Ihre Meinung zu: Digitale Verwaltung: Der ePerso wird kaum genutzt

7. Januar 2019 - 10:29 Uhr

Der elektronische Personalausweis sollte das Leben der Bürger vereinfachen. Doch die Bilanz ist ernüchternd. Kann die Große Koalition das Projekt wiederbeleben? Von Vera Wolfskämpf.

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Kommentare

Digitale Unsicherheit

Die Offenlegung von persönlichen Daten von Abgeordneten im jünsten Datenskandal sollte diesen vor Augen führen, dass ePerso und Gesundheitskarte mit hoher Wahrscheinlichkeit gehackt werden und die Daten der Bürger im Netz bzw. im Darknet auftauchen werden. Huxley lässt grüßen.

Warum nur?

Ganz einfach wie so ziemlich alles, dass mit moderner Technologie zu tun hat wurde es von unseren Behörden in den Sand gesetzt.

Zu unsicher, zu kompliziert in der Nutzung, zu wenig Aufklärung, zu wenige Einsatzmöglichkeiten, zu unzuverlässig.

Die Verantwortlichen in unserem Land stammen aus einer ganz anderen Generation, von daher kann man es ihnen nicht zum Vorwurf machen, keine so genannten digital Natives zu sein.
Was man ihnen jedoch zum Vorwurf machen muss, ist die Tatsache, dass ihr Ego es nicht zuzulassen scheint dies zuzugeben.
Darum werden reihenweise wichtige Entwicklungen verschlafen, vermurxt oder sogar verschlimmbessert.

Was Deutschland dringend braucht, ist eine Kommission mit uneingeschränkter, Resort übergreifender Weisungsbefugnis, zusammengesetzt aus Fachleuten, die mit diesem Gemurxe ohne Rücksicht auf Befindlichkeiten aufräumen und Deutschland fit für die Zukunft machen.

wie sollte das denn diesen it experten

möglich sein? herr maas als AM kann ja nicht mehr helfen

Davon wusst ich nichts

Hätte nicht gedacht das ich online was mit meinem Plastiklappen machen kann. Wenn auch Abmeldung aus Deutschland so einfach ginge hätte ich mir paar Km durch Wald und Feld bis zum Rathaus sparen können (durch Gemeinde Zusammenführung von nicht direkt verbundenen Nestern).

Eigentlich normal

" "Wir haben ganz ohne jeden Zweifel ein massives Akzeptanzproblem", so Lischka. "Zum einen ist die Zahl der Einsatzmöglichkeiten extrem begrenzt, zum anderen gibt es Angebote wie etwa die elektronische Steuererklärung, die kann man auch ohne ePerso komfortabel nutzen."

Alles was man machen kann damit, ober besser was im Artikel aufgezählt wird, sind zum Beispiel Dinge die man nur alle paar Jahre mal benötigt, oder eben gar nicht.
Auto um oder anmelden, macht der Händler, aller xxx Jahre, Pass ist aller wie viel Jahre nötig, ich brauch keinen.
Und so könnte man weiter alles aufzählen.

Und das der Datenschutz mehr als nicht vorhanden ist, sehen wir ja gerade dieser Tage.

Also ich wüsste nicht warum ich die Funktion freigeben sollte.

Zu schwache Verschlüsselung

durch Verwendung z.B. des Alters der Person bei der Verschlüsselung. Im worst case nur 54 Bit Sclüsselstärke und in wenigen Stunden mit Hobbymitteln geknackt.
Zusätzlich bei der Einführung Null Angebot was mam damit machen kann.
Somit habe ich mir die Aktvierung gleich gespart da ich eh wusste das das ein Rohrkrepierer wird.

Wozu?

Es gibt nichts was dieser ePerso kann (könnte, sollte), das ich nicht auf althergebrachte Art und Weise erledigen könnte.
Einen Ausweis (oder diesen Perso) brauche ich, um mich - na? - auszuweisen, sonst nicht - für gar nichts.
Der Punktestand in Flensburg ändert sich nicht so häufig, daß man den alle 2 Wochen nachfragen müsste. Briefwahlunterlagen anfordern oder auch BaFöG beantragen muss man auch nicht so häufig.

"Wir haben ganz ohne jeden Zweifel ein massives Akzeptanzproblem", so Lischka.
Ach nee! Echt jetzt? Nachdem ausländische Geheimdienste hier schalten und walten dürfen wie sie wollen und BND, BVerfSch nicht nur zuschauen, sondern aktive Hilfe betreiben, wundert der sich noch.

Was soll der Überwachungswahnsinn? Quo vadis Germania? Wo soll uns das hinführen?

