Ihre Meinung zu: AfD-Europaparteitag: Feindbild EU - und Poggenburg

11. Januar 2019 - 16:59 Uhr

Die AfD will die EU grundlegend verändern. Das betonten Spitzenfunktionäre zu Beginn ihres Europaparteitags. Doch mit dem Parteiaustritt des ehemaligen Spitzenpolitikers Poggenburg rückte ein weiteres Thema in den Fokus.

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Kommentare

Gut für die EU Wahl - AFD steht vor der Spaltung

Mit 2 mal zu wenig Prozenten
hat der Spuk bald ein Ende

Klarheit tut gut

Das ist ja vielleicht ganz gut, wenn sich die AfD so klar und deutlich äußert, dann weiß jeder, der sie wählt, dass er einen möglichen "Dexit" wählt. Wenn sich die AfD weiter so radikalisiert, dann wird auch die Zustimmung zu ihrer Politik abnehmen. Wie viele Deutsche wollen schon das Schreckgespenst Brexit ins eigene Land holen? Wohl die wenigsten. Also nur weiter so. Wenn die AfD nichts mehr abschwächt und übertüncht und so tut, als sei sie eine ganz normale Partei, sondern ganz klar sagt, was sie will, wird sie schnell im Abseits landen.

Dringender Reformbedarf bei der EU!

Eigentlich ist die EU für die Deutschen die Lebensversicherung, vor allem solange das Vereinigte Königreich dabei ist. Leider haben Merkel, Juncker und Schulz die EU in ein Instrument umgewandelt, dass es den Regierenden erlaubt, die nationalen Parlamente zu umgehen. Das darf in der Tat nicht so bleiben. Es bedarf einer Reform, die auch den Briten eine Rückkehr attraktiv erscheinen lassen muss.

Aufbruch deutscher Patrioten (AdP)

"Patrioten" ... Und wieder wird unsere wunderbare Sprache um ein Wort beraubt, dass eigentlich etwas positives hätte sein können, nämlich Vaterlandsliebe, Einigkeit und Recht und Freiheit, ohne rassistische Hintergründe, ein Zusammenhalt aller Deutschen, egal welcher Farbe, Herkunft oder Religion. Jetzt müssen wir uns wohl nach einem neuen Wort dafür umschauen. Wie schade.

Erst Ämtersperre, und...

....hoffentlich irgendwann in naher Zukunft Maulsperre.
Was dieser Mann in den letzten Monaten abgesondert hat, muss zwangsläufig in die politische Bedeutungslosigkeit führen.
Hier regen wir (natürlich nicht alle) uns über die Anhänger Trumps auf, die seine Geldforderung für die Mauer gutheißen, und dann läuft hier ein Mann rum, der Anhänger für seine menschenverachtende rechte Gesinnung um sich versammelt, weil die AfD einen “LINKSRUCK“ vollzogen hat. Einen Linksruck!
Ich weiß nicht, ob ich lachen oder weinen soll.

Da weiß die Rechte nicht, was die Linke tut

"Linksruck" in der AfD … is klar, André. Noch weiter rechts geht ja nunmal nicht.

Der Austritt von Poggenburg

ist für die AFD ein Glücksfall.Seine Thesen und seine Auftritte waren auf jeden Fall unakzeptabel.

Oh ja!

Der "Linksruck der AfD" hat mich auch echt umgehauen. Ich mach mich gleich ein beim lachen.

Der Typ ist so unglaublich unseriös, dem kann doch kein (noch so brauner) Mensch folgen...

Humor hat er ja...

Linksruck des AfD-Vorstandes? Hahaha... fast so gut wie die Feststellung von Herrn Maaßen, dass es in der SPD linksradikale Kräfte gebe...

Was macht eigentlich Frau Petry?

Wäre das auch eine Lösung für Frau von Sayn-Wittgenstein? Die muss sich in Schleswig-Holstein ja sonst so einsam und verlassen fühlen....

Die AfD zerlegt sich durch

Die AfD zerlegt sich durch endlose partei-interne Querelen selbst.

Und geht damit denselben Weg in die Bedeutungslosigkeit, wie vor ihr die "Republikaner" oder andere Gruppen am rechten Rand.

Diese Selbst-Liquidierung scheint eine Art Gesetz zu sein.

