Ihre Meinung zu: VW-Manager soll für Dieselaffäre Schadensersatz zahlen

11. Januar 2019 - 12:20 Uhr

Niemand wurde für die VW-Abgasaffäre bislang härter bestraft als Oliver Schmidt. Jetzt fordert der Autokonzern Schadensersatz vom in den USA inhaftierten Ex-Manager. Von Alexander Drost.

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Kommentare

Strafe

es ist bezeichnent das kaum einer der Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen wurde, wie immer bezahlen die Kunden, Steuerzahler und Angestellen die Schaden.
Warum wundert sich die Politik und Industrie eigentlich ueben den Vertrauensschwund.
Die Veranwortlichen bestrafen - bis auf den Sozialhilfesatzt - Gefaengnis. Das wuerde genuegend Abschreckung haben und das Vertrauen staerken.

Money,Money,Money!

Es geht dem VW Konzern gar nicht um die Schuldfrage, Bauernopfer müssen her und die Kosten in dieser Angelegenheit möglichst klein gehalten werden,Verantwortung im Vorstand? Nicht vorhanden. Und auch die Kunden gehen dort leer aus, wo staatliche Rahmenbedingungen es zulassen.
Auch hier wird das Vertrauen in den Konzern bei den Kunden noch nachträglich und nachhaltig zerstört.
Wenn es ums Geld verdienen geht sind offenbar alle Mittel recht.

Neiiiiiin Wusste niemand was

Neiiiiiin Wusste niemand was von:-)))))))) Na Herr Winterkorn und Co ,macht doch mal zusammen einen Urlaub in den USA!So rein aus PR Gründen ! Winterkorn seit 2003 Leiter der Technischen Entwicklung bei Audi und ebenso lang im Aufsichtsrat von VW wusste davon natürlich nichts!In einem Werk wo jede Sicherheitsrelevante Schraube nen Prüfprotokoll hat!Aber der Motor hat sich da vorbeigeschlichen! Der Motor war Schwupps einfach da!!Böser Motor!Schmidt ist ein Bauernopfer und wird schon die entsprechende Entschädigung bekommen!!Reine PR Kampagne!

schwer vorstellbar und nicht glaubhaft,

dass die Vorstände nichts von den Dingen gewusst haben sollen. Auch die Frage inwiefern der Aufsichtsrat seinen Aufgaben nicht gerecht geworden ist, ist, denke ich, berechtigt. Will niemanden zu Unrecht beschuldigen, dafür kenne ich mich zu wenig aus mit dem Thema. Aber ist einfach schwer vorstellbar, dass hier die Spitzenmanager nichts wussten. Da sollten vielleicht mal Schadenersatzansprüche gestellt werden. DAfür müsste aber die Öffentlichkeit oder die VW Mitarbeiter für eine transparente und gerechte Aufarbeitung einstehen.

Peinlich Clan-Pose

VW-Manager soll für Dieselaffäre Schadenersatz zahlen? Dreister geht es wohl nicht mehr. Jetzt fordern die kriminellen Automobil-Clans auch noch Schadenersatz für Dinge, die sie selbst in Auftrag gegeben und umgesetzt haben. Ich denke, die Politik und Justiz muss endlich eingreifen, sonst landen wir als Verbraucher und Nutzer dieser Abgasbomber noch wegen Luft- und Umweltverschmutzung hinter Gitter, während sich die Clan-Chefs weiterhin kübelweise den Kaviar geben. Wie tickt Deutschland eigentlich? In anderen Ländern werden die Verursacher bestraft. In Deutschland dinniert man noch schick mit ihnen. Es wird Zeit, dass sich was ändert, ansonsten ändern wir es!

Schadenersatz? Wofür? In

Schadenersatz? Wofür? In Europa wurde niemand entschädigt, weil es keinen Schuldigen gibt. so jedenfalls die Aussage von VW. Und so kann es keinen Schaden geben.Und es ist auch lächerlich, das gemurkse in USA EINEM Typen alleine anzuhängen, wo sich ein Winterkorn oder Piech selbst rühmte, über ALLES bescheid zu wissen.

diese Scheinmassnahmen des VW Konzerns ...

diese Scheinmaßnahmen des VW Konzerns sollen dem Konsumenten suggerieren, "wir tun etwas".