Kein Wunder

Nachdem nun klar ist, dass die Abschöpfung von persönlichen Daten ein lukratives Geschäft ist und sich herausgestellt hat, dass auch auf sensible Daten, die angeblich absolut sicher geschützt sein sollen, von Hackern jederzeit zugegriffen werden kann, ist es nur zu verständlich, wenn die Bürger zunehmend skeptisch sind, ihre persönlichen Daten dem Internet anzuvertrauen. Ich persönlich werde dies soweit es geht vermeiden. Daher verzichte ich auf jedwede Onlinepräsenz, sei es in sozialen Medien oder beim Onlinebanking. Naja nicht ganz, Whattsapp nutze ich auch (schäm), bin aber nicht bei Facebook aktiv. Ich google mich öfters selbst und bin froh, dass man mich im Internet noch nicht findet. Und das soll solange es geht auch so bleiben. Nur leider wird der Druck immer größer. Viele Dinge gehen leider nur noch online. Ein Zwang, dem ich mich nur ungern unterwerfe.

Wie häufig melde ich mich um oder melde ein Auto neu an ?

Beantwortet sich jeder Bürger diese Frage ernsthaft wird er wohl feststellen ... alle paar Jahre . D.h. man hat bei der Einführung auf Verwaltungsakte geschaut, die den Normalbürger eigentlich fast nicht tangieren. So kann man keine Technik einführen. Bei Maßnahmen , die mich dagegen alltäglich berühren und eine sichere Authentizität verlangen ( z.B. Ausstellen on Bescheinigungen im unveritären Bereich, Identifizierung bei Antragsverfahren , Bestellungen anderen rechtsverbindlichen Geschäften ist der elektronische Ausweis nun mal nicht akzeptiert. Die digitale Verwaltung hat es also seit der Einführung des EAusweises nicht geschafft sich tatsächlich in relvanter Form zu verbreiten. Und wird es wohl auch nicht. Alternativ müsste dann schon wie in Indien über Aadhar (elektron. Referenz jeden Bürgers) eine totale Abhängigkeit vom elektronischen System geschaffen werden. Zur Beschaffung einer SIM Telefonkarte ist dort der elektronische Ausweis notwendig , ebenso bei Rentenanträgen etc.

Sinnlos

Die elektronische Anwendung ist sinnlos und Geldverschwendung.
In Deutschland wird es niemals soweit kommen etwas amtliches auf elektronischem Wege zu erledigen. Wegen jeder Kleinigkeit muss man persönlich antreten. Sei es nach einem Wohnungswechsel oder Kfz-Ummeldung.
Gleichzeitig wird jedem Bürger pauschal Betrug unterstellt, was soll das mit der Rechtsbelehrung?

Solange Bürger zum Amt laufen müssen, können außerdem keine Landkreisfusionen umgesetzt werden. Darüber sollten sich die Politiker auch mal Gedanken machen.

Ich glaube, den meisten ist

Ich glaube, den meisten ist das Ding einfach nur vollkommen wurscht. Es hat keine handgreifliche Alltagsrelevanz wie z.B. bargeldloses Bezahlen, was ja tatsächlich immer mehr genutzt wird. Mit den genannten Behördengängen habe ich ja nicht ständig zu tun.

Die Funktion ist einfach unterirdisch!

Solange man mit dem ePerso nicht einmal eine qualifizierte elektronische Signaturmöglichkeit besitzt und a l l e Geschäfte rechtsverbindlich online abwickeln kann, ist das Ganze ein Rohrkrepierer.

Kritik

Ich bin zugleich türkischer Staatsbürger und kann über eine Homepage hunderte Dienste beanspruchen. Das würde ich hier genauso tun wollen. Das elektronische Personalausweis bringt mir hier kaum Vorteile. Das Kartenlesegerät funktioniert auch kaum und die ganze Sache ist einfach kostenspielig. Ich wünschte mir die Regierung arbeite nicht gegen das Volk..

Verdacht

Mir drängt sich im Zusammenhang mit dem ePerso der Verdacht auf, das da die eine oder andere Behörde einfach mal beim Datensammeln mit machen möchte. Ob und wofür der ganze Kram gut ist, wissen wir zwar noch nicht, aber man kann ja nie wissen.
Notfalls kann man die ganzen Daten ja verhökern, wie es, vor ein paar Jahren, die Meldestellen vorgemacht haben.

An sich ist der ePerso eine

An sich ist der ePerso eine gute Idee; auch, dass man damit gefühlt wirklich alles machen kann, ganz ohne Behördengänge, vor allem die nervigen hin-und-her-Gänge.
Die Nutzung ist allerdings für die verwöhnten Konsumenten viel zu kompliziert. Aber wenn man einigermaßen sicher sein möchte, ist die digitale Welt eben nicht komfortabel einfach, sondern kompliziert und ohne Verständnis für Computertechnik (das gefühlt niemand besitzt, obwohl Computer seit einer ganzen Generation Alltag sind) wird man es nicht nutzen wollen.

Ich persönlich habe nicht mal

Ich persönlich habe nicht mal ein normalen "Perso", wüsste auch nicht wozu ich dann ein E-Perso bräuchte. Wenn mal wie im Artikel sehr viel mehr damit geht als nur seine Punkte in Flensburg abzufragen oder Renten Informationen - die ich eh zugesendet bekomme - könnte er mal nützlich werden.
so bliebt er eines der vielen Projekte der Regierung die eine Totgeburt sind wo bestimmt ganz ganz viele "Experten" dran waren...

Kann die Große Koalition das Projekt wiederbeleben?

Nein!

