Ihre Meinung zu: Verdacht auf rechtes Netzwerk: Wie tickt die Polizei?

17. Dezember 2018 - 14:46 Uhr

In Frankfurt sollen Polizisten einen Drohbrief im Namen des "NSU 2.0" verschickt haben. Hat die Polizei ein Problem mit Rechtsextremismus? Die Wissenschaft hat darauf keine klare Antwort. Von Patrick Gensing.

Artikel auf tagesschau.de
Bewertung:
4
Durchschnitt: 4 (12 votes)
Schlagwörter der Meldung:
Geo-Schlagwörter der Meldung:

Kommentare

Ueberraschung!

Wow, jetzt bin ich aber wirklich ueberrascht.
--
Unabhaengig davon wuerde ich aber immer noch davon ausgehen, dass es nicht "die Polizei" gibt, sondern dass es immer noch darauf ankommt, wie jeder einzelne Polizist tickt und - das ist sehr wichtig - wie die jeweiligen Vorgesetzten ticken.

Macht ist wie eine Droge

" "Wenn Polizisten in Metropolen immer wieder erleben, dass sie Dealer festnehmen - und eine Woche später stehen die selben Personen wieder dort, kann dies zu Frustration und Verallgemeinerungen führen."
Das gilt doch nicht nur für Dealer, auch für viele andere Delikte, die im täglichen Dienst den Polizisten begegnen.
Polizei ist ein Spiegel der Gesellschaft, würde ich meinen, genaueres wird man in 20 Jahren zum Beispiel bei der der Berliner Polizei mal untersuchen können.
Wäre interessant wie es sich dort entwickelt.
Das dürfte eigentlich alles nicht so sein, aber auch Polizisten sind nur Menschen die in Ihrer Region leben.

Wie oft...

....hat die Politik diese Beamten regelrecht im Regen stehen gelassen, denke da nur an Hamburg. Gleiches gilt auch für Teile unserer Justiz mit wachsweichen Urteilen. Ich wundere mich überhaupt nicht über den Corpsgeist, kenne ihn selber, da dieser auch ein Stück Selbstschutz darstellt. Man gebraucht oft genug nur diese Menschen, zB. in Berlin die Schieslehrer. Keine Entschuldigung seitens des Innensenators, Beförderung aber der Ex- Polizeivizepräsidentin auf den Stuhl der Generalstaatsanwältin, obwohl sie in dieser sehr üblen Angelegenheit stark involviert war.

Gesunder Menschenverstand vs. Wissenschaft

Es bedarf m. E. keiner wissenschaftlichen Studie, um die Gründe für die zuweilen zu beobachtenden Rechtslastigkeit unserer Ordnungshüter zu verstehen; im Grunde beruht deren im Artikel genannte Frustration darauf, dass Täter, die sogar täglich zweimal(!) ertappt, festgenommen, verhört und wieder entlassen werden, am nächsten, übernächsten usw. Tag wieder geschnappt...werden, ohne dass Maßnahmen getroffen werden (können), diese Gewohnheitstäter über längere Zeit an der Ausübung ihres Tuns hindern zu können (ich drücke mich bewusst vorsichtig aus).
Die Einen würden den Tätern wahrscheinlich einen Kursus o. ä. anbieten wollen, die Anderen: s. Artikel...

Schwarze Schafe

Wichtig ist wirklich nicht alle Polizisten ueber einen Kamm zu scheren. Es gibt da ganz neutrale und engagierte Personen und der Job ist nun wirklich nicht immer toll. Gerade bei Ausschreitungen egal ob von Fussballfans, Linken oder Rechten ist es schwer alles richtig zu machen.

Dennoch sind eben die (auch wenn es nicht viele sind) schwarzen Scharfe in der exekutiven Gewalt aeusserst problematisch. Von Polizisten die drohen einen Hund zu erschiessen weil er sich fehlverhalten hat bis hin zu rechter Gesinnung, es gibt sie. Und es sind eben Leute mit ueberdurchschnittlich viel Macht und sie koennen daher viel Schaden anrichten.

