Ihre Meinung zu: Viele Bundeswehr-Waffensysteme stehen in der Werkstatt

31. Oktober 2018 - 10:58 Uhr

Der "Puma" sollte der Stolz der Truppe werden. Doch viele der Schützenpanzer stehen in der Werkstatt. Von 71 im vergangenen Jahr ausgelieferten Fahrzeugen sind 27 einsatzbereit. Es ist nicht das einzige Großgerät mit Problemen.

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Kommentare

Geld sollte lieber für

Geld sollte lieber für Ziviles ausgegeben werden.
So eine Resourcen- und Energieverschwendung.

Waffensysteme stehen in der Werkstatt ...

leider geht aus dem Bericht nicht hervor, warum das so ist.
Ein Auto kann ein "Montags Produkt" sein, das wirklich oder vermeintlich besonders anfällig ist, es kann aber auch vor der Werkstatt lungern, bis der Meister endlich das rechte Werkzeug, den rechten Gesellen, oder das rechte Ersatzteil gefunden hat, was ja mitunter etwas Weile braucht. Es könnte aber auch so sein, dass der Halter einfach das Geld nicht hat fällige Reparaturen anzugehen - etc., etc. vieles ist möglich und nachdem wir wissen, das unser G-irgendwas zwar Schwächen hat, aber insgesamt nicht schlechter schießt, als andere Produkte, relativiert sich die ganze Aufregung wieder - vielleicht sollte man einfach nicht so viel schießen (wollen), dann wäre vieles besser.

Hausgemachtes Problem

Tja, das ist das Problem, wenn Politik und Wirtschaft zu eng miteinander verstrickt sind!
Außerdem sind es ja nur Steuergelder, die da verbrannt werden. Und solange die Wirtschaft weiter Deals aushandelt, in denen sie trotz mangelhafter Ware weiterhin ihr Geld bekommt, wird sich auch nix ändern:-(

Lächerlich

Berliner Flughafen, Bundeswehrausrüstung, Bildungspolitik.
Bekommen unsere Volksvertreter überhaupt was zu Stande?

Gerade bei Rüstungsprojekten ist es doch recht einfach, man definiert das Produkt, und organisiert ein ordentliches Projektmanagement.

Bei Lieferung gibt es eine Abnahme, und wenn der Panzer nicht funktioniert, dann gibt es kein Geld, bzw. die Vertragsstrafen werden gezogen.
Dies ist die allgemeine Vorgehensweise in der Industrie.

Aber wie heißt es so schön, der Fisch stinkt…….
Wer sich mehr um die politische Kariere kümmert, wird sein Haus nie ordentlich führen können.

Waffensysteme stehen in der Werkstatt ...

leider geht aus dem Bericht nicht hervor, warum das so ist.
Ein Auto kann ein "Montags Produkt" sein, das wirklich oder vermeintlich besonders anfällig ist, es kann aber auch vor der Werkstatt lungern, bis der Meister endlich das rechte Werkzeug, den rechten Gesellen, oder das rechte Ersatzteil gefunden hat, was ja mitunter etwas Weile braucht. Es könnte aber auch so sein, dass der Halter einfach das Geld nicht hat fällige Reparaturen anzugehen - etc., etc. vieles ist möglich und nachdem wir wissen, das unser G-irgendwas zwar Schwächen hat, aber insgesamt nicht schlechter schießt, als andere Produkte, relativiert sich die ganze Aufregung wieder - vielleicht sollte man einfach nicht so viel schießen, dann wäre vieles besser.

Macht doch nichts,

Hauptsache wir sind bei jedem nur erdenklichen Auslandseinsatz dabei, und wenn wir uns die Ausrüstung dafür zusammenleihen müssen.
Das Geld für die Landesverteidigung brauchen wir aufgrund der in den letzten Jahren entstandenen neuen Herausforderungen ja anderweitig.