Dabei sind es die Vorstände und die Aufsichtsratsmitglieder die versagt haben und haften müssten.
Und natürlich die Eigentümer der VW-AG. In einem fairen Rechtssystem müssten auch hier die Eigentümer in Schuld und Haftung genommen werden - das sind dann bei einer AG die Aktieninhaber.

Die haben ja die unfähigen Aufsichtsratvertreter und Vorstände in deren Amt und Verantwortung gebracht und sollten entsprechend der Aktienanteile für Wiedergutmachung gegenüber den Konsumenten aufkommen.

Eine ausgemachte Schweinerei!

So geht man nicht mit Angestellten um, die für den Umsatz der Firma sogar ihre Freiheit riskieren und ins Gefängnis gesteckt werden!

Natürlich wußte man auf höherer und auch höchster Ebene von den Tricksereien, denn irgendwer hat diese Programmierung ja angeordnet und sich diese Anordnung absegnen lassen. Vermutlich in letzter Instanz sogar Herr Winterkorn höchstpersönlich. Die Unterlagen hierzu samt Reiseauftrag sind aber sicherlich "nicht mehr aufzutreiben".

Sieht offensichtlich nach dem

Sieht offensichtlich nach dem Versuch aus, die Autokäufer in Deutschland im Regen stehen zu lassen.
VW schiebt die Verantwortung für die von ihnen gebauten und verkauften Autos an Privatpersonen ab... klasse Schachzug.

Da die Regierung den Betrug der Autobauer immer unterstützt und tolleriert hat ist dieser weitere Betrugsversuch konsequent.

VW Schande ...

..., mehr ist dazu wohl nicht zu sagen.

die Warum-Frage ist schnell beantwortet

die Mitarbeiter sollen mundtot gemacht werden; sie werden Geheime Abmachungen unterschreiben, die die hohen Bosse bei VW ungefährdet lassen: VW ist eine kriminelle Vereinigung, will mir hier scheinen.

Verkehrte Welt

Aus diesem Beitrag und dem älteren TS- Beitrag über die "geräuschlose" Verhinderung/Vermeidung von rechts-gültigen Urteilen gegen VW ( mittels diskreter Vergleichen) könnte man fast folgern, dass es derzeit bei VW wohl mehr Juristen als Ingenieure gibt. Wäre fast keine Überraschung mehr, wenn es Rechtswege gäbe die betrogenen und unzufriedenen VW-Fahrer wegen "übler Nachrede" zu belangen.

Nur Teil einer VW-Show?

Die Methode von VW, diejenigen Mitarbeiter, die mit den Ermittlungsbehörden kooperieren und selbst in die strafbaren Handlungen verwickelt waren, schadensersatzpflichtig machen zu wollen, ist aus meiner Sicht folgender:

Die Fortsetzung des VW-Märchens, dass die VW-Führungsspitzen nichts von den widerrechtlichen Abgasmanipulationen wussten, untergeordnete Mitarbeiter diesen Schaden anrichteten und nun für diesen Schaden haftbar gemacht werden. Zugleich ein Warnschuss an alle so involvierten Mitarbeiter, die mit den Ermittlungsbehörden kooperier(t)en: „Wer überführt wird oder sich gar selbst anzeigt und singt, wird entlassen und schadensersatzpflichtig gemacht“. Was ansonsten logische arbeitsrechtliche Konsequenz ist, wenn Mitarbeiter Schaden anrichten, hat hier das v.g. Geschmäckle, erfolgt aber auch aus aktienrechtlichen Gründen u. es kann sein, dass die Forderung uneinbringlich ist oder im Verlauf des Märchens gar später eingestellt wird u. nur Teil einer VW-Show ist.

Wir haben ihn, den einzig

Wir haben ihn, den einzig Schuldigen an allem. Puhh, jetzt können all die vielen unschuldigen Manager erst mal abspannen, runterkommen und mit einem Gläschen Champgner miteinander anstoßen, dass der einzige und alleinige Bösewicht gefunden ist. Da kann man ja am Montag nun endlich und gleich wieder ... äh mit aller Kraft gemeinsam neue(?) Ziele angehen, gell.