Die Polizei ist vom Prinzip her konservativ.

Das ist ganz normal, die Beamten (m/w/x) sollen das Land und die Ordnung erhalten also konservieren. Also sind die relativ rechts. Evtl., wegen der Polizeigewerkschaft ist der eine oder andere nicht ganz so weit rechts.

Deshalb gehört es sich meines Erachtens, dass Polizeibeamte zeitlebens weiter ausgebildet werden müssen. Neben technischen Schulungen gehört dazu auch stetige politische Bildung, damit erst gar kein Vakuum entstehen kann, in dem sich die Beamten der Einfachheit halber immer weiter nach rechts bewegen können.

Das kostet Geld, das wir in die Hand nehmen müssen.

Wahrnehmungspsychologie

Zitat aus dem Artikel: "Der Politikwissenschaftler Hans-Gerd Jaschke betonte im Gespräch mit dem ARD-faktenfinder, es könnten auch praktische Erfahrungen aus der Polizeiarbeit zu fremdenfeindlichen Einstellungen führen. "Wenn Polizisten in Metropolen immer wieder erleben, dass sie Dealer festnehmen - und eine Woche später stehen die selben Personen wieder dort, kann dies zu Frustration und Verallgemeinerungen führen."..."

Die praktischen Erfahrungen können meiner Ansicht nach durchaus zu solch einer fremdenfeindlichen Einstellung führen, denn in der Regel haben es Polizisten ja mit den Bösen zu tun, und nicht mit den Guten. Jaschkes These halte ich für sehr plausibel.
Ähnliche Aussagen gibt es auch von kritischen CIA-Mitarbeitern in Amerika, die bemängeln, daß von der CIA fast nur Mitarbeiter neu eingestellt werden, die gleich ticken wie die vorhandenen, was dann letztlich zu einer einseitigen Wahrnehmung der Gesellschaft durch die CIA führe.

skeptisch

Weil sie mit der Realität zu tun hat, ist die Polizei eine der wenigen Behörden, die nicht voll auf Linkskurs gebracht worden ist. In jeder Behörde gibt es schwarze Schafe, und diese Vorwürfe müssen untersucht werden. Ich bin aber noch sehr skeptisch, ob die Vorwürfe auch stimmen. Es gibt mächtige politische Interessen, denen so ein Skandal gerade gelegen kommen würde.

So zeigten die starken Wahlergebnisse von rechten Parteien in Sachsen, dass die politische Kultur dort stärker von Fremdenfeindlichkeit geprägt sei als anderswo

Nein, die politische Kultur in Sachsen ist stärker als anderswo von der Verpflichtung geprägt unschuldige Menschen gegen Gewalt zu schützen. Natürlich entstehen so Konflikte mit den bundespolitischen Machthabern.

Kein Wissenschaftler

>> So zeigten die starken Wahlergebnisse von rechten Parteien in Sachsen, dass die politische Kultur dort stärker von Fremdenfeindlichkeit geprägt sei als anderswo - dementsprechend dürften auch bei der Polizei öfter entsprechende Einstellungen zu finden sein. <<

Ich bin kein Wissenschaftler, habe aber viele Jahrzehnte Lebenserfahrung und ich kann immer noch klar denken.

Und daher sage ich:
"Die Sachsen sind nicht fremdenfeindlich. Sie sind reisefreudige Menschen und viele sind darauf angewiesen in den westlichen Bundesländern zu arbeiten. Die Zustände die sie dort sehen wollen sie bei sich zu Hause nicht. Ich kann das sehr gut verstehen und möchte diese Zustände auch nicht."

