Kommentare

"Radikalisiert"

Zitat: "Der Schütze sei seit "mehreren Jahren" radikalisiert gewesen, sagte Innenminister Castaner"

Das Wort "radikalisiert" gibt lediglich die Intensität an, mit welcher jemand einer bestimmten Ideologie angehört.

In oder durch WAS genau wurde der Täter "radikalisiert"?

"Mutmaßlicher Terrorverdacht" ?

Dieser erneuten Blamage für Rechtssystem und staatliche Organe kann man nur noch mit Zynismus begegnen.
Und die hilflosen Reaktionen der Politiker steigern die Wut des Volkes weiter.

was man weiß

"polizeibekannt".
.
eine Sache die ich so langsam als unerträglich empfinde

Blamage fürs Rechtssystem?

So eine populistische Phrase kann ich in keiner Weise nachvollziehen. Ein Verbrecher entzieht sich der Festnahme und schießt dann um sich. Dagegen ist kein Rechtssystem der Welt gefeit.
Welche Reaktion eines Politikers hilfreich sein soll, ist mir auch ein Rätsel.

Und ob ein Volk wegen eines Gewaltverbrechens wütend ist, ist wohl mehr als fraglich, die Franzosen haben andere Sorgen.

Gewaltverbrechen werden tagtäglich begangen, da braucht es keine populistischen Parolen, oder man sperrt alle Bürger vorsorglich weg!

um 08:18 von Papafix

""Mutmaßlicher Terrorverdacht" ? Dieser erneuten Blamage für Rechtssystem und staatliche Organe kann man nur noch mit Zynismus begegnen. Und die hilflosen Reaktionen der Politiker steigern die Wut des Volkes weiter." - Absolute Sicherheit gibt es nur in einem Polizeistaat. Vielleicht noch nicht einmal dort.

Ein bedauerlicher Einzelfall.

Ein bedauerlicher Einzelfall. Der immer wieder vorkommen kann. Außer präventiv alle Leute in Schutzhaft zu nehmen, wird nichts helfen. Einen Franzosen kann man nun mal nicht aus Frankreich abschieben. Was also tun?

"eine Sache die ich so langsam als unerträglich empfinde"

Warum finden Sie das unerträglich. Man wird nicht alle kriminellen egal ob Islamist, Neonazi oder Linksradikaler profilaktisch lebenslang wegschließen können. Das bekommen auch China oder Russland nicht hin, mit deutlich weniger rechtsstaatlichen Strukturen.

@ superschlau

"Polizeibekannte" kann man sehr wohl in Gewahrsam nehmen.

Bitte keine Fake News verbreiten, dass man nichts machen könnte.

@8:39 Einfach Unglaublich

Sie können dann sicherlich die rechtliche Grundlage für dieses Gewahrsam nennen, oder? Falls nicht (wovon ich ausgehe), gilt Ihr letzter Satz für Sie selbst: Bitte keine Fake-News verbreiten.

um 08:39 von Einfach Unglaublich

"@ superschlau
"Polizeibekannte" kann man sehr wohl in Gewahrsam nehmen. Bitte keine Fake News verbreiten, dass man nichts machen könnte."
.
Alle Diebe lebenslang wegsperren? Ernsthaft??

@08:18 Papafix

Diese Tat steigert nicht die "Wut des Volkes", wie Sie behaupten, sondern Trauer und Mitgefühl. Das ist angemessen.

Weihnachtsmarkt vorsorglich schließen?

Der Straßburger Weihnachtsmarkt war fraglos gestern nach einer vergeblichen morgendlichen Razzia DAS mutmaßliche Angriffsziel.
Ich wundere mich über die Gedankenlosigkeit und Fahrlässigkeit der Sicherheitskräfte in Frankreich. Ein Intensivtäter, ja ein mutmaßlicher islamistischer Terrorist, der erfährt, dass seine Bude während seiner Abwesenheit samt Handgranaten hops genommen wurde, hat doch nur noch eine Chance, einen ultimativen Angriff zu starten. Und was ist in den Kreisen der Klassiker: Weihnachtsmärkte. Der Polizeipräfekt hätte den Straßburger Markt bis zum Aufgreifen des Verdächtigen schließen lassen müssen! Hoffentlich denkt in Deutschland die Polizei in ähnlichen Situationen mit.

einfach unglaublich

So, es gibt Regelungen für sowas? Da bin ich anders informiert. Es häufen sich die bedauerlichen Einzelfälle, dennoch redet keiner von gestiegenen Straftaten. Alles nur Einzelfälle, gegen die man nie etwas machen konnte oder kann. Sie wissen, wovon ich rede.

Anmerkung der Redaktion

Die Meldung wurde um 08:59 Uhr aktualisiert:

Bei dem Mann soll es sich um einen 29-Jährigen handeln, der aus Straßburg stammt. Wie ARD-Terrorismusexperte Michael Götschenberg aus Sicherheitskreisen erfuhr, ist Chérif Ch. französischer Staatsbürger mit algerischen Wurzeln.

8.50 andererseits

Die Wut des Volkes steigert sich nicht , aber vielleicht Trauer und das Wahlverhalten .

@anderseits

Ich verstehe auch nicht, wie manche drauf kommen gleich für das ganze Volk zu schreiben/denken. Ansonsten verurteile ich diesen Terrorakt zu tiefst. Mit dem Islam den ich gelehrt bekommen habe, ist sowas nicht vereinbar.

Man kann aber etwas dagagen

Man kann aber etwas dagagen tun, dass sich Menschen radikalisieren. Dazu müsste man aber Probleme schonungslos benennen und hier sehe ich nicht den Willen seitens der Politik.

@Koblenz

Und wie soll das Wahlverhalten was ändern genau? Info der Redaktion gelesen? Ein französischer Staatsbürger war das.
@Bote
Komischerweise kamen solche Fragen bei Nachrichten über Charlottesville nie von Ihnen. Warum nicht?

@ Stefan T

>>> Absolute Sicherheit gibt es nur in einem Polizeistaat. <<<
.
Niemand spricht von absoluter Sicherheit. Doch wenn man vermehrt liest, dass die Attentäter polizeibekannt waren, darf man schon mal die Justiz kritisieren.

@ Superschlau

Ihre fatalistischen Überzeugungen (Man kann eh nichts machen) teile ich nicht.

Lassen Sie daher bitte solche absonderlichen Aussagen wie "Sie wissen ...". Das ist schlechter Klamauk eines übergriffigen Diskurses.

Wie ich eben in den Nachrichten

gehört habe, ist der Tatverdächtige bereits in Deutschland und in Frankreich rechtskräftig verurteilt worden und hat seine jeweiligen Strafen verbüßt.

Deshalb sei nichts mehr mit Wegsperren gewesen.

Das französische Strafrecht kenne ich nicht, muss also der Verlautbarung glauben schenken.

Also erstmal...

...meine Gedanken und Mitleid an die Opfer und Angehörigen.

Zeitens:
Danke an die Polizisten/Soldaten die auf Streife wohl
noch Schlimmeres verhindern konnten.

Laut jetzigem Stand war der Täter ja wohl versucht zum
Weihnachtsmarkt vorzudringen, wurde jedoch in mindestens
einen, wahrscheinlich zwei Schusswechsel mit Sicherheitskräften verwickelt.
Anscheinend wurde er dabei selbst verwundet und floh in einem gestohlenen Taxi.

Bedenklich einmal mehr die Beschreibungen die sich täglich immer wieder neu in Taten einreihen, jedoch
nicht ernst genommen werden.
Polizeibekannt, Schwerkriminell, Gewalttaten, Ex-Sträfling,
Migrationshintergrund und...
...auch wenn es im Artikel nicht ausgesprochen wird wohl
eindeutig mit dem Hintergrund Islam.
In anderen Nachrichtenportalen wird dies übrigens direkt angesprochen.

Ich hoffe die Vertreter von Islam-Konferenz und Co demonstrieren gegen die Tat, sammeln Spenden und
kümmern sich um die Hinterbliebenen.
So viel Empathie und Abgrenzung muss sein.

2018 um 08:31 von sasch

So eine populistische Phrase kann ich in keiner Weise nachvollziehen. Ein Verbrecher entzieht sich der Festnahme und schießt dann um sich. Dagegen ist kein Rechtssystem der Welt gefeit.
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Ein Islamist, der Anschläge auf unschuldige Menschen ausführt, ist natürlich im weitesten Sinne ein Verbrecher, zu allererst ist er jedoch ein Terrorist, der auf Grund einer Ideologie handelt. Der Vorwurf an die Politik ist der inkonsequente Umgang mit dem sich immer weiter ausbreitenden radikalen Islam.

@ Hackonya2

>>> Mit dem Islam den ich gelehrt bekommen habe, ist sowas nicht vereinbar. <<<
.
Diesen Satz würden manche ihrer Glaubensbrüder schon als Blasphemie werten. In so manchen Gottesstaaten steht darauf die Todesstrafe, wie kürzlich der Fall in Pakistan.
Erkennen Sie das Problem, für mich als Kuffar?

@ 09:08 Koblenz

Die Hoffnung, dass sich das Wahlverhalten ändert, teile ich: Ich hoffe auch, dass die Kräfte gestärkt werden, die für Integration auch der zweiten und dritten Generation von Migrantinnen arbeiten, die Sozialpolitik stärken, aber auch schärfere Waffengesetze auf der Agenda haben, die Rüstungsindustrie deutlich restriktiver eindämmen und mehr investieren in Fluchtursachenbekämpfung im Sinne einer echten Friedenspolitik und solidarischen Weltwirtschaftspolitik.

Was bekannt ist

...das der Täter ein islamistischen Hintergrund hat,das er in DE und FR polizeibekannt ist und das er als Gefährder eingestuft war und ist.
Weiterhin ist bekannt das man das nicht verallgemeinern darf.
Ich habe keine weiteren Fragen!
Mein Mitgefühl gilt den Angehörigen der Opfer und den Verletzen-auch wenn das nur ein schwacher Trost ist-
Und noch etwas-mein Sohn sagte mir heute morgen auf dem Weg zur Schule,das er nicht auf den Weihnachtsmarkt möchte,da er Angst hat erschossen zu werden.
Soviel dazu

Unser Mitgefühl gehört den Opfern

Unser Mitgefühl gehört den Opfern.

@Hackonya2 um 09:14

@anderseits

Ich verstehe auch nicht, wie manche drauf kommen gleich für das ganze Volk zu schreiben/denken

Für manche Mitbürger ist das persönliche Empfinden und die Meinungs-Spiegelung in der Informations-Blase die Wahrheit, die vom ganzen "Volk" geteilt wird. Zu diesem "Volk" gehöre ich nicht.

P.S.: Danke für Ihren dritten Satz hinsichtlich des Islam. Leider gibt es in jeder Religion den Ansatz zur Radikalisierung.

09:14 von Hackonya2

"Mit dem Islam den ich gelehrt bekommen habe, ist sowas nicht vereinbar."

Dieser Terror hat auch nichts mit dem Islam zu tun! Jeder halbwegs gebildete Mensch weiss das! Entsprechend verbietet sich auch eine Pauschalverurteilung gegen Moslems! Zu solchen Mitteln greifen nur rechte Populisten!

Jedoch muss man einen Punkt deutlich kritisieren: die muslimischen Gemeinden grenzen sich immer noch nicht deutlich genug von Hasspredigern und deren Jünger ab! Das ist ein riesiges Problem, welchens natürlich durchaus zu Skepsis bei der restlichen Bevölkerung führt!

Das Thema Terror im Namen des Islam ist inzwischen so weit fortgeschritten, dass punktuelle Stellungnahmen von geistlichen Oberhäuptern nicht mehr ausreichen! Die Predigen gegen diesen Terror gehören auf die Tagesordnung und müssen dauerhaft präsent sein! Erst dann kann man hoffen, dass sich junge Menschen diesem Wahnsinn verweigern und mehr hinterfragen, wer diese Hassprediger eigentlich sind und was sie wirklich wollen!

Frankreich, 250 Menschen - bis jetzt.

"Frankreich wird seit Jahren von einer islamistischen Terrorserie getroffen. Dabei wurden bislang fast 250 Menschen aus dem Leben gerissen." (Qu: tagesschau.de)

- Das ist allerhöchst bedenkenswert und fast unglaublich! -

Am 12. Dezember 2018 um 08:48 von andererseits

"Sie können dann sicherlich die rechtliche Grundlage für dieses Gewahrsam nennen, oder?"
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Ich versuche es einfach mal.
Laut Nachrichten 6:00 Uhr Sender "Welt" ist der mutmaßliche Täter in Deutschland und Frankreich schon durch schwere Straftaten im Gefängnis gewesen.
Die ts berichtet hier von Eigentumsdelikte.
Ein 29 jähriger der mehrere schwere Straftaten auf dem Kerbholz hat, ist also auf freiem Fuß! Das Rechtssystem wenn überhaupt noch vorhanden, versagt auf der ganzen Linie.
Erklären Sie doch mal den Hinterbliebenen der Toten, warum dieser Schwerverbrecher frei in Frankreich weitere Straftaten verüben durfte.
Nein, ich will nicht jeden vorsorglich in Haft nehmen, auch will ich keinen Polizeistaat, aber Schwerverbrecher gehören über lange Zeit weggesperrt.

@ 09:38 von skydiver-sr

Sehr geehrter skydiver-sr,

Ihr Schlusswort sagt eigentlich alles - und sollte uns allen auch gemeinsam zu denken geben:

" ..Und noch etwas-mein Sohn sagte mir heute morgen auf dem Weg zur Schule,das er nicht auf den Weihnachtsmarkt möchte,da er Angst hat erschossen zu werden.
Soviel dazu".

