Ihre Meinung zu: FAQ: Was die Dürre für Deutschland bedeutet

19. Oktober 2018 - 10:11 Uhr

Ein golden leuchtender Herbst - und kein Regen in Sicht. Was Spaziergänger freut, bereitet Bauern Probleme. Die Auswirkungen der Trockenheit sind spürbar - Fragen und Antworten zur aktuellen Situation.

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Kommentare

Fichten sind ungeeignet

Die Waldbauern sollten sich vielleicht mal an die eigene Nase fassen. Dass Flachwurzler wie Fichten an ungeeigneten Standorten bei Sturm und Dürre besonders anfällig sind, sollte jedem bekannt sein. Dass sich der Borkenkäfer dann über die schon angeschlagenen Fichten hermacht, wundert mich zumindest nicht.

gab das nicht schon früher :-)

7 fette und 7 dürre Jahre
stand schon in der Bibel oder wie war das mit Jakob in Ägypten
und Landwirte klagen immer ….

@Sisyphos3

In Märchenbüchern steht so vieles. Und hier geht es doch vordergründig nicht um Landwirtschaft.....

Ich fürchte,

das dicke Ende kommt erst noch.
Wir sollten uns ernsthaft Gedanken machen, wir wir künftig mit diesem Wetter umgehen.

Viele Landwirte begehen Naturfrevel

Für Natur und Menschen in unserem Ort mit seiner Umgebung im "Naturpark Bergisches Land" wäre es am besten, wenn der ansässige Landwirt seinen Betrieb einstellen würde. Es gibt nur noch Stallvieh mit Maisfeldern und Gülleentsorgungswiesen (wer weiß was an Medikamentenresten in der Gülle ist). Für diesen Flächenbedarf wurden alle Obstwiesen geopfert und die umliegenden Wälder immer mehr gerodet. Im verbliebenen Wald wurden die letzten alten Bäume mit schweren Maschinen und Fahrzeugen gefällt. Ohne dieser extremen Landwirtschaft könnte sich die Natur langfristig wieder erholen und Trockenperioden hätten nicht solche Auswirkungen. Ich gehe selbstverständlich davon aus, das solche Landwirte in den letzten Jahrzehnten für derartigen Naturfrevel keine Subventionen aus Steuergeldern erhalten haben?

Entwässerung rückgängig machen

Viele Wiesen um Äcker sind mir Drainagen und Entwässerungsgräben durchzogen.
Es wäre im Kampf effektiver solche Entwässerungen rückgängig zu machen anstatt Energie Pflanzen anzubauen.
Die zurückgewonnen Feuchtgebiete wirken sich positiv auf das lokale Klima aus. Es gibt wieder mehr Wasserspeicher und Verdunstung und somit Regen.
Die Grünen kämpfen mit ihrer Forderung nach mehr Energieplanzen mit Mitteln die eine falsche Auswirkung haben.
Feuchtgebiete zurückgewinnen und mehr Flächen Brach liegen lassen anstatt Ernergiepflanzen die den Boden auslaugen.

Positiv denken!!!

Warum wird das schöne Wetter immer so schlecht geredet? Man muss das auch mal von der positiven Seite sehen: So viel tollen und grün-sauberen Photovoltaikstrom haben wir noch nie erzeugt.
DAS ist Energiewende pur, wir wollen's ja so - also sollten wir die bäuerlichen und häufig laut zeternden Klagen nicht immer so verbissen sehen. "Denen" kann es ja eh kein Wetter recht machen.

Die einzige Konstante

ist die Veränderung. Menschen sind extrem anpassungsfähig, das belegt ihre wachsende Anzahl von 7,5 Milliarden. Die Natur ist noch anpassungsfähiger. Positiver kann es nicht sein.

11:42 von Sisyphos3 - nicht lustig.

Die aktuelle Wetter-Situation lässt schlimmes erwarten. Und wenn in der Zukunft dank des veränderten Jet-Stream die Sommermonate immer, entweder völlig und dauerhaft verregnet - oder völlig vertrocknet und dauerhaft zu heiß werden, dann hat das Auswirkungen. Millionen Menschen werden an den Flüssen Probleme bekommen, Trinkwasserversorgung wird gefährdet sein, die Natur sich komplett verändern.
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Ob die Landwirte dabei klagen oder nicht, ist dabei völlig irrelevant. Es geht nicht um die Bauern, sondern um Deutschland und Europa.

Alles ganz normal und kein Grund zur Sorge?

Meine Schwester (sie lebt in Spanien) meldet "Land unter", hier ist dafür der Rhein bald weg, wenn es nicht endlich mal wieder richtig regnet.

Zur Ergängung zu diesem hier noch ein Auszug aus dem RP-Artikel "Deshalb sind Stinkwanzen in NRW-Wohnungen auf dem Vormarsch":

"Der trockene und warme Sommer hat dafür gesorgt, dass sich die Wanzen stark vermehrt haben, berichtet der Naturschutzbund Deutschland (Nabu)".

Bibelverse als Zukunftsperspektive

Trivialer geht's nicht. Ein Bibelvers - erinnert fatal an die Evangelikalen aus den USA, auch die meinen, wir könnten herumholzen wie irre, weil wir uns ja nur noch aufs Jüngste Gericht vorbereiten müssen. DAS ist Ihre Antwort auf Zukunftsprobleme? Andere hingegen bejubeln, dass es so viel "schönes Wetter" gab und reichlich Grillgelegenheiten. Na, dann... mit solchen weit verbreiteten Einstellungen dürfte klar sein, in welche Richtung es gehen wird: mit Schmackes und Full Speed in Richtung Heißzeit. Wir leben auf einer Insel der Glückseligen in Europa, das wissen aber auch Milliarden in Afrika, die irgendwnan im Tropengürtel nicht mehr (über)leben können. Und dann werden wir sie aufnehmen (müssen). Und das geschieht uns recht, denn es waren ja wohl nicht Kongolesen oder Somalier, die Billionen Tonnen Kohlenstoff in die Luft bliesen.

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