Ich bin froh, dass es in Deutschland Polizisten gibt, die garantiert mehr Erfahrungen haben als diese Wissenschaftler und Faktenfinder. Sollten Polizisten gegen Gesetze verstoßen haben, gehört das selbstverständlich geandet.

ich glaub, jetzt geht's los

Da besorgen sich Polizisten aus dem Dienstcomputer die Adresse einer Anwältin und bedrohen diese und ihre Familie mit dem Tod: das ist genau das, was "Faschismus" genannt wird, da braucht nicht erst einer mit "NSU 2.0" zu unterschreiben.
Und jetzt soll ich sowas noch für nachvollziehbar halten, weil die armen Beamten von ihrem täglichen Dienst frustriert sind? Hallo???

Gefährlich

Ich halte es für gefährlich, über "die Polizei", "die Psychiatrie", "die Ausländer" oder ähnliche Gruppen pauschalisierend zu berichten, auch dann, wenn es, wie hier, nur im Titel geschieht, weil man auf diese Weise eben doch alle Polizisten/Psychiater/Ausländer unter einen Generalverdacht stellt. Das frustriert vor allem die, die da zu Unrecht getroffen werden, nicht zuletzt, weil sie früher oder später aus anderer Richtung mit einer verkürzten Version dieser Meldung ("Polizisten sind doch eh alle rechts - hat die Tagesschau gemeldet") konfrontiert werden.
Wie oben schon geschrieben: Polizisten sind auch Menschen.

Die Überschrift des Artikels ist echt bescheiden,...

...weil die Menschen hinter der Organisation "Polizei" auch nur ein Querschnitt der Bevölkerung darstellen, ob in der Erziehung oder im Dialekt, ob aus dem Westen oder dem Osten.

Das sie Zugriff auf das Gewaltmonopol haben macht sie noch lange nicht alle zu Tätern oder Mitläufern; aber genau das suggeriert diese Überschrift.

Natürlich gibt es schwarze Schafe in der Polizei; die werden auch besonders bestraft, und das mit Recht. Aber es sind nicht mehr oder weniger als beim Rest der Republik.

Warum wird eigentlich nicht auch mal über die positiven Dinge berichtet, die Polizei ausmacht.

Ach ja, ich vergaß: "Only,bad news are good news!" Dann kann man sich so schön über diesen Staat und seinem Gewaltmonopol schön aufregen.

Klare Antwort

Wer eine klare Antwort haben möchte, muss einfach mal zwei Demos besuchen:
Eine rechte Demo und eine linke Demo.
Da wird jedem dann sicher auffallen, wie die Polizei tickt und wo ihre Sympathien liegen.
Natürlich wird es Polizisten geben, die nicht mit Rechts sympathisieren, aber die sind ganz sicher in der Minderheit.
Stuttgart 21, G20, Garzweiler sind nur ein paar Beispiele für Polizeieinsatz bei `linken´ Demos. Inklusive Provokateuren und Anheizern, die zur Polizei gehören und die Aufgabe haben, friedliche Demos eskalieren zu lassen. Sonstige Schikane ist schon gar keiner Erwähnung mehr wert (mache ich trotzdem, weil bei einer von mir angemeldeten Demo so gewesen: Demonstrationsweg vom Ordnungsamt genehmigt, aber mittendrin fällt der Polizei dann ein, die Route zu ändern und die Demo irgendwo durch die Pampa zu leiten anstatt den genehmigten Weg gehen zu lassen).

Ich bin froh, dass es eine

Ich bin froh, dass es eine werteorientierte rechtsstaatlich handelnde Polizei gibt. Eine der wenigen Organe in der BRD, auf die ich mich verlassen kann.
MfG

@vibackup

Zitat: "Am 17. Dezember 2018 um 17:55 von vibackup
Gefährlich
Ich halte es für gefährlich, über "die Polizei", "die Psychiatrie", "die Ausländer" oder ähnliche Gruppen pauschalisierend zu berichten, auch dann, wenn es, wie hier, nur im Titel geschieht, weil man auf diese Weise eben doch alle Polizisten/Psychiater/Ausländer unter einen Generalverdacht stellt. Das frustriert vor allem die, die da zu Unrecht getroffen werden, nicht zuletzt, weil sie früher oder später aus anderer Richtung mit einer verkürzten Version dieser Meldung ("Polizisten sind doch eh alle rechts - hat die Tagesschau gemeldet") konfrontiert werden.
Wie oben schon geschrieben: Polizisten sind auch Menschen."

