Ihre Meinung zu: Ebola-Forschung: Erreger in Fledermaus entdeckt

26. Januar 2019 - 15:08 Uhr

Seit der Epidemie 2014 und 2015 ist Ebola in Liberia offiziell eingedämmt - doch verschwunden ist das Virus in Afrika nicht. Nun könnte eine Fledermaus neue Erkenntnisse über die Krankheit liefern.

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Kommentare

So neu ist das nicht, besser gleich impfen.

Wildbret als Infektionsquelle war seit Beginn der ersten großen Epidemie angenommen worden. Fledertiere waren immer in der Liste der Kandidaten enhalten, Affen und andere Arten auch. Niemand kann die anderen Nahrungspezies jetzt ausschließen. Wichtiger ist vielleicht, wann man die Bevölkerung endlich impfen kann.

re lolli32, um 14:42

Soweit ich weiß, forscht man seit mind. 15 Jahren an einem Impfstoff gegen den Ebola-Virus, und in Deutschland wurden klinische Tests an Menschen durchgeführt, die wohl aus guten Gründen zwischendurch unterbrochen worden waren.
Aber 2018 war ein Impfserum entwickelt worden, das sehr vielversprechend zu sein scheint (rVSV ZEBOV), und mit dem Ende letzten Jahres im Südsudan Impfungen durchgeführt wurden.
Was genau daraus geworden ist, habe ich nicht verfolgt.
Gefunden im “Ärzteblatt vom 10. Dez. 2018.

@14:42 von lolli32

„Wichtiger ist vielleicht, wann man die Bevölkerung endlich impfen kann.“

Die Bevölkerung? Das wird dauern. Ich weiß nicht, wie viele Einwohner die betroffene Region hat, aber so viele Impfdosen wollen erst mal hergestellt sein. Das ist deutlich aufwändiger, als Aspirin zu produzieren, deshalb gibt es auch nur vergleichsweise wenige Impfstoffhersteller.

Und dann muss das Impfprogramm auch im hinterletzten Dschungeldorf durchgeführt werden.

Und am Ende muss es auch jemand bezahlen, selbst wenn die Hersteller es zum Selbstkostenpreis abgeben.

Zumal die Datenlage für die Impfstoffe noch sehr dünn ist. Eigentlich zu dünn für einen breiten Einsatz und Studien kann man nur da machen, wo es Ebola gibt. Ethisch schwierig.

Ansonsten haben Sie recht, ich würde aber keine Wunder erwarten,

15:59 von dr.bashir

"selbst wenn die Hersteller es zum Selbstkostenpreis abgeben."

Das wiederum kann man wohl vergessen. Mit viel Glück gibt es eine kleine Ermäßigung. Aber das Gros der Kosten wird wohl die WHO übernehmen müssen, bzw aus einem UNO Topf kommen.

Wäre Ebola in Europa oder den USA präsent, gäbe es wohl schon längst Impfstoffe, schon allein aufgrund der Gewinnmargen.

In Senegal

passierte was ganz Komisches damals bei der grossen Epidemie: Die WHO drohte auf "unbestimmte Zeit" das Land vom innerafrikanischen Handel auszuschliessen durch Grenzschliessungen aufgrund der Seuche..
" Wochen später übernahm der CAIRN Ölkonzern alle Offshore Quellen vor Senegal- seitdem ebolafrei!
DAS kann also auch helfen- oft besser als Impfungen....

@18:20 von dermulla

Wäre Ebola in Europa oder den USA präsent, gäbe es wohl schon längst Impfstoffe

Auch in Europa gibt es längst nicht gegen alle Krankheiten Impfstoffe. Borreliose fällt mir da beispielsweise ein. Rund 100000 Infektionen pro Jahr allein in Deutschland (Quelle: RKI, aufgrund fehlender Meldpflicht ist man sich bei den Schätzungen nicht ganz einig, sie schwanken zwischen 80000 und 214000), davon bis zu 8000 (!) Fälle die stationär behandelt werden müssen. Aber gegen Borreliose gibt es keinen Impfstoff. Auch nicht gegen sehr viel Geld.

re

um 18:20 von dermulla

Wäre Ebola in Europa oder den USA präsent, gäbe es wohl schon längst Impfstoffe, schon allein aufgrund der Gewinnmargen.

Re Falsch absolut falsch er muss erst entwickelt werden ,wenn ihr Argument stimmen würde hätten wir ja Aids im Griff wo es ein starker Anstieg gab in den letzten 3 Jahren wo ist da der Erfolg ? Dämpfen und schweigen .Aber wenn es ins Politikbild passt....

Das ist schon lange bekannt

Dass Fledermäuse Ebola-Träger sein können, ist schon lange bekannt.

14:42 von lolli32

Wichtiger ist vielleicht, wann man die Bevölkerung endlich impfen kann
.
haben die Geld ?
und vor allem gibt es einen Impfstoff, der offiziell zugelassen ist
meines wissen noch nicht zugelassen

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