Kommentare

was

ich nach wie vor nicht verstehe: warum muss, wenn die Briten mit dem vom eigenen Unterhändler ausgehandelten Vertrag nicht zurechtkommen, die EU noch einmal "etwas anbieten" ? Warum noch mal ein "Bonbon in der Tüte" ? Ist die EU ein Gemischtwarenladen, bei dem sich jeder die besten und schönsten "Bonbons" aussuchen darf ? Genau das aber ist das größte Hindernis und der größte Kritikpunkt an einer Solidar-Gemeinschaft.

Versuchen ohne Ende.....

Der Zeitdruck wird immer grösser. Die EU muss aufpassen das sie durch die politische Verwicklungen in England nicht selber in Problemen gerät. Es gibt auch eine Grenze der Rücksichtnahme.

bitte bleibt doch

Es hat mich schon traurig gemacht, dass May gestern nicht gescheitert ist. Denn ihr Scheitern wäre eine neue Chance gewesen, in der EU zu bleiben.

Ich wünschte mir EU Größen, die öffentlich dem englischen Vol sagen: Bitte bleibt in der EU.

In der EU läuft vieles falsch und Reiche werden durch EU Richtlinien immer reicher (wenn regionale Gegenden zwangsweise mit ausländischen Giganten statt mit der regionalen Wirtschaft bedient werden wie Müllabfuhr, Nahverkehr)
Aber der Zusammenhalt ist enorm wichtig und hat uns einen langen Frieden beschert und dafür einen intensiven Austausch nicht nur von Waren, sondern auch von Menschen und damit verbunden von Sichtweisen. Nur verbohrte visionsleere Menschen können den Zerfall der EU gutheißen. Er wird aber nicht nru der Wirtschaft schaden, sondern unserem globalen Miteinander. Deswegen muss England auch bitter leiden, wenn es austritt, um zu zeigen, dass man gemeinsam mehr erreicht als alleiniger egozentrischer Sturrkopf. Bitte bleibt in der EU.

GB von Rechtspopulisten in die Sackgasse gefahren

Nigel Farage (Ukip) und Boris Johnson
leierten einst mit Lügengeschichten den Brexit ein. David Cameron ein Europäer mußte gehen und die Europäerin Theresa May mußte gemäß der Volksbefragung, versuchen das beste noch herauszuholen.
Mittlerweile hat man erkannt, ein Harter Brexit wäre der Gau für England.
Am 1.4.2019 Uhr ist England raus.
Oder das Parlament spricht sich entgegen der Volksbefragung gegen den EU Austritt aus!
Denn diese Befragung wäre erst Ende Mai 2019 möglich.

Wenn ich einen Anwalt ...

... beauftrage, für mich tätig zu werden, wird dieser sein Plädoyer mit mir nochmals durchsprechen. Warum also kein zweites Votum im Inselstaat? Jetzt weiß jeder, die an die Urne geht, was Sie/ihn real erwartet, wenn er/sie mit Yes oder No abstimmt.

Diese Beliebigkeit hatte...

Kommissionspräsidenten Jean Claude Junker ja bereits angekündigt, indem er darauf verwies, dass der Vertrag als solches zwar nicht mehr aufgeschnürt würde, Interpretationsspielräume aber durchaus denkbar wären. Man gibt sich auf der politischen Bühne nicht einmal die Mühe, solche Winkelzüge zu verheimlichen, sondern prahlt noch damit, extra für solche Zwecke, Interpretationsspielräume eingepflegt zu haben.
Ich persönlich bin ein Gegner eines Brexit, weil es die EU als Ganzes, vor allem aber GB Schwächen würde und das mit nicht absehbaren Folgen.
Aber dieses Hin und Hergeeiere kann es nicht sein. Entweder es kann und darf keine Nachverhandlungen mehr geben, dann muss aber auch definitiv Schluss damit sein, oder man gestattet GB so lange Nachverhandlungen, bis GB alles erreicht hat, was es wollte. Nur dann hätte man sich das extrem langwierige und kostenintensive Theater sparen und alle Bedingungen GBs annehmen können.