Wie einfach jedes Projekt der letzten Dekaden!

Es ist sehr schade, dass die Politik einfach alles, was sie anpackt, versaut. Schon vor 10 Jahren wurde in Fachforen (u.a. Heise) über ePerso debattiert. Nach dem Motto: Lösung sucht ein Problem.
Als dann im Laufe der Zeit mehr und mehr Details bekannt wurden und die Fachwelt (u.a. CCC) mitbekam, wie diletantisch der ePerso spezifiziert und trotz aller Warnungen, Vetos und Unkenrufen durchgesetzt wurde...
Nun ja, was soll man sagen. Reiht sich ein in die gloreichen Projekte, die einfach von Vornherein zum Scheitern verurteilt waren. Elektronische Gesundheitskarte, Anwaltspostfach, De Mail, Breitbandausbau, Straßenbau, Maut, Maut 2, Deutsche Bahn, Rente, Arbeitslosenversicherung, Arbeitsrecht, öR. Aber ist ja nicht deren Geld.

Ist ja kein Wunder

..., daß der ePerso bei solchen eher irrelevanten Funktionen (Punktestand in Flensburg abfragen, Schanklizenz beantragen...) kaum benutzt wird. Mich würden die Mehrkosten durch dieses Konstrukt interessieren.

Das ist schon im Ansatz gescheitert.

Es werden keine offen Standards verwendet, und man ist auf extrem teure Implementierungen von einer Hand voll Anbieter angewiesen um das nutzen zu können.

Das ganze müsste kostenlos, per Open Source, und mit herkömmlicher NFC-Hardware funktionieren. Ansonsten wird das nie etwas.

Deutschland tief im Digi-Tal

Dass dieses Land die digitale Lachnummer der EU ist, ist kein Geheimnis. Dieses ganze Projekt macht den Eindruck, als hätte da jemand zeigen wollen: DE hat eine moderne Verwaltung. Das Ergebnis ist so geworden, wie Verwaltung wirklich ist: altertümlich und wenig akzeptiert. Die Qualität erinnert an das alte Arbeitszeugnis-Motto "hat sich bemüht", das Bild von der schief sitzenden Schraube trifft es gut. Ein Systemwechsel, wie Notz ihn fordert, scheint daher sinnvoll. Ein kleiner Tipp an Herrn Lischka: Das Projekt war von Anfang an um Jahre zurückgeworfen, insofern ist die Idee nicht so abwegig, es noch mal ganz neu zu versuchen. Diesmal aber bitte mit mehr Qualität, mit gerade sitzenden Schrauben und "stets zu unserer vollsten Zufriedenheit"!

Medienskeptizismus

07. Januar 2019 um 10:30 von Chili58

Merke: auch Kommentarforen wie dieses zählen, laut Herrn Sascha Lobo, zu den sozialen Medien. Vermutlich werden Sie auch einen oder mehrere E-Mail-Accounts haben. Vielleicht haben Sie sich noch bei mehreren Plattformen angemeldet, zum Fernsehschauen, Musikhören, Bewerbungen versenden, Einkaufen gehen, oder?
Vermutlich werden Sie bald erleben, wie die Bedeutung des E-Personalausweis bei diesen Aktivitäten wachsen wird. Wie bei sozialen Medien auch muss erst die kritische Masse, Menge von Nutzerinnen und Nutzern sowie ein adäquates Angebot vorhanden sein.
Erinnern Sie sich noch: früher wurde die Geldkarte nur zum Geldabheben am Geldautomaten benötigt, und was an Nutzungen ist bis heute hinzugekommen?

Diese mangelnde Akzeptanz wundert mich nicht

Ganz ehrlich:

diese mangelnde Akzeptanz:

https://www.tagesschau.de/inland/eperso-bilanz-101.html

"Wir haben ganz ohne jeden Zweifel ein massives Akzeptanzproblem", so Lischka. "Zum einen ist die Zahl der Einsatzmöglichkeiten extrem begrenzt, zum anderen gibt es Angebote wie etwa die elektronische Steuererklärung, die kann man auch ohne ePerso komfortabel nutzen."

wundert mich nach diesen ganzen Datenklaus aus den letzten Tagen ueberhaupt nicht. Denn jeder fragt sich völlig zu recht, wie sicher diese Ausweis-App gegen den Datenklau durch Geheimdienste und Regierungen eigentlich ist. Denn auch mit biometrischen Daten wird laut einem weiteren Bericht der Tagesschau ein florierendes Geschäft getrieben:

https://www.tagesschau.de/wirtschaft/biometrische-daten-105.html

Identifizierung mit dem eigenen Fingerabdruck, der Iris oder der Stimme - das klingt sicher. Dabei haben Cyberkriminelle längst Möglichkeiten gefunden, diese Daten zu stehlen.

