Ihre Meinung zu: Frankreich: In Minischritten weg vom Atomstrom

27. November 2018 - 13:39 Uhr

Frankreich ist und bleibt ein "Atomland". Zwar hält Präsident Macron am Ziel fest, die Atomkraft zu reduzieren, will sich aber Zeit lassen. Eine Ausnahme: Fessenheim - das AKW soll schneller vom Netz als geplant.

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Kommentare

Frankreich will In Minischritten weg vom Atomstrom

"Frankreich ist und bleibt ein "Atomland". Zwar hält Präsident Macron am Ziel fest, die Atomkraft zu reduzieren, will sich aber Zeit lassen. Eine Ausnahme: Fessenheim - das AKW soll schneller vom Netz als geplant."
Ja, der Atomstrom bietet zu viel Unsicherheiten und Gefahren für die Bürger. Aber Frankreich kann nicht wie Deutschland in wenigen Jahren die AKW völlig abschalten, denn es hat zu sehr auf den Atomstrom gesetzt. Ich kenne Fessenheim, denn da war ich schon im Supermarkt und an der Tankstelle. Aber dort merkt man natürlich nichts von den Fehlern des AKW.

Die Franzosen sind doch ein wenig schlauer

als die ideologisch verblendeten Linksparteien (Grüne, SPD, Linke) in Deutschland. Dort macht man den Wechsel in Abstimmung mit den Möglichkeiten und orientiert sich an erreichbaren Zielen. Hier wird statt dessen das Ganze mit der Brechstange durchgezogen, ohne Rücksicht ob dies zu Verwerfungen in der Energieversorgung, explodierenden Energiekosten oder der Deindustrialisierung weiter Landstriche führt.
Realisten gegen Fanatiker. Hut ab vor den Franzosen.

Nicht einmal den Anschein von Sachlichkeit

kann man hier erwarten.

Atomkraftwerk=GRÜNER Kampfbegriff. Assoziation zur Bombe soll geweckt werden.

Fessenheim ist ein Kernkraftwerk, wo nukleare Vorgänge zur Wärme- und dann zur Stromgewinnung genutzt werden.

"Pannen-Reaktor" = Pannen-Journalismus.
In Fessenheim gab es" INES 0" und "1 Ereignisse".
So war z.B. ein versehentliches Abfahren des Reaktors ein INES1-Ereignis (Abweichung vom normalen Betrieb der Anlage).
Von "Pannen-Raktor" kann nicht im Entferntesten die Rede sein.

Die Geschichte um Fessenheims Abschaltung ist genauso traurig, absurd und dämlich wie die deutschen Dieselfahrverbote.
Zu "verdanken" ist es diversen ökologistischen Kampagnen, die dankbar von entsprechend gepolten Journalisten ventiliert werden.

da Frankreich

ja bis 2040 Verbrennungsmotoren verbieten will, braucht man die AKW für den Strom, den die ganzen E-Autos benötigen werden. Insofern konsequent inkonsequent von Macron.

Weltklimarat empfiehlt mehr Atomstrom

Wir brauchen mehr statt weniger Atomstrom. Anders lässt sich der CO2-Ausstoß mittelfristig nicht auf ein gesundes Maß reduzieren.
Frankreich ist ein gutes Vorbild, indem sie keinen überstürzten Energiewandel auf Kosten des Klimas vollziehen.
Daran sollte sich die Politik in Deutschland ein Beispiel nehmen.

In Minischritten

Im Unterschied zur 12 Seemeilenzone macht die Wolke nicht an deren Grenze halt:
Wir brauchen dringend europäisches Mehrheits-Recht, von mir aus mit Minderheit(en) schutz, aber nicht nur im Umweltrecht, sondern auch im Sozial- und Steuerrecht. Das neoliberal gestrickte "Lissabon " muss auf diese Weise korrigiert werden. DANN haben die "Populisten" von afd bis Marie le Pen keinen Zulauf mehr und wir sind dann auch keinem GAU mehr ausgesetzt-sowohl in ökologischer, als auch politischer Hinsicht...!

De facto

ist auch Frankreich im Atomausstieg. Wennn ein AKW nach dem anderen stillgelegt wird und keine neuen gebaut werden ist man irgendwann bei Null.

Strom für E-Autos

Erfreulicherweise lässt sich Strom nich nur durch AKW erzeugen; z.B. durch Solaranlagen, Windkraftanlagen und Gaskraftwerke. Auch die Speicherung von Strom im eigenen Haushalt wird immer günstiger. Hoffentlich wird auch bald konsequent nach einem Endlager für den Atommüll gesucht und auch ein geeigneter Standort gefunden.

14:09 von dummschwaetzer

"als die ideologisch verblendeten Linksparteien (Grüne, SPD, Linke) in Deutschland. Dort macht man den Wechsel in Abstimmung mit den Möglichkeiten und orientiert sich an erreichbaren Zielen. Hier wird statt dessen das Ganze mit der Brechstange durchgezogen, ohne Rücksicht ob dies zu Verwerfungen in der Energieversorgung, explodierenden Energiekosten oder der Deindustrialisierung weiter Landstriche führt"

Also ich wohne definitiv in einem anderen Deutschland! Wer noch?

Politik

Ich bin mit der deutschen Politik bzgl. Energiewandel gar nicht unzufrieden. Der Ausstieg aus der Kernenergie müsste aber noch viel schneller ablaufen. Hoffentlich sind die Befürworter für Atomstrom auch die Befürworter für ein Endlager in regionaler Nähe zum eigenen Wohnort.

re dummschwaetzer

" Hier wird statt dessen das Ganze mit der Brechstange durchgezogen, ohne Rücksicht ob dies zu Verwerfungen in der Energieversorgung, explodierenden Energiekosten oder der Deindustrialisierung weiter Landstriche führt."

Nennen Sie doch mal die weiten Landstriche, die wegen hoher Strompreise deindustrialisiert wurden.

Deutschland geht Sonderweg nicht Frankreich

Wir haben uns in D viel zu sehr in öko-Klima-Fantasien verirrt, ohne zu merken, dass wir damit völlig isoliert sind. Der überstürzte Ausstieg wg Fukushima war völlig verantwortungslos und wird noch sehr teuer. Kohle wollen wir nicht, zu schmutzig. Wind wollen wir nicht, könnte Fledermäuse töten oder sonst gesundheitsschädlich. Sonne ist toll, nur leider sehr ineffizient und viel Geld für Förderung. E-Strom ist super, aber Infrastruktur steckt eher noch in der Kinderschuhen. Wir brauchen stattdessen einen guten Energiemix, wovon wir weit sind. Fazit auf Frankreich mut nackten Daumen zeigen ist nicht...jede Hand hat halt 5 Finger , nicht nur einen.

@alle Atomstrombefürwörter

lässt man mal außer acht das ein Atommeiler ein bissl überkochen kann und das der Müll der beim Betrieb entsteht und beim Abriss des Kraftwerkes irgendwann, jede Mikrowelle in den nächsten 500.000 Jahren überflüssig macht und uns durch dieses "kleine" Restübel nur irgend was am Körper wächst was keiner so richtig braucht, dann kommt man zum Schluss das ja die Atomkraftwerke mit irgend was betrieben werden müssen.
Ja, das ist zur Zeit Uran das mehr oder weniger aufbereitet werden muss.
Das Zeug wächst nicht auf Bäumen, und ist zwar wohl ausreichend vorhanden, aber eben nicht billig zu bekommen.
Naja, die Sonne liefert uns jeden Augenblick die mehr als 6000 fache Energiemenge die wir zur Zeit verheizen. Will heißen nutzt man das irgend wie, dann greift man in Mutter Erde weniger ein als ein Atommeiler.
Ja ein Windrad sieht nicht schön in der Landschaft aus, schon gar nicht Dutzende, aber mir ist das lieber als eine schöne verstrahlte Landschaft, die immer öfter vorkommt.

