Kommentare

Die Politik fürchtet wohl

Die Politik fürchtet wohl Einflussnahme der Betreuer oder was, das ist aber kein echter Grund weil man könnte ja auch bei einem älteren Menschen fürchten, er werde durch die ÖR Medien oder rechtsextreme Zeitungen usw. beeinflusst (und trifft keine eigene Entscheidung).

Die Frage ist auch: Was für ein Behindertengrad denn jetzt keine politischen Gedanken mehr erfassen kann? Ich denke, das ist ein sensibles Thema, und sollte man einfach mal lockerer sehen. Die Behinderten werden eine Wahl nicht verfälschen.

Utopisch

"Dusel: Jeder Arbeitgeber, der mehr als 20 Arbeitsplätze hat, muss mindestens fünf Prozent dieser Stellen mit Menschen mit Behinderung besetzen"

Wie soll das gehen? Wo sollen behinderte Menschen z.B. auf dem Bau arbeiten? Da braucht man alle Sinne und den Geist.
Da gibt es auch nicht besonders viele Frauen und die Männer haben auch keinen androgynen Körperbau, sondern einen, den man typisch männlich nennen würde.

Teilhabe ja, aber man darf keine Berufszweige bestrafen, die nichts dafür können.

"Eine Demokratie ist nur gut, wenn sie inklusiv ist"

Herr Dusel, solche "starken Sätze" werden gerne bemühen, um ein Anliegen nach vorne zu bringen, aber was hat
Demokratie mit Inklusion zu tun. Bitte durchdenken Sie die Umkehrschlüsse aus diesem Satz es wird dem Eigentlichen nicht gerecht. Es gehört für mich zu den grundliegenden gesellschaftlichen Notwendigkeiten, allen Menschen die gleichen Chancen für Leben, Bildung und Würde zukommen zu lassen.
Aus diesem Gedanken heraus muss Inklusion gelebt werden.
Das bedeutet aber nicht, dass z.B. den "normalen" Lehrern in den Schulen Kompetenzen abverlangt werden wie z.B. der Umgang und Bildung mit geistig behinderten Kindern nur um eigentlich die "teuren"Förderinstitutionen einzusparen inkl. der Sonderpädagogen, die dafür ausgebildete wurden. Hier erreicht man das Gegenteil. Oder, es mag wünschenswert sein, dass Sehbehinderten durch Blindenstreifen auf dem Bürgersteig die freie Bewegung ermöglicht wird, die aber für alte Menschen mit Rollatoren oder Gehhilfen eine Gefahr darstellen!

Interessante Zahlen die Herr

Interessante Zahlen die Herr Dusel da im Interview bezüglich der arbeitslosenquote nennt.

Mieser Artikel

Also so etwas geht gar nicht!
Wie kann man denn oben davon sprechen ca. 13 Millionen (über 6% der Bevölkerung) wären behindert und weiter unten die Frage stellen warum Behinderte nicht wählen dürfen?!
Das geht doch nicht!
Diejenigen die nicht wählen dürfen sind jene wenigen die eine Betreuung haben weil sie selber nicht in der Lage sind sich um ihre ureigensten Bedürfnisse zu kümmern und damit gerade einmal ca. 80.000 Menschen und mit Nichten alle Behinderten!
Und von diesen 80.000 ist es nur ein wirklich geringer Bruchteil der auch wählen will! Zugegeben, wer wählen will und das auch formuliert, der sollte es auch dürfen, aber diese suggestivfrage, "Sie setzen sich für ein Wahlrecht für Menschen mit Behinderung ein. Wieso gibt es das nicht längst?" ist das aller, aller letzte! Das ist kein Journalismus, das ist Propaganda und Wahrheitsverdrehung übelster Sorte!

@Tada, 9:23

Wo sollen behinderte Menschen z.B. auf dem Bau arbeiten? Da braucht man alle Sinne und den Geist.

Glauben Sie, in einer Baufirma arbeiten 100% aller Beschäftigten auf der Baustelle? Kein einziger im Büro?

Arbeitslosenquote

"2017 hatten wir eine Arbeitslosenquote von siebeneinhalb Prozent bei Menschen ohne Behinderungen und von über elf Prozent bei Menschen mit Behinderungen."

Und um die 25% bei Alleinerziehenden.

Soll heißen, dass die Ursachen für Arbeitslosigkeit vielfältig sind.

Womöglich ist nach einem Unfall die Ausübung des alten Berufs schlicht nicht mehr möglich. Und dann steht man da, selbst nach einer Umschulung, ohne Erfahrung und im fortgeschrittenen Alter...