Die Konzernspitze von VW trägt meiner Meinung nach die Verantwortung und nicht ein einzelner. Vor allem die Führungskräfte haben gewußt was in ihrem Konzern abläuft. Warum hat die USA einen ihrer Führungskräfte zum Dieselskandal inhaftiert? Warum muss VW mehrere Milliarden Euro Schaden an die betrogenen Käufer in die USA bezahlen? Warum nicht in Deutschland? Ganz einfach, Spitzenpolitiker der CDU/CSU wie Herr Scheuer decken diese strafbaren Handlungen zum Schaden der Betrogenen in Deutschland.

Wann werden die Konzernbosse zur Verantwortung gezogen??

In der Sache frage ich mal:

wann werden endlich die Bosse der Autokonzerne zur Veranwortung gezogen?? Denn die sind immerhin gewaltig mitschuld und haben das alles gedeckt. Weiterhin wussten die auch von diesen ganzen Manipulationen und Betruegereien und haben diese sogar angeordnet.

Von daher sind diese Schadenersatzforderungen zwar berechtigt:

https://www.tagesschau.de/wirtschaft/vw-mitarbeiter-dieselgate-101.html

Niemand wurde für die VW-Abgasaffäre bislang härter bestraft als Oliver Schmidt. Jetzt fordert der Autokonzern Schadensersatz vom in den USA inhaftierten Ex-Manager.

aber sie gehören nicht nur alleine auf diesem Manager abgeladen sondern auch auf den Schultern der Konzernbosse.

USA Unterwanderung

Neben der bekannten Management Katastrophe bei VW sollte man nicht überlesen, dass die Amis mal eben gerade ca 60 Leute bei VW eingeschleusst haben. Da braucht man dann ja keine NSA mehr um an die wichtigen Informationen zu VW internen Entscheidungen im Zuge des industriellen Umbruches in der Branche (z. B. Elektoantriebe, autonome Fahrzeuge) zu kommen. Unglaublich, dass so etwas zugelassen wird, zum einen von der Regierung wie auch von dem Aufsichtsrat.
VW kann und wird nie so viel Geld in den USA verdienen dass sich dort ein Engagement mit dem lokal speziellen Risiken lohnt - wie man an den bisherigen 30 Milliarden deutlich gesehen hat.
Mindestens der Rückzug von der USA Börse und ggf von dem USA Markt sollte die logische Konsequenz sein.
Dort wird man nun mal als Ausländer einfach nur vera... . Bayer ist gerade wieder - trotz vieler negativer Beipiele - in die gleiche Falle getrampelt. Dummheit und Verantwortungslosigkeit die bestraft gehört, Bestrafung jedoch der VERANTWORTLICHEN

Nett...

.... VW sieht sich also seinen Aktionären gegenüber verpflichtet....

Und was ist mit verpflichtungen gegenüber den Kunden, Mitarbeitern und der Umwelt...?

Diesem Konzernvorstand wünsche ich dann mal baldigen Ruin.

Ich finds gut

das er Verantwortung für sein Handeln tragen muss. Dieses ständige Herausreden, der "Vorgesetzte sei Schuld" kann ich nicht mehr hören! Klar ist in unserer Gesellschaft der Druck hoch, seinen Bezahlte Stelle unter allen Umständen zu verteidigen. Und das muss sich ändern. Ein einträchtliches Leben muss möglich sein. Daher muss der Staat auf Beschiss einfach mal nicht reagieren. So einfach ist die Sache. Dann könnte auch ein Schmidt seinem Gewissen mit ruhigem Gewissen folgen.

Was die andere Baustelle, dass die Vorgesetzten unbehelligt bleiben (weil sie der persönliche Klüngel der Politik sind), nicht weniger wichtig macht. In den USA musste der Strohmann brennen. In Deutschland ist die Konsequenz einzig, dass die Schuldigen beiseite gestellt wurden, bevor sie Feuer fangen und selbiges vielleicht (mit Sicherheit!) noch in das Unternehmen tragen. Natürlich wartet der Staat solange mit etwaigen Ermittlungen, bis die Schäfchen im Trockenen sind. Das kann der Staat besser als jeder andere!

14:32 von Anton77

Natürlich ist eine Aktiengesellschaft den Aktionären verpflichtet. Das sind die Eigentümer.