Hut ab? @ dummschwätzer

Die Präsidenten De Gaulle und Pompidou haben auf Atomstrom gesetzt - damals wollte Frankreich vor allem in der Energieversorgung unabhängig sein, von den Gefahren der Atomenergie hatte man keine Ahnung. Da sich die Regierungen nie rechtzeitig um Alternativen gekümmert haben, ist die Misere jetzt da. Fessenheim ist eine Ruine und wenn Sie dort in der Nähe wohnen würden, wäre Ihre Meinung gewiss ein andere. Ist Ihr Pseudo eigentlich Programm ? Es kann ja keine Rede davon sein, dass das Problem in Deutschland nur ideologisch behandelt würde. Es gibt ein Überangebot an Strom, nur die Frage der Leitungen ist nicht geklärt.
Macron versucht jetzt, die Energiewende endlich in Gang zu bringen. Insofern auch meinerseits: Chapeau. Wenn auch aus anderen Gründen als Sie.

14:26 von Wosi

Weltklimarat empfiehlt mehr Atomstrom
Wir brauchen mehr statt weniger Atomstrom.
.
meinen sie nicht, dass das ein sehr unpopulärer Vorschlag ist, hierzulande

Dann wird Fessenheim den

Dann wird Fessenheim den französischen Präsidenten wahrscheinlich überleben.
Das es danach abgeschaltet wird, steht dann aber noch in den Sternen.

Atomkraft...

... war von Anfang an umstritten. Was ist mit den verbrauchten Brennstäben, wie aufarbeiten und wo den Rest lagern - für Jahrhunderte? Vor Klärung dieser Fragen wurden Atomkraftwerke gebaut. Mit Staatssubventionen, nicht nur in F. Mit diesen Subventionen - die bis heute gelten bzw. den Ausstieg extrem verteuern - wurde Atomstrom überhaupt erst "billig". Keine Versicherung hätte alle möglichen Risiken versichert und bezahlbar gehalten.

Wenn F in mini Schritten aus der Atomkraft aussteigt, ist das besser als nichts. Ich befürchte, das uns alle (weltweit) dieses Zaudern bald in den Ruin treibt. Nachbessern ist IMMER teuerer!

mehr Atomstrom?

da ich seit 12 Jahren im Süden Frankreichs, in der Provence lebe, sehe ich tagtäglich, wie Frankreich den Umstieg auf erneuerbare Energien verschlafen hat. Es gibt heute Diskussionen über Windenergie und Fotovoltaik, die wir in Deutschland vor 15 Jahren geführt haben. Dabei gibt es hier mindestens 50% mehr Sonnenstrahlung als in Deutschland. Strom ist dank Kernkraft derzeit billig, aber das dicke Ende mit hohen Preisen kommt unweigerlich, wenn die AKWs rückgebaut werden müssen. Im Winter, wenn die Franzosen elektrisch heizen gibt es Strommangel!
Es war der Wunsch nach der "force de frappe" also nach der Atombombe, der dazu geführt hat, dass Frankreich so viele AKWs gebaut hat.

Klassenkampf

Ich weiss ja nicht so recht ob es ihnen bewusst ist oder ob verschiedene nicht richtig hinhören oder hinsehen, aber in Franreich ist ein Klassenkampf entbrannt.

Dort geht es mittlerweile, wir hier unten und das sind vielleicht schon bald sehr viele, gegen euch da oben.

Die Rede von Macron heute Morgen stand deshalb unter einem sehr schlechten Stern, nämlich seinem eigenen und der könnte ihm in nächster Zeit noch sehr schwer zu schaffen machen.

Wenn andere Länder sich wohl über verschiedene Ankündigen betreffend Ziele zum Klimawandel erfreuen sieht es für viele Franzosen ganz anders aus.
Die Franzosen haben das Vertrauen in den Präsidenten verloren und kehren ihm den Rücken.

Nach der erneut wohlgediegenen rethorischen Rede heute Morgen sind viele nicht erfreut.

Die Rede war zu lang und ermüdend und hat den Forderungen der Armen und Unterdrückten im Land keine Rechnung getragen aber auch viele andere sind von der Attitüde von Macron enttäuscht bis angewidert.

Le Peuple en Marche!

mehr Atomstrom?

Weltweit nimmt die Zahl der AKWs, von Jahr zu Jahr ab. Es werden weniger zugebaut als abgeschaltet werden müssen. Auch ein AKW hat halt auch nur eine begrenzte Lebensdauer.
Unter Berücksichtigung der Gefahren sollte man so schnell wie möglich aus der Kernkraft aussteigen. Deutschland war früh auf dem richtigen Weg. Dann ist eine neue Regierung noch einmal umgeschwenkt, und erst nach Fukushima hat man es wohl auch bei der CDU/CSU begriffen, dass die Zukunft bei den erneuerbaren Energien liegt.
Gruß erich72

Frankreich ist so weit weg...

vom "Atom" Ausstieg wie die Koalition der Grünen mit der AfD.
85% Kernenergie kann man nicht ersetzen. Weder Wind noch Wasser. Deutschland schafft die Energiewende auch nicht. Die grünen Paradiesvögel sollten mal zur Schule gehen und ab der 8. Klasse Mathematik aufarbeiten, dann etwas Elektrotechnik lesen und dann erwachen sie vielleicht. Aber so wie ich weiss kann man bei den Grünen auch was werden ohne etwas gelernt zu haben....

Allein mir fehlt der Glaube....

Französische Regierungen haben schon unter Präsident Hollande über die Stilllegung des AKW Fessenheim bei Freiburg gesprochen. Passiert ist nicht's! Warum wird es nicht sofort stillgelegt? Alleine der Abbau des AKW sichert über viele Jahre Arbeitsplätze.Ein neuer Industriepark vor Ort ist auch in Planung. Ich habe die Vermutung,dass Macron auch wieder nur Zeit schinden will....

15:40, COJO

>>14:09 von dummschwaetzer
"als die ideologisch verblendeten Linksparteien (Grüne, SPD, Linke) in Deutschland. Dort macht man den Wechsel in Abstimmung mit den Möglichkeiten und orientiert sich an erreichbaren Zielen. Hier wird statt dessen das Ganze mit der Brechstange durchgezogen, ohne Rücksicht ob dies zu Verwerfungen in der Energieversorgung, explodierenden Energiekosten oder der Deindustrialisierung weiter Landstriche führt"

Also ich wohne definitiv in einem anderen Deutschland! Wer noch?<<

Na, icke!

Ideologischgrünlinksverblendet wie ich bin.

:=}

Frankreich:In Minischritten weg vom Atomstrom....

Das klingt zwar gut,aber:Bei dem Präsidenten muß man damit rechnen,daß alles was er macht oder ankündigt,schlechte Folgen für die Leute unten hat.Wenn er etwas ökologisches tun will,dann wird er nicht die Konzerne(Areva,EDF) dafür bezahlen lassen.

mehr Atomstrom?