Ersetzen Sie den Teil in Klammern Ihres letzten Satzes durch: "Flüchtlinge und Migranten (wahlweise Moslems) sind alle gefährlich." Na, merken Sie was? Genau.

Querschnitt der Gesellschaft

Auch die Polizei zeigt einen Querschnitt durch unsere Gesellschaft. Es gibt dort Linke, Rechte und Ehrenfrauen und Ehrenmänner. Wenn wir alle gleich ticken würden, wären wir eine angepasste Masse ohne eigene Meinung. Und ganz nach dem Motto: Jeder Jeck ist anders.

Verallgemeinerung...

Es wird sehr sehr viele Leute überraschen, aber es gibt KEINE politische Einstellung der Polizei! Die Polizei ist politisch neutral!
Was viele aber auch nicht wissen ist, dass die Polizei bei näherer Betrachtung aus einzelnen Polizisten besteht und diese sind tatsächlich Menschen. Wird den einen oder anderen der in der Vergangenheit Steine auf "die Polizei" geworfen hat jetzt überraschen, dass er/sie Steine auf Menschen geworfen hat. Das sind Menschen wie Sie und ich, Menschen die einen Beruf erlernt haben, dabei teilweise ein Fachhochschulstudium absolviert haben. Diese Menschen, die gerne von Teilen der Bevölkerung angespuckt und mit Steinen beworfen werden, gehen gerne (so sie denn unverletzt sind) nach dem Dienst nach Hause und kümmern sich um ihre Kinder und Partner.
Diese Menschen haben natürlich auch ein Anrecht, als Privatperson, eine politische Meinung zu haben. Doch diese politische Meinung geht keinen etwas an, falls sie nicht im Dienst geäußert wird - was nicht erlaubt ist.

@frosthorn

Zitat: "Am 17. Dezember 2018 um 17:52 von frosthorn
ich glaub, jetzt geht's los
Da besorgen sich Polizisten aus dem Dienstcomputer die Adresse einer Anwältin und bedrohen diese und ihre Familie mit dem Tod: das ist genau das, was "Faschismus" genannt wird, da braucht nicht erst einer mit "NSU 2.0" zu unterschreiben.
Und jetzt soll ich sowas noch für nachvollziehbar halten, weil die armen Beamten von ihrem täglichen Dienst frustriert sind? Hallo???"

Lieber Frosthorn, zu versuchen, eine Tat verstehen zu wollen, heißt noch lange nicht sie gutzuheißen. Was den Faschismus angeht, das unterschreibe ich Ihnen. Aber bei jeder Tat von der ich höre, frage ich mich immer: warum geschieht so etwas. Man kann draus lernen und es vielleicht künftig verhindern. Ob es gelingt, steht auf einem anderen Blatt.

Verallgemeinerung... (2)

Wenn Polizisten im Dienst eine politische Meinung äußern verstoßen sie damit gegen ihre Neutralitätspflicht. Es gibt in der Polizei, wie in jedem anderen Berufszweig auch, sicherlich gute und schlechte Beamte, fleißige und faule Beamte und schlaue und weniger schlaue Beamte. Wenn einer der weniger schlauen Beamten gegen die Neutralitätspflicht verstößt, ist es Sache des Dienstherren dies zu ahnden.
Man kann aber davon ausgehen, dass die absolute Mehrheit der Polizeibeamten eben gesetzestreue Bürger sind, welche eben nicht gegen ihre Dienstpflichten verstoßen und daher ihre private politische Meinung niemals Einfluss auf ihr dienstliches Handeln nehmen lassen. Darüber hinaus sind die These die hier im Bericht aufgestellt wurden in Bezug auf erlernten Rassismus hahnebüchen, denn Polizeibeamte wissen sicherlich deutlich besser als andere Bürger, warum manche Straftaten vermehrt durch Ausländer begangen werden, denn Kriminologie steht zumindest für den gehobenen Dienst auf dem Lehrplan.

