Ihre Meinung zu: Merkel lobt CO2-Kompromiss der EU - Industrie warnt

10. Oktober 2018 - 15:26 Uhr

Der CO2-Kompromiss der EU stößt in Deutschland auf geteiltes Echo: Während Kanzlerin Merkel lobt, kritisieren Umweltverbände Mutlosigkeit. Die Automobilindustrie hingegen warnt vor Arbeitsplatzverlusten.

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Kommentare

ist unsere kanzlerin nicht gelernte fachkraft für elemente?

dann sollte sie den murks der eu auch als solchen erkennen und bezeichnen

dass die E Flotte bis 2030

dass die E Flotte bis 2030 auf einen Anteil von 35 Prozent erhöht wird.
.
kein Problem
wie die 1 Mill E Autos bis 2020

Deutschland deine Bürger haben es gut.......

Die leidliche Diskussion um die auch so gesundheitlich schädigende Sommerzeit Umstellung, oder war es die noch gefährlichere Winterzeit, ist ja zum Glück ausgestanden.
Also wendet man sich nun dem nächsten Thema zu. Den vermeidlich ultra-gefährlichen Autoherstellern die und ja solch "gesundheitsschädigenden Automobile" untergejubelt haben.

Aber, wie ich schon so oft schrieb, hier werden 2 Themen, ganz bewusst muss ich mittlerweile denken, miteinander vermischt die nichts miteinander zu tun haben:
Denn fast alle verwechseln immer noch den Dieselbetrug mit dem Fahrverbot in den Städten.
Beides hat nichts miteinander zu tun. Selbst wenn VW nicht betrogen hätte, hätten wir Fahrverbote.
Sonst würde sich das Problem nach den Updates von VW von selbst erledigt haben.

Negative Auswirkungen für Beschäftigte und Verbraucher

sehe ich dann, wenn diese an den verschmutzten Autos sterben.

Außerdem: sterben zu viele an den Abgasen - gibt es zu wenige Käufer.

Wieso nimmt die Regierung lieber in Kauf dass es einige ihrer Wähler mit kaputten Lungen und Herz-Kreislaufversagen, nicht mehr bis zur nächsten Wahl schaffen; anstatt die Lobbyisten der Autoindustrie links liegen zu lassen?

Was verbindet die Regierungsmitglieder so mit der Autoindustrie?

Ich halte diese Frage für entscheidend. Denn in einer Demokratie muss OFFEN liegen, WIE politische Entscheidungen fallen.

Deshalb müsste die Nation wissen
WELCHE Lobbyisten
bei WELCHEN Politikern & ihren hohen Beamten
WIE OFT
für WIE LANGE aus und ein gehen und
WO und WAS sie sonst noch mit Politikern unternehmen.

Erst wenn wir TRANSPARENT bei den ENTSCHEIDUNGSFINDUNGEN unserer Regierenden werden, werden wir ihre Entscheidungen verstehen können.

Ich fürchte die Schäden an der Gesundheit unserer Kinder mehr, als das Geschrei der schmutzigen Autoindustrie.

DHU, HUHUHU

Danke DUH, Danke. Ihr habt der Umwelt große Erleichterung gebracht. Und dem Verbraucher einen Bärendienst erwiesen.
Danke, Danke, Danke!

Nicht warnen, reagieren

Die Autoindustrie sollte nicht warnen, sondern sich ganz auf den Bau von Schadstoffarmen Motoren konzentrieren. Das kann natürlich nicht funktionieren, wenn Autos immer größer, stärker und schneller werden. Auch von daher ist ein strenges Tempolimit angesagt, (100 Kmh auf Autobahnen) damit dem Kauf von PS-Monstern jeglicher Anreiz genommen wird. Kein Mensch braucht SUV in der Stadt oder ein 150 PS starkes Familienauto. Wenn diese unnützen Energieverschwender von den Straßen verschwinden, ist schon viel getan.

Flottenverbrauch

Gleichzeitig sollen die Autobauer aber bessere Möglichkeiten bekommen, höhere Anteile von E-Autos auf ihren Gesamtflottenverbrauch anzurechnen. Jedes über der Vorgabe liegende Elektroauto soll doppelt gezählt werden.

Ein Beispiel dafür, wie der Flottenverbrauch kreativ erreicht wird. Ein Elektrokleinwagen, mit dem Mutti zu Einkaufen fährt wird gegen zwei hochmotorisierte Premiummodelle von Vielfahrern angerechnet.

Gleichzeitig sich wird der Normverbrauch in den Prospekten noch weiter von der Realität entfernen als in den letzten Jahren und wir werden und die Augen reiben, wenn Fahrzeuge, die 2t wiegen und 300 PS haben mit einem Verbrauch von 6l auf 100 km angegeben (fiktives Beispiel) werden.

