Ihre Meinung zu: EU-Länder für strengere CO2-Grenzwerte bei Neuwagen

10. Oktober 2018 - 4:37 Uhr

35 Prozent weniger CO2-Ausstoß bis zum Jahr 2030 - das wünschen sich die EU-Umweltminister für Neuwagen. Nun geht der Beschluss an das EU-Parlament - doch das will strengere Vorgaben für Autos. Von Malte Pieper.

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Kommentare

Schritt für Schritt

Auch wenn höhere Reduzierungen sinnvoll wären, ist es doch besser mit diesem Schritt zu starten als dann vielleicht bei der Ratifizierung zu scheitern und dann keine Veränderung zu haben.

40 % ist zwar mehr als 35 %, aber möglicherweise ist in einem zweiten Schritt viel mehr drin als dieser Wert? Jetzt müssen die Hersteller erst einmal reagieren und eine Reaktion zeigen.

Ob das den Beifall der Wähler

Ob das den Beifall der Wähler findet?

Frau Schulze ...

Ach so, wenn Frau Schulze konsequent wäre, sollte sie von ihrem Ant umgehend zurücktreten ...

Selbstverständlich ist es nötig, sich intern abzustimmen und dann als Minister die Position der Regierung zu vertreten. Dass heißt nicht, keine eigene Meinung zu haben. Mit verdeutlicht es eher, dass Frau Schulze vorher keine eigene Meinung hatte, denn sonst hätte sie intern eine andere Vorgabe bekommen können.

Und es ist natürlich schwierig, fachlich mitzuhalten, wenn man nur aus politischen Gründen ein Amt innehat.

Schönes Beispiel für EU? Nein

Schönes Beispiel für EU? Nein Danke

Das Schoßhündchen der CDU, man ...

nennt es auch manchmal SPD, war wie in all den Jahren zuvor, mal wieder sehr brav und treu!
Hoffentlich wird es dafür am Sonntag in Bayern mit einem einstelligen Wahlergebnis belohnt!

EU Planwirtschaft

die EU meint ernsthaft das Klima auf kosten der Steuerzahler beeinflussen und planen zu können?
Es gäbe Lösungen aus den Schadstoff belasteten, lauten Städten grüne Oasen des Friedens zu machen.
BÜRGERGELD
...keiner muss mehr irgendwohin.
Das passt gut zur EU mit Planwirtschaft 2.0

Leider wäre die EU nur ein winziger Fleck auf der Landkarte und könnte weder den Weltfrieden noch das Weltklima retten.

Schön

Endlich bewegen sich die Verantwortlichen. Nun ist es wichtig dafür zu sorgen, das die Automobilindustrie die dreckigen Autos nur mit Nachrüstung der Hardware außerhalb der EU exportieren dürfen.

Warum Deutschland auf die Bremse tritt verstehe ich nicht. Autofreie Städte, öffentliche Verkehrsmittel, die mit Wasserstoff angetrieben werden, die Waren müssen nur über die Schienen transportiert werden. Automobilindustrie muss auch ihre Hausaufgaben machen und an bezahlbaren Alternativen für den Verbrennungsmotor suchen, z.B. Wasserstoffantrieb. Es gibt viel zu tun.

Soso die Frau Schulze...

Frau Schulze stellt sich vor die Presse und erklärt, dass das, was sie gleich zu verhandeln hat, nicht ihrem Willen entspricht.

Na das nenne ich mal Professionalität.

Sauber sauber. Innere Kündigung nennt man so etwas und führt in den meisten Fällen mittelfristig zur richtigen Kündigung.

Dass aus der SPD in absehbarer Zeit nochmal was wird ist auszuschliessen. Wie die Umfragewerte dümpelt ganz offensichtlich auch die Personalqualität auf AfD-Niveau.

Sehr bedenklich.