Ihre Äußerung gegenüber dem Vorstand und dem Konzern finde ich, gelinde ausgedrückt, sehr unpassend.

Eigenartig

Niemand über Oliver Schmidt hat etwas von den Manipulationen gewußt und es muß denn wohl dieser sein der nicht nur bei VW und Audi sondern auch bei Opel, BMW, Merzedes, Fiat usw. dafür gesorgt hat, daß die Betrugssoftware eingebaut wurde. Zudem muß auch er dafür verantwortlich sein, daß VW bei ihrem Software Update erneut betrogen hat und dies aus dem "Knast" heraus. Der Mann muß ein echtes Genie sein. Da verwundert es einen wie selbstlos dieser Manager gehandelt hat, denn wie es aussieht hat er dies alles ohne irgend welche aussergewöhnliche finanzielle Zuwendung getan. Ne, das Ganze stinkt stärker als hundert Kloaken.

Wird ...

... so etwas überhaupt von deutschen Gerichten angenommen? Ich habe auf den Kalender geschaut und es um ist nicht der 1. April!

Wie

kann eigentlich noch irgendwer ruhigen Gewissens Autos von diesem Konzern kaufen? Jeder der sich in den Jahren nach Bekanntwerden der Krise einen VW, Skoda etc. gekauft hat darf sich jetzt auch nicht über solche Praktiken beschweren. Er ist Teil davon!

Systemkonform werden die Kleinen gehängt

und die auf dem Thron sitzenden Könige mit einer höheren Vergütung belohnt. Andere Lösungen sind in traditionellen System Strukturen nicht gewollt, da werden die Augen und Ohren verschlossen. Da braucht man erst gar nicht zu diskutieren. Wie sagte schon Donald Trump ...... vergeudete Zeit sich mit fruchtlosen Gesprächen abzugeben.

Außerdem gibt es eine weitere Enthuellung beim NDR

Außerdem hat der NDR am 14.12.2018 die nächste Enthuellungsbombe gegen VW platzen lassen: es geht um zu späte Information an die Anleger wegen dem Dieselskandal. Und da sind neue Dokumente aufgeflogen die das ganze auch noch mehr belegen. Danke an NDR, Sueddeutsche und das Recherche-Netzwerk.

https://tinyurl.com/yan277zu
NDR: Dieselbetrug: Wackelt die VW-Verteidigungsstrategie? (14.12.2018 19:26 Uhr)

In der Dieselbetrugs-Affäre bei Volkswagen sind neue Aussagen und Dokumente bekannt geworden, die die bisherige Verteidigungsstrategie des Konzerns erschüttern könnten. Nach Informationen von NDR, WDR und Süddeutscher Zeitung will ein hochrangiger VW-Jurist schon im Juni 2015 den damaligen Finanzvorstand Hans Dieter Pötsch darauf hingewiesen haben, dass die deutliche Überschreitung des Stickoxid-Zulassungswertes in den USA 35 Milliarden Euro kosten könnte.

Tja... VW.. das war's dann fuer euch... bye bye... :-D

Der eigentliche Skandal!

Die Dieselbetrügereien von VW waren schon skandalös. Der eigentliche Skandal ist aber der Umgang von VW mit dem Dieselbetrug.

Erst die Weigerung, Hardware-Nachrüstungen an den mit betrügerischer Absicht in Verkehr gebrachten Fahrzeuge zu bezahlen, was ausschliesslich zu Lasten der Käufer geht, die in der Summe hohe Millionenverluste durch den Wertverlust ihrer Autos hinnehmen müssen - wovon übrigens auch Besitzer von anderen Fabrikaten betroffen sind.

Und jetzt dieses Schmierentheater, den offenbar von höchster Ebene organisierten Gesetzesbruch als Eigeninitiative nachgeordneter Angestellter darzustellen und diese dafür belangen zu wollen.

Ist VW eine Automobilfirma oder eine kriminelle Vereinigung?

Das Ganze war eine dumme

Das Ganze war eine dumme Aktion. Und geschah sehr wahrscheinlich aus Überheblichkeit, so nach dem Motto "wir sind zu Wichtig". 21 Mrd. € Schaden musste VW bis jetzt bezahlen, mit dem Geld hätte man die Forschung & Entwicklung weit voranbringen können.

