Ihre Meinung zu: Brexit-Verhandlungen: Rote Linien überall

17. Januar 2019 - 11:49 Uhr

Die Brexit-Verhandlungen scheiterten bislang vorgeblich an den roten Linien Londons. Aber mit wachsender Sorge vor einem harten Brexit steigt auch in der EU die Bereitschaft, selbst gesteckte Grenzen zu überdenken. Von Ralph Sina.

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Kommentare

Arbeitnehmerfreizügigkeit

Was nichts anderes heisst, als dass die ärmsten EU-Bürger aus Ost- und Südeuropa in Westeuropa von Arbeitgebern sehr gerne als Billiglohnarbeiter eingesetzt werden.
Das ist aus dem europäischen Gedanken geworden - beschämend!

re wm-kasparov-fan

"Arbeitnehmerfreizügigkeit

Was nichts anderes heisst, als dass die ärmsten EU-Bürger aus Ost- und Südeuropa in Westeuropa von Arbeitgebern sehr gerne als Billiglohnarbeiter eingesetzt werden."

Sie würden also EU-Bürgern das Recht absprechen, irgendwo mehr zu verdienen als im Heimatland?

@11:59 von WM-Kasparov-Fan

Was nichts anderes heisst, als dass die ärmsten EU-Bürger aus Ost- und Südeuropa in Westeuropa von Arbeitgebern sehr gerne als Billiglohnarbeiter eingesetzt werden.

Ein Problem, welches sich durch Einführung eines Mindestlohnes und konsequenter Ahndung von Verstößen gegen diesen gelöst werden kann...

Rote Linien

Wir brauchen uns keinen Kopf machen da die EU nur auf die Wirtschaft achtet. Menschen sind ihr egal. Für die Briten wird der Würfelzucker klein gestossen und als Puderzucker hinten reingeblasen. Da dies schon öfter gemacht wurde mit den Briten erwarte ich auch diesmal nichts anderes. Menschen und deren Wünsche zählen nichts. So eine EU will ich nicht.

Keine weiteren Verhandlungen mit GB

Wenn jetzt die EU den Briten weitere Zugeständnisse macht, lachen sich diese tot. Bloß nicht!

Freizügigkeit?

Ich verstehe ehrlich gesagt nicht, warum Viele die Forderung der EU nach Freizügigkeit von Arbeitnehmern als eine Gängelung GBs betrachten. Warum zur Hölle sollte man GB bessere Konditionen einräumen, als man es Island, Norwegen, Liechtenstein oder der Schweiz tut? Würde man es tun, dann würden sich diese Staaten nicht zu unrecht auf den Schlips getreten fühlen.

Ich habe....

insgeheim damit gerechnet, daß "die" EU nur pro forma zögernd beeit sein wird, ihre angeblich ehernen Grundsätze aufzugeben, denn Großbritannien ist ja soooo wichtig! Was sollte und könnte eigentlich Deutschland bei einem "Dexit" fordern?Ach so, Großbritannien ist schon alleine wegen seiner Traditionen viiiieel wichtiger? Ja, dann! Ich dachte immer, daß auch die Wirtschaftskraft eine Rolle bei der Bewertung spielt! Wie konnte ich nur! Aus dem ganzen Brexit-Thema habe ich jedenfalls Eines gelernt: glaube niemals einem Politiker oder Kanzlerin, was sie an "roten Linien" in ein Mikro schwafeln! Es ist gelogen!

@ Geradeausi (12:09): auch England muss Zugeständnisse machen

hi Geradeausi

Wenn jetzt die EU den Briten weitere Zugeständnisse macht, lachen sich diese tot. Bloß nicht!

Dass hier muss Gegenseitigkeit werden. Dass heißt: England muss der EU ebenfalls deutlich weitere Zugeständnisse machen. Nur dann sind weitere Zugeständnisse von Seiten der Europäischen Union möglich.

"Verhofstadt spielte vor

"Verhofstadt spielte vor allem auf die bisherige britische Absage an die Arbeitnehmerfreizügigkeit an. Sie ist eine der vier elementaren Grundfreiheiten der EU und macht es möglich, dass Arbeitnehmer dort Leben und dort ihrem Job nachgehen, wo sie es in der EU wünschen."
.
Genau das ist doch das Problem, was GB nicht will?
Billiglohn? Massive Zuwanderung aus Osteuropa? Osteuropäische Wohnviertel?

Röttgen

"Wenn man nun aber sagt, ihr müsst genau das akzeptieren, was ihr gerade zurückgewiesen habt, dann ist es eben die Mitteilung: 'Wir wollen kein enges Verhältnis zu euch'".

Das sehe ich ganz anders! Ich kann mir nicht den EU-Markt als Absatzstätte erhalten, sage aber gleichzeitig, dass ich mit den Menschen dort möglichst nichts zu tun haben will, zumal die Briten bisher auch wie wir auf die "günstigen" Arbeitskräfte aus dem Osten angewiesen gewesen sind und es auch weiterhin sein werden.

Die Wahrheit ist doch, dass für Arbeit, die die heimische Bevölkerung nicht mehr machen möchte, Menschen aus anderen Ländern herangezogen werden sollen, jedoch diese bloss nicht die Möglichkeit bekommen dürfen, mit eigenen Gemüseständen, Restaurants und selbständigen Dienstleistungen aller Art den Markt überfluten sollen. Hier wird mit zweierlei Mass gemessen und das kann nicht funktionieren!

@karwandler um 12:04

Die würde EU-Arbeitgebern das Recht absprechen, unterschiedliche Löhne zu zahlen, egal an welchen EU-Bürger und in welchem EU-Land.