Polizisten

Jeden Polizist der gegen das Gesetz verstößt suspendieren und bestrafen. Wo kommen wir dahin, wenn selbst Polizisten sich nicht mehr an Gesetze halten? Wiederkehrende Überprüfungen auf Eignung in Intervallen wäre angebracht.

@tettigonia

Wer kennt den alle über einen Kam? Natürlich ist das kein einfacher Job, aber im Vorfeld bekannt was auf einen zu kommt, daher ist das keine Entschuldigung.

@ frosthorn, 17:52

Warum kloppen Sie die jetzt alle in eine Tonne? Natürlich ist das, was da gemacht worden sein soll, absolut verwerflich, ja kriminell.
Das aber ändert nichts an der Tatsache, dass sehr viele dieser “armen Beamten“ zu Recht und sehr nachvollziehbar von ihrem täglichen Dienst frustriert sind. Sie und ich wären das garantiert bereits nach 3 Tagen, würden wir das mal hautnah miterleben. Ich kenne es (nur) durch Berichte von aktiven Polizeibeamten.

...Dann sollen sie halt was anderes machen, oder??

Frust

Wenn der eigene Frust der Kommentatoren zur Definition der Probleme innerhalb der Polizei heran gezogen wird, ist das Probleme komplett verkannt. Die ausführende Kraft, die unser Gesetz durchsetzen, werden geschult und drauf trainiert. Die allermeisten sind sehr visiert zu differenzieren. Doch wie in allen Grupoen, ist auch die Polizei ein Spiegel unserer Gesellschaft. Hier sind schon immer rechte Sympathisanten zu finden. Schon allein das fragwürdige Verhalten in der NSU Geschichte. Aber auch das wird untersucht und zuletzt wird es Verantwortliche geben. Das dies nicht immer zur aller Zufriedenheit sein wird, sollte auch klar sein.

@ Silverfuxx, um 17:59

“...mittendrin fällt der Polizei dann ein, die Route zu ändern...“
Können Sie sich vorstellen, dass die Polizei auch dafür zuständig ist, zu verhindern, dass es auf der ursprünglich genehmigten Route nicht zu gefährlichen Situationen kommt?
Das muss keineswegs Schikane sein.

@Icke1

Ein Polizist ist aber nicht dafür da anderen die Daten zu entnehmen und zu bedrohen. Gesetze zu befolgen hat erstmal ein Polizist als Vorbild und Wächter dessen. Sie tun grad so als wäre das absolut normal und in Ordnung so oder wie sollte man Ihr Kommentar verstehen?

Am 17. Dezember 2018 um 17:48 von BRDDR

"Weil sie mit der Realität zu tun hat, ist die Polizei eine der wenigen Behörden, die nicht voll auf Linkskurs gebracht worden ist..."

Welche Behörde wurde denn auf Linkskurs gebracht? Blödsinn,oder?
"Ich bin aber noch sehr skeptisch, ob die Vorwürfe auch stimmen. Es gibt mächtige politische Interessen, denen so ein Skandal gerade gelegen kommen würde...."

Nun, die bisher ermittelten Fakten stimmen doch,oder?