@ Michel1508

Aber vielleicht sollten wir den Amerikanern auch dankbar sein, dass jemand mal schaut, dass bei VW alles mit rechten Dingen zugeht.

Wo unsere Aufsichtsbehörden ja anscheinend Schwierigkeiten damit haben.

Widerliches Verhalten

Es war schon mehr als hinterhältig, dem eigenen Angestellten in den Rücken zu fallen, indem man ihn kurz nach seiner Verurteilung feuerte. In dem Moment war schon klar, dass man versuchen würde, ihn als alleinigen Sündenbock darzustellen. Ihn, der offenbar seinen Kopf für das gesamte Management des Konzerns hinhalten musste, jetzt auch noch auf Schadensersatz zu verklagen, ist aber wirklich das letzte.
Das ist wie wenn einer von fünf Bankräubern gefasst wird, während der Rest entkommt und dann ihren Komplizen verklagen, weil durch seine Festnahme ein Teil des erbeuteten Geldes nicht in Sicherheit gebracht werden konnte.

Und das ist alles nur möglich, weil die deutschen Behörden nicht den Mut haben, die anderen Verantwortlichen anzugehen.

Interessantes unterschiedliches Maß

Da der ehemalige Volkswagenvorstand Harz und der ehemalige Betriebsratsvorsitzende Volkert, die rechtskräftig wegen Betrug/Untreue... zu Lasten Volkswagens verurteilt sind, anscheinend weiterhin sehr hohe Volkswagen – Betriebsrenten erhalten, wird hier anscheinend mit sehr unterschiedlichen Maßstäben agiert.

@mjk

Es ist ja gerade die Frage, warum VW so etwas tut!

Die Leute würden doch auch so die Autos kaufen.

Und die verkauften Diesel kommen VW ja teuer zu stehen. Wenn die Vorschriften nicht einzuhalten sind, kann man das doch einfach offen sagen und den Politikern den schwarzen Peter zuschieben:

Liebe Politiker, wenn Ihr keine Diesel wollt, dann sagt's einfach und beschließt keine utopischen Grenzwerte.

Hätte VW ja sagen können, dann halt keine Diesel und ein paar tausend Arbeiter entlassen. Und sagen die Politik will es so. Da wären die fein rausgewesen. Hat doch mit allen anderen Grenzwerten auch immer so funktioniert.

Wer soll das denn glauben?

"Der Konzern behauptet, Schmidt habe "an der Täuschung der US-Zulassungsbehörde hinsichtlich der Verwendung der sogenannten Umschaltlogik nebst Fahrprofilerkennung in der Motorsteuerung von für den US-Markt bestimmten Fahrzeugen mitgewirkt".
Für den daraus entstanden Schaden soll Schmidt haftbar gemacht werden."
Noch dreister geht es ja kaum. Der Ingenieur dürfte ja wohl ohne Frage auf Anweisung seines Arbeitgebers - also des anklagenden Konzerns - gehandelt haben.
Falls nicht, sollten aber vielleicht sämtliche Vorstände und Aufsichtsratsmitglieder mal lieber ganz schnell ihre Posten räumen, denn das würde dann ja wohl bedeuten, dass sie ihren Aufgaben in keinster Weise gewachsen wären ...

emjaykay

Ich habe leider schon drei Autos aus dem Konzern. Davon ist aber keines aus diesem Jahrtausend. Und genau deshalb wird dieser Zinnober doch veranstaltet. Autos werden zum Wegwerfartikel gemacht. Leider sind sie dafür zu teuer. Also lassen die sich Tricks einfallen, daß Neuwertige Autos weg müssen. Das ging mit U-Kat los. Und sukzessive wurden die Steuerklassen immer teurer. Alles für VW & co.

Dieser Manager ist doch nur ein Scheinopfer. Es soll so aussehen, als wäre VW auch eine Opfer.

Zu durchsichtig, meine Herren.

Das ist im Milieu so,

schlüssig und vermutlich bei Bandenkriminalität nicht selten.