>"Polizeibekannte" kann man

>"Polizeibekannte" kann man sehr wohl in Gewahrsam nehmen. Bitte keine Fake News verbreiten, dass man nichts machen könnte.<
Fake News ist hierbei, diese Behauptung, dass Polizeibekannte nicht in Gewahrsam genommen werden können, als Fake News zu bezeichnen. Denn Sie unterstellen mit >....kann man sehr in Gewahrsam nehmen ...<, dass das grundsätzlich geht. Das ist faktisch falsch, und das ist in einem Rechtsstaat wie dem unsrigen auch gut so. So ein weinig Rechtsverständnis wäre hilfsreich, bevor chauvinistische "Bauch"parolen rausgehauen werden.

Bisher ist bekannt, dass es

Bisher ist bekannt, dass es sich um einen 29jährigen Franzosen mit algerischem Migrationshintergrund handelt, der für verschiedene Straftaten in Frankreich wie in Deutschland (schwerer Diebstahl) seine Strafen verbüßt hatte. Nicht mehr und nicht weniger - es ist noch völlig unklar, was der Hintergrund dieser schrecklichen Tat ist. Vielleicht halten sich hier die Kommentierenden, die dieses Verbrechen vorschnell politisch ausschlachten wollen, zurück, bis mehr geklärt ist?

@ 09:38 von DB_EMD

Sie haben völlig recht.

Am 12. Dezember 2018 um 09:38 von DB_EMD

"Polizeibekannt bedeutet nichts anderes, als das die Person der Polizei bekannt ist! Basta! Auch Bürger, die regelmässig zu laute Musik hören, was zu Ruhestörung führt, welche die Polizei auflösen muss, gelten schonmal als polizeibekannt!"
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Polizeibekannt bedeutet das jemand als Straftäter verurteilt wurde.
Das Sie jetzt eine Ruhestörung mit einer Straftat vergleichen wollen, irritiert mich etwas.

@Einfach Unglaublich - Einfach alle festnehmen?!

08:39 von Einfach Unglaublich:
"'Polizeibekannte' kann man sehr wohl in Gewahrsam nehmen."

Die deutsche Polizei hat im letzten Jahr 5.761.984 Straftaten erfasst. In den Akten der Polizei werden sich also sehr viele "polizeibekannte" Personen finden.

Was auch immer Sie wünschen: Es braucht eine Rechtsgrundlage, die wirklich auf dem Recht und nicht auf Willkür basiert.

Und wieder kann man...

den Opfern nur sein Beileid und Mitgefühl aussprechen, mehr aber auch schon nicht! Jeder rational denkende Mensch weiß, daß man nicht alle Bürger mit nordafrikanischen Wurzeln einsperren kann und auch die ständig beschimpften Politiker sind in solchen Situationen machtlos. Wer würde sich nicht wünschen Morde jeder Art verhindern zu können? Das wird vermutlich auch in Zukunft nicht möglich sein, egal ob ideologisch oder religiös motiviert oder wegen einer Erkrankung oder einem Zustand, der einfach zur Krankheit erklärt wird. Ärgerlich sind nur manche Reaktionen, die ohne Rücksicht auf Emotionen jede Gewalttat leugnen oder verharmlosen und auch noch Anteilnahme heucheln.

@09:38 skydiver-sr

Was die Angst Ihres Sohnes betrifft, ist das für Sie wie für Millionen andere Mütter und Väter die anspruchsvolle Aufgabe, ihm einerseits Vertrauen in das Leben und die Menschen zu vermitteln und andererseits seine Ängste als etwas zum Menschsein dazugehöriges zu vermitteln und die Fähigkeit zu stärken, nein zu sagen, wo man etwas nicht möchte.

@Mischpoke West - Wiederholungstäter

09:23 von Mischpoke West:
"Niemand spricht von absoluter Sicherheit. Doch wenn man vermehrt liest, dass die Attentäter polizeibekannt waren, darf man schon mal die Justiz kritisieren."

Wie wahrscheinlich ist es wohl, dass eine Straftat a) von einem polizeibekannten Kriminellen oder b) von einem bisher gesetzestreuen Bürger begangen wird?

Eine erneute Straffälligkeit lässt sich nur mit drastischsten Maßnahmen verhindern, die es in einem Rechtsstaat meiner Meinung nach nie geben darf.

@Freiherr von Eggburg

Vielleicht hat das auch mit der tollen Kolonialzeit von Frankreich zu tun und damit das ein Sarkozy Libyen verwüstet hatte, nur um seine Schulden los zu werden. Ich sehe das natürlich nicht gerechtfertigt, leider trifft es meistens die Falschen. Wie sehr die Franzosen mit den Umständen sind, sah man nun seit einiger Zeit ziemlich genau.

@ Einfach Unglaublich um 08:39

Ihre Worte: ""Polizeibekannte" kann man sehr wohl in Gewahrsam nehmen."

Dazu haben sich bereits andere ausführlich geäußert.
Von mir deshalb nur die Fragen: Sind Sie der Meinung, dass man alle polizeibekannten Personen dauerhaft/lebenslänglich in Gewahrsam nehmen sollte? Wenn nicht, wen sollte man nach welchen Kriterien wie lange in Gewahrsam nehmen?
Für eine ausführliche Antwort wäre ich dankbar.

Keine Werbung für Terrorakte

Jeden Tag sterben in Deutschland und Frankreich rund 4000 Menschen. Warum werden aus dieser großen Anzahl die 3 (0,1%) durch Terror getöteten do hervorgehoben ??? Sind die heute durch Autos, Grippe, schlechter Versorgung in Heim Gestorbenen, keine Meldung wert ???

Es muss endlich Schluss sein mit der Werbung für islamistischen oder sonstigen Terror in den Medien. Auch die ARD wird zum propagandistischen Mittäter. Terror lohnt sich, er kommt sofort auf Seite 1.
Auch die AFDler die das Thema im Netz verbreiten machen sich zum propagandistischen Helfershelfer der Terroristen.
Schluss mit dieser Terrorpropaganda von rechts und links.

@09:52 tagesschlau2012

Die Abscheu über die Tat teile ich wie alle hier. Ihre rechtlichen Ausführungen sind leider falsch: Der Täter hat seine Strafen verbüßt, die in ordentlichen und unabhängigen Verfahren in Deutschland wie in Frankreich verhängt wurden; und danach war er auf freiem Fuß. Da hat kein Rechtssystem versagt.
Und den Angehörigen der Opfer kann und will ich gar nichts erklären. Denen stehe ich bei, vielleicht ziemlich wortlos, wenn ich Freund oder professioneller Helfer wäre. Ich weiß, wovon ich spreche.

@A. Konorza - Nachdenken!

08:52 von A. Konorza:
"Der Polizeipräfekt hätte den Straßburger Markt bis zum Aufgreifen des Verdächtigen schließen lassen müssen!"

Das hätte den Angreifer auch nicht davon abgehalten, in der Nähe des Weihnachtsmarktes auf Menschen zu schießen.

Was hätten Sie eigentlich geschrieben, wenn die Tat in einen beliebigen anderen Monat gefallen wäre? Wäre aus Weihnachtsmarkt dann "Innenstadt" geworden? Oder das Kaufhaus am Stadtrand, der Bahnhof, die Fußgängerzone, Tankstelle oder Bäckerei?

Man kann nicht jedes Mal das öffentliche Leben in Mitteleuropa anhalten, nur weil die Wohnung eines mutmaßlichen Islamist durchsucht wurde!

@ Einfach unglaublich

>>"Polizeibekannte" kann man sehr wohl in Gewahrsam nehmen.<<
Haben Sie gelesen, wie viele "Polizeibekannte" es in der sogenannten Akte S gibt? 10000, davon 5000 islamistischen Gruppierungen zuzuordnen? Abgesehen von der Tatsache, dass es mit keiner demokratischen Verfassung vereinbar ist, potentielle Kriminelle vor Begehung der Tat zu zu verhaften, dürfte dies an Platzmangel scheitern.

re tagesschlau2012

"Nein, ich will nicht jeden vorsorglich in Haft nehmen, auch will ich keinen Polizeistaat, aber Schwerverbrecher gehören über lange Zeit weggesperrt."

Und wie lange genau wollen Sie jeden Verbrecher wegsperren?

@tagesschlau2012 um 09:52

Die ts berichtet hier von Eigentumsdelikte.
Ein 29 jähriger der mehrere schwere Straftaten auf dem Kerbholz hat, ist also auf freiem Fuß! Das Rechtssystem wenn überhaupt noch vorhanden, versagt auf der ganzen Linie.

Wenn ich das richtig verstehe soll also jeder Dieb oder Schwarzfahrer, der zu einer Gefängnis-Strafe verurteilt wurde, anschließend in Sicherungsverwahrung. Oder sollte besser das Strafmaß für alle Delikte auf "lebenslänglich" (oder "Todesstrafe") abgeändert werden?

Was für ein Justiz-System und was für einen Staat wünschen sie sich?

Noch vor

5-7 Jahren wäre niemand auf die Idee gekommen Weihnachtsmärkte zu bewachen oder zu entscheiden einen Besuch zu vermeiden.
Ich war vor paar Tagen erst unserem in der nächsten Stadt gelegenen, Bekannte die dort Händler sind, sagen es ist nicht viel los und es wäre noch weniger als letztes Jahr.
Und das war vor dem Vorfall jetzt in Frankreich.
Es wird jedes Jahr schlimmer, und wir müssen wohl Alle gemeinsam mal eine Entscheidung treffen wie wir weiter Leben wollen.
An der Wahlurne scheint das nicht mehr zu funktionieren, was nun.

Mein Beileid den Franzosen.

re mischpoke west

"Niemand spricht von absoluter Sicherheit. Doch wenn man vermehrt liest, dass die Attentäter polizeibekannt waren, darf man schon mal die Justiz kritisieren"

Aber was genau wollen Sie an der Justz kritisieren? Dass die nicht willkürlich Vorbestrafte einsperrt?

09:52, tagesschlau2012

>>Die ts berichtet hier von Eigentumsdelikte.
Ein 29 jähriger der mehrere schwere Straftaten auf dem Kerbholz hat, ist also auf freiem Fuß! <<

Weil er seine Strafe abgesessen hatte.

>>Das Rechtssystem wenn überhaupt noch vorhanden, versagt auf der ganzen Linie.<<

Er wurde verurteilt, saß seine Strafe ab und wurde aus Deutschland ausgewiesen.

>>Erklären Sie doch mal den Hinterbliebenen der Toten, warum dieser Schwerverbrecher frei in Frankreich weitere Straftaten verüben durfte.<<

Weil er seine Strafe abgesessen hatte.

Polizeibekannt

Vorweg erst mal - mir wäre aus auch lieber, es gäbe keine Kriminellen und Terroristen. Aber das ist wohl ein naiver Traum. Also bleibt wohl nur, diese Typen möglichst wegzuschließen (Prävention lasse ich jetzt mal außen vor). Aber man kann Menschen nur einsperren, nachdem sie ein Verbrechen begangen haben. Und dann nur für einen Zeitraum, der der Straftat angemessen ist. Jeder Dieb, Schläger oder Dealer ist „polizeibekannt“. Und wenn er seine Strafe abgesessen hat, ist er wieder frei. Das ist in so einem Fall frustrierend, aber was ist die Alternative? Lebenslänglich für Alle wohl kaum.

Sicherheitskonzept

Ich möchte mich kurz zu dem vermeintlichen Sicherheitskonzept in Strasbourg äußern, dabei aber auf meine eigenen Erfahrungen vom vergangenen Freitag in Strasbourg berichten: Richtig ist, dass an quasi jeder Brücke, die auf die Grand Ile führt, strenge Personenkontrollen durchgeführt werden. Diese finde ich auch richtig und notwendig. Problematisch finde ich, dass diese mit einer Fahrt mit der Tram umgangen werden können. Zwar werden Haltestellen der Altstadt am Wochenende nicht bedient, unter der Woche ist das jedoch bislang nicht der Fall gewesen. Die Tram ist regelmäßig selbst bei hoher Taktung völlig überfüllt. Trotz potenzieller Videoüberwachung hatte ich mich schon gewundert, ob das innerhalb des Sicherheitskonzeptes berücksichtigt wurde. Schließlich ist in der Innenstadt während des Weihnachtsmarkts unter der Woche oftmals genauso viel los wie am Wochenende...

09:52 von tagesschlau2012

«Ein 29 jähriger der mehrere schwere Straftaten auf dem Kerbholz hat, ist also auf freiem Fuß! Das Rechtssystem wenn überhaupt noch vorhanden, versagt auf der ganzen Linie.»

Der Mann war wegen mehrerer Eigentumsdelikte und Körperverletzung in DEU und FRA in Haft. "Wie schwer" die waren, ist Spekulation.

Er wurde in beiden Ländern verurteilt, und kam nach verbüßter Haftzeit wieder frei. Wo ist da das Versagen, gar das Nicht-Vorhandensein des Rechtssystems?

«Nein, ich will nicht jeden vorsorglich in Haft nehmen, auch will ich keinen Polizeistaat, aber Schwerverbrecher gehören über lange Zeit weggesperrt.»

Hätte man in diesem Fall den Täter länger weggesperrt (was ich bei notorischen Wiederholungstätern in vielen Fällen auch für angemessen hielte), hätte er evtl. 5 (oder 10) Jahre länger eingesessen.

Alleine das hätte ihn nicht zu einem besseren, zukünftig weniger gefährlichen Menschen gemacht. Was den Wunsch nach "Nur-länger-Wegsperren-wäre-gut" auch wieder relativiert …

@skydiver-sr - Kindererziehung durch Angst?

09:38 von skydiver-sr:
"Und noch etwas-mein Sohn sagte mir heute morgen auf dem Weg zur Schule,das er nicht auf den Weihnachtsmarkt möchte,da er Angst hat erschossen zu werden."

Meine Kinder können ein unbeschwertes Leben genießen, da ich in deren Gegenwart keine Gefahren heraufbeschwören werde und ihnen helfe, die in den Nachrichten aufgeschnappten, aber weit entfernten Gefahren auch als solche einzuordnen.

Wer Freunde am Leben hat, schießt auf keine Menschen - das ist mein Beitrag zur Terrorprävention.