Deutschland bremst aus

Dank Frau Merkel mit ihrer Politik pro Autoindustrie sind wir nicht weiter und nun fällt uns alles auf die Füße. Deutschland ist runter gewirtschaftet worden durch Politikversagen. Es war mal ein Land was in vielen Dingen vorreiter war und nun ist fast alles Marode, wie in der damalaligen DDR. Wen wundert es noch das die Menschen hier kein vertrauen in der Politik haben. Diese Regierung bringt nichts mehr auf die Beine und schadet dem Volk. Die Ignoranz von den meisten Politikern an das Volk wird immer mehr zum Vorschein kommen. Ach ja, die CSU hat in ihren Ämtern für die Menschen in diesem Land nie was auf die Beine gebracht außer Streiterei. Das Schlimmste was mich wütend macht ist, das alle Politiker vom Volk für den Mist bezahlt werden. Es sollte sich einiges in der Politiklandschaft ändern wo die AFD garantiert nichts zu beitragen kann da sie nichts auf die Pfanne hat außer Ausländer und da sind sie noch verkehrt am Platz. Die Luft wird nicht sauberer durch Politikversagen.

OK...

jetzt sind die Softwareentwickler gefordert; wir benötigen noch intelligentere Schummelsoftware.
Sorry, war'n Witz.
Was ich nicht richtig verstanden habe: 35% vom heutigen Ausstoß oder 35% der 95 Gramm ab 2021. Dann wären es "nur" noch 66,5 Gramm.
Wir sollten uns Gedanken machen, wie wir der Katastrophe begegnen; aufhalten können wir sie bei der Politik nicht mehr.
Traurig!

Wir sollten uns dringend

Wir sollten uns dringend überlegen, warum wir so mobil sein müssen.... wir sollten nicht hinnehmen, was selbstverständlich scheint. Oder wir werden immer mehr zu einem Roboterdasein gebracht. Vor 50 oder 100 Jahren hatten wir auch Komfort, so ist das nicht! Weniger ist aber definitiv mehr. Und das ist für mich die Antwort auf so viele Fragen.

5000€ Strafe pro Schummelsoftware Diesel steht noch aus

Diese EU Strafe steht auch noch aus.

Auch wenn ein Jahrzehnt das CSU-Maut Ministerium geschlafen hat ,
und die Strafe vom deutschen Autobauer bisher nicht einkassiert hat.

So darf aufgrund diese Untätigkeit nicht auch noch der
Deutsche Steuerzahler aufkommen.

Kauft euch einen Trabbi und ihr kommt
wieder in alle Städte hinein :-)

um 06:03 von ricosi64

>>
Sauber sauber. Innere Kündigung nennt man so etwas und führt in den meisten Fällen mittelfristig zur richtigen Kündigung.
<<

Nein, das nennt man nicht innere Kündigung, sondern das nennt man Verdeutlichung der eigenen Position, damit vielleicht auch noch dem Letzten klar wird, dass die gesamte Entwicklung in Deutschland von der CDU/CSU blockiert wird.

Nicht Flüchtlinge sind ein Problem, sondern dieses elende Aussitzen und Nichtstun der Kanzlerin.

Deutschlands Politiker als Bremser

für Umweltschutzmaßnahmen..?!?!
Man muss sich schämen für diese Bananenrepublik. Alles wird den Interessen der Industrie untergeordnet und nicht den Interessen der Menschen. Nicht meine Politiker.

Nur zur Erinnerung :

In D wird der Diesel faktisch gerade abgeschafft.
Der hat aber weitaus weniger CO2-Ausstoß als jeder Benziner.
Also ab ca. 2025 dann auch Benziner verbieten???

Deutchland hält seine Versprechen bisher nicht ein

Weder bei der CO2 Reduzierung noch beim Abgas der Dieselfahrzeuge hat Deutschland bisher die Grenzwerte eingehalten.
Und solange diese Koalition an der Macht ist wird das auch so bleiben.
Traurige Gratulation an die Aussitzerin und Blockiererin Merkel.

