast das halbe Gehalt bei den Menschen auf.

Schön und gut...

ist dieser Beschluss zum Ausstieg aus der fossilen Stromerzeugung...allein es fehlt mir der Glaube, wie man an "kalten Januartagen" im Nebeldunst und bei Windstille mit vollen Umlaufzeiten den max. Strombedarf von nicht liefernden erneuerbaren Stromerzeugern wirtschaftlich und bezahlbar decken will. In Frankreich sind an solchen Tagen trotz Atommeiler mit 80 % Grundlast Blackouts vorgekommen. Da können wir dann nicht mehr importieren. Es müssen also, damit das Netz bei uns nicht zusammenbricht, parallel Grundlastkraftwerke zu den Erneuerbaren zugeschaltet werden. Was aber, wenn Atomkraft- und Kohlekraftwerke abgeschaltet wurden, wollen wir dann wieder Ölkraft- und Gaskraftwerke in großem Stil errichten? Die müßten jetzt schon - trotz der bisherigen und wahrscheinlichen Bürgerproteste beim Neukraftwerksbau - geplant werden - Vorlauf- und Bauzeit mindestens 5 - 10 Jahre. Die Leute wollen aber überhaupt keine neuen fossilen Kraftwerke mehr...

Vor allem müssen die

Vor allem müssen die Energiekonzerne verstärkt verpflichtet werden, konstruktiv am Strukturwandel mit zu arbeiten. Klimaschutz ist wichtig und richtig. Aber wenn er kurz- und mittelfristig dazu führt, dass Menschen arbeitslos werden, und sich für Verbraucher die Energiepreise erhöhen, ist er schwer vermittelbar. Menschen neigen dazu, kurzfristig zu denken. Und da heutzutage Informationen (und Desinformationen!) immer schneller fließen, könnte da ruckzuck von interessierten Stellen Gegenbewegung initiiert werden.

Um uns herum

Fahren unsere schönen Euro 4 und 5 Diesel weiter und die Kohle macht Strom. Deutschland wird gewollt deindustrialisiert um Grüne Klimahysterie zu befriedigen.

Wird gemütlich

Wenn dann Millionen E Autos am Abend an das Netz gehen. Nacht und kein Wind. Dann wird der Kühlschrank dunkel

Der Ausstieg aus der Kohle

Der Ausstieg aus der Kohle wird von der Stromlobby ebenso zum Aufbau einer Drohkulisse missbraucht wie der Atomausstieg.
.
Es wird Zeit, dass die Regierung regulierend in den Markt eingreift. Wo Milliarden Steuergelder zur Subvention zukunfts-untauglicher Energieträger (zB Kohle und Atom) verpulvert werden, sollten die Entscheidungen letztlich von der Politik getroffen werden, ohne dass irgendwer nach Entschädigungen brüllt.
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Es muss in regenerative Energien investiert werden, dafür steht nicht genug Geld bereit, weil wie für Abermilliarden irgendwelche ungeeigneten Atomendlager leerräumen müssen, um den Abfall dann in neue zweifelhafte Lagerstätten zu verkippen.
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Und nun geht das Gejammer los, dass Stellenabbau die gottgegebene Folge wäre, wenn wir uns von umweltschädlichem Kohlestrom verabschieden.
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Hier werden nirgendwo die Prioritäten richtig gesetzt, sondern es wird eine Industrie alimentiert, die seit Jahrzehnten nicht nur fette Gewinne einzieht, sondern uns auch krank macht.

Nee Herr Fischedick ...

... das war gar nix.

Den Konzernen ihre abgeschriebenen Kraftwerke zu vergolden ist NICHT der richtige Weg!

In fast 20 Jahren hätten die wegen Schrottreife sowieso von Netz gehen müssen - und das völlig kostenlos, ohne jegliche Geschenke vom Steuerzahler.

Wenn "Klimapolitik" nur zu Lasten des Steuerzahlers geht, wird die Zustimmung zu Experten wie Ihnen weiter abnehmen.

Augen zu?

@ staakener:
Die Polen und Tschechen lassen sich wohl kaum reinreden, ...

Warum nicht? Gelten dort andere Naturgesetze?

Bundesregierung sollte Zertifikate kaufen

Statt den Energieversorgungsunternehmen große Geldbeträge für die Stilllegung von Kohlekraftwerken zu überweisen, sollte die Bundesregierung die freiwerdenden Zertifikates den Energieversorgern abkaufen und ungültig machen.

@Sternenkind 18.01

Ja, dann kommt es zu Klimaerwärmung im Kühlschrank und der TK-Truhe. Aber man kann ja wieder auf Handwäsche umstellen und statt Gekochtem mehr Rohkost;-) Oder den Grill anwerfen...

@staakener, 17:43

"(...) woher nehmen die Bürger so viel Geld um alles energieeffizient aufzurüsten ? (...)
Wir als Verbraucher werden uns noch sehr wundern über plötzlich sehr hohe Stromrechnungen. Die Mieten fressen jetzt schon fast das halbe Gehalt bei den Menschen auf."

Das ist m.E. vom falschen Ende her gedacht.