Was soll das ? Die EU hat

Was soll das ? Die EU hat noch ein Bonbon in der Tüte ?
Es hat Verhandlungen gegeben und diese Verhandelten Sachen/Ergebnisse sind nicht mehr weiter verhandelbar laut Hr.Junker.
GB hat für sich immer eine "Extra Wurst" verlangt und ist auch meist od. gar immer damit durch gekommen. Das ist doch nicht richtig gegenüber der anderen EU-Staten denn es gilt doch wohl " Gleiches Recht für alle "
Sind die Briten denn "Gleicher"? als andere Länder oder warum ist das so ?
Wenn die Briten die EU verlassen wollen , was sie ja wollen; dann last sie doch ziehen und gebt ihnen nicht schon wieder nach. Das können sie doch niemandem hier mehr so verkaufen. Sollen sie doch ihren "Harten Brexit " bekommen. Ich jedenfalls wünsche ihnen damit viel Glück .

Ich hätte die auch wiedergewählt

um sie weiter zappeln zu lassen.

Diese Frau …

… finde ich wirklich beachtlich. Sie ist mit einer Situation konfrontiert (Brexit), die sie nie gewollt hat, aber sie versucht, das Beste für ihr Land daraus zu machen. Meine Hochachtung. Von solchen Politikern können wir nur träumen …

Ich verstehe hier die EU

Ich verstehe hier die EU nicht. Eine Grenze zwischen Nordirland - also Großbritannien und Irland zu verhindern ist doch ausschließlich im Interesse von England. Die Unruhen, die mit einer solchen Grenze ausgelöst werden können betreffen doch nur Nordirland, nicht aber die Republik Irland. Folglich soll doch England seinen Willen auf eine scharfe Zollgrenze erhalten.

Kritik an May

Die Kritik der GrünIn an Th. May ist mE deplaziert, ist sie doch bereit ihr Amt nach einiger Zeit abzugeben, ganz im Kontrast zu Kasner, die ja bereit war, für weitere vier Jahre Herrschaft alle Werte ihrer(?) Partei zu opfern.

Vorne hui hinten pfui

wer glaubt den noch an einen wirklichen Austritt GB aus der Eu. Die Engländer bekommen wie bisher ihre "INSELZULAGE" und können nach dem Brexit ihre GEschäfte wie bisher tätigen damit ausreichend Gewinnabschöpfung erfolgen kann. Wir die Bürger einer EU haben das Nachsehen. Denkt doch bitte einmal nach was in den letzten Jahrzehnten stattfand. Die EU- Bürger zahlen und England holt sich die Rosinen. Raus und aus und Schluß damit. Nach dem Brexit sollte England wie jedes andere nicht EU mItglied behandelt werden- Punkt. Alles andere wäre "Betrug" an jedem einzelnen EU- Bürger- wenn es da noch welche gibt- die freiwillig in der Eu sind.

Soso,.....

Herr Hans-Olaf Henkel ist also von etwas überzeugt? Üblicherweise heißt das doch, wenn man von etwas überzeugt ist, man auch sofort bereit ist eine Garantie zu übernehmen, oder? Herr Henkel, nur über die AfD-Liste ins EU-Parlament gekommen, übertrifft an dummen Sprüchen locker die gewohnten Phrasen der Profipolitiker und beweist gleichzeitig das Wissen der AfD-Wähler. Beispiele für seine "special-deals" in der EU kann er nicht nennen! Warum auch? Für AfD-Wähler genügt die bloße Behauptung! GB hat den Brexit-Austritt bantragt - und damit basta! Wenn die Regierungen in GB beim Eintritt und jetzt beim Austritt sich nicht über die Folgen im klaren waren, dann ist das ein Problem von GB und es gibt keinen Grund, das Eine oder das Andere möglichst bequem zu machen!

wenn

man den Briten sagt, "Bitte bleibt in der EU", wird man Zugeständnisse ohne Ende machen müssen. Genau der falsche Weg in einer Solidargemeinschaft, in der gerade die Stärkeren mehr zu leisten bereit sein müssen. Und das Selbverständnis der Briten ist sicherlich, dass sie sich zu den Stärkeren zählen.

Änderung gibt

es ja angeblich keine, also bekommt Sie den schlechten Deal auch nicht durch.
Daran ändert auch gestern die Abstimmung nichts, und das mit dem Schaden für die Wirtschaft und alles drumherum wird schlimmer dargestellt als es kommen wird.
Gestern gab es im TV ja verschiedene Diskussionen, waren interessant Sachen dabei.
Wird auch viel Schwarzmalerei gemacht.
Der EU passt das natürlich alles nicht, Brexit und Erfolg darf einfach nicht so richtig sein.

EU braucht klare Regeln ohne "Spielräume"!