@TW65974 - Jetzt müssen die Hersteller reagieren

Einige deutsche Hersteller reagieren schon
und kaufen in Südkorea massenhaft Brennstoffzellenmotoren.

den Diesel hat man abgewürgt

der zumindest effizienter als ein Benziner ist
sprich 20 % weniger CO2 erzeugt
wobei man ohnehin diese
Ziele nicht erreicht, ob 35 oder 40 %

Warum nicht...

Da könnte Ministerin Schulze es doch mal so machen, wie der ehemalige Minister Schmidt beim Glyphosat. Einfach mal gegen den Rest der eigenen Regierung stimmen.

So ein Nonsens

Als Mutter bin ich ebenfalls an einer sauberen Umwelt interessiert und glücklicherweise fahre ich keinen Diesel.
Dennoch ist das alles ein politischer Irrsinn.
Warum meine ich das?
In der Schweiz sind 8.000 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft an Stickoxyden der Grenzwert.
In Deutschland liegt die Obergrenze in GESCHLOSSENEN Räumen laut Arbeitsplatzverordnung bei 950 Mikrogramm pro Kubikmeter.
In medizin. Testes konnte man herausfinden, dass ab 3000 Mirkrogramm Befindlichkeitsstörungen auftreten können.
Die europ. Grenzwerte liegen in der EU dagegen bei 60, heute geplant bei 40.

Wer sie nicht einhält, soll mit Strafe rechnen.
Welche selbsternannten Saubermänner zerstören so gerade unsere Autoindustrie?

Das ist ein politisch fingierter, aber kein Umwelt oder Autoskandal oder Dieselskandal.
Das ist EU-Küche, die mal wieder an Realitäten vorbeiarbeitet und sich als besonders wirksam und sauber zeigen möchte.

Ein Schelm, wer dabei böses denkt.
Der Irrsinn ergibt sich jedenfalls schnell.

Alle Wetter!

"die EU meint ernsthaft das Klima auf kosten der Steuerzahler beeinflussen und planen zu können?"
.
Na sowas aber auch! Aber der Ausbau des Stassennetzes, die Gesundheitschäden durch Umweltfaktoren, die Subventionen für die Autoindustrie, die Verkehrsregelung, der Verbrauch an Benzin und Diesel, die werfen doch Geld ab, oder muss der Steuerzhaler etwa auch dafür aufkommen?
.
Aber natürlich gewöhnt sich der Mensch an Dinge und nimmt sie nicht mehr wahr. Dagegen schrillen bei allen Neuerungen die Alarmglocken. Und auf dem Horn trötet die Lobby meisterhaft.

Grenzwerte nur als absolute Werte, nicht als relative

Ich kann mich nur wundern: Man kann doch keine Grenzwerte fordern oder deren Einhaltung sogar festlegen, ohne die technische Machbarkeit zu kennen.
Wenn schon, dann wäre es vernünftig, kleine Kfz mit weniger Leistung, weniger Spritbedarf zu fördern bzw steuerlich zu bevorzugen, damit die Aufrüstung mit Kampfmaschinen auf unseren Straßen endlich aufhört.
Ich sehe nicht ein, dass ein Touareg fahren darf und das Doppelte eines kleiner Peugeot oder Nissan verbraucht. Der Touareg darf fahren, die beiden kleineren Kfz aber nicht. Wo ist da die Logik?

