Ihre Meinung zu: EU soll laut Kommission bis 2050 klimaneutral werden

28. November 2018 - 16:37 Uhr

Die EU-Kommission hat eine Strategie vorgeschlagen, um bis 2050 klimaneutral zu sein. Bis 2050 soll der Netto-CO2-Ausstoß auf Null sinken. Konkrete Schritte fehlen aber. Von Astrid Corall.

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Kommentare

Schneckentempo

Na, wenn bis 2050 noch Zeit ist, dann kann es ja nicht so schlimm sein mit dem Klimawandel.
Man bedenke, dass "Global 2000" schon vor 40 Jahren also mehr als einer Generation, auf den Klimawandeln hingewiesen und seine Entwicklung und Folgen aufgezeigt hat.
Reagiert hat niemand!
Im Gegenteil wurden die fossilen Energieträger weiter weltweit intensiviert. Klimawarner und Forscher wurden als Grüne-Spinner belächelt, ja es wurde sogar versucht ihnen ihre Reputation zu zerstören.
Langsam wacht man auf, weil die Wirtschaft über ihre eigenen fossilen Energiefüße stolpert.
Wie gesagt langsam, sehr langsam!
Denn wenn die EU sich bis 2050 Zeit läßt, werden USA, China und Indien erst 2150 daran denken eventuell, aber wirklich nur eventuell ihre Emissionen etwas zu verringern.
Aber bis dahin hat der Klimawandel bereits alles überholt und die Erde gleicht sich von den Landschaften an den Mars und von den Temperaturen an die Venus an, und die Reichen leben in den Biosphären 4.0.

Ich lese immer nur "keine

Ich lese immer nur "keine konkreten Pläne", "2050", irgendwann in der Zukunft.....

Das wird nicht reichen.
Die Natur wird sich schon bald auf eine Weise rächen, die auch der letzte Politiker in der EU Kommission versteht.

Tragisch ist aber, dass es dann evtl schon zu spät sein wird, schmilzen die Gletscher erstmal schneller ab, ist das ein sich selbst verstärkender Effekt.

Gehandelt werden müsste JETZT.

Das einzige was evtl ein bisschen helfen könnte wäre ein politisch noch stärkeres Signal bei kommenden Wahlen.

Man darf gespannt sein.

ich weiß auch nicht

aber hier wird eins definitiv außer Acht gelassen. Die Erde hat sich im Laufe ihrer Geschichte wieder und wieder erwärmt und auch wieder abgekühlt. Den Bruchteil der Erdgeschichte, die der Mensch mitgestaltet hat fällt dabei kaum ins Gewicht. Natürlich tragen wir mit unserem Tun dazu bei, dass es zu einer zusätzlichen Erwärmung kommt aber über die tatsächliche Höhe ließe sich natürlich diskutieren. Ich glaube hier wird viel zu viel Wind gemacht, letztendlich sind es wirtschaftliche und politische Interessen, die dahinter stehen, denn mit sowas lässt sich trefflich Geld verdienen bzw. Einfluss gewinnen.

Und wieder sind wir einen großen Schritt weiter

Prof. Peter Wasserscheid und Daniel Teichmann von der Alexander-Universität Erlangen haben es geschafft Wasserstoff in flüssigem Öl, schwer entflammbar zu speichern, es kann transportiert und überall verwendet werden kann.

Damit könnten Autos mit Wasserstoff fahren oder Wasserstoff zum Heizen verwendet werden, welches dezentral mittels Windkraftanlagen klimaneutral erzeugt wurde.

Klimaneutral?

Was soll das denn sein und wer soll - und kann das überprüfen?
Die vereinbarten Klimaziele für 2020 werden schon nicht erreicht - von klimaneutral kann da noch gar nicht die Rede sein. Und jetzt soll bis 2050 alles gut werden?
Und was ist mit dem ganzen Staub und den feinen Eiskristallen aus den immer mehr werdenden Kondensstreifen? Was ist mit dem zunehmenden Methanausstoß aus der Masttierhaltung? Was ist mit dem zunehmenden Energieverbrauch?
Was soll also ein Netto-CO2-Ausstoß von 0 bedeuten?
Wäre es nicht sinnvoller den "Fußabdruck" der Menschen in der EU von derzeit >2 auf 1.0 zu veringern?

Die Politik sollte endlich aufhören mit sochen "Luftnummern" - die dann nicht einmal ansatzweise umgesetzt werden.