Welcher Privatkunde würde ein

Welcher Privatkunde würde ein Flugzeug abnehmen, daß nicht fliegt? Der Mensch hätte bei DLH, Ryanair oder sonstwo, direkt seine Papiere bekommen. Und da er das weiß, hätte er Airbus diesen Schrott nicht abgenommen. Warum lässt sich die BW ständig Müll andrehen? Das hat doch System. Alle Welt will deutsche Militärtechnik und bei uns funktioniert sie nie

Kaum sind die Wahlen

vorbei, geht das betteln um Geld für Aufrüstung schon wieder los.
Nein die BW hat reichlich Geld, sie muss es nur richtig einsetzen, BW ist für Landesverteidigung und sonst nichts.
Unser Land wird von niemanden bedroht, und Manöver muss man nicht vor der Haustür der RF machen.
Ich bin echt langsam leid, Polen fühlt ständig bedroht und fordert ständig Reparationen, paranoid ist noch der sanfte Ausdruck.

Wenn es wirklich knallt, dann kommen die Panzer nicht mal aus dem Hangar, und die Ganze Sache ist zu Ende.
Nicht USA oder China sind die Leittragenden, sondern wir genau in der Mitte Europas, das sollte sich jeder mal auf der Zunge zergehen lassen.
Wer sich noch erinnern kann, die Planspiele waren schon mal so.

War es früher besser?

Kann mich erinnern an meine Wehrdienstzeit:
Natoalarm in 1985:
Von 11 MTW-Panzern der Kompanie konnte nur einer ausrücken.
Bei den anderen Batallionskompanien war es nicht viel besser.
Da sind 37% ja richtig gut

Wenn Frau vdL...

... mit "höheren Dienstgraden" spricht, dann bekommt sie eh nur zu hören "...ein paar Probleme aber ansonsten voll einsatzereit..."

Und falls sie doch mal mit Hauptleuten oder gar Feldwebeln spricht, so sind diese "handverlesen".

Was z.B. die Einsatzbereitschaft von Luftfahrzeugen der Bw angeht, so könnte sie ja mal einen Blick auf die Seite des "ZLO" werfen ( nur aus dem Bw-Intranet möglich ).

Da sind wir sehr oft bei unter 30% einsatzklarer Luftfahrzeuge. Im übrigen ist´s langsam beim Tornado noch schlimmer als beim Eurofighter...

Es rächt sich halt, daß seit Volker Rühe ( bzw. der "Wiedervereinigung" ) nur noch von der Substanz gelebt wird.

In die Geschichte eingehen

Da wird wohl jemand in die Geschichte eingehen, allerdings in einem anderen Geschichtsbuch, das der Rekorde, im Guinness-Buch. Mit derartigen "multidisziplinären Top-Leistungen" kann man anscheinend sogar noch Merkel politisch überleben. Besser nichts den Kindern erzählen, was da so abläuft.

Friedensnobelpreis für VdL

Frieden schaffen mit nicht funktionierenden Waffen!
Das sollte der Exportschlager der Bundesrepublik werden!
Wenn das Kriegsgerät funktionieren würde, wäre es gefährlich für Leib und Leben unzähliger Menschen. Das können doch nur kranke Hirne wirklich wollen.
Frau Von der Leyen sollte den nächsten Friedensnobelpreis bekommen!

Ausgeliefertes Gerät ans Aulsand

Mich würde interessieren, wie gut die Ausrüstung ist die wir ans Ausland verkaufen. Ist der Stand der selbe oder bekommt unsere Bundeswehr nur die Ausschussware? Gibt es da eine Statistik?

Korruption prüfen

Es ist an der Zeit, durch die zuständige Staatsanwaltschaft prüfen zu lassen, ob der sich aufdrängende Verdacht der Korruption unter Beteiligung der Politik, der Rüstungsindustrie und der Beschaffungsstellen der Bundeswehr zu Lasten der Sicherheit des Landes und der Steuerzahler besteht und wer zur Verantwortung gezogen werden muss. Die Vorwürfe stehen seit Jahren im Raum und es passiert nichts. Die BW braucht funktionsfähiges Material zur Landesverteidigung und nicht das untaugliche, unfertige und vollkommen überteuerte Gedöns, dass ihr laufend angedreht wird.