Auch bei dem hier kann ich nur zustimmen

Und auch bei dem hier:

https://www.tagesschau.de/inland/eperso-bilanz-101.html

Doch über allem schwebt die Kritik, was den Datenschutz betrifft. Seit der ePerso eingeführt wurde, sind immer wieder Lücken aufgetaucht, und das bei sensiblen Daten. Erst vor wenigen Wochen haben Hacker gezeigt, wie einfach Identitätsdiebstahl sein kann: Sie meldeten sich über die Software als "Johann Wolfgang von Goethe" an.

kann ich absolut nur zustimmen. Exakt genauso ist es. Wer garantiert uns eigentlich fuer die Sicherheit der Daten bei dieser Ausweis-App und bei diesem e-Perso?? Denn nur mal angenommen, bei diesem e-Perso werden - ohne dass die User es wissen - ebenfalls Hintertueren eingebaut weil die Regierungen und Geheimdienste es so wollen?? Deswegen nutze auch ich dieses Teil derzeit nicht, weil ich mich da nicht sicher genug fuehle. Denn bei heise.de gab es erst im November 2018 die nächste Sicherheitswarnung wegen der Ausweis-App.

Hier die Sicherheitswarnung von heise aus November 2018

Hier dann die Sicherheitswarnung von heise.de von November 2018:

https://tinyurl.com/ycoyybjt
heise.de: Identitätsdiebstahl: Online-Ausweisfunktion vom Personalausweis angreifbar (22.11.2018 15:12 Uhr)

Aufgrund einer Schwachstelle konnten sich Sicherheitsforscher online mit einem Personalausweis erfolgreich als Johann Wolfgang von Goethe authentifizieren.

Angreifer könnten sich mit dem neuen deutschen Personalausweis gegenüber Webanwendungen mit vergleichsweise wenig Aufwand erfolgreich mit falschem Namen ausweisen. Das klappt aufgrund einer Schwachstelle im Governikus Autent SDK, auf das Onlinedienste bei der Authentifizierung mittels Personalausweis setzen. In einem Blog-Beitrag zeigen Sicherheitsforscher von SEC-Consult die Attacke auf.

Deswegen: solche Sicherheitsluecken in der Ausweis-App gehören dringend geschlossen! Ansonsten braucht man sich ueber die mangelnde Akzeptanz nicht wundern!!

Welcher Nutzen?

Noch ein offenes Scheunentor für den Datenklau. Ein Nutzen erschließt sich mir nicht. Ich habe kein Facebook oder Whatsapp oder Twitter oder Payback. Und Alexa habe ich auch nicht. Und ich lebe trotzdem. Wer etwas von mir will, kann mich besuchen oder mir einen Brief schreiben.

@Deeskalator, 9:52

Was Deutschland dringend braucht, ist eine Kommission mit uneingeschränkter, Resort übergreifender Weisungsbefugnis, zusammengesetzt aus Fachleuten, die mit diesem Gemurxe ohne Rücksicht auf Befindlichkeiten aufräumen und Deutschland fit für die Zukunft machen.>/cite>

"uneingeschränkte, Resort übergreifende Weisungsbefugnis"? Für Fachleute?
Das brauchen wir? Ich nicht.

ePerso wird kaum genutzt?

Nee, wofür auch?

Zu von Notz: auch die Sicherheitsluecken erschuettern Vertrauen

Von daher zu von Notz:

https://www.tagesschau.de/inland/eperso-bilanz-101.html

Und diese Probleme, die damals für alle sehr sichtbar waren, haben das Grundvertrauen erschüttert und seitdem ist es nicht mehr geheilt worden."

Genau diese Datenschutzprobleme und zuzueglich diese Sicherheitsluecken in der Ausweis-App, dann diese NSA-CIA-GCHQ-BND-Verfassungsschutz-Affäre, dann diese ganzen aufgedeckten Hintertueren in den Prozessoren und Chipsätzen (Meltdown, Spectre und deren neue Versionen), dann diese NSA-Cyberwaffen wie WannaCry, Bad Rabbit, StrongPity2 und die damit verbundene Aufdeckung der Korrumpierung der TKUE-Konzerne und der Hardware-Hersteller durch die Regierungen und Geheimdienste haben das Vertrauen bis ins Mark erschuettert und damit haben sich diese ganzen Regierungen und Unsicherheitsdienste selbst diskreditiert. Selbst schuld, ihr Regierungen und Geheimdienste! Ihr braucht euch nicht zu wundern.

Ja, wie auch ?

Um einen e-Personalausweis nutzen zu können, benötigt man doch zunächst einmal ein Lesegerät, das mit den eigenen PC verbunden wird, wenn ich nicht irre. Wo bekommt man so ein Ding eigentlich her ?

Fehlende Signaturfunktion

Ein Feature, welches der ePerso technisch kann - für das es aber leider keine Signaturgeber mehr gibt - wäre die qualifizierte elektronische Signatur. Es wäre so unglaublich vereinfachend, wenn ich vieles, was ich im täglichen Schriftverkehr zu erledigen habe, rechtssicher elektronisch unterschreiben würde. Es gibt allerdings nur noch die Onlinevariante sign-me (ohne den EPerso) von der Bundesdruckerei, die umständlich und teuer ist. Alle anderen Signaturanbieter konzentrieren sich auf Geschäftskunden und sind entsprechend aufwändig und teuer.
Ansonsten fehlt das Angebot - ich habe ein Kartenlesengerät und einen ePerso, aber es fehlt einfach an Angeboten.