Der endlose Streit um Minimaldifferenzen ist wohl ein Kennzeichen von Sektierern.

I

Weiter auf dem Weg nach rechts

Ich hoffe, daß die Ostdeutschen nicht auf die Dämagogie des Neonazis Poggenburg reinfallen. AfD, Pegida und weitere Rechtsradikale aus der Keimzelle neue Bundesländer sind genug. Und Poggenburg scheint ja wohl ein Verfechter einer neuen Grenzschutzanlage zu sein.

Es ist leider....

nicht nur Poggenburg alleine, der mit seinen Äußerungen innerhalb der AfD eine Dynamik entfesselt hat, der sich Leute wie von Storch u.a. anpassten oder sogar glaubten, den Unsinn übertrumpfen zu müssen. Wenn sich die AfD von weiteren Lautsprechern trennt, dann könnte die Partei wirklich eine politische Gefahr für die CDU werden. Schon vor langer Zeit konnte man feststellen, daß die konservativen Wähler eine Alternative suchen! Hoffentlich hat es die Führung der AfD verstanden, daß mit Pegida-Anhängern & Co. kein Staat zu machen ist oder akzeptiert zu werden. Diesen Prozess machen scheinbar alle "neuen" Parteien mit. Ich denke da nur an die Grünen, die sich von strickenden und beleidigenden Abgeordneten zu gesellschaftlicher und politischer Akzeptanz gewandelt haben.

Der Brüller des Tages

" Am gleichen Tag gründete der langjährige sachsen-anhaltinische AfD-Chef mit gut einem Dutzend Mitstreitern aus Mitteldeutschland die AdP. Als Begründung nannte er den vom AfD-Bundesvorstand forcierten "Linksruck" der AfD"

LINKSRUCK!!! der AfD!!!

Es wird interessant sein, zu

Es wird interessant sein, zu sehen, wieviele Stimmenprozente eine extrem Rechte AdP bei den Landtagswahlen in Ostdeutschland bekommen wird. Paradoxerweise hätte es gar keine Wiedervereinigung gegeben, wenn eine AfD Ende der 80er Jahre bereits existiert und Regierungsmitverantwortung gehabt hätte.

Es ist nun mal so,

daß die AFD immer mehr Bürger erreicht. Der Grund sind die klaren Aussagen, die punktuell auch die Wünsche vieler Bürger sind. Alle anderen Parteien sind einfach nicht greifbar, haben keine klaren Ziele oder treffen Aussagen, von denen sie hinterher nichts mehr wissen, siehe Seehofer.

vorbildlich

Gauland bringt es auf den Punkt: "So ein Quatsch..." es wird wahrscheinlich keiner in die politische Bedeutungslosigkeit folgen.

Und wenn, auf die die folgen kann man verzichten. Diese Aussage finde ich für eine demokratische Partei vorbildlich: "Er hoffe, dass viele mit Poggenburg mitgingen, die nicht bereit sind, den bürgerlich-parlamentarischen Kurs der AfD mitzutragen". Dies zeigt klar den Kurs an den die AfD fährt.

Vom Held zum Feindbild

Diese Partei kann kein Mensch mehr ernst nehmen. Vor Wochen jubelten ihm alle zu und nun soll er der Buhmann sein. Ich bin nun wirklich der allerletzte der diese Partei wählen würde, eines muss man Andre Poggenburg aber lassen, auch wenn der überhaupt nicht meine Politik vertritt, er hat meiner Ansicht nach mehr Charisma und Ausstrahlung als Meuthen, Weidel, Gauland und Höcke zusammen. Die Tatsache, dass man bei der AfD so gegen Poggenburg zetert zeigt eines, nämlich, dass man schlichtweg Angst hat Wähler zu verlieren.

Die " AfD " ist nicht zu trauen auch wenn sie vor der Wahl..

.. viel " Kreide fressen " traue ich diese Partei nicht über den Weg..
Sehr lange haben Sie sich nicht, von Mitglieder distanziert, die mit dem Vokabular der Nationalsozialisten auf Stimmenfang gewesen sind.
Ein " Poggenburg " vor der Europawahl auszuschliessen reicht nicht.. es gibt leider sehr viele " Poggenburgs " in der Partei..