Anschlag in Straßburg:

Der Täter ist der Polizei entkommen, auf der Flucht, eventuell nach Deutschland! Wo bleiben die Fahndungsfotos?

08:35 von Superschlau

"" Ein bedauerlicher Einzelfall. Der immer wieder vorkommen kann. Außer präventiv alle Leute in Schutzhaft zu nehmen, wird nichts helfen. Einen Franzosen kann man nun mal nicht aus Frankreich abschieben. Was also tun?""
#
Die Vergangenheit hat uns aber gezeigt,das es sich nicht um einen Einzelfall handelt. Seine Wohnung in der sich auch Granaten befunden haben, hätte schon länger im Visier der Sicherheitskräfte stehen müssen.M.M.

Sicherheitskonzept

Ich möchte mich kurz zu dem vermeintlichen Sicherheitskonzept in Strasbourg äußern, dabei aber auf meine eigenen Erfahrungen vom vergangenen Freitag in Strasbourg berichten: Richtig ist, dass an quasi jeder Brücke, die auf die Grand Ile führt, strenge Personenkontrollen durchgeführt werden. Diese finde ich auch richtig und notwendig. Problematisch finde ich, dass diese mit einer Fahrt mit der Tram umgangen werden können. Zwar werden Haltestellen der Altstadt am Wochenende nicht bedient, unter der Woche ist das jedoch bislang nicht der Fall gewesen. Die Tram ist regelmäßig selbst bei hoher Taktung völlig überfüllt. Trotz potenzieller Videoüberwachung hatte ich mich schon gewundert, ob das innerhalb des Sicherheitskonzeptes berücksichtigt wurde. Schließlich ist in der Innenstadt während des Weihnachtsmarkts unter der Woche oftmals genauso viel los wie am Wochenende...

Begriff "polizeibekannt"

Bevor hier weiter mit diesem Begriff umhergeschmissen wird, sollte man einmal klarstellen, dass dieser schwammig ist und im Straf- wie im Zivilrecht keine Anwendung findet! Entsprechend kann sich dahinter alles mögliche befinden!

Vielleicht sollte die Tagesschau diesen Begriff zukünftig besser nicht mehr verwenden! Denn ob der Täter jetzt wirklich vorbestraft gewesen ist oder nicht, lässt sich alleine aus der "Polizeibekanntheit" nicht ableiten!

Islamistisch

Genau, das Wort "Islam" oder "islamistisch" taucht hier weder im Artikel noch im Video auf. Man sollte da doch die Dinge beim Namen nennen und nicht verschämt "radikalisiert" oder sowas schreiben. Rechtsradikale werden doch auch als Rechtsradikale und nicht als Personen die sich neulich irgendwie radikalisiert haben bezeichnet.

@Hackonya2

Bitte nicht nur die von Ihnen gewünschten Infos herausfiltern! Sie haben geflissentlich die algerischen Wurzeln unterschlagen!

@Gerald Muller

Rechtsradikale werden aber nicht Christ, christisch oder deutsch bzw. deutschistisch genannt, merken Sie einen Unterschied?

mich interessiert

mit was für einer Waffe der Täter geschossen hat. Warum liest man darüber nichts? Reden wir von Kriegswaffen wie im Fall Bataclan? Immerhin sollen ja auch Granaten in seiner Wohnung gefunden worden sein.

Am 12. Dezember 2018 um 09:54 von andererseits

"Bisher ist bekannt, dass es sich um einen 29jährigen Franzosen mit algerischem Migrationshintergrund handelt, der für verschiedene Straftaten in Frankreich wie in Deutschland (schwerer Diebstahl) seine Strafen verbüßt hatte. Nicht mehr und nicht weniger - es ist noch völlig unklar, was der Hintergrund dieser schrecklichen Tat ist. Vielleicht halten sich hier die Kommentierenden, die dieses Verbrechen vorschnell politisch ausschlachten wollen, zurück, bis mehr geklärt ist?"
#
#
Warum verharmlosen Sie diese Tat und den Täter?
Schon in der Nacht war bekannt, das der Täter schwere Verbrechen (nicht nur Diebstahl) verübt hat und die Polizei Ihn Gestern verhaften wollte wegen dem Verdacht des versuchten Mordes.
Reicht Ihnen das nicht?

von andererseits

>>...Vielleicht halten sich hier die Kommentierenden, die dieses Verbrechen vorschnell politisch ausschlachten wollen, zurück, bis mehr geklärt ist?<<
Wir warten am besten so lange, bis Gras über die Sache gewachsen ist.
Die einen werden politisch, die anderen bagatellisieren auf Teufel komm raus- der Berg unterm Teppich wird derweil immer größer.

RADIKALISIERT? EXTREMIST?

Weiß man denn schon etwas zu dem Motiv der Täter? Ob es zum Beispiel Buddhisten oder radikalisierte Umweltschützer waren?

Es sei ein Algerier, "als möglicher Extremist" auf der Gefährderliste geführt und sei "seit mehreren Jahren radikalisiert" gewesen.

Aus dem Text geht nicht hervor in welchem Kontext er radikalisiert worden ist.

von Hackonya2

>>... Mit dem Islam den ich gelehrt bekommen habe, ist sowas nicht vereinbar.<<
Die "Untaten", welche von Christen über all die Zeit begangen wurden, haben sicherlich auch nichts mit dem Christentum zu tun. (?)
Dennoch möchte ich nichts mit dieser Religion zu tun haben. Weder mit dem Christentum, noch mit dem Islam, noch mit sonstigen Religionen/Ideologien, egal, wie Menschen diese verkaufen wollen.

@10:57 von Hackonya2

Rechtsradikale berufen sich auch nicht auf's Christentum.
Merken Sie den Unterschied?

@ 10:57 von Hackonya2

"Rechtsradikale werden aber nicht Christ, christisch oder deutsch bzw. deutschistisch genannt, merken Sie einen Unterschied?"
.
Rechtsradikale sind nicht religiös verblendet. Deswegen reden wir auch nicht von gemäßigten Rechtsradikalen und radikalen Rechtsradikalen.
Im Christentum (sofern man überhaupt Christ ist) hat eine radikale Haltung, egal ob links oder rechts, nichts mit einer religiösen Haltung zu tun, da wir in einer säkularen Gesellschaft leben und es eine ganz klare Trennung von Religion und Staat gibt. Der Staat bestimmt das Leben und nicht die Religion.
Das ist im Islam anders.

Der Täter ist mehrfach vorbestraft,

der Polizei bekannt, mit Haftbefehl gesucht, steht auf der Gefährderliste und ist gewaltbereit und flüchtig.
Was muss noch passieren, dass endlich sein FOTO in allen Medien erscheint?!?
Müssen erst noch mehr Menschen sterben?
Allein in Deutschland werden mehr als 175.000 Menschen per Haftbefehl gesucht...!

hackonya

"Rechtsradikale werden aber nicht Christ, christisch oder deutsch bzw. deutschistisch genannt, merken Sie einen Unterschied?"
wie würden Si einen christlichen Attentäter nun nennen? Die deutschistischen nenne wir jedenfalls "nationalistisch" oder "faschistisch".
Und ein Knallkörper, der im Namen des Islam etwas macht, ist nun einmal ein Islamist.

10:25 von wenigfahrer

«Noch vor 5-7 Jahren wäre niemand auf die Idee gekommen Weihnachtsmärkte zu bewachen oder zu entscheiden einen Besuch zu vermeiden.»

An 9/10/2001 wäre auch niemand auf die Idee gekommen, dass an 9/11 Flugzeuge ins World Trade Center fliegen würden.

Am 25.10.1980 wäre niemand auf die Idee gekommen, dass am 26.10. auf dem Oktoberfest in München die Bombe explodieren würde, die zum bisher schwersten Terroranschlag in der deutschen Nachkriegsgeschichte führte.

«Es wird jedes Jahr schlimmer, und wir müssen wohl Alle gemeinsam mal eine Entscheidung treffen wie wir weiter Leben wollen.
An der Wahlurne scheint das nicht mehr zu funktionieren, was nun.»

"Jedes Jahr schlimmer" - nun ja.

Nicht beruhigend, dass es Attentate wie gestern in Straßburg immer wieder gibt. Ob man sich dadurch aber von der Teilnahme am öffentlichen Leben (u.a. dem Besuch von Weihnachtsmärkten) so weit wie möglich zurückziehen sollte, erscheint mir sehr zweifelhaft.

Wollen "wir alle" nur zuhause bleiben …?

@ karwandler

>>> Dass die nicht willkürlich Vorbestrafte einsperrt? <<<
.
Was ist denn bitte willkürlich Vorbestraft?
Meines Wissens sind Vorbestrafte von einem Gericht verurteilt worden.
Und ja, ich würde verurteilte Gefährder/Gewaltverbrecher einsperren.

@einfach unglaublich Daß man

@einfach unglaublich

Daß man nichts machen kann, ist eine Binsenweisheit. Etwas tun zu können, beruht nur auf der Annahme, Täter wären absolut bekloppt und verraten sich alle vor ihrer Tat.
Desweiteren können wir mit unseren Gesetzen nichts gegen einheimische Gefährder machen. Nicht einmal ausländische Gefährder bekommen wir wieder weg, wenn diese das nicht wollen.
Wie oft es diese "Einzelfälle" gibt, ist erstaunlich. Ab wann gedenken unsere Politiker diese im Zusammenhang zu sehen?

@ 11:09 von Cantona

"Es sei ein Algerier, "als möglicher Extremist" auf der Gefährderliste geführt und sei "seit mehreren Jahren radikalisiert" gewesen.

Aus dem Text geht nicht hervor in welchem Kontext er radikalisiert worden ist."
.
Was glauben Sie denn? Umweltaktivist?
Beim Baumhaus bauen im Hambacher Forst?

um 10:57 von Hackonya2

"Rechtsradikale werden aber nicht Christ, christisch oder deutsch bzw. deutschistisch genannt, merken Sie einen Unterschied?"

Der Islam ist mehr Weltanschauung statt Religion.
Das Christentum ist säkularisiert.
Und Christen begingen die letzten Attentate auch nicht.
Merken sie einen Unterschied?

Der Islam hat mit dem

Der Islam hat mit dem islamistischen Terrorismus zu tun. Auch die Extremisten sind Muslime. Sie beten in Moscheen, erkennen den Koran und die Tradition des Propheten als kanonische Schriften an. Sie begründen ihre Taten mit dem Koran. Alles andere ist eine naive Betrachtung und entspricht einem frommen Wunschdenken, mit dem man sich die Dinge schönredet. Den Terrorismus kann man allerdings auch nicht auf reine Glaubensinhalte reduzieren. Man darf nicht vergessen, dass Terrorismus ein komplexes soziales Phänomen ist.

11:15 von Mischpoke West

«Und ja, ich würde verurteilte Gefährder/Gewaltverbrecher einsperren.»

Damit liegen Sie ja ganz auf der Linie der Justiz, die Gewaltverbrecher in Abstufung nach der Schwere ihrer Taten auch einsperrt.

Aber eben nicht alle für alle Taten für alle Zeiten …

Der angebliche Rechtsstaat...

... steht sich bei der Terrorprophylaxe vielfach auf den eigenen Füssen. So: "Wenn uns unsere Menschenrechts-Gesetze daran hindern, werden wir die Gesetze dahingehend ändern, dass wir das tun können" könnte man tatsächlich etwas zum Positiven ändern. Letztlich sind Rechtsvorschriften nicht in Stein gemeiselt und müssen zum Wohl der übergrossen Mehrheit im Falle gravierender Lageänderungen auch revidiert werden können - auch wenn es einen Aufschrei aus irgendwelchen (links/grünen) politischen Richtungen gibt. Das müssen Politiker aushalten können - dafür sind sie in einer repräsentativen Demokratie in ihr Mandat gewählt.

re nicht superschlau

"Nicht einmal ausländische Gefährder bekommen wir wieder weg, wenn diese das nicht wollen."

Dummerweise ist gerade dieser Attentäter ein Beweis des Gegenteils.

@ Hackonya2

>>> Rechtsradikale werden aber nicht Christ, christisch oder deutsch bzw. deutschistisch genannt, merken Sie einen Unterschied? <<<
.
Das ist richtig. Rechtsradikale werden hierzulande einfach Rechtsradikale genannt. Allerdings denken wahrscheinlich 99% bei dem Wort Rechtsradikale an deutsche Nazis, Skinheads, oder wie auch immer. Auch wenn es rechtsradikale Russen oder Türken sind. Hier hinkt die Statistik.

Empörung und Gegenempörung

Durch den über mehrere Monate erfolgten ungezügelten und ungeordneten Zuzug von etwa 1,5 Millionen Migranten, von denen viele Flüchtlinge sind, haben sich einige europäische Staaten innenpolitisch verändert. Zum einen sind unter den Migranten auch einige Gewalttäter und insbesondere solche, die sich zu Gewalttätern entwickeln, wenn ihre Wunschvorstellungen nicht erfüllt werden. Zum anderen hat das regierungsseitige Nichtstun und insbesondere Dulden kleinerer Straftaten (Schwarzfahren, Ladendiebstahl...) zu einer deutlichen Stärkung des bis hin zum Extremen neigenden rechten politischen Spektrums geführt. Beides umzukehren ist viel schwieriger und langwieriger, als das Nichtstun zuvor. Vor allem müssen die Migranten, wenn Sie hierbleiben, einem stärkeren Druck zur Integration und insbesondere Arbeitsaufnahme ausgesetzt werden, ansonsten wird der rechte Rand nicht verschwinden und damit gleichzeitig weiter zur Radikalisierung im islamistischen Bereich führen. Eine unsägliche Situation.