@ Tada 09:23 Uhr

"Teilhabe ja, aber man darf keine Berufszweige bestrafen, die nichts dafür können."
Unbeschadet dieser Diskussion ist doch die wirtschaftliche Schieflage; Ertrag erwirtschaften aber Ausbildungshöchststände (Überqualifikation) ohne Bezug zum Erwirtschaften, Titel- aber nicht den Fachkenntnissen entsprechend honorieren, logischerweise keine gesunde Wirtschaftsbasis.
Die Realität ist also nur das Jonglieren mit "heißer Luft".
Anders herum formuliert; das Erwirtschaftete kann die Forderungen (das steht mir zu) nicht leisten.

Als erstes ist mir

aufgefallen das es eine gewisse Unklarheit bei Zahlen gibt.
" Beim Thema Teilhabe am Arbeitsleben stellen wir beispielsweise fest, dass in Deutschland Menschen mit schweren Behinderungen deutlich häufiger und auch länger arbeitslos sind. 2017 hatten wir eine Arbeitslosenquote von siebeneinhalb Prozent bei Menschen ohne Behinderungen und von über elf Prozent bei Menschen mit Behinderungen."

Entweder stimmen offiziellen Zahlen aus 2017 nicht, oder es ist ein Schreibfehler.

"Aber von den etwa 13 Millionen Menschen mit Behinderung in Deutschland wurden nur etwa vier Prozent mit einer Behinderung geboren. Der Großteil hat die Behinderung erst nach der Schulzeit erworben. Für diese Menschen sind andere Themen wichtig: Behalte ich meine Arbeit? Kann ich meinen Arzt frei wählen? Kann ich eine Wohnung finden, die bezahlbar und barrierefrei ist. "

Berechtigte Fragen, bei der Zahl wird es mehr als schwierig, die annähernd selben Probleme haben auch Gesunde Menschen, nur aus anderen Gründen.

Vielleicht kann dieser freundliche Herr

statt nur zu fordern uns eine neue Definition vorschlagen, wer weiterhin vom Wahlrecht ausgeschlossen sein soll. Irgendwo muss diese Grenze doch liegen.

Einzelfall prüfen

Bei Menschen mit geistigen Behinderungen kann man durchaus im Einzelfall prüfen, ob sie an Wahlen teilnehmen sollten - manche von ihnen stellen sich sicher nicht doofer an als all die Ungebildeten und Uninformierten, die heute schon wählen dürfen.

Meiner Ansicht nach sollten aber z. B. Demenzkranke oder Menschen mit schweren Hinrverletzungen weiterhin nicht wählen dürfen. Denn bei ihnen kann man wohl wirklich nicht davon ausgehen, dass sie wüssten, was sie da tun und worum es bei einer Wahl überhaupt geht.

"Inklusion" - das Märchen vom

"Inklusion" - das Märchen vom treppensteigenden Rollstuhlfahrer.
Wären die Betroffenen nicht in irgendeiner Weise eingeschränkt, verböte es sich, von Behinderung zu sprechen. Teilhabe ja - aber im Rahmen des Möglichen.

@09:21 von OrwellAG

"...durch die ÖR Medien oder rechtsextreme Zeitungen usw. beeinflusst..."

Menschen mit eingeschränkten kognitiven Fähigkeiten können von allem beeinflusst werden. Also auch von linksextremen- und privaten Medien. Jedoch gilt dies auch für Menschen ohne solche Einschränkungen. Allerdings, und das ist er Unterschied, traut man nicht behinderten Menschen zu, sich ein eigenes Bild zu machen und ohne äußere Einflüsse eine Wahlentscheidung zu treffen.

Auf Grund meiner eigenen Erfahrung im Umgang mit geistig behinderten Menschen glaube ich nicht, dass diese dazu fähig sind. Wobei das natürlich auch vom Grad der Behinderung abhängt.

re tada

""Dusel: Jeder Arbeitgeber, der mehr als 20 Arbeitsplätze hat, muss mindestens fünf Prozent dieser Stellen mit Menschen mit Behinderung besetzen"

Wie soll das gehen? Wo sollen behinderte Menschen z.B. auf dem Bau arbeiten? Da braucht man alle Sinne und den Geist."

Wer körperbehindert ist hat alle Sinne und Geist und kann sehr gut in einem Büro arbeiten.