Nach außen tun natürlich

Nach außen tun natürlich viele afd-Funktionär*innen so, als wären sie froh über Poggenburgs Abgang; nach innen geht Gauland, Meuthen und Co die Düse, weil sie natürlich wissen, wie stark die afd Zulauf aus dem rechtsextremen Lager hat(te): das wird sich bei den nächsten Wahlen auswirken. Poggenburgs neue rechte Truppe bleibt hoffentlich unter 5%, die afd wird wieder klar einstellig.

Feindbild EU ist öffentlich rechtlicher Meinungsmache Quatsch

denn wer sie verändern will, der sieht sie ja nicht als Feind.

@Karl Klammer

Ohne Poggenburg wird die AfD für viele wählbar.

Wenn er und Höcke nicht gewesen wäre, dann hätte die AfD zur Bundestagswahl schon > 17 % geholt.

Wie nun die EU umgestalten?

Poggenburgs Austritt finde ich eine schöne Meldung. Wie will die AfD aber nun die EU umgestalten? Dieses wichtige Thema, zu dem ich mir gute Vorschläge der AfD erhoffe, fehlt in dem Artikel...?!

@Scratchpatch - Dexit != Brexit

Die beiden Dinge sind nicht das gleiche.

Der Brexit ist der Austritt aus der EU.
Der Dexit bedeutet nur ein Austritt aus dem Euro, nicht aber aus der EU.

Bei ca. 1000 Milliarden Target 2 Salden, die wir wahrscheinlich nie wieder sehen werden und der Steuerzahler daher bezahlen wird müssen, ist der Euroaustritt auch gar keine schlechte Idee..

Die AfD ist schließlich für eine EU, wie sie es früher in Form der EWG mal war.

Da geht der AFD aber eine

Da geht der AFD aber eine wichtige Figur des rechten Flügels flöten. Wer weiss, wer noch alles mit Poggenburg wechselt. Es gibt so einige AFDler, besonders in den neuen Bundesländern, denen der neue Kurs von Weidel und Gauland, zu links ist. Eine neue Partei hätte vielleicht in Ostdeutschland eine Chance in die Landtage zu kommen.
MfG

Tschüss, Herr Poggenburg!

Die Agenda der AfD ist eben die konservativ-Liberalen Ideen der 1970er Jahre wieder mit Leben zu erfüllen und nicht die NS Ideologie der 1930er Jahre! Poggenburg (und andere) missverstehen dies offenbar. Die GRÜNEN mussten sich in einem jahrelangen schmerzhaften Prozess von Rechtsradikalen, Pädophilen und RAF-Sympathisanten befreien. Heute wird dies offenbar gerne vergessen oder verdrängt. Der Selbstreinigungsprozess der AfD ist in vollem Gange, und dabei ist die Motivation nicht, wie nun gerne behauptet „die Angst davor, vom Verfassungsschutz beobachtet zu werden“, sondern schlicht und einfach die Einsicht das man neue Wählerschichten nur erschließen kann, wenn man endlich diese verkappten Anhänger der NS Zeit los wird !

Überfällig

Bereits Frauke Petry hatte sich aufrichtig bemüht, das Extreme in dieser Rechtspartei zu eliminieren. Sie hat es zwar in den Bundestag geschafft, ist dort aber eine einsame Einzelgängerin. Jetzt also das gleiche Reinigungsmanöver noch einmal? Es wird wieder nicht gelingen, denn in einer Rechts-Partei sind eben auch Rechtsextreme, genauso wie in einer Links-Partei Linksextreme sind. Es ist nicht einfach, das bürgerlich Konservative ohne extreme Ausblühungen unter einen Hut zu bringen. Die Union hat das vor langen Jahren noch hingekriegt, hat aber heute durch eine ansatzweise antibürgerliche Regierung das Vertrauen der konservativen Gesellschaftsschichten weitgehend verloren.

Tja,

da gibt es einen erheblichen Mangel an Themen. Das mit den Flüchtlingen haben wir im Wesentlichen geschafft, Köln war eine Eintagsfliege, vier besoffene Teenager in Amberg nützen nix, wenn gleichzeitig ein Gesinnungsgenosse im Benz Leute umfährt - nicht mal die Dachlattenstory hatte Hand und Fuß: Kaum noch was, woraus die Schaum schlagen können. So langsam könnten die einem Leid tun.
Tun sie aber nicht.