@ um 09:36 von andererseits

Zitat: "Die Hoffnung, dass sich das Wahlverhalten ändert, teile ich: Ich hoffe auch, dass die Kräfte gestärkt werden, die für Integration auch der zweiten und dritten Generation von Migrantinnen arbeiten, die Sozialpolitik stärken, aber auch schärfere Waffengesetze auf der Agenda haben, die Rüstungsindustrie deutlich restriktiver eindämmen und mehr investieren in Fluchtursachenbekämpfung im Sinne einer echten Friedenspolitik und solidarischen Weltwirtschaftspolitik."
Der von Ihnen angeführte Maßnahmenkatalog ist sicher richtig und (sehr) langfristig zielführend, aber wenn Sie glauben, daß dadurch auch nur ein Terrorakt verhindert werden kann - dann träumen Sie weiter.
Und wenn sich dann ein Herr Hofreiter hinstellt und mehr "Sicherheitszusammenarbeit" fordert, dann empfinde ich das schon beinahe als zynisch...!

... und wieder polizeibekannt!

Wenn dieser Täter polizeibekannt war, wie alle vorherigen, dann ist auch der nächste Täter, mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit, schon polizeibekannt. Was sagt uns das? Die Behörden sind ganz einfach machtlos. Wir einfachen Bürger müssen damit leben. Wer auf einen Weihnachtsmarkt geht, muss mit dem schlimmsten rechnen, alles andere wäre naiv.

@Am 12. Dezember 2018 um 08:50 von andererseits

Trauer und Mitgefühl, bei mir ist es Wut und Hass.
Ich gehe davon aus, das ich da nicht alleine bin.
So dreht sich die Spirale unausweichlich immer schneller.

Islamistische Gefährder ...

... darf man nicht frei herumlaufen lassen.

@ 11:16 von NeutraleWelt

Ich wollte nur die Absurdität des Artikels verdeutlichen, aus dem zwar hervorgeht, dass der/die Täter radikalisiert sind, Extremisten auf einer "Gefährderliste", usw., jedoch nicht genannt wird in welchem Kontext dies der Fall ist.

Nach der Lektüre des Artikels weiß man also praktisch nichts über das Motiv der Täter ("Extremisten"), obwohl andere Medien diesbezüglich bereits weiterführende Informationen zu besitzen scheinen.

Einwanderung von Islamisten...

... muss konsequent unterbunden werden. Islamistische Netzwerke in Europa müssen zerstört werden, Hassprediger abgeschoben werden.

Radikalisierungen finden immer in einem Umfeld statt. Der Staat hat dafür zu sorgen, dass keine islamistischen Parallelgesellschaften entstehen, in denen sich Menschen radikalisieren.

Zum Schutz von Einheimischen und Migranten gleichermaßen!

08:50 von andererseits

ich kann nur für mich sprechen
-
aber häufig wenn ich die Zeitung
aufschlage lese ich "polizeibekannt"
also das erzeugt zumindest bei mir in letzter Zeit mehr "Wut" als Trauer und Mitgefühl.
Bedauerlich ich weiß, aber das ist auch kein Zustand in einer Zivilgesellschaft,
sich mit so was "abzufinden" zu sagen "allgemeines Lebensrisiko"

Es gilt Rechtsgüter abzuwägen
das Recht auf Leben gegen das Recht auf Freiheit
und gelegentlich meine ich das Recht auf Leben wiegt mehr

Meiner Meinung

helfen keine warmen Worte mehr, keine Beleidsbekundungen, keine Lichterketten, kein Gefühl, man sei der Stärkere.
Ist man eben genau nicht mehr! Wenn man völlig wehrlos und friedlich ermordet wird, ist man eindeutig der Schwächere und hat das Zepter des Handelns aus der Hand gegeben.
Worte halten diese Mörder nicht von ihren Taten ab.

@Herd 10:17

Es gibt schon einen gewissen Unterschied zwischen Tot durch Krankheit oder auch Fahrlässigkeit und einer Person die gezielt eine Menschenmenge aufsucht um bewusst eine möglichst große Anzahl von ihnen zu töten. Das sollte jedem klar sein der zur Empathie fähig ist.

@andererseits: Die zweite und dritte Generation hatte alle Chancen und Möglichkeiten sich zu integrieren - trotzdem haben viele sie nicht genutzt und sind lieber weiterhin in der Kultur ihrer Vorfahren geblieben, was mittlerweile ganze Stadtviertel prägt. Viele haben auch die Integration geschafft, aber nur weil sie es von sich aus wollten und sich dafür auch angestrengt haben.
Sie können das Pferd zur Tränke führen, trinken muss es dann schon selbst. 20 zusätzliche Tränken bringen auch nichts wenn das Pferd nicht trinken will.
Um mal diesen Vergleich zu bemühen.

09:45 von DB_EMD

Dieser Terror hat auch nichts mit dem Islam zu tun! Jeder halbwegs gebildete Mensch weiss das
.
natürlich
aber warum bitteschön beziehen sich dann solche Verbrecher auf den Islam,
wenn er doch nichts damit zu tun hat ?

Auf der Welt hat es immer

Auf der Welt hat es immer verstrahlte Gewalttäter gegeben und es wird auch immer verstrahlte Gewalttäter geben.

Solche Taten konnte man nie verhindern und wird sie auch in Zukunft nicht verhindern können.

Die Lösung: die gibt es nicht, die Menschheit hat immer mit ausufernder Gewalt gelebt und wird auch in Zukunft mit ausufernder Gewalt leben müssen. Denn der Mensch ist fast das einzige Wesen auf der Welt, dass aus niederen Beweggründen und aus Ideologie und perversem Spaß tötet. Da sind wir als Wesen unerreicht, da kann kein einziges Tier mithalten

11:31 von Der Antichrist

«Trauer und Mitgefühl, bei mir ist es Wut und Hass.
Ich gehe davon aus, das ich da nicht alleine bin.
So dreht sich die Spirale unausweichlich immer schneller.»

Wut ja, Hass nein.

Wer sich durch Ereignisse wie in Straßburg in "Hass" hereinziehen lässt (ohne durch das Attentat selbst - durch Angehörige / Freunde - betroffen zu sein), trägt dazu bei, die Spirale aktiv schneller zu drehen. Anstatt zu versuchen, deren Drehbewegung zu verlangsamen.

Das am besten geeignete Mittel gegen "Hass" ist, mit Kindern über solche Ereignisse wie in Straßburg zu sprechen. Ihre Ängste und Sorgen ernst zu nehmen, sie aufzugreifen, und ihnen Vertrauen in Menschen und in die Zukunft zu geben …

11:34, Einfach Unglaublich

>>Islamistische Gefährder ...
... darf man nicht frei herumlaufen lassen.<<

Vorbeugehaft?

Oder wie stellen Sie sich das vor?

Gefährder jeglicher Art laufen frei herum.

Wollen Sie jeden Rechtsradikalen, der als gewaltbereit eingestuft wird, einsperren?

Das wären dann einige tausend, allein in Deutschland.

Wie stellen Sie sich die rechtliche Grundlage hierzu vor?

@ 08:31 von sasch

Die Blamage des Rechtssystems besteht darin, das ein Gefährder wieder einmal von den Behörden zwar mit viel Aufwand beobachtet wurde, er aber dennoch einen Anschlag verüben konnte. Konsequente Abschiebung in solchen Fällen wäre ein probates Mittel.
Sozialromantik gefährdet Menschenleben !

re sisyphos3

"Es gilt Rechtsgüter abzuwägen
das Recht auf Leben gegen das Recht auf Freiheit
und gelegentlich meine ich das Recht auf Leben wiegt mehr"

Dann werden Sie doch mal ganz konkret, wo und wie Sie das Recht auf Freiheit einschränken wollen.

@ um 11:37 von Einfach Unglaublich

Zitat: "Einwanderung von Islamisten muss konsequent unterbunden werden. Islamistische Netzwerke in Europa müssen zerstört werden, Hassprediger abgeschoben werden."
Das sollte sich von selbst verstehen! Statt dessen subventionieren wir (zumindest indirekt) Moscheen und aus dem Ausland entsendete Imame, die grundgesetzwidrige Auffassungen vertreten und teilweise sogar vom Verfassungsschutz "beobachtet" werden. Na toll - was das nützt, sehen wir in immer rascher aufeinander folgenden Einzelfällen.
Wann erheben sich Muslime gegen die, die ihre angeblich so friedliche Religion mit Füßen treten...?

11:31, Der Antichrist

>>Trauer und Mitgefühl, bei mir ist es Wut und Hass.
Ich gehe davon aus, das ich da nicht alleine bin.
So dreht sich die Spirale unausweichlich immer schneller.<<

Diese beiden Gefühle sprechen aus so ziemlich all Ihren Kommentaren, seit ich sie hier lese. Und das sind einige Jahre.

Zum Glück gehören Sie einer Minderheit an.

Auch ein Polizeistaat funktioniert nicht

Selbst wenn man die harte Hand befürworten würde, kann es nicht als sichere Prävention funktionieren!

Nehmen wir den Extremfall, dass man nicht nur inhaftiert und abschiebt, sondern sogar hinrichtet:

Ein "Polizeistaat" müsste ein Überwachungsstaat sein. Selbst ein totaler Überwachungsstaat wie China exekutiert, laut Amnesty International, jedes Jahr Hunderte, wenn nicht Tausende Menschen, weil auch er nicht verhindern kann, dass sich Bürger in eine unerwünschte Richtung entwickeln.

Nimmt man dann noch hinzu, dass selbst die USA mit ihrem ausdifferenzierten Rechtssystem Menschen hingerichtet haben, die sich im Nachhinein als unschuldig erwiesen haben, ist diese Strategie absolut unhaltbar.

11:45, berelsbutze

Da pflichte ich Ihnen mal zu 100% bei.

von privat23

>>Der angebliche Rechtsstaat...
... steht sich bei der Terrorprophylaxe vielfach auf den eigenen Füssen. ...<<
Da haben Sie wohl recht, die Polizeiarbeit ist allerdings oft wirklich bewundernswert, wenn auch nicht beneidenswert.
Unsere Regierung beteiligt sich bei der Terrorbekämpfung auch so, dass sie versucht bei der Verurteilung von Terroristen in anderen Ländern, wie jüngst im Irak, zu intervenieren. Das macht schon sprachlos.

ich fürchte

es gibt kein adäquates mittel, um sich gegen diese art des terrors zu schützen.

wir engen uns nur selbst in unseren freiheitlich-demokratischen rechten ein, wenn wir zu lassen, dass diese attentate einfluss auf unser rechtssystem haben.

das problem: kein rechtssystem der welt (und sei es noch so restriktiv), kann die idiologischen ideen in den köpfen dieser menschen verhindern.

wenn wir wollen, dass solche anschläge nicht mehr passieren, müssen wir vor allem gegen jene vorgehen, die diese art des gedankengutes befördern..

Entsetzlicher Anschlag

in Strasbourg. Mein Beileid den Angehörigen und gute Genesung für die teilweise Schwerverletzten.
Ich kenne Strasbourg gut, weil ich dort schon gelebt habe und ich habe gestern französisches Fernsehen verfolgt. Dort gab es ungefiltert Informationen, u.a. dass der Verdächtige unter "fiche S" geführt wurde, also ein Topgefährder und dass in seiner Wohnung Handgranaten und weitere Kriegswaffen gefunden wurden. Französische Behörden gehen klar von einem islamistischen Terroranschlag aus. Da braucht es keine Beschwichtigungen hier oder die Apelle, Untersuchungen abzuwarten. Ich spreche gut genug Französisch, um den dortigen Nachrichten zu folgen. Die Frage ist, ob nach französischen Gesetzen eine Inhaftierung möglich gewesen wäre, die zumindest diesen Anschlag verhindert hätte. In Deutschland gibt es ja die "Zugehörigkeit zu einer terroristischen Vereinigung"

re rebel-lion

"Die Blamage des Rechtssystems besteht darin, das ein Gefährder wieder einmal von den Behörden zwar mit viel Aufwand beobachtet wurde, er aber dennoch einen Anschlag verüben konnte. Konsequente Abschiebung in solchen Fällen wäre ein probates Mittel."

Genau in diesem Fall nicht. Auch Frankreich kann keinen Franzosen abschieben.

Wohin denn? An den Nordpol?

11:43, Sisyphos3

>>aber warum bitteschön beziehen sich dann solche Verbrecher auf den Islam,
wenn er doch nichts damit zu tun hat ?<<

Weil man dadurch seiner pathologischen Neigung sozusagen eine höhere Rechtfertigung geben kann.

Das kann der Islam sein, oder die Wohlfahrt der weißen Rasse, oder der Sturz des Kapitalismus. Auch das Christentum wird gern genommen. Aktuell beispielsweise in Brasilien.

Wer Augen hat zu sehen, der erkennt dahinter aber das immer gleiche Muster: es sind Amokläufe.

11:50, Rebel-Lion

>>@ 08:31 von sasch
Die Blamage des Rechtssystems besteht darin, das ein Gefährder wieder einmal von den Behörden zwar mit viel Aufwand beobachtet wurde, er aber dennoch einen Anschlag verüben konnte. Konsequente Abschiebung in solchen Fällen wäre ein probates Mittel.
Sozialromantik gefährdet Menschenleben!<<

Dieser Gefährder wurde aus Deutschland abgeschoben. Nach Frankreich.

Er ist nämlich Franzose.

Was das mit Sozialromantik zu tun haben soll, erschließt sich mir nicht so richtig.

@ andererseits

"@09:38 skydiver-sr Was die Angst Ihres Sohnes betrifft, ist das für Sie wie für Millionen andere Mütter und Väter die anspruchsvolle Aufgabe, ihm einerseits Vertrauen in das Leben und die Menschen zu vermitteln und andererseits seine Ängste als etwas zum Menschsein dazugehöriges zu vermitteln und die Fähigkeit zu stärken, nein zu sagen, wo man etwas nicht möchte." Am 12. Dezember 2018 um 10:07 von andererseits

Ich fasse Ihren Beitrag zusammen, wie ich ihn verstanden habe:
Der Sohn von skydiver-sr soll einen Arm Abstand halten.