Das ist doch nichts Neues!

1998 waren von 52 Schützenpanzern eines Grenadier Bataillons gerade mal 3(!!!) einsatzbereit. Wir sind halt ein zu armer Staat und selbst ohne Flüchtlinge würde das Geld nicht da sein, um eine Armee sauber zu finanzieren.

Kriegshandwerk ist dreckig, teuer und bei falscher Strategie langwierig. Richtig. Aber wer es erlernt, hat zumindest die Chance sich zu verteidigen, wenn die Ausrüstung und Haltung stimmt.

Wer Bedrohungen nicht zu sich holen will, hätte nicht die Wehrpflicht abschaffen dürfen.

Diese Schule der Nation fehlt heute zu vielen Menschen an vielen Stellen - sei es bei der Ordentlichkeit, der Toleranz, der gegenseitigen Unterstützung, der Haltung und der Selbstüberwindung.

Fazit: Die damaligen Antragsunterstützer haben einen nicht sehr kleinen Fehler gemacht, sondern einen großen. Denn das Geld war wichtiger als die langfristigen Folgen.

10:23 von wenigfahrer

Interessanter Kommentar. Vielleicht will die Bundeswehr durch die Nichttauglichkeit ihrer Ausrüstung aber auch nur Friedenswillen demonstrieren, ohne die NATO-Partner zu entzürnen. Unter dem Motto - Schwerter zu Pflugscharen - oder so.

Das Problem hat einen Namen!

Das Problem hat einen Namen! Ursula von der Leyen.

Nicht falsch interpetieren

Es ist richtig das viele Puma nicht einsatzfähig sind. Dies darf aber nicht in die falsche Richtung interpretiert werden (Fertigungsqualität schlecht, die Industrie liefert nur Schrott). Beim Puma handelt es sich um den modernsten Schützenpanzer der Welt der noch nicht fertigentwickelt und mit vielen Kinderkrankheiten behaftet ist. Wenn diese in den nächsten drei Jahren ausgemerzt sind, wird es sich um ein hochwertiges Waffensystem handeln.

Das ist die Merkelisierung der Bundeswehr

Wenn Ideologie und Medientendenz für die Führung wichtiger sind als Sachfragen, dann entgleist der Staat.

um 10:43 von Donidon

>>"Das Problem hat einen Namen! Ursula von der Leyen."<<

Diese Aussage ist schlicht falsch denn zum Zeitpunkt wo der Puma auf Kiel gelegt wurde, war Frau v.d.Leyen noch nicht im Amt.

Eine weitere Bankrotterklärung

dieser Bundesregierung. Mehr fällt mir dazu nicht ein.
Was für unfähige sitzen in diesem wunderbaren Land eigentlich in politischen Führungspositionen? "Schlimmer geht nimmer"

soso,......

Frau v.d.Leyen besucht ein Feldlager! Jeder, der als Wehrpflichtiger oder als Zeit- und Berufssoldat seinen Dienst geleistet hat, weiß aus Erfahrung, wie solche Besuche ablaufen! Da wird Personal ausgesucht und vergattert und da werden natürlich Waffen vorgeführt, die funktionieren! Was sollte es auch für einen Sinn machen, der Frau v.d.Leyen zu erklären, daß ein Motor nicht funktioniert oder eine Software nicht die zugesagten Ergebnisse liefert usw.? Frau v.d.Leyen legt wie alle Minister keinen Wert darauf, sachliche Kritik und die ungeschminkte Wahrheit zu hören! Viel wichtiger ist ihr, daß auch in der TS gute PR-Aufnahmen von ihr gezeigt werden, die suggerieren, daß sie nicht nur als Nazi-Jägerin bekannt ist. Für Informationen aus ihrer Traumwelt sind externe "Berater" und Statistiken zuständig!