Die Industrie warnt vor Arbeitsplatzverlust

wie immer, es wird die Keule Arbeitsplatzverlust geschwungen.
Sind die Herrn eigentlich noch im Jetzt und auf der Erde oder schweben sie über allem?
1. Macht die Industrie mit der Verschmutzung unserer Erde so weiter, erübrigt sich das mit den Arbeitsplätzen, denn hustender Weise mit Lungenkrebs am Fließband steht eh dann keiner.
2. Macht die Industrie mit der Verschmutzung so weiter, vernachlässigt sie weiterhin die Forschung um neue Energiequellen, Antriebe ... dann überholen uns eh andere Nationen, die nicht so arrogant und entrückt sind, dann können die Fabriken geschlossen werden und es stellt sich nicht mehr die Frage nach den Arbeitsplätzen!
Die Auslagerung z.B. der Auto-Produktionen ins ferne Ausland ändert an der schuldhaften Verschmutzung gesamtgesehen gar nichts.
Egal wie sich die Herrn winden und drehen, sie sind es, die die Arbeitsplätze gefährden!

Arbeitsplatzverlust?

Immer wenn die Industrie Farbe bekennen müsste, kommt das Argument „Arbeitsplatzverlust“ (z.B. A400M Entwicklung). Das Argument wirkt in der Politik wie ein Narkotikum.

1. Wer betrügt, hat die Verantwortung und Kosten zu tragen!
2. Wieviele Arbeitsplätze sind denn real davon betroffen?

Leider stellt die Frage 2 niemand den Automobilvorständen und besteht auf einer konkretisierten Antwort.

Arbeitsplätze Arbeitsplätze Arbeitsplätze

Das Totschlagargument der Industrie (abgesehen von "Wachstum"). Aber was ist, wenn ein Arbeitsplatz nur noch eine Arbeitsbeschaffungsmaßnahme ist? Wozu soll er dann erhalten bleiben?

15:41 von Thomas Wohlzufrieden

Kein Mensch braucht SUV in der Stadt oder ein 150 PS starkes Familienauto.
.
mein aktueller Diesel ne E Klasse hat 224 PS
der nächste wird über 300 haben als Euro 6 d
ob man´s braucht ?
eine eher philosophische Frage !
braucht jedes Kind ein eigenes Zimmer, wie hatten anno 1960 keines …
man braucht auch kein Badezimmer (das hatten wir) aber viele damals badeten 1 x pro Woche im Keller in der Waschküche und das Klo war außerhalb der Wohnung
übrigens braucht man überhaupt ein Auto ?

15:41 von Thomas Wohlzufrieden

"Kein Mensch braucht SUV in der Stadt oder ein 150 PS starkes Familienauto. Wenn diese unnützen Energieverschwender von den Straßen verschwinden, ist schon viel getan."

Ist das wirklich Ihre Überzeugung.

Schade finde ich. Nächste Woche kann ich endlich meinen sauer verdienten GT2 in Stuttgart abholen. Glauben Sie mir, ich freue mich schon darauf. Genau die richtige Motorisierung wie ich finde, dabei sparsam und umweltschonend.

Benziner = CO2

Einfach die Benziner reduzieren und mehr auf effektive Diesel umstellen. Schon ist das CO2 reduziert... :)

ÖPNV, Nein Danke

Ich bin absolut kein Freund dieser Fahrverbote, im Gegenteil, ich bin ein leidenschaftlicher Autofahrer der schon so manche Tankfüllung zur sportlichen Betätigung aus dem Auspuff gejagt hat. Und das ohne jedes schlechte Gewissen.
Es hat vor vielen Jahren langsam begonnen, Verkehrsberuhigte Zonen, Fußgängerzonen ein kleineren Städten, auch hier bei uns, die kein Mensch wollte und dem Einzelhandel der Innenstädten eher schadete als nutzte, 30 km/h Limits nur um den Autofahrer zu gängeln, drastische Reduzierung des kostenlose zu nutzenden Parkraums, die Liste lässt sich noch lange fortführen.

Arbeitsplätze, Arbeitsplätze ...

Drohende Arbeitsplatzverluste ... Ich kann dieses Volksverdummungsargument nicht mehr hören!

Arbeitsplätze, die verloren gehen, weil wir unseren Nachkommen einen bewohnbaren Planeten erhalten wollen, die gehen wohl verloren! Besser heute als morgen. Denn im Umkehrschluss heißt das doch, dass diese Arbeitsplätze auf lange sicht der Gesellschaft und besonders unseren Kindern und deren Kindern schaden.

Statt diese schädigenden Arbeitskräfte anderweitig einzusetzen (was jederzeit möglich wäre), sind sie nur noch für eines gut: für die Dividende geldgieriger und rücksichtsloser Egoisten.