Guter Ansatz

Der Ansatz ist gut und kommt hoffentlich nicht zu spät. Wir hätten spätestens in den 60er oder 70er Jahren schon umsteuern müssen, um irreversibele Schäden an unserer Erde und am Klima zu verhindern.
Jetzt müssen möglichst schnell konkrete Schritte und Maßnahmen her, wie wir die fossilen Energieträger in der Erde lassen können.

Ein schönes Lippenbekenntnis!

So lange wir uns nicht vom Kapitalismus verabschieden und den Lobbyismus der Wirtschaft aus den politischen Gremien und Parlamenten vertreiben ist das alles illusorisch, selbst wenn man als Stichtag 2100 setzen würde.

Klimaneutral ist fein. Speichertechnik fehlt.

Absicht ist ja gut, alles bei den Erneuerbaren aber steht und fällt mit der Speichertechnik. So interessante Konzepte gibt es: Mega-Batterie-Dinger, Druckluft-Kugeln in Seen, Power-to-Gas gespeichert im Gasnetz, Konzepte mit alten Bergwerken oder Hubkraftwerken mit Gewichten (als Ersatz für Pumpspeicher-Kraftwerke) usw. - nichts aber ist an in Wirkungsgrad
und Baukosten konkurrierenden Großprojekten vorhanden, die evtl erfolgreich arbeiteten und vervielfältigt gebaut werden könnten. In D bisher: Test-Projekte oder schöne Berechnungen. Ärgerlich!

Strategie???

Was soll das für eine Strategie sein, wenn konkrete Schritte fehlen. Wieder einmal ist die EU-Kommission völlig überflüssig.

Ja bitte!

Das ist der einzige Weg, in einigen Jahrzehnten technologisch völlig abgehängt zu werden.

Europa war mal technisch weltweiter Vorreiter, aber was Photovoltaik, Windkraft und E-Mobilität betrifft, sind Firmen aus dem asiatischen Raum längst weiter als wir.
Auf eine Selbstverpflichtung der Firmen kann man lange warten - welcher ü60 Firmenchef interessiert sich für das Schicksal seiner Firma in 50 Jahren? Da wird er längst nicht mehr da sein.

Es braucht eine gesetzliche Verpflichtung, die uns in die richtige Richtung schiebt, oder unser Techniksektor muss langfristig zum Zuarbeiter von Hyundai, Jinko und Tesla werden.

Schöne Ziele...

...aber völlig überschätzte Wirkung: Keine Frage, wenn weniger CO2 freigesetzt wird ist das ein sehr positiver Beitrag zur Nachhaltigkeit.

Allerdings ist die Wirkung auf die GLOBALE Klimaerwärmung nicht von den EU Bemühungen bestimmt, sondern dadurch, was die Schwellen- und Entwicklungsländer machen.

Klimastrategie

Wunderbar, danke für den Artikel.

Ans Laufen bringen, nicht per "vorgegebener Schritte" ausbremsen

"Konkrete Schritte fehlen aber"

Die kann es gar nicht geben. Denn so ein "Projekt" (klimaneutral werden) lässt sich nicht am Reißbrett entwerfen, sondern ist ein stetigen Änderungen unterworfener Prozess.

Unabdingbare Voraussetzung dafür, dass ein alle zufriedenstellender Fortschritt hier überhaupt möglich ist, ist, dass, erstens, alle Bürger dessen Sinn und Unumgänglichkeit erkennen und, zweitens, alle - vom Hilfsarbeiter über den Firmenchef bis hin zu Wissenschaftlern und Experten - selbst daran beteiligt sind (und nicht nur eine Kommission).

Dafür muss der ganze politische Entscheidungsfindungs- und Bewertungsprozess (respektive unser Demokratiesystem) aber erstmal von Grund auf auf eine komplett neue Basis umgestellt und zugleich die nötige digitale Infrastruktur geschaffen (bzw. die vorhandene ausgebaut) werden, um jeden Einzelnen in die Lage zu versetzen, daran teilzuhaben.

Und dann noch jeder davon überzeugt werden, dass sich das für ihn genauso wie für jeden anderen lohnt.

Wenn nicht jetzt, wann dann?

"Ein Planet, bei dem das Klima außer Kontrolle geraten ist, würde weder Sicherheit noch Wohlstand bieten - und genau deshalb müsse man handeln." (Maros Sefcovic)

Genau das ist der Punkt, würde aber eine völlige Abkehr von der derzeit in vielen Ländern populären "Nach-mir-die-Sintflut-Strategie" bedeuten.