Sperrung der Onlinefunktion ist nicht mehr möglich

"Nach einem Schätzwert sei die Onlinefunktion bei etwa 26 Millionen Ausweisen eingeschaltet. Seit letztem Jahr wird das automatisch gemacht - es sei denn, jemand lehnt ausdrücklich ab."

Das ist so nicht richtig. Im letzten Sommer wollte ich bei meinem neuen Perso gern die Onlinefunktion sperren lassen, aber mir wurde mitgeteilt, dass das seit Anfang 2018 nicht mehr geht, "weil so viele Leute die Onlinefunktion sperren lassen."

Bravo, so bekommt man natürlich auch bessere Zahlen hin.

@ Deeskalator

"Was Deutschland dringend braucht, ist eine Kommission mit uneingeschränkter, Resort übergreifender Weisungsbefugnis, zusammengesetzt aus Fachleuten, die mit diesem Gemurxe ohne Rücksicht auf Befindlichkeiten aufräumen und Deutschland fit für die Zukunft machen."

Äh ... Nein danke. Uneingeschränkte Weisungsbefugnis, die nicht auf meine Befindlichkeiten Rücksicht nimmt, möchte ich definitiv nicht. Wenn ich etwas anders machen soll als gewohnt, möchte ich bitte schön davon überzeugt werden. Und wenn alles "online" oder "digital" gemacht wird, löst das noch lange nicht die INHALTLICHEN Probleme.

Welch ein Wunder wo in kaum

Welch ein Wunder wo in kaum einer Stadt die Voraussetzungen gegeben sind den ePerso nutzen zu können. Und mit der Sicherheit ? na ich weis ja nicht so recht ob die wirklich gegeben ist. Ich habe meinen Personalausweis jedenfalls für e-Funktionen sperren lassen und bekam noch zur Antwort : Ja warum das denn die Funktion geht bei uns doch so wie so noch nicht .
Frage : Ja warum gibt es sie dann?
Antwort : Ja wenn wir das mal eingerichtet haben brauchen sie nicht mehr selber her kommen.
TOLL

Welch ein Wunder wo in kaum

Welch ein Wunder wo in kaum einer Stadt die Voraussetzungen gegeben sind den ePerso nutzen zu können. Und mit der Sicherheit ? na ich weis ja nicht so recht ob die wirklich gegeben ist. Ich habe meinen Personalausweis jedenfalls für e-Funktionen sperren lassen und bekam noch zur Antwort : Ja warum das denn die Funktion geht bei uns doch so wie so noch nicht .
Frage : Ja warum gibt es sie dann?
Antwort : Ja wenn wir das mal eingerichtet haben brauchen sie nicht mehr selber her kommen.
TOLL

Gesundheitskarte

Die elektronische Gesundheitskarte ist sinnvoll, jedenfalls für Versicherungen. So können sie sofort sehen, welchen Kunden sie rauswerfen oder gar nicht erst aufnehmen. Mit dem elektronischen Perso wird man ähnlich sinnvolle Aktionen durchführen können.

George Orwell "1984"

Ich möchte nicht in einem Staat leben, wie ihn George Orwell im Roman "1984" beschrieben hat.

auch nicht mehr wert, als eine Payback-Karte

Ich habe eine deutsche lebenslange Steuernummer, 2 deutsche Steuernummern bei zwei Finanzämtern, eine Sozialversicherungsnummer, eine Mitgliedsnummer in der Krankenversicherung, mein Führerschein hat eine Nummer, die auch auf meiner Fahrerkarte eingetragen ist, eine Nummer des Ausweises und eine andere des Reisepasses.

Mich mich hat der Perso etwa den gleichen Gebrauchswert wie die Mitgliedskarte der Stadtbibliothek: Wenn jemand ihn (berechtigt) sehen will, zeige ich ihn vor.
Nicht mehr und nicht weniger.

Ach ja, das Elstern und seine tollen online-Möglichkeiten (mit dem e-Perso):
Ist das eigentlich immernoch so, daß man die Steuererklärung online übermittelt und dann ausgedruckt immernoch hinterherschicken muß?
Das ist dann wohl nicht gerade EkSt 3.0 oder so.

#Neuland

Ich finde....

es nur noch grotesk, wenn einerseits über Datendiebstahl geschrieben wird oder daß es letztlich keinen sicheren IT-Verkehr gibt, und gleichzeitig wird beklagt, daß der e-Perso nicht genutzt wird. Ich halte den sowieso nur für einen hektischen Schnellschuss, als man noch "Angst" vor den Piraten hatte. Vielleicht sollte man sich bei allen Überlegungen auch mal die Alterspyramide der Bevölkerung ansehen? Oder sind plötzlich alle Geringverdiener, Aufstocker, Rentner oder Hartz-4-Empfänger IT-Spezialisten?

unregelter Wildwuchs

Fürchterlich, wie die Grüninnen sofort nach der Polizei rufen. Alles überwachen, alles kriminalisieren, alles einschränken.
Es ist die Aufgabe des Gesetzgebers, den Internetfirmen klare und sichere Abläufe vorzugeben. Dann brauchen wir auch keine Polizei. Nebenbei könnten diese Firmen auch mal Steuern zahlen.