@Witzlos2016

Ja, Güter gehören mal endlich auf die Schiene und diesem Gebuckel der dt. Regierung vor der Autolobby gehört endlich der Gar ausgemacht!
Dass dt. Dreckschleudern weiterhin eingesetz werden, gehört gänzlich verboten!
Die Gesundheit von Menschen muß der Konzerngier vor gehen.
Merkel spielt sich immer als die große EU-Madame auf und macht anderen Ländern Vorschriften, selbst sitzt sie ihre Aufgaben aus. Dass sich alles bisher so entwickelt hat, ist ihrem jahrelangem Versagen zuzuschreiben.
Gut, dass die DUH und die EU jetzt mal ordentlich Dampf machen! Wir Bürger werden ohne mit der Wimper zu zucken weiterhin von dieser Regierung mit Dieselgipfen, G20-Gipfeln usw. verschaukelt!
Auch die neue Umweltministerin kann man doch schon wieder vergessen, Goko-Geschummel, wie wir Bürger es nicht mehr wollten. Diese Groko ist mit sich und ihrem Pöstchengeschachere beschäftigt.
Wo sind die zukunftsfähigen Mobilitätskonzepte aus D, dem Land der Denker?
Enttäuschend was aus D geworden ist!

Am 10. Oktober 2018 um 06:16 von Bernhardus

"Was ich nicht richtig verstanden habe: 35% vom heutigen Ausstoß oder 35% der 95 Gramm ab 2021. Dann wären es "nur" noch 66,5 Gramm.
Wir sollten uns Gedanken machen, wie wir der Katastrophe begegnen; aufhalten können wir sie bei der Politik nicht mehr.
Traurig!"

Nun, aufhalten werden wir die Erderwärmung ohnehin nicht, aber bestimmt würden Sie es auch befürworten, das Atmen zu verbieten, schließlich sind wir ja auch Erzeuger von CO2.

Und wieder wie üblich?

Die BRD bzw. seine Politikerkaste(Regierung) vertritt nicht die Interressen seiner Bürger sondern die der Wirtschaft;Industrie;der Märkte! Sie bremsen z.B.auch wie üblich mit Arbeitskräfte;Fachkräfte ;Alterspyramide usw.. aber nur wenn es in das eigene Konzept passt. Sogar die Energie wende wird hintertrieben weil der bisherige Dukatenesel solange auf denselben Haufen scheißen soll bis es kracht /zusammenkracht u.sagt sowas wie die E-Autos verursachen ja noch mehr Abgase durch die Stromerzeuger aber lassen aus das man hätte Alternativen schon längst hätte etablieren können;Wind-Gas;Sonne Strom sparen Erzeuger nah an Verbraucher.Als ob es jemals einen Konzern gehindert hätte nach Asien ;Spanien;Tchechien;England oder sonst wo seine Produktion zu verlagern weil es dort mehr Zuschüsse ;ausgebildetes Personal ;Infrastruktur;Suventionen ;Steuererleichterungen;weniger Umwelt oder sonstige Vorschriften gab usw.
Macht Opel nicht demnächst ein Werk in Ostdeutschland zu u.wandert ab nach Spanien

Die Physik lässt sich nicht

Die Physik lässt sich nicht biegen, Transport erfordert Energie. Letztlich ist dafür eine Quelle erforderlich. 900 Windräder für ein Kohlekraftwerk sind auch keine Lösung.

So lange beim Flottenverbrauch nur der Wert der angebotenen Fahrzeuge und nicht der der verkauften Fahrzeuge angesetzt wird, stehen die Sparzeuge im Prospekt und die SUV fahren herum.

Erstaunlich die Äußerung

des luxemburgischen Staatssekretärs, dass am Tisch eine Umweltministerin sitzt, die nicht zu sagen hat, währen die Kanzlerin sich mit allen Hauptstädten per Telefon sich meldete.
Das widerspiegelt auch die Situation mit der "merkwürdigen Rechtsprechung" von unabhängigen Richtern, die nur einige Strassen sperren lassen wollen. Das ist doch größte Unsinn, den es jemals gegeben hat, in einem freiheitlich - demokratischen Rechtsstaat , was nicht anderes ist als eine verkümmerte Bananenrepublik. Das ist doch mehr als Heuchelei gegenüber der Umwelt.

Autofahren?