Im Übrigen bin ich der Meinung, dass diese Gesellschaft dringend mehr Intelligenz und ein bedingungsloses Grundeinkommen braucht.

Klagewelle

Hinter dieser Klagewelle der "DUH" steht die Ablehnung des Autos, des für persönliche Freiheit stehenden Individualverkehrs als Ganzes. Schon jetzt ist dem in dieser Technologie führenden Standort Deutschland beträchtlicher Schaden zugefügt worden. Wer überlegt, einen neuen Diesel zu kaufen: Aus technischer Sicht ist das eine gute Idee. Angesichts der auf öffentliche Strömungen achtenden Politik womöglich nicht.
Minister und Kanzlerin sollten auf die Stimmungsmache nicht hereinfallen.
Es wäre, obgleich es unpopulär klingen mag, höchste Zeit für ein Bekenntnis.

re.15:41 von SydB

Ihr habt der Umwelt große Erleichterung gebracht. Und dem Verbraucher einen Bärendienst erwiesen.
Das stimmt so leider nicht mit der Umwelt denn auch der Umwelt haben sie einen Bärendienst erwiesen . Denn E-Autos fahren zwar mit Strom aber wo kommt der denn bei uns her? Und die Batterien erst, letztens waren Bilder ,ich glaube auf N24, zu sehen welche gewaltige Umweltzerstörung in Chile und Australien beim abbau der Seltenen Erden entstehen dagegen ist der Hambacher-Tagebau ein Mauseloch.

Diese Autoindustrie...

Irgendwie erinnert mich das alles immer daran, wie die deutsche Industrie auch die Computer- und Internet- und Handy-Revolution verpennt hat. So wie Siemens die Handysparte eingestellt hat, weil man damit angeblich nichts verdienen könnte... Tja, andere konnten das wohl besser.

Leute, die Autoindustrie und ihre Zulieferer sind (neben Werkzeugbau und noch ein paar Kleinigkeiten) das Einzige, wo die deutsche Industrie noch irgendwie auf Weltniveau ist. Wenn sie jetzt nur jammert (und lügt und betrügt) und von der Politik gerne ihre Unfähigkeit abgepuffert sehen möchte, was bleibt dann eigentlich noch übrig?

Und so sitzen dann Milliardäre und überbezahlte Manager da und klagen und jammern, anstatt ihr Geld und ihre Arbeit in die Zukunft zu investieren. Sonst machen das nämlich wieder andere.

Junge Junge, hier geht mal wieder ab...

Die drohenden Fahrverbote haben nichts, aber auch überhaupt nichts mit dem Dieselschwindel, Dieselgate, Schummelsoftware, Dieselbetrug oder wie es auch immer genannt wird, zu tun.

Dank der "Deutschen Umwelthilfe", eines umstrittenen Abmahnvereins, bitte nicht durch den hochtrabenden Namen täuschen lassen, und ihren gewitzten Anwälten sind die zur Debatte stehenden Städte verdonnert für reinere Luft zu sorgen. Da hat man nun den Diesel als DEN Sündenbock auserkoren. Die Folgen sehen wir nun, und genau darüber wird diskutiert, gestritten und gekämpft.

@Thomas Wohlzufrieden:

Der SUV-Trend hat nichts mit Höchstgeschwindigkeit zu tun und Geschwindigkeitsbegrenzungen würden daran nichts ändern (siehe USA).

Es geht hier um Protzen und um gefühlte Sicherheit: Wenn es kracht, ist der im schwereren und größeren Auto in der Regel der, dem am wenigsten passiert. Das ist einfach eine logische und ganz natürliche Folge eines Wettrüstens nach dem Motto "Ich zuerst" und auch überhaupt keine neue Entwicklung.

Solange man da nicht ganz massiv mit Gesetzen, Steuern etc. zwischengrätschen will (was sich keiner traut), wird das so weiter gehen.

2030 ist eh zu spät

Wer wird denn freiwillig im Jahr 2030 noch einen Benziner oder Diesel kaufen? Unsere Autos kommen dann aus Asien, fahren elektrisch und autonom. Da ist ein Grenzwert für CO2 völlig egal. Die in Deutschland hergestellten Autos wären dann auch mit 40g CO2/km nicht mehr verkaufbar.

re Thomas Wohlzufrieden

Kein Mensch braucht SUV in der Stadt oder ein 150 PS starkes Familienauto.

Ich wäre Ihnen verbunden, wenn Sie sich darauf beschenken zu sagen, dass Sie es brauchen oder nicht brauchen. Anderen Menschen sollte man nichts vorschreiben.