@ n0com (12:11): Mauern usw. lösen keine Probleme

hi n0com

Zu Ihrer Frage:

Ich verstehe ehrlich gesagt nicht, warum Viele die Forderung der EU nach Freizügigkeit von Arbeitnehmern als eine Gängelung GBs betrachten. Warum zur Hölle sollte man GB bessere Konditionen einräumen, als man es Island, Norwegen, Liechtenstein oder der Schweiz tut?

selbst diese Länder machen bei der Freizueigkeit nicht solche Sperenzchen wie bei England. Außerdem sind auf allen Seiten die finanziellen Anforderungen die fuer die Zuwanderung gestellt werden, viel zu hoch! Weiterhin lösen Mauern, Zäune und solche Verbote der Freizuegigkeit (die außerdem im internationalen Recht festgeschrieben steht, keine Probleme. Und dass muss auch ein Trump endlich mal kapieren oder er muss zuruecktreten was fuer die USA sowieso besser wäre. Außerdem: diese Länder die Sie nennen, sind allesamt Steueroasen, die längstens geschlossen gehören und auch die Steueroase in London, auf den Kanalinseln wie Jersey und andere gehören ebenfalls längstens geschlossen.

Wenn man für GB eine Ausnahme macht...

...schafft man einen Präzedenzfall, den andere Länder vermutlich aufgreifen würden, um ebenfalls Ausnahmen durchzusetzen.

Andererseits ist das Projekt "Europäische Union" viel zu wichtig, um es an einer solchen Frage scheitern zu lassen. Die EU darf nicht zerfallen, sie ist ein Bollwerk gegen die (wirtschafts)imperialistischen Bestrebungen insbesondere Chinas und die einzige Möglichkeit, der Handelspolitik der USA wirksam etwas entgegenzusetzen. Einer der Gründe, warum die USA ständig versuchen, Keile zwischen die Länder der EU zu treiben ist, dass man mit einzelnen Ländern natürlich leichteres Spiel bei Verhandlungen hat.

Zugeständnisse bei der Arbeitnehmerfreizügigkeit zu machen würde auch rechten Populisten den Wind aus den Segeln nehmen, denn offenbar ist die Sorge vor "unkontrollierter Zuwanderung" aus EU-Ländern etwas, was viele Menschen in den wirtschaftlich stärkeren Ländern der EU bewegt.

Evtl. würden die Briten dann in der EU bleiben, was zumindest mich sehr freuen würde!

Langsam reicht es!

Bisher habe ich im Zusammenhang mit dem Brexit vor allem an die Menschen in Großbritannien gedacht und bedauert, dass GB die EU verlassen will. Nach dem tatsächlichen Verlauf der politischen Auseinandersetzungen dort und knapp zwei Monate vor dem Austrittsdatum, denke ich jetzt vorrangig an die Bürgerinnen und Bürger in den anderen EU-
Staaten. Meiner Meinung nach ist es eine Zumutung, der uns Großbritannien aussetzt. Ungeheure Geldmengen, Zeit und Ressourcen sind bereits vergeudet worden für die Vertragsverhandlungen und jetzt weiß niemand wie es weitergehen soll.
Mir tun die Schotten leid, die für den Verbleib in der EU gestimmt haben, mir tun die Iren leid, die ein Wiederaufleben des unsäglichen Bürgerkriegs in Nordirland befürchten. Shame on you british politicians.

Rote Linien

Genau das, der Verzicht auf die vier Grundprinzipien, ist der Hebel aller Populisten, insbesondere der britischen, um die EU aus den Angeln zu heben und zu zerstören.
Das darf keinesfalls gelingen.
Die Briten haben sich in ihrer Hybris grenzenlos verzockt und das sollte all denen als Warnung dienen, die es auf ähnliche Weise versuchen wollten.
Wer die Prinzipien der EU in Frage stellen läßt, gefährdet fahrlässig die Existenzgrundlagen der EU - Wunschtraum aller vorgestrigen Populisten.

Den Briten ist jedes Mittel

Den Briten ist jedes Mittel recht, haben sie schon seiner Zeit mehr als 110 Milliarden Euro Rabatt auf ihre Nettozahlung bekommen. Wir werden sehen, auch diesmal wird die EU nachgeben, und das europäische Haus bricht zusammen.

Was für eine lächerliche Show,

Wenn die EU-Politiker und die Britischen Minister nicht wissen wie sie mit dem Ausstieg England´s aus der EU umgehen sollen, dann dürfen sie auch gerne mal über ihren Tellerrand hinausschauen und gucken wie zB. die Schweiz und die EU miteinander umgehen, wäre doch eine Lösung oder mal nach China und die EU gucken und nicht so eine künstliche Panikmache wie sie es derzeit machen, oder gehört das Panikmachen zum System und soll andere Staaten abschrecken auch ihre Eigenständigkeit zurück zu holen, ........

Knackpunkt Backstop

Ich kann die Vorbehalte der englischen Abgeordneten, die den auf dem Tisch liegenden Vorschlag ablehnen, gut verstehen. Die Befürchtung ist vermutlich, dass die EU den Backstop-Zustand, in dem GB die EU-Regeln einhält, ohne mitbestimmen zu können, instrumentalisiert, dauerhaft die erforderliche Zustimmung verweigert und GB am ausgestrecketen Arm verhungern lässt.

Diese Befürchtung ließe sich entkräften, indem man GB zugesteht, eigenmächtig den Backstop zu beenden und aktiv aus der EU auszuscheiden, wenn sie denn den Selbstmord vorziehen.

Die EU ist am Zug.

@ Kassandra-11 (12:18): mit dem hier haben Sie recht

hi Kassandra-11

Mit dem hier:

Mir tun die Schotten leid, die für den Verbleib in der EU gestimmt haben, mir tun die Iren leid, die ein Wiederaufleben des unsäglichen Bürgerkriegs in Nordirland befürchten. Shame on you british politicians.

haben Sie recht. Auch mir tun die Schotten leid, die hier - gegen ihren Willen - aus der EU gedrängt werden sollen. Das kann es nicht sein. Von daher wird GB zerbrechen, das ist sicher. Aber auch das Problem mit Irland und Nordirland ließe sich durch die Wiedervereinigung von Irland und Nordirland lösen. Denn ich verstehe persönlich gesagt ueberhaupt nicht, warum sich die Iren gegenseitig so hassen. Warum hasst Irdland dieses Nordirland so?? Warum können die ihren Konflikt nicht beilegen?? Gleiches ist es auch mit dieser Sache Gibraltar (das meiner Meinung nach) zu Spanien gehört und auch mit Zypern. Dort muss dieses unrechtmäßige tuerkische Staatsgebilde aufgelöst und die tuerkischen Truppen abgezogen werden.