Dieses ganze Gerangel ist ein Scheingefecht:
Tatsächlich ist die schnelle Abschaffung des Autos als allgemeines Verkehrsmittel zu beschließen. Autos dürften dann nur noch von Feuerwehr, Rettungsdiensten, Polizei etc. benutzt werden.

Und diese sollten dann auch noch elektrifiziert sein. Dem Bürger ist es im Übrigen nicht zu vermitteln, wie man gegen Terrorismus kämpfen will, wenn man den mobilen Alltagsterrror mit jährlich über dreitausend Verkehrstoten weiter duldet.

@Bernhardus

"jetzt sind die Softwareentwickler gefordert; wir benötigen noch intelligentere Schummelsoftware"

War auch mein erster Gedanke.

Gab es nicht eine Reportage, in der von den Beteiligten erklärt wurde, dass diese Schummelsoftware deshalb entwickelt wurde, weil die Vorgaben nicht zu erfüllen waren?
Wenn die Autos größer, schwerer und mit allem Schnickschnack beladen werden, dann können sie nicht weniger Schadstoffe ausstoßen. Man hat die Grenzen des machbaren erreicht.

(Ein echtes Interesse an Autos, die wenig verbrauchen, hat eh keiner: weniger Umsatz, weniger Steuer, in Deutschland weniger Ökosteuer...)

Zukünftige Schwindeleien

Diese CO2-Werte beziehen sich auf den "Flottenverbrauch" eines Herstellers und nicht auf jedes einzelne Fahrzeug. Und bei der Berechnung dieses Flottenverbrauchs zeigt sich wieder die ganze Kreativität der Autoindustrie. Zum Beispiel wird der sog. "Normverbrauch" herangezogen und seit die Grenzwerte sinken steigt der Abstand zwischen "Normverbrauch" und Realverbrauch im Alltag. Elektro- und Hybridautos werden beim Flottenverbrauch überproportional berücksichtig, so dass man ein paar übermotorisierte Luxuskarossen damit kompensieren kann.
Um den Wert von 130 mg real auf 95 mg zu senken müsste der Benzinverbrauch jedes Autos real um 25% zurückgehen. Daran glaube ich nicht, also wird es wohl wieder eine mathematische Lösung geben.

Ein Tipp wäre es ...

schlicht und ergreifend die Autos kleiner zu bauen, eventuell auch leichter.

Ich weiß das eine Regelung gibt die den Schadstoffausstoß nach dem Gewicht des Autos reguliert, diese Regelung ist unsinnig!

Es kommt eher darauf an ob mit dem Auto gefahren wird oder nicht. Und wieviel das Auto so an Schadstoffen ausstoßt.

Aber wozu schreibt man was hier, die Regelungen werden von der Auto-Industrie diktiert.

05:59 von Witzlos2016

Nachrüstung der Hardware
.
nicht aufgefallen es geht um CO2
da hilft kein Nachrüsten sondern kleinere effizientere Motoren
und bei Wasserstoff/E Autos wird da kein CO2 erzeugt ?
und immer auf alternative Stromerzeugung zu verweisen bei der Stromerzeugung ist unehrlich
der Anteil liegt aktuell bei 40 %, wenn man jetzt noch Strom für Autos oder Wasserstofferzeugung abzweigt und nicht mehr Windanlagen baut
wird deren Anteil auf 20 …. 30 % fallen

Nun reden sie wieder,

die Schwätzer von der Abteilung "Keine Ahnung".
Berlin will Euro-6 Diesel in der Stadt verbieten, obwohl die Norm erst drei Jahre "alt" ist.
Hier nun Sozialromantiker am Rednerpult, die von der Thematik null Wissen an Bord haben. Mess-Stellen an den Orten angebracht wo sie am ungeeignetesten sind.
Wichtig aber ist, jeden Tag eine neue Sau durchs Dorf treiben.
So wird das nichts mit der Umwelt-Erneuerung.