Hilfe zur Selbsthilfe

Genau diese könnte eine Erleichterung für Betroffene bedeuten - wäre sie denn nicht nur als Worthülse gewollt.
Beispiel:
Als Behinderter ist es kaum möglich in Kundennähe zu Parken.
Kann ich keine ~ 50 m gehen wäre eine Ausnahmeregelung möglich - aber ein Service wäre dann nicht zu leisten.
Ohne Verkehrsbehinderung zu Parken um einen Service zu leisten - das ist selbst bei Akzeptanz der Umstände nicht möglich.
Fehlende Flexibilität bedeutet in der Konsequenz Aufgabe und Rentenbezug ohne Einschränkung!
Wer behebt solchen Schwachsinn?
Natürlich alles gesetzeskonform aber zum Nachteil der Gesellschaft!

@frosthorn - 10:00

"Glauben Sie, in einer Baufirma arbeiten 100% aller Beschäftigten auf der Baustelle? Kein einziger im Büro?"
Was glauben Sie denn? "Büro" macht der Chef auf der Baustelle am Handy und abends, wenn die 20 angestellten Bauarbeiter im Feierabend sind. Bestenfalls vielleicht noch die "mithelfende Ehefrau". Und um die Finanzen kümmert sich der (externe) Steuerberater.

Das Kind mit dem Bade ausschütten?

Ähnlich wie bei Raul Krauthausen habe ich bei Herrn Dusel den Eindruck, dass der Eifer fast schon ins Fanatische abgleitet und dadurch seriöse Anliegen durch allzu radikale Forderungen geschwächt werden.
Natürlich stellt Inklusion eine enorme zusätzliche Belastung für öffentliche und private Institutionen dar. Alte Gebäude werden nicht von allein barrierefrei und jeder Mensch mit Behinderung hat eigene, ganz spezielle Bedürfnisse, auf die Rücksicht zu nehmen ohne entsprechende Schulung anderer Mitarbeiter und Anschaffung speziellen Arbeitsgeräts meist nicht möglich ist. Und dann haben Behinderte am Arbeitsplatz nun einmal Sonderrechte, auch einen verstärkten Kündigungsschutz. Statt angesichts dessen anzuerkennen, dass rund 80% der deutschen Unternehmen Behinderte oder chronisch Kranke beschäftigen, greift Dusel die Unternehmer pauschal als unsozial an.
Und was sollen diese Rufe nach Wahlrecht für Menschen, die nicht einmal allein entscheiden können, welches Essen sie zu sich nehmen?

"Das finde ich inakzeptabel"

es passt nicht in unsere heutige Zeit
wo jeder Forderungen stellen darf
aber jeder hat ein Schicksal, das man sicherlich abfedern sollte, nur wo sind die Grenzen ?
an jede Fußgängerunterführung einen Aufzug, an jede S Bah eine Kraft, die den Rollstuhl rein und rausbringt

Wie ist das beim Fliegen, im Hotel ?
es mag schwer sein das zu akzeptieren aber manches geht eben nicht

@frosthorn

"Glauben Sie, in einer Baufirma arbeiten 100% aller Beschäftigten auf der Baustelle? Kein einziger im Büro?" Am 21. Januar 2019 um 10:00 von frosthorn

Glauben Sie wirklich, dass die Leute im Büro nie und nimmer auf eine Baustelle kommen?

10:00 von frosthorn

Glauben Sie, in einer Baufirma arbeiten 100% aller Beschäftigten auf der Baustelle? Kein einziger im Büro?
.
darum ist der Begriff "Behindert" auch falsch, man sollte "Leistungsgewandelt" sagen
oder kann ein Mensch im Rollstuhl eine sitzende Tätigkeit am PC nicht zu 100 % erfüllen

Aufklärung

Daran mangelt es bei uns.
Wir haben in Deutschland ein sehr klar geregeltes Recht, ab wann man wie sehr als behindert gilt, also man einen GdB (Grad der Behinderung in %) zugesprochen bekommt.

Das ist schon mal wirklich sehr gut, nur poppt bei den meisten Menschen wenn sie das Wort behindert hören immer sofort das Bild vom Rollstuhlfahrer oder dem schwer geistig behindertem im Kopf auf. Diese Menschen stellen in der Art ihrer Behinderung aber nur einen Bruchteil der betroffenen.

Beispielsweise ist ein Betroffener der Volkskrankheit "Rücken" nach einem schwerem Badscheibenvorfall schon bis zu 50% behindert.

Generell müssen Menschen mit Behinderung im Alltag gar nicht allzu sehr eingeschränkt sein.