Dass die RestEU ihre Linien

Dass die RestEU ihre Linien noch einmal überdenkt und letztlich bestimmt in allen wichtigen Bereichen noch nachgeben wird, ist doch genau die Berechnung der Briten, darum spielen die dem Sandmännchenchor der EU-Verhandler doch das Theaterstück vor, sie würden lieber mit einen ungeregelten Brexits gehen, als zu bleiben. Aber unsere EU Unterhändler glauben ja wirklich, die Briten werden sich wirklich mit einem ungeregelten Brexit wirklich so tief ins eigene Fleisch schneiden. Die Briten mögen vielleicht für uns oft seltsam erscheinen, aber die sind bestimmt nicht doof, da sollte man sich nicht von typischen Äußerlichkeiten täuschen lassen. Ich bin überzeugt, dass die Briten schon längst für weitere 'Verhandlungen' ihre Pinzetten zum großen Rosinenegepicke bereitgelegt haben. Egal und macht ja nix, die Folgen und Kosten werden eh wieder denen mit der einzig schlimmen Geschichte aufgeladen. Bei den Briten nennt man so etwas dann Fairness, bei der EU normal.

@ Didib57 (12:25): stimmt Schluss mit den Rabatten

hi Didib57

Genau dass hier :

Wir werden sehen, auch diesmal wird die EU nachgeben, und das europäische Haus bricht zusammen.

darf nicht passieren. Deswegen haben Sie bei dem hier:

Den Briten ist jedes Mittel recht, haben sie schon seiner Zeit mehr als 110 Milliarden Euro Rabatt auf ihre Nettozahlung bekommen.

recht. England muss die hinterzogenen EU-Beiträge vollständig nachzahlen. Und auch mit den Rabatten muss Schluss sein. Alle haben die EU-Beiträge zu zahlen in voller Höhe, also auch England.

Der reinste (Rinder)Wahnsinn

Großbritannien ist Mitglied der EU? Im Club der "Five Eyes" haben sich die Briten den USA schon immer näher gefühlt als dem europäischen Kontinent!

Die britischen Politiker sind unfähig, ihre eigenen Gesetze einzuhalten und Beschlüsse umzusetzen. Einen solchen Dilettantismus brauchen wir in Europa nicht. Wir schaffen das (auch allein)!

Ich wünsche mir einen "Drexit" für die Briten!

Es muss meines Erachtens richtig schmutzig und schmerzhaft werden für die Engländer. Sonst kann die EU sich gleich abschreiben. Ein Schmusekurs mit neuen Zugeständnissen ist das Falscheste. Die ganzen Nazionalisten in anderen Ländern jubeln ja schon: "So machen wir es dann auch!"

Das Gefühl "Well done!" darf sich bei keinem einstellen. Die Engländer treten die EU in den Hintern. Sie waren jederzeit die größten Bremser und Verhinderer und haben sich immer eine Extrawurst bestellt. Also:

Happy Riddance! Wir sind froh dass wir sie los sind. Eines Tages können sie ja wieder beitreten. Wenn die EU ein ganzes Stück weiter ist.

Gruß Harald Friedrich

re neutralewelt

"Genau das ist doch das Problem, was GB nicht will?
Billiglohn? Massive Zuwanderung aus Osteuropa? Osteuropäische Wohnviertel?"

Hat die Freizügigkeit in Deutschland Billiglohn? Massive Zuwanderung aus Osteuropa? Osteuropäische Wohnviertel? gebracht?

Und der Mindestlohn ist in GB etwa so hoch wie in Deutschland.

Es geht nicht um Rationalität, sondern um Emotionen

Ein bisschen ist der Brexit deshalb so wie das Unabhängigkeitsreferendum der Katalanen: ökonomischer Wahnsinn, aber eine Herzensangelegenheit. Heißt es nicht immer, das die Liebe die mächtigste Kraft sei? Hier ist es die Liebe zur Heimat. Warum denn nicht? Warum, in Dreiteufelsnamen will das europäische Establishment nicht honorieren, was 52% der britischen Wahlberechtigten wollen? Ist Brüssel wie Madrid ? Lasst doch BITTE die Briten ziehen und tragt die Folgen !

@ HerrJemine (12:24): Auch Ihnen stimme ich bei dem hier zu

hi HerrJemine

Auch Ihnen stimme ich bei dem hier:

Genau das, der Verzicht auf die vier Grundprinzipien, ist der Hebel aller Populisten, insbesondere der britischen, um die EU aus den Angeln zu heben und zu zerstören.
Das darf keinesfalls gelingen.

absolut zu. Exakt genauso ist es. Und auch mit dem hier:

Die Briten haben sich in ihrer Hybris grenzenlos verzockt und das sollte all denen als Warnung dienen, die es auf ähnliche Weise versuchen wollten.

haben Sie recht. Aber: ihr Beispiel ist nicht auf Catalonien anwendbar. Catalonien hat sich nicht verzockt sondern es in Liebe versucht und da hat sich die EU eine absolute Hybris erlaubt, die völlig daneben war! Im Fall Catalonien hat sich die EU restlos verzockt.

Und auch mit dem hier:

Wer die Prinzipien der EU in Frage stellen läßt, gefährdet fahrlässig die Existenzgrundlagen der EU - Wunschtraum aller vorgestrigen Populisten.

haben Sie recht

re wm-kasparov-fan

"Die würde EU-Arbeitgebern das Recht absprechen, unterschiedliche Löhne zu zahlen, egal an welchen EU-Bürger und in welchem EU-Land."

Gleiche Löhne EU-weit verordnet?

Dann hätten mal wirklich die Recht, die die EU als diktatorisches Gebilde verteufeln.