Die unsichtbare Hand des

Marktes erfand 30 Jahre nach dem Club of Rome den Renntrecker mit Kaffee to go Halter statt Klorolle auf der Hutablage und jetzt wird lamentiert als ob man das nicht alles schon besser wüsste. Hat so einen Bart, die Problematik.

Wo führt das hin?

Einen Vorteil mag das ja alles haben: Keine rollenden Verkehrshindernisse (Wohnwagengespanne) mit NL auf dem Nummernschild mehr auf europäischen Autobahnen mehr.
Dagegen stehen leere Campingplätze (CP) in D, A, I, E, F, usw. + keine Umsätze mehr in der Umgebung von den CP.
Wasserstoff wäre eine gute Lösung für die Reichweite der Fahrzeuge. Da hat Daimler-Benz doch vor Jahren mit seinen Bussen Erfahrungen sammeln können. In der Stadt Luxembourg liefen Anfang 2000 einige Jahre mehrere H-Busse.
Und was bei E-Fahrzeugen unbedingt gemacht werden muss, ist die CO2-Bilanz der Akkus bei deren Herstellung mit einzurechnen. Aber die werden ja nicht in D hergestellt, China ist weit weg und deren CO2-Ausstoß ändert doch scheinbar bei uns das Klima nicht (hahaha).
Die bestbezahlten Sesselpuper in Brüssel können sich ohne Probleme ein 100.000€ E-Auto leisten. Die meisten können das aber nicht.

Wollen kann man viel!

Die Frage ist eher ob das technisch machbar ist. Im Fall der Feinstaubgrenzwerte hätte die Autoindustrie sofort klarstellen müssen, dass die Wunschträume irgendwelcher Politiker nicht mit der Realität in Einklang zu bringen sind. Ich hoffe Daimer, BMW, VW und co werden in diesem Fall frühzeitig eine klare Aussagen treffen. Im Endeffekt muss sich dann die EU und vor allem Deutschland klar werden darüber ob man lieber die Erderwärmung um 0.01 Grad reduzieren oder eine lebensfähige Autoindustrie haben möchte, die rund 20% der gesamten Wirtschaftsleistung des Landes ausmacht.

Finanzieller Schaden

Ich glaube, viele Politiker haben noch nicht verstanden, dass die Kosten der Klimaerwärmung (Küstenschutz, Ernteausfälle, Unwetter usw.) viel höher sein werden als das Geld, was jetzt durch zu lasche Maßnahmen (Festhalten am Verbrennungsmotor, hohe CO2 Werte, Braunkohleverstromung usw) gespart wird.

Sehr viel ambitionierterer Klimaschutz ist also selbst dann zwingend, wenn man null an bedrohte Arten denkt oder an menschliche Schicksale, sondern nur ans Geld.

Und ja, wie jede andere Veränderung wird auch Klimaschutz manchen Menschen Nachteile bringen. VW macht vielleicht ne zeitlang weniger Gewinne, Anwohner ärgern sich über Windräder oder Hochspannungsleitungen in der Nähe. Das ist leider so.

Wasserstoff-Verbrennungsmotoren als Brückentechnologie

Wie schon mehrfach von mir erwähnt, könnte der Wasserstoff-Verbrennungsmotor mit Carbozol als Wasserstoff-Träger der ideale Kompromiss sein: Wasserstoff ist CO2-frei.
Umstellung auf Produktion von H2-Motoren relativ problemlos. Die nötige Infrastruktur kann als Basis für die Zukunftstechnologie Brennstoffzelle dienen.
Also: nicht wieder verschlafen, auch wenn Saudis und Chinesen dagegen sind!

Es gibt keine Katastrophe...

Es gibt keine Katastrophe, die EU tut was und 37,5 Prozent nach möglichem Kompromiss mit dem EU-Parlament ist ein Wort.
"Wir schaffen das" ist doch klar.