Die Überschrift suggeriert falsche Forderungen

Die AfD möchte nicht die EU abschaffen, sie möchte sie reformieren. Das wiederum wollten fast alle, als der Brexit neu ins Spiel kam und man sich einig war, dass Reformen nötig wären.
Die AfD meint es aber ernst und hat diese Forderungen nicht wieder vergessen.
Es gibt gefährliche Spaltungen und Schieflagen in der EU. Um diese zu verringern, müssen grundlegende Änderungen geschehen.

Meuthen hat zu keiner Zeit formuliert, er wolle die EU abschaffen.
Es würde aber wahrscheinlich die Euro-Abschaffung in Betracht ziehen....aber das tun viele....auch besonders verantwortungsvolle Finanzexperten und Wissenschaftler.

Also ist meine Forderung:
Schluss mit diesen tendenziell falschen Überschriften!
Schluss mit diesen Tabus!
Schluss mit der Diskreditierung derjenigen, die eine andere Politik fordern!

Hier versucht man mMn die öffentl. Meinung zu gestalten, die soz. Kontrolle zu gewinnen und einen Integrationsdruck aufzubauen, die zur Ausgrenzung von demokratischen Parteien sorgen soll.

@Der Brüller des Tages 17:40 von karwandler

Leider kein Brüller.
Die können, fast wie Trump, heute das sagen und morgen das Gegenteil.

Erstens merkens viele von denen nicht mal.
Zweitens glauben die es im Zweifel nicht.
Und Drittens wollen sie es auch nicht glauben.

Was folgt daraus:
'Bots' können nicht denken ;)

Ein Patriot

… ist Herr Poggenburg aus meiner Sicht nicht. Er ist ein Nationalist und missbraucht den Begriff Patriot.

"Ein Patriot ist jemand, der sein Vaterland liebt. Ein Nationalist ist jemand, der die Vaterländer der anderen verachtet."

Diese Zitat wird, soweit ich weiß, Johannes Rau zugeschrieben. Es stimmt aber.

Mich bringen ja Meldungen

Mich bringen ja Meldungen rund um die afd regelmäßig zum Kopfschütteln, aber selten zum Lachen. Heute ist es wieder mal soweit: Poggenburg verlässt die Partei "wegen des Linksrucks der afd". Der war gut!

Nazis raus ! Ist neue Linie des Parteivorstands

So könnte man den Abgang von Poggenburg kommentieren. Denn mit Poggenburgs „Volksgemeinschaft“ hat die AfD nun wirklich nichts im Sinn. Ganz im Gegenteil: der AfD ist die Kollektivierung der Gesellschaft ohnehin bereits zu weit fortgeschritten. Ich hoffe das die AfD nun endlich die Mitte besetzt und dort Union, Grüne und SPD Konkurrenz macht.

Linksruck? wer Rechts außen ist kann nur in eine Richtung..

Aber man sieht hier wieder einmal deutlich wie sehr nationale und rechtskonservative Parteien in der Lage sind, gemeinsam nicht zusammen zu arbeiten. Dieses ständige kleingeistige sinnlose Machtgerangel verhindert bisher das schlimmste. Weiter so AFD, AdP oder wie auch immer ihr euch nennt.

@ Wasserkocher (17:56): Nein dass hier von Ihnen stimmt nicht

hi Wasserkocher

nein, dass hier von Ihnen:

Feindbild EU ist öffentlich rechtlicher Meinungsmache Quatsch

stimmt nachweislich nicht. Schauen Sie bitte mal hier:

https://tinyurl.com/ya52oh6y
BR: AfD: Reform der EU oder "Dexit" (11.01.2019, 08:49 Uhr)

Nein zu einer Europäischen Armee

Zimniok will im Europäischen Parlament gern Außen- und Verteidigungspolitik machen. Das passt zu seinem Lebenslauf: Bundeswehr, Erfahrungen im diplomatischen Dienst in Syrien und Pakistan. Eine Europäische Armee, wie sie der französische Präsident Emmanuel Macron ins Spiel gebracht hat, kommt für den AfD-Politiker nicht in Frage. Dafür seien die Egoismen in Europa viel zu groß, gerade in Frankreich. Mit einer Europäischen Armee, fürchtet Zimniok, verlöre "die Bundesregierung die Kontrolle über unsere Armee, das letzte Mittel der Außenpolitik."