Weltweit nimmt die Zahl der AKWs, von Jahr zu Jahr ab. Es werden weniger zugebaut als abgeschaltet werden müssen. Auch ein AKW hat halt auch nur eine begrenzte Lebensdauer.
Unter Berücksichtigung der Gefahren sollte man so schnell wie möglich aus der Kernkraft aussteigen. Deutschland war früh auf dem richtigen Weg. Dann ist eine neue Regierung noch einmal umgeschwenkt, und erst nach Fukushima hat man es wohl auch bei der CDU/CSU begriffen, dass die Zukunft bei den erneuerbaren Energien liegt.
Gruß erich72

Am 27. November 2018 um 16:23 von erich72

"Im Winter, wenn die Franzosen elektrisch heizen gibt es Strommangel!"

... was natürlich im Winter, in trüben Tagen mit Flaute, wunderbar mit Windstrom und Photovoltaik überbrückt werden kann? Übrigens ist bei den meisten Kernkraftwerken das primäre Ziel, kernwaffenfähiges Material zu erhalten.

Atomstrom ist top. Ist nahezu

Atomstrom ist top. Ist nahezu emissionsfrei. Man braucht halt ein Endlager. Das zu finden ist nicht schwer, sofern man das politisch überhaupt will. Bis jetzt wollte man das in D nicht. Auch die bisherigen Unfälle sind nicht allgemeingültig. Tschernobyl wurde aktiv gesprengt. Fukushima völlig widersinnig am Meer gebaut (das für Tsunami's bekannt ist) So sahen Unsere AKW nicht aus. 100% sicher würde ich nicht sagen, aber 99 dürften es schon gewesen sein. Deshalb war die vorschnelle Abschaltung falsch. Erst die Erneuerbaren so weit bringen, daß sie reichen, dann abschalten. Da hätten wir besser die Kohledreckschleudern vorzeitig still gelegt.

Frankreich macht es richtig - wir nicht

Kohleausstieg bis 2020, dafür die Emissionsarmen AKW länger laufen lassen.

Das ist gut für das Klima. Und der zusätzliche Atommüll ändert wenig an dessen grundsätzlicher Problematik.

Nicht alle AKWs sind gleich gefährlich. Unterschiedliche Typen haben unterschiedliche Gefahrenpotentiale.

Insgesamt gesehen sehr unvernünftig AKWs vor ihrem altersbedingten Laufzeitende ab zu schalten.

16:33 von fathaland slim

wo du recht hast, will es dir keiner streitig machen !

Anscheinend.....

hat es die Bevölkerung in Frankreich noch immer nicht erkannt, daß die französische Revolution entgegen aller akademischen Behauptungen, keine Spuren in der Gesellschaft bzw. deren Denken hinterlassen hat. Gut, Napoleon hat mit dem code civil manche Grundlagen für unser BGB gelegt, aber sonst? Man hat, wie in Russland Könige, Kaiser, deren Familien und Adelige massakriert und deren Vermögen beschlagnahmt - und sonst? Natürlich waren die herrschenden Schichten in diesen Ländern maßgeblich selbst schuld an der Entwicklung! Aber, man muß auch leider feststellen, daß es weder in Frankreich, noch in Rußland einen aufgeklärten Absolutismus gegeben hat. In Deutschland schon und deshalb fehlte vermutlich auch in der Bevölkerung die explosive Kraft einer Revolution, die sich letztlich nur an tausendfachen Morden oberflächlich ergötzte. Es hat schon seine Gründe, warum es in Frankreich nur unbedeutende Grüne gibt!Macron sieht, was auf Frankreich zukommt, aber scheinbar nur er!

re widerstrahl

"Frankreich ist so weit weg...

vom "Atom" Ausstieg wie die Koalition der Grünen mit der AfD."

Strammes Behaupten soll die Realität ausblenden?

AKWs haben keine unbegrenzte Lebensdauer. Und wenn keine neuen gebaut werden nimmt die Anzahl automatisch ab.

"Die grünen Paradiesvögel sollten mal zur Schule gehen und ab der 8. Klasse Mathematik aufarbeiten"

Mit Ihrer Mathematik lieber nicht.

14:23 von Sparer

so isses. und altmeier kann sich seinen traum von vielen sauberen e-autos abschminken. es sei denn, er lässt nur trettautos in seinem wagenpark zu

8. Klasse Mathematik aufarbeiten?

Ist zwar schon mehr als 50 Jahre her, aber ich habe an einer naturwissenschaftlichen Fakultät Chemie und auch Physik studiert. Hier auf meinem Haus in der Provence habe ich eine völlig autarke Solarheizung (deutsches Fabrikat aus Amberg) installiert, eine zweite auf dem Haus meiner Kinder. Einen einzigen Nachbarn konnte ich überzeugen. Er ist so zufrieden wie ich, aber sonst heizt man hier in Südfrankreich immer noch mit Strom, bestenfalls verwendet man Wärmepumpen.
Ich unterstütze die Grünen und ich glaube unter denen gibt es mehr, die was von der Materie verstehen als Sie.
trotzdem mit freundlichen Gruß erich72

8. Klasse Mathematik aufarbeiten?

Ist zwar schon mehr als 50 Jahre her, aber ich habe an einer naturwissenschaftlichen Fakultät Chemie und auch Physik studiert. Hier auf meinem Haus in der Provence habe ich eine völlig autarke Solarheizung (deutsches Fabrikat aus Amberg) installiert, eine zweite auf dem Haus meiner Kinder. Einen einzigen Nachbarn konnte ich überzeugen. Er ist so zufrieden wie ich, aber sonst heizt man hier in Südfrankreich immer noch mit Strom, bestenfalls verwendet man Wärmepumpen.
Ich unterstütze die Grünen und ich glaube unter denen gibt es mehr, die was von der Materie verstehen als Sie.
trotzdem mit freundlichen Gruß erich72

re superschlau

"Atomstrom ist top. Ist nahezu emissionsfrei. Man braucht halt ein Endlager. Das zu finden ist nicht schwer, sofern man das politisch überhaupt will. Bis jetzt wollte man das in D nicht."

Wo ist denn das französische Endlager?

@erich72

Unter Berücksichtigung der Gefahren sollte man so schnell wie möglich aus der Kernkraft aussteigen. Deutschland war früh auf dem richtigen Weg. Dann ist eine neue Regierung noch einmal umgeschwenkt, und erst nach Fukushima hat man es wohl auch bei der CDU/CSU begriffen, dass die Zukunft bei den erneuerbaren Energien liegt.

Und dabei ist das Unfallrisiko meines Erachtens gar nicht das größte Problem. Das sind eher die hochradioaktiven Abfälle mit sehr langen Halbwertszeiten, die deshalb jahrtausende lang sicher gelagert werden müssen. Und damit meine ich nicht die alten Brennstäbe, wo noch daran gearbeitet wird, die besser wiederaufbereiten und weiternutzen zu können. Die machen den kleinsten Teil des "Atommülls" aus ...

@Jean-Baptiste und der Klassenkampf

Wenn 30 Tsd. von fast 70 Millionen Menschen protestieren ist das für Sie Klassenkampf? Das ist absurd. Richtig ist: Macron benimmt sich ungeschickt und findet nicht den richtigen Ton, aber er ist nun einmal gewählt und hat noch vier Jahre Zeit. Richtig ist auch, dass die Gilets Jaunes eben nicht organisiert sind und die Regierung deshalb nicht weiß, mit wem sie diskutieren soll. Richtig ist auch, dass die Gilets, siehe Paris, von allerlei Gewalttätern unterwandert sind und andererseits zB Le Pen versucht, sie zu instrumentalisieren.
Wenn hier im Jura (und anderswo) die Supermärkte am Samstag abgeriegelt werden, so dass Berufstätige nicht mehr einkaufen können, ist das kontraproduktiv.
Übrigens: eine lange Rede muss man aushalten, wenn man die Argumente einer Seite kennenlernen will und es einem nicht um Vorurteile und Demagogie geht.
Vive La France! Vive l'amitié franco-allemande!

16:33 von fathaland slim

15:40, COJO

>>14:09 von dummschwaetzer
"als die ideologisch verblendeten Linksparteien (Grüne, SPD, Linke) in Deutschland. Dort macht man den Wechsel in Abstimmung mit den Möglichkeiten und orientiert sich an erreichbaren Zielen. Hier wird statt dessen das Ganze mit der Brechstange durchgezogen, ohne Rücksicht ob dies zu Verwerfungen in der Energieversorgung, explodierenden Energiekosten oder der Deindustrialisierung weiter Landstriche führt"

Also ich wohne definitiv in einem anderen Deutschland! Wer noch?<<

Na, icke!

Ideologischgrünlinksverblendet wie ich bin.

:=}
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*
*
Gegenüber den französischen Stromkosten und den hiesigen Wende-Ernergiewahnsinspreisen und-zulagen, eine späte Erkenntnis.
*
Aber wir schaffen das ja.

16:54 von erich72

8. Klasse Mathematik aufarbeiten?

Ist zwar schon mehr als 50 Jahre her, aber ich habe an einer naturwissenschaftlichen Fakultät Chemie und auch Physik studiert. Hier auf meinem Haus in der Provence habe ich eine völlig autarke Solarheizung (deutsches Fabrikat aus Amberg) installiert, eine zweite auf dem Haus meiner Kinder. Einen einzigen Nachbarn konnte ich überzeugen. Er ist so zufrieden wie ich, aber sonst heizt man hier in Südfrankreich immer noch mit Strom, bestenfalls verwendet man Wärmepumpen.
Ich unterstütze die Grünen und ich glaube unter denen gibt es mehr, die was von der Materie verstehen als Sie.
trotzdem mit freundlichen Gruß erich72
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Haben Sie sich in der 8. Klasse vorstellen können, das in Deutschland nicht angeschlossene Wiindmühlen mit Dieselmotoren durchgedreht werden und der nichtgelieferte Strom bezahlt wird?
*
Subventionsmaterie wunderbar?

winterlicher Strommangel!

Sie werden es vielleicht nicht glauben, aber in den letzten Wintern bezog Frankreich Strom aus Deutschland. Natürlich hätte man besser unsere Kohlekraftwerke runter gefahren. Hätte man die Franzosen frieren lassen sollen?
Die Unvernunft in Frankreich besteht darin, dass man mit Strom heizt.
erich72

Am 27. November 2018 um 16:54 von erich72

"Einen einzigen Nachbarn konnte ich überzeugen. Er ist so zufrieden wie ich, aber sonst heizt man hier in Südfrankreich immer noch mit Strom, bestenfalls verwendet man Wärmepumpen.
Ich unterstütze die Grünen und ich glaube unter denen gibt es mehr, die was von der Materie verstehen als Sie.
trotzdem mit freundlichen Gruß erich72"

Aber Ihnen ist bewusst, dass Sie die Verhältnisse in Südfrankreich weder auf ganz Frankreich noch auf Deutschland übertragen können? Übrigens laufen auch Wärmepumpen nicht ohne Strom. Und die Firma aus Amberg kenne ich wohl etwas besser als Sie, und ebenso die Realitätsferne der Grünen. Ein freundlicher Gruß zurück aus der Nähe von Amberg.

Unterm Strich

... kann nur festgestellt werden, dass die bequemen Zeiten vorbei sind. Gut, wenn wir uns schnell darauf einstellen. Schlecht, wenn folgende Generationen sehr harte Einschnitte tragen müssen.

Es darf keine Verschwendung von Ressourcen mehr geben, egal welche. Das ist unbequem, sorgt für Unruhe - speziell bei den gut situierten SUV Fahrern und weniger bei den vom PKW abhängigen, bei denen schlicht kein öffentlicher Verkehrsanschluss vorgesehen ist.

@karwandler, 15:35

"Wenn ein AKW nach dem anderen stillgelegt wird und keine neuen gebaut werden ist man irgendwann bei Null."

Dass Frankreich keine neuen AKW bauen wird ist ein deutscher Wunsch. Die älteren AKW mit 900 MWe werden nach und nach stillgelegt und mehrheitlich durch neue AKW mit EPR-Reaktoren (1600 MWe) ersetzt werden. Der weltweit erste EPR ist übrigens dieses Jahr in China in Betrieb gegangen, eher als der französische in Flamanville.

16:42, ex_Bayerndödel

>>Übrigens ist bei den meisten Kernkraftwerken das primäre Ziel, kernwaffenfähiges Material zu erhalten.<<

Auf jeden Fall ist dies der Hauptgrund für die große Zahl an Kernkraftwerken in Frankreich.

Frankreich ist Atommacht. Stichwort "Force de Frappe".

Danke, daß Sie darauf hinweisen, denn dieser Aspekt geht hier in der Diskussion völlig unter.

Sie werden es vielleicht nicht glauben, aber in den letzten Wintern bezog Frankreich Strom aus Deutschland.
Ich weiß das, das ist normal und im europäischen Verbund unverzichtbar.
Wir haben auch importiert z.B. aus F am 12. März 2,588 GW.

Zuviel Export! Unsere EEG-Erzeugung ist geprägt von Überschuss und Mangel, glühenden und kalten Drähten. Der Überschuss vom sonnigen Sommersonntag nutzt nichts für die Weihnachtsgans. Der Überschuss wird verschenkt, Bedarf teuer erzeugt und eingekauft.
EE hat Vorrang. Ersatzkraftwerke müssen teuer vorgehalten werden falls Flaute herrscht und die Sonne nicht scheint. Die tut es in unseren Breiten nur zu einem Drittel der Zeit und das sehr unterschiedlich nicht nach Bedarf!

Die addierte Summe sagt nichts. Von einer Erzeugung im Sinne der Ziele des §1 EnWG *) sind wir noch weit entfernt. Wir zahlen höchste und steigende Strompreise.
*)Eine sichere, preisgünstige, verbraucherfreundliche, effiziente, umweltverträgliche Versorgung...

16:42, Superschlau

>>Atomstrom ist top. Ist nahezu emissionsfrei. Man braucht halt ein Endlager. Das zu finden ist nicht schwer, sofern man das politisch überhaupt will.<<

Dann machen Sie doch bitte mal Vorschläge für ein Endlager, welches über einen Zeitraum, der den der bisherigen Existenz der menschlichen Zivilisation bei weitem übersteigt, annähernd absolut sicher ist.

So lange und noch länger strahlt der Müll nämlich.

Das ist natürlich eine Illusion. Weswegen die bisher angefallenen Abfälle rückholbar untergebracht werden müssen, bis irgendwann mal eine Technologie erfunden wird, mit der man das Zeugs unschädlich machen kann.

Endlager?

Vergessen Sie's.

re nucleus

"Dass Frankreich keine neuen AKW bauen wird ist ein deutscher Wunsch. Die älteren AKW mit 900 MWe werden nach und nach stillgelegt und mehrheitlich durch neue AKW mit EPR-Reaktoren (1600 MWe) ersetzt werden."

Nenne Sie doch mal eine konkrete Baustelle, wo das passiert.

Gibt es nämlich nicht.

15:41 von Es geht Aufwärts

Warum sollte ein Endlager in regionaler Nähe zum eigenen Wohnort gebaut werden? Unsinniger gehts wohl kaum !Allerdings hat diese Unsinnigkeit Methode !!

17:48, gman

Aber Sie haben schon mitbekommen, daß die französischen Kernkraftwerke diesen Sommer wesentlich weniger Strom als benötigt liefern konnten, mangels Kühlwasser?

@erich72, 17:05

"Sie werden es vielleicht nicht glauben, aber in den letzten Wintern bezog Frankreich Strom aus Deutschland."

Also ich glaube das.
Aber ich weiß auch, dass über ein ganzes Jahr gesehen Deutschland in den letzten Jahren wesentlich mehr Strom aus Frankreich bezogen hat als umgekehrt. Schauen Sie einfach mal beim BDEW unter Stromaustausch Deutschlands mit den Nachbarländern nach!

17:08 von ex_Bayerndödel

denken sie, ich weiß nicht, dass auch die Wärmepumpen mit Strom laufen? Ich will auch nicht die Verhältnisse von Südfrankreich auf Deutschland übertragen, sondern habe umgekehrt deutlich gemacht, dass ausgerechnet in der Provence, wo es soviel mehr Sonne gibt, diese Energiequelle kaum genutzt wird.
Wenn sie die angesprochene Firma aus Amberg kennen, dann wundert mich ihr Kommentar sehr.
Und Realitätsferne? Hier in Vaison la Romaine laufen die drei Solaranlage in der Realität sehr erfolgreich!
Gruß erich72

17:48, gman
Aber Sie haben schon mitbekommen, daß die französischen Kernkraftwerke diesen Sommer wesentlich weniger Strom als benötigt liefern konnten, mangels Kühlwasser?

Ja und, was wollen Sie damit bemerken? Deshalb gibt es den europäischen Verbund, der die Stromversorgung mit unterschiedlichen Quellen, GuD, Kohle, Wasserkraft, Wind, Sonne, Kernkraft, erst sicher macht. Alle, auch wir sind darauf angewiesen.
Wir liefern u.a. auch nach Österreich, Schweiz, Skandinavien gerne bei Bedarf und auch unseren Überschuss billigst, manchmal geschenkt und sind für die Abnahme noch dankbar und beziehen bei Bedarf wieder teuer von dort.

Sie haben mitbekommen, dass wir wegen Wassermangel im Rhein noch aktuell Probleme haben und Sprit von den Nachbarn bekommen. Das ist doch gut so?!

17:51 von fathaland slim

Es gibt eben Momente, wo ich als ihr Politgegner voll ihrer Meinung bin. Wir haben es in Japan gesehen, alles kann passieren. Und das der fast ewig srahlende Müll mal zum Riesenproblem wird, sollte sich auch jeder bewußt sein.
Ideal wäre, wenn man den gesamten Atommüll in der Sonne entsorgen könnte.

re fatahland slim

">>Übrigens ist bei den meisten Kernkraftwerken das primäre Ziel, kernwaffenfähiges Material zu erhalten.<<

Auf jeden Fall ist dies der Hauptgrund für die große Zahl an Kernkraftwerken in Frankreich.

Frankreich ist Atommacht. Stichwort "Force de Frappe".

Danke, daß Sie darauf hinweisen, denn dieser Aspekt geht hier in der Diskussion völlig unter."

Der geht zu Recht völlig unter, weil man für Atomwaffen gar keine AKWs zur Stromerzeugung braucht.

Hochangereichertes Uran für Atomwaffen kriegt man nicht aus Kraftwerken, sondern aus Zentrifugen, siehe die Debatten um den Iran.

18:12 von karwandler

re fatahland slim

">>Übrigens ist bei den meisten Kernkraftwerken das primäre Ziel, kernwaffenfähiges Material zu erhalten.<<

Auf jeden Fall ist dies der Hauptgrund für die große Zahl an Kernkraftwerken in Frankreich.

Frankreich ist Atommacht. Stichwort "Force de Frappe".

Danke, daß Sie darauf hinweisen, denn dieser Aspekt geht hier in der Diskussion völlig unter."

Der geht zu Recht völlig unter, weil man für Atomwaffen gar keine AKWs zur Stromerzeugung braucht.

Hochangereichertes Uran für Atomwaffen kriegt man nicht aus Kraftwerken, sondern aus Zentrifugen, siehe die Debatten um den Iran.
///
*
*
Trotz Ihrer Aufklärung wird die Behauptung nicht als Argument ausgedient haben.

18:12, karwandler

Aber der Begriff "waffenfähiges Plutonium" ist Ihnen schon geläufig?

Sie können waffen- und zivile Kerntechnologie nicht sauber trennen. Was IMHO der Hauptgrund für das Mißtrauen dem Iran gegenüber ist.

18:11 von Barbarossa 2

17:51 von fathaland slim

Es gibt eben Momente, wo ich als ihr Politgegner voll ihrer Meinung bin. Wir haben es in Japan gesehen, alles kann passieren. Und das der fast ewig srahlende Müll mal zum Riesenproblem wird, sollte sich auch jeder bewußt sein.
Ideal wäre, wenn man den gesamten Atommüll in der Sonne entsorgen könnte.
///
*
*
Richtig ich konnte mich an der Nordseeküste jahrelang vor Tsunamis kaum retten.
*
Und das Problem mit dem für Jahrtausend erhalten gebliebenen radioaktiven Abfall kann ich mit erhöhten Strom- und Energieabgaben auch wesentlich besser ertragen.

Allmähliche Erkenntnis

Atomstrom ist ein Fossil aus dem letzen Jahrhundert, nicht berechenbar, hochgradig Umweltschädlich, und letzten Endes zu teuer. Gut, das endlich auch Frankreich das allmählich erkennt.

ich steh nur staunend dabei

wie sich unsere hiesigen experten für alles jetzt die kernkraftwerkekompetenz streitig machen. wenn solche fähigen leute doch nur in der regierung wären

Atomstrom ist günstig, die

Atomstrom ist günstig, die Kraftwerke sicher. Tja, Atomstrom lebt ganz entschieden von Subventionen und was die Sicherheit betrifft, was ist mit Fukuschima oder Tschernobyl oder all den anderen Atomunfällen? Okay man kann die Kraftwerke zu 90% Sicher gestalten, aber es bleiben doch 10% Risiko. Aber was in den Diskusionen immer unterschlagen wird, was ist mit dem Atommüll? Bis jetzt gibt es noch kein einziges sicheres Endlager. Selbst nach Ablauf von 100.000 Jahren geben diese Abfallprodukte einen lebensgefährliche Strahlung ab (siehe Tschernobyl). Je eher wir uns von dieser Technik verabschieden um so weniger Atommüll muß später irgend wie endgelagert werden.

re fathaland slim

"Aber der Begriff "waffenfähiges Plutonium" ist Ihnen schon geläufig?"