Geht's noch?
Wir haben einen Stadt, keine Anarchie, und es ist selbstverständlich die Aufgabe des Staates für Sicherheit zu sorgen, damit nicht jeder sich genötigt fühlt das und die Justiz selbst zu übernehmen. Dann geht der Schlamassel erst richtig los und das Vertrauen können wir alle vergessen.

11:15, Mischpoke West

>>@ karwandler
>>> Dass die nicht willkürlich Vorbestrafte einsperrt? <<<
.
Was ist denn bitte willkürlich Vorbestraft?
Meines Wissens sind Vorbestrafte von einem Gericht verurteilt worden.
Und ja, ich würde verurteilte Gefährder/Gewaltverbrecher einsperren.<<

Das "willkürlich" bezieht sich auf einsperren, nicht auf vorbestraft.

Das ist doch nun wirklich eindeutig erkennbar.

@Spoekenkieker (11:51)

Ich verstehe absolut nicht, warum Sie Hinrichtungen zum Thema machen.
Wer hat hier die Hinrichtungen von Islamisten hier in Europa gefordert???

Meinetwegen können solche Leute, wenn man sie nicht abschieben kann, im Gefängnis oder in einer geschlossenen Abteilung Biokresse züchten, Hauptsache ist, sie laufen nicht frei herum.

Die Kirchen schrumpfen hier doch. Es gibt sicher genug aufgegebene Klöster, die sich umfunktionieren lassen können. Die sind ja für das Leben in Abgeschiedenheit gebaut worden.

@11:08 tagesschlau2012

Wenn Sie meine Kommentare lesen, können Sie feststellen, dass ich gar nichts verharmlose. Ich weise das klar als eine Unterstellung zurück.

Warum keine Sicherheitsverwahrung?

Wie ich das sehe, erfüllen solche Personen doch alle Bedingungen.

11:30, Heißer Schnee

>>Wer auf einen Weihnachtsmarkt geht, muss mit dem schlimmsten rechnen, alles andere wäre naiv.<<

Wer das Haus verlässt, muss mit dem Schlimmsten rechnen. Alles andere wäre naiv.

Und selbst da gilt es zu bedenken, daß die meisten Menschen im Bett sterben.

Die gesamte Innenstadt Osnabrücks ist momentan von einem riesigen Weihnachtsmarkt dominiert, der jedes Jahr größer wird. Und das auch noch völlig ungesichert. Keine Poller, nichts.

Da kann man eigentlich nur empfehlen, Osnabrück weiträumig zu umfahren...

fathaland slim 11.59

"Wer Augen hat zu sehen, der erkennt dahinter aber das immer gleiche Muster: es sind Amokläufe."

das macht es für die Angehörigen kein bißchen erträglicher und dagegen spricht, dass Chérif in seiner Wohnung Handgranaten und Kriegswaffen hatte. Amoklauf mit Vorbereitung?Wäre auch eine seltsame Häufung von Amokläufen bei Moslems in Frankreich n 'est-ce pas?

Endpunkt einer gescheiterten Existenz

Mein Beileid und Mitgefühl gilt den Angehörigen der unschuldigen Opfer. Dieser Fall zeigt erneut auf aus welchen Gründen sich Menschen radikalisieren. Eine typische "Karriere" von Menschen, die sich dieser Gesellschaft verweigern.Als in Frankreich aufgewachsener Sohn von Immigranten hätte er alle Möglichkeiten gehabt, die dieses freiheitliche System bietet.Man nutzt es nicht und sucht dann die Schuld bei der Gesellschaft, wendet sich religiösen Verführern zu, weil man dort die Anerkennung fondet, die man in der vermeintlich feindlich gesinnten Gesellschaft nicht findet.Selbskritik - Fehlanzeige. Wie auch, wenn man als Kind die Regeln der Familie befolgen muss, die sich an denen der Herkunftsländer orientieren und das behalten wollen,vor dem man doch geflohen ist. Also liebe Politik, Integration ist in erster Linie eine Bringschuld,die unbedingt begleitet werden muß und Grenzen kennt.

11:11, Steffen W.

>>@10:57 von Hackonya2
Rechtsradikale berufen sich auch nicht auf's Christentum.
Merken Sie den Unterschied?<<

Ich empfehle einen Blick nach Brasilien.

der wunsch

all jene wegzusperren, die solch grausamme dinge (ganz gleich aus welchem grund) tun, ist wohl für jeden nachvollziehbar!

nur, wie umsetzen?

einfach mal alle wegsperren, die eventuell zu solchen dingen fähig wären??

wer entscheidet dann, wer weggespert wird und wer nicht?

wollen wir wirklich unsere gesetzlich verankerte "unschuldsvermutung" aufs spiel setzen?

was für ein weltbild ist das?

müssten wir nicht mit aller kraft unsere demokratischen werte verteidigen - gerade jetzt!?

sind es nicht genau diese werte (freiheit, gleichheit, würde, rechtsstaatlichkeit, demokratie..u.s.w), die uns von jenen unterscheiden, die aus idiologischen gründen diese taten begehen!?

ich denke, das sollten wir, bei allen wünschen nach sicherheit, gerechtigkeit und/oder vielleicht sogar vergeltung, niemals vergessen!

Vertrauen

Sie schrieben: "Was die Angst Ihres Sohnes betrifft, ist das für Sie wie für Millionen andere Mütter und Väter die anspruchsvolle Aufgabe, ihm einerseits Vertrauen in das Leben und die Menschen zu vermitteln und andererseits seine Ängste als etwas zum Menschsein dazugehöriges zu vermitteln und die Fähigkeit zu stärken, nein zu sagen, wo man etwas nicht möchte." Was ist denn das jetzt? Vertrauen? In unsere Politik bzw. Politiker? Habe ich schon lang nicht mehr! Und "nein" sagen? Wird man dann von einem Terroristen nicht erschossen, wenn man ihm sagt, er möge das doch bitte unterlassen?
Mein Mitgefühl ist bei den Opfern iund ihren Angehörigen. Und wieder bleiben viele Leute traurig, wütend und ratlos zurück...

@karwandeler

Woher wollen Sie wissen, daß dieser Täter es nicht wollte?
Mal abgesehen davorn, daß mit "Wir" auch die EU gemeint ist. Und Frankreich ist ihn nun mal nicht "losgeorden".
Wenn man verbessern will, dann bitte richtig.

@ miomio um 11:55

Aus Ihrem Kommentar: "das problem: kein rechtssystem der welt (und sei es noch so restriktiv), kann die idiologischen ideen in den köpfen dieser menschen verhindern."

Genauso ist das! Man muss sich dabei auch vor Augen halten, dass die islamistischen Bewegungen ihren Ausgang in islamischen Staaten nahmen - Afghanistan, Irak, Syrien...
Die haben weitaus restriktivere Rechtssysteme als die europäischen Staaten.
In diesen Ländern leiden übrigens weitaus mehr Menschen unter islamistischem Terror als in Europa.

Um Missverständnissen vorzubeugen: Diese Taten sind selbstverständlich alle zu verurteilen.

12:17, deutlich

>>das macht es für die Angehörigen kein bißchen erträglicher und dagegen spricht, dass Chérif in seiner Wohnung Handgranaten und Kriegswaffen hatte. Amoklauf mit Vorbereitung?Wäre auch eine seltsame Häufung von Amokläufen bei Moslems in Frankreich n 'est-ce pas?<<

So ziemlich jeder Amoklauf wird akribisch vorbereitet. Das müssten Sie eigentlich mitbekommen haben.

Und wenn Sie einen Blick in die USA werfen, dann erkennen Sie, daß dort ganz andere Begründungen für die gleichen Taten herhalten müssen. Ich erinnere an den Las Vegas-Attentäter.

Amokläufer sind sehr oft Nachahmungstäter.

@schiebaer45 - Gibt es den "Einzelfall" überhaupt?

10:41 von schiebaer45:
"Die Vergangenheit hat uns aber gezeigt,das es sich nicht um einen Einzelfall handelt."
> Es gibt wohl keine Straftat, die nicht schon einmal begangen worden wäre. Insofern ist es sinnlos, sich am Begriffen des "Einzelfalls" aufzuhängen. Viel wichtiger ist, wie häufig solche Verbrechen unser Leben bedrohen. Und da stehen Terroranschläge tatsächlich sehr sehr sehr sehr sehr weit hinten.

"Seine Wohnung in der sich auch Granaten befunden haben, hätte schon länger im Visier der Sicherheitskräfte stehen müssen."
> Das war er ja auch. Sonst hätte es diese Wohnungsdurchsuchung ja nicht gegeben.

12:05 von Tada / @andererseits, 10:07

«@09:38 skydiver-sr Was die Angst Ihres Sohnes betrifft …»

«Ich fasse Ihren Beitrag zusammen, wie ich ihn verstanden habe:
Der Sohn von skydiver-sr soll einen Arm Abstand halten.»

Da haben Sie in meinen Augen den Beitrag aber gründlich missverstanden.

«Geht's noch?
Wir haben einen Stadt, keine Anarchie, und es ist selbstverständlich die Aufgabe des Staates für Sicherheit zu sorgen, damit nicht jeder sich genötigt fühlt das und die Justiz selbst zu übernehmen.»

Es kann keinem Staat der Erde je gelingen, an allen Orten zu allen Zeiten stets für "absolute" Sicherheit zu sorgen. Derjenige Staat, dem dies noch am ehesten möglich wäre, wäre ein solcher, in dem Sie selbst nicht würden leben wollen.

Obwohl ich keine eigenen Kinder habe, weiß ich durch inzwischen 5 Neffen und Nichten, dass es eine der grundlegenden Aufgaben von Eltern, Verwandtschaft, engen Freunden ist, Kindern "gerade in unsicheren Zeiten" ein Gefühl von Vertrauen, Geborgenheit und Zuversicht zu geben.

@ fathaland slim

>>> Das "willkürlich" bezieht sich auf einsperren, nicht auf vorbestraft. <<<
.
Was an der Sache nichts ändert. Wenn er vorbestraft ist und zudem als Gefährder gilt ist er eine Gefahr für seine Mitmenschen. Somit ist das keine "Willkür".
Ergo: Wäre er hinter Gittern gewesen, würden die Menschen noch leben.
Ist ihnen wahrscheinlich zu einfach.
Ist aber einfach so.

09:52 von tagesschlau2012

Nein, ich will nicht jeden vorsorglich in Haft nehmen,
.
warum eigentlich nicht ?
klar geschieht dem Unrecht
vielleicht könnte aber ein anderer dadurch überleben

@Sachse64 - Radikalisierung leicht gemacht

12:22 von Sachse64:
"Vertrauen? In unsere Politik bzw. Politiker?"
> Wählen Sie einfach die, denen sie (halbwegs) vertrauen.

"Wird man dann von einem Terroristen nicht erschossen, wenn man ihm sagt, er möge das doch bitte unterlassen?"
> Die Schwierigkeit das herauszufinden besteht darin, überhaupt auf einen schießwütigen Terroristen zu treffen. Und genau das gilt es den Menschen - insbesondere fragenden Kindern - zu vermitteln.

Wer sich kopflos seinen Ängsten hingibt, ist manipulierbar und leicht zu radikalisieren.

@ 12:21 von miomio

"der wunsch all jene wegzusperren, die solch grausamme dinge (ganz gleich aus welchem grund) tun, ist wohl für jeden nachvollziehbar!
nur, wie umsetzen?"
.
Festnehmen, Handschellen, Gefängnis?
.
"einfach mal alle wegsperren, die eventuell zu solchen dingen fähig wären??"
.
Ja.
.
"wer entscheidet dann, wer weggespert wird und wer nicht?"
.
Noch immer ein Richter.
.
"wollen wir wirklich unsere gesetzlich verankerte "unschuldsvermutung" aufs spiel setzen?"
.
Wenn ich Waffen und Handgranaten in meiner Wohnung habe wird das schwierig mit der Unschuld.
.
"müssten wir nicht mit aller kraft unsere demokratischen werte verteidigen - gerade jetzt!?"
.
Stimmt, genau das!
.
"sind es nicht genau diese werte (freiheit, gleichheit, würde, rechtsstaatlichkeit, demokratie..u.s.w), die uns von jenen unterscheiden, die aus idiologischen gründen diese taten begehen!?"
.
Diese Werte gibt es aber nicht umsonst. Man muss sie, wie Sie sagen, verteidigen.
Mit allen Mitteln.

12:34, Mischpoke West

>>
@ fathaland slim
>>> Das "willkürlich" bezieht sich auf einsperren, nicht auf vorbestraft. <<<
.
Was an der Sache nichts ändert. Wenn er vorbestraft ist und zudem als Gefährder gilt ist er eine Gefahr für seine Mitmenschen. Somit ist das keine "Willkür".
Ergo: Wäre er hinter Gittern gewesen, würden die Menschen noch leben.
Ist ihnen wahrscheinlich zu einfach.
Ist aber einfach so.<<

Vorbestrafte sollten eingesperrt werden?

Das ist mir nicht zu einfach. Dieser Begriff passt nicht. Es ist gaga.

12:34 von Sisyphos3

«Nein, ich will nicht jeden vorsorglich in Haft nehmen …»

«warum eigentlich nicht ?
klar geschieht dem Unrecht
vielleicht könnte aber ein anderer dadurch überleben»

Da sollte man dann aber auch so viele wie möglich vorsorglich in Haft nehmen. Könnte ja auch einer dabei sein, dem zwar relativ unbescholten Unrecht getan wird, der aber ohne Inhaftierung möglicherweise eine Oma auf dem Zebrastreifen mit dem Auto überfahren hätte.

Meinen Sie auch das mit:
«… vielleicht könnte aber ein anderer dadurch überleben …» ?

@Mischpoke West - Wo fängt es an, wo hört es auf?

12:34 von Mischpoke West:
"Ergo: Wäre er hinter Gittern gewesen, würden die Menschen noch leben.
Ist ihnen wahrscheinlich zu einfach.
Ist aber einfach so."

