Ihre Meinung zu: VW rät weiter von Diesel-Nachrüstungen ab

28. Dezember 2018 - 11:38 Uhr

Die Richtlinien für Diesel-Nachrüstungen hat das Bundesverkehrsministerium geliefert. Hilft das Autofahrern alter Fahrzeuge? Eher nicht. Die Autohersteller raten von Umrüstungen ab und warnen vor Risiken.

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Kommentare

Diesel-Nachrüstungen: Ein

Diesel-Nachrüstungen: Ein Schritt vor - einer zurück
Über Deutschland lachte nicht nur die Sonne, es lachten dank der DUH auch alle Win-Win Aktivisten zu Lasten des Autobesitzers .

Der "Gordische Knoten" und kein "SChwert"

Die Dieselkrise besteht aus einer tückischen Gemengelage .Hier die Interessen der Autoindustrie an maximalem Verkaufserfolg(zumindest in der Vergangenheit) und minimalem Rechtsbewusstsein. Dort das Interesse der Bevölkerung an einer gesunden Umwelt und einer gesetzeskonformen Handlungsfähigkeit.
Dazu das komplizenhafte Wegsehen des Staates an der "Verkaufsverpackung" der Fahrzeuge mit geschönten Schadstoff- und Verbrauchswerten.
Hinzu tritt , dass geringerer Verbrauch wohl physikalisch mit höherer Brenntemperatur und damit auch höherem Schadstoffausstoss konstruktiv eine Rolle Spielt. Die Physik lässt sich eben im Gegensatz zu uns Verbrauchern, nicht betrügen.
Weiterhin der völlig aberwitzig zustande gekommene Schadstoffgrenzwert, der wissenschaftlich jeder empirisch ermittelten Grundlage entbehrt, dennoch zum Gesetz erhoben wurde, um unter dem Strich die Elektromobilität zu forcieren.
Und das, ohne die dazu erforderliche Infrastruktur rechtzeitig vorzuhalten.
Was kann helfen???

Nee, was ist Papier doch geduldig.

Aber lieber Herr Scheuer,
warum quälen Sie denn 30 Blatt Papier mit unerreichbaren Visionen?
Selbst einem technisch nicht sonderlich Versierten leuchtet ein, dass ein 9 Jahre altes Auto heute nicht mit hochmoderner Technik kombiniert werden kann, ohne dass sich gravierende Probleme auftun.
Da wirken Ihre Forderungen, mindestens 100.000 km, kein spürbarer Mehrverbrauch, Garantie... realitätsfern. Kein Autobauer kann und wird sich darauf einlassen; der Hebel muss ganz woanders angesetzt werden, nämlich beim Preis für die Rückgabe und dem Neuwagenpreis.

Die Autohersteller warnen vor Risiken...

...für sich selbst.

Warum ihnen jetzt zuhören? Sie haben betrogen und belogen.

Diese Konzerne gehören in die Pflicht genommen. Schluss mit der Freiwilligkeit. Jetzt müssen Taten her. Ohne weiter auf die betrügenden Konzerne zu hören!

@ Reinhard Libuda, um 13:17

Da haben Sie eine Menge richtiger Dinge genannt, denen ich, vor allem, was die blödsinnige Festlegung der Grenzwerthöhe betrifft, nur zustimmen kann.

Hardware

Merkwürdig, dass es in den USA seit Jahren diese Hardware, Made in Germany,
gibt und auch problemlos funktioniert.

Hardware

Merkwürdig, dass es in den USA seit Jahren diese Hardware, Made in Germany,
gibt und auch problemlos funktioniert.

Nur bedingt betrogen

@ Erich Kästner:
Diese Konzerne gehören in die Pflicht genommen. Schluss mit der Freiwilligkeit. Jetzt müssen Taten her. Ohne weiter auf die betrügenden Konzerne zu hören!

VW hat beim Motorenmodell EA-189 betrogen (Stichwort Schummelsoftware). In diesem einen Fall gebe ich Ihnen recht. Bei allen anderen Motoren liegt eine völlig gesetzeskonforme Zulassung vor. Die Autokonzerne sind da zumindest juristisch auf der sicheren Seite. Man kann sie höchstens um Kulanz bei der Verbesserung der Abgaswerte bitten.

Hardware wird entwickelt

@ FrankLawrenz:
Hardware. Merkwürdig, dass es in den USA seit Jahren diese Hardware, Made in Germany,
gibt und auch problemlos funktioniert.

Die Hardware, die in Deutschland erst entwickelt werden muss, gibt es verständlicherweise auch in den USA noch nicht.

VW rät ... Neuwagen kaufen

Am besten noch einen 1,2 oder 1,4 Tsi Motor
Dann ist die Gewinnspanne noch höher :-)

14:07 von leider geil

das wird ja wohl auch der Grund sein
weshalb die Konzerne nicht vor den Kadi geschleppt werden

12:51 von Erfahrungsträger

Über Deutschland lachte nicht nur die Sonne
.
Nein !
die ganze Welt

Am 28. Dezember 2018 um 14:07 von leider geil

Genauso ist es, Zugelassen vom Staat.

" VW hat beim Motorenmodell EA-189 betrogen (Stichwort Schummelsoftware). In diesem einen Fall gebe ich Ihnen recht. Bei allen anderen Motoren liegt eine völlig gesetzeskonforme Zulassung vor. Die Autokonzerne sind da zumindest juristisch auf der sicheren Seite. Man kann sie höchstens um Kulanz bei der Verbesserung der Abgaswerte bitten. "

@leider geil - Hardware muß erst entwickelt werden

Da liegen sie aber falsch , diese wird schon in lange in Motoren der VW-Gruppe
mit Adblue gefahren.
Ist nur etwas teuerer als Software:-)

Auch ist es ein Märchen dass in die Motorsteuerung eingegriffen werden muß.
Bei Motoren mit AGR/EGR ist es kein Problem

Aktive Hardware-Abwehr

Mit den sehr hohen technischen Anforderungen und Garantiebestimmungen an die Nachrüstsätze in den „Richtlinien für Dieselnachrüstung“ hat unser Automobil-Hersteller-freundliche Herr Scheuer mit 30 Seiten Papier die effektivste Hardware-Abwehr auf den Weg gebracht.

Jetzt sollen also die Nachrüster und Dieselfahrer alle Risiken tragen, die im Rahmen einer Nachrüstung zur Schafstoffreduzierung entstehen könnten, was nicht notwendig wäre, wenn Hersteller, wie VW, nicht mutwillig manipuliert und getäuscht hätten.

Von diesen selbstlosen Bedenkenttägern brauchen Dieselfahrer sicherlich keine klugen Ratschläge oder Warnungen mehr.

Aber auch völlig abstruse Richtwerte sollten in Frage gestellt werden dürfen, wenn diese mit den nun mal aktuell auf den Straßen befindlichen Fahrzeugen nicht erreichbar sind.

Einfach etwas weniger Hysterie und stattdessen realistische und technisch machbare Lösungen, die vielleicht nicht perfekt sind, aber sicher mehr bringen als Software-Updates.

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