Wunschvorsellung

Auf der einen Seite will man 35% einsparen und auf der anderen Seite werden SUV immer mehr. Dazu kommen immer größere PS Zahlen und kein Tempolimit. Desweiteren wird normale Infrastruktur zerstört und somit auch die Wege, die ich mit dem Auto zur Arbeit/Einkaufen/Arzt usw. zurücklegen muss immer weiter.
Also bleit das für mich eine reine Wunschvorstellung.

EU-Länder für strengere CO2 Grenzwerte bei Neuwagen...

Aber der Bremser heißt Deutschland und die Lobbyisten der Autoindustrie.Über deren Einfluß hierzulande kann man sich ein Bild machen,wenn man sieht,daß selbst bürgerliche Regierungen anderer Länder(Frankreich,Luxemburg,Irland) für strengere CO2-Grenzwerte sind.

Regulierungswahnsinn und Kundenakzeptanz

Sicherlich ist eine sinnvolle Reduzierung der Emissionen und Energieeinsparung auf vielen Gebieten anzustreben.

Was die CO2-Emissionen speziell bei Fahrzeugen angeht, bringt nur alle Regulatorik und Zielvorgabe wenig, wenn die Menschen, die gerade vehement auf die deutsche Automobilindustrie einschlagen, am Ende Kaufzurückhaltung an den Tag legen werden.

Die CO2-Ziele werden sich nämlich nicht allein durch das Angebot der Autohersteller erreichen lassen, sondern durch die Kaufentscheidung der Kunden.

Viele werden jedoch keine Hybride und E-Autos kaufen, weil die technologie- und entwicklungskostenbedingt einfach noch eine lange Zeit hunderte bis tausende Euro teurer sein werden und sich stattdessen nochmal für einen Verbrenner entscheiden.

Unter Wert werden die Autokonzerne E-Fzge jedoch auch nicht anbieten, da sie i.d.R. börsennotierte Unternehmen sind, die nichts zu verschenken haben.

Eine Frage des Könnens und Selbstvertrauens

Gebt es doch zu: Deutschland hat Angst, etwas neues und gutes entwickeln zu müssen! Die Urväter des Automobils würden sich angesichts solcher Hasardeure im Grab umdrehen.

Ist doch Klasse...

Damit ist die naechste "Umtausch-Aktion" fuer 2021 schon geplant - dann kann man bis 2030 die Benziner dran nehmen und ab 2030 dann wieder die Diesel...

Da "der Trick" so gut fuer unsere Auto-Industrie funktioniert hat, kann dieser ja jetzt EU weit fuer alle Hersteller angewendet werden....

Alle anderen durchaus staerkere "Umweltsauerein" kann man dann ja getrost bis 2030 nach hinten verschieben...
Es wurde ja was getan...

Bloss nicht auf die Idee kommen - den oeffentlichen Nahverkehr "sauberer" und besser getaktet sowie besser vernetzt/ausgebaut einzufuehren - wie auch hier schon mehrmals erwaehnt wurde...

Vordergründiges Spiel

Den Brüsseler Bürokraten geht es vorrangig doch nur darum, die deutsche Autoindustrie zu schädigen, was man mit den völlig willkürlichen Grenzwerten bei den Stickoxydgrenzwerten (40 Mikrogramm/m³ NOx, am Arbeitsplatz 950 Mikrogramm/m³) gemacht hat, versucht man jetzt bei den Grenzwerten für den Ottomotor, um damit der Deutsche Umwelthilfe eine Klagemöglichkeit zu verschaffen. Diese mehr als fragwürdige Organisation DUH finanziert sich zum großen Teil darüber, dass sie Firmen abmahnt. Und diese bezahlen dann notgedrungen. da sie die Sache nicht in die Öffentlichkeit tragen wollen. Die Ausnahme ist Toyota, die "spenden" seit vielen Jahren, dafür sind sie dann vor Klage der DUH geschützt weshalb sie auch noch nie einen Toyota-Diesel "geprüft'". Saubere Lobbygruppe, für mich ist das Schutzgelderpressung alla Mafia. Deren eigentliches Ziel ist noch nur die deutsche Automobilindustrie platt zu machen.
Sonst bekommt die EU nichts gebacken, nicht mal die Abschaffung der Zeitumstellung.