Die Auto-Gebetsmühle

Achso, wenn man durch Betrug „bessere“ Eigenschaften vorgaukelt, dann bringt das Arbeitsplätze??? Was für eine genial wirre Logik! Sicher ist doch, dass nur die saubersten überleben werden und damit AP sichern. Also strengt euch an und entwickelt die saubersten - oder habt ihr das zwischenzeitlich verlernt, ausgelagert oder wegrationalisiert? Können das nur noch eure Zulieferer, denen ihr dann nichts bezahlen wollt? Aber wie immer: „Die Klage ist der Gruß des Kaufmanns“ - gut andere Hersteller reiten das selbe Pferd.

@15:37 von Sisyphos3

"die E Flotte bis 2030 auf einen Anteil von 35 Prozent erhöht wird. Kein Problem wie die 1 Mill E Autos bis 2020" - von denen hat die Kanzlerin gesprochen. Sie kann das Volk zum Glück nicht zwingen welche zu kaufen.
Ich werde mir auch keines kaufen, einfach weil die Technik noch in den Kinderschuhen steckt.
Nur wer konstruktiv im Maschinenbau allgemein und Motorenbau speziell gearbeitet hat weiß um die Details, die für ein problemloses Funktionieren des gesamten Fahrzeugs fein säuberlich entwickelt werden müssen. Und das gilt auch für E-Antriebe, ob man es glaubt oder nicht.

Automobilindustrie hingegen warnt ...

Automobilindustrie hingegen warnt vor Arbeitsplatzverlusten?

Die sind doch sowieso verloren. Mercedes hat schon lange vor dem Kompromiss begonnen, seine wesentlichen Teile für E-Mobilität in deren ausländischen Produktionsstätten herzustellen.

Hier werden Begründungen vorgeschoben die nur erpressen sollen. Entschieden ist schon längst anderes,

da ja weder VW (Audi), BMW noch Mercedes "deutsche" Hersteller sind, sondern schon längst internationale Konzerne,
die dort tätig sind wo Steuern hinterzogen und Arbeitnehmer ausgebeutet werden können.

@15:41 von Joes daily World

"Negative Auswirkungen für Verbraucher....wenn diese an den verschmutzten Autos sterben" - ein verschmutztes Auto sieht nicht schön aus, stellt aber für die Gesundheit kein Problem dar.
Und Sie glauben die Ergebnisse der "Untersuchungen", die von Geschäftsmodellen wie z.B. DUH in Auftrag gegeben werden ?
Nun haben Politiker etwas beschlossen ohne Einfluß der verteufelten Lobbyisten, sprich Fachleuten der Hersteller. Das bietet m.E. die Garantie, daß es so nichts wird und man beim nächsten Gipfel die Termine weiterschiebt.

@Sydb - "Deutschland deine Bürger haben es gut......."

Ja, auf die übrige Welt bezogen, kann sich jeder glücklich schätzen, der in Europa diesseits der Alpen wohnt. Denn wir bekommen vom Klimawandel noch am allerwenigsten mit.

Liegt es daran, dass bei uns seit Jahrzehnten über die Senkung des Co2-Ausstoßes mit der Einschränkung diskutiert wird, dass sich möglichst wenig ändern soll? Natürlich ist auch schon einiges erreicht worden - aber bei uns fällt auf, dass die Autoindustrie immer nur soweit geht, wie sie unbedingt muss, und darin wird sie von unseren Regierungen immer unterstützt, die auch nur an kleinen Stellschrauben dreht.

Das geht doch auch z. B. in Japan anders - seit Jahren. Japan will bis 2050 völlig von Verbrennungsmotoren weg sein und setzt auf Wasserstoffantriebe. Der Ausbildungsstand der Mitarbeiter ist hoch, die Arbeitslosigkeit gering.

Verstehen die Unternehmen, Mitarbeiter und Politiker dort besser, dass Klimawandel alle bedroht - auch sie selbst?
Er geht durch Jammern nicht weg, bestenfalls durch Lösungen.

technische Betrachtung

Wurden die Co2 Vorhaben auch technisch auf Erreichbarkeit überprüft? Oder wird wieder was politisch vorgegeben, das technisch nur mit Schummeln umgesetzt werden kann? Wiederholen sich hier gravierende Fehler aus der Vergangenheit?
Nach dem was gesprochen ist, schwant mir nichts gutes.

Jahrzehntelang in die falsche Richtung gesteuert

Die Bundesregierung hat jahrzehntelang in die falsche Richtung gesteuert und im Prinzip große, schwere PKWs mit massivem Ausstoß von Schadstoffen gefördert. Die Industrie hat sich darauf eingstellt und soll nun die Büßer mimen, während gerichtlich immer mehr Fahrverbote durchgesetzt werden, die die Bundesregierung gesetzgeberischerseits ebenfalls zu verantworten hat. Einen Ausweg aus der Zwickmühle gibt es nicht, dicke Diesel-Fahrzeuge haben eben einen hohen Schadstoffausstoß, egal wie gut die Filter arbeiten.