Nachtrag

Also, so können wir gegen Russland keinen Krieg gewinnen...

Waffensysteme stehen in der Werkstatt

Frau Minsterin ist lange genug im Amt, um die Probleme der Materialbeschaffung zu beheben. Sie hat anscheinend versagt, und sollte zurücktreten.

Gruß Hador

@karlheinzfaltermeier

So stellt man sich diese, rein für die Medien aufgesetzten Besuche vor, auch ohne gedient zu haben.
VdL kriegt nichts auf die Reihe, sie sollte endlich auch ihren Hut nehmen!
Wie lange wird uns Bürgern nun schon gebetsmühlenartig aufgezeigt, wie unsere Steuergelder zum Fenster raus geschmissen werden. Das kann sich kein normaler Arbeitnehmer erlauben.
Als Bürger wird man, auch Dank der Medien, nur vergageiert!

Ohh nein! Wer hätte das gedacht?

Die Bundeswehr hat noch mehr Schrott gekauft, und es wurde absolut nichts durch die extrem teure und vermutlich illegal beschäftigte McKinsey-Truppe verbessert ...

Faß ohne Boden

Da fordert das Militär und eine gewisse Politiker Kaste immer mehr Milliarden für die BW, dabei verschwindet all das zig Milliarden Budget im Nichts. Das gilt für alle Waffengattungen.

Daher bin ich dafür, Trump hin oder her, das die BW grundsätzlich erst einmal lernen muss das der Steuerzahler nicht mehr bereit ist Milliarden für Prestige Objekte auszugeben die nicht funktionieren.

Das Problem der Anschaffung durch das Militär ist immer wieder das Gleiche, die Suche nach der eierlegenden Wollmilchsau ;-)

Eines der Probleme wenn es zu einer Europa Armee kommen sollte, dann geht gar nichts mehr, außer noch mehr Verbrennen von Hunderten Milliarden.

Viele Bundeswehr-Waffensysteme stehen in der Werkstatt

eigentlich der beste Platz für Waffen
in der Werkstatt oder gleich auf dem Schrottplatz

Wie man allen Seiten gerecht wird

Laut unserer Verfassung soll unsere Armee eine reine Verteidigungsarmee sein. Nun verlangen aber unsere Alliierten, dass wir mehr in Rüstung investieren und schlagkräftiger werden sollen. Und unsere Waffenindustrie samt ihrer Lobby möchte gern viel Umsatz und Gewinn machen, was nur klappt, wenn man nicht zu viel Geld in die Entwicklung und die Qualität investiert.
.
Manch normaler Arbeitnehmer würde an dieser Herausforderung zerbrechen. Aber für unsere allseitig vernetzten Politiker ist es ein Klacks, all diese Interessen unter einen Hut zu bringen. Die Industrie verdient prima, weil sie nicht für die Folgen ihres Murkses haften muss, unsere Alliierten sind mit unseren "Anstrengungen" zufrieden, und das kaputte Gerät ist verfassungskonform!

@Hador Goldscheitel

"Frau Minsterin ist lange genug im Amt, um die Probleme der Materialbeschaffung zu beheben. Sie hat anscheinend versagt, und sollte zurücktreten."

Sie sind Profi, was Materialbeschaffung angeht, und kennen sich bestens in den inneren Abläufen der Bundeswehr und des Verteidigungsministeriums aus?
Falls Sie auf mindestens eine dieser zwei Fragen nicht mit "Ja" antworten können, sollten Sie mit solchen populistischen Forderungen vielleicht etwas zurückhaltender auftreten.

Ich habe aus einer sehr vertrauenswürdigen Quelle erfahren, dass es (euphemistisch ausgedrückt) gar nicht so leicht ist, die Filze und Netzwerke innerhalb des BMVg auch nur an einzelnen Stellen zu durchbrechen.