Und das ist es Ihnen wert, tausende andere Menschen vorsorglich einzusperren?

Wobei tausende gar nicht ausreicht, schließlich gibt es sicherlich viel mehr bekannte Gewalttäter, deren potentielle zukünftige Opfer auch geschützt werden wollen.

Und was ist eigentlich mit denen, die zwar bisher nicht straffällig wurden, aber irgendwie so aussehen als könnten sie es werden?

@NeutraleWelt "man muss sie

@NeutraleWelt
"man muss sie (...), (mit allen mitteln) verteidigen"

wenn sie bereit sind, dafür demokratische grundwerte über bord zu werfen, dann haben die terroristen bei ihnen genau das erreicht, was sie zu erreichen hoffen!

Wie schön,

dass wir uns doch alle wieder einmal einig sind - keiner will Hass und Gewalt und jeder will, dass wir alle respektvoll und friedlich miteinander leben.
Nur der Weg dahin und die Mittel werden (wie immer) heftigst diskutiert.
Und in der Zwischenzeit sterben weiter unschuldige Menschen...!

@12:05 Tada

In dem was Sie schrieben, steckt nichts an Verstehen meines Kommentars, aber sehr viel an Unterstellung. Das kann jede*r hier selbst überprüfen. Ob es bösartig ist, können nur Sie selber beurteilen.

@NeutraleWelt-Mit dikatorischen Mitteln die Freiheit verteidigen

12:38 von NeutraleWelt:
"Diese Werte gibt es aber nicht umsonst. Man muss sie, wie Sie sagen, verteidigen.
Mit allen Mitteln."

Ich weiß nicht, ob die Mittel einer Diktatur geeignet sind, um Freiheit, Gleichheit und die Würde des Menschen zu verteidigen. Wobei unsere "Werte" ja durchaus flexibel sind...

Man kann aber etwas dagegen tun.

@mispel,12.12.09:18 Uhr.Sie haben es genau auf den Punkt gebracht.Dazu möchte ich den Herrn Ahmad Mansour zi-
tieren:"Ein Islam ,der ohne Wenn und Aber hinter Demokra- tie und Menschenrechten steht und keine exklusiven Rechte beansprucht.Ein Islam der im Privaten gelebt wird und der sich nicht isoliert". Der weiß wovon Er spricht.

@ 12:39 von fathaland slim

"Vorbestrafte sollten eingesperrt werden?

Das ist mir nicht zu einfach. Dieser Begriff passt nicht. Es ist gaga."
.
Vielleicht lesen sie den Kommentar von Mischpoke West auch mal und verstehen den?
Es geht nicht um Vorbestrafte, sondern um potentielle, der Polizei bekannte Gefährder.
Daher ist Ihr Kommentar gaga.

@12:34 von Mischpoke West: Ist aber einfach so.

"Ergo: Wäre er hinter Gittern gewesen, würden die Menschen noch leben.
Ist ihnen wahrscheinlich zu einfach.
Ist aber einfach so."

Und wen wollen Sie dann mit welcher Begründung wie lange einsperren?

Soll jeder, der sich möglicherweise nicht so verhält wie die große Masse, dann auf unbestimmte Zeit im Gefängnis verschwinden?

Wo wollen Sie denn da die Grenze ziehen?

12:38 von NeutraleWelt

«Diese Werte (freiheit, gleichheit, würde, rechtsstaatlichkeit, demokratie..u.s.w) gibt es aber nicht umsonst. Man muss sie […] verteidigen. Mit allen Mitteln.»

Wenn man beginnt, Rechtsstaatlichkeit mit nicht-rechtsstaatlichen Mitteln verteidigen zu wollen, hat man sie schon verloren.

Das gilt für alle anderen oben genannten Werte im übertragenen Sinn im gleichen Maß …

Terror

ein bekannter Islamist og Radikaler der polizei bekannt ist und mehrfach, schwerem Verbrechen angeklagt ist - sollte wohl besser in Haft sein?
Da er abgeholt und angeklagt werden sollte hat das bei ihm eine "Kurzschlussreakstion"
ausgeloest?
Wenn schon, dann richtig?
Ich verstehe nicht das die Behoerden nicht handeln - z.B. Untersuchungshaft, schnelle Verhandlung und Urteil. Schutz der Bevoelkerung.

@Sisyphos3 "warum nicht? klar

@Sisyphos3

"warum nicht? klar geschieht dem unrecht
vielleicht könnte aber ein anderer dadurch überleben"

ist das ihr ernst? sollen wir jetzt leute einsperren obwohl, ihnen dadurch unrecht entsteht?

damit würden wir uns nicht weit entfernt von eben jenem rechtsempfinden bewegen, dass auch solche terroristen zu haben scheinen - im sinne von: "irgeneinenen richtigen wirds schon treffen"

das ist gruselig!

Ich verstehe ja,...

...dass viele sich eine effektive Bekämpfung solcher Vorfälle wünschen. Ich auch. Aber in was für einem Staat werden Menschen, die im Verdacht stehen, irgendwann einmal etwas Schlimmes zu tun für den Rest ihres Lebens eingesperrt? Vielleicht fällt uns, auch in der Geschichte, das ein oder andere Beispiel ein, aber wer will in so einem Staat leben.
Wenn die französische Polizei ihn in der Wohnung mit seinen Waffen geschnappt hätte, bevor er sie benutzt hat, was wäre dann realistisch passiert? Anklage wegen verbotenen Waffenbesitz, Vorbereitung einer Straftat oder was das franz. Gesetz eben hergibt. Erwartet jemand realistisch lebenslänglich ohne Begnadigung?
Ich bin ganz bei fathaland slim - es sind am Ende Amokläufe mit religiöser Begründung. Andere Täter finden andere Pseudo-Rechtfertigungen. Warum im Moment so viele den Islam dafür hernehmen, kann ich auch nicht erklären, außer dass es dank der Konflikte genügend Hetzer gibt und dank des Internets genügend Verbreitungswege.

Bleibt nur zu hoffen

dass die französische Polizei Chérif C bald findet und zwar in Frankreich. Sollte er nach D flüchten können befürchte ich weitere Tote, insbesondere tote Polizisten beim Versuch der Festnahme. Andere Medien berichten von 4 Festnahmen aus dem Umfeld von C. Das spricht auch für eine Terrorzelle, auch die Antiterror-Staatsanwaltschaft in F ist eingeschaltet

12:49 von miomio

Haben wir unsere demokratische und freiheitliche Gesellschaft nicht schon langfristig aufgegeben?
Immer mehr Gesetze zur Überwachung des Einzelnen, gleichzeitig lässt man millionenfach Menschen ins Land die zu einem guten Teil weder mit (Religions)freiheit noch mit Gleichberechtigung oder Toleranz etwas anfangen können und diese Werte zum Teil aktiv bekämpfen.
Eine offene und tolerante Gesellschaft kann so auf die Dauer nicht bestehen wenn sie von 2 Fronten her massiv angegriffen wird, zumal diese Angriffe sich gegenseitig verstärken - mit jedem Anschlag wächst die Forderung nach noch mehr Kontrolle und Überwachung.

12:58, NeutraleWelt

>>@ 12:39 von fathaland slim
"Vorbestrafte sollten eingesperrt werden?

Das ist mir nicht zu einfach. Dieser Begriff passt nicht. Es ist gaga."
.
Vielleicht lesen sie den Kommentar von Mischpoke West auch mal und verstehen den?
Es geht nicht um Vorbestrafte, sondern um potentielle, der Polizei bekannte Gefährder.
Daher ist Ihr Kommentar gaga.<<

Das Wort "vorbestraft" steht in dem Kommentar, auf den ich antwortete.

"Gefährder" ist kein juristischer Begriff, sondern ein polizeilicher.

Bitte beschäftigen Sie sich mit unserem Strafgesetzbuch.

Niemand kann wegen einer Straftat eingesperrt werden, die er nicht begangen hat, aber möglicherweise begehen könnte.

In einem Staat, in dem das möglich wäre, möchten auch Sie nicht leben.

re mischpoke west

"Ergo: Wäre er hinter Gittern gewesen, würden die Menschen noch leben.
Ist ihnen wahrscheinlich zu einfach.
Ist aber einfach so."

Einfach so ist es immer hinterher.

Und vorher? Wieviele Tausende wollen Sie denn vorher einsperren?

@ fathaland slim

>>> Es ist gaga. <<<
.
Terorristen, und jene die es werden wollen, einzusperren ist gaga?

Prävention

Aus der Meldung:
"C. [der gesuchte Mörder] und sein Bruder Sami werden in Frankreich als radikalisiert eingestuft und dem Straßburger Islamistenmilieu zugerechnet"

Nun, die Frage, ob die Morde hätten verhindert werden können, mag sich jeder selbst stellen; Mörder C. wurde ja bereits in Deutschland und Frankreich 27 (sic!) mal verurteilt.

Was mich aktuell allerdings mehr interessiert, denn rückwirkend kann man ja nichts mehr ändern, sondern lediglich in der Zukunft:
Wa ist mit dem in der Meldung erwähnten ebenfalls islamisch radikalisierten Brunde Sami?
Vielleicht kann Prävention ja doch den einen oder anderen allahu akbar schreienden (auch aus der kommentierten Meldung) Mörder verhindern.

RE @ 12:53 von Nachfragerin

"Ich weiß nicht, ob die Mittel einer Diktatur geeignet sind, um Freiheit, Gleichheit und die Würde des Menschen zu verteidigen. Wobei unsere "Werte" ja durchaus flexibel sind..."
.
Das sind nicht die Mittel einer Diktatur, sondern die Mittel eines Rechtsstaates!
Ich rede nicht von türkischen Verhältnissen.
Aber genau so, wie unser Rechtsstaat gegen Linksradikale oder rechte "Armheber" vorgeht, sollte es anhand der geltenden Gesetze auch gegen potentielle islamistische Gefährder möglich sein. Aber die können oder werden nicht in ihre Heimatländer abgeschoben.
Gut, in Frankreich waren es ja "Franzosen", in Belgien "Belgier".
Aber ist schon erstaunlich, für Auto anzünden oder Arm heben gibt es eine Geldstrafe oder ein paar Monate Haft, aber in einem säkulare Staat beim Thema Islam bloß nichts Falsches sagen.

Wie man eben aus den

Wie man eben aus den Rundfunknachrichten hören konnte, hat dieser Täter bereits 27 Vorstrafen auf dem Kerbholz. Wenn man die Ähnlichkeiten dieser Tatsachen zu den anderen bisherigen Terrortätern sieht, muss die Frage erlaubt sein, wieso man dann immer diese Verbrecher frei herumlaufen läßt, bis die wieder solche Verbrechen begehen, obwohl man doch mittlerweile nach den gemachten Erfahrungen weiß, dass die ultragefährlich sind. Falls hier gegenargumentiert wird, dass eine Sicherheitsverwahrung oder Ausweißung mit garantierter Haftfestsetzung unsere Gesetze nicht erlauben, muss man diese Gesetze eben zum Schutze der Bevölkerung des Staates, der westlichen Wertegemeinschaft entsprechend ändern. Es kann nicht mehr länger angehen, dass wir nur weil Gesetze nicht ändern wollen, in unseren eigenen Ländern immer mehr zu Gejagten und Opfern werden. Wenn es unseren Politikern um die Durchsetzung ihrer Schlichen geht, können die doch auch unser Grundgesetz immer ganz schnell 'anpassen'. Also !

@schabernack danke, das sehe

@schabernack

danke, das sehe ich genauso!

Am 12. Dezember 2018 um 10:25 von wenigfahrer Noch vor

RE: Noch vor

Recht haben Sie!!!

@ GeMe .... @Nachfragerin

>>> Und wen wollen Sie dann mit welcher Begründung wie lange einsperren? <<<
.
Begründung? Vielleicht Planung einer terroristischen Straftat?
Wie lange? Bis zur Abschiebung!
Dann wären zumindest mal die Gefährder ohne deutschen Pass unschädlich gemacht. Denke das würde einen guten Teil der Islamistenszene treffen.
Und man sollte auch mal lesen was ich geschrieben habe. Ich habe nichts von Taschendieben oder Falschparkern geschrieben. Das Wort "Gefährder" sollte soweit nämlich geläufig sein.

Ich könnte heulen vor Wut!

Der Attentäter von Straßburg ist schon vor der Tat insgesamt 27 mal wegen verschiedener Delikte verurteilt worden. Und der läuft noch frei herum und kann Menschen töten?

Offene Gesellschaft darf vor Terror nicht kapitulieren

Die offene Gesellschaft muss wehrhaft sein und darf Terror gegen die Bevölkerung nicht hinnehmen. Helmut Schmidt hat der RAF den Kampf angesagt. Es wurden Gesetze geändert und die Schleierfahndung eingeführt. Die Sympathisanten des islamistischen Terrors müssen mit den gleichen Mitteln wie damals die RAF bekämpft werden.

Der Terrorist der bei seiner Tat „Allahu Akbar“ schrie, mordete an verschieden Orten und ist zunächst untergetaucht.

In Frankreich und Deutschland muss die Unterstützer Szene des islamistischen Terrors ausgehoben werden damit diese den Terroristen kein Unterschlupf bieten können.

@fathaland slim, 13:22 re @Neutrale Welt

Niemand kann wegen einer Straftat eingesperrt werden, die er nicht begangen hat, aber möglicherweise begehen könnte.
In einem Staat, in dem das möglich wäre, möchten auch Sie nicht leben.