Das Problem der Grenzwerte

Wieder sind es Grenzwerte der EU, die mehr oder weniger willkürlich gesetzt werden - wie beim Stickstoffdioxid - und die uns nachher in der Praxis Probleme bereiten. Irgendwann wird dann ein Gericht Fahrverbote für Kfz verhängen, die die "geltenden Grenzwerte nicht einhalten", und der Bürger / Verbraucher ist der Dumme bzw. Enteignete.
Dabei spielt es dann auch keine Rolle mehr, dass die vereinbarten Grenzwerte nur sehr indirekt etwas mit dem tatsächlichen Schadstoffausstoß eines einzelnen Fahrzeugs zu tun haben, denn ob ein Auto viel oder wenig ausstößt, hängt viel mehr davon ab, ob und wie es bewegt wird, als davon, wieviel der Motor bauartbedingt ausstößt. Und die Berechnung des CO2-Ausstoßes bei Plug-in-Hybridfahrzeugen ist sowieso eine Farce, aber darauf läuft es dann hinaus: "Gute" Plug-in-Hybride schaffen angeblich 1,9 l/100 km, aber auch nur dann, wenn sie regelmäßig mit Strom "vollgetankt" werden!
Lasst Euch nicht für dumm verkaufen...!

Selbstverständlich werden -

Selbstverständlich werden - wie bei jedem strukturellen Wandel eines Wirtschaftszweigs - Arbeitsplätze verloren gehen. Es ist erstaunlich, wie eine Regierung, die sich doch sonst immer so aufgeschlossen für den technischen Fortschritt gibt, in diesem Fall zu den Bremsern gehört. Fossiliengetriebene Motoren werden bald die Dinosaurier der Strasse sein. Wer das zu spät realisiert, den bestraft die Geschichte. China und auch andere Länder werden ungerührt an Deutschland vorbeiziehen, das sich dann noch als Nischenliferant wird halten können.

Weniger ist mehr

Als mein Dacia Logan MCV braucht tatsächlich halb so viel der Passat Kombi meiner Frau. Real über die letzten zwei Jahre aus den Tankrechnungen ermittelt und nicht den Lügendokumenten der Herstellerflyer entnommen. Und es passt sogar mehr rein. Und er fährt sich leichter und ich komm tatsächlich überall an.

Dabei hat er komplett so viel gekostet wie der Passat nach zwei Jahren Wertverlust hatte und die Inspektion kostet auch nur die Hälfte.

Einen echten, brutalen Nachteil gibt es jedoch auf der Autobahn, wenn ich bergauf nur noch 120 schaffe und da die hinter mir aufstauenden 224 PS oder 300 PS Mercedes E Diesel oder die glücklichen ihren sauer verdienten GT2 Fahrer auf einmal garnicht mehr glücklich sind.

Es tut mir soooo leid, aber er geht halt ned schneller, da kommt man nach 400 km Strecke real halt zehn Minuten später an.

Meinen Kindern wird das egal sein, die Welt in der sie leben werden sie hingegen schätzen.

Ich bin kein SUV Freund, und

Ich bin kein SUV Freund, und unterstütze Ihr Engagement gegen diese "Urviecher" durchaus, aber ein solch rigoroses Tempolimit auf der Autobahn lehne ich aus guten Gründen ab:
1. Es würde sowieso nur die Kassen des Staates und die Punktekonten in Flensburg füllen - die Staatsverdrossenheit nähme weiter zu.
2. Gerade den "SUV-Monstern" spielte ein Tempolimit auf der Autobahn in die Arme: Warum sollte ich mich beim Autokauf beschränken, wenn der Verbrauchsunterschied auf der Autobahn sowieso zu vernachlässigen wäre?
3. Gerade bei längeren Fahrten würde sich die Fahrzeit drastisch verlängern - mehr Fluggäste wären doch auch nicht ökologisch, oder?

Das Rumgehacke auf den SUV ist sinnlos

Die Befürworter sind nun mal in der Mehrheit bei den Zulassungszahlen.

Außerdem sind die Daten nicht so schlecht:

Ich fahre auch einen als Zweitwagen (bzw. meine Frau). Der verbraucht real im Schnitt gerade mal 6L obwohl inzw. 10 Jahre alt. Ich fahre meine Auto (Passat) mit 6,9L- mit dem SUV fahren wir in der Regel max 130- mit dem Passat fahre ich 240 (wenn es geht).