Ich will damit nicht sagen, dass Frau vdL besonders gut oder besonders schlecht ist, ich will nur sagen, dass wir in diesem Forum, als vermutlich größtenteils mehr als Außenstehende, mit solchen abschließenden Wertungen sehr zurückhaltend sein sollten, da wir über keine Hintergrundinformationen verfügen.

Am Geld kann es nicht liegen

Frankreich betreibt mit einem etwas geringeren Verteidigungsetat eine Armee, die etwa um ein Viertel größer ist als die BW.

Frankreich leistet sich eine teure Atomstreitmacht und z.B. einen Flugzeugträger. Im Auslandseinsatz sind die auch.

Ich weiß natürlich nicht, ob französische Flugzeuge und Panzer besser funktionieren als deutsche. Darüber hört man hier nix. Aber falls ja, dann scheint Deutschlands Problem nicht fehlendes Geld zu sein, sondern die Unfähigkeit, es effektiv auszugeben. In irgendwelchen Löchern versickern die fast 40 Mrd. Könnten das die Pensionszahlungen für tausende abgewickelte NVA und BW-Soldaten nach der Wende sein? Oder was auch immer.

Einsatz in der Werkstatt

Schon seit Jahren wird in der Presse berichtet über nicht einsatzfähige Waffensysteme. Und was ist geschehen? Es sind immer mehr und kostspieliger geworden. Beispiel das Bundeswehr-Transportflugzeug 400 von Airbus. Seit Jahren nicht oder nur bedingt einsatzfähig. Und nicht geschieht. Aber liest man die Amerikanische Fachpresse so wird berichtet über eine außerordentliche Korruption bei Airbus. Gerade auch bei diesem Flugzeug. Es wird berichtet das deswegen grosse Änderungen im Top- und Verkaufsmanagement bei Airbus stattfinden. Und es wird berichtet das der Ordereingang dürftig ist, klar keine Bestechungsgelder mehr.
Warum hört man nichts davon in Europa, warum werden wir nicht informiert !!!

Na dann

Die Bundeswehr sollte vielleicht doch besser wieder zur Keule greifen, die ist nicht so wartungsintensiv und wirkt immer(:-

RE:DrBeyer

Die Depots für Ersatzmaterial wurde auf ein Minimum reduziert. Statt dessen sollte wohl von der Industrie Just-Time geliefert werden. Das funktioniert doch schon seit Jahren nicht. Stattdessen werden die Ersatzteile von den Fahrzeugen ausgebaut um damit andere instandzusetzen.
Dieser Fehler wuerde bist heute nicht korregiert.

Was den Filz angeht, haben sie wohl recht.

Gruß Hador

RE:DrBeyer

Frau von der Leyen führt seit 2013 das Wehrressort. Nach fünf Jahren darf man Fortschritte schon erwarten. Oder sollen nochmals fünf Jahre in Land gehen - und nicht passiert.

Gruß Hador

Blindkauf?

Wurde nach der Übernahme von den Schützenpanzern keine Prüfung durchgeführt? Ich dachte immer, dass Puma zu den besten IFVs der Welt gehört. Oder liefert KMW B-Ware aus, weil der Kunde die Bundeswehr ist?

Einsatz!

die Frau hatt auf ganzer Linie versagt, sie ist nicht einsatzbereit und sollte endlich gehen.
Es reicht eben nicht zu diskutieren und argumentieren (schwer ihr zuzuhoren) es fehlt Handlung.
Ich bin der Meinung das das Geld fuer sinnvolles ausgegeben wird und nicht in der Grarage verschimmelt.

Lobbyismus in Perfektion

Jeder zivile Auftraggeber würde saftige Koventionalstrafen einfordern, oder den Auftrag stornieren, wenn ein Auftragnehmer seinen Verpflichtungen so mangelhaft nachkommen würde, wie es die Auftragnehmer der Bundeswehr tun.

Aber Dank der sehr guten Verbindungen der Rüstungsindustrie (ehemalige hochrangige Offiziere) in Verteidigungsministerium und die Beschaffungsbürokratie wird so etwas nicht vorkommen.