Die Frage müsste eigentlich lauten: Wieso entscheidet 'Geld' (was immer genau man jetzt darunter verstehen mag) darüber, was wir "dürfen", d.h. welche als sinnvoll und wünschenswert angesehenen Maßnahmen wir (alle Bürger in ihrer Gesamtheit) uns "erlauben" können, und welche nicht? Also letzten Endes über nichts weniger als unsere Zukunft?!

Auf die Schlagzeile „RWE erwartet "signifikanten Stellenabbau"" hatte ich echt gewartet.

"Arbeitsplätze in Gefahr“ war schon immer das bewährte Lieblingstotschlagargument aller Pfründebewahrer, wenn die 'Politik' nicht spurt.

Sind Arbeitsplätze, Geld, Naturressourcen, Umwelt, kurz: unsere Basis eigentlich für die Menschen da oder für die Konzerne?

18:01 von Sternenkind

und frau baerbock staunt, daß ihr stromkabel doch kein speicher ist. aber dunkelheit in der ganzen stadt hat schon was. oft auf cuba erlebt, wenn alle leute fast gleichzeitig das licht einschalteten

@ Dr. Haus

Fehlt nur noch, dass auch er die elektrische Energie im Netz speichern will. Einen promovierten Physiker wie mich gruselst.

Oh, dann hätte ich bei Ihnen aber etwas mehr sachlichen Einblick in die Technik erwartet.

Re Deutlich

Sie haben Recht - dann kommen wir der schönen neuen Welt der Grünen näher + Veggi Day dann täglich wegen CO 2

Hinter her geworfen

Warum zahlt man den Betreibern so irrsinnige Subventionen? Man sollte niemals einer auslaufenden Technologie noch Geld hinterher werfen. Besser angelegt wäre das Geld bei jungen Unternehmen für innovative Lösungen bei den regenerativen Energien und Speicherkonzepten.
Außerdem sind die Dreckschleudern abgeschrieben. Die haben wir Verbraucher nämlich längst bezahlt.

Idiotisch: Stromquellen abbauen und Strombedarf erhöhen

Strom kommt ja aus der Steckdose, und Kraftwerke brauchen wir also nicht, wie? Windräder geben nicht viel her, den sie sind wetterabhängig, sie verschandeln das Land und töten Vögel und Fledermäuse. Bald wird der Strom entweder rationiert, oder Atomstrom importiert. Und dann bildet man sich ein, durch den deutschen Sonderweg der Demontage wird das Weltklima kühl gehalten, und man bildet sich auch ein, E-Auto-Batterien wären umweltfreundlich, und das nötige Lithium dafür wäre überhaupt beschaffbar. Deutschland, ein einziges Irrenhaus.

Zu zaghaft und zu spät

Wie seit jeher werden in Deutschland Unsummen verschwendet um einige wenige Arbeitsplätze zu retten (die letztlich doch nicht zu retten sind - Stichwort Steinkohle).

Es wird das Schreckgespenst einer Versorgungslücke bemüht, obwohl wir doch Überkapazitäten haben und Zeit hätten jede noch auftretende Lücke zu schließen.

Fragt einfach mal die Jugend, welches Tempo die sich beim Kohleausstieg vorstellen. Denn Die sind die Leidtragenden (nicht die die in einem der reichsten Länder der Erde ein paar Euro mehr für Strom ausgeben müssen).

Am Ende wird es für die kommenden Generationen vermutlich um ganz andere Summen gehen (wenn es denn noch mit Geld zu regeln sein wird).

Nicht das es dann heißt, "sie haben es alle gewusst, aber ihre Maßnahmen waren zu zaghaft und kamen zu spät)

Fragen an den "Experten" die

die Tagesschau hätte stellen MÜSSEN:

a) Welchem Anteil hat D an der weltweiten CO2 Produktion? (~2%!)

b) Welche anderen Länder, ausser vielleicht Neuseeland und Norwegen, steigen auch aus Atom + Kohle aus (KEINE!)

c) Welchen Einfluss hat der deutsche Kohleausstieg auf das Weltklima? (KEINEN!)

d) Wer ist der "Staat" der die irrwitzigen Kosten tragen wird, wenn nicht der deutsche STEUERZAHLER selbst?

e) Wer braucht eigentlich noch bezahlbaren Strom oder Industrieproduktion? Wären Sie nicht auch dafür D in einen Öko-Bauernstaat zu verwandeln (in dem selbstverständlicherweise alles nur noch per Hand bestellt und geerntet werden darf da ja Dieseltraktoren sehr gefährlich sind)?

Warum ist denn schon wieder

Warum ist denn schon wieder von Entschädigung die Rede? Dieses Argument, quasi schon Gesetz geworden, wenn irgendetwas verboten wird, muss man endgültig mit Exempeln widerlegen.

Ein Staat ist der übergeordnete Gesichtspunkt, der nur seine Taten begründen muss. Steht so ein Gesetz im Einklang mit allgemeinen Interessen (Klimaschutz), oder auch Gesundheit, gibt es da keinen Grund für Entschädigung. Als würde der Staat jetzt nur für Unternehmer da sein. Arbeitsplätze sind auch nicht alles, wie man sieht.