Der Hauptgrund für den SUV ist die erhöhte Sitzposition. Den Verkehrsüberblick bietet kein anderes Auto. Und (ich werde auch älter) das Einsteigen ist so viel angenehmer- sowie das Aussteigen...

Mit Batterieautos von Tesla das Klima retten!

Ralph Sina WDR: Schon jetzt wird in den USA die Mercedes-C-Klasse vom E-Mobil Tesla abgehängt.

Inwiefern denn? Geht es hier um Autorennen oder um Alltagstauglichkeit?
... oder bezieht sich das auf die schon verbrannten Milliarden, ja, da ist Tesla Mercedes zweifelsfrei weit voraus.

Tesla umwelt- und klimafreundlich; mit Tesla das Klima retten, da lachen ja die Hühner.

Die Batterieautos könnten auch zum nächsten größen Problem werden, nicht nur umwelt- und klimatechnisch. Problemlos ist da nichts.

Hier ist die Euphorie schon am Ende:

Investor und Fondsmanager David Einhorn prophezeit den Niedergang von Tesla. Er sieht den Autobauer auf dem Weg in den Abgrund und zieht den Vergleich zur Lehman-Pleite. Auch die hatte er schon vorhergesagt.

Unsinnige Fahrverbote

Ich habe gehört (stimmt das?) in Berlin würde der NOx Grenzwert von 40mikrogramm gerade mal um 9 überschritten.

Dann sind Fahrverbote aufgrund eines mehr oder weniger willkürlich festgesetzten Wertes eigentlich eine Frechheit. Auch vor dem Hintergrund, dass man bei der Arbeit die 20fachen Werte für 40 Stunden die Woche ertragen darf- weil erwiesenermaßen unschädlich (so ist dieser Grenzwert definiert).

Wie machen das andere EU Länder? Paris? Oder Rom? Oder Athen? ...

Messen die nicht? Oder stellen die ihre Messgeräte in den Wald? Dass es da sauberer sein soll kann ich mir kaum vorstellen- ich kenne die Städte...

Ausgerechnet die Automobilindustrie warnt.

Wer braucht ausgerechnet die, die Vertrauen verspielt und ihre Existenz ohne Not aufs Spiel gesetzt haben? Autos können auch andere bauen. Wieso glauben die Herrschaften immer die Arbeitnehmer als Geisel nehmen zu müssen, um ihre lächerliche Drohkulisse aufzubauen?

leidtragend werden die Entwicklungsländer

WIR können uns teurere Fahrzeuge leisten, falls es verordnet wird.

Hier würde notfalls schnell eine Ladeinfrastruktur aufgebaut, auch wenn man das bislang nicht hinkriegt- der Bedarf ist aber auch noch nicht da...

In dünn besiedelten und ärmeren Ländern sieht das Ganze aber schon anders aus.

wenn ich das schon lese:

"Für den Koalitionsfrieden musste sie gegen die eigene Überzeugung argumentieren."

wenn es gegen meine überzeugungen geht, dann steh ich auch dafür ein. kümmert sich ein Seehofer um die koalition, wenn's gegen seine überzeugungen geht?

Benziner = CO2? (@16:02 von MatthiasS)

Sie haben ja nen Smiley dran, ok.
Es gibt aber inzwischen Benziner mit sehr Diesel-ähnlichem Verbrauch. Das wissen Sie aber sicher . . .

Grüße

Irrwege

einerseits wird der Diesel verteufelt, der deutlich weniger verbraucht und eine deutlich bessere CO2-Bilanz hat und dann wundert man sich? Was ist eigentlich mit der Million Stromer geworden, die Frau Merkel als Ziel ausgab? Das ist das Problem der politischen Populisten- die hauen völlig weltfremde Losungen raus, die nie und nimmer funktionieren und die Einwände der Profis, also Entwickler, Ingenieure verhallen ungehört oder werden schlicht nicht verstanden, weil zu konkret und zu realistisch. Und schon rotieren die nächsten faktenresistenten Gruppen bei hoher Drehzahl und empören sich.

Klagewelle? /@16:08 von SydB

"für persönliche Freiheit stehenden Individualverkehrs " - Wo finden Sie denn im Individualverkehr mit dem Auto die Freiheit? Ich finde sie in einem der Staus oder auf geschwindigkeitsbegrenzten Straßen nicht . . .
Die große Zahl der (erfolgreich verkauften) Fahrzeuge blockiert sich oft selbst.

MfG

Ich höre hier etwas von Abbau

Ich höre hier etwas von Abbau von Arbeitsplätzen. Glatte Lüge!!
Die werden doch sowieso abgebaut oder wofür soll Produktion 4.0 sonst gut sein? Sauber aufeinander abgestimmte Produktionsmaschinen miteinander vernetzt. Was meint ihr denn wozu das gut ist?
Der Mensch wird auf Dauer ersetzt werden. Ganz klar. Dazu noch KI und Industrieroboter. Das ist doch kein Science Fiction mehr!
Wieso lassen wir uns dann eigentlich noch beeindrucken von
Dem Totschlagargument Arbeitsplatzabbau ??

Verbrennungsmotor vs. Elektromotor

Ich halte den Elektromotor weder für sauberer, besser, effizienter und innovativer als den Verbrennungsmotor, sondern eher für eine rückständige Entwicklung. Lieber über wirkliche Alternativen nachdenken und die günstiger anbieten. Auch hat es die deutsche Autoindustrie aus meiner Sicht etwas verschlafen, auch den Ausstoß bei den Otto-Normal-Motoren hätte man längst drastisch senken können. Und nein ich bin kein Öko und fahre selbst einen sehr sportlichen Kleinwagen, allerdings einen der wenig Benzin verbraucht und weniger Emissionen ausstösst und das trotz über 100 PS. Ich finde die Autoindustrie hat die Entwicklung echt verpennt und die Regierung hat es versäumt Konsequenzen einzufordern, damals in der Bankenkrise und jetzt beim Dieselgate!

2030 ist eh zu spät? (@16:30 von Elektra )

Und was ist, wenn viele merken, dass für den Elektroautostrom auch noch fossile Energieträger verbrannt werden und immer noch CO2 erzeugt wird. Und auch für die Herstellung der Batterien?

Grüße

Langsam sollten wir begreifen, dass es zu spät ist: nicht erst Trump & Co fracken den letzten Tropfen Öl aus der Erde, auch wir in D wehren uns mit allen Mitteln gegen die Abkehr von unseren Benzin- und Dieselschluckern.
Es wird Zeit, dies zu akzeptieren und intensiv zu erforschen, wie wir auch mit 3-5 Grad Erderwärmung noch auf dem Planeten weiterleben können.
Dazu sollten Szenarien ausgearbeitet werden, welche Landstriche in Meeresnähe in 30-50 Jahren geräumt werden müssten und wie wir dann leben werden.
Noch tun wir so, als ob noch etwas ohne große Anstrengung zu retten wäre - schon jetzt vergeblich!

Ich bin für ein Tempolimit

Ich bin für ein Tempolimit auf Autobahnen mit höchstens 120km/h. Es herrscht Krieg auf Deutschlands Straßen. Wer das nicht glaubt soll mal ins Ausland fahren und von dort zurückkommen. Audi, BMW, Mercedes drängeln und fahren überdurchschnittlich schnell. Wer das abstreitet fährt kein Auto!
Daher Tempolimit. Wir sind (fast) das einzige Land ohne. Unglaublich. Wie viele Unfälle, Tote und Verletzte könnten eingespart werden!
Letzt hat mich einer auf der Autobahn ausgebremst, zum Stehen gebracht und ist ausgestiegen und kam nach hinten. Echt wahr! Auf der Autobahn.
Es herrscht Krieg auf der Autobahn in einer Hass und Neidgesellschaft.

mal etwas populistisch formuliert...

Die Politik ist allen Bürgern verpflichtet, die Konzernchefs in erster Linie ihren Angestellten. Deshalb muss man von der Politik erwarten können regulierend einzugreifen und nicht noch gemeinsame Sache zu machen mit denen, die daran arbeiten unseren Lebensraum nachhaltig zu zerstören. Wenn unsere Großkonzerne (Energie-, Autoindustrie, etc) den Wandel hin zu besserer Umweltverträglichkeit verschlafen haben, dann haben sie eben Pech gehabt, dann gehen eben einige pleite und tausende Arbeitsplätze verloren. Denn dem gegenüber stehen zukünftig Millionen von Toten durch Naturkatastrophen, Millionen von Klimaflüchtlingen, und eine Erde die für zukünftige Generationen unbewohnbar wird. Jeder von den Entscheidungsträgern, der sich jetzt immer noch mit Händen und Füßen gegen sofortige, tiefgreifende Veränderungen wehrt, ist für mich ein Schwerstkrimineller, denn er nimmt das zuvor genannte billigend in Kauf. Haben diese Menschen keine Kinder, keine Enkelkinder oder einfach nur kein Gewissen?

@20:07 von Skywalker

Ich fahre meine Auto (Passat) mit 6,9L- mit dem SUV fahren wir in der Regel max 130- mit dem Passat fahre ich 240 (wenn es geht).

Ich glaube, ich hab den Fehler gefunden.

@Skywalker 20:07 Ich habe mir

@Skywalker 20:07
Ich habe mir vor 20 Jahren einen Ford Galaxy gekauft und zum Spritsparen in der Stadt einen Smart Diesel.
Von wegen nur SUVs haben erhöhte Sitzpositionen!