Auch wenn der BREXIT aus EU-Sicht unschön ist, muss man mit allen Konsequenzen durchziehen. Sonst macht in der EU Jeder was er will. Interpretationsspielräume sind das letzte was wir brauchen denn sie machen aus dem BREXIT eine unendliche Geschichte mit der sich die Parlamente EU+GB viel zu lange beschäftigen müssen. Also harter BREXIT auch wenn wir alle unser Fett wegbekommen. Die EU hat es auch nicht anders verdient!

Was soll sie denn versuchen?

Theresa May ist eine bald tragische Figur. So soll sie einen EU- Austritt der Briten organisieren, den sie nicht zu verantworten hat und wird dafür gescholten das Maximum raus geholt zu haben.
Und die Briten sollten alle ein wenig in sich gehen. Was haben sie denn gedacht, wie das laufen würde? Denn "pro" dem Brexit haben sich ja fast alle entschieden. Entweder mit einem aktiven "Ja" zum Brexit, oder mit einer passiven Enthaltung. Und jetzt erwarten sie allen Ernstes, das diejenigen, die keinerlei Einfluss auf diese Entscheindung hatten (nämlich der Rest Europas, bzw. der EU), die Nachteile dieser Entscheidung in Kauf nehmen und den Briten dann noch "nette Abschiedsgeschenke" machen?
Ich kann da nur verwundert mit dem Kopf schütteln und hoffen, dass die EU stark bleibt und keine weiteren Zugeständisse mehr macht.

EU Versagen

Die Bevölkerung hat erkannt, und UK als erstes, dass die EU nur noch Gesetze erlässt die Firmen nützen, alles Lobbyismus und Korruption. Alles weit weg von dem einfachen Grundgedanken. Die Angstmache in den Medien in UK, weil die Reichen Angst haben die Gelddruckmaschine EU könnte sich für sie schliessen hat Level erreicht die über jede Propaganda hinausgehen. Das schlimme ist, anstatt sich zu reformieren hat die EU bisher alles gemacht um ihr bösartiges Gesicht zu zeigen, und die Menschen die wollen, dass UK in der EU bleibt hetzen, weil sie am liebsten selber gerne gehen würden, oder noch nicht gemerkt haben, dass die EU eine Oligarchie der Reichen ist.

Wieder ein brexit thema? So

Wieder ein brexit thema? So viele Neuigkeiten gibt es nun auch wieder nicht.

@wenigfahrer

Das VK hat einen Austrittsantrag gestellt.
Niemand, wirklich niemand hindert das VK die EU am 29.03.19 zu verlassen.
Selbstverständlich nur zu den vereinbarten Bedingungen oder eben als „Hard Brexit“.
Die EU ist mit Nichten an einem Misserfolg des Brexit interessiert.
Nehmen auch Sie das mal abschließend zur Kenntnis, oder glauben Sie, die EU muss den Briten in irgendeiner Weise kostenlos Leistungen anbieten für die andere Staaten wie Norwegen oder Schweiz zahlen und Bedingungen erfüllen müssen ?
Aber wenn der Brexit kein Erfolg wird haben die Befürworter schon einen Schuldigen ausgemacht ...gell.

re Sparer: Diplomatie

„warum muss, wenn die Briten mit dem vom eigenen Unterhändler ausgehandelten Vertrag nicht zurechtkommen, die EU noch einmal "etwas anbieten" ? Warum noch mal ein "Bonbon in der Tüte" ?“

Es ist das Fundament von Diplomatie, immer noch ein „Bonbon in der Tüte“ zu haben. Dies gilt immer für beide Seiten und führt dazu, dass „lange“ Verhandlungen nicht nur nicht per se negativ sind, sondern dass sie ausgehend von zwei ursprünglich konträren Ausgangspunkten zu etwas „Neuem“, eben einer dritten Lösung kommen.

Diese Erkenntnis des gegenseitigen Nutzens von auf den ersten Blick unterschiedlichen Interessen ist der tiefere Grund für die multilaterale Ausrichtung der westlichen Welt in der jüngsten Geschichte.

Aktuell herausgefordert durch die Politiker der „Stärke“, unsere „Deal-Maker“.

„Ist die EU ein Gemischtwarenladen, bei dem sich jeder die besten und schönsten "Bonbons" aussuchen darf?“
Natürlich, aber sie müssen natürlich auch den angemessenen Preis hierfür zu zahlen bereit sein.

Einer der Foristen

hier hatte eine grandiose Eingebung.

May war ursprünglich remain, daher fährt sie jetzt denn Brexit so konsequent an die Wand, dass eine 2. Abstimmung zwingen notwendig wird, die dann wohl mit remain ausgeht.