@ LogiJoew (12:28): nein dass hier von Ihnen stimmt nicht

hi LogiJoew

Nein, dass hier von Ihnen stimmt so nicht:

Ich kann die Vorbehalte der englischen Abgeordneten, die den auf dem Tisch liegenden Vorschlag ablehnen, gut verstehen. Die Befürchtung ist vermutlich, dass die EU den Backstop-Zustand, in dem GB die EU-Regeln einhält, ohne mitbestimmen zu können, instrumentalisiert, dauerhaft die erforderliche Zustimmung verweigert und GB am ausgestrecketen Arm verhungern lässt.

Sie sollten sich mal dass hier ueber diesen Backstop mal durchlesen:

https://tinyurl.com/yakwm49w
n-tv.de: Was soll eigentlich dieser Backstop? (MITTWOCH, 16. JANUAR 2019)

Hier wird erklärt, was dieser Backstop ist und warum er sinnvoll ist. Und dass sehe ich eindeutig ein.

Lasst sie endlich frei!

Ich hoffe die Briten sind bald aus den Klauen der EU raus.
Das britische Volk will den Brexit. Nur macht die EU es den Briten extra schwer, weil sie ein Example machen wollen. Das ja keiner auf die Idee kommt von dieser Totgeburt EU auszutreten.
Und nochmals, Schuld am Brexit ist eine gewisse Angela M. Die mit offenen Grenzen die Briten erschreckt hat. Aber diese Dame ist immer noch stur!

Was soll dieses ganze

Was soll dieses ganze Theater?
Kann das nicht mal langsam aufhören?
GB ist bald raus aus der EU. Und hat dann seine eigenen Gesetze. So wie Russland, die Türkei, Amerika oder China.
Wenn man da arbeiten will, braucht man ein Visum. Was man in der Regel bekommt.
Und die diskutieren jetzt über die Arbeitnehmer-Freizügigkeit von z.B. polnischen Arbeitern?
Leute, die wollen eure "Freizügigkeit" nicht, sondern selbst bestimmen. Wer reinkommt, wer nicht und wer gehen muß.
Was ist daran falsch?
Niederlassungsfreiheit für jeden? Hinz und Kunz?
Also wer da die falsche rote Linie gezogen hat ist wohl eindeutig.

kann die Briten gut verstehen

Ich kann die Briten gut verstehen, dass sie sich "rote Linien" gesetzt haben. Deshalb wollen sie ja aus der EU raus, damit sie wieder selbstbestimmt regieren können.

Einige im Forum behaupten, die Probleme mit der Arbeitnehmerfreizügigkeit könne durch Mindestlöhne bekämpft werden. Stimmt nicht, es ist einfach NICHT genug Arbeit für alle da und es ist nur legitim, dass zuerst die Staatsangehörigen in Lohn und Brot stehen.

Außerdem ist der Mindestlohn sicherlich nicht das erstrebenswerte Ziel eines Arbeitnehmers.

@karwandler um 12:04 Uhr

Die Wanderung der Arbeitnehmer wurde immer schon gesteuert durch rechtliche Bedingungen. Die Zuwanderung ebenso wie der Ausschluss. So z.B. durch Regelungen wie die zwingende Bevorzugung von Deutschen oder EU-Staaten in der Vergabe von Arbeitsplätzen. Oder dem Arbeitsverbot für Asylbewerber.
Der von Ihnen angesprochene User hat auf die Funktion der Lohnsenkung durch Billiglohnarbeiter aus armen Staaten hingewiesen. Die breite Absenkung der Einkommen schafft Probleme für die Zukunft. Dazu kommen die Auswirkungen der Abwanderung für die Herkunftsstaaten der Arbeitskräfte. Dies wird noch befördert durch den oft verortneten rigiden Sparkurs für neu aufgenommene EU-Staaten.

https://www.n-tv.de/wirtschaft/Lettland-verliert-seine-Einwohner-article...

@ WM-Kasparov-Fan

..."Was nichts anderes heisst, als dass die ärmsten EU-Bürger aus Ost- und Südeuropa in Westeuropa von Arbeitgebern sehr gerne als Billiglohnarbeiter eingesetzt werden.
Das ist aus dem europäischen Gedanken geworden - beschämend!"...

Genau so ist es! Die EU nützt nur der Wirtschaft! Standorte im Westen werden geschlossen. Oder werden von Billigarbeiter überschwemmt.
Diese EU ist für kein Land förderlich. Alle leiden darunter, nur die Manager der grossen Firmen reiben sich die Hände!

12:36 von Harald Friedrich

Es muss meines Erachtens richtig schmutzig und schmerzhaft werden für die Engländer. Sonst kann die EU sich gleich abschreiben. Ein Schmusekurs mit neuen Zugeständnissen ist das Falscheste. Die ganzen Nazionalisten in anderen Ländern jubeln ja schon: "So machen wir es dann auch!"

Das Gefühl "Well done!" darf sich bei keinem einstellen. Die Engländer treten die EU in den Hintern. Sie waren jederzeit die größten Bremser und Verhinderer und haben sich immer eine Extrawurst bestellt. Also:

Happy Riddance! Wir sind froh dass wir sie los sind. Eines Tages können sie ja wieder beitreten. Wenn die EU ein ganzes Stück weiter ist.

Gruß Harald Friedrich
///
*
*
Eine Gemeinschaft von zwangsverordneten Freunden muß Europa sein.
*
Die Angst muss alle an der Fahne halten die Kritik bis zum Austrit empfinden.
*
Ganz neudemolkratisch.
+

12:39 von karwandler

re wm-kasparov-fan

"Die würde EU-Arbeitgebern das Recht absprechen, unterschiedliche Löhne zu zahlen, egal an welchen EU-Bürger und in welchem EU-Land."

Gleiche Löhne EU-weit verordnet?

Dann hätten mal wirklich die Recht, die die EU als diktatorisches Gebilde verteufeln.
////
*
*
Was machen eigenlich die Gewerkschaften der Flufkontroolleuer in Gro0stadt und Land?
*
Diktatorisch?

Röttgen ??