. . . die Automobilindustrie warnt . . .

Ich versteh die Industrie an dieser Stelle nicht.
Warum gehen Arbeitsplätze verloren, wenn die Autos einfach die Vorgaben erfüllen und konkurrenzfähig sind? Mit genügend Ingenieuren sollte das doch möglich sein.

Tempolimit von 120 / 130 Km/h muss kommen

Hätten wir in Deutschland ein Tempolimit wie in den Nachbarländern, dann wäre ein großer Schritt getan.

Ich wohne im Dreiländereck D/NL/B und fahre immer wieder in B/NL. Dort ist 120 Km/h das Maximum und die Strafen sind drastisch, wenn man zu schnell fährt. Daher fahren alle ganz entspannt und gleichmäßig.

Mit einem ähnlichen Tempolimit hätte auch wir auf der Autobahn weniger Staus und ein entspannteres Fahren.
Der Spritverbrauch würde sinken und es gäbe keinen Bedarf für PS-Monster.

Es soll niemandem verboten werden so ein Auto zu fahren, aber man könnte die Steuer auf Autos mit mehr als 100 PS stark erhöhen, ebenso für Autos die mehr als 1250 kg wiegen.

Einen Audi Q5, BMW X5 oder einen VW Touareg braucht man nur wenn man regelmäßig große Anhänger ziehen muss.

Wenn die Industrie keine umweltfreundlicheren Autos bauen will, muss man sie zwingen, in dem man die heutigen Autos über Steuern richtig teuer macht.

@ gman um 20:09 Am 10. Oktober 2018

Auf Kommentar antworten
>Mit Batterieautos von Tesla das Klima retten!<
---
Zustimmung: Meine Rede seit Jahren!
Das kann nicht funktionieren:
Lithium = hoch giftig; recycling extrem aufwendig.
Lithiumvorräte reichen nicht annähernd für einen Umstieg auf E-Mobilität. (bekannter Vorrat 13 Mio. t - pro Fahrzeug werden ca. 500kg benötigt - andere nutzen ebenfalls Lithium für z.B. Akkugeräte)
Das ganze E-mobil-Konzept ist nur eine Übergangslösung (vulgo Augenwischerei)

Über die E-Autos

wird ja viel spekuliert,aber der Weisheit letzte Schluss sind die auch nicht. Punkt 1 was wird mit den Batterien und ihrer Herstellung. Da werden doch schon wieder Umweltschädigende Fertigung Prozesse durchgeführt. Punk 2 das Netz für die Auflade Stationen muss erst einmal erstellt werden. Dann sollten die Autobauer anderer Technologien wie zB. Brennstoff Zellen, Hybrid oder auch Gas weiter entwickeln.

Merkel lobt CO2-Kompromiss der EU

und der Normalbürger muss lachen über halbfertige Sachen wo nichts bewirken.Jetzt gibts ein paar Wählerstimmen für Grün und diese sogar noch unverdient.Den Bürger wird jetzt schlechtes Gewissen eingeredet für das Versagen der Politik seit 20 Jahren ,einschlieslich der Umweltpartei die nachgab für Fressnapf .Die Mehrheit lobt die Politik nicht für Versagen und ein Kompromiss der EU.

@fritzf "Wer braucht ausgerechnet die [Autobauer]"

Wer solches als in Deutschland lebender sagt hat keinen Bezug zu den ökonomischen Grundlagen seiner Existenz.

Verlust von Arbeitsplätzen

Das nenne ich mal alternative Logik! Eine Hardwarenachrüstung von mehr als 3.000.000 Dreckschleudern der Marken Mercedes, Audi, VW und Porsche kostet also den Verlust von Arbeitsplätzen. Wer – bitteschön – baut denn das notwendige Zubehör? Stellen sich die Betrüger in den Vorstandsetagen zur Einsparung von Personal etwa selbst an die Fließbänder?
Der Verlust von Arbeitsplätzen dürfte sich wohl vielmehr auf das Haus- und Sicherheitspersonal in den Villen der Großaktionäre beschränken, wenn da mal für ein oder zwei Jahre die satten Dividenden ausbleiben.
Arbeitsplätze in der Deutschen Automobilindustrie gehen in den nächsten Jahren ohnehin verloren, was allerdings wohl eher an den Fehlentscheidungen der Konzernführungen liegt.
Ich fahre ein SUV eines japanischen Herstellers. Bei meinen üblichen Geschäftsfahrten liegt mein aktueller Realverbrauch nach mehr als 7.000 km Fahrstrecke bei knapp 1,1ltr E10/100 km. Das nenne ich den richtigen Schritt in die automobile Zukunft!

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