Ihre Meinung zu: Länder sehen Diesel-Hersteller in der Pflicht

19. Oktober 2018 - 16:39 Uhr

Die Bundesländer pochen auf Hardware-Nachrüstungen von Dieselautos, um Fahrverbote zu vermeiden. Auch Umweltministerin Schulze macht Druck - doch laut Verkehrsminister Scheuer ist alles nicht so einfach.

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Kommentare

Alle Bundesländer wieder gegen die CSU

Nur unser CSU Bundesmautminister
will Neuwagen (Mit)verkaufen

Produkthaftung

Selbstverständlich sind die Autohersteller, und nur diese für die Hardwarenachrüstung und deren Kostenübernahme verantwortlich, denn nur sie haben ja die betroffenen, mangelhaften Fahrzeuge hergestellt. Sie haben also für ihre Produkte ohne wenn und aber zu haften, und dürfen erst gar nicht gefragt werden ob sie wollen, sie müssen einfach!

Pochen und Druck machen

Dazu müssten Bundesregierung und Länder an einem Strang ziehen und konkrete Drohungen gegen die Dieselbetrüger aussprechen: Kein Kauf von Dienstwagen bei Betrugsfirmen, kein Exklusiv-Zugang mehr zu Merkel & Co., Beschränkung von Billig-Leiharbeit, ...

Das mit den

Fahrverboten müssen Sie aber den Gerichten und der EU sagen, weder Nachrüstung noch Austausch in der Menge mit neuen Autos ist in 2 Wochen erledigt.
Sondern das dauert Jahre bis es Ergebnisse zeigt.
Und E-Autos werden für den Bürger erst interessant wenn sie Familien tauglich für Urlaub sind, und in Minuten aufgeladen werden können.

Und bei allen drei Dingen sind der entscheidende Faktor der Preis, und bei der Umrüstung wer das bezahlen soll.
Ein Familienauto was 700 Kilometer weit fährt gibt es heute für 9 bis 15000 Euro in der Klasse Euro 6.
Wenn es nicht von VW oder Audi plus Daimler sein muss, also wer kein Statussymbol benötigt, sondern ein Transportmittel.
Der wird auf dem Markt schnell fündig.

Nachrüstsatz

Es gibt sehr wohl Nachrüstsätze.
Augenwischerei...ich gehe davon aus, das irgendwann selbst zu organisieren.

Dazu brauche ich Herrn Scheuer nicht und Mercedes-Benz dann auch nicht mehr.

Der Bund und Auto-Bundesländer sind in der Pflicht

In meinen Augen ist der deutsche Staat mindestens in der gleichen Verantwortung f d Diesel-Tricksereien wie die Hersteller selbst.
Denn unsrer Staat, insbesondere Schröder und Merkel haben sich 20 Jahre lang schützend vor die dt. Autoindustrie gestellt und damit einen kapitalen Fehler gemacht, der seit 1000 Jahren immer wieder gemacht wird.
Hohe Produktqualität und Innovation wird hauptsächlich durch die Konkurrenzkräfte der Markmechnismen hervorgerufen (Not macht erfinderisch). So vermindert staatlicher Schutz eines Wirtschaftszweiges diesen Konkurrenzdruck und führt zur Trägheit von Unternehmen und verleitet diese dann auch zum kriminellen Handeln.
So sind Merkel, Dobrindt es schuld, dass d dt. Automobil-Industrie nur noch eingeschränkt konkurrenzfähig sind. Weil die Weltgeschichte voll von solchen Fehlentscheidungen sind, kann ich das Verhalten nicht mehr als grob fahrlässig betrachten, sondern als vorsätzlich f d Klima, in der d dt. Autoindustrie trickst.

die Hersteller müssen gar nichts

Die FZGe (außer ein paar VWs) haben alle Kriterien für eine Zulassung erfüllt, die zum damaligen Zeitpunkt galten. Punkt.

Was kommt als nächstes? Bauunternehmer müssen die von ihnen gebauten Häuser nachträglich dämmen, da die Anforderungen heute höher sind?

Scheuer irrt

Es gibt keine Nachrüstlösungen? Natürlich gibt es die. NOx-Systeme und auch Partikelfilter für Benzindirekteinspritzer. Alles zum nachrüsten. Selbstverständlich nicht bei den Autoherstellern selbst sondern bei mehreren deutschen Zulieferbetrieben.

@17:03 von wenigfahrer
Ja es gibt solch billige Fahrzeuge. Aber ich will nicht dazu gezwungen werden eine Klapperkiste aus Rumänien mit veralteter Renault-Technik zu fahren.

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