Beispielsweise muss jemand der aufgrund von Krebs Teile des Darms entfernt bekommen hat zwar öfter aufs Klo, sonst ist aber alles ok und er hat trotzdem um die 80% obwohl er für fast alle Jobs voll einsatzfähig ist.

Von daher aufklären, aufklären, aufklären.

@Tada

das meine ich in meinem vorangehendem Beitrag mit aufklären.

Sie haben vollkommen recht jemand der im Rollstuhl sitzt kann wohl kaum auf einer Baustelle arbeiten.

Aber jemand der Taubstumm ist; warum denn nicht für die meisten Tätigkeiten steht dem doch nichts im Wege.

Aber ich glaube das Kernproblem liegt nicht mal wirklich daran, dass irgendwer behindert ist oder nicht... sondern daran, dass die meisten größeren Unternehmen kein gesteigertes Interesse haben sich mit etwas anderem auseinander zu setzen als Profitmaximierung.

Beobachten sie mal welche Firmen es meistens sind die am lautesten Fachkräfte Mangel schreiben, die die idR selbst niemanden ausbilden oder sonst etwas in die Bildung investieren.
Oft sind es nämlich auch die gleichen Firmen die am Ende des Jahres die Strafe für nicht erfüllen der Quote zahlen müssen.

Geistig behinderte Wähler

Geistig behinderte Menschen wählen zu lassen, wäre ein schlechtes Signal. Es würde das Wahlrecht abwerten. Die Demokratie und das Wahlrecht sind mit die wichtigsten Errungenschaften der Menschheit. Es ist ein großes Privileg, dass die Bürger eines Landes gleichzeitig den Souverän bilden. Das der Souverän im Vollbesitz der geistigen Fähigkeiten sein sollte, steht für mich außer Frage. Das Zulassen von Menschen mit Geistigen Einschränkungen oder auch Kindern entwertet das Wahlrecht und damit die Demokratie. Die Ansicht, dass eine Demokratische Wahl nicht wichtig und beliebig ist, wird dadurch bekräftigt.

Ein Gedankenexperiment zeigt schnell auf das diese Idee, keine gute Idee ist. Wenn z.B. 95% der Wahlberechtigten geistig Behinderte wären, wäre das bestimmt nicht gerade vorteilhaft für unser Land. Es wird also nur gefordert, da der Anteil verschwindend gering. Nach dem Motto: Sie können ja nichts kaputt machen.

re orwellag

"Die Politik fürchtet wohl Einflussnahme der Betreuer oder was, das ist aber kein echter Grund weil man könnte ja auch bei einem älteren Menschen fürchten"

Sehr hübsch, wie Sie in einem Satz gleichzeitig eine Behauptung aufstellen und selbst widerlegen ...

@ Tada

"Wie soll das gehen? Wo sollen behinderte Menschen z.B. auf dem Bau arbeiten? Da braucht man alle Sinne und den Geist.
Da gibt es auch nicht besonders viele Frauen und die Männer haben auch keinen androgynen Körperbau, sondern einen, den man typisch männlich nennen würde."

Es sind genau solche merkwürdigen Ansichten wie Ihre, die Behinderte behindern. "Auf dem Bau" gibt es auch Arbeitsbereiche, bei denen Sie nicht in der von Ihnen geschilderten Weise rumlaufen müssen. Schaffen Sie sich selbst erst mal "Geist" an, bevor Sie solche Sätze raushauen.

Einfachheit der Sprache

Mit seiner Forderung nach einfachen Texten spricht mir Herr Dusel aus der Seele. Behördendeutsch war schon vor 100 Jahren ein geflügeltes Wort und die Entwicklung der letzten Jahre hat es Menschen mit geistigen Einschränkungen, Alten oder Legastenikern wahrlich nicht leichter gemacht, amtliche Schreiben zu verstehen.

Selbst mir als gesundem Menschen, der ich selbst in einer Behörde arbeite fällt es teilweise schwer, meine eigenen Texte nach ein paar Wochen noch zu verstehen. Ich selbst hebe mir mittlerweile immer eine Version auf, bevor ich sie Genderkonform und unter Berücksichtigung aller Formalien bzgl. Inklusion, interkulturellen Fragen sowie sonstiger möglicher Diskriminierung nachbearbeite.

Vielleicht setzt sich ja irgendwann die Erkenntnis durch, dass Inhalt möglicher Weise wichtiger ist als noch so gut gemeinter Formalismus.