"..So zeigten die starken Wahlergebnisse von rechten Parteien in Sachsen, dass die politische Kultur dort stärker von Fremdenfeindlichkeit geprägt sei als anderswo."
"Nein, die politische Kultur in Sachsen ist stärker als anderswo von der Verpflichtung geprägt unschuldige Menschen gegen Gewalt zu schützen. Natürlich entstehen so Konflikte mit den bundespolitischen Machthabern."
Ja klar,deswegen bedrohen Frankfurter Polizisten einer RAín ihr Kleinkind abzuschlachten. Vor Gewalt zu schützen,das macht die Polizei nach geltendem Bundesrecht bundesweit.Wie schräg ist Ihr Kommenta

Lieber Ausgeben für mehr

Lieber Ausgeben für mehr Polizei als Ausgaben für externe Berater der Bundeswehr.

@harry_up, 18:55, re @frosthorn

Warum kloppen Sie die jetzt alle in eine Tonne?

Tue ich das denn? Es gibt jede Menge Polizisten, die auch täglich mit Kriminellen zu tun haben und trotzdem keine anonymen Morddrohungen an andere Menschen verschicken. Das muss man nicht extra erwähnen, dachte ich jedenfalls. Aber wenn faschistische Tendenzen innerhalb der Polizei erkennbar werden (und das ist nichts neues), darf man das ja wohl benennen und muss es nicht deshalb verschweigen, weil man sonst unzulässig verallgemeinert.
Wenn das also aus meinem Beitrag nicht hervorgehen sollte: ich halte nicht die Gesamtheit aller Polizisten für rechtsextrem.

18:44 von Hackonya2

...wie recht sie doch haben, ich hoffe, dass sie diesen Umgang mit Polizisten für ALLE Länder fordern...?

Unterstützung

Mir zeigt es, dass der Polizei mehr Aufarbeitungsmöglichkeiten fehlen.

Wer Tag für Tag mit dem Elend der Welt zu tun hat, braucht Beistand, Zuhören, Unterstützung!

Probleme immer an den Ursachen bekämpfen!

Zitat: "Der Politikwissenschaftler Hans-Gerd Jaschke betonte im Gespräch mit dem ARD-faktenfinder, es könnten auch praktische Erfahrungen aus der Polizeiarbeit zu fremdenfeindlichen Einstellungen führen"

Ich weiß, wie man "fremdenfeindlichen Einstellungen" bekämpfen kann!

In dem Artikel wird vollkommen zutreffenderweise auf die Tatsache rekurriert, dass es zu Frust und "fremdenfeindlichen Einstellungen" kommen kann, wenn Polizisten in Metropolen immer wieder erleben, dass sie Dealer festnehmen - und eine Woche später stehen die selben Personen wieder dort sehen".

Hier ist die Politik gefragt! Die Politik muss dafür sorgen, dass die inakzeptablen Zustände, dass oft illegale Schwarzafrikaner hier illegal mit Drogen dealen, ohne dass ihnen spürbaren Konsequenzen straf-, aufenthalts- oder asylrechtlicher Art drohen, konsequent abgestellt werden.

Dann kommte es auch nicht zu "fremdenfeindlichen Einstellungen" bei der Polizei!

Ist ja wohl logo!

Wenig aussagekräftig

Zitat: "Diskriminierendes Alltagsverhalten gegenüber bestimmten ethnischen Gruppen werde "aus Gründen der Kameraderie und des Korpsgeist goutiert oder geduldet". "

Das ist ein wenig nebulös beschrieben.

Hier erwarte ich von einem Artikel eines ARD-"Faktenfinders" mehr Substanz!

1. um welches "diskriminierende Alltagsverhalten" handelt es sich hier?

2. in welchen Situationen und welchen Umständen kommt es zu diesem "diskriminierenden Alltagsverhalten"?

3. von welchen "bestimmten ethnischen Gruppen" ist hier die Rede?

Wie tickt die Presse?