Ich habe meine ernsthaften Zweifel, daß den schönen Worten auch Taten folgen werden.

EU soll laut Kommission bis 2050 klimaneutral werden

"Die EU-Kommission hat eine Strategie vorgeschlagen, um bis 2050 klimaneutral zu sein. Bis 2050 soll der Netto-CO2-Ausstoß auf Null sinken."
Umweltschutz und Klima müssen in den nächsten Jahren neben den anderen Problemen die Hauptaufgaben der EU sein, wenn wir unsere Welt für den Menschen erhalten wollen. Das muss auch Herr Trump jetzt endlich begreifen.

Wie immer

keine konkreten Massnahmen enthalten. Wohlfeile Absichtserklärungen hatten wir schon jede Menge.

Meine Familie von 4 Personen liegt bei etwas über 6t CO2 pro Kopf nach CO2-Rechner des Umweltbundesamtes. Tendenz sinkend. Und es ist noch einiges Einsparpotenzial vorhanden. Und das im ländlichen Aussenbereich. Wenn man seinen Kindern eine Zukunft gönnt, kann man schon etwas dazu tun.

Bei vielen Leuten frage ich mich immer ist es Egoismus, Verdrängung oder Ignoranz, dass sie nichts tun wollen? Vielleicht auch Dummheit oder Bosheit?

Jedenfalls mein Aufruf an Jeden, EU-Politiker oder was auch immer: Tut was, konkret!

Ein Traum

Eine Vision. Ganz richtig. Solange der Profit als Maßstab aller Dinge bleibt, wird der Klimawandel nicht gebremst. Deutschland palavert und handelt nicht. Der kleine Mann soll seine Hütte dämmen, aber die großen Verschmutzer unserer Umwelt schwingen eine mächtige Keule, die heißt Verlust von Arbeitsplätzen und die Politik knickt ein.

"langfristige Vision" - "keine konkreten Schritte"

Also wenn das eine "Strategie" sein soll, wäre ich auch gern EU-Kommissar. Unfassbar...
...oder wie weiland Helmut Schmidt so schön sagte: "Wer eine Vision hat, soll zum Arzt gehen".
So wichtig ein Umdenken in vielen Bereichen ist, so unrealistisch ist eine EU-weite "Senkung des Netto-CO2-Ausstoßes auf Null". Schon für den Stromsektor ist das nicht machbar (es sei denn man verlagert den Ausstoß ins Nicht-EU-Ausland durch Stromimporte). Und dass wir unsere Häuser anders bauen müssten, bezieht sich nicht nur auf die im Artikel genannte Dämmung; vielmehr müssten wir künftig auf Zement verzichten.
Einfach mal aufforsten, DAS senkt den Netto-CO2-Ausstoß.
Trotzdem bleibt das Ganze eine Milchmädchenrechnung, wenn man die Treibhausgas-Emissionen nur für CO2 betrachtet: Methan ist 30x relevanter (pro Molekül), NOx bis zu 300x. Und dass das mengenmäßig bedeutendste Treibhausgas Wasserdampf ist, wird vermutlich auch niemandem gefallen... von wegen "emissionsfrei mit Wasserstoffantrieb".

CO2 verteuern!

Einen ersten Schritt hat die EU ja schon gemacht durch die Verteuerung/Verknappung von CO2-Zertifikaten.

Nur sind die Preise noch viel zu niedrig. Schweden machts vor. Dort ist es ausreichend teuer, CO2 in die Luft zu blasen.

Wichtig: Die CO2-Preise müssen für alle Emissionsquellen gelten. Nicht nur Stromproduktion, sondern auch und vor allem: Flugverkehr, Straßenverkehr, Fernwärme, usw.

Es wäre sehr einfach, Druck aufzubauen. Wenn man sich nicht von der Industrielobby wieder über den Tisch ziehen ließe....

Die EU hat die Chance, dem Bürger zu zeigen, dass man souveräne Entscheidungen treffen kann, die nicht von Lobbyinteressen gelenkt sind. Damit könnte man auch das nötige Vertrauen in die EU wiedergewinnen. Ich hoffe, man ist sich dieser Wichtigkeit bewusst!

Ha, ha, ha!