Unerhebliche Fragen

Zu a) Irgendwer muss den ersten Schritt wagen

Zu b) weil alle Anderen in den Untergang rennen müssen wir das auch ?

Zu c) Vorbildfunktion

Zu d) die sind doch überschaubar (Bankenrettung kostet mehr)

Zu e) die Frage ist doch, was ist "bezahlbar". Ich denke da geht noch einiges und wir sind noch lange nicht am Ende. (Schönes populistisches Beitragende übrigens. Sehr amüsant)

Wenn ich mir die handelnden Personen ansehe-

den Wirtschaftsminister Altmaier, der schon als Umweltminister oder als Migrationsbeauftragter ein Totalausfall war, dann die Umweltministerin Schulze und als "Experte" in der Klimakommission Pofalla... da gilt offenbar uneingeschränkt das Peter-Prinzip. Und wenn sie den Standort zugrunde gerichtet haben genießen sie ihre üppigen Ruhestandsbezüge, so lange die noch fließen

Ich schrieb es hier schon einmal

2015 ist in Hamburg-Moorburg das modernste Kohle Kraft Werk ans Netz gegangen . Dieses deckt 80% des hamburgischen Strombedarf ab. Laufzeit noch gut 47 Jahre. Genehmigt von unseren Rot / Grünen Senat. Die Atomkraft Werke aus dem Hamburg bisher seinen Strom bezogen hat sind abgeschaltet. Sollte das Kohle Kraftwerk auch vom Netz genommen werden,wird Hamburg Atomstrom aus dem Ausland kaufen müssen. Ich fasse es nicht was sind das für Experten in der Politik.

Gutes Signal, aber zu spät...

müsste es heißen.
Ausstieg bis 2038, dann ist die Kohle auch langsam alle. Und die uns regierenden Aktiengesellschaften haben das Maximale rausgeholt. Die Abfindungen für ihre jahrelangen Milliardengewinne mit einbezogen.
Und der Steuerzahler und Verbraucher bezahlt dann noch die Renaturierungen der Mondlandschaften.
Ist das Marktwirtschaft? Ich hab solch eine Wut!
Ich mutmaße sowieso, aus Klimagründen ist 2038 kein zivilisiertes Leben mehr möglich, da Milliarden Menschen in andere Lebensräume vordringen, wo man noch leben kann.
Und schuld ist die Politik, die sich am Nasenring von der Energiewirtschaft führen lässt.

@ sternenkind

"Deutschland wird gewollt deindustrialisiert um Grüne Klimahysterie zu befriedigen."

Schon mal davon gehört, dass Industrie auch UMgebaut werden kann? Es gibt schon noch etwas zwischen "Hauptsache der Schornstein raucht" und "zurück zur Jäger- und Sammlergesellschaft". Und der Begriff "Hysterie", um missliebige Meinungen zu diskreditieren, kommt ganz schlecht! Damit habe ich mich selbst in anderem Zusammenhang auch schon in die Nesseln gesetzt.

@ guggi

Welchen Einfluss hat der deutsche Kohleausstieg auf das Weltklima? (KEINEN!)

Wer so denkt, geht auch zu keiner Wahl und steigt nicht mal für eine Fahrt aufs Rad um. Nutzt ja eh nix. Oder?

Als Physiker kann ich Ihnen sagen, dass der Effekt des deutschen Ausstiegs auf das Weltklima definitiv größer Null ist.

18:53 von schiebaer45

Ich schrieb es hier schon einmal

2015 ist in Hamburg-Moorburg das modernste Kohle Kraft Werk ans Netz gegangen . Dieses deckt 80% des hamburgischen Strombedarf ab. Laufzeit noch gut 47 Jahre. Genehmigt von unseren Rot / Grünen Senat. Die Atomkraft Werke aus dem Hamburg bisher seinen Strom bezogen hat sind abgeschaltet. Sollte das Kohle Kraftwerk auch vom Netz genommen werden,wird Hamburg Atomstrom aus dem Ausland kaufen müssen. Ich fasse es nicht was sind das für Experten in der Politik.
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Ganz einfach.
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Experten aus unserem Bildungssystem.

Klimaschutz ist nur ein Aspekt

Neben dem Klimaschutz gilt es nun, die Folgen mit konkreten Verpflichtungen abzufedern. Kohleabbauregionen dürfen nicht zu "Abbauregionen" veröden. Die in Aussicht gestellten 40 Mrd. Euro garantieren als Zahl wenig. Notwendig sind Verpflichtungen zu konkreten Zielen, die in den Kohleregionen zu erreichen sind: Ansiedelung von produzierender Wirtschaft, Anzahl der nachzuweisenden neu zu schaffenden Industrie- und Handwerksarbeitsplätze dgl. Die MP der betroffenen Länder müssen konkrete und messbare Zusagen einfordern. Diese auf Produktionsfaktoren abgestellten Ziele haben Vorrang vor der Höhe der Subventionsbeträge. Der Vorrang der materiellen Ziele vor den finanziellen garantiert allein die Erfüllung der Erwartungen in den Regionen. Kern dieser Erwartungen ist wirtschaftliche und soziale Prosperität. Ob die Umsiedelung von Behörden wünschenswert ist, beantwortet die Frage, welche Verbesserungen im Land durch das Aufblähen des Bundestags entstanden sind.