Ich habe neulich einen Bericht über Breitbartnews gesehen, jetzt sehe ich mich gezwungen zu hinterfragen, ob es vielleicht auch in den Medien ein Problem mit Rechtsextremismus gibt. Debatten über die Einstellung der Medien seien generell angemessen, meine ich. Dabei gehe es nicht um einen Generalverdacht. Im Gegensatz zu anderen Berufsgruppen gebe es aber einen entscheidenden Unterschied: Journalisten könnten sich auf die Pressefreiheit berufen und außerdem anhand von Medienberichten die Meinung der Öffentlichkeit prägen. Daher habe die Öffentlichkeit ein besonderes Interesse, genauer hinzuschauen. Vor allem dann, wenn im #faktenfinder nicht mit Fakten, sondern mit Meinungen Meinungsmache betrieben wird. Denn es werden keine Fakten dargelegt, sondern es werden Wortmeldungen von einigen wenigen Einzelpersonen zitiert, welche (ohne Quellenangaben) vage Behauptungen aufstellen. Mich interessiert das Thema sehr und ich bin sehr über diesen unfundierten Artikel enttäuscht.

Die Kirche im Dorf lassen

"Die Polizei" sorgt täglich für unsere Sicherheit, und dafür bin ich dankbar. Wenn sich fünf Leute dieser Berufsgruppe schuldig gemacht haben ( was noch nicht bewiesen ist), dann sollten sie mit dienstrechtlichen Konsequenzen zu rechnen haben.
Das war's dann aber auch.
Wie sollten die Kirche im Dorf lassen und aus dieser Gruppe keinen Skandal konstruieren. Es in unserem Lande ganz andere Gruppen, die es nicht nur bei Verbalattacken belassen.

Was ich skandalös finde: Wo bleiben die Fakten? Wer hat was gesagt? Wer hat was getan?

Die Polizei Hessen hat 18.000

Die Polizei Hessen hat 18.000 Bedienstete und gegen 5 davon wird ermittelt. Das sind knappe 0,03% der Bediensteten. Da würde ich auch schnell zu dem Schluss kommen, die Polizei Hessen hat in diesem Bereich ein richtiges Problem.

@Bote

Sie meinen also es gibt keine weißen Dealer oder Verbrecher? Und was ist mit der ital. Mafia? Sind das alles schwarze Afrikaner?

@berelsbutze

Wenn Ihnen nur dieser Fall bekannt wäre, dann ja aber ich glaub Sie haben die Kommentare mit NSU überflogen? Ich denke die Anzahl ist bestimmt gering, aber diese müssten dennoch aussortiert und raus aus diesem Beruf, da ungeeignet.

ohne Aussage

Ich fände es wichtig, genauere Fakten von Herrn Gensing zu bekommen. In dem ganzen Artikel findet sich viel "soll", z.B. die Informationen bezügl. der Anwältin "sollen" von einem Polizeicomputer stammen.
Die Informationen können ebensogut woanders her stammen, z.B. aus den Akten des Verfahrens. Diese Akten gehen durch viele Hände, u.a. auch durch die gegnerischer Anwälte.
"Abschlachten" - ich glaube kaum, dass diese Ausdrucksweise dem Vokabular eines Polizisten entstammt - ich jedenfalls habe da andere Assoziationen.
Und dann wird wieder einmal der "Kriminologe" Herr Pfeiffer mit einer allgemeinen Aussage zur Polizei zitiert, um dem ganzen mehr Gewicht zu verleihen.

Ehrlich gesagt - alles zusammen vermittelt den Eindruck seriöser Berichterstattung - aber wenn man den Artikel genau liest, steht eigentlich gar nichts drin.

Worum geht es eigentlich?

Wenn die Informationen stimmen, geht es um eine Frau, die von Beruf Rechtsanwältin ist und deren Tochter die Abschlachtung angedroht wird. Das ist ein Verbrechen. Diese Menschen gehören hinter Gitter. Wenn diese Menschen von Beruf auch noch Polizisten sind, umso schlimmer. Es geht hier doch nicht um Wiederholungstäter, die schon 18-mal vorbestraft sind und immer noch frei rumlaufen oder um die Frage, ob ein Demonstrant zu hart angefasst wurde. Es geht hier um Morddrohungen an ein kleines Kind. Was sollen denn hier die ganzen merkwürdigen Argumentationen?