Wer traut noch den staatlichen Einrichtungen?

Nach den vielen Schummeleien, Abgas, Organspende, Datenautobahn als Kriechspur für Vollzahler, Zugausfällen zum 1. Klasse Tarif, verrottete Infrastruktur, nicht vorhandene Polizisten wenn man sie ruft, abgeschlossene Kirchen und Friedhöfe wg. Dieben.... hauptsache jeder spricht von Digitalisierung oder FlugTaxis.

Die Bundesregierung hat die ISPs korrumpiert

Dann hier bei Silicon.de der Beweis dafuer, wie die Bundesregierung die Internet Service Provider (ISPs) gegen uns User korrumpiert hat durch ESET:

https://www.silicon.de/41664561/neue-variante-des-staatstrojaners-finfisher

Die neue Variante könnte auch nötig geworden sein, weil Microsoft in diesem Jahr auch Lecks schloss, die die Funktion des Überwachungstools ermöglichten.

Nun haben die Sicherheitsforscher von Eset in einem Blog neue Details. So sollen laut Ansicht der Experten auch Internet Service Provider beteiligt gewesen sein. Noch im September hatte Eset von einer FinFisher-Kampagne in zwei Ländern berichtet. Dabei wurde der Schädling über eine Man-in-the-Middle-Attacke verbreitet. Am dem Tag, an dem der Sicherheitsanbieter über diese Kampagne berichtet hatte, wurde die Aktion offenbar abgebrochen.

So viel mal dazu. Und StrongPIty2 klaut auch noch Daten wie Rabe. Auch dass können wir nachweisen. Danke an ESET sage ich dazu nur!

Und für diesen Unsinn

Und für diesen Unsinn bezahlen wir 30 Euro, wenn der Perso neu bestellt werden muss. Ausserdem sehe ich hier riesige Sicherheitslücken, da man neuerdings die Onlinefunktionen AUFGEDRÜCKT bekommt, und umständlich (!) selbst deaktivieren muss, meines Wissens per Telefonanruf und Pin.

In eine ähnliche Kategorie fällt für mich der augenblickliche G5 Mobilfunk-Hype, miot dem selbstfahrende (also schon heute kaum genutzte) Möglichkeiten geschaffen werden sollen, die viel kosten. KLINGT ALLES SEHR NACH GEFALLEN FÜR LOBBYISTEN. Als hätte der Vertreter bei denen (Politiker) zu oft blindes Gehör gefunden.

Nein danke..

Ich nutze den Personalausweis auch nicht für solche Dinge. Für mich ist es nichts anderes, als das der Statt diese Aufgaben an den Bürger auslagert. So wie viele Unternehmen es auch schon tun. Z.b. Beim einkaufen soll man selbst kassieren und bezahlen. Bei Banken, bitte selbst überweisen..Versicherungen,Bitte online den Schaden melden... Steuern Bitte nicht mehr analog u.s.w. Damit werden nur Arbeitsplätze vergrationiert!

09:52 von Deeskalator

>>>Konstantin von Notz, Bundestagsabgeordneter für die Grünen und Datenschutz-Experte...<<<

Im März 2018 war er noch

>>>...ähnlich wie Konstantin von Notz, mit Natur, Umwelt und Landwirtschaft kaum beschäftigt. Notz ist Innen- und Rechtsexperte. ...<<<
laut Hamburger Abendblatt. Aufgrund seiner Ausbildung, Konstantin von Notz ist Jurist, kann er wohl kaum als IT-Experte gelten.

Nutzung ernüchternd......

wie vieles in diesem Land! Ernüchternd!
Auf die Einhaltung der Klimaziele und vieles mehr, was uns Bürgern wiederholt versprochen wird, kann man auch nur sagen: mehr als "Ernüchternd"!

Wofür braucht man eigentlich ePerso?

Ich nutze meinen Perso hauptsächlich, um Pakete von der Post abzuholen.
Beim Kauf von Tabak oder Alkohol fragt (leider ;-) ) keiner mehr nach meinem Perso.

Für Auslandsdeutsche

ist das Ding nutzlos. Dabei könnte es so nützlich sein.

Wo ist denn überhaupt mein Lesegerät? Hat das noch ausreichend Saft, oder muss ich erst die Batterien wechseln?

Schade dass man den ePerso via iPhones nicht auslesen kann.

Ja, was kann man denn mit dem ePerso überhaupt machen, als Auslandsdeutscher?

Das Problem ist....

ja nicht mit der beabsichtigten Nutzung geloest... Ich lebe derzeit im aussereuropaeischen Ausland und dachte mir das wuerde Sinn machen... Leider muss ich aber auch noch einen ganz bestimmten Kartenleser anschaffen... In D sicherlich nicht sonderlich problematisch... im Ausland aber dann schon.. Warum mein Reader im Laptop diesen nicht lesen 'darf' erschliesst sich mir nicht wirklich... So habe auch ich jetzt einen freigeschalteten - aber nutzlosen ePerso... Soviel zur Akzeptanz...