Sieht man sich an wie teils unbeholfen sie reagiert, agiert und vor allem regiert...
Scheit diese Theorie alles andere als abwegig.

Ich wünschte nur die einzelnen EU-Regierungen würde endlich aufhören, ihr eigenes Unvermögen auf die EU zu schieben.

Denn diese Verhalten wird das großartige Projekt EU auf kurz oder lang lahmlegen und spielt den Populisten in die Hände.

Fangt doch mal an so zu regieren als wäre folgendes euer Ziel:
Eingehen in die Geschichte als die glorreiche Gruppe von Politikern, die die Einigkeit und den nachhaltigen Frieden nach Europa brachten.

Wäre das nichts?
Ruhm über Jahrhunderte hinweg wäre garantiert.

Wenn ihr nämlich weiter macht wie bisher, wird das Urteil sein: die die westliche Welt zerstörten.

re wenigfahrer

" das mit dem Schaden für die Wirtschaft und alles drumherum wird schlimmer dargestellt als es kommen wird."

Haben Sie denn faktenfeste Argumente oder ist das beliebiges Bauchgefühl?

Es wird schlimmer dargestellt als es kommen wird - sagte der Mann, der vom Hochhaus sprang. Vor dem Aufprall.

re wikreuz

"Ich verstehe hier die EU nicht. Eine Grenze zwischen Nordirland - also Großbritannien und Irland zu verhindern ist doch ausschließlich im Interesse von England. Die Unruhen, die mit einer solchen Grenze ausgelöst werden können betreffen doch nur Nordirland, nicht aber die Republik Irland. Folglich soll doch England seinen Willen auf eine scharfe Zollgrenze erhalten."

Da ist aber mal wirklich alles falsch, was falsch sein kann.

um 09:05 von Karl Klammer

"Am 1.4.2019 Uhr ist England raus."

Hat es denn immer noch niemand kapiert? Das ganze ist ein Aprilscherz!

Bereits nach dem damaligen Referendum war absehbar, dass der vom Volk gewählte BREXIT von verschiedenen Seiten unerwünscht ist und deshalb "gesichtswahrend" wieder rückgängig gemacht werden muss!

Dass die britische Variante des "Gesicht wahren" eher an eine Story aus Monty Python erinnert, sei dem britischen Humor geschuldet.

Macht den Brieten nur

Macht den Brieten nur weiterhin EU-Geschenke, das ist der beste Weg die EU zu sprengen und Verdrossenheit der anderen Bürger zu fördern. Ich habe noch nie begriffen warum wir für GB zahlen sollen. Werft die Brieten am 15. März raus und gut ist ,aber bitte ohne irgend einen Deal.

09:54 von Klauserich

EU braucht klare Regeln ohne "Spielräume"!

Auch wenn der BREXIT aus EU-Sicht unschön ist, muss man mit allen Konsequenzen durchziehen. Sonst macht in der EU Jeder was er will. Interpretationsspielräume sind das letzte was wir brauchen denn sie machen aus dem BREXIT eine unendliche Geschichte mit der sich die Parlamente EU+GB viel zu lange beschäftigen müssen. Also harter BREXIT auch wenn wir alle unser Fett wegbekommen. Die EU hat es auch nicht anders verdient!
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Aber muss ein ehemaliges EU-Land stärker bestraft werden, als bisherige Abkommen mit nicht EU-Ländern ausgehandelt wurden?

re sparer: Solidargemeinschaft

>>wenn man den Briten sagt, "Bitte bleibt in der EU", wird man Zugeständnisse ohne Ende machen müssen. Genau der falsche Weg in einer Solidargemeinschaft, in der gerade die Stärkeren mehr zu leisten bereit sein müssen. Und das Selbverständnis der Briten ist sicherlich, dass sie sich zu den Stärkeren zählen.<<

Gerade eine Solidargemeinschaft besteht aus laufenden „Zugeständnissen“. Und zwar von allen Seiten. Gerade hierdurch fängt eine Solidargemeinschaft an zu leben und sich zu entwickeln. Je mehr Zugeständnisse, desto dynamischer die Entwicklung. Weil jedes „Zugeständnis“ vor allem eben eine Änderung bedeutet.
Weil aber Änderungen immer auch auf Widerstände stoßen, muss zu deren Durchsetzung immer ein übergeordnetes Ziel existieren. In diesem Fall eben die Solidargemeinschaft EU, in der jedes Land das Gefühl haben muss, wichtig zu sein.
Das ist in der „großen“ Politik nicht anders als in unserem „kleinen“, privaten Leben.