Hab ich da etwas verpasst?

Hab ich da etwas verpasst? Die afd hat "klare Aussagen, die punktuell auch die Wünsche vieler Bürger sind"? Wie denn wo denn was denn?
Sie sind sich bei keinem Thema einig, haben keine Konzepte, lediglich eine überschaubare Anzahl an Parolen - und selbst beim Austritt Poggenburgs gibt es konträre Positionen. Mit einer seriösen programmatisch aufgestellten und an demokratisch orientierter Problemlösung interessierten Partei hat diese Gruppierung erkennbar erschreckend wenig gemeinsam.

@ Möbius (18:22): Die anderen werden der AfD Konkurrenz machen

hi Möbius

Ich hoffe das die AfD nun endlich die Mitte besetzt und dort Union, Grüne und SPD Konkurrenz macht.

Von dieser Konkurrenz duerfen Sie gerne träumen, aber da werden die Gruenen, die Linken und die anderen stärker sein und der AfD Konkurrenz machen und sie besiegen, genauso wie diese Rechtsextremisten rund um Poggenburg.

Ich hoffe, dass die Gruenen, die Linken, die Piraten, die Tierschutzpartei die Mitte besetzen und dass die CDU sich von der CSU losmacht, die ebenfalls schon eine zweite AfD ist bzw. eine zweite NPD. Siehe die Warnungen von der Schwäbischen betreffend die CSU.

re yolo

"Die AfD möchte nicht die EU abschaffen, sie möchte sie reformieren. Das wiederum wollten fast alle, als der Brexit neu ins Spiel kam und man sich einig war, dass Reformen nötig wären."

Das Stichwort Reform sagt erstmal gar nichts. Wohin soll die Reform denn führen? Und bei der AfD offenbar hin zu einem losen wirtschaftlichen Verbund von Nationalstaaten.

Sowas wie die zu Recht in die Bedeutungslosigkeit untergegangene EFTA. Die übrigens als Konkurrenz zur damaligen EWG angedacht war.

Da SOWIESO niemand mehr unsere Demographie..

noch verändern kann, kann die AfD aus diesen einfachen Grund letztendlich auch überhaupt nicht verlieren!

So einfach ist das!

Spaltung der AfD

Ich würde eine Spaltung der AfD in eine bürgerlich konservative angepasste Partei auf der einen Seite und eine rechtsnationale Partei auf der anderen Seite begrüßen. Der rechts-konservative Wähler hätte dann eine differenzierte Wahlmöglichkeit.

Feindbild EU

Die EU als Feindbild zu betrachten ist etwas übertrieben. -
Die tatsächlichen Feinde der AfD sind die Menschen, die den Klimawandel nicht ingnorieren und eine Energiewende wollen...

Viel Scheinheiligkeit hier

wenn die AfD den Rechtsausleger Poggenburg zum Austritt bringt, müsste das doch ein Zeichen sein, dass sie sich von Rechtsaußen trennt und für die Kritiker ein positiv es Zeichen. Ist es Enttäuschung, dass die Gleichsetzung mit Rechtsextremen nicht mehr glaubhaft ist?
Wenn Meuthen allerdings zur DM zurück will als Deutscher- da zweifle ich an der Wirtschaftskompetenz des Professors. Ausgerechnet Deutschland als Exportnation braucht keine stärkere Währung, sondern profitiert vom schwächeren Euro. Für Griechenland oder Italien wäre die Rückkehr zu Drachme oder Lira der bessere Weg.

Oh man... Poggenburg tritt

Oh man...

Poggenburg tritt aus der AfD aus & gründet 'ne eigene Partei -wieso ?