um 18:53 von schiebaer45

>>
Ich schrieb es hier schon einmal
2015 ist in Hamburg-Moorburg das modernste Kohle Kraft Werk ans Netz gegangen . Dieses deckt 80% des hamburgischen Strombedarf ab. Laufzeit noch gut 47 Jahre. Genehmigt von unseren Rot / Grünen Senat. Die Atomkraft Werke aus dem Hamburg bisher seinen Strom bezogen hat sind abgeschaltet. Sollte das Kohle Kraftwerk auch vom Netz genommen werden,wird Hamburg Atomstrom aus dem Ausland kaufen müssen. Ich fasse es nicht was sind das für Experten in der Politik.
<<

Aber Sie wissen schon, dass Hamburg überhaupt keinen Strom kauft ? Weder Atom- noch sonstigen Strom.

@Sternenkind

Von welchen "Millionen E-Autos" sprechen Sie?
Es hat doch jetzt wirklich jeder mitgekriegt, dass die dt. Autolobby keine E-Autos bauen will oder kann und dem haben sich die sog. dt. "Volkvertreter" unterzuordnen und entsprechend zu handeln. Scheuer und Merkel machen es doch bzgl. Tempolimit wieder brav mit.
Komisch finde ich immer, dass bzgl. der "vielen E-Autos" mit dem "großen Energieverbrauch", was ja alles nur Theorie ist, der Stromverbrauch das großeThema ist.

Was brauchen wir denn an Strom und Energie für das Thema Digitalisierung!?
Da gibt es eine wunderbare Doku, da fallen die paar E-Autos überhaupt nicht ins Gewicht!

Wer gegen den organisierten

Wer gegen den organisierten Kohleausstieg ist, der möge mir erklären, warum es sinnvoller sein soll, aus der Kohleverstromung mangels vorhandener Kohle auszusteigen. Kohle ist im Verhältnis zu Menschheitsgeschichte ausgesprochen endlich. Verbrennt man alle Kohle, so hat man nur den zusätzlichen Nachteil der CO2 Freisetzung. Oder überlassen wir das Problem nur zukünftigen Generationen ?

@deutlich, 18:15

"Aber man kann ja wieder auf Handwäsche umstellen und statt Gekochtem mehr Rohkost."

Keine Ahnung, was daran so lustig ist. Haben unsere Vorfahren auch geschafft.

Vermutlich wird es nicht so kommen, das wird der technische Fortschritt wohl verhindern. Aber es wäre auch kein Weltuntergang.

Ebenfalls sollte weitgehend fleischlose Ernährung während der Woche eigentlich der Normalfall sein (auch wenn ich es vorerst noch nicht staatlich erzwingen würde).

@Digitaler Fußabdruck

Sehe ich wie Sie.
Der Steuerzahler wird veräppelt und es wird ihm gedroht, Hauptsache die Konzerne fahren ihre Gewinne ein.

Unsere Gesundheit sind unseren sog. "Volksvertreter" sowas von egal!

Siehe Tempolimit! Da ist dann Merkel und Co. auch das einheitliche Europa sowas von wurscht!

...es wird wie immer...

Es wird so wie immer, die Politik beschließt etwas, das ohne Plan, und der Verbraucher zahlt. So oder so. Und, versprochene Arbeitsplätze wirds auch nicht geben.
Besser wäre es, wir hätten Globalisierung, die Gier und gnadenloses Wachstum abgeschafft.

18:53 von schiebaer45

die experten nennen sich vorneweg pofalla und altmeier sowie platzek. aber auch die damen schulze und baerbock wissen mit ihrem können zu erstaunen

Entschädigungs Unsinn

Wenn gesetzliche Regelungen verschärft werden, werden doch keine Entschädigungszahlungen fällig.

Die Hersteller von Glühbirnen bekamen doch auch keine Entschädigungen, als die Glühbirne verboten wurde.

Oder wurden Asbest Hersteller wegen entgangener Gewinne entschädigt?

Ja, und die Energiekonzerne können auch mit regenerativen Energien fette Gewinne machen

Braunkohlekraftwerke

Braunkohlekraftwerke schwehlen also noch zwanzig Jahre lang weiter und den exponential steigenden Flugverkehr der den schlimmsten Dreck in empfindliche Schichten über Deutschland einträgt, kein Problem, weil, wir haben ja den schlimmen bösen Alleineverursacher an der Klimakatastrophe erkannt, es ist der kleine Dieselfahrer, dem die selben die ihn heute als Umweltsünder enteignen wollen einst überhaupt erst zu dem Umweltbewußtsein gebracht haben mehr Geld für ein 'saubereres' Dieselfahrzeug zu investieren. Jetzt ist das alles nicht mehr wahr? Gut dann verbuche ich das bei den anderen Ganaten, die sich diese Helden hier geleistet haben, als Atomgegner angetreten, Atomkraft und Technik nie abgeschafft sondern vergessen, als Bildungspolitiker angetreten-Baden Wuerttemberg sackt in Bildung total ab, als Pazifisten angetreten-schicken Bundeswehr zum ersten Auslandseinsatz, als Sozialpolitiker Hartz IV mit eingeführt. Danke mir reichts, bis in die Steinzeit, die die bald einführen werden.