Deshalb: Ohne Kommunikation kein Leben!

Soll solange abgestimmt werden, bis das Ergebnis stimmt? Aber auch wenn ein zweites Referendum anders ausfallen sollte, werden viele Abstimmenden sich weiterhin für einen Austritt aus der EU aussprechen. Dann sind diese die Gelackmeierten. Soll dann erneut abgestimmt werden? Und was geschieht, wenn ein zweites Referendum wie das erste ausgeht?....

Die Forderungen nach einem weiteren Referendum zeugen von einem, vorsichtig formuliert, eigenartigen Demokratieverständnis.

Mir gefallen auch nicht immer die Wahlergebnisse bei uns. Und wie mir wird es, so vermute ich, vielen ergehen. Aber niemand wird auf die Idee kommen und einen erneuten Wahlgang verlangen.

Nur zur Klarstellung: Mir wäre es sehr recht, wenn das Vereinigte Königreich EU-Mitglied bliebe. Ich akzeptiere und respektiere aber, daß sich eine Mehrheit für einen EU-Austritt entschieden hat.

@SirBananaPie - 09:11

"Ich hätte die auch wiedergewählt um sie weiter zappeln zu lassen."

Der Fairness halber sei Ihnen gesagt, dass man da die Falsche zappeln lässt.

Die Maulhelden Nigel Farage und der wuschige Boris Johnson müssten hier mal zeigen, wie toll sie GB mit den Problemen nach dem angezettelten Ausstieg nach vorne bringen wollen.

Man lässt Theresa May die Kastanien aus dem Feuer holen und übergießt sie noch mit Spott - was für eine politische Schmierenkomödie. Während andere lästern oder hingeschmissen hätten, stellt sich Theresa der Verantwortung für ihr Land.

Für mich hat die Frau mehr Eier als diese nörgelnden Waschlappen.

@ 09:59 von JohnMadison

"Die Bevölkerung hat erkannt, und UK als erstes, dass die EU nur noch Gesetze erlässt die Firmen nützen, alles Lobbyismus und Korruption." Die EU führt damit wenn überhaupt nur britische Gesetzgebungstraditionen fort. Meinen Sie ernsthaft, der britische Gesetzgeber würde auf einmal sein Herz für die einfachen Leute entdecken? Wer steckt denn hinter der Brexit-Kampagne? Das ganze dicke Geld (nicht die Wirtschaftsunternehmen, denen geht es an den Kragen), was sich so in England niedergelassen hat. Man möchte endlich wieder fröhliche kapitalistische Urstände feiern können, Handel ohne Rücksicht, Finanzinstitute mit weltweiten Ambitionen ohne Kontrolle, Arbeitnehmer ohne Rechte und soziale Absicherung.

Mir fällt spontan.....

die biblische Legende vom "babylomischen Turm" ein und ich frage mich, welchen Wert ein Vertrag hat, der Raum für "Klarstellungen" bietet bzw. "Klarstellungen" nötig hat? Anscheinend versteht jeder, das, was er will? Sind die Juristen nicht im Stande einen Vertragstext zu fabrizieren, der nicht wie ein Kaugummi gedehnt werden kann?

um 09:06 von Tinus

"Warum also kein zweites Votum im Inselstaat? Jetzt weiß jeder, die an die Urne geht, was Sie/ihn real erwartet, wenn er/sie mit Yes oder No abstimmt."

Warum keine zweite Bundestagswahl 2017? Jetzt weiß jeder, die an die Urne geht, was Sie/ihn real erwartet, wenn er/sie für die CDU abstimmt.

Oder:

Hätte die Bevölkerung gewusst, dass Frau Merkel wieder Bundeskanzlerin wird, wären die Nichtwähler auch zur Wahl gegangen und hätten für die Tierschützer-Partei ihre Stimme abgegeben. Jetzt fühlen Sie viele Tiere (eventuell auch Bürger) um ihre Zukunft betrogen.

@ 09:18 von Wikreuz

Die Republik Irland hat intensive Handelsbeziehungen zu Nordirland, die durch eine Zollgrenze zum Erliegen kämen. Und auch die Republik Irland müsste die Grenze sichern, wenn es eine echte EU-Außengrenze werden würde - und dafür gibt es bei dieser wahrhaft "grünen" Grenze derzeit überhaupt keine Infrastruktur. Die Kosten müsste die Republik Irland tragen. Abgesehen davon handelt es sich um dasselbe Volk mit engen verwandtschaftlichen Beziehungen. Da macht man sich schon über das Schicksal seiner Brüder auf der anderen Seite der Grenze Gedanken, wie wir damals bzgl. der DDR auch.