Aus persönlichen Gründen - da er für 2 Jahre für irgendwelche Ämter in der AfD gesperrt wurde...
...& wieso wurde er gesperrt ?
...nicht für seine rechtsradikale Ansichten,nicht für die "Werte & Normen",die er vertrat,sondern wegen seines "Nazi-Sprechs",der eventuell den einen oder anderen "Extrem-Konservativen" abschrecken könnte...

er sagt ja selbst,dass er die AfD nicht als "politischen Gegner" betrachtet - sprich:
mit den pol. Ansichten der AfD übereinstimmt,aber offenbar nicht damit,gesperrt zu sein & das die (Ex)-Parteimitglieder auch die von ihm vertretenden pol. Ansichten in "zu linkslastige" Worte kleiden...

btw.:
Er hat sich zur Parteigründung die Kornblume ans Revers geheftet & auch das Parteilogo damit geschmückt.

Kornblume:
- Zeichen der 22. SS-Freiwilligen-Kavallerie-Division „Maria Theresia“
-Erkennungszeichen der Nazis in AUT 1933-1938,als die NSDAP verboten war

17:43 von Barbarossa 2

«Es ist nun mal so, daß die AFD immer mehr Bürger erreicht. Der Grund sind die klaren Aussagen, … Alle anderen Parteien sind einfach nicht greifbar, haben keine klaren Ziele oder treffen Aussagen, von denen sie hinterher nichts mehr wissen.»

"Die klaren Aussagen" der AfD sind häufig derart "klar", dass die Klarheits-Redner der AfD tage-, wochen-, monatalang damit beschäftigt sind, klar zu stellen, was sie denn Klares gesagt haben.

Vieles davon ist tatsächlich "Klartext". Dann fühlt sich die AfD aber immer klar gefoult, und faselt sich den Mund fusselig, wie ihre Art der Klarheit denn "in Wahrheit" zu verstehen ist.

Klar, manchmal kommen auch unglückliche oder unfaire Umstände hinzu.
Klar ersichtlich, dass man schon mal auf der Maus ausrutscht, und völligen Nonsens schreibt, der jeder Art von Klarheit widerspricht.

Gut, dass mit Poggenburg endlich jemand den klaren Linksruck der AfD-Führung klar thematisiert.

Ich denke, das war vielen bisher gar nicht klar. Mir auch nicht …

17:40 von karwandler ... Der Brüller ...

Linksruck, seit wann darf man hier "Grölen" (=Großdruck)… Der Linksruck, das ist das Schafpälzchen, das der Vorstand der Partei umgehängt hat um damit den zu verschreckenden Kleinbürger täuschen und die Wahlchancen kurzfristig zu verbessern.
Dass das den neofaschistischen Hardlinern auf den Senkel geht, war abzusehen, ist aber kein Schaden - nichtsdestotrotz wird die Rechte nicht per se ungefährlicher, nur weil sie getrennt marschiert.
Solange der Schoß noch fruchtbar ist, solange die perversen Ideen des Faschismus/ Militarismus/ Rassismus etc... deutscher Prägung als hard- oder light-Version noch Verbreitung findet, solange tickt dieses Land nicht sauber.

18:30 von andererseits

Hab ich da etwas verpasst?

Die AFD hat mittlerweile die SPD überholt, Viele CDU und SPD-Mitglieder sind zur AFD gewechselt. Das alles haben sie verpasst. Auch sind schon viele Anregungen der AFD wurden von der Koalition übernommen worden. Selbst Schäuble ist der Meinung, mit der AFD auf Augenhöhe umzugehen. Ja, das alles haben sie verpasst.

re wasserkocher: Schlechte Idee

„Bei ca. 1000 Milliarden Target 2 Salden, die wir wahrscheinlich nie wieder sehen werden und der Steuerzahler daher bezahlen wird müssen, ist der Euroaustritt auch gar keine schlechte Idee..“

Nein, wenn sie Zahlen stimmen würden und Salden gleich Schulden und Schulden gleich „nie wieder sehen“ wäre, wäre der Euro-Austritt vielleicht eine gute Idee. Aber selbst dann nur vielleicht.
Im Ernst: Wie kann man im Ernst Deutschland empfehlen, aus dem gemeinsamen Währungsraum Europa auszutreten?
Und: Nach den „Experten“, auf die sich die AfD beruft, wäre deer Euroraum schon längst pleite. Ist er aber nicht - und das wiederum überrascht ganz viele andere Experten überhaupt nicht!