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"Petitesse" am Rand:
Die britische Armee bildet ihre Soldaten u.a. darin aus, wie sie "im Feld", also unter einfachsten Bedingungen ihre Bekleidung waschen und säubern können.
Die entsprechende Bekleidung der Bundeswehr muss von speziellen, von der Bundeswehr zertifizierten Wasch- und Reinigungsanstalten an Standort gereinigt werden, weil sonst wichtige Materialeigenschaften, wie Nässe- und Infrarotschutz verloren gehen!
Der, der diese Ausrüstung an die Bundeswehr verkauft hat und die in der Beschaffungsbürokatie, die das abgesegnet haben, haben sich den Gewinn wohl geteilt...

Einsatzbereitschaft

Ich war in der NVA für die Einsatzbereitschaft unserer Kampftechnik (Nachrichtentechnik) verantwortlich. Unser KTE (Koeffizient der technischen Einsatzbereitschaft) betrug 0.92. D.h. 92% mussten Einsatzbereit sein. Da würde eben auch mal nachts oder am WE durchgearbeitet. Können das unsere Salonsodaten nicht mehr?

Von der Leyen

Hauptsache ist doch fuer sie, dass der Kindergarten funktioniert. Sie sollte sich eigentlich fuer die Bundeswehr einsetzen und nicht nur bei jeder Gelegenheit nach mediengerechter Selbstdarstellung suchen. Was ich nicht verstehe ist: Haben unsere Generäle ueberhaupt keine Meinung? Oder sind sie einverstanden, dass vdL fuer teueres Steuerzahlergeld ihre Meinung in der Privatwirtschaft sucht?
Diese Frau ist unmöglich und ungeeignet fuer die Bundeswehr!!!

@Eftonis Schon gewusst?

Ein moderner Panzer ist einem WKII Panzer haushoch überlegen und kann diesen durchaus zerstören noch bevor er in der Lage ist Gegenwehr zu leisten.
Der alte ist dann ein Totalschaden, der neue unbeschädigt. Der neue ist zwar sehr teuer dafür aber mit Technik ausgestattet von der ein WKII Panzertrupp nichtmal zu träumen gewagt hätte.

Waffensysteme stehen in der Werkstatt

Es sind technische Ausfälle bei verschiedenen Gattungen bis zu 100 % zu verzeichnen. Die Leute in den Beschaffungsstellen gehören alle fristlos entlassen und möglichst ohne jeden Pensionsanspruch ! Solche Sachen gehören gesetzlich verfolgt ..... aber werden nur unter den Teppich gekehrt ! Eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus.

70% angestrebte einsatzbereitschaft.

was für eine vorstellung. 3 von 10 ausgelieferter fahrzeuge eines deutschen autoherstellers sind nicht fahrbereit. eine frechheit der industrie, das sie nicht mal das schaffen. eine frechheit der bundeswehr, das sie nicht 98% fordern und mit konventionalstrafen arbeiten.

eigentlich ne Lachnummer

2017 wurden 97 Großgeräte an die Truppe übergeben. Nach Angaben des Verteidigungsministerium können davon derzeit nur 38 genutzt werden. Das entspricht einer Quote von 39 Prozent. Ziel der Bundeswehr sind eigentlich 70 Prozent.#
.
Ziel 70 %
wenn ein Autohaus 100 Auto verkauft
genügt es dann dass 70 Autos funktionieren
30 Kunden eben Pech haben

@Euphorion: Du hast den feinen Unterschied nicht erkannt.

Der alte Panzer läuft, und der neue hat sich gerade selbst abgeschaltet weil der Computer mit der Menge an Warnlämpchen überfordert war ...

