Ihre Meinung zu: Brexit-Streit: Mays schwierige Mission in Brüssel

13. Dezember 2018 - 13:43 Uhr

Die britische Premierministerin will neu über den Brexit-Vertrag verhandeln. Darüber spricht May heute mit EU-Politikern. Doch die winken ab. Lediglich Klarstellungen können sie sich vorstellen.

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Kommentare

Brexit

Ich kann’s nicht mehr hören. Haben wirklich keine anderen Probleme?

Eigentlich sollte Frau May den

parlamentarischen Überfliegern und Besserwissern den Brexit vor die Füße werfen. Wenn man ihr beständig mehr oder weniger klar macht, dass alles, was sie erreicht hat oder hätte erreichen können, nicht das ist, was man will. Sie sollte diesen Schreihälsen Adieu sagen und nach der Beurlaubung durch die Queen in den wohlverdienten Weihnachtsurlaub und in Rente gehen!
Insbesondere sollte man die Initiatoren der damaligen Volksabstimmung zum Brexit vor Gericht stellen und verurteilen!
Entweder man möchte Europäer sein bzw. werden, oder man sollte gar nicht erst der EU beitreten.
Schon die Rosinenpickerei der Briten zum Beitritt in die EU war gelinde gesagt eine Katastrophe! Schon hier hätte die EU klarere Kante zeigen müssen und die Briten nur aufnehmen sollen, wenn sie mit ebenso gleicher Münze ihre Beiträge leisten wie alle anderen EU-Staaten.

Brexit-Streit mit GB

"Die britische Premierministerin will neu über den Brexit-Vertrag verhandeln. Darüber spricht May heute mit EU-Politikern. Doch die winken ab. Lediglich Klarstellungen können sie sich vorstellen."
Ist der zwischen GB und der EU beschlossene
Vertrag so unverständlich, dass noch weitere Klarstellungen für die Briten nötig sind? Einmal muss doch damit Schluss sein, dass sich die Briten selbst nicht einig sind, was sie eigentlich wollen. Die EU hat jedenfalls bis jetzt genug Geduld mit den Briten gehabt.

Nachverhandeln?

Abstimmung über Brexit im Unterhaus erst mal auf unbestimmte Zeit verschoben, um sich an die Macht zu klammern.
Wie lange will sich die EU eigentlich noch an der Nase durch den Ring ziehen lassen.
Für Makulaturverhandlungen am Vertrag braucht's keinen Gipfel.

Schluß jetzt!

Das Brexit hin- und her muss jetzt ein Ende haben! Brexit means Brexit, errinern Sie sich noch, Frau May? Geht endlich! Hört auf unsere Steuergelder zu verschwenden. Wir haben besseres zu tun!

Brexit-Streit:Mays schwierige Mission in Brüssel....

Und damit wird sie kein Glück haben.Brüssel wird hart bleiben.Nützt der Brexit-Vertrag inhaltlich doch Brüssel.
Kommt er im Unterhaus durch,dann werden auch künftige britische Regierungen eine eingeschränkte Souveränität haben,egal was und wie gewählt wird.
Das betrifft die Handels-und Zollpolitik,aber auch die Industriepolitik.Auch künftige Kabinette dürften dann-unabhängig vom Wählerwillen,nicht erfolgte Privatisierungen,Mail/Post und Railroad/Eisenbahn rückgängig machen,solange daß Abkommen gilt.

Klarheit oder Rosinen

Ja, ich bin auch für Klarstellungen. Der Vertrag liegt von den Unterhändlern ausgehandelt auf dem Tisch. Die EU hat dem Vertrag zugestimmt. Das genügt an Klarstellung. Der Vertrag ist umzusetzen. Basta!
Es gibt keinen Spielraum für die üblichen politischen Aufweichungen und Weichspülungen. Hoffentlich begreifen das endlich die EU-Verantwortlichen und Frau May.
Jeder Klarstellungsversuch schadet dem Zusammenhalt der EU.
Jetzt können die EU-Verantwortlichen in Brüssel der Bevölkerung beweisen, wie viel ihnen Europa Wert ist.
Klarheit oder Rosinen

klarstellungen

was sollen denn klarstellungen in dem
vertrag klar stellen
ich dachte ein vertrag wäre verständlich
von was für pfeifen werden wir denn regiert
armes europa,armes deutschland

Brexit

Dir Briten sind nichts anderes als Rechtspopulisten der Marke Trump, Putin und Erdogan.