„Die AfD ist schließlich für eine EU, wie sie es früher in Form der EWG mal war.“
Danke, damit bringen Sie auf den Punkt, was diese Partei ist: Von „gestern“!

@Demokratieschue

Eine öffentliche rechtliche Behauptung mit einer weiteren öffentlich rechtlichen Behauptung und Quellenangabe zu belegen ist Quatsch.
Ich habe dagegen das Interview vor ein paar Wochen von Herr Meuthen auf Youtube gesehen, und habe meine Informationen daher direkt an der Quelle.
Das Video finden sie auf YT, den Titel weiß ich momentan nicht, es gibt sehr viele Interviews von Herr Meuthen, aber wenn sie mal nach Dexit oder EU suchen werden sie es sicherlich finden.

Insofern stimmt meine Aussage nachweislich sehr wohl.

18:37 von Frank von Bröckel

Ganz sicher wär ich mir da nicht, ich hab schon 1969 gegen Adolf von Thadden demonstriert und verabscheue diese Gestalten. Kann natürlich sein, dass ich mal dement werde, aber bis dahin kriegen die meinen Stimme nicht.

18:18 von yolo

«Die Überschrift suggeriert falsche Forderungen»

Was suggeriert denn die Übrschrift:
«Feinbild EU - und Poggenburg»

«Also ist meine Forderung:
Schluss mit diesen tendenziell falschen Überschriften!
Schluss mit diesen Tabus!
Schluss mit der Diskreditierung derjenigen, die eine andere Politik fordern!»

Hätte der Titel "Gegnerschaft zur EU" gelautet, hätten Sie in gleicher Art und Weise klagen können. "Einer der besten Kumpels" von Herrn Meuthen im EU-Parlament ist Nigel Farage aus GB.

"Der Brexit-Hero", der nie verhehlte, dass er die EU "am liebsten komplett in die Tonne kloppen möchte".

Unklar waren seine Aussagen nie.
Von viertelwegs realen Gegebenheiten berührt aber auch nicht.
Nun huckt er im EU-Parlament, stänkert sinnfrei daher, witzelt mit Kumpel Meuthen über Geldverschwendung der EU, "während er sich am Futtertrog bedient".

Eine ganz großartige Basis, auf der man zielgerichtete Reformen der EU voran treiben kann.

Sie wünschen: "Es soll keine AfD-Kritik mehr geben."

AFD

Ich glaube, die AFD wird immer langweiliger. Inzwischen weiss man, dass die etablieten Parteien sich nicht trauen heisse Themen anzufassen. Politik wird immer weniger interessant für den Bürger, weil sie keine Lösungen anbietet. Welche Lösungen zur Ausländerpolitik bietet denn beispielsweise die SPD?

@17:25 von Warum denn das

"Der Austritt von Poggenburg
ist für die AFD ein Glücksfall.Seine Thesen und seine Auftritte waren auf jeden Fall unakzeptabel."

Ich wüsste da aber noch ein paar 'Nasen', die er mitnehmen sollte.

Partei interne Anstrengungen

In der AfD und bei den Linken wird ein relativ großer Anteil der Arbeit für parteiinterne Querelen gebunden. Die größten Gegner sind zunächst mal in der eigenen Partei präsent.

18:37 von Frank von Bröckel

«Da SOWIESO niemand mehr unsere Demographie noch verändern kann, kann die AfD aus diesen einfachen Grund letztendlich auch überhaupt nicht verlieren!

So einfach ist das!»

Wäre ja auch sehr verwunderlich gewesen, hätte man diesen wortgleichen "Abo-Post in Dauerschleife" von Ihnen in diesem Thread nicht zu lesen bekommen …

Wenn ich mich recht erinnere, wurden sie von … Mitforisten schon … Mal gefragt, was Sie mit diesem runenhaften Geraune denn eigentlich sagen wollen.

An eine Antwort von Ihrer Seite kann ich mich nicht entsinnen.
Eine weitere Nachfrage erscheint mir daher sinnlos …

Poggenburg:

"...Als Begründung nannte er den vom AfD-Bundesvorstand forcierten "Linksruck" der AfD, um einer Beobachtung durch den Verfassungsschutz zu entgehen. ..."