Psychisch Kranke inkludiert

Die Bemühungen zur Inklusion haben viel Richtiges bewirkt. Nur habe ich Zweifel, ob psychisch Kranke eine Führungsposition wahrnehmen können und ob manche psychisch Kranke sich führen lassen.
Irgendwann wird Inklusion zur Überforderung. Ich kann nicht immer mehr leisten, bei allem bemühen.

Pragmatische Regelung

Wer u.Betreuung steht,
weil geistig nicht voll a.d.Höhe , dem kann man beim besten Willen nicht
d. Kompetenz zuschreiben,
zu entscheiden, was f. d.EU
o. Deutschland unterm Strich positiv wäre .
Das ist eine rein pragmatische Feststellung,
denn andernfalls würde
d. Wahlergebnis zu sehr verzerrt u. NICHT d. Mehrheit d. Wähler
entsprechen .
Das ist eine rein objektive, sachliche
Wertung.
.

Am 21. Januar 2019 um 09:21

Am 21. Januar 2019 um 09:21 von OrwellAG
Die Politik fürchtet wohl

nnnn
"Die Politik" ist kaum der Hauptarbeitgeber.
Wenn Sie Arbeitgeber wären und alle die Vergünstigungen die Behinderte/ Schwerbehinderte zustehen bezahlen müssten, dann würden Sie auch lieber auf normale AN zurückgreifen.

Barrierefreiheit / Kündigungsschutz

das ist ne zweischneidige Sache mit dem Kündigungsschutz
.
wenn ich mit einem zufrieden bin, kündige ich (üblicherweise) nicht
warum das Risiko eingehen, wo meine ohnehin begrenzten Kündigungsmöglichkeiten noch weiter eingeschränkt sind - im Berufsleben, oder wie z.B. beim Vermieten einer Wohnung an ne wegen mir Alleinerziehende oder kinderreiche Familie
und das mit der Barrierefreiheit, wie soll das in einem Hotel funktionieren - klar ein Aufzug der ein Vermögen kostet und wie ist das wenn es brennt und der nicht benutzt werden darf ?

Am 21. Januar 2019 um 10:28

Am 21. Januar 2019 um 10:28 von karwandler
re tada

""Dusel: Jeder Arbeitgeber, der mehr als 20 Arbeitsplätze hat, muss mindestens fünf Prozent dieser Stellen mit Menschen mit Behinderung besetzen"

Wie soll das gehen? Wo sollen behinderte Menschen z.B. auf dem Bau arbeiten? Da braucht man alle Sinne und den Geist."

Wer körperbehindert ist hat alle Sinne und Geist und kann sehr gut in einem Büro arbeiten.

nnnnnn

Die Entscheidung wer hier was tut, sollte der treffen, der das Ganze auch bezahlen muß.
Hier sind schon einmal sieben Tage Mehrurlaub gegenüber einem Normalarbeitnehmer die das mehr kostet. Zudem kommt noch, daß wenn ein Mann auf dem Bau ausfällt (Behinderter wird), ich den entlassen muß, weil die "Stelle schon belegt" ist.

10:34 von Mäckie Messer

gelegentlich werden Behindertenthemen schon grotesk
bei Berichten über Blinde und Bein und Fußamputierten die den Mont Everest besteigen ....
wo liegt das Problem bei einem Rollstuhlfahrer der nen PC Arbeitsplatz hat,
ein größeres Klo womöglich
und wenn er im Erdgeschoss sein Büro hat, das ist machbar und sinnvoll
aber was soll man machen, bei einem der davon träumt Pilot zu werden
- wenn er blind ist ?
Also ein gewisses Akzeptieren seiner eigenen Situation gehört auch zur Lebenswirklichkeit

Unerträgliche Arroganz

"Sie setzen sich für ein Wahlrecht für Menschen mit Behinderung ein. Wieso gibt es das nicht längst?"

Meine Erklärung aufgrund jahrzehntelanger Erfahrung (ich bin seit meinem 5. Lj. hochgradig schwerhörig):
Weil einige Deutsche offenbar das dringende Bedürfnis haben, sich anderen überlegen fühlen und über sie bestimmen zu können.

Dieses "Phänomen" ist mir erstmals nach der Rückkehr aus dem Ausland (wo ich bis zum 12. Lj. gelebt hatte) aufgefallen - und da vor allem und besonders bei einigen im "öffentlichen Dienst" Beschäftigten.

Wie gesagt, bei einigen (das aber öfter). Davor allerdings noch nie.

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