Wären die "Umweltbemühungen" ein Hochsprungwettbewerb, wären die Springer bereits disqualifiziert worden. - Unsere weltweiten Profitsammler aber reißen die Latte, legen sie dann 5 cm höher, um erneut zu reißen etc.. Und nach der 97. Erhöhung erreichen sie dann 3,25 m und behaupten, dass sie die schließlich dank einer Superanstrengung endlich überspringen würden.

endlich mal eine wunderbare nachricht

aus brüssel. wir werden gerettet

Wenn Deutschland seine selbst gesteckten Klimaziele...

...schon weit verfehlt- um wieviel größer ist dann die Wahrscheinlichkeit, dass diese Ziele EU-weit nicht einmal ansatzweise erreicht werden?
Soll man das jetzt “Aktionismus“ nennen? Wohl nicht mal das, denn die Tinte, mit der die Ziele aufgeschrieben wurden, ist ja noch nicht getrocknet. Und wenn's denn mal um's Eingemachte gehen sollte, wird jeder auf den anderen zeigen, der Handel mit mit “Verschmutzungsablass“-Zertifikaten wird blühen wie eine Frühlingswiese.

die

EU- Kommission hat eine Strategie vorgeschlagen, aber laut einem gewissen Bas Eickhout liegt das Problem bei der EU- Kommission. Also was jetzt ? Drängt die EU-Kommission nun auf eine Lösung des Problems, oder IST sie das Problem ?

Waterworld

2050 kann kein jetziger Politiker mehr für die Nicht-Einhaltung dieses "Klimazieles" zur Verantwortung gezogen werden. Es ist ein reines Lippenbekenntnis ohne jeden Wert. Hoffentlich ist Europa bis 2050 nicht schon unter Wasser.

mal nachgefragt, "unsere Vortänzer"

Die deutschen Spitzenpolitiker und Klimaschutz
Keiner der insgesamt 26 Bundesminister und Länderchefs hält den CO2-Grenzwert
der EU von 130g/km ein, den die Autos der Hersteller im Mittel ausstoßen dürfen.
Der Insasse des Autos, das am meisten CO2 ausstößt,
ist Berlins Bürgermeister Michael Müller (SPD). 408 Gramm CO2 pro km

“Hannemann, geh Du voran!“

Bei dem weltweit verbreiteten Egoismus und der gleichzeitigen Ignoranz vieler Staatslenker räume ich den Brüsseler Plänen oder richtiger: “visionären Absichtserklärungen“ keine Chancen auf Realisierung ein; jeder wird unablässig zum Nachbarn schielen und feststellen, dass dessen Anstrengungen an die eigenen bei weitem nicht heranreichen - warum also...

Tut mir leid

aber über solche Worte und Ankündigungen kann man wirklich nur noch müde lächeln.

Klimaneutral

Was soll denn das bedeuten? Klimaneutral wäre höchstens, wenn die Menschen sich ober- oder unterirdisch verziehen würden und die Spähren (Atmosspähre, Stratospähre, etc) der Erde verlassen würden.

Denn es gibt keinerlei menschliche Wirkung, die der Photosynthese entspricht. Der Mensch und seine Technik können keine Treibhausgase binden oder gar umwandeln. Und erst Recht nicht ausgleichend! Neutral, pff, haha.

Aber richtig, neutral soll ja heißen, dass die Durchschnittstemperatur nicht zu stark steigen soll. Dann sollten die Menschen den Müll, den sie in die Erdumlaufbahn blasen reflektionsarm gestalten. Dann werden Strahlungen nicht mehr auf die Erde zurück reflektiert. Ansonsten ist der Gestaltungswille, auch Deutschlands überaus begrenzt. Man will sich noch nichteinmal von der Energieverschwendung Transport trennen, weil man so geil auf Globalisierung und Finanzwesen steht und tatsächliche Effekte garnicht mehr wahrnimmt. Aber wer die Kohle behält und Wälder abholzt...

Eine Wunschäußerung

ohne konkrete Schritte würde ich niemals als "Strategie" bezeichnen.

Das Ziel muss schon früher erreicht werden

"" Denn eins ist für den Vizepräsident der EU-Kommission, Maros Sefcovic, klar: Ein Planet, bei dem das Klima außer Kontrolle geraten ist, würde weder Sicherheit noch Wohlstand bieten - und genau deshalb müsse man handeln.""
#
2050 ist viel zu lange hin. Saubere Luft sollen nicht erst meine Urenkel einatmen. Jetzt handeln mit Insgesamt weniger Schadstoff Ausstoß da kann an vielen kleinen " Stellschrauben " gedreht werden.Auch ein langsameres Autofahren wie z.B. Tempo 130 auf Autobahnen kann schon hilfreich sein.