Die entscheidenden Vorteile der EU nicht vergessen...

Grundsätzlich empfinde ich es als sehr bedauerlich, dass sich GB dazu entschieden hat, die EU zu verlassen.

Bei allem Ärger und Kritik an der EU, darf man nicht vergessen, dass gerade die Einigung und Zusammenarbeit der europäischen Nationen in diesem Gebilde einen entscheidenden Anteil daran hat, dass wir seit über 70 Jahren in Frieden leben dürfen. Diese Errungenschaft sollten wir, bei allem Verständnis für die nationalen Gefühle, nicht über Bord werfen. Auch allein schon aus diesem Grund wäre ich froh, wenn es sich das britische Volk nochmals überlegen würde und ggf. doch für einen Verbleib in der EU entscheiden würde.

Auch wenn GB die EU am 29.03.19 tatsächlich verlassen sollte, muss im Anschluss daran das Bestreben einer engen Zusammenarbeit bleiben. Dies sind wir den Gründungsvätern der EU einfach schuldig. Das friedliche Zusammenleben der Völker Europas muss weiterhin in unser Aller Interesse liegen.

@JohnMadison - EU Versagen

Nicht die EU hat von GB verlangt diese zu verlassen.
Es waren die Rechtspopulisten
welche die Bevölkerung belogen hatten !

Selbst die Englische Bevölkerung erkennt
mittlerweile das dieses Vote falsch war !
England ohne EU verliert
Über 50% ihres Exportes welche jetzt in die EU gehen müssen versteuert werden
ebenso der Import von Lebensmitteln etc.

Selbst in Italien gehen der Rechtspoulisten
zurück und stimmen der Sparhaushalt zu.
Le Pen´s gelb Westen werden jetzt dank des harten Brexits schmerzhaft lernen,
wieviel Arbeitsplätze jetzt in Frankreich zur disposition stehen

re JohnMadison: So einfach!?

„Die Bevölkerung hat erkannt, und UK als erstes, dass die EU nur noch Gesetze erlässt die Firmen nützen, alles Lobbyismus und Korruption.“

Sie haben ein sehr interessantes Gesellschaftsbild. Da gibt es also die „Bevölkerung“, die für ein ganzes „Land“ denkt und spricht.
Das Problem bei einem solchen zentrierten Gesellschaftsbild ist, dass dann „ein“ Land auch logisch zwangsläufig für „eine“ Bevölkerung spricht. Und da ist dann eben für Vielfalt und Diskussion und Entwicklung kein Platz mehr. Weil ja eh „alles klar“ ist. Beste Basis für alle autokratischen Denkmuster dieser Welt, die zu ihren Herrschaften keine Alternative sehen und zulassen und sich darin als Vertreter eines „Volkswillens“ verstehen und sich entsprechend aufführen.

Genauso traten die Brexiter auf und genau so agieren deren Unterstützer. Auch die aus dem Ausland.

@Wikreuz:

Ich verstehe hier die EU nicht. Eine Grenze zwischen Nordirland - also Großbritannien und Irland zu verhindern ist doch ausschließlich im Interesse von England. Die Unruhen, die mit einer solchen Grenze ausgelöst werden können betreffen doch nur Nordirland, nicht aber die Republik Irland. Folglich soll doch England seinen Willen auf eine scharfe Zollgrenze erhalten.

Eine "harte" Grenze zwischen Irland und Nordirland kann auch nicht im Interesse des - weiterhin - EU-Mitgliedes Irland sein. Die Beziehungen auf der irischen Insel sind einfach zu stark verflochten, als das diese sich mit einer harten Grenze lösen ließen. Eine solche bringt für GB sicherlich auf den ersten Blick die Gefahr des Wiederauflebens der Unruhen in Nordirland. Aber auch für die Iren hätte eine harte Grenze erhebliche wirtschaftliche Nachteile. Viele Iren arbeiten in Nordirland und umgekehrt. Auch für die Belange des täglichen Lebens sind Überquerungen der Grenze fast unumgänglich.