Aus gutem Grund. Auch auf den Hinweis hin, es kostet Geld, das nachträglich freischalten zu lassen.
Nein danke - der Regierung traue ich nicht zu ein sicheres Netz für die Anwendungen aufzubauen.
Von den mangelnden Einsatzmöglichkeiten abgesehen. Wir sind ja in Deutschland, da macht jede Behörde was sie will.

Dassd jetzt aber "Seit letztem Jahr [...] automatisch gemacht (wird) - es sei denn, jemand lehnt ausdrücklich ab.", ist der neue Höhepunkt, der das Versagen bestätigt:
'Wir können es nicht, keiner will es, also schreiben wir vor, dass es sein muss.' Wahrscheinlich in der Hoffnung, dass es Menschen gibt, die das Kreuz nicht machen.

Wenns wenigstens in der Ausführung (ausnahmsweise mal) funktionieren würde. Aber bei allem, was Technik angeht, sehe ich für Deutschland schwarz.
Und komm mir bloß keiner mit dem Maschinenbau. Ich wüsste nicht, wann und wozu ich daheim Industriemaschinen benötige.

@11:06 von H2O2: Mehrkosten

"Mich würden die Mehrkosten durch dieses Konstrukt interessieren."

Zunächst haben Sie als Nutzer des ePerso Mehrkosten, denn Sie benötigen ein Lesegerät, das ca. 40 Euro kostet.

Meinen aktuellen Personalausweis benötige ich in erster Linie im Hermes-Shop, wenn ich Pakete abhole.

Für die Funktionen in der Verwaltung brauche ich ihn, so wie es schon andere hier schrieben, nicht.

Ich bin ca. 1 mal im Jahr im Rathaus. Immer am Anfang des Jahres darf ich dort meine Jahresration gelbe Säcke gegen die Abgabe von Wertmarken abholen. Jeder Bürger bekommt 4 Wermarken die er dann gegen 4 Rollen gelbe Säcke eintauschen darf.

Ein ungemein praktisches Verfahren für die Stadt und vor allem so bürgerfreundlich, weil die Öffnungszeiten des Rathauses nicht mit den Arbeitszeiten eines "normalen" Arbeitnehmers kompatibel sind.

Da könnte man vielleicht was machen. Zusendung der gelben Säcke nach Authentifizierung mit ePerso.

Prinzipiell

halte ich die Einführung eines ePersos für richtig und angebracht, denn auch wenn hier viele aus der eigenen persönlichen Erfahrung heraus jedweden Nutzen negieren... mir und meiner Frau hätte er in den letzten Jahren sehr viel Rennerei ersparen können.

Hat er aber nicht, obwohl wir beide einen besitzen. Warum?

a) die Anschaffungskosten für das Lesegerät sind viel zu hoch. Das können wir uns bei unserer Haushaltskasse nur bedingt leisten.

b) solange ich kein Vertrauen in die Sicherheit des Internets hege, werde ich meine Daten nur sehr beschränkt über diese Plattform zur Verfügung stellen.

Es regt mich bereits auf, dass man für jeden Mist im Internet seine korrekte Straßenanschrift hinterlegen muss, obwohl der von mir gewünschte Service überhaupt keinen Bezug zu meinem Wohnort hat.

Sinnlose Spielerei für

Sinnlose Spielerei für überforderte Politiker. Dabei ist der Bundestag doch optimal digital. Lauter Einser und Nullen.
Alle komplett Wissensbefreit und nur dem Wohl der Lobbyisten verpflichtet.

Mikrowelle

Schlimm, dass die Funktion jetzt automatisch aktiviert wird. Welcher Lobbyist hat hier gewonnen?

Nachhaltiger Datenschutz: Ausweis 30 Sekunden in die Mikrowelle.

Die Funktion ausschalten lassen ...

... wegen möglichen IdentitätsdiebstahlDas wollte ich bei der Abholung des neuen Personalausweises.

Bei Jugendlichen ist dass ja möglich bzw. wird so gehandhabt.
Die Antwort war "Das konnte man anfangs machen, aber dann haben es zu viele gemacht - dürfen wir nicht mehr machen."

Ich habe dann gefragt ob der Ausweis seine Gültigkeit behält, wenn man die angegebene Telefonnummer anruft und die Funktion (z.B. bei Verlust) sperren lässt.
Die Antwort war, dass der Ausweis dann nach wie vor gilt.

Onlinefunktion bei immer mehr ePersos eingeschaltet

Nur mal so als Info: Bis... ich meine Mitte 2017 musste man ankreuzen, dass man den ePerso aktivieren wollte. Nachdem das zu wenige gemacht haben wurde das Gesetzt geändert und man hat den ePerso automatisch aktiviert bekommen und musste die Abschaltung veranlassen. In meiner Stadt wurde man dann noch in der Behörde beim Abholen falsch belehrt und im Einwohnermeldeamt sagten sie mir, das könnten sie dort nicht selber machen und auch nicht veranlassen. Ich habe nachgelesen, zu der Zeit war das eine falsche Auskunft; sie wollten einfach nicht ausschalten lassen... Ich habe mich dann selber bemühen müssen, die Funktion wieder abschalten zu lassen. Vorteile der Nutzung hin oder her... tatsächlich wird an zu vielen Orten ein eingeschalteter ePerson kurz "Wahrgenommen", auch wenn man ihn gerade nicht nutzt, sodass ein ziemlich gutes Bewegungsprofil erstellt werden kann. Der erste Schritt zur totalen Überwachung.