"Ein überzeugter Europäer, der die Briten in diesem Punkt durchaus verstehen kann, ist der CDU-Politiker Norbert Röttgen,.. "
.
Irgendwie ist mir Herr Röttgen noch nicht als überzeugter Europäer aufgefallen, aber ich lern ja gern dazu ...

@ 12:37 von karwandler

"Hat die Freizügigkeit in Deutschland Billiglohn? Massive Zuwanderung aus Osteuropa? Osteuropäische Wohnviertel? gebracht?"
.
Kurz gesagt: Ja.
.
Sehen Sie sich z.B. das Baugewerbe an (von Schwarzarbeit ganz zu schweigen). Oder die ganzen Konstrukte mit den selbstständigen "Subunternehmern".

@newsreader 12:40

Mich interessiert die britische Bevölkerung nicht. Wir haben keinerlei Verpflichtungen gegenüber denen. Hören Sie und andere EU Kritiker also bitte auf irgendwelche Forderungen an die EU zu stellen. Was haben Sie bitte erwartet? Etwa, dass die EU noch laut Beifall klatscht und den Briten noch schöne Leckerlis auf den Weg mitgibt?
Schuld am Brexit haben Boris Johnson, Nigel Farage und vor allem David Cameron. Diese peinlichen Versuche es der Kanzlerin in die Schuhe zu schieben sind richtig lächerlich. Merkel hat die Briten nicht zum Brexit Votum gezwungen und Merkel war es nicht, die die britische Bevölkerung über die Konsequenzen des Brexits belogen hat, dies waren Farage und Johnson.

Es ist wenig hilfreich, wenn jetzt noch...

.."Probleme" ins Spiel gebracht
werden, die beim Widerstand gegen
den EU-GB-Deal beim Brexit doch
eher von untergeordneter
Bedeutung sind!
Dass in Suppenkasper-Manier, die
Opposition (höchst fahrlässig)
ausgerechnet die Nordirland-Frage
im Deal so sehr attackiert, zeigt
sehr deutlich die Sturheit, mit der
die Briten "karierte Maiglöckchen"
auch jetzt noch fordern wollen!
Herr Junkers hat von Anfang an
einen wie ich finde sehr gradlinigen
und klaren Kurs gegenüber den
Bestrebungen zum Brexit gefahren!
Daran sollte man sich halten, sonst
werden die Briten immer weiter
ein "Haar" in der Suppe finden!
Es ist wichtig die Briten an ein fair
play zu erinnern, da weder von
Frau Mey, noch aus dem sonstigen
Lager der Opposition ein Exit vom
Brexit ernsthaft als Option in
Erwägung gezogen wird!
Jedenfalls Frau Mey steht für den
Brexit! Wenn sie sich den "Plan B"
jetzt allerdings nur noch von
einer höchst diffusen Opposition
diktieren lässt, kann sie sich die
Reiskosten nach Brüssel sparen...!!

EU darf nicht nachgeben

Es darf keine Neuverhandlungen geben, fertig. Wenn es zu einem harten Brexit kommt, dann ist es eben so. Hauptsache man lässt nicht weitere Rosinenpickereien der Briten zu!
Am Ende wird es meiner Vermutung nach sowieso nochmal das Volk entscheiden. Es wird ein Referendum darüber geben ob man den Vertrag annimmt oder in der EU bleibt. Darauf wird es hinaus laufen. Einen harten Brexit will jedenfalls das britische Parlament mehrheitlich nicht und auch die Bevölkerung mehrheitlich nicht. Die EU braucht hier gar nichts zu machen. Es ist die Aufgabe der Briten etwas zu tun und mal zu entscheiden was man will. Offensichtlich wissen sie es selbst noch nicht.

@ 12:04 von karwandler

Danke für den Hinweis. Gerade wir Deutschen sollten uns ganz schön zurückhalten. Warum sind denn diese Länder so arm und die Wirtschaft zurückgeblieben? Weil sie nach dem von uns begonnen und verlorenen Krieg die ...karte gezogen hatten und über Jahrzehnte ausgebeutet und aus ideologischen Gründen wirtschaftlich runtergewirtschaftet wurden. Wir tragen eine Verantwortung für die Armut in Mittel- und Osteuropa. Der kommen wir leider nur dadurch nach, dass wir die bitterarmen Menschen dort die Arbeiten machen lassen, für die wir inzwischen längst zu fein sind. Und wir bereichern uns daran, weil wir natürlich nicht mehr für Salat und Erdbeeren ausgeben wollen - den Hauptverdienst an den Billiglöhnen machen nicht die Unternehmen sondern die Kunden!

GB nervt.

Die EU war doch für die Briten nie etwas anderes als ein Selbstbedienungsladen. Rabatt hier, ausbremsen da, blos kein shengen und auch sonst 1000 opt-outs. Bitte bitte, lasst sie einfach gehen. Ob mit oder ohne Vertrag, angenehm wird das so oder so für niemanden.
Aber wahrscheinlich bekommen die Jetz halt alles i.d geben dafür nix....

Binnemarkt ist so oder so ein politisches Projekt.

Die Arbeitnehmerfreizügigkeit hat genauso Auswirkungen auf den Handel, auf die Wirtschaft etc. wie die anderen drei Freiheiten.

Und ja Arbeitnehmerfreizügigkeit ist natürlich auch ein poltisches Projekt. Aber das gilt auch für die anderen drei Freiheiten und alles andere was den Binnemarkt von einem Freihandelsabkommen abhebt.

Und es gehört noch viel mehr dazu was die Hartliner Brexitiers ablehnen. Vergleichbare Arbeitsbedingugen (Arbeitnehmerschutz), vergleichbare Produktstandarts (Verbraucher und Umweltschutz) usw. usw.

Die EU ist dem UK schon in vielen Punkten entgegengekommen aber jetzt für sie eins der Prinzipien des Binnemarktes aufzugeben und damit Tür und Tor für alle anderen mit Sonderwünschen zu öffnen wäre das falsche Signal!

UK darf sich entscheiden drinnen im Binnemarkt mit Freizügigkeit oder halt draussen (dann könnten sie halt für den Deal stimmen der da ist).