@draufguckerin

Niemand ausser Sie selber macht nun einen Skandal daraus. Dennoch gehört aber sowas nicht in eine Polizei, welche eigentlich dazu da ist um für Ordnung zu sorgen und nicht selber terrorisieren. Die 5 haben und hoffe ich doch bereits Konsequenzen zu tragen.

@Zundelheiner

Da können Sie sich sicher sein, einzige Vorrausetzung:
Es muss sich wirklich um unschuldige handeln. Auf eigene Faust darf aber ein Polizist nirgends handeln und hat sich an Gesetze zu halten.

@ Hackonya 2

"Ich denke die Anzahl ist bestimmt gering, aber diese müssten dennoch aussortiert und raus aus diesem Beruf, da ungeeignet."

Haben Sie denn Zweifel, dass das Land Hessen als Arbeitgeber diese FÜNF Personen nicht aus dem Dienst entfernt?
Ich habe da keine Zweifel und schon hat sich das Land Hessen von 0,03% seiner problematischen Beamten getrennt.

Bote_der_Wahrheit

Man nennt das `Racial profiling´. Weiter muss man auf Ihre ... Fragen nicht eingehen.

Ein weiterer interessanter Begriff ist `Widerstandsbeamte´. Kann man mal googeln, insbesondere Berichte von anderen Polizisten sind da interessant.

Das ist nicht verwunderlich!

Zitat: " Sachsens stellvertretender Ministerpräsident Martin Dulig (SPD) hatte 2016 die Frage aufgeworfen, "ob die Sympathien für 'Pegida' und die AfD innerhalb der sächsischen Polizei größer sind als im Bevölkerungsdurchschnitt". "

Davon ist definitiv auszugehen, dass die Sympathie für Pegida und AfD bei der Polizei viel größer ist als im Bundesdurchschnitt!

Schließlich bekommen Polizisten live und in Farbe tagtäglich die Zustände auf deutschen Straßen als Folge der Politik der aktuellen Regierung mit.

Ist insofern in keiner Weise verwunderlich.

Traurige Wahrheit

Nein, ich wollte damit sagen, dass es auch bei der Polizei wie in der normalen Bevölkerung Deppen gibt. Reicht das als Auskunft?

@ harry_up

"Das aber ändert nichts an der Tatsache, dass sehr viele dieser “armen Beamten“ zu Recht und sehr nachvollziehbar von ihrem täglichen Dienst frustriert sind. Sie und ich wären das garantiert bereits nach 3 Tagen, würden wir das mal hautnah miterleben. Ich kenne es (nur) durch Berichte von aktiven Polizeibeamten."

Ich bin mit ner ganzen Reihe aktiver Polizisten bekannt und mit ein paar auch befreundet.
Deshalb kann ich Ihre Einschätzung zum Thema Frustration wirklich nicht teilen, es ist das übliche Gejammer über die "Firma" wie ich, Sie und die allermeisten es auch machen.
Der Polizistenberuf mag fordernd sein bringt aber auch eine Menge Vorteile welche die Damen und Herren auch schätzen. Kenne da nicht einen der unglücklich über die Berufswahl wäre.

@ 20:45 von berelsbutze

Nun, gerade G20 in Hamburg hat doch auch der breiteren Öffentlichkeit gezeigt, wie das mit den Ermittlungen gegen Polizisten auch hierzulande gehandhabt wird. Es gab diverse, teils gut dokumentierte, krasse Übergriffe von Seiten der Polizei. Und wie viele Ermittlungsverfahren hat es gegeben ?
Stattdessen wurde was von hunderten verletzten Polizisten geschrieben, was vermutlich ein Großteil der Bevölkerung auch einfach geglaubt hat. Die Medien spielen bei sowas ja auch eine große Rolle
Dass in Hessen nur gegen 5 ermittelt wird, besagt nur sehr wenig

Darstellung: