Vor Brexit-Sondergipfel: "Alles nach Plan für morgen"

24. November 2018 - 21:36 Uhr

Am Abend vor dem Gipfel zum Brexit-Abkommen haben sich Premier May und EU-Kommissionschef Juncker noch einmal getroffen. "Alles nach Plan für morgen", hieß es danach. Kurz zuvor hatte Spanien eine Veto-Drohung zurückgenommen.

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Kommentare

ein wunderbarer Begriff
erinnert mich doch die Reaktion vieler Mitstreiter hier im Thread
an einen typischen "Rosenkrieg"
wie kann ich dem ehemaligen Ehepartner noch eins reindrücken

schon vergessen wir sind alles Europäer !
auch wenn sich nicht alle gleich verbrüdern wollen
und mal abgesehen, ich komme mit jedem meiner Nachbarn (gut) aus,
obgleich wir uns alle nicht duzen oder Straßenfeste veranstalten

Davon war bei der Volksbefragung zum Brexit aber nicht die Rede. Es sind alles ausstehende Rechnungen für Maßnahmen, die UK mit zu verantworten hat, von den Pensionen für britische EU-Beamte, die die EU erfolgreich britannisiert und blockiert haben, bis zu Förderungsmaßnahmen weltweit, die UK mitbeschlossen hat. Wird wohl nichts aus den Milliarden für das NHS. Aber es gibt halt sehr mächtige und vermögende Kreise mit Sitz im UK (ggf. arabischer Nationalität), die die strengen und gegenseitigen Regeln der EU nicht mögen, weil sie ihren Gewinnzielen im Weg stehen. Der Finanzplatz London (den es sowieso demnächst nicht mehr gibt) soll zu einem zweiten Bermuda umgewandelt werden.

""Am Abend vor dem Gipfel zum Brexit-Abkommen haben sich Premier May und EU-Kommissionschef Juncker noch einmal getroffen. "Alles nach Plan für morgen", hieß es danach. Kurz zuvor hatte Spanien eine Veto-Drohung zurückgenommen.""
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Viel Erfolg für den Brexit Frau May !

Es wird im Unterhaus scheitern. Brexit means Brexit. Dummheit muss bestraft werden. Ich liebe die EU.

Läuft alles super bisher. Grosses Lob an die kompetenten, effizienten auch am Wochenende-Arbeiter.

Mal davon abgesehen, dass die Aussage „Ich bin stolz, dass Gibraltar Britisch ist“ in meinen Ohren sehr befremdlich klingt, hätte ich gerne gewusst, was genau Spanien zum einlenken bewegt hat. Vielleicht steht mir das aber als Bürger der EU garnicht zu.
MfG

Warum können die EU und Großbritanien es nicht wie bei den Ostverträgen machen.
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jede Seite unterschreibt Ihre Version aber beide sprechen von Vertrag.
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Oder ist das wieder so?

Auf welcher Grundlage müssen die Briten eine Schlusszahlung von circa. 45 Milliarden Euro leisten?

Schließlich ist es der Common Wealth, der es Großbritannien möglich macht, der EU mit dem Ausstieg zu drohen und dies ohne klaren Wahlauftrag (haardünne & wechselnde Mehrheit) mit Marionetten einfach eiskalt durchzuziehen. Da sag ich nur: Kommentieren und Artikel verfassen kann man dazu nutzen, dass sich andere einer und seiner Meinung anschließen. Ich kann nur dazu aufrufen, sich für Spanien politisch zu engagieren. Spanien könnte auch eigene Wege gehen und zum Beispiel durch Hilfe von Deutschland sich einen Wirtschaftsraum in Andulisien schaffen, der Gibraltar substituiert. Dann sollen doch die Engländer in Gibraltar arbeiten und ihre Penthouse-Wohnung in London davon bezahlen. Politik heißt Gesetze verabschieden. Gesetze verabschieden heißt Maßnahmen auf dem Weg zu bringen. Maßnahmen haben Wirkungen. Das Beispiel mit London war keine beleidigte Leberwurst-Rhetorik, sondern es ist mindestens eine Folge der Selbstausgrenzung der Briten

ist wohl davon auszugehen, das der Vertrag im britischen Parlament Schiffbruch erleiden = abgelehnt werden wird.

PM May ist wahrscheinlich nicht in der Lage den Hardlinern das Ergebnis: Austritt, aber nur ein bißchen! schmackhaft zu machen.

Labor wird dagegen stimmen, auch wenn die Basis anderes favorisiert, einfach nur, um die Tories mit dem Ergebnis in Schwierigkeiten zu bringen und bei irgendwann anstehenden Neuwahlen die Regierung zu übernehmen. Und genügend Tories werden auch dagegen stimmen, weil der Vertrag nicht "Brexit" genug ist. Dazu kommt die DUP, die Nord Irland unbedingt und unter allen Umständen im UK halten will. Dann steht PM May in des Kaisers neuen Kleidern da.

Leid tun mir nur die Einwohner GB's, die die Suppe auslöffeln und in ein bis drei Jahren mit den wirtschaftlichen Folgen werden leben müssen.

So wie ich es in den Nachrichten verstanden habe, die Zusage bei künftigen Verhandlungen bzw. Entscheidungen beteiligt zu werden.

Warum tut Ihnen die Bevölkerung leid? Demokratie heißt Herrschaft des Volkes und das hat im Entscheid von 2016 gesprochen. Es hätte allerdings die Möglichkeit ihrer Politikklasse die Leviten zu lesen. Ich kann aber keinerlei Aktionen wie z.B. Demonstrationen erkennen. Also lasst sie in Frieden gehen.
Ich hoffe nur, dass GB in der Übergangszeit Hilfen von der EU erwartet. Eine derartige Zusage seitens der EU im "Scheidungsvertrag" wäre äußerst fatal.

Auf welcher Grundlage müssen die Briten eine Schlusszahlung von circa. 45 Milliarden Euro leisten?

Beamtenapparat in Brüssel, Zusagen für den laufenden EU-Finanzrahmen sowie Zusagen für Projekte und Kohäsionsfonds. Die Kosten wären in den kommenden Jahren als EU Mitglied sowieso angefallen, die entsprechenden Zusagen hat man ja als EU Mitglied gemacht (resp. machen müssen). Da sieht man mal exemplarisch, welche Summen dieser bürokratische Unsinn kostet.

Viel wichtiger aber ist, dass eben diese Kosten für die Briten in Zukunft dann nicht mehr anfallen. Und das Geld sinnvoller für die eigene Bevölkerung eingesetzt werden kann. Zum Beispiel wie von Johnson versprochen für das NHS, welches die Finanzspritzen bitter nötig hat.

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