Sie wollen ihr altes Empire behalten bzw. wieder herstellen. Sie wollen den Status der Siegermacht des 2. Weltkriegs behalten ohne dafür auch nur die geringsten Voraussetzungen zu haben.

Die Briten sind ein kleines Volk mit bescheidener Wirtschaftsmacht im Vergleich zu den wirklich großen Wirtschaftsmächten. Sie haben als Randgröße keinerlei Machtposition.

Das schlimmste aber ist, die Bevölkerung wird dies sehr teuer bezahlen müssen. Viele Bürger werden in die Armut abrutschen, die heute darüber nicht nachdenken.

Außerdem schwächen die Briten die EU erheblich. Nationalistische Ideen sind der Anfang vom Ende. Realismus ist das Gegenteil vom Traum und damit wenig bunt und anziehend.

brexit eu may

Ich hoffe das die Briten so ohne Verstand weitermachen und einmal Charakter zeigen und alles ablehnen.Scheinbar muß mann denen den Verstand in ihren GB Kopf prügeln.
Es ist egal wer in England regiert,es sind und bleiben Angelsachsen und deren Hobby ist es nun mal die Welt aus zu plündern um sich am Reichtum anderer zu bedienen.Nur so funktioniert auch die USA.
Sollte die EU einknicken und GB Tor und Tür öffnen hat sich die EU bald selbst abgeschafft.
Die AFD wird sich die Hilfestellung bei der EU
bedanken.

@ Bote des Unsinns - EU hat ohne GB sowieso keinen Bestand

Da haben Sie um 12 Uhr im Thread - May darf es nochmal versuchen -
den absoluten Schenkelklopfer gebracht :-)

Schon amüssant was die AFD - EU Hasser sich so alles zusammenreimen

Klarstellungen...

"Klarstellungen seien als Zugeständnis aber möglich."
Was hat eine "Klarstellung" mit einem "Zugeständnis" zu tun? Abgesehen von der Frage, warum es nach zwei Jahren Verhandlungszeit überhaupt noch Punkte gibt, die "klargestellt" werden müssen.

"Dann solle sie von den EU-Regierungschefs befragt werden - ohne aber über den Brexit zu diskutieren."
Und worüber reden sie dann genau?

14:32 von pkeszler

Die EU hat jedenfalls bis jetzt genug Geduld mit den Briten gehabt.

Und die EU wird den Briten noch viel mehr entgegenkommen, soviel ist gewiss. GB ist die zweitgrößte Wirtschaftsmacht in Europa und damit auch ein sehr wichtiges Geberland. Da die EU beschlossen hat, noch mehr Nehmerländer aufzunehmen, wird es finanziell langsam eng.

re h-chen

"was sollen denn klarstellungen in dem
vertrag klar stellen
ich dachte ein vertrag wäre verständlich
von was für pfeifen werden wir denn regiert
armes europa,armes deutschland"

Es gibt sogar Pfeifen, die noch nicht mal kapiert haben, dass es nicht um den Vertragstext, sondern um die "politische Erklärung" zu den künftigen Beziehungen geht ...

re oldtimer

"Brexit

Ich kann’s nicht mehr hören. Haben wirklich keine anderen Probleme?"

Werden Sie von irgendeinem gezwungen, sich damit zu befassen?

@ 15:16 von tiger93

Sie werden mit Ihre geschichtlichen Betrachtung bestimmt Recht haben. Wenn ich mir so manches Interview mit Brexiter vor Augen führe, dann schwing stets die Sehnsucht nach vergangene Größe und Macht, nach dem vergangenen Empire durch. Der Wunsch "nicht von von Brüssel regiert zu werden", ist da vielfach der Tenor.
Dass das alles Geschichte ist, nun diese Lehre müssen die Briten schon selbst machen. Aber wenigstens dürfen sie dann ihre Gesetze selbst erlassen - ist doch auch etwa.

15:23 von karwandler

Ob der Bürger gezwungen wird oder nicht hat kein Bedeutung.

Von erheblicher Bedeutung ist aber, ob die Politiker in Brüssel von May immer wieder gezwungen werden, sich mit dem Brexit zu beschäftigen.

Die EU zeigt starke Auflösungstendenzen. Hier ist die ganze Kraft der Politiker gefordert um dies noch abzuwenden. Ob England noch zur EU gehört oder nicht, ist für die andern 27 fast ohne Bedeutung. Ob die EU aber weiter existiert und die rechtspopulisten scheitern, das ist für die Bürger und deren Wohlstand von fundamentaler Bedeutung.

Wenn sich die EU auflöst, beginnt für jeden einzelnen Bürger eine ungebremste Talfahrt ohne Ende.