Gutes Signal , aber nur der Anfang !

Das erleben wir doch bei fast allen Themen. Die Politik redet sich rein oder rauß wie es gerade gebraucht wird ! Unsere Politik ist selbst nicht handlungsfähig das beweist allein schon der Dieselskandalals als nur eines von sehr vielen Beispielen! Ob nun bei der Bundeswehr oder in der Landwirtschaft ..... nichts passiert und jeder sitzt alles aus!
Daher kann man annehmen, dass das weitaus billiger zu machen wäre.... wozu das ganze Personal was wir und ohnehin nicht leisten können ?

19:15 von Klärungsbedarf

"" Aber Sie wissen schon, dass Hamburg überhaupt keinen Strom kauft ? Weder Atom- noch sonstigen Strom.""
#
Das ist z.Zt. auch noch nicht nötig,denn es ist ja noch das Kohle Kraftwerk am Netz und " sauberen Strom " liefert der Betreiber Hamburg Energie aus Windkraft Anlagen die hier in der Stadt stehen. Aber wir haben hier 2 Riesen Verbraucher, Aluminium Werk und die Affi , die benötigen rund um die Uhr sehr viel Strom wenn das Kohle Kraftwerk abgeschaltet wird,was dann? Das ist mit Windkraft nicht aufzufangen zumal es nicht immer windig ist hier bei uns in Hamburg.

Traurig

Es gibt jetzt wohl mindestens ein Speicherkraftwerk über die man insgesamt nicht allzuviel hört in den Medien.
Da lässt man heutzutage doch lieber ein paar Gigawatt Erneuerbare Energien liegen wegen Einspeisungsengpässen und zahlt ausländischen Netzbetreibern Geld damit die unsere Überlast in ihr Netz aufnehmen.

Der Klimawandelzug ist längst abgefahren. 2 Grad sind unerreichbar. Es bleibt eigentlich nur noch die Frage: Darfs ein bissel mehr sein?

Gutes Signal? Für mich wirkt es wie Hupen nachdem man an die Wand gefahren ist. Bringt nichts, aber man bekommt den Unfall besser mit.

Forscher....

...Ausstieg ist 2038 realistisch???
Leben die denn tatsächlich auf dem CDU/CSU Mond? Was für eine Umwelt hinterlassen wir unseren Kindern und Kindeskindern??? Aber all die „Experten“ sind 2038 dann ja schon längst auf dem Friedhof, inkl. dem amtierenden Verkehrsminister. Unglaublich! Vor 20 Jahren hätte diese (oder andere Regierungen) dies schon für viel frührer beschließen müssen. Wir vernichten uns tatsächlich selbst und klatschen dabei gemeinsam in die Hände. Toll. Total toll. Jedes asiatische Land ist weiter, als wir es sind.

Deutschland ist ein reiches

Deutschland ist ein reiches Land. Die € 40 Milliarden entsprechen € 500 pro Einwohner und sind ohne Wohlstandsverluste aus Steuergeldern oder auch über den Strompreis locker finanzierbar. Das Wichtigste wäre jetzt schnell viele elektrische Energiespeicher zu bauen, z.B. Pumpspeicherkratwerke.

Ich...

finde es kein gutes Signal für unsere Region was muss Nordrhein Westfalen noch ertragen. Am 21.12.2018 wurde das letzte Stück Steinkohle zu Tage gefördert. Der Strukturwandel im Ruhrgebiet ist noch nicht abgeschlossen. Man soll mal durch das nördliche Ruhrgebiet fahren. Jetzt geht man das Rheinische Braunkohlenrevier daran. Des weiteren steigen wir aus der Kernenergie aus Deutschland hat keine Bodenschäze ausser Stein - bzw. Braunkohle.
Also die Braunkohleverstromung ist die einzige grundlastigefähige Stromgewinnung die Deutschland hat. Was ist wenn die Sonne nicht scheint und der Wind nicht weht? Kaufen wir den Atomstrom aus Frankreich und Belgien ein. Ich finde es kein gutes Signal für unsere Region weil es eine Menge Arbeitsplätze kostet.

19:02 von Boris.1945

»Ich fasse es nicht was sind das für Experten in der Politik.»

»Ganz einfach.
Experten aus unserem Bildungssystem.»

In irgendeinem Bildungssystem werden auch Sie Ihre Bildung erworben haben.
Wer es in einem anderem als "in unserem "?

Fast jeder, der hier kommentiert, wird seine Bildung in erster Linie im deutschen Bildungssystem erworben haben. Dürften dann auch alle nur "gescheiterte Pisajobber" sein.

Wie Sie doch stets in ca. 90% Ihrer Kommentare bemängeln …

Alles klar

"Dafür müssen die erneuerbaren Energien in Deutschland ausgebaut werden - mindestens auf das Maß, was sich die Bundesregierung selbst vorgenommen hat: 65 Prozent bis 2030." Alles klar, wenn man nur genügend WKA baut, dann liefern die auch bei Windstille Strom, und wenn man genügend Solaranlagen baut, erzeugen die auch nachts Strom. Aber der kommt ja sowieso aus der Steckdose.

100.000e nutzbarer Dächer in Deutschland

Es gibt in Deutschland 100.000e Dächer, die problemlos mit Solarzellen aufgerüstet werden könnten. Dadurch würde keine Landschaft "verspargelt" und es könnte sehr viel Strom umweltfreundlich erzeugt werden.

Aber auch mit Windkraft kann man noch viel machen. Ich persönlich finde einen Windpark wesentlich schöner anzusehen als einen Braunkohletagebau. Der Tagebau Inden liegt nur wenige Kilometer entfernt, ich weiß also wovon ich schreibe.

Wenn man dann noch einige Gaskraftwerke als gut regelbare Ergänzung baut, dann klappt das mit der Energiewende bis 2030 oder 35.

Eine ganz wesentliche Energiequelle darf man natürlich nicht außer acht lassen. Energiesparen wird viel zu wenig beachtet.

Allein die Straßenbeleuchtung in Deutschland benötigt die Leistung von 2 AKWs. Wenn man überall wo es möglich ist, die Beleuchtung auf LEDs umstellen würde, ließe sich eine Menge Strom einsparen. Will aber keiner, weil es sich nicht in max. 12 Monaten amortisiert.

Als erstes

brauchen wir mal ein Gesetz das der Strompreis mal wieder auf ein normales Maß sinkt, wir haben wohl den höchsten den es so gibt.
" Mit einem intelligenten Bonus-Programm könnte der Kauf von energiesparenden Kühlschränken, Kühltruhen, Heizungen oder Lampen unterstützt werden. Dann ist vielleicht die Kilowattstunde Strom teurer, aber es würde weniger verbraucht und der Bürger müsste so nicht mehr zahlen. "

Und was machen Bürger die so gut alles schon umgerüstet haben, oder die Millionen die das gar nicht können.
Arbeitsplätze und blühende Landschaften wurden schon in den letzten 30 Jahren nicht geschafft, ich denke die Menschen sind nicht so naiv und halten die Versprechen für bare Münze.
Das ist ein Artikel mit seiner Darstellung, gibt aber noch andere die sind wesentlich kritischer und zeigen die Fallen.
Aber wir haben wohl Wahlen, und da wird viel versprochen.

Das war doch zu erwarten

Die Konzerne heimsen Milliarden an Ausgleichszahlungen ein und schmeißen gleichzeitig Tausende von Arbeitnehmern raus. Ein jämmerliches Vorgehen.

Vor Jahren ...

... wo Stellenabbau in der Energiebrache an gestanden hat (seit etwa 15 Jahren), gab es kein Geld vom Bund.

Hier gab es oft nur Standard Abfindungen!

Letztlich zählt doch eh der Steuerzahler, nur die Industrie wieder nix. Da die oft keine Steuern zahlen.

Über den Strom müsste die Industrie auch ihren Betrag zahlen!

19:48 von IckeDette

«Es gibt jetzt wohl mindestens ein Speicherkraftwerk über die man insgesamt nicht allzuviel hört in den Medien.
Da lässt man heutzutage doch lieber ein paar Gigawatt Erneuerbare Energien liegen wegen Einspeisungsengpässen …»

Es gehört zu den wenig bekannten Details des Konzepts "Energiewende", dass gegenwärtig sehr leistungsstarke Unterseekabel zwischen der dt. Nordseeküste und Norwegen verlegt werden.

Ziel ist, überschüssigen Strom aus Windkraftanlagen in Spitzenzeiten der dortigen Erzeugung in norwegischen Pumpspeicherkraftwerken (PSKW) zu speichern, die bei Bedarf wieder abgerufen und zurück geleitet werden können.

In NOR gehört es zum Konzept für die Zeit nach der eigenen Erdölförderung, durch vermehrten Bau von PSKW zum "Zwischenspeicher-Dienstleister" für angrenzende Nachbarländer zu werden.

In NOR begünstigt die Topographie dieses.
NOR deckt den eigenen Enegiebedarf zu >98% aus Wasserkraft.
Europäische Verbundsysteme sind die sinnvolle Zukunft der Energiewende 2030 +++.

Ein Hoch

auf den Kapitalismus!
Mehr gibt es dazu nicht zu sagen.

@ alte männer forum

Der Einfluss der deutschen CO2 Reduktion ist nicht null aber völlig irrelevant. Wieviel von ihrer Lebensqualität ist Ihnen eine Verminderung der erwarteten Erderwärmung um 0.05°C wert? Mir nichts. Die Erwärmung lässt nicht aufhalten, ergo ist das einzig Vernünftige, das Geld für nötige Anpassungen auszugeben (z.B. Bewässerungsanlagen für die Bauern usw.). Sicher nicht sinnvoll ist es unsere Industrie zu demontieren während der Rest der Welt mit Öl, Gas und Kohle Strom zum halben Preis produziert.

20:06 von GeMe

«Es gibt in Deutschland 100.000e Dächer, die problemlos mit Solarzellen aufgerüstet werden könnten … Wenn man dann noch einige Gaskraftwerke als gut regelbare Ergänzung baut … Energiesparen wird viel zu wenig beachtet … Straßenbeleuchtung … auf LEDs umstellen würde … dann klappt das mit der Energiewende bis 2030 oder 35.»

Diese von Ihnen benannten Details gehören genau wie meine Erwähnung der Pumpspeicher-Zwischenspeicherung "deutschen Stroms" in NOR zu den vielen, vielen einzelnen Aspekten, die es zu erfassen, anzugehen und zu verbessern gilt.

Mir ist die Energiewende "sehr sympathisch", und definitiv der richtige Weg. Nicht einfach ist es allerdings, die vielen Details zu vermitteln, die zum Gelingen erforderlich sind.

"Politik" lässt sich da zu sehr von einfach-platt-gegenteiligen Behauptungen vor sich her treiben. Leider gibt es gegenwärtig kaum einen "gestandenen Erklärbär", der konsequent-beharrlich erklärt.

Und auch viel zu viele, die daran gar nicht interessiert sind …

20:31 von guggi

«Wieviel von ihrer Lebensqualität ist Ihnen eine Verminderung der erwarteten Erderwärmung um 0.05°C wert? Mir nichts.»

Was wird man denn "an Lebensqualität" einbüßen, wenn man versucht, kontinuierlich von fossilen Energieträgern weg zu kommen? Mir fällt da nix ein. Und z.B. PkW mit Verbrennungsmotoren werden nicht in naher Zukunft der Vergangenheit angehören.

«Sicher nicht sinnvoll ist es unsere Industrie zu demontieren während der Rest der Welt mit Öl, Gas und Kohle Strom zum halben Preis produziert.»

Öl, Gas, Kohle, Uran sind endliche Rohstoffe, die der Menschheit nicht bis zum Sankt Nimmerleinstag zur Verfügung stehen werden. "Irgendwann is‘ Schluss damit …"

Und Länder, die sich durch Entwicklung zukunftsträchtiger Technologien darauf vorbereiten, werden zu den Gewinnern in der 2. Hälfte dieses Jahrhunderts gehören. "Die anderen werden die Loser sein …"

NOR, NZL, CHN, u.a. werden zu den Gewinnern gehören.
DEU auch, wenn es sich nicht von Unkenrufern beirren lässt …

Das endet so wie beim Atomausstieg.

Eines ist wohl klar. Diese Vereinbarung wird für uns Stromkunden richtig teuer werden. Wir haben jetzt schon die höchsten Energiekosten und die werden definitiv steigen. Dafür sorgen die zukünftigen Stromimporte aus Kohle- oder Atomkraftwerken im Ausland und der Einsatz von Gasturbinen, die teurer sind als Kohle. Unsere Unternehmen und unsere Wettbewerbsfähigkeit werden es uns danken. Ich erinnere mich an den Atomausstieg. Seit dem ist der Strom wohl nicht billiger geworden. Wir werden Milliarden € an die Energieunternehmen zahlen müssen, damit diese für das Ende ihrer Kohleförderung einen berechtigten Ausgleich erhalten.Dazu kommen Milliarden an Förderung für Gebiete, in denen es nichts als die Kohleförderung gibt. Das wird richtig teuer. Und eines ist auch klar. Die Umweltverbände und auch die Grünen werden keinen Cent dafür bezahlen. Das tun wir Steuerzahler und Stromkunden.

Peter Altmaier macht (fast) den Jürgen Trittin

"Damit ist es nicht getan" War es ja bisher auch nicht.

Steigende Strompreise, Sicherheit (?); ständig weiter entfernt von den gesetzlichen Zielen (EnWG): .. eine sichere, preisgünstige, verbraucherfreundliche, effiziente und umweltverträgliche Versorgung mit Elektrizität und Gas ..

„Die Regierung wird alles tun, damit die Verbraucherinnen und Verbraucher vor Strompreisanstiegen durch den Umstieg von Kohle auf Erneuerbare (Energie) geschützt werden“.

Worte wie Schall und Rauch. Gesetzestexte.. Makulatur.

Die Energiewende sollte den Verbraucher „nicht mehr als eine Kugel Eis pro Monat kosten“, versprach Jürgen Trittin im Jahr 2003.

Wer die Entwicklung kennt, verfolgt und mit bezahlt hat, kann solchen Sprüchen nicht mehr glauben.
Über 20 Mrd.€ EEG-Umlage jedes Jahr. Eine halbe Billion € für die herausragende "deutsche Energiewende" oder noch mehr?
... und doch nichts gewonnen für das globale Klima, die Umwelt und die Menschheit, im Gegenteil!

20:06 von GeMe : 100.000e Dächer mit Solarzellen

und tagsüber haben wir im Sommer genug Strom, wenn es dunkel wird schalten wir die elektrischen Geräte ab, und alle gehen schlafen!

Im Winter wenn keine Sonne scheint und Windkraftwerke teilweise nur 1% Strom liefern, dann bleiben wir eben den ganzen Tag im Bett, gewärmt von dicken Daunendecken und lesen, solange es hell ist, ein Buch. Das ist sowieso die klimafreundlichste Lebensweise.

