Ihre Meinung zu: Abschaffung der Zeitumstellung: EU will sich Zeit lassen

29. Oktober 2018 - 15:28 Uhr

Ende der Zeitumstellung 2019? Mit einem schnellen Beschluss wird es wohl nichts. Man müsse einen Kompromiss finden, weil die meisten Länder Bedenken haben, heißt es nach EU-Beratungen. Von Karin Bensch.

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Kommentare

Einfach machen!

Wenn man die Einführung der Zeitumstellung genauso kompliziert angegangen wäre, müssten wir sie heute nicht wieder abschaffen...

Normalzeit für alle und fertig!

Sehr einfach

Im Prinzip ist es doch ganz einfach: Die Sommerzeit ist die "künstlich" eingeführte Zeit, wird diese abgeschafft, gilt der Zustand vor Einführung der Sommerzeit.

Das ist erstens nicht schwer nachzuvollziehen und zweitens auch wohl die bessere Variante, denn MORGENS braucht der Mensch Licht um wach zu werden. Wann es nachmittags dann dunkel wird, sollte eher zweitrangig sein.

tja, wieder mal ein populistischer schnellschuss

vom braven juncker

Wer bestimmt?

Wielange brauchte man für die Einführung der Sommerzeit? Die Menschen spielten eine untergeordnete Rolle. Lange Abende im Biergarten war ein dummer Lockruf für das Volk. Mit der Einführung 1979/80 war einzig und allein ein einheitlicher europäischer Binnenmarktes geschaffen, der höhere Profite garantierte.

Endlich Klarheit!

Da gab es einmal eine direkte Möglichkeit sich auf europäischer Ebene politisch zu beteiligen, hauptsächlich um dem Bürger zu signalisieren, dass es auch auf ihn ankommt.

Da kann ich nun nur sagen: Ziel erreicht! Wir haben endlich Klarheit! Selbst abseits des offensichtlichen Demokratiedefizites in der EU spielt die Meinung der Bürger, selbst wenn man sie einholt, absolut keine Rolle. Damit geht ein weiterer Grund für diese EU flöten!

Vielleicht ist der aufkommenden europäische Populismus auch nur eine Gegenreaktion auf das Verhalten der europäischen Politiker, welche glauben, sie müssten im wesentlichen führen und nicht folgen. Ja, es gibt Zeiten, da muss die Politik führen, weil die Masse irrt. Aber das muss temporär oder sachlich beschränkt sein. Wenn die Mehrheit der Politiker anfängt zu denken, sie seien bessere, schlauere Menschen als diejenigen, die sie vertreten oder denken, ohne sie würde alles zusammenbrechen, dann kann das Korrektiv Basisdemokratie notwendig werden.

Zeit-Flickenteppich

Das habe ich befürchtet. Und ich würde wetten, dass alles so bleibt, wie es jetzt (mit der jährlichen Umstellung) ist, weil sich die europäischen Staaten nicht einig sind und sich die Umstelleritis im Grunde bewährt hat - wenn sie auch etwas lästig ist. Und den Landwirten sei gesagt: nicht die Kühe müssen sich umstellen - sondern der Mensch, der halt zum melken und füttern mal früher und mal später aufstehen muss.

Wie wäre es mit "Wimmerzeit"?

Was spricht eigentlich dagegen, eine "Wimmerzeit" einzuführen? Einfach die Mitte von Sommer- und Winterzeit, d.h. noch einmal 30 Minuten vorstellen.

PS: Werden bei der "Airline-Industrie" die Pilotenstreiks, Unwetter, technischen Defekte und Ausfälle halbvoller Flüge eigentlich auch 18 Monate im Voraus eingeplant?

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