Von der Leyen macht nichts falsch

im Gegenteil, was bei Krauss-Maffei noch nicht umgesetzt wurde, hat das Verteidigungsministerium bei der Marine schon Gott sei Dank getan: die Aufträge für neue Projekte nur noch als EU-weite Ausschreibungen. Die schlechten Qualitäten der deutschen Werften bei zeitgleichen Mondpreisen schoss sie ins Aus. Lürssen baut zum Beispiel keine neuen Fregatten mehr. Alle anderen können es besser. Und das gilt auch für alle anderen Waffen. Wir brauchen keine überschätzten und überteuerten deutschen Waffenschmieden. Franzosen und Italiener arbeiten zusammen, skandinavische Firmen sind gut, Niederländischer und Briten ebenso.

Absicht?

Manchmal hat man wirklich den Eindruck, als dass so etwas mit Absicht geschieht. Denn Verträge mit der Bundeswehr sind oft so gestrickt, dass diese für Nachbesserungen auch noch selbst bezahlen muss. So ist es nur zu verständlich, wenn Gerät mit "Schwächen" ausgeliefert wird, wenn dann für deren Behebung auch noch der Endnutzer zu zahlen hat.

Um das zu verstehen bin ich zu doof

Sie schreiben, dass es bei "Grossgeräten" Probleme gibt. Schon bei der Auslieferung.

Die Qualität sei steigerungsfähig.

Ok.

Aber wer nimmt mangelhafte Ware entgegen, bezahlt sie und fordert dann keine Nachbesserung?

Und: die Unternehmen schaffen es ja, funktionsfähiges Material an Algerien oder Saudi Arabien auszuliefern.
Wieso kriegen die das dann nicht hin, wenn an die BW geliefert wird?

Wie gesagt - ich bin zu doof, das zu verstehen.

Oder vielleicht auch nicht naiv genug, um das zu glauben.

Meiner Meinung nach passiert nur:
So generiert man in der Bevölkerung die Bereitschaft zur Akzeptanz der Erhöhung des Militäretats.

Frei nach dem Motto:

Gottchen, die Russen stehen vor der Tür - wieso schimmlige Schulen renovieren - wo die arme Bundeswehr nur Schrott hat. Nönö, gebt der Rüstungsindustrie das Geld.

Das nenn ich mal Subventionen durch die Hintertür!
Alles für die Wirtschaftszahlen.

Ist doch gut so!

Wenn Waffensysteme ausgeliefert sind, erhalten sie doch nur noch dann Arbeitsplätze, wenn sie in der Werkstatt sind! Also was soll's!

Welche Trottel arbeiten

Welche Trottel arbeiten eigentlich in der deutschen Rüstungsindustrie? Bei den Milliardenaufträgen aus In- und Ausland sehr verwunderlich, dieses chronische Ingenieursversagen.

werden denn Reparaturen

nur noch von den Lieferfirmen der Gerätschaften vorgenommen? Dann ist es klar, dass die Rep bis zum St. Nimmerleinstag warten müssen...der Handweker bestimmt, wann er kommt.
Zu meiner W18-Zeit gab bei den Stabs- und Versorgungkompanien aller Bataillone sog "Instandhaltungszüge" die den laufenden Unterhalt bis hin zu grösseren Reparaturen selbst in den T-Bereichen der Kasernen ausführten. Wehrpflichtige mit einschlägigen Berufen (z.B. Kfz-Mechaniker u. Kfz-Elektriker) wurden nach der Grundausbildung in diesen Einheiten eingesetzt....da waren natürlich auch noch geeignete Werkstätten mit Werkzeug und Ersatzteilen vorhanden.....

Funktioniert denn die Kinderbetreuung in der BW?

Das war doch einst das Ziel von Frau vdL.

Alles im Lot

"Viele Bundeswehr-Waffensysteme stehen in der Werkstatt"

Da sind sie gut aufgehoben, viel besser als wenn sie auf irgendwelchen Schlachtfeldern kaputt gemacht werden. Oder?

Probleme ??

die Bundeswehr hat doch nur 2 Probleme. Das Material und das Personal. - Da hilft es auch nicht, wenn eine Ministerin für die Presse in die Kamera lächelt.

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