Sollte ein Mitglied erwischt werden, drängt es sich regelrecht auf, dem Pechvogel noch möglicht viel anzuhängen um damit die Westen der Entwischten wieder Weiß zu waschen. "Elegante" Verantwortungsentsorgung. Ich denke, das wird von den geldgebenden "Hintermännern" der Aktiven auch so erwartet, um Schaden zu verringern.

Nur wer sich nicht einer Bande zugehörig wähnt, kann darüber wirklich überrascht sein. Aber wie kann man sich nicht einer Bande zugehörig fühlen, obwohl man im Verbund mit anderen kriminell aktiv ist?

Da haut es dem Fass...

...den Boden raus. Dieser Konzern wird mir immer unsympathischer, mir ist nicht klar weshalb die so geschäftsschädigend handeln.

Nach der Aufdeckung des Skandals hätte man das Führungspersonal austauschen müssen, dem Dieselfahrer eine Entschädigung zahlen sollen (ich denke so an € 1000,- bis € 2000,-) und dann hätte der Konzern mit sauberer Weste neu beginnen können.

So aber köchelt der Skandal immer weiter. Es ist einfach beschämend was dieser Konzern betreibt.

Selbstverständlich gilt das auch für die anderen Autohersteller die betrogen haben!

Schadenersatz

Statt das dieser Konzern endlich mal Ruhe gibt und versucht sein Image wieder aufzupolieren, werden auch noch Rechtstreitigkeiten in völlig hoffnungslose Fälle eingegangen oder es werden Forderungen in Millionenhöhe gestellt die nie und nimmer beglichen werden können.

Und bei al diesen Streitigkeiten kommt immer mehr zu Tage wie miserabel dieses Unternehmen auf Top-Ebene geführt wurde.

Allein mir fehlt der Glaube

„Tja... VW.. das war's dann fuer euch... bye bye... :-D“

Ach wo, selbst in USA steigt der Umsatz dieses Konzerns schon wieder.
In diesem Haushalt wird sich allerdings niemand mehr in ein Produkt aus dem Hause VW und Vasallen setzen, vom Kauf eines Autos dieser Firma ganz abgesehen.

@Icke1

Ihre Botschaft hör ich wohl, allein mir fehlt der Glaube, dass den geschädigten Konsumenten Recht widerfährt.
Apropos selbst in die Hand nehmen, doch auf breiter Basis nicht die Deutschen. Das machen hier höchstens die Franzosen. ;-)

@ besugo - Der eigentliche Skandal!

Ist das die Allgemeinheit bestraft wird.

Die Unfähigkeit der Mautminister diese Fahrzeuge überhaupt beim KBA zuzulassen
ohne diese selbst überprüfen zu lassen.

Das Jahrelange versagen hat zu Fahrverboten in den Städten geführt,
welche von den Abgaswerte ab Euro5 nach oben getrieben wurden.
Selbst Euro4 Diesel sind sauberer.

natürlich sind alle Mitarbeiter ...

die nach bekanntwerden des Skandals nich tgekündigt haben mit Schuld...aber das Winterkorn nicht in Haft sitzt ist schon ein Hammer...

Weisheit alter Sprüche

Wie heisst den dieser alte Spruch bloss nochmal? Ach ja, die Kleinen hängt man und die Grossen lässt man laufen.

wer fordert endlich von Winterkorn "Schadens"-Ersatz ?

Sorry, aber dieser O.Schmidt ist doch nicht mehr als ein überbewertetes Bauernopfer, dessen die Justiz habhaft geworden ist. Wenn jetzt sogar der VW-Konzern glaubt, den ganzen Schlamassel an dieser einen Person festmachen zu können und so tut,als könne man von ihm auch noch Schadenersatz verlangen, so zeigt das eigentlich nur die ganze Erbärmlichkeit und nach wie vor nicht vorhandene Schuldeinsicht der VW-Granden. Pfui für so viel Heuchelei ! Ich kann mir nur wüschen, das dies nicht auch noch Belohnung findet, sondern die wahren Verantwortlichen für ihre Aroganz mal so richtig auf die Schn... fallen !!!

Wie wäre es denn...