Vielleicht irren Sie sich und @Neutrale Welt und die sich im anschließenden Foristen würden ganz gern in einem solchen Staat leben Allerdings, weil er selbst nicht annähernd versteht, was er da fordert. Er denkt nämlich, dass er als anständiger Mensch in einem solchen Staat nichts zu befürchten hätte.
Dass eine "vorbeugende" Polizeiarbeit, die Menschen einsperrt, damit sie nichts anstellen können, sogar zwangsläufig dazu führen muss, dass alle weggesperrt werden, ist nur für denjenigen logisch, der keinen Unterschied zwischen Menschen macht. Für alle anderen, denen die Hautfarbe oder Herkunft als Beweis für kriminelle Gesinnung ausreicht, ist dagegen klar, dass den Guten (weißen, deutschen) dadurch kein Unrecht geschehen kann.

ich möchte hier

nur noch einmal betonen, dass es nicht "der islam" ist, der hier terrorakte begeht! wir können nicht einfach "gegen den islam vorgehen", wie sich das manch einer offenbar wünscht!

wir reden hier von einzeltätern*, die sich vermeintlich auf eine religion berufen, die es seit jahrhunderten gibt!

ich würde mir an dieser stelle wünschen, dass hier nicht immer wieder sprachlich dinge in einen zusammenhang gebracht werden, der in dieser form schlicht falsch ist!

wenn überhaupt, dann reden wir hier über "islamismus" und ja, diesen sollte man rechtlich mindestens genauso ernst nehmen, wie rechtes gedankengut!

*idiologisch gelenkte

@ 13:22 von karwandler

"Wieviele Tausende wollen Sie denn vorher einsperren?"

Tausende gewiss nicht.
Aber stellen Sie sich nicht ebenso wie ich die Frage, ob bei einem 27 mal verurteilten islamisch radikalisierten Schwerkriminellen eine Sicherungsverwahrung zumindest im Bereich des Möglichen liegen sollte?

Sie wissen genau wie ich, dass das juristisch problemlos umzusetzen wäre.

Und - bei aller Divergenz, die uns hier gelegentlich politisch unterscheidet - hielten Sie nicht eben diese Sicherungsverwahrung beispielsweise bei dem Bruder Sami des Täters für angebracht?
Nicht aus rigiden Gründen der Sippenhaft, sondern aufgrund der parallelen islamischen Radikalisierung und seinem kriminellen Hintergrund (siehe Meldung)?

Am 12. Dezember 2018 um 10:23 von karwandler

" "Nein, ich will nicht jeden vorsorglich in Haft nehmen, auch will ich keinen Polizeistaat, aber Schwerverbrecher gehören über lange Zeit weggesperrt."

Und wie lange genau wollen Sie jeden Verbrecher wegsperren? "

Und was genau wollen oder sollen wir machen, und die wichtigste Frage, was hat sich geändert.
Vor 5-7 Jahren haben wir keinen Schutz auf dem Weihnachtsmarkt genötigt, wäre überhaupt niemand auf die Idee gekommen.
Außer Menschen die zu viel Glühwein oder anderes getrunken haben, gab es da keine Vorfälle.
Was hat die Welt verändert und was haben wir verpasst oder falsch gemacht als Bürger.
Und das gilt nicht nur für Deutschland und Frankreich.
Soll unser Leben nur noch aus Schutz und Polizei bestehen, oder wie wollen wir weiterleben.

Mir geht es genau so!

Am 12. Dezember 2018 um 13:41 von KarlderKühne
"Ich könnte heulen vor Wut!
Der Attentäter von Straßburg ist schon vor der Tat insgesamt 27 mal wegen verschiedener Delikte verurteilt worden. Und der läuft noch frei herum und kann Menschen töten?"
Ich wollte mit meiner Familie am Sonntag auf den Weihnachtsmarkt nach Straßburg fahren, weil der einer der schönsten ist, die ich kenne. Wir sind aus Angst zu Hause geblieben - Colmar, Mulhouse, Straßburg, das war nur eine Frage der Zeit...!

Toleranz bedeutet akzeptiere das.

Ich bin im Grundsatz für eine Grenzenlose Welt.
Jedoch ohne Limits macht der Mensch was er will.

Jetzt wird den nach Rechts gerückten Menschen Intoleranz vorgeworfen.

Demokratie ist demnach nur welche wenn sie der lautesten Stimme folgt.

Demokratie ist keine Einbahnstraße, wenn doch ist Sie eine Diktatur.

Islamisten wegsperren

Der gesuchte Terrorist gehört der Islamistenszene in Straßburg an. Er ist kriminell und gewalttätig. Die gewaltbereite Islamistische Szene darf nicht toleriert werden sondern muss bereits vor den Terroranschlägen weggesperrt werden. So kann das Leben der Bevölkerung geschützt werden.

re lutz jüncke

""Wieviele Tausende wollen Sie denn vorher einsperren?"

Tausende gewiss nicht.
Aber stellen Sie sich nicht ebenso wie ich die Frage, ob bei einem 27 mal verurteilten islamisch radikalisierten Schwerkriminellen eine Sicherungsverwahrung zumindest im Bereich des Möglichen liegen sollte?"

Nach dem bisher Bekannten hat der "Schwerkriminelle" wegen Diebstahl im Gefängnis gesessen.

Wieviele Diebe wollen Sie einsperren?

" hielten Sie nicht eben diese Sicherungsverwahrung beispielsweise bei dem Bruder Sami des Täters für angebracht?"

Da fordern Sie keine Sicherungsverwahrung, sondern präventives Einsperren - für wie lange eigentlich?

Ghettos

Ich kenne Strasbourg ziemlich gut und weiß, wie groß der Unterschied zwischen den Welten dort ist. Wer das Pech hatte, auf der falschen Seite geboren zu sein, hat es sehr viel schwerer. Einiges legt zudem nahe, dass der Täter Drogenprobleme hat. In den Parallelwelten erreicht man keinen mehr. Ein systemisches Problem. Hätte bringt da gar nix. Es ist sehr traurig!

@13:48 von Lutz Jüncke

Ich misch‘ mich mal ein...

„Aber stellen Sie sich nicht ebenso wie ich die Frage, ob bei einem 27 mal verurteilten islamisch radikalisierten Schwerkriminellen eine Sicherungsverwahrung zumindest im Bereich des Möglichen liegen sollte?“

Er wurde verurteilt, mal zu Knast, mal auf Bewährung (vermutlich). Damit ist das alles durch. Eine weitere Inhaftierung, wie sollte die aussehen? Lebenslänglich oder Umerziehungslager? Ich stelle mir die Frage tatsächlich auch, aber ich beantworte sie anders. Ich habe keine Lösung, die irgendwie rechtsstaatlich wäre.
Seinen Bruder einsperren? Wofür? Ich kenne seine Kriminalakte nicht. Wenn er was verbrochenen hat, für das er noch nicht verurteilt wurde, gerne. Aber das surfen auf islamistischen Websites und das großmäulige Hetzen im Kreise der Anhänger ist erst mal nicht strafbar. Dann ist man halt „Gefährder“, der beobachtet wird.

Auch Polizeistaat wäre untauglich

@Tada
Der Gedanke ist der: Egal, wie drastisch man versucht, eine bestimmte Gesinnung zu eliminieren, es wird nie gelingen, das Nachwachsen neuer Gefährder mit diesen Mitteln zu verhindern.

Damit wende ich mich gegen den Ansatz, wenn der Staat nur konsequent genug vorgehen würde, käme es nicht mehr zu solchen Gewalttaten. Auch mit Ihren Vorschlägen von Abschiebung über Gefängnis bis Biokresse würden Sie solchen Anschlägen keinen dauerhaften Riegel vorschieben.

Und ein untaugliches Mittel sollte man nicht anwenden.

Islamisten, Reichsbürger, etc. - vorausseielende Verhaftung?

Reichsbürger sind bekanntermaßen ebenfalls gegen unsere freiheitliche Grundordnung und ebenfalls überproportional bewaffnet. - Die kann man auch nicht alle wegsperren!

... Islamisten werden genauso, wie Reichsbürger, in Gefährderlisten geführt.

Im konkreten Fall hatte die Polizai sogar am Tattag zugreifen wollen auf den nun dringend Tatverdächtigen. Dem Zugriff hatte er sich leider entzogen.

Das ist tragisch.

... es kann aber nicht sein, dass man aufgrund tragischer Einzeltaten direkt sein Gesetzbuch über Bord wirft!

Die Sicherheitsvorkehrungen in Straßburg erscheinen mir ziemlich strikt - dennoch konnte der Täter unentdeckt sein übles Handwerk verrichten.

Das ist ebenfalls tragisch.

... es kann aber auch hier nicht sein, dass man das komplette Rechtssystem über Bord wirft und alle nur noch bis an die Zähne bewaffnet vor die Tür gehen.

Psychopathen hat und wird es immer geben!

... davor kann sich niemand schützen ...

... leider!

Mein Mitgefühl gilt den Opfern und Familien!

@Niemand kann ... 13:47 von frosthorn zu @@13:22

"wegen einer Straftat eingesperrt werden, die er nicht begangen hat"

Doch. Sie sehen doch hier,wohin das führt.
Sinnlose Diskussion.
Wer der Willkür den Boden bereitet, weil er keine Fantasie hat,
wer morgen vielleicht der Sünden- äh Muslim-Bock ist,
mit dem ist keine Basis zur Verständigung möglich.

Deswegen kommentiere ich auch derartige Emo-Threads ungern.
Es wird das Schlimmste im Menschen angesprochen und verstärkt.
Wie in Social Media.

Gefährder dürfen nicht frei herumlaufen

dies ist ein Ziel, das der Rechtsstaat anstreben muss. Dabei ist oberstes Gebot, Leib und Leben der Zielobjekte des Gefährders zu schützen. Bei islamistischen Terroristen sind alle Menschen potentielle Opfer.
Es gibt es kein Patentrezept, aber ist ist Aufgabe der Politik im Rahmen unseres Rechtstaates zu handeln und auf mehreren Ebenen aktiv(er) zu werden.
Die Wurzel des Islamistenübels wird immer noch zu wenig bekämpft, im Gegenteil. Fanatische Gruppem können hierzulande mehr oder weniger ungeniert ihre Hasspropaganda predigen. (Siehe dazu die einschlägigen Vereine)

@Elitedemokrat

"Reichsbürger sind bekanntermaßen ebenfalls gegen unsere freiheitliche Grundordnung und ebenfalls überproportional bewaffnet. - Die kann man auch nicht alle wegsperren!" Am 12. Dezember 2018 um 14:02 von Elitedemokrat

Es geht nicht darum ALLE wegzusperren, sondern auffällige Wiederholungstäter, bei denen die bisherigen Mittel "der Läuterung", sage ich mal, komplett versagt haben und zwar bevor sie mehrere Personen umbringen.

Und was Bewaffnung angeht: Auch dafür gibt es bereits Gesetzte, die beachtet werden müssen, damit keine Strafe droht.

Hallo dr.bashir,

27 mal verurteilt und sie sagen: "Damit ist alles durch!"
Da merken sie doch auch, das an unserem Rechtssystem etwas nicht stimmt. Bei jeder neu begangenen Straftat müßten doch die vorangegangenen Straftaten sich strafverstärkend auswirken. Und wenn er von den 27 Straftaten auch nur in der Hälfte der Fälle mit Knast verurteilt worden wäre, kann ich mir kaum vorstellen, das er zur Zeit frei gewesen wäre.

@ 13:57 von karwandler

"Nach dem bisher Bekannten hat der "Schwerkriminelle" wegen Diebstahl im Gefängnis gesessen.
Wieviele Diebe wollen Sie einsperren?
"

Jetzt vereinfachen Sie aber ein wenig ...

Fünf von 29 Lebensjahren wegen Einbruch im Gefängnis verbracht und als radikaler islamistischer Gefährder bekannt, der am Morgen der Tat von der Polizei wegen versuchten Mordes festgenommen werden sollte.

Solche, wie sie exkulpierend schreiben, "Diebe' würde ich in der Tat für eine Sicherungsverwahrung in Betracht ziehen.

@ 14:02 von Elitedemokrat

"Psychopathen hat und wird es immer geben!"
.
In meinen Augen häufen sich aber in den letzten Jahren die Fälle.

@ Stefan T

>Alle Diebe lebenslang wegsperren? Ernsthaft??<

.
Lebenslang ist Ihre dramatische Übertreibung.

Haben Sie dann auch eine nette Erklärung für die Granaten, welche die Polizei bei ihm fand?

13:50 von wenigfahrer

«Was hat die Welt verändert und was haben wir verpasst oder falsch gemacht als Bürger.»

Hinsichtlich des im Namen des (verblendeten) Islam verübten Terrors war es der 11.09.2001, "der die Welt verändert hat". "Wir als Bürger" haben da erst einmal gar nichts versäumt oder falsch gemacht.

Wir können aber sehr viel falsch machen, wenn wir aufgrund des "Terror-Risikos", und wegen Attentaten, die tatsächlich stattfanden, mit "überzogenen" Maßnahmen reagieren.

Mit Maßnahmen, die unabdingbare rechtsstaatliche Verpflichtungen "aushebeln", so dass wir dem Ansinnen der Terrorpropagandisten auf den Leim gehen, die freiheitlich-demokratische Grundordnung nach und nach aufweichen.

In kleinen Schritten, so dass es kaum "als Großes & Ganzes" erkennbar ist.
Was nicht bedeuten darf, dass man einen Rechtsstaates nicht auch an geänderte Gegebenheiten anpassen können muss.

27 Verurteilungen "sind ein Wort" - und die Überlegung wert, einen derart notorischen Täter lange aus dem Verkehr zu ziehen …

@DagX 14:06 - bitte konkretisieren!

Zitat: "Gefährder dürfen nicht frei herumlaufen"

... welche Art(en) von Gefährder(n) schwebt/en Ihnen da vor?

- nur Islamisten?
- Zeugen Jehowas?
- auch Reichsbürger?
- sexuell auffällige?
- Mobber?
- Mittelspurschleicher?
- Raser und Drängler?
- Menschen, die Ehepartner anbrüllen?

... ich verstehe, dass Sie aufgewühlt sind und sich eine Lösung wünschen ...

... was Sie vorschlagen, ist leider keine!

wie sagt der Schwabe: "Das Gegenteil von gut, ist gutgemeint!"