Rosinenpickerei mitmachen ist immer schlecht weil es Nachahmer anzieht.

Genug ist genug

Keine weiteren EU Zugeständnisse an die
Britische Regierung!!!!
Es ist nicht die Schuld der EU, dass die Britische Regierung unfähig ist, sich zusammenzuraufen und eine gemeinsame
Richtung in Sachen Brexit zu finden.
Man will den Brexit auf biegen und brechen,
ohne jemals eine klare Vorstellung über das
Wie zu haben.
UK mag wichtig für Europa sein, aber das
darf nicht dazu führen, dass die Grundprinzipien der EU aufgeweicht werden. Dann lieber einen harten Brexit, mit dem sich die EU Länder früher oder später
arrangieren werden.
Europa ist stark genug um damit fertig zu werden. Wir brauchen eine starke, prinzipientreue EU um z.B. die spalterischen
Bestrebungen eines Mr. Trump Einhalt zu gebieten.
Dieser Brexit ist eine einzige Farce und darf die EU nicht dazu verleiten, diese Farce auch noch zu unterstützen.

@Giselbert 12:41

Ich werde Ihnen mal etwas sagen als Arbeitgeber und Geschäftsführer eines Unternehmens. Ich kann mit den schlecht qualifizierten und arbeitsscheuen Staatsangehörigen Deutschen wenig anfangen. Ich will die Leute in meinem Unternehmen haben, die am besten arbeiten und da sehen viele deutsche Arbeitnehmer im Vergleich zu Arbeitnehmern aus anderen europäischen Ländern alt aus. Zumindest ist dies meine Erfahrung. Bei allem Respekt und Verständnis für Ihre Forderung erst Staatsangehörige in Lohn und Brot zu bringen, diese Staatsangehörige müssen dafür auch was tun und besser sein als die ausländische Konkurrenz. Ich habe jedenfalls keine Lust auf Leute zurückzugreifen zu müssen die mein Unternehmen nicht in die erfolgsversprechende Richtung führen würden. Diese Attacken gegen EU Ausländer und andere Ausländer die sich auf Jobs bewerben sind der Beweis, dass offenbar einige Deutsche die Konkurrenz scheuen. Dies gehört aber nunmal zum Leben in der heutigen Wirtschaftswelt dazu!

@Boris1945 um 12:45Uhr

Könnten Sie mir bitte den letzten Satz Ihres Kommentars erläutern? Beim besten Willen kann ich mir unter"Flufkontroolleur" nichts vorstellen.

@newsreader

Natürlich nützt die EU nur der Wirtschaft, das war von Anfang an so geplant, die Umbenennung der EWG in EU war zwar ein Versuch das zu verschleiern, was auch funktioniert hat.

Ich kenne keine Vorstände von großen Banken und Unternehmen aber viele meiner Bekannten sind so naiv zu glauben, sie würden von der EU profitieren, weil sie grundsätzliche Propagandalügen der Wirtschaft glauben, wie z.B.: "Wenn die Reichen immer reicher werden, geht es allen besser" oder "ohne die EU gäbe es sofort wieder Krieg in Europa (EU als Friedensprojekt).

Die Briten werden bald merken, dass es ihnen nur unwesentlich besser gehen wird ohne die EU, denn das Problem liegt tiefer, es fängt schon bei dem realitätsfernen Phantasieweltbild an, das unter dem Namen "Wirtschaftswissenschaften" an Universitäten gelehrt wird.

Kein Durchhaltevermögen ?

@12:45 von Karwandler

„““Lassen Sie sich doch mal von einem Spargelbauern erzählen, warum er Erntehelfer aus dem Ausland beschäftigt: Weil der zwangsverpflichtete Hartzer am zweiten Tag nicht mehr erscheint, weil er "Rücken hat" und zum Arzt muss.“““

Sie haben noch nie als Erntehelfer fungiert.
Das brauchen Sie mir jetzt auch nicht bestätigen. Ich habe diese Knüppelei schon mal genacht und glauben Sie mir: Es ist kein Zuckerlecken, auch nicht für 10 oder 15 Euro.

dann doch lieber harter Brexit, bevor

die EU einknickt und zustimmt, GB bis auf die Arbeitnehmerfreizügigkeit alle Vorteile der zu gewähren. Was wäre dass denn für ein Signal?

Und nach meinem Empfinden wäre das gegenüber Norwegen ungerecht. Die haben den Zugang zum EU Binnenmarkt, zahlen der EU dafür auch Geld, akzeptieren die 4 Freiheiten und sind Teil des Schengenraums und haben etwa 75 % der EU-Vorschriften in nationales Recht umgesetzt (lt wikipedia).

Norwegen ist also ein quasi EU Staat ohne Stimmrecht.

Die Briten wollen den freien Waren-, Kapital- und Dienstleistungsverkehr, aber keine Freizügigkeit der EU-Bürger und kein Geld an die EU zahlen und in Streitfällen sich nicht dem EuGH unterwerfen. Jetzt mal ehrlich, warum sollte die EU sich auf einen nur einseitig positiven Deal für GB einlassen? Entweder GB macht es ähnlich wie Norwegen oder man vetständigt sich auf einen freien Warenverkehr ala TITIP.

Aber bitte keine Rosinenpickerei.

"Argumente" der EU Kritiker

der neue EU Kritiker Röttgen (bei und wegen inkompetenz aus der Regierung geflogen) liefter keine Argumente fuer seine Kritik an der Freizuegigkeit. Aus dem "Binnenmarkt ein politisches Projekt" machen die Freizuegigkeitesgegner mindestens genauso wie die Befuerworter.

Die von den Brexitern erlogene Masseneinwanderung nach GB gab es nie. Die Panik die auch hier im Forum vor Polen geschuert wird ist ein politisch motiviertes Phantasiegebilde.

Ein land wie England mit einem "alles oder nichts" Parteien system als demokratischer als die EU einzustufen ist ein Witz. Selbst entscheiden duerfen in England nur sehr wenige Menschen, die die in Schottland wohnen schonmal garnicht. Die EU hat versucht die Regionen immer vor der Diktatur zentralistischer Nationalstaaten zu schuetzen. Klar, dass das dehnen nicht passt.