Die Engländer können ja

Die Engländer können ja erstmal machen, was sie wollen. Entscheidend ist, ob die EU den Hintern in der Hose hat und am 01.04.2019 GB nicht mehr in der EU ist.
Ich habe die Befürchtung, dass GB bis zu dem Zeitpunkt keine Lösung hat, aber die EU die Hängepartie weiter ermöglicht, weil man GB den harten Brexit nicht zumuten möchte und insgeheim doch die Hoffnung hat, wenn man GB ausreichend Zeit gibt, dass die den Brexit irgendwie verhindern.
GB wird die Zeit davon laufen und bis zum 29.03.2019 werden die überhaupt nix mehr regeln, dann zeigt sich, ob die EU ein zahnloser Tiger ist und das "rumgeeiere" weitergeht oder ob die EU auch zu drastischen Schritten in der Lage ist.

Rule, Britannia!

Rule, Britannia! Britannia rule the waves;
Britons never will be slaves.
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So ist die Denke auf der Insel.
Alle anderen haben sich unterzuordnen.
Und Boris Johnson ist der Viceroi of Europe.

Aber diese Zeiten sind vorbei.

die grünen sind die schlimmsten

@"Kritik muss sich May nicht mehr nur in der Heimat anhören. Auch die grüne EU-Politikerin Terry Reintke"
wenn man so etwas liest und wenn man weis das nur durche die grünen viele probleme in deutschland entstanden sind, wie hohe enrgiepreise durch angebliche saubere energie, imigrations usw . dann kann man verstehen warum viel nach rechts wählen.
nicht may hat versagt sondern eu und grüne die nur andere als abschreckung benutzen um ihre eigenen fehler und unfähigkeit zu vetuschen. vor der zukunft mit diesen graut es mir am aller meissten, den exact diese beiden sind keine ware demokraten sondern nicht besser als diktatoren die alle mundtot machen und andere freie konstruktive meinungen nicht tollerieren und immer dagegen ankämpfen. ein bravo für may die nicht alles hingeschmissen hat und für ihre sache kämpft und für die eigenständigkeit englands. aber diese ewigen besserwisser gehen mir auf die nerven, vor allem da diese auch sehr gut finanziell abgesichert sind.

"Misstrauen gegenüber der EU aufgreifen"

Zitat: ""Wir müssen das in England weit verbreitete Misstrauen gegenüber der EU aufgreifen", rät beispielsweise einer der erfahrensten Europapolitiker, der CDU-Abgeordnete Elmar Brok"

Na, sieh mal einer an!

Wann also wird Hr. Brok ernsthaft über die Kritik an dem EU-Zentralismus, am gescheiterten Euro, der mit Billionen Euro "gerettet" werden muss, um überhaupt künstlich am Leben gehalten zu werden, wann über die fehlende demokratische Legitimation, Subsidiarität, Eigenverantwortung, Demokratie und Freiheit der und in der EU nachdenken und vorallem einmal überzeugende, fundamentale Reformvorschläge vorlegen, die den Namen auch wert sind?

Das hätte Hr. Brok schon seit Jahren machen können.

Ein Lerneffekt ist jedoch bei all den Broks, Junckers, Schäubles, Merkels und wie sie alle heißen nicht eingetreten.

Kein Wunder, dass die Briten bei solch einem halsstarren, inflexiblen und reformunfähigen Verein mehr dabei sein wollen!

Die Ursachen für den Brexit ignoriert man weiterhin!

Eine eine vollständige EU ist nur mit Großbritannien möglich ist. Ich bin daher der Überzeugung, dass der Brexit nur mit einem neuen Angebot der EU an Großbritannien, einem „New Deal for Britain“, verhindert werden kann.

Ohne die fundamentalen Fehler, die im EU-Zentralismus und in der Tatsache, dass zu häufig die im Vertrag von Lissabon festgelegten Prinzipien wie Subsidiarität und Eigenverantwortung außer Acht gelassen wurden, zu verorten sind, wäre es nie zum Brexit gekommen.

Eine EU hat ohne GB sowieso keinen Bestand. GB ist eines der wenigen EU-Länder mit gesumden, pragmatischen Menschenverstand.

Den Prinzipien Subsidiarität, Eigenverantwortung, Freiheit und Wettbewerb, die man seit Jahren verletzt, müssen endlich wieder Rechnung getragen werden. Dieser Geist - der Geist eines Europas der Vaterländer - muss sich in einem "New Deal for Britain" wiederfinden.

Dann klappt es auch mit einem Exit vom Brexit!

Gegen eine Zollunion und gemeinsamen Markt spricht gar nichts!

Zitat: "Dabei geht es darum, dass Großbritannien wegen der ungeklärten Nordirland-Problematik nach 2021 nicht automatisch eine Zollunion mit der EU haben wird. Kritiker des Brexit-Abkommens befürchten, dass diese sogenannte Backstop-Lösung auch verhindern würde, dass Großbritannien nach dem EU-Austritt eigene Freihandelsverträge abschließen kann."

Gegen eine Zollunion und gemeinsamen Markt spricht gar nichts! Dagegen hat kein vernünftiger Mensch etwas!

Warum wird hier immer suggeriert, dass man eine EU dazu bräuchte, um den gemeinsamen europäischen Markt aufrechtzuhalten und Handeln mit unseren europäischen Freunden zu treiben?

Umgekehrt wird ein Schuh daraus: die EU ist die einzige Freihandelszone der Welt, die mit einer gemeinsamen Regierung, politischen Integration und gemeinsamen Währung einhergeht!

Den sozialistischen EU-Zentralismus braucht kein Mensch, außer vielleicht den Bürokraten in Brüssel, den es um Macht und Posten geht!

Mehr denn je brauchen wir die pragmatischen, liberalen Briten!

Mehr denn je brauchen die EU-Gremien die pragmatische britische Stimme als Gegengewicht gegen die Befürworter der Zentralisierung, Sozialisierung und Harmonisierung.

Es ist erst der EU-Zentralisierung, Sozialisierung und Harmonisierung gewesen, die Eigenverantwortung, Subsidiarität, Freiheit und Demokratie auf nationaler und regionaler Ebene schwächten und damit die Briten erst dazu veranlassten, die EU zu verlassen.

Die billionteure Euro-"Rettung", die heute vom EuGH - gegen bestehender Verträge (Art. 123 AEUV) auch noch für rechtens erklärt wurde, ist eine Paradebeispiel für die Katastrophe und Verwürfnissen, zu denen der EU-Zentralismus und - Sozialismus führen.

Lernt man denn nie aus den Fehlern der Vergangenheit?!

Maas: kein Spielraum für Änderungen

Zitat: "Auch Bundesaußenminister Heiko Maas sieht keinen Spielraum für Änderungen am Brexit-Vertrag zwischen Großbritannien und der EU."

Bei Politikern wie Hrn. Maas kann man sich dann "bedanken", dass Tausende Mitarbeiter wahlweise in der deutschen Automobilindustrie, die - netto - 1 Mio. Autos nach GB exportiert, pro Jahr, oder in der frz. Weinindustrie, die unzählige Flaschen Wein nach GB exportieren.

Politiker wie Hr. Maas nehmen europäischen Staaten und den europäischen Binnenmarkt in Geiselhaft, um über den Zugang zumselbigen politische Zugeständnisse zu erpressen. Fast wie ein Schutzgelderpresser. Mehr nicht!

So ganz langsam verstehe ich den Sinn der Sache

nicht mehr. "Noch ein Bonbon in der Tüte", was soll das?

Das UK (oder zumindest die Brexiters) will aus der EU-Diktatur (deren Vorstellung) raus. "We want the control back" ist der Schlachtruf! Selbst PM May stimmte vor dem Referendum (keine Volksabstimmung sondern ein Meinungsbefragung) darin ein, wegen der Arbeitnehmer-Freizügigkeit (ihre eigene Aussage) in der EU, die sie für falsch hielt, da das UK nicht bestimmen durfte, wer reinkommt und wer nicht.

So langsam wünsche ich mir, dass das UK mit dem "No Deal Brexit" aus der EU aussteigt.

Den dann betroffenen jungen GB-Bürgern würde ich empfehlen in den letzten Tagen der Reisefreiheit vor dem 29.03. aufs europäische Festland zu wechseln und sich die Katastrophe von draußen anzusehen.
Wenn dann auch noch die Arbeitnehmer aus der EU das UK verlassen, haben die Brexiters und die Verfechter von "das Referendum ist als Volkswille für alle Ewigkeit sakrosankt" gewonnen und der Niedergang sowie der Bürgerkrieg in NI kann Fahrt aufnehmen.

@10:20 von Teaches voice

Und genau da liegt der Hase im Pfeffer. So gut wie kein EU-Mitglied will den angemessenen Preis für seine erhaltenen die Bonbons zahlen. ..da machen die Briten keine Ausnahme.
Und Diplomatie ist auch nicht immer die Lösung, vor allem wenn vorher schon fast 2 Jahre die Diplomatie bis zum Exzess zelebriert wurde.

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