13:26, NeutraleWelt

>>Aber genau so, wie unser Rechtsstaat gegen Linksradikale oder rechte "Armheber" vorgeht, sollte es anhand der geltenden Gesetze auch gegen potentielle islamistische Gefährder möglich sein. Aber die können oder werden nicht in ihre Heimatländer abgeschoben.
Gut, in Frankreich waren es ja "Franzosen", in Belgien "Belgier".
Aber ist schon erstaunlich, für Auto anzünden oder Arm heben gibt es eine Geldstrafe oder ein paar Monate Haft, aber in einem säkulare Staat beim Thema Islam bloß nichts Falsches sagen.<<

Rechts- und Linksradikale ausweisen?

Warum setzen Sie Franzosen und Belgier in Anführungszeichen?

Sie meinen, mit einer Geldstrafe oder ein paar Monaten Haft hätte dieser Amoklauf verhindert werden können?

Sie dürfen übrigens zum Thema Islam sagen, was immer Sie wollen. Auch den größten Blödsinn. Mit Widerspruch müssen Sie allerdings umgehen. Nennt sich "Meinungsfreit". Die entgegen weit verbreiteter Meinung nicht impliziert, seine Meinung unwidersprochen äußern zu dürfen.

@Tada 14:11 - wie bewerten Sie es?

Zitat: "Es geht nicht darum ALLE wegzusperren, sondern auffällige Wiederholungstäter, bei denen die bisherigen Mittel "der Läuterung", sage ich mal, komplett versagt haben und zwar bevor sie mehrere Personen umbringen."

... ich verstehe, dass Sie besorgt sind und nach einer Lösung ringen! ...

... Ihr Vorschlag ist aber in meinen Augen nicht umsetzbar!

Beispiele:
- nicht jeder, der 27x klaut, wird zum Mörder
- anders herum, war Anders Breivik vollkommen unbescholten, bevor er als Amokläufer am 22.07.2011 in Erscheinung trat ...

... was Sie vorschlagen mag mit besten Absichten versehen sein ...

... aber leider ist es nicht umsetzbar!

Hier von einem 'Anschlag' zu

Hier von einem 'Anschlag' zu sprechen, ist allenfalls bedingt korrekt. Der Mann ist ein Gewohnheitskrimineller, der mit einem Amoklauf auf den Verhaftungsversuch reagierte. Die religiöse Komponente ist offensichtlich aufgesetzt. Es handelt sich um gewöhnliche Schwerkriminalität. Das macht die Sache natürlich nicht weniger schlimm, aber man sollte sie nicht in einen falschen Zusammenhang stellen.

@Spoekenkieker zu @Tada

"Auch Polizeistaat wäre untauglich"

Sie haben es immer noch nicht verstanden:
Gewaltverbrechen zu vekäzu d welchen vorzubeugen hat nichts mit einem Polizeistaat zu tun, sondern mit Recht und Ordnung.

Leute umzubringen oder auch nur zu gefährden wird nicht vom Schutz der freien Meinungsäußerung gedeckt. Nicht einmal dann, wenn man es wirklich ohne Absicht macht.

@14:12 von KarlderKühne

"Bei jeder neu begangenen Straftat müßten doch die vorangegangenen Straftaten sich strafverstärkend auswirken."

Emotional verstehe ich Ihren Punkt. Faktisch ist es so, dass es für jede Straftat einen Strafrahmen gibt und jemand der schon 27x vorbestraft ist kommt in aller Regel nicht mit der Mindeststrafe weg. Aber irgendwann ist er wieder frei außer (in D) mit "Lebenslänglich mit anschl. Sicherungsverwahrung". Aber wenn die 28. Straftat eben erneut Drogenhandel im Stadtpark oder Überfall auf eine Tankstelle ist, dann wird das wohl kaum verhängt. Dass die 28. Straftat dann ein mehrfacher Mord sein wird, weiß man ja vorher nicht.
Ich bin angesichts solcher Taten genauso verzweifelt wie viele Andere. Aber ein Mensch ist nun mal erst ein Mörder, nachdem er gemordet hat. So traurig das ist.

re cemre

"@ Stefan T

>Alle Diebe lebenslang wegsperren? Ernsthaft??<

.
Lebenslang ist Ihre dramatische Übertreibung."

Warum drücken Sie sich dann um eine Aussage herum, wie lange die präventive Schutzhaft dauern soll?

Wenn einer nach 10 Jahren rauskommt und ein Attentat verübt kommen Sie nach eigener Logik nämlich auch bei Lebenslang an.

@ 14:01 von dr.bashir

"Eine weitere Inhaftierung, wie sollte die aussehen? Lebenslänglich oder Umerziehungslager? Ich stelle mir die Frage tatsächlich auch, aber ich beantworte sie anders. Ich habe keine Lösung, die irgendwie rechtsstaatlich wäre."
Die Lösung heißt in solchen Fällen Sicherungsverwahrung; ich habe karwandler entsprechend geantwortet und möchte Redundanz vermeiden.

Was den Bruder des Täters angeht, beziehe ich mich lediglich auf die Aussagen im Bericht der TS, die eine ähnliche Karriere andeuten.
Natürlich gilt mein Gedanke an Sicherungsverwahrung nur solchen Tätern, deren Vita ich nun nicht auf 'Diebe' reduzieren kann, sondern eben jenen wenigen bekannten islamistisch radikalisierten Mehrfachstraftätern.

Wir haben ein sehr differenziertes Rechtssystem, dessen bestehende Möglichkeiten vielleicht im Zuge einer etwas einseitigen Liberalisierung möglicherweise nicht genügend ausgeschöpft werden.
Der Königsweg liegt irgendwo zwischen Deutschland und der USA-Wegsperrmentalität.

@NeutraleWelt 14:17 - ich stimme Ihnen zu!

"Psychopathen hat und wird es immer geben!"
.
Zitat: "In meinen Augen häufen sich aber in den letzten Jahren die Fälle."

... dem Eindruck stimme ich zu! ...

Das erhöht zwar den Frust und Leidensdruck, darf aber Recht und Ordnung nicht aushöhlen!

@Elitedemokrat

"... Ihr Vorschlag ist aber in meinen Augen nicht umsetzbar!
Beispiele:
- nicht jeder, der 27x klaut, wird zum Mörder
- anders herum, war Anders Breivik vollkommen unbescholten, bevor er als Amokläufer am 22.07.2011 in Erscheinung trat ..." Am 12. Dezember 2018 um 14:23 von Elitedemokrat

Und ob das umsetzbar ist. Es wird auch umgesetzt:
Wenn einer weniger als 27x klaut, kann ihm der Ladenbesitzer Hausverbot erteilen. Der kommt nicht mehr dazu zu klauen - so einfach ist das.

Ein Bankangestellter, der Geld entwendet hatte wird nie wieder in einer Bank arbeiten.

Ärzten kann die Zulassung entzogen werden.

Wenn aber einer gewaltätig ist, Leute angegriffen hatte und jede Behandlung verweigert, dann kann er auch in eine Gummizelle gesperrt werden.

Warum?

Warum werden die potenziellen Gefährder nicht konsequent rausgeschmissen? Auch dieses Beispiel zeigt das es sich hierbei um tickende Zeitbomben handelt und die Bevölkerung kann jedesmal froh sein wenn der Polizei ein Zugriff vor einem Attentatsversuch gelingt. Der Aufwand die potenziellen Gefährder zu überwachen ist ebenfalls unverhältnismäßig.

re tada

"Gewaltverbrechen zu vekäzu d welchen vorzubeugen hat nichts mit einem Polizeistaat zu tun, sondern mit Recht und Ordnung."

Da können Sie noch so lange drum herumreden:

Gewalrverbrechen vorbeugen indem man alles einsperrt, was vielleicht zum Gewaltverbrecher werden KÖNNTE, ist Poilizeistaat.

Wobei man sich unter Polizeistaat eigentlich noch was Harmloseres vorstellt als Ihre Idee von Recht und Ordnung.

um 08:31 von sasch

>>"So eine populistische Phrase kann ich in keiner Weise nachvollziehen. Ein Verbrecher entzieht sich der Festnahme und schießt dann um sich. Dagegen ist kein Rechtssystem der Welt gefeit.
Welche Reaktion eines Politikers hilfreich sein soll, ist mir auch ein Rätsel."<<

Die Reaktion die hilfreich sein soll kann ich Ihnen sagen, die lautet "Prävention" und das bedeutet konsequentes Abschieben aller potenziellen Gefährder ohne wenn und aber.

RE @ 13:22 von fathaland slim

""Gefährder" ist kein juristischer Begriff, sondern ein polizeilicher.
Bitte beschäftigen Sie sich mit unserem Strafgesetzbuch.
Niemand kann wegen einer Straftat eingesperrt werden, die er nicht begangen hat, aber möglicherweise begehen könnte."
.
Danke für die gewohte Belehrung.
Es ist in unserem Strafgesetz durchaus möglich, Personen die eine Gefahr für sich selber oder andere Personen bilden könnten, in Gewahrsam zu nehmen.
Das klappt bei Betrunkenen, "zum Wohl des Kindes", bei psyschich kranken (wozu ich Islamisten zähle).
Das klappt sogar bei Terrorverdächtigen.

@um 08:49 von Stefan T

"Alle Diebe lebenslang wegsperren? Ernsthaft??"
Das würde zu-mindestens abschrecken!
Aber in unserem System gibt es wohl keine Rechtsgrundlage dafür!

Der ist doch längst....

....über alle Berge und abgetaucht. Die Grenzkontrollen sind daher als purer Aktionismus zu werten.

"Er ist kriminell und gewalttätig. Die gewaltbereite Islamistische Szene darf nicht toleriert werden sondern muss bereits vor den Terroranschlägen weggesperrt werden. So kann das Leben der Bevölkerung geschützt werden."

Laut der letzten Kriminalitätsstatistik gibt es in Deutschland ca. 12000 gewaltbereite Rechtsextremisten, ca. 9000 gewaltbereite Linksextremisten und ca. 450 gewaltbereite Islamisten.

Wollen Sie die Rechts- und Linksextremisten, immerhin ca 21000 Personen, dann auch gleich alle wegsperren?
Falls nein, warum nicht? Spielt es etwa eine Rolle ob jemand islamistischer, rechtsextremer oder linksextremer Extremist ist?
Falls ja, wo wollen Sie all die dafür benötigten Gefängnisse bauen?

re tada

Jetzt sind Sie endgültig im Dummes-Zeug-Modus:

"Wenn einer weniger als 27x klaut, kann ihm der Ladenbesitzer Hausverbot erteilen. Der kommt nicht mehr dazu zu klauen - so einfach ist das."

Natürlich kann er weiter klauen. Dann eben in einem andere Supermarkt.

"Ein Bankangestellter, der Geld entwendet hatte wird nie wieder in einer Bank arbeiten."

Natürlich kann er das. Spätestens wenn die Vorstrafe aus seinem Führungszeugnis getilgt ist.

"Wenn aber einer gewaltätig ist, Leute angegriffen hatte und jede Behandlung verweigert, dann kann er auch in eine Gummizelle gesperrt werden."

Warum verlangen Sie es dann für jemand, der noch gar nichts getan hat?

@Tada 14:31 - so einfach ist das?

Zitat: "Wenn einer weniger als 27x klaut, kann ihm der Ladenbesitzer Hausverbot erteilen. Der kommt nicht mehr dazu zu klauen - so einfach ist das."

... Sie sehen doch gerade am vorliegenden Beispiel, dass es so einfach eben nicht ist! ...

- Wer ein Verkehrsdelikt begeht, wird nicht automatisch Sexualstraftäter.
- Wer Diebstähle wiederholt begeht, wird nicht automatisch zum Mörder.
- Wer Steuern kriminell hinterzieht, wird nicht zum Amokläufer.

... noch mal: Ich verstehe Ihre Intention - Ihre guten Absichten - aber es funktioniert nicht!

Allein Frankreich

zählt mittlerweile 26.000 islamistische Gefährder! Das allein zeigt, dass man die schon aus Kapazitätsgründen nicht lückenlos überwachen kann und ausweisen wird in den seltensten Fällen möglich sein.
Es zeigt aber auch, wie viele Zeitbomben in der Gesellschaft schlummern. Und wir haben immer noch Hassprediger in Moscheen und on obskuren Vereinen. Dagegen kann und muss der Staat etwas tun und nicht nur zusehen. In Österreich ging und geht es doch auch!

@um 09:18 von mispel

"Man kann aber etwas dagagen tun, dass sich Menschen radikalisieren. Dazu müsste man aber Probleme schonungslos benennen und hier sehe ich nicht den Willen seitens der Politik."
Das liegt vielleicht auch ein klein wenig daran, das es nicht die Politiker sind, die sich radikalisieren. Um etwas dagegen zu tun muss man die Ursachen kennen, und allzu häufig ist allgemeine Unzufriedenheit weniger die Ursache, dagegen kann die Politik aber nur sehr wenig tun.

re eine-anmerkung

"Warum werden die potenziellen Gefährder nicht konsequent rausgeschmissen?"

Wollen Sie einen Franzosen aus Frankreich rausschmeissen?

@eine_Anmerkung 14:31 - Reinschmeissen oder Rausschmeissen?

Zitat: "Warum werden die potenziellen Gefährder nicht konsequent rausgeschmissen?"

... ob "Reinschmeissen" (ins Gefängnis) ...

... oder "Rausschmeissen" (Staat? EU? Welt?) ...

... die erste Frage können Sie schon nicht beantworten, die sich dann stellt:

- Ab wann ist man Gefährder?

13:10 von miomio

ist das ihr ernst? sollen wir jetzt leute einsperren obwohl, ihnen dadurch unrecht entsteht?
.
woher wollen sie wissen was ich will ?
-
ich stellte nur fest
der eine könnte möglicherweise überleben
dem anderen entsteht durch Freiheitsentzug möglicherweise Unrecht
das wäre ein abwägen

Darstellung: