Ihre Meinung zu: Mobilfunkstandard 5G: Superschnelles Internet für alle?

26. November 2018 - 9:35 Uhr

Die Vergabekriterien für 5G sind umstritten: Anbieter sträuben sich gegen seine flächendeckende Einführung, Politiker wollen sie verpflichten. Ein Überblick über die wichtigsten Fragen von David Zajonz.

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Kommentare

Daseinsvorsorge

In unserer hochgradig vom Internet abhängenden Gesellschaft gehört die Sicherstellung einer flächendeckenden Breitbandversorgung zur Daseinsvorsorge. Da es leider kein staatliches Telekommunikationsunternehmen mehr gibt, muss die Politik nun aber mindestens über die Regulierung dafür sorgen, dass diese flächendeckende Versorgung umgesetzt wird.

Und natürlich ist lokales Roaming dabei eine Möglichkeit, wenn es auch klug geregelt werden muss. Lokales Roaming darf den Ausbau der Netze nicht ausbremsen. Das kann man ja durchaus über den Preis regeln. Wenn der Betrag, den ein Anbieter dem anderen zahlen muss, wenn seine Kunden über ihn Daten transferieren, hoch genug ist, geht der Anreiz meines Erachtens nicht verloren.

Klar muss aber sein: Ohne die Garantie der Flächendeckung (ob nun via Roaming oder via eigenem Netzausbau) darf keine 5G-Lizenz vergeben werden. Das wichtigste Ziel ist nicht noch schnelleres, sondern überall verfügbares Internet.

Es gibt ja nicht mal überall

Es gibt ja nicht mal überall LTE. Es gibt Gegenden, da gibt's gar nichts. Man muß sich echt überlegen, ein ausländisches Handy zu benutzen, damit kann man in Deutschland alles roamen. Im Odenwald gibt es Ecken, direkt hinter der NOX Katastrophe Darmstadt, da muß man Münzfernsprecher suchen, wenn was ist. Kein Netz. Man muß das verbindlich machen, wie in Freiburg. Entweder sind alle Anbieter auf dem Mast, oder es gibt keinen Mast. Die Telekom wirbt mit bester Netzabdeckung. Unter den Blinden ist der Einäugige König?

Welch eine Zukunft

Mein Nachbar steht immer vorm Haus wenn er mit dem Handy telefoniert, im Haus hat er keinen Empfang. Ich bin mit weniger als 2MB im Internet.
Nur, das schnelle Internet ist nur die Infrastruktur. Vergleichbar mit dem Hammer oder der Zange des Handwerkers. Wenn er sein Handwerk nicht kann, hilft auch das Werkzeug nichts. Meine letzte Steuererklärung über PISA hat 6 Monate gebraucht. Da spielt die Zeit der Übertragung keine wesentliche Rolle.
Was nutzt der Nürburgring, wenn der Trabi nicht auf Touren kommt.

@tagesschau.de: umstritten

"Das soll die Kommunikation zwischen selbstfahrenden Autos möglich machen."

Das wird zwar immer wieder behauptet, es ist unter Fachleuten aber sehr umstritten, ob autonomes Fahren 5G braucht. Die Autos werden sicher nicht von außen gesteuert -- das wäre viel zu gefährlich. Das Fahrzeug muss ja auch sicher weiterfahren können, falls die Verbindung mal abbricht.

Die BBC hat dazu einen Beitrag verfasst unter dem Titel: "Will 5G be necessary for self-driving cars?"

Illusionen

Der normale Handy-Nutzer braucht kein 5G? Ich kann mich noch gut erinnern, als die ersten 80386er und 80486er Prozessoren rauskamen, wurde genauso gesagt, das braucht kein normaler Anwender, 80286 ist genug. Und heute, ein paar Jahre später (ok, 33 Jahre später) würde man mit einem 80286 noch nicht mal mehr den Rechner hochfahren können, wenn da moderne Software drauf ist. Ähnlich wird die Entwicklung bei Handys sein. Es werden schon schnell Handys auf den Markt kommen, die den 5G-Standard voll ausnutzen, notfalls mit UHD Duplex Chats, wobei gleichzeitig noch gemeinsam ein UHD Film aus dem Netz geschaut werden kann - oder Spiele mit UHD 3D-Graphik, die direkt aus dem Netz kommt.

Tja so ist das eben in Deutschland dem Hochindustriestaat...

...Funklöcher dort, wo es sich für die Netzbetreiber eben nicht lohnt für Tante Müller einen 5G Sendemast zu bauen.
---
Es ist beschämend für ein Land wie Deutschland, ein führender Industriestaat auf d. Welt der von einer funktionierenden Infrastruktur maßgeblich abhängig ist.

Ausbau von Bildung & Infrastruktur wird doch seit zig Jahren od. besser gesagt Legistaturperioden stiefmütterlich v. d. Verantwortlichen behandelt.

Und wenn man sich glücklich schätzen kann
an schnelles Internet angebunden zu sein heißt das noch lange nicht, daß jeder sich das leisten kann.

Meine Mutter (wird heute 80J. alt) u. ich hatten z.B. bis 2017 noch einen alten minderwertigen Telekomvertrag (DSL 6000) der aber wenn's es gut lief nur ca. 2,5MB/s konnte.
Trotzdem kostete der Vertrag 55€/montl.
Mittlerweile können wir das Kabel von Vodafone nutzen für immerhin noch 45€ (ich kann das nicht zahlen) aber mit immerhin ca. 360MB/s Downloadraten.

Damit kann man immerhin zu 90% gut streamen.

Klar

bis da eine Einigung zustandekommt, sind andere schon bei 8G.

Der Markt wird es richten?

Mit dieser Begründung wurde alles liberalisiert. Soweit man hört, "blüht" die Wirtschaft und die Gewinne sprudeln. Habe noch nie Unternehmen gehört, die an den Gewinnen etwas verringern wollten, eher das Gegenteil. Sobald aber (Gewinne=Rücklagen für Investitionen) die Unternehmen etwas investieren sollen, geht das Gejammer über die Kosten los. Und statt gemeinsam durch lokales Roaming Abdeckungslücken zu schließen, will jeder auf seinem eigenen Netz beharren. Also, der Markt treibt merkwürdige Blüten.

Für die 100

wie auf dem Bild braucht man aber nicht 5G, selbst 4G ordentlich ausgebaut soll ja angeblich 300 erreichen.
Ist also eher Augenwischerei und könnte heute schon lange Standard sein, in anderen Länder ist das normal, in Deutschland alles extra teuer und schlechte Verbindungen oder keine.
Die Politik soll klare Auflagen machen, wem das nicht passt der soll nicht ersteigern, vielleicht sollten wir den Auftrag Südkorea oder Japan vergeben, nach besser an China.

Wir Deutschen werden mal vera...... hab ich das Gefühl.

5 G

Daß ich nicht lache !
Bei uns auf dem Land dümpeln wir im 2G-Netz herum. Die Betreiber haben ja nicht mal Interesse auf 3G aufzurüsten.

Bevor man über 5G streitet, sollte man erstmal 3G flächendeckend einführen.

09:44 von Autograf

Wir reden hier immer noch über einen Mobilfunkstandard, nicht über die Leitung für's Home-Entertainment. Das finanziert sich für die Konzerne nur, wenn sie damit auch einen tatsächlichen Bedarf bedienen.

Der Versorgungsauftrag ist keine Rosinenpickerei.

Einfache Vorgabe 100% Prozent Abdeckung wie bei Strom, Wasser, Gas oder Briefkästen, egal welche Farbe (rot, grün, blau) oder Aufkleber (H G3 4 5). Wie die Anbieter das lösen ist ihre Sache, sind doch mündig und groß genug. Wenn nicht kann man es gleich selbst machen, wie in Darmstadt.