Einen Linksruck in der AfD will er vernommen haben?
Seit Gründung der AfD durch Bernd Lucke ist diese Partei nach der "rechten" Machtübernahme derart nach rechts gerückt, dass sie für ehemalige Protestwähler wegen der GroKo kaum noch wählbar sein dürfte. Es sei denn, diese Leute verschließen ihre Augen vor den Äußerungen der Rechtsnationalen aus der NPD, oder sie schnallen es einfach nicht.

Aber Poggenburg soll ruhig so weitermachen, denn da bleibt von beiden ach-so-besorgten Parteien um Deutschland nicht mehr viel übrig... ;-)

@von Frank von Bröckel um 18:37

Da SOWIESO niemand mehr unsere Demographie noch verändern kann, kann die AfD aus diesen einfachen Grund letztendlich auch überhaupt nicht verlieren!

Inwiefern die Demographie zum Erfolg der AfD beiträgt verstehe ich nicht.

Bitte erklären Sie mir den Zusammenhang.

@ Möbius um 18:11

Sie schrieben:
". Der Selbstreinigungsprozess der AfD ist in vollem Gange, und dabei ist die Motivation nicht, wie nun gerne behauptet „die Angst davor, vom Verfassungsschutz beobachtet zu werden“, sondern schlicht und einfach die Einsicht das man neue Wählerschichten nur erschließen kann, wenn man endlich diese verkappten Anhänger der NS Zeit los wird !"
Ja, warum nicht gleich einen Mix aus den Wahlprogrammen von CDU und Grünen? Damit könnte man dann noch mehr Wähler erreichen.
Wenn die AfD sich in dieser Art, dass es ihr wie den anderen Parteien nur darum geht, mit möglichst angepassten Aussagen möglichst viele Wähler abzugreifen, etabliert, dann ist sie überflüssig!

18:37 von Frank von Bröckel .....Da SOWIESO niemand ..

Entweder ist das der Scherz des Tages, oder ach es gibt ja so viele in sich verdrehte Wirklichkeiten, das die 24-48 Dimensionen der String Theorie nicht ausreichend Platz dafür bieten … Die Demografie schlägt jede ideologische Wendung problemlos und das Deutschtum allemal.

...die AfD hat mehrmal das Wort Dexit benutzt, dies ist keine Erfindung von mir:
https://www.stern.de/politik/deutschland/die-afd-droht-mit-dem-dexit---s...
Wer dieses Wort Dexit benutzt oder damit droht, der will mit Absicht den europäischen Kontinent und uns wirtschaftlich ruinieren.

Das Gegenteil ist richtig. Es ist besser das Original zu zitieren und nicht die Interpretationen von Stern- oder anderen Journalisten.

Sollten sich unsere grundlegenden Reformansätze im bestehenden System der EU nicht innerhalb einer Legislaturperiode verwirklichen lassen, halten wir einen Austritt Deutschlands oder eine geordnete Auflösung der Europäischen Union und die Gründung einer neuen europäischen Wirtschafts- und Interessengemeinschaft für notwendig.

https://www.afd.de/wp-content/uploads/
sites/111/2018/11/Leitantrag-Europawahlprogramm-2019.pdf

Eine Kern-EU oder eine EU der unterschiedlichen Geschwindigkeiten haben auch schon andere gefordert. Einfach mal recherchieren.

Marktführer NPD

Eine AdP ist in Deutschland überflüssig.
Das rechte Spektrum wird in der BRD von den Nationaldemokraten (NPD) vertreten. Nach einer Konsolidierung des konservativen und rechten Parteienspektrums vor allem in der Formation der AfD wird die NPD neben der AfD als klar rechts wieder erstarken.

Andere rechte Parteien wie "Die Rechte" oder "Der Dritte Weg" sind Parteien, die dann nochmals fundamentaler als die NPD sind und seit Jahren eine feste Anhängerschaft haben. Eine AdP braucht wirklich niemand; ein Scheitern ist vorgezeichnet.

@ deutlich

Viel Scheinheiligkeit hier wenn die AfD den Rechtsausleger Poggenburg zum Austritt bringt, müsste das doch ein Zeichen sein, dass sie sich von Rechtsaußen trennt und für die Kritiker ein positiv es Zeichen.

Bzw. ein negatives Zeichen, je nach dem, wo der Kritiker politisch steht.

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