Knackpunkt Nordirland

In dem ganzen Brexit Getöse wird immer
wieder auf die spezielle Situation Nordirlands hin gewiesen.
Warum kann man Nordirland nicht aus den Verhandlungen heraus nehmen und zu einer Freihandelszone erklären; es gewissermassen
neutral zu behandeln um das Wieder- aufflammen der Unruhen zu vermeiden?

keine Zugeständnisse

Warum sollte man den Briten den Ausstieg auch noch versüssen? Das wäre ein komplett falsches Signal an alle verbliebenen Europagegner. Die sollen jetzt mal schön mit ihrem Austritt zurechtkommen. Wenns nach mir ginge hätten die Ende März den selben Status wie Burundi und die Fidschies.
Die müssen sich auch mit einer geschlossenen EU-Politik auseinandersetzen. Ich erinnere an den Slogan von Farage und Komplizen: Lets take back Control.
Da kann ich nur sagen: Feel free to take back Control, Dumbass, but dont wait for us to tell you where you find it!

"Brexit-Verhandlungen: Rote Linien überall"

Heißt: "Rien ne va plus" ("Nichts geht mehr").

Und jetzt?

Brexit

Großkonzerne bestimmen über Grenzen hinweg, wie Geldströme fließen, wer frisst und wer gefressen wird, wie Arbeitsabläufe komprimiert werden können, mit welchen Mitteln welche Abbauflächen freigemacht werden, welche Allianzen wem nützen, wer politisch ins System passt und wer nicht, inwieweit Natur, Tiere, Pflanzen, Rohstoffe, Lebensmittel und Menschen in den Beschaffungs- und Verwertungsmodus passen. Wie Medikamente mit Nebenwirkungen, künstliche Ersatzstoffe, Haltbarkeitsmittel, Turbomittel jeglicher Art, chemische Zusatzmittel, Wachstumsbeschleuniger, Streckungsbeilagen, Geschmacksverstärker mit Suchtpotential, unnachweisbare Stoffe, Suchtmittel in die Nahrungskette eingeschleust werden können zu welchen Konditionen und mit welcher Absicherung. Politik fungiert da nur als Türsteher. Der Brexit bezeichnet nur das Dilemma der Menschen in Systemen, die sie weder kontrollieren noch verstehen, noch aus denen sie sich befreien können. Der Mensch ist nur noch ein Bezugspunkt

Arbeitnehmerfreizügigkeit

Einer der Gründe für das Ergebnis des Brexit Referendums war ja gerade das die Thatcher Regierung in einer Boom Phase ein wenig ZU freizügig war: ca. 1 Mio Polen und Rumänen kamen nach GB seit 2003 (so genau weiß das niemand, wegen fehlender Meldepflicht). Gewissermaßen hatte GB seine „Flüchtlingskrise“ schon früher als Deutschland. Nur das es eben alles Wirtschaftsflüchtlinge waren die aber nach der EU-Osterweiterung nicht mehr so genannt werden durften. Nennen wir sie also „Arbeitsmigranten“. Das diese Arbeitsmigranten in Folge in großer Zahl im ohnehin nicht üppigen britischen Sozialsystem gelandet sind, hat viele erzürnt. Den Briten jetzt nationalen Egoismus vorzuwerfen ist pure Heuchelei !

@ Boris.1945

Was machen eigenlich die Gewerkschaften der Flufkontroolleuer in Gro0stadt und Land? * Diktatorisch?

Wie meinen?

Die Briten profitieren selber

Ich arbeite in einem Konzern. Dort wimmelt es von Briten. Durch die Freizügigkeit - auch für selbständige Berater - verdienen sie dort unglaubliche Beträge. Sie profitieren also selbst ganz enorm. Aber wenn das gleiche Modell in die andere Richtung läuft, ist dies nicht akzeptabel? Na klar - cherry-picking at its best.

Brexit-Verhandlungen:Rote Linien überall....

Barnier,der ultraliberale Verhofstadt und die vier Grundfreiheiten der EU.Die "Freizügigkeit"
für Arbeitskräfte gehört dazu.Für die eine Seite die Freiheit Arbeitskräfte aus anderen Ländern zu holen.Und für die Arbeitskräfte die Notwendigkeit meist aus wirtschaftlichem Zwang heraus in einem anderen Land jede Arbeit zu machen.
So was nennt man "Arbeitnehmerfreizügigkeit".

11:59 von WM-Kasparov-Fan

Wenn sie einen EU weiten Mindestlohn meinen, dann dürfte dies in sofern illusorisch sein, als die Lebenshaltungskosten in den einzelnen EU Ländern sehr verschieden sind.
Beispiel: Ein Mindestlohn in Deutschland oder Frankreich muss höher liegen als z.B. in Rumänien.

Vielleicht erhebt man sich gegen die Bevormunder

Es ist unwarscheinlich, aber vielleicht erheben sich die Briten tatsaechlich gegen ihre Bevormunder und zwar die in London nicht Bruxelles. Von Gurkennormen ueber entarteter Buerokratie bis miesereblem Gesundheitesystem nichts davon kam von der EU, alles selbstgemacht und schon lange vor den EU Vertraegen existent. Solange man den Schuldigen bei der EU sucht wird sich in England nichts verbessern. Aber wer sich bei der Brexit Campagne tatsaechlich nachweislich so beluegen laesst wie die Brexitiers (Boris Johnsons Argumente sind mittlerweile alle als falsch entlarvt) ist mit seiner Entmuendigung sicher sehr zufrieden.

Rote Linie Arbeitnehmerfreizügigkeit

"Einige im Forum behaupten, die Probleme mit der Arbeitnehmerfreizügigkeit könne durch Mindestlöhne bekämpft werden. Stimmt nicht, es ist einfach NICHT genug Arbeit für alle da und es ist nur legitim, dass zuerst die Staatsangehörigen in Lohn und Brot stehen."