09:50 von Biocreature

Glückwunsch Ihrer Mutter (zu den 80 Jahren, nicht zu Vodafone :-)

edit: nach dem Hinweis 10:25 von berelsbutze

Roaming

"Die Bundesnetzagentur plant derzeit nicht, das lokale Roaming zur Pflicht zu machen."
Ich habe den Eindruck, dass hier die Lobbyisten wieder sehr erfolgreich waren, um insbesondere den immer stärker werdenden Wettbewerb durch 1 & 1 kleinzuhalten. Und was für eine schöne Ausrede unsere Verantwortlichen sich von den Lobbyisten zueigen gemacht haben: das würde den Ausbau für einzelne Anbieter unattraktiv machen. Ja, wenn man unfähig oder unwillig ist, sinnvolle Verträge zu machen, dann zieht diese Ausrede. Es wäre allerdings ein leichtes allen Anbietern lokale Vorgaben zu machen hinsichtlich des Ausbaus. Rosinen picken wäre damit leicht verhindert.
Es ist auch nicht notwendig, dass überall vier oder fünf Anbieter für ein Netz sorgen, zwei Anbieter reichen völlig für eine vernünftige Netz verfügbarkeit.

@GVD

@Biocreature
Gesund sind die Mobilfunk strahlen ganz sicher nicht, sonst dürfte es kein Problem sein für Menschen mit Herzschrittmacher, aber die dürfen kein Handy mitführen. Noch nie gehört?

Wird die Versorgung über

Wird die Versorgung über Glasfaserkabel durch 5G obsolet?
Oder wird das auch endlich weiter ausgebaut?
Wenn es um die angeblich selbstfahrenden Autos geht, warum setzt sich die Autoindustrie nicht für den 5G - Ausbau ein? Die hat soviel Macht, dass sie sogar ihre eigene Bestrafung wg dem Abgasskandal verhindern kann, da könnte sie die Politik sicher auch vom flächendeckenden 5G - Ausbau überzeugen.
Die könnte auch noch dort investieren.
Aber aus der Richtung hört man kein Wort.

Wahrscheinlich (wieder

Wahrscheinlich (wieder einmal) alles Quatsch. Es gibt in Deutschland bislang keinen flächendeckenden, stabilen Netzausbau. Nun soll das Zauberwort 5G die Karre aus dem Dreck ziehen? Oder ist das nicht vielleicht eher eine Art der Selbstbefriedigung der Politik?

@ Phonomatic

„Glückwunsch Ihrer Mutter (zu den 90 Jahren, nicht zu Vodafone :-)“

Sie sind mit ihren Glückwünschen zum 90. Geburtstag 10 Jahre zu früh

@Biocreature

Damit kann man immerhin zu 90% gut streamen.

Das ist es, was mich bei der ganzen Sache ärgert. Die ganzen Forderungen nach immer schnellerem Internet werden eigentlich nur durch die Angebote der Unterhaltungsindustrie, also für völlig unwichtige Dinge, "nötig".

Ganz ehrlich, dann sollen die, die diese Angebote nutzen, dafür auch mehr bezahlen. Ich bin gerne bereit, mich über Steuergelder oder wie auch immer an dem Ausbau der Infrastruktur für sinnvolle Dinge wie medizinische Anwendungen oder Verkehrssteuerung oder eben auch für flächendeckendes Internet zu beteiligen. Aber nicht für reine Unterhaltungsanwendungen ...

@nie wieder spd

Wird die Versorgung über Glasfaserkabel durch 5G obsolet?
Oder wird das auch endlich weiter ausgebaut?

Na ich hoffe letzteres. Mobilfunk ist für mich eine reine Außer-Haus-Lösung, zum Beispiel um die ansonsten verlorene Zeit im Zug sinnvoll nutzen zu können, Mails zu beantworten, zu recherchieren und so weiter.

Im Haus nutze ich nach wie vor ausschließlich DSL, welches ich sogar fast ausschließlich über kabelgebundenes Netzwerk zu den Endgeräten bringe. Und wer mich zuhause auf dem Smartphone anruft, den fordere ich auf, mich per Festnetz anzurufen.

Was will ich damit sagen: Ich denke, man kann mindestens 50% der mobilen Internetnutzung (und damit auch der Strahlenbelastung) einsparen!

Keiner käme auf die Idee, dass jeder Anbieter

ein eigenes Schienennetz, Wasserstraßensystem oder Straßennetz aufbaut.
Wer also hat die kranke Idee, dass sich jeder ein eigenes Funknetz aufbaut? Mal abgesehen davon, dass ich bezweifle, dass die damit verbundene Strahlung unschädlich ist.
Es muss ein Netz geben und dann kann man darüber reden, wer unter welchen Bedingungen Anteilseigner wird.
Das jetzige System ist krank, ein anderes Wort fällt mir dazu nicht ein.

ich erinnere gerne noch mal

an den glückseeligen und irrlichternen gesichtsausdruck vom deutschen Finanzminister, als er mit dem 100 Mrd DM scheck aus der 1. versteigerung die börsentreppe herunterschritt. eine riesige menge als quasi luftsteuer. hinterher wunderten sich diese herrschaften, das kein geld für den aufbau des netzes vorhanden war

Bonimaximierung der Mobilfunker und CSU Scheuer kapierts net

Wozu 20 Sender für einen Quadratkilometer
wenn auch bei Roaming 4 ausreichen ?

Dursch die dadurch eingesparten Sender
kann man schon wieder andere Flächen abdecken.

Aber nein die Manager wollen nur Mega-Bonis
mit ihren eigenen Masten an den lukrativsten Stellen abkassieren.

5G

Wenn ich Herrn Zajonz vom WDR richtig verstanden habe, braucht also nur unser aller Bundesregierung den Mobilfunkstandard 5G. Hauptsächlich für das Autonome Fahren. Die Mobilfunkanbieter sollen es finanzieren, die holen sich das Geld von ihren Kunden wieder und der zahlt neben seinem Geld dann auch noch mit dem Verlust, der bislang noch einigermaßen bezahlbaren Freiheit des Individualverkehrs? Man mag mich ja altmodisch nennen, aber ich finde den Gedanken nicht vetrauensbildend, dass in naher Zukunft jederzeit "Jedermann" nachprüfen kann, wo ich mich mit meinem PKW befinde.

...

wie währe es wenn wir erdtmal ein schnelleres internet anbieten, wir sind schliesslich auf platz 25 weltweit bevor wir uns 5S anschaffen. Auch was soll das ganze kosten, wenn man bedenkt das wir auf platz 18 im preis Leistung Verhältnis in ganz europa sind...

4G kann mehr als man denkt

Siehe Wikipedia: LTE-Advanced. Da sollen bis zu 1000 MB möglich sein. Sendetürme könnten die 3 Provider gemeinsam bauen. Das spart Kosten bzw. kann der Sendeturm höher gebaut werden. LTE mit 800MHZ hat 6 km Sendereichweite und bei 2600MHZ sollen es 600m sein.

Warum wohl muss das so sein?

Wie wäre es zur Abwechslung einmal mit ein wenig Datensparsamkeit, weniger bunten Bildern und Filmchen und beschränkung auf das Wesentliche. Ich kenne Seiten, die 1-2 Megabytes übertragen in denen dann weniger als 100 Bytes Information enthalten sind aber es blitzt und blinkt schön nervig.

Je schneller die Übertragung umso geringer die Informationsdichte, umso schneller muss es werden.

Vielleicht könnten auch die

Vielleicht könnten auch die Streamingdienste, wie Netflix, Amazon, Maxdom und Sky zur Finanzierung des Netzausbaus herangezogen werden. Die verdienen sich doch auch goldene Nasen daran.
Oder auch die Fernsehindustrie.
Die könnten zB viel Geld bei der Finanzierung des Kommerzsports, wie Fussball, einsparen und sich stattdessen am Aufbau der Netzinfrastruktur beteiligen.

Ganz schlecht

Dieser Druck wird auf eine falsche Stelle angewendet. Und kommt zu spät. Die kriegen es jetzt nicht mehr hin, und es ist ein Witz, jetzt alles über Mobilfunk lösen zu wollen.

Als jemand , der selbst an Elektrosmog durch WLAN und Co. leidet, brauche ich die offziellen Ansagen nicht, um mir da etwas belegen zu lassen - diese Impulsstrahlung kann auch egal wiewenig Milliwatt haben, was ja die Leute alles beruhigt. Aber das Elektrosmog Problem nicht aus der Welt schafft-.
Ich bin sicher, kurz gesagt, dass zumindest eine innere Unruhe und Konzentrationsschwierigkeit bei nahezu allen Menschen ein Ausdruck dieser Strahlung ist, bei manchen nur extrem stärker ausgedrückt, die leiden auch doppelt, weil sie nicht ernst genommen werden.- Viele leiden übrigens an Tinnitus, so wie ich. Aber bringen es vielleicht nicht in Zshg. mit WLAN. Tinnitus ist statistisch gewachsen mit Ausbreitung des WLANS und Handynetzes.

Ich glaube, wenn die 4G -

Ich glaube, wenn die 4G - Abdeckung endlich ausgebaut würde, dann würde das mehr als ausreichend sein.
Selbstfahrende Autos? - Brauch ich nicht.
Kühlschränke, die selbständige Bestellungen aufgeben? - Brauch ich nicht.
Heizung per Handy regulieren? - Brauch ich nicht.
etc. etc.
Aber telefonieren, wenn ich unterwegs bin, das möchte ich schon können. Ich bin oft in Österreich. Im ganzen Land habe ich überall, selbst im Zug bei 200km/h durchgehend Internetzugang. Sobald ich von Salzburg nach München fahre, habe ich fast auf der ganzen Strecke keinen Empfang mehr, selbst telefonieren ist unmöglich. Vom Surfen im Netz ganz zu schweigen.
Deutschland soll seine Hausaufgaben beim bestehenden Netz machen und nicht nachgewiesener Maßen gesundheitsschädliche Technologien fördern. Wenn dann alle mal verkrebst sind, brauchen sie auch keine Netz mehr - nicht mal 2G

5G bedeutet ja auch, dass

5G bedeutet ja auch, dass sich nahezu alle Samartphonenutzer neue Geräte kaufen müssen.
Warum werden deren Hersteller nicht zur Finanzierung des Netzausbaus herangezogen?
Auch die kassieren schließlich Unsummen mit ihren Produkten.

Superschnelles Internet für alle

also aktuell stehen wir auf Platz 25 .... weltweit

Neues Geschäftsmodell

Bei allem, was man hier so liest, werde ich mir ernsthaft überlegen ins Aluhutgeschäft einzusteigen. Warum Menschen so viel Angst um ihr bisschen Leben haben, erschliesst sich mir nicht. Was verspricht man sich davon, ewiges Leben?

Am 26. November 2018 um 10:39 von Karl Klammer

"Bonimaximierung der Mobilfunker und CSU Scheuer kapierts net"

Welch Glück für einen Bayern-Hasser, dass der zuständige Minister von der CSU ist. Glauben Sie wirklich, dass ein Minister allein darüber entscheidet?

Irrlichterne Gedankengänge?

Um 10:37 von Karl Napf
"ich erinnere gerne noch mal
an den glückseeligen und irrlichternen gesichtsausdruck vom deutschen Finanzminister, als er mit dem 100 Mrd DM scheck aus der 1. versteigerung die börsentreppe herunterschritt. eine riesige menge als quasi luftsteuer. hinterher wunderten sich diese herrschaften, das kein geld für den aufbau des netzes vorhanden war"

Hätten wir jetzt flächendeckendes, lückenloses Mobilnetz, wenn der Bund die Lizenzen verschenkt hätte? Oder liegt es eher daran, mit welchen Auflagen und Anforderungen man die Lizenzvergabe verbindet, damals wie heute.

Bei uns kommt über Kabel-D Vodafon

das 1GB-Netz für 45€/Monat an. Bei manchen Seiten verzweifeln wir allerdings. Sportal.de oder wetter.com haben mit den Backbones schon Schwierigkeiten. Die Server sind überlastet. In der Wohnung und bis zum 2ten Vodafon-Server alles Top. Danach bis zu 1000 ms Wartezeit, bis der näachste Server sich meldet bzw. weiterleitet.

Das gleiche bei den Smartphones. Glaubt denn irgendjemand, dass das mit 5G besser wird?

P.S.: Wir wohnen nahe einer Landeshauptstadt mehr im Norden.

Peinlich, peinlicher, Deuschland

Selbst in den baufälligsten Slumhütten Afrikas ist das Internet kein Problem mehr.
Funklöcher haben die Flüchtlinge häufig erstmals in Europa erlebt und waren verblüfft.
In den Rankings der Wirtschaftsprognosen liegt Deutschland inzwischen hinter Uganda.
Das sagt alles. Der Sozialismus greift wieder um sich und lässt Europa verarmen.

Selbst Politiker trauen sich nicht mehr, von der Rücksitzbank aus wichtige telefonische Termine wahrzunehmen....Funklöcher und wieder eines.
Peinlich, wenn man gerade mit wichtigen Partnern Gespräche führen möchte und Deutschland dabei gut aussehen lassen möchte.

Herzschrittmacher und Smartphone

Hallo,
das stimmt so zum Gluck nicht ganz, auch wenn ein paar Dinge zu beachten sind:

https://www.herzstiftung.de/schrittmacher-geraete-abstand.html

Da sind die Sicherheitskontrollen im Flughafen wesentlich bedeutsamer als 4 oder 5G aber Holz- bzw. Blauauge sei wachsam

@ OrwellAG, um 11:05

“...Tinnitus ist statistisch gewachsen mit Ausbreitung des WLANS und Handynetzes.“
Solange Sie diese Behauptung nicht mit klar nachvollziehbaren Beweisen unterlegen steht dieser die Behauptung entgegen:
“Tinnitus ist statistisch gewachsen mit der Luftverschmutzung oder dem Klimawandel.“

Wenn man wichtige

Wenn man wichtige Infrastruktur privatisiert, darf man sich nicht wundern, dass sie nur dort wirklich funktioniert, wo unmittelbare Gewinne erzielt werden.

Die Argumente mit denen die Notwendigkeit von flächendeckendem 5G begründet werden, halte ich z.T für weit hergeholt. Ich würde mich zum Beispiel nicht in ein selbstfahrendes Auto setzen, das bei Ausfall des 5G Netzes in Probleme gerät, und für die Vernetzung von Maschinen an einem Standort benötgt man wohl kaum ein Netz, das über entfernt stehende Server eines Telekommunikationsanbieters läuft. Da baut man wohl besser ein lokal funktionierendes eigenes Netz auf (da kann man wegen kurzer Entfernungen auch höhere Frequenzen nutzen als die für 5G vorgesehenen).

Zum Telefonieren reicht auch 2G...

@Orwell AG "Tinnitus wächst statistisch mit der Ausbreitung ...

... von W-Lan und Händinetz"
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So manches wächst auf deutschem Boden.
Da aber mit der Ausbreitung, von Bildschirmen und Händis die Menschen zunehmend in starrer Haltung vor diesen verweilen, bekommen sie auch zunehmend Nackenschmerzen durch Verspannungen. Verspannungen die die Aorta Vertebralis rechts und links der Halswirbelsäule affektieren. So kommt se zu einer Verschiebung von Ionengleichgewichten entlang der cochleamembran, zwischen Endo und Exolymphe. Früher gab es so was einseitig bei Autofahrern auf der linken Seite, wg Zug am offenen Fenster, oder auch bei Cabrioletbesitzern ohne Schal. Ganz ohne Elektrosmog.

5G ist nur für städtische

5G ist nur für städtische Gebiete unter Kosten-/Nutzenaspekten für die Verbraucher sinnvoll. Ein Vollausbau im " Nirgendwo " treibt nur die Kosten für die Verbraucher unnötigerweise in die Höhe.

Früher waren es Eisenbahnen und Straßen ...

... heute ist die Haupt-Infrastruktur-Maßnahme das schnelle Internet. Dass der Staat lediglich Geld einnimmt ohne dafür Vorgaben zu verlangen ist ein Skandal: Das sind Maßnahmen, die vom Staat geleistet werden müssen. Es ist wurscht, ob das autonome Fahren 5G benötigt (letztlich wird diese Technik für C2C-Communcation zu langsam und zu wenig deterministisch bleiben), aber die Menschen und die Industrie brauchen schnelle und VOR ALLEM flächendeckende Netze. Und dann kommt man nach Oberfranken, Oberbayern oder schlicht ins Gewerbegebiet von Detmold und hat selbst dort eine gerade mal eine lausige 3G-Abdeckung - wenn überhaupt. Nota bene: In Österreich gibt es in den meisten Tälern eine leistungsfähige LTE-Abdeckung! Auch in vielen Bereichen in Australien funktioniert das. Nur bei uns dürfen sich die Konzerne die Filetstücke picken und den Rest vernachlässigen? Nein, Infrastruktur ist STAATS-Aufgabe!

@nie wieder spd "Warum setzt sich die mächtige Autoindustrie...

... nicht ein?"
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Die haben ja noch nicht einmal genügend Macht einen Stickoxidgrenzwert auf technisch machbare 100 mikrogramm festlegen zu lassen. Wie sollen sie da auf industriepolitische Entscheidungen betreffend anderer Branchen einfluß nehmen können?

Überzogenes Anspruchsdenken

Die Reichweite der niederfrequenteren 4-G-Strahlung ist zehnmal größer als die des neuen 5-G-Standards.

Bezogen auf die Fläche bedeutet das schlicht und einfach rein mathematisch, dass wie die hundertfache(!) Anzahl an Sendetürmen bräuchten, um lediglich auf die bisherige Abdeckung zu kommen.

Die Absurdität dieser Forderungen dürfte klar sein.

Es ist doch analog zu Autobahnen:
Diese schnellsten Verkehrswege stehen schließlich auch nicht überall im Land im letzten Winkel zur Verfügung; Straßen reichen gemeinhin.

Ebenso reicht für jeden Anwender ein ausgebautes 4-G-Netz.

Allerdings kann es nicht angehen, dass ich in Deutschland - um im obigen Vergleich zu bleiben - in einer Unzahl an Gegenden nicht einmal Feldwege zur Verkehrsanbindung habe ...

Am 26. November 2018 um 13:15 von Werner40

"5G ist nur für städtische Gebiete unter Kosten-/Nutzenaspekten für die Verbraucher sinnvoll. Ein Vollausbau im " Nirgendwo " treibt nur die Kosten für die Verbraucher unnötigerweise in die Höhe."

Eine interessante Logik, dort, wo ohnehin kein Bedarf ist, weil entsprechend schnelles Internet vorhanden ist, wird ausgebaut, wo das schnelle Internet fehlt, ist es nicht sinnvoll.

Rasend schnelles Internet ?

Die Angaben, die uns unsere Internetversorger über die gelieferte Datenmenge und -geschwindigkeit machen, sind genau so verlogen wie die Angaben der Autoindustrie über Spritverbrauch und Abgassauberkeit.
Das Augenzwinkern dabei haben wir leider immer wieder in Kauf genommen.
Aber irgendwann reicht es einmal mit dieser Betrügerei.

Chancengleichheit

@13:15 von Werner40
"5G ist nur für städtische Gebiete unter Kosten-/Nutzenaspekten für die Verbraucher sinnvoll. Ein Vollausbau im " Nirgendwo " treibt nur die Kosten für die Verbraucher unnötigerweise in die Höhe"

Es geht hier aber nicht um "Kosten", sondern um die Schaffung der Voraussetzungen für die gleichberechtigte Teilhabe aller!

@werner40

5G ist nur für städtische Gebiete unter Kosten-/Nutzenaspekten für die Verbraucher sinnvoll. Ein Vollausbau im " Nirgendwo " treibt nur die Kosten für die Verbraucher unnötigerweise in die Höhe.

5G macht mir mich nur bei einem Vollausbau Sinn. Da geht es ja auch um selbstfahrende Autos et cetera - und die brauchen ihre Internetverbindung auch auf der Autobahn weitab jeder Siedlung. Und auch die Menschen, die ihre Zugfahrt zur Arbeit nutzen möchten, brauchen Internet, wenn der Zug über's platte Land fährt.

Brauch ich das?

Wer hat überhaupt die Massendigitalisierung beschlossen??!
Gab es vorher eine gesellschaftliche Debatte oder gar, - wie es in einer Demokratie zu sein hat -, einen Beschluss des Bundestages zur Einführung der Digitalisierung??

Was hat sie uns gebracht? Arbeiten wir heute weniger? Arbeiten wir ruhiger?

Gibt es also einen ojektiven Grund uns einem weitern Digitalisierungsschub auszusetzen?

Nein! Im Gegenteil: die digitalen Fehlentwicklungen sollten rückabgewickelt werden!

2 G reichen völlig, Wasserstoffmotoren außerdem

und eine richtige Landwirtschaft in der Stadt. Oft wachsen die falschen Pflanzen

High Speed für Besserverdiener

Der Aufbau eines ultraschnellen 5G Mobilnetzes setzt eine Infrastruktur aus Glasfaser voraus. Altmeiers geniale Idee, durch Erlöse aus Versteigerungen der 5G Frequenzen den immer noch in den Kinderschuhen steckenden Glasfaserausbau zu finanzieren, bedeutet, den von der Regierung verschlafenen Netzausbau von den Mobilfunkkunden bezahlen zu lassen. 5G ist als Standard noch unfertig, es befindet sich im Stadium des Betatestings. Logischerweise wird die Hochtechnologie zuerst in den "reichen" Ballungsräumen zur Verfügung stehen. Es wird der neue high speed Standard für Besserverdiener. Man diskutiert über Funkmastdichte an Autobahnen, um selbstfahrende Autos zu ermöglichen. Aber auch hier. Ausschliesslich Besserverdiener werden sich diese Fahrzeuge leisten können. Statt auf billige Elektroautos für jedermann und schnelle Netzverbindungen für Alle, wird hier absehbar die Zwei-Klassen Gesellschaft per High Tech forciert.

Wenn die Politik für die Bürger arbeiten würde...

...würde sie die Infrastruktur- vom Anbieterbusiness trennen, d.h. in eine Gesellschaft unter staatlicher Führung zusammenführen und an die Anbieter vermieten.
Von denn Erlösen können die dann nG Techniken einführen da wo der Bedarf auch besteht und alle (Anbieter und Kunden) würden davon profitieren.....
Dann würde u. a. Auch endlich der Frust über territoriale Ungleichgewichte (t-Mobile, Vodafone oder O2 areas) aufhören!

Aber hier spielen mal wieder alle im falschen Film!

Radikaler Umbau ist gefordert. Die gleiche Trennung sollte man bei der Bahn und beim Stromnetz vollziehen.
Und Finger weg von der Privatisierung der Autobahnen!!!!

Dörfer mit Funklöchern..

z.b. das Heimatdorf meiner Frau..dort gibts keinen Empfang und zwar bewusst auf Wunsch der Bewohner,die einen Funkmasten verhinderten..

idyllisch gelegen aber überaltert,weil die Jugend wegzieht..

Da wird auch der neue Standard nicht viel ändern..

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