Ich empfehle mal den Wikipedia Artikle zu Plutonium. Da wird erklärt, dass es ziemlich unpraktisch ist, Plutonium für Atomwaffen in normalen AKW herzustellen.

"Sie können waffen- und zivile Kerntechnologie nicht sauber trennen. Was IMHO der Hauptgrund für das Mißtrauen dem Iran gegenüber ist."

Natürlich kann man das. Weil erstens die Materialien unterschiedlich sind und zweitens die Waffentechnologie sehr viel mehr umfasst als nur die Materialien herzustellen.

Zu 17:51 von karwandler -Antworten lesen?-

re nucleus
".. Die älteren AKW mit 900 MWe werden nach und nach stillgelegt und mehrheitlich durch neue AKW mit EPR-Reaktoren (1600 MWe) ersetzt werden."
--
Nenne Sie doch mal eine konkrete Baustelle, wo das passiert.
Gibt es nämlich nicht.

???
Gibt es doch!
Der Neubau des PR-Reaktors Flamanville soll doch Fessenheim ersetzen!
Die Inbetriebnahme wird für 2020 erwartet.
siehe auch hier:
www.deutschlandfunk.de/neue-generation-von-kernkraftwerken
-atomkraftanlage-epr.676.de.html?dram:article_id=421843

18:22 von Boris.1945

Ihr Humor in allen Ehren, ist genau mein Ding. Wollte nur damit sagen, alles was passieren kann, passiert auch irgendwann. Und wie man mit erhöhten Abgaben den Atommüll reduzieren will, naja, bin eben vom Lande, ist mir zu hoch.

18:11 von Barbarossa 2

Ideal wäre, wenn man den gesamten Atommüll in der Sonne entsorgen könnte.»

Das kann man aber nicht.

Und selbst wenn es "raketentechnisch" machbar wäre:

A Was soll der Spaß kosten? Jeden Monat, jede Woche, jeden Tag eine Ariane von Courou aus ins All geschossen …?

B Nicht jede Rakete startet problemlos. Einige explodieren beim Start.
Andere werden gezielt gesprengt, wenn sie unkontrolliert auf die Erde zurück zu stürzen drohen.

Da ist es dann eine wahre Freude, wenn atomar strahlender Müll an Bord ist …

@Dummschwätzer - Wir haben doch auch einen

Stufenplan für den Ausstieg aus der Kernenergie. Und wenn wir schneller davon wegkommen - schon weil wir viel weniger AKW hatten als Frankreich - dann ist das doch gut.

Wenn Sie das nicht finden, dann fragen Sie doch einfach mal, die Franzosen und Deutschen, die in der Nähe des klapprigen Fessenheim-Reaktors wohnen, warum sie immer wieder für seine Schließung demonstrieren - oder auch die Leute zwischen Tihange/Belgien und dem Rhein.

Und wenn Sie's knüppeldick wollen, dann fragen Sie Betroffene/Überlebende der Desaster von Kyshtym,Tschernobyl, Fukushima, Windscale/Sellafied, GB und Three Mile Island, USA - um nur mal ein paar Unfälle zu nennen, deren Veröffentlichung nicht zu vermeiden war.

Wenn man in Frankreich nun der Meinung ist, dass man langfristig ohne Atomstrom auskommen kann, weil es viele neue und neueste Entwicklungen gibt, dann kann das nur gut sein, und dann braucht Frankreich irgendwann auch sein kontaminiertes Reaktorwasser nicht mehr ins Mittelmeer abzuleiten.

@karwandler, 17:51

"Nennen Sie doch mal eine konkrete Baustelle, wo das passiert."

Die AKW-Blöcke Fessenheim 1 &2 gehören zur Klasse der 900 MWe-Reaktoren (Inbetriebnahmen Dez. 1977 & März 1978). Ihre Stromproduktion wird näherungsweise durch den AKW-Block Flamanville-3 (EPR, 1600 MWe) mit geplanter Inbetriebnahme 2020 ersetzt. Die beiden anderen AKW-Blöcke in Flamanville leisten jeweils 1300 MWe und wurden erst in den 1980er Jahren in Betrieb genommen.

18:41 von schabernack

Natürlich haben sie Recht. Aber irgendwann muß das Zeug weg von der Erde. Und ich hatte diese Variante auch nur als Idealfall angesehen.

@ 18:34 von gman

Zitat: "Der Neubau des PR-Reaktors Flamanville soll doch Fessenheim ersetzen!
Die Inbetriebnahme wird für 2020 erwartet."

Ach ? Der EPR der 2007 in Bau ging ?

Sollte der nicht schon 2012 in Betrieb gehen und nur 3,3 Mrd. € kosten.

Nun "erwartet" EdF also eine Inbetriebnahme für 2020 bei geschätzten Kosten von 11 Mrd.

Hört sich gut an diese Prognose, nur zweieinhalb mal solange gebraucht und nur knapp 4 mal so teuer wie einst geplant.

Das heißt, wenn man die kleinen kniffeligen Problemchen mit den Schweißnähten in den Griff kriegt, sonst dauert es noch etwas länger und wird noch ein wenig teurer.

Und über den mangelhaften Stahl, aus dem der Druckbehälter besteht reden wir lieber nicht, oder ?

Gruß, zopf.

Das ist nicht "weg vom Atomstrom"

Die französischen AKWs erfüllen zum Teil die Sicherheitsbestimmungen nicht mehr. Die Anwohner der Orte nahe dieser AKWs protestieren schon seit Jahren.
Es bleibt nichts anderes übrig, als die AKWs vom Netz zu nehmen.

18:36 von Barbarossa 2 18:22 von Boris.1945

18:22 von Boris.1945

Ihr Humor in allen Ehren, ist genau mein Ding. Wollte nur damit sagen, alles was passieren kann, passiert auch irgendwann. Und wie man mit erhöhten Abgaben den Atommüll reduzieren will, naja, bin eben vom Lande, ist mir zu hoch.
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Von Reduzierung habe ich nichts geschrieben.
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Aber allein die Diskussion kostet, bis die Beseitigung unbezahlbar ist.
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Und wer bezahlt?
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18:32, karwandler @fathaland slim

>>Ich empfehle mal den Wikipedia Artikle zu Plutonium. Da wird erklärt, dass es ziemlich unpraktisch ist, Plutonium für Atomwaffen in normalen AKW herzustellen.

"Sie können waffen- und zivile Kerntechnologie nicht sauber trennen. Was IMHO der Hauptgrund für das Mißtrauen dem Iran gegenüber ist."

Natürlich kann man das. Weil erstens die Materialien unterschiedlich sind und zweitens die Waffentechnologie sehr viel mehr umfasst als nur die Materialien herzustellen.<<

Dann möchte ich Wikipedia zitieren:

"Nach Ansicht der IAEO ist jedoch jedes Plutonium grundsätzlich geeignet für militärische Zwecke. Als Reaktorplutonium wird Plutonium bezeichnet, das im Normalbetrieb von Kernkraftwerken anfällt; es kann bis zu 31 % 240Pu enthalten."

@ 18:44 von Nucleus

Zitat: " Ihre Stromproduktion wird näherungsweise durch den AKW-Block Flamanville-3 (EPR, 1600 MWe) mit geplanter Inbetriebnahme 2020 ersetzt."