... wenn VW endlich offiziell und ehrlich eingestehen würde, Mist gebaut zu haben.
... wenn die Politik VW endlich adäquat zur Verantwortung ziehen würde.
... wenn beide Institutionen endlich aufhören würden, den mitdenkenden Großteil der Einwohner Deutschlands für dumm zu verkaufen.
... wenn zerstörte Glaubwürdigkeit an Politik & Wirtschaft wieder hergestellt werden würde.
- - -
Wenn das Wörtchen "wenn" (und "würde") nicht wäre...
:o)

Bauernopfer

Unglaubliches Verhalten von VW. Wir Verbraucher haben die Macht, andere Automarken zu bevorzugen. Solange die Politik solches Verhalten (der Manipulation im ganz großen Stil) deckt, braucht sich niemand zu wundern, wenn "ungewünschte" Parteien noch größeren Zulauf bekommen. Ich bin nicht für Gewalt, aber es muß sich verdammt viel ändern in unserer Gesinnung.

@12:08 von XXX99

das ist wohl kaum eine PR-Kampagne. Die Empörung über das Bauern-Opfer ist hier in den Leserbeiträgen doch zu klar zu erkennen. Ich würde eher sagen, dass VW sich nicht um die Empörung schert. Offensichtlich erwarten die Konzern-Bosse keine größeren Einbußen im Verkauf. Man könnte das Sprichwort "ist der Ruf erst ruiniert, lebt es sich ganz schön ungeniert" anwenden. Die moralische Komponente spielt keine Rolle mehr. Das ist bedenklich und unrühmlich. Von Seiten der Politik kommt wohl auch kein Statement. Grünes Licht für den Konzern.

Ich bin mir ziemlich sicher,

dass Herr Schmidt so etwas gravierendes nicht aus eigenem Antrieb gemacht haben kann. Ich hoffe, die Großen bei VW werden irgendwann mal zur Verantwortung gezogen. Und auch die bei den anderen Konzernen.

Dieser "Manager" ist nur das

Dieser "Manager" ist nur das Bauernopfer was man bringen muss, damit die anderen weiter machen können. An diesem Beispiel kann man ganz deutlich sehen wie Politik und Industrie in Deutschland und auch der EU zusammen spielen.
Das mit den Abgaswerten der Autos etwas nicht stimmt, hatte der ADAC schon Jahre zuvor veröffentlicht.
Und wenn man sich die Possen von der Autoindustie und der Politik anschaut, kann man nur zu dem Ergebnis kommen, das der Autokäufer und viele mehr von den Eliten und der Politik verschaukelt werden.
Wir werfen Rumänien Korruption vor, sind aber nicht besser. Hier hat man nur einen anderen Namen dafür gefunden. Hier nennt man das Lobbyismus, was aber nichts anderes ist als Korruption. Nach dem Motto, hilfst Du mir jetzt, gibt es nach der politischen Aktivität einen schönen Posten zum Ausruhen und Geld scheffeln. Die Korruption wird eben nur später belohnt.
Das schafft Vertrauen in die Demokratie und die Parteien. Das war Ironie!

@Patritz - "Apropos selbst in die Hand nehmen,

doch auf breiter Basis nicht die Deutschen. Das machen hier höchstens die Franzosen. ;-)"

Ich finde, das ist ein gerne gestreutes Vorurteil - gibt's hier vielleicht keine Demonstrationen, auch in jüngster Zeit und mit hohem Aufmerksamkeitswert (Hambacher Forst) zum Beispiel - waren Sie bei einer Demo dabei?

Oder fängt der Spass erst an, wenn es in G20-Randale oder Gelbwesten-Wut ausartet?
Was würden Sie sagen, wenn Sie zufällig an der Proteststrecke wohnten und Ihre Wohnung angezündet, Scheiben eingeschlagen und Ihr Auto zu Schrott verarbeitet würde, weil ein paar Vandalen sich mit "Revolution" rechtfertigen?
À propos Auto: ich erwarte, dass die bestehenden Gesetze auf den VW-Konzern und seine Führungsriege angewandt werden. Dass jetzt die 2. Riege von VW haften soll ist kindisch bis lächerlich.
Darüber hinaus gehört die Autolobby genau wie die Finanzlobby aus den Ministerien entfernt. Diese Praktik hat nichts mit Interessensvertretung und Sachgesprächen zu tun, das ist Korruption.

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