Es ist allerhöchste Zeit, sich mit den wesentlichen Fragen der EU zu beschäftigen. England spielt dabei keine Rolle.

um 15:26 von Barbarossa 2

"Und die EU wird den Briten noch viel mehr entgegenkommen, soviel ist gewiss."
Aha, Sie wissen es wohl ganz genau? Und wer will immer noch Klarstellungen, nur GB und nicht die EU. Bleiben Sie also bei Ihrer Meinung.

Die EU darf jetzt, auf keinen Fall, nachgeben!

Wenn die Briten nicht wollen, gibt es halt einen harten Brexit. Das ist bestimmt nicht die beste Lösung, aber GB Zugeständnisse machen ist das dümmste was man tun kann. GB war schon immer ein Mitglied mit Extrawürsten und jetzt denken einige, es muss so weiter gehen? NEIN.

16:13 von pkeszler

Abwarten, Tee trinken. Beobachten sie dochmal mit einem gewissen Abstand, wie die EU den Briten immer wieder entgegenkommt.

re barbarossa 2

"Abwarten, Tee trinken. Beobachten sie dochmal mit einem gewissen Abstand, wie die EU den Briten immer wieder entgegenkommt."

Dann hätte sie längst einen Austrittsvertrag machen können, der den Briten entgegenkommt.

Mir scheint, sie beschwören eine Schwäche der EU, damit Sie sich dann über die Schwäche der EU auslassen können.

Stichwortgeber in eigener Sache, sozusagen.

die Britten wollen hauptsächlich den Feihandel,

denn sie haben einen Handelsüberschuss in die EU. Also ein kostenloser Markt ohne Einzahlungen an die EU . Eine Zollunion wäre ein wirtschaftlicher Abschwung. Deutschland allerdings hat einen Handelsüberschuss zu GB.
Genau diese Rosinenpickerei wollte man ausschließen. Eine Klarstellung zum Vertrag verstehe ich nicht. Dann wäre es ja ein unsicherer Vertrag mit nachträglich möglichen Auslegungen oder erst späteren Festlegungen? Was wenn sich später dann nicht einigt.

wenn die EU sich nicht erpressen lässt und den Vertrag nicht

durch "Klarstellungen" im Sinne von GB ändert ( denn was sollte May sonst wollen)
ist die Wahrscheinlichkeit größer das der Brexit abgeblasen wird. Denn ich glaube nicht das May GB einen ungeordneten Brexit vermitteln kann. Die Folgen wären vor allem für GB unübersehbar und würden in eine Regierungskrise münden.

17:04 von karwandler

Daß ich ein EU-Gegner in dieser Form bin, habe ich nie bestritten. Wirtschaftsgemeinschaft ist in Ordnung. Brüssel als politischer Übergeordneter nicht.

Der Brexit ist ein Politikum in Deutschland

Dies liegt vor allem am deutschen Exportmarkt GB. Das Abkommen, welches May versucht hatte im Unterhaus zur Abstimmung zu bringen zementiert genau diejenigen deutschen Interessen, die für viele Briten der Grund waren, für den Austritt aus der EU zu stimmen.

re möbius

"Das Abkommen, welches May versucht hatte im Unterhaus zur Abstimmung zu bringen zementiert genau diejenigen deutschen Interessen, die für viele Briten der Grund waren, für den Austritt aus der EU zu stimmen."

Das ist doch Quatsch. Gründe waren die Arbeitnehmerfreizügigkeit, die Zahlungen an die EU, die angebliche Fremdbestimmung durch die EU.

Über den Handel mit der EU hat sich keiner beschwert.

rr2015: 17:19 Uhr? Regierungskrise?

Mit Verlaub! Wovon reden Sie? Eine Regierungskrise DROHT nicht in GB, sie ist bereits Alltag! Außerdem geht es auch nicht darum „die EU zu erpressen“. Das einzige Pfund mit dem (im wahrsten Sinne des Wortes) GB hätte „wuchern“ können wäre eine Niedrigsteueroase ohne Mitspracherecht der EU bei gleichzeitig hohen Zollschranken für Importe aus der EU. Es ist ein strategischer Fehler von May, diese Position leichtfertig aufgegeben zu haben. Viele EU Assoziierungsabkommen (zB Ukraine, Türkei) existieren doch auch nur, weil die deutsche Wirtschaft es so wollte. Warum versuchen die Briten nicht sich ihr Ex-Commonwealth in gleicher Weise zu Nutze zu machen ?

Warum jagd man Frau May nicht vom Hof?