@Dagehtnochwas um 11:10Uhr

Na und? Ich bin gerne eine Lachnummer! Eigentlich sind Sie zu bedauern, wenn für Sie nur der Grad der Digitalisierung zählt! Mir ist eine geschriebene, richtige Zahl immer noch lieber, als eine falsche, digitale Zalh! Und hoffentlich bereuen Sie mal nicht Ihren Hype um die Digitalisierung!

Das ist doch

nur was für Menschen, die auf Datenschutz keinen Wert legen. Also diejenigen, die in sozialen Medien alles über sich verraten oder Paybackbenutzer und Kundenkartenbesitzer.
Für mich kommt es nicht in Frage, in diesem Leben auch nur eines solcher Dinge zu benutzen.
Einen Datensicherheit wird es genauso wenig geben, wie fälschungssichere Geldscheine oder 100%ige Virenscanner.
Alles digitale ist leicht angreifbar. Von daher, ohne mich.
Ich vermisse die Zeit, in der es all das noch nicht gab.

@Das ist doch 14:01 von kuk-saar

"nur was für Menschen, die auf Datenschutz keinen Wert legen. "

Sie täuschen sich gewaltig. Selbst wenn man den Datenschutz ernstnimmt,
ist man gewissen Risiken trotzdem ausgesetzt.
Ausser Sie werden Zivilisationsaussteiger und leben im Wald.
Ich habe meinen Perso auch nicht aktiviert, besitze keine Payback oder Kundenkarte.

Trotzdem sind im Netz diverse Profile über mich vorhanden.
Einem kleinen Kreis und auch tw. sich widersprechend - das hab ich 'veranlasst' ;)

Und da rede ich jetzt nicht von diversen Fake-Accounts,
die man einfach braucht, wenn man 'Geheimen' hinterherjagt..

Und wo.....

sind alles Daten der Ausweise zusammen gefasst? Digital bei den Einwohnermeldeämtern! Da kann man seinen Ausweis hinpacken wo man will,sicherer werden die Daten dadurch sicher nicht.

Man sollte den E Perso

Man sollte den E Perso begraben. Es ist auch nicht wirklich sicher, weil die Leute meist einmal im Leben die Pin brauchen und sie sich die Zettel in die Schublade stecken. Was für ein Spaß da ein Einbrecher haben kann für eine Nacht die wildesten Dinge mit der anderen Identität zu veranstalten. Wegen einer nicht genutzten Funktion 30 Euro für einen Perso zu zahlen ist entweder dumm oder Wucher (egal ob nur alle 10 Jahre der Wucher zu blechen ist): Es sind 10-20 Euro zuviel mal 80 Millionen= ca. 1.5 Milliarde oder so an Geldern alle zehn Jahre, die die Leute doch sicher lieber woanders "investieren" würden zB in bessere Straßen. Oder ein Denkmal für 500 Millionen Kosten alle zwei Jahre: Hier ruht das gesparte Geld

Fachleute ranlassen und nicht alles haarklein vorschreiben!

Wie man es besser machen kann, lässt sich eigentlich ganz einfach herausfinden:

Sich einfach mal ringsum gründlich umsehen und gucken, was man da, wo man in puncto Mobilfunknetzabdeckung und digitaler Verwaltung besser aufgestellt ist als hierzulande (also fast überall) besser gemacht hat.

Besonders aufschlussreich ist da die TS-Meldung "Weltweit an der Spitze - Darum hat Südkorea das schnellste Internet" (04.01.19), daraus:

"Der Staat entschied 1990, ein flächendeckendes Internet aufzubauen. Als erstes wurden Behörden und Ministerien verbunden. Auch wurde die Branche dereguliert, um einen gesunden Wettbewerb anzuheizen (...).
D-Mobilfunklizenzen für schnellere Übertragungen wurden vom Staat relativ preisgünstig vergeben, damit die Telekom-Unternehmen ihre Netze möglichst schnell aufbauten. In Südkorea kosteten die UMTS-Lizenzen, die nach der Jahrtausendwende verkauft wurden, nur 2,6 Mrd. Euro. Der deutsche Staat kassierte dafür damals rund 20 Mal mehr, ..."

So macht man das.

@ stotterfritz

"Die elektronische Gesundheitskarte ist sinnvoll, jedenfalls für Versicherungen. So können sie sofort sehen, welchen Kunden sie rauswerfen oder gar nicht erst aufnehmen. Mit dem elektronischen Perso wird man ähnlich sinnvolle Aktionen durchführen können."

Wie jetzt? Der Staat wirft mich raus? Also, bei allen Bedenken hinsichtlich Datenschutz - davor habe ich eher keine Angst. Daten werden im übrigen auch analog und offline gesammelt.

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