Was soll Deutschland machen, wenn andere Länder im Hinblick auf Konsum genauso handeln? Tendenzen gibt es ja zu Hauf.
Dann wäre bestimmt NICHT genug Arbeit für die Staatsangehörigen da.

@12:40 von newsreader

Nur macht die EU es den Briten extra schwer, weil sie ein Example machen wollen.

Extra schwer? Die Briten hätten von Anfang an einfach austreten können (Hard Brexit). Das wollten sie aber nicht. Sie wollten alle Pflichten abgeben und die Rechte behalten. Das geht natürlich nicht. Wer im Binnenmarkt ist, muss natürlich auch den zuständigen Gerichtshof in der EU anerkennen und der kann logischerweise auch keine gesonderten Handelsabkommen mit Drittstaaten abschließen und damit die EU-Hoheit untergraben. Extra schwer. Ich bitte Sie!

Und nochmals, Schuld am Brexit ist eine gewisse Angela M. Die mit offenen Grenzen die Briten erschreckt hat.

Ja klar. Als ob auch nur ein einziger Flüchtling jemals offene Grenzen nach GB vorgefunden hätte.

Statt auf den größten gemeinsamen

Nenner beharrt man auf dem kleinsten Teiler und nimmt die Auflösung der EU in Kauf. Nehmt euch mal ein Beispiel an den Arbeitnehmern, die haben unfairen Wettbewerb und Lohndumping duldsam ertragen müssen. Jedes Mitglied sollte zum wohle seiner Mitbürger Gestaltungsspielraum haben.

Bereits nach dem Referendum

habe ich gesagt. Ich glaub' s erst, wenn sie wirklich raus sind.
In völliger Fehleinschätzung der Stimmung im Land hat der damalige Premier Cameron ein Referendum vom Zaun gebrochen. Im Vorfeld waren nur die Brexitiers äußerst aktiv.. Jetzt dämmert den Briten allmählich, was ein Austritt aus der EU bedeutet. Ich denke, die Stimmung ist zwischenzeitlich gekippt.
Da ein wie auch immer geartetes Abkommen am britischen Parlament scheitern wird, der harte Brexit aber auch nicht gewollt ist, bleibt nur die Wiederholung des Referendums. So wird's auch kommen.
Weitere Zugeständnisse wären in der EU nicht vermittelbar. In vielen Ländern sind die nationalistischen Strömungen viel stärker als hier in Deutschland (die paar % AFD sind zu verschmerzen). Aber wenn weitere Zugeständnisse gemacht werden, werden die Nationalisten weiteren Zulauf bekommen. Würde doch damit gezeigt, dass die EU zugunsten der Wirtschaft sämtliche ehernen Prinzipien verrät und auf dem Altar der Industrie opfert.

Giselbert

Ich kann es nicht beurteilen, ob genug Arbeit für alle da ist.. Was ich aber sehr schätze ist, daß "zuerst die Staatsangehörigen in Lohn und Brot stehen." Das müßte es einmal in Deutschland geben, daß die deutschen Bürger den Vorrang haben!

@karwandler

"...Und die osteuropäischen Erntehelfer sind keine Billiglohnarbeiter in dem Sinne, dass sie für 5 Euro die Stunde eingestellt werden können."

Auf dem geduldigen Papier haben Sie mit Ihrer Aussage recht.
Es gibt aber einige (nicht alle) osteuropaeische "Arbeitsvermittlungen".
Von denen werden die Arbeitnehmer angeheuert, da viele kein Deutsch (oder Englisch) sprechen.
Alle Arbeitnehmer unterschreiben einen Vertrag und bekommen eine eigene Steuernummer als "Subunternehmer" dieser "Arbeitsvermittlung".

Offiziell bekommen diese Arbeitnehmer € 8,50/Std. .Dann gibt es aber noch diverse Abzuege von diesen "Arbeitsvermittlungen".
Da sind sehr viele Arbeitnehmer ganz schnell auf denen von Ihnen genannten €5/Std...- Sie finden diese Arbeitnehmer von diesen "Arbeitsvermittlungen" im Bereich unserer Pflege, auf dem Bau, und die Erntehelfer.

Ich kann mir aber ehrlich gesagt auch nicht vorstellen, wie einige westliche Laender (inkl. England) diese Arbeiten ohne diese gefertigt bekommen sollen...

HerrJemine

Es dürfen doch wohl noch die "Prinzipien der EU" in Frage gestellt werden, oder? Die EU ist n.m.M. ein aufgeblähtes Etwas, das einschließlich der zig-ungewählten EU-Vertreter dringend einer Diät bedarf!

Poker

Ja nicht nachgeben! Die ENGLÄNDER sind, in ihrer militärischen Tradition, Pokerspieler: Zocken bis zum Schluss und sich dann,wenn man genug Verbindlichkeiten angehäuft hat, sich vom Acker machen.

12:37 von Möbius

Lasst doch BITTE die Briten ziehen und tragt die Folgen !

Bitte was? Warum sollen wir die Folgen tragen?

re neutralewelt

"Sehen Sie sich z.B. das Baugewerbe an (von Schwarzarbeit ganz zu schweigen)."

Schwarzarbeit gibt es auch ohne Freizügigkeit. Und im Baugewerbe gilt der deutsche Mindestlohn.

Jetzt wird´s spannend

Zitat: >... aber nicht an einer offenen Zugang für Arbeitnehmer aus der EU. <
Wie kann es sein, dass in anderen, nicht-TS- Beiträgen derzeit berichtet wird, dass britische Banker "Frankfurt fluten" würden.
Hat das etwas mit dem neuen Fachkräftezuwanderungsgesetz zu tun?
Spannend wird´s auch, weil Frau Mai mit ihrer penetranten Verweigerungstaktik, die EU-Granden derart zermürbt hat, dass die schon mal das Rosinenkörbchen bereit machen, damit endlich Ruhe einkehrt und GB den Antrag nach Artikel 50 in letzter Sekunde zurückzieht. Frau May wird als Siegerin vom Platz tänzeln und EU wird das als Win-Win-Situation verkaufen.

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