Falls Sie jetzt die Energie in Akkumulatoren speichern wollen, um auch in der Nacht und während des ganzen Winters genug Energie zur Verfügung zu haben, dann mit Berechnung der Speicherkapazität, der Kosten und den Schäden für die Umwelt, durch den Abbau von Lithium.

Sie können auch zusätzlich gerne E-Autos als zusätzliche Zwischenspeicher einsetzten.

... haben die da nicht was vergessen?

Wollen wir mal großzügig darüber hinweg sehen, dass es keinen wissenschaftlichen Beleg für einen Zusammenhang zwischen CO2 und globaler Temperatur gibt, sondern lediglich den Konsens selbsternannter Klimaexperten, die für die Verkündung der Apokalypse bezahlt werden. Wollen wir weiterhin darüber hinweg sehen, dass es im Entferntesten keine tauglichen Speicher für elektrische Energie gibt - auch wenn grüne Spitzenpolitiker verkünden, das Netz könne Strom speichern.

Eine Kleinigkeit wird bei der Diskussion um das Ausknipsen der Kohlekraftwerke gerne vergessen: die Dinger machen Strom! Zuverlässig, stabil, auch nachts und bei Windstille. Sind die Kraftwerke weg, ist auch der Strom weg!

Und dann müssen wir nicht mehr über Sozialprogramme und Strukturförderung reden, sondern über den Blackout und seine katastrophalen Folgen, über die sich die "Experten" der Kohlekommission, in der weder ein Techniker noch ein Oppositionspolitiker vertreten ist, keinerlei Gedanken zu machen scheinen...

Nein danke!

Nach meiner Rechnung wird dadurch der Strompreis auf ~60 Cent/kWh steigen, die Inflation nicht eingerechnet.

Ich bin für Umweltschutz und es ist unvermeidbar, dass sich die Stromproduktion ändert, aber (!) der Zeitraum von 20 Jahren ist viel zu kurz. 40 Jahre wäre machbar gewesen.

Mir scheint die Beteiligten haben keine Ahnung was es kostet in so kurzer Zeit ein Unternehmen umzubauen. Das ist bedrückend; viele ärmere Mitbürger werden von den steigenden Preisen stark getroffen werden.

Aber wir leben ja in einer Zeit, in der sich auch keiner traut den Leuten zu erklären, dass das Gehalt sehr viel weniger wert wäre, ohne die Globalisierung. Dafür gibt es dann die zukünftigen Brennstoffe, schön national produziert, aus dem deutschen Wald. Im Endeffekt ist das dann auch ein Vorgeschmack was passiert wenn man sich aus dem internationalen Markt ausklinkt.

Fördermittel zur Gestaltung von Zukunftsperspektiven

28. Januar 2019 um 20:13 von Aufmerksamleser

Wenn Sie die Berichte um den Ausstieg aus der Kohleverstromung aufmerksam verfolgen würden, dann wüssten Sie, dass die ausgelobten Fördermittel zum Aufbau von neuen Arbeitsplätzen und zur Schaffung neuer Zukunftsperspektiven für die betroffenen Regionen gedacht sind. Wie beurteilen Sie unter diesem Gesichtspunkt das Vorgehen der Regierung und die ausgehandelten Kompromisslösungen?

19:58 von Werner40

Deutschland ist ein reiches Land.
Die € 40 Milliarden entsprechen € 500 pro Einwohner
.
ich kanns nicht mehr hören wie reich wir sind

und ihre € 500 pro Einwohner das heißt doch einige zahlen nichts,
andere eben deren Anteil mit dazu
und wenn man keine Stromtrassen genehmigt kriegt,
die kaum in das Landschaftsbild eingreifen,
wie dann erst Pumpspeicherkraftwerke

20:21 von schabernack

"Es gehört zu den wenig bekannten Details des Konzepts "Energiewende", dass gegenwärtig sehr leistungsstarke Unterseekabel zwischen der dt. Nordseeküste und Norwegen verlegt werden."

Davon hört man mehr als von lokalen Speicherwerken. Wir werden nicht alle benötigte Energie in Pumpspeicherwerke speichern können bzw haben dann mit interessanten anderen Problemen zu kämpfen. Es gibt viele Ansätze und einige sind dezentral realisierbar. Das ist auch wichtig. Allerdings wird erst die Gesamtrechnung zeigen was am effektivsten ist.
Ich habe gehört, dass "Schwarze Pumpe" (ehem Kohlekraftwerk) zum Speicherwerk umgebaut wird. Die genauen Daten muss ich mir allerdings noch anschauen.

Die Hoffnung ....

auf die "Lösung" durch Pumpspeicherwerke große Mengen an Strom erzeugen zu können, ist nur eine Hoffnung. Bei den Widerständen in Sachen Landschafts-Naturschutz lassen sich meiner Meinung kaum mehrere Pumpspeicherwerke errichten. Diese sind auch nur für Spitzenlast-Betrieb brauchbar. Für Dauerlast- und Dunkelbetrieb werden große Parallelkraftwerke neben erneuerbaren Einrichtungen nötig sein, um Blackouts bzw. temporäre Stromabschaltungen zu vermeiden.

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