Neenee, geplant war die Inbetriebnahme für 2012, jetzt nach x Verlängerungen "hoffen" EdF und AREVA, das Ding bis 2020 fertig zu haben.

Dieser Bau hat viel mit Hoffnung zu tun, so hofft die ASN auch, das nix schlimmes passiert, trotz der Anomalien im Stahl des Druckbehälters.
Deshalb wollen sie den Betrieb ja auch erst mal genehmigen, um dann nach ein paar Jahren bei Untersuchungen "hoffentlich" keine allzu großen Schäden vorzufinden.

Hoffnung ist immer was schönes find ich.

Ich hoffe das uns das Ding nicht um die Ohren fliegt.

Gruß, zopf.

18:32, karwandler @fathaland slim

>>...und zweitens die Waffentechnologie sehr viel mehr umfasst als nur die Materialien herzustellen.<<

Habe ich gegenteiliges behauptet?

@16.59karwandler - Endlager ist ein anderes thema

Das Problem gibt es ohnehin. Ob nun ein paar Tonnen mehr radioaktiver Müll anfällt ist unbedeutend. Das Problem muss man sowieso lösen.

Besser Atomstrom als Kohlestrom.

Aber mit Logik und Verstand hat das selten was zu tun bei uns in Deutschland

18:19 von fathaland slim

«Sie können waffen- und zivile Kerntechnologie nicht sauber trennen. Was IMHO der Hauptgrund für das Mißtrauen dem Iran gegenüber ist.»

Die AKWs mit "moderner" Technologie "erbrüten" beim Betrieb kein Plutonium. Die Technologie, ein AKW so zu betreiben, ist viel weniger energie-effizient als diejenigen, die in heute neu gebauten AKWs verwendet werden.

Das bisher einzige im Iran in Betrieb befindliche AKW in Busher erbrütet kein Plutonium. Auch die am gleichen Standort geplanten weiteren (russischen) werden das nicht tun. Die Forschungsanlage in Natans wurde "im Brüterteil" still gelegt (wie vertraglich vereinbart). Die Befürchtung, der Iran würde kernwaffenfähiges Material aus eigenen AKWs beziehen können, ist wenig begründet.

Auch Plutonium "direkt" aus dem AKW ist nicht ohne Weiterverarbeitung zum Einsatz in Kernwaffen geeignet.

In FRA stehen allerdings noch so einige AKWs, die Plutonium erzeugen. Mit einer Halbwertszeit von > 24.000 Jahren, und zusätzlich großer Giftigkeit.

Versicherungspflicht für Kraftwerke ...

In Deutschland muß jedes Kohle-, jedes Gas-, jedes Wasserkraftwerk, jeder Windpark, sogar jede Solaranlage auf dem Dach, versichert werden gegen alle Schäden, die durch ihren Betrieb erfolgen könnten (umfaßende Haftpflichtversicherung). Nur Kernkraftanlagen sind nucht unbegrenzt versichert, bei ihnen ist die Haftpflichtversicherungssumme gedeckelt!

In Dänemark muß jedes Kraftwerk, auch ein Kernkraftwerk umfassend haftpflichtversichert werden. Da die Versicherungsprämien für Kernkraft exorbitant hoch wären, gibt es in Dänemark eben kein Kernkraftwerk.

Merke: Ein Kernkraftunfall würde solch hohe Kosten verursachen, daß es sich schlicht nicht lohnt ein voll versichertes Kernkraftwerk zu betreiben.

Soviel zum Thema "billiger Atomstrom"!

CO2-Ausstoss pro Kopf

Deutschland: 8.88 Tonnen pro Jahr, Frankreich 4.38. Noch fragen?

@dummschwaetzer

Dort macht man den Wechsel in Abstimmung mit den Möglichkeiten und orientiert sich an erreichbaren Zielen. Hier wird statt dessen das Ganze mit der Brechstange durchgezogen

Kommt drauf an, was Sie unter "Möglichkeiten" verstehen. Technisch wäre ein viel schnellerer Umstieg auf erneuerbare Energien möglich, als Deutschland ihn anstrebt - bei weiterhin sicherer Energieversorgung.

Wenn man sich allerdings das Ziel setzt, die Aktionäre der Energieunternehmen zu schonen, dann ist ein schneller Ausstieg in der Tat nicht möglich. Aber die sind letztlich selbst Schuld an ihrer Misere. Hätten sie zu der mit rot-grün schon im Jahr 2001 geschlossenen Ausstiegsvereinbarung gestanden statt 2010 die neue schwarz-gelbe Regierungsmehrheit zu nutzen, um das Rad noch mal zurückzudrehen, hätten sie genug Übergangs- und Anpassungszeit gehabt.

19:07 von vriegel

«Besser Atomstrom als Kohlestrom.»

"Durch mein früheres Leben in Japan" kenne ich mich mit Land & Leuten gut aus. Nach dem Reaktorunglück in Fujushima versuche ich alles, was an Informationen & Berichten darüber zu erhalten ist, "auch zu erhaschen". Leider ist mein Japanisch nicht annähernd gut genug, um die japanische Presse zu verfolgen (so schlecht ist es nicht, aber Lesen ist schrecklich schwierig).

"Das ganze Ding dort in Fukushima" köchelt weiter vor sich hin, ohne dass bisher der Zugang zu einem der geschmolzenen Reaktorkerne möglich wäre. Alle zur bildlichen Dokumentation bisher eingesetzten Roboter "haben die Hufe hochgerissen", weil jede Art von Elektronik darin nach max. 30 min. wegen der Strahlung versagte. Es werde mind. 10 Jahre dauern, bis man "welche" entwickelt habe, die widerstandsfähig genug seien. Sagen die Ingenieure …

Die Regierung schätzt die Folgekosten der Havarie offiziell auf 250/400 Mrd. US-$ in den nächsten 10/15 Jahren.

"Die gute alte Atomkraft" …

u.a. BER=
Pläne seit 1960 - Kalkulation 1995= 787 Mio.€ - Prognose offen - 6-7 Mrd.€ + X
Fertigstellung ??

@ 18:34 von gman
Zitat: "Der Neubau des PR-Reaktors Flamanville soll doch Fessenheim ersetzen!
Die Inbetriebnahme wird für 2020 erwartet."
--
Ach ? Der EPR der 2007 in Bau ging ?
Sollte der nicht schon 2012 in Betrieb gehen und nur 3,3 Mrd. € kosten.
Nun "erwartet" EdF also eine Inbetriebnahme für 2020 bei geschätzten Kosten von 11 Mrd.
...

Deshalb soll laut Macron Fessenheim ja erst 2022 vom Netz gehen.
Also sind noch zwei Jahre ein Puffer für das Ersatzkraftwerk drin. Macron ist vorsichtig!

18:30 von steamtrain

Je eher wir uns von dieser Technik verabschieden
.
sagt sich leicht .....
ca 150 neue Kernkraftwerke sind geplant - weltweit
in China allein 43
was tun ? wenn eine wachsende Anzahl Menschen Energie braucht
Kohlekraftwerke ?

@ 19:37 von gman

Zitat: "-nicht so überheblich, steht uns in D nicht zu!"

Das hat nichts mit Nationalitäten zu tun sondern ist ein Problem der Atomkraft.

Anderes Beispiel der EPR in Olkiluoto (Finnland):

Baubeginn 2005, prognostizierte Kosten 3 Mrd. €, prognostizierte Inbetriebnahme 2009.