Klimaneutral?

Wie? Klimaneutral?
Das bedeutet nichts anderes, dass deutsche Großkonzerne weiter die Luft verpesten und zum Ausgleich Emisionsscheine kaufen.

Was ändert dies?

NICHTS!

Echt toll diese EU.

jetzt haben die grünen endlich recht bekommen

der strom kommt aus der steckdose, und nicht von diesesn grossen dampfenden häusern oder atomwerken. die eu hats gesagt

Begrifflichkeit beachtener

Mir ist das Klima egal, aber der Umweltschutz!!! ist mir wichtig.

Das Klima kann man nicht schützen und es ändert sich so oder so. Aber es hört sich ja so toll an, wenn wir von dem Klimawandel sprechen. Was für ein Blödsinn!

Umweltschutz heisst nicht nur weniger fossile bzw. "dreckige" Energie sondern eben auch weniger Müll, mehr Wald, usw.
Ein erster Schritt wäre es ja, wenn die Mittel vom Verkehrsm. zu 70% der Bahn, zu 10% dem Wasser und die restlichen 20% nur der Strasse zu gute kämen.
Wer Strassen baut wird Autos ernten.

Für vieles kann man eine Alternative schaffen, die die Umwelt nicht zerstört. Und alles andere muss Schritt für Schritt abgeschaffen werden. Dafür bräuchte man nur einen geeigneten Plan. Und den hat leider keiner, weil zu viele Lobbys in Berlin mitreden dürfen.

Das dies nicht im Sinne der Bürger ist, wird immer deutlicher (Wahlergebnisse).
Ich kann nur hoffen, dass auch die Wähler sich selbst an die Nase fassen. Denn dort kann man am schnellsten etwas bewegen.

Solche Ansagen sind in meinen Augen...

reine Polemik, denn bei den ganzen natürlichen CO² Quellen scheint es mir doch sehr fraglich wie man das dann auch in der Atmosphäre / an der Klimaentwicklung messen möchte.
Zum Wohle der Umwelt zu handeln und nicht so zu leben als
hätte wir noch eine oder zwei Welten in Reserve, wäre für mich im 21 Jh eigentlich eine Geisteshaltung die ich als selbstverständlich voraussetzten möchte. Bei vielen "normal" Bürgern wird dies sicher auch so sein, bei der großen Industrie bin ich mir da nicht so sicher. Ich fürchte nur das dies z.B. wie in der Energie Versorgung, zu noch höheren Kosten für die Allgemeinheit führt, die gerade vom einfachen Frau/Mann immer schwerer wegzustecken sind, wir sind schon fast Spitzenreiter mit Platz 2 in 2017.

Klimaneutral?

und womit machen wir die Wohnung warm ?, was machen Stahlwerke-Glaswerke-Keramikwerke u.s.w. ?.
Oder machen wir alle Firmen die Gas und so weiter benötigen dann zu ?.
Denn das alles soll ja weg, wenn ich den Vorschlag richtig gelesen habe.
Auf die Erklärung bin ich mal gespannt.

Vor allen Dingen, wer soll das bezahlen, der Bürger mal wieder vermute ich jetzt mal.

@Der Nachfrager 19:55 Deutsche Großkonzerne tun auch einiges

Sie kaufen nicht nur Emissionsscheine zum Ausgleich, sie investieren auch erhebliche Summen um den Schadstoffausstoß zu mindern. Die Luftqulität hat sich seit den 1980er-Jahren wesentlich verbessert. Allerdings ist die Produktion von einigen Produkten durch die Umweltauflagen so teuer geworden, dass die hier produzierten Waren nicht mehr konkurrenzfähig waren, die Waren produzieren jetzt die Chinesen ohne Umweltauflagen. Auch dadurch ist China zum weltweit größten CO²-Emittenten aufgestiegen.

In Deutschland sind seit den 1980er-Jahren beim NO² Belastungsrückgänge von 37–53 % und beim NOx von 49–66 % festzustellen.

Die CO²-Emissionen sind seit 1980 von 1.100 Mio Tonnen auf 800 Mio zurückgegangen.

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