Dann gibts einen schicken harten Brexit und Deutschland kann sich seinen Handelspartner Nummer 4 abschminken. Der wird sich nähmlich in aller Ruhe nach anderen Lieferanten umsehen.
Brexit means Brexit. Ich glaube nicht das die Briten sich in der Mehrheit Gedanken machen ob hart oder weich.
Ein Land welches als einziges in der EU heute noch eine eigene Armee mit Zähnen auf die Beine bekommt und einst ein Weltreich beherrscht hat ist bestimmt in kürzester Zeit in der Lage alles zu regeln wenn die EU rumzickt. Natürlich wird es Engpässe geben,aber die Briten waren auch im 2. Weltkrieg nicht kleinzukriegen. Eine stolze Nation mit Tradition. Da steckt noch Kraft drin nicht wie in dieser dümpelnden EU.

re möbius

"Warum versuchen die Briten nicht sich ihr Ex-Commonwealth in gleicher Weise zu Nutze zu machen ?"

Wenn das auch nur eine winzigkleine Spur von Realität hätte wären die Briten bestimmt auch ohne Sie drauf gekommen.

Sind sei aber nicht, das sagt alles.

Es fällt auseinander, was nicht zusammengehört

UK ist erst der Anfang. Was soll dieses Bürokratengebilde bewirken ausser gutbezahlte Posten an gescheiterte Politiker verschachern.
Die Idee einer EU war gut - doch das war die Idee des Kommunismus auch. Nur beides funktioniert halt nicht. Und wenn man es mit gewalt zusammenbindet, passiert das gleiche wie im real existierenden Kommunismus.

Schluss jetzt

Null Entgegenkommen gegenüber den Briten, sie wollten und wollen es so.

Die Politik der ewigen Extrawürste für die Briten muss jetzt endlich Mal ein Ende haben.

In Wahrheit geht es aber wieder nur um die Gewinne von Konzernen, Aktien, Banken, Finanzmärkten. Der Aufwand wird nie für Bürger betrieben.

Mir reichts langsam!!!

re hallelujah

"und Deutschland kann sich seinen Handelspartner Nummer 4 abschminken. Der wird sich nähmlich in aller Ruhe nach anderen Lieferanten umsehen."

Haben Sie da nicht was vergessen?

Das UK kann sich seinen Handelspartner Nr. 1 abschminken.

re Kritikunerwünscht: Anfang?

>>Es fällt auseinander, was nicht zusammengehört<<

Aha, Europa gehört also nicht zusammen? Und das erkennen Sie genau daran, dass in GB angesichts des Austritts aus dieser Gemeinschaft die große Panik, mindestens aber Ratlosigkeit einsetzt? Für mich ist dieses Szenario ein regelrechter Beweis, DASS dieses Europa zusammengehört. Und das ist keine „Idee“, wie Sie das nennen, sondern ein schlichter Fakt.

Umgekehrter Beweis: Wie ging es denn Europa vor der EU?

>>Und wenn man es mit gewalt zusammenbindet, passiert das gleiche wie im real existierenden Kommunismus.<<

Eben noch ein „Bürokratengebilde“, jetzt schon ein Gewaltregime. Wovon sprechen Sie oder besser wir eigentlich?

re barbarossa 2

"Daß ich ein EU-Gegner in dieser Form bin, habe ich nie bestritten. Wirtschaftsgemeinschaft ist in Ordnung. Brüssel als politischer Übergeordneter nicht."

Zu "politisch übergeordnet" fällt mir gleich ein praktisches Beispiel ein:

Die EU bestimmt die Verteilung von Flüchtlingen und alle Staaten müssen sich daran halten.

Das meinen Sie wahrscheinlich mit "übergeordnet".

Karwandler 17:41 Uhr: Arbeitnehmerfreizügigkeit

Das ist wohl ein Euphemismus? Thatcher hatte für GB als einziges EU Land bei der Aufnahme von Polen von Rumänien dafür gesorgt das ohne Übergangsfristen alle die kommen wollten auch kommen könnten (damals boomte die britische Wirtschaft). Und viele Polen saßen ohnehin 2003 auf gepackten Koffern (ich habe das Land damals bereist) - obwohl viele lieber nach USA gegangen wären ...Viele dieser Zugereisten sind allerdings im britischen Sozialsystem gelandet. Das sollte man ehrlicherweise erwähnen. Die Thematisierung dieser Einwanderung (600.000 - 1 Mio Menschen, so genau weiß das niemand da es keine Meldepflicht gibt) war tatsächlich ein wesentliches Brexit-Argument.

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