Auch die Finnen sind hoffnungsvoll und hoffen jetzt den Reaktor 2019 in Betrieb nehmen zu können, für hoffentlich nicht viel mehr als 9 Mrd. €.

Zitat: "Macron ist vorsichtig!"

Wenn Macron vorsichtig wäre, würde er Fessenheim und zumindest einige der anderen Reaktoren sofort vom Netz nehmen und Flamanville, mit diesem Druckbehälter, niemals eine Betriebsgenehmigung erteilen.

Gruß, zopf.

@14:09 von dummschwaetzer

... als die ideologisch verblendeten Linksparteien (Grüne, SPD, Linke) in Deutschland.

Was hat das mit "Links" oder derartigen Parteien zu tun? Erinnern wir uns noch mal dran, wer den Atomausstieg von heute auf morgen in Deutschland beschlossen hat: CDU!

Die sogenannten "sozialistischen" Länder des ehemaligen Ostblock haben auf Atomenergie geschworen!

re fathaland slim

"Dann möchte ich Wikipedia zitieren:

"Nach Ansicht der IAEO ist jedoch jedes Plutonium grundsätzlich geeignet für militärische Zwecke. Als Reaktorplutonium wird Plutonium bezeichnet, das im Normalbetrieb von Kernkraftwerken anfällt; es kann bis zu 31 % 240Pu enthalten.""

*Grundsätzlich* kann man auch Panzer mit Frittenöl fahren lassen.

Sie zitieren nur verkürzt und lassen weg, dass Reaktorplutonium eben noch nicht den Reinheitsgrad von waffenfähigem Plutonium hat.

Außerdem kann ich nur wiederholen: Der Rohstoff macht noch lange keine Bombe und selbst das technische Prinzip der Bombe macht noch lange keine einsatzfähige Waffe.

re gman

"Nenne Sie doch mal eine konkrete Baustelle, wo das passiert.
Gibt es nämlich nicht.
???
Gibt es doch!
Der Neubau des PR-Reaktors Flamanville soll doch Fessenheim ersetzen!
Die Inbetriebnahme wird für 2020 erwartet."

Flamanville rechne ich nicht als Baustelle, weil der Reaktor eigentlich schon fertig sein sollte.

Aber wo sind die Baustellen für die AKW, die nach Fessenheim stillgelegt werden sollen? Die Baustellen müsste es schon lange geben ...

19:22 von Lorenz aus Bern

31 Tonnen Katar
21 Tonnen VAE
16 Tonnen Saudies
ebenso Australien
15 Tonnen USA/Kanada
16 Tonnen Saudies
um die 9 Tonnen Japan/Deutschland
knapp 7 Tonnen Norwegen und China
die Schweiz 4.5 Tonnen
die Gründe (für Deutschland) Exportweltmeister ?

re sisyphos

"ca 150 neue Kernkraftwerke sind geplant - weltweit
in China allein 43"

Geplant, geplant. Werden Sie doch mal konkret auf unserem Kontinent. Wieviele Kernkraftwerke sind gerade im Bau?

20:04 von Sisyphos3

Ausstoß an CO2 pro Kopf der Bevölkerung

Mir ist nicht klar, was Sie mit Ihrer Auflistung genau aussagen wollen.
Am allerwenigsten mit dem letzten Satz:

«… die Gründe (für Deutschland) Exportweltmeister ?»

Die Auflistung ist partiell nicht korrekt. Die USA liegen mit dem Faktor von ≈ 4 weltweit an der Spitze (CO2-Ausstoß / Anteil an der Weltbevölkerung).

DEU & JAP haben beide einen Faktor von ≈ 2.
Sehr nahe bei einander, Plätze 4 bzw. 3.

JAP hat mit 53 AKWs mit die meisten weltweit. Mehr als ein Indiz dafür, dass der Betrieb einer größeren Zahl AKWs nicht zwangsläufig den CO2-Ausstoß senkt.

Die komplett zerstörte Anlage von Fukushima Daiichi verfügte über insg. 6 Blöcke, 3 davon zur Zeit des Unglücks in Betrieb. Alle 3 "geschrottet".

Fukushima Daiichi war die größte AKW-Anlage in ganz Japan. Bei Volllast-Betrieb deckte sie ≈ 10 % des landesweiten Strombedarfs ab.

Nach deren Ausfall war weder die Stromversorgung gefährdet, noch stieg der CO2-Ausstoß deutlich an …

@ Sisyphos3

Oh, wieviel einfacher, wenn man sich mit den schlimmsten Umweltverschmutzern vergleicht. Und sofort darf sich Deutschland als besonders grün brüsten.
(Und übrigens, all der Dreck nicht weil Export-, sondern weil Kohlemeister)

Deutschland ist doch eines der grösten Abnehmer...

von daher würde ich auch nur kleine Schritte machen...
Deutschland hat es letztendlich teuer bezahlt und auch so ein (atok-Fehler) unserer Kanzlerin...

19:51 von Sisyphos3

Zitat: "ca 150 neue Kernkraftwerke sind geplant - weltweit"

Naja, geplant heißt irgendein Politiker hat mal davon geschwafelt.

In der Liste der "geplanten" AKW ist z.B. eins in Armenien.
Aber wie wollen die das finanzieren bei einem BIP von 11,5 Mrd. $ ?

Wann denken Sie beginnt der Bau der beiden "geplanten" AKW in der Ukraine ?

Oder in Ägypten ?

Die USA haben 14 "geplant", Baubeginn = 0

Die Briten haben 11 geplant und verzweifeln an Hinkley Point. Das wird den teuersten Strom der Weltgeschichte liefern.

Die Aufzählung der Phantasie-Pläne ließe sich fortsetzen ...

Gruß, zopf.

Fessenheim soll 2020 abgeschaltet

Schade, wieder ein gutes, wirtschaftliches und CO2 Kraftwerk weniger.

@werner1955

Schade, wieder ein gutes, wirtschaftliches und CO2 Kraftwerk weniger.

Es gibt keine wirtschaftlichen Kernkraftwerke. Sie werfen deshalb so viel Gewinn ab, weil der Staat
- die ganzen Entwicklungskosten getragen hat
- das Haftpflichtrisiko trägt
- den größten Teil der Kosten für die jahrtausendelange Lagerung des radioaktiven Mülls tragen wird.

Würde den erneuerbaren Energien so viel Geld in den Allerwertesten geblasen, dann könnte Deutschland wahrscheinlich längst zwei Drittel seines Energiebedarfs daraus decken.

Alle AKW bis 2025 abschalten

Wenn das das Volk von den gewählten (und bezahlten) Volksvertretern eindeutig fordern würde, sollte es doch wohl kein Problem darstellen. Mit "kein Problem" meine ich den klaren Auftrag der Stilllegung, nicht, dass es keine Übergangsprobleme mit der Energieversorgung geben wird.

21:12 von zopf

Naja, geplant heißt irgendein Politiker hat mal davon geschwafelt.
In der Liste der "geplanten" AKW ist z.B. eins in Armenien.
.
auch wenn sie meinen Beitrag lächerlich machen wollen !
in China allein sind 43 in Planung und da läuft es anders als in BER
20 gehen bis 2020 ans Netz
und zu ihrer Orientierung
die EU zahlt Prämien, für den AKW Neubau, nicht für deren Abschaltung

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