Die angepeilten CO2 Werte

Die angepeilten CO2 Werte lassen sich mit Verbrennungsmotoren wohl nur bei Klein(st)wagen erreichen und schon gar nicht mit Benzinern....
Für E-Autos kommt ja die politische Schummelsoftware, die die CO2 Emission bei deren Produktion und der Batterien einfach auf Null setzt

Ist das schon ideologische

Ist das schon ideologische Verblendung? Würde mal empfehlen, Sie sollten sich einer medizinischen Behandlung unterziehen.

Am 10. Oktober 2018 um 08:55 von Bigbirl

"Dieses ganze Gerangel ist ein Scheingefecht:
Tatsächlich ist die schnelle Abschaffung des Autos als allgemeines Verkehrsmittel zu beschließen. Autos dürften dann nur noch von Feuerwehr, Rettungsdiensten, Polizei etc. benutzt werden."

Sie leben bestimmt in der Großstadt mit ausreichendem öffentlichen Nahverkehr, sonst würden Sie keinen solchen Quatsch von sich geben.

Grenzwerte und SUV

Wie schon erwähnt, ist überhaupt nicht mehr nachzuvollziehen, wieso übergroße und zu schnelle Fahrzeuge noch geduldet werden.

Und auch völlig widersinnig ist es, keine Höchstgeschwindigkeit festzulegen. Hier ist der deutsche Gesetzgeber dringend gefordert, bevor auf die EU geschimpft wird.

Aber auch die Grünen haben das nicht geschafft, als die an der Regierung waren. Warum bloß?

Bevor..

Fahrverbote für Autos kommen,sollten wir erst mal das Laufenlassen von Motoren im Stand stärker sanktionieren und ansprechen,dass Autos längst nicht soviel Emmissionen verursachen als LKW und Kreuzfahrtschiffe..

oder will man Berufstätigen wie mir irgendwann das Pendeln zur Arbeit verbieten?

Daran erkennt man 2 Abstrusitäten

Zum einen ist die der Strickfehler der Kommissions-Struktur in der EU zu erkennen. Im Prinzip müsste die Kommission wie ein Bundesrat fungieren, in der EU ist sie aber faktisch wir ein Präsident, der per Dekret regiert. Letzterer ist wenigstens noch gewählt, in der EU werden diese Posten von den Mächtigen ausgeschachert. Demokratisch ist das eben NICHT. Diese Aufgaben gehören ins Parlament - nur DAS hat die notwendige Legitimation.
---
Abstrus ist auch das Verhalten der Verhandler. Schön, dass die SPD das so "nett" ausdrückt, aber dann doch mit einem Achselzucken umfällt und sich Order von Merkel holt. Das ist bodenlos schlecht vorbereitet - das 35%-Ziel hätte man als Position schon abgesteckt haben müssen. So sieht das halt wieder schäbig aus - und genau das ist es auch: Ein weiterer Kotau vor der Auto-Industrie. Statt zum Halali zu blasen und durch eine Wirtschaftspolitik "die besten Autos" herstellen zu lassen, beschwichtigt Merkel lässt die Betrüger weiter gewähren - grundfalsch.

@ Gerd Hansen

"In D wird der Diesel faktisch gerade abgeschafft. Der hat aber weitaus weniger CO2-Ausstoß als jeder Benziner. Also ab ca. 2025 dann auch Benziner verbieten???" Am 10. Oktober 2018 um 08:30 von Gerd Hansen

Ja, sieht so aus, dass jetzt alle den Diesel verkaufen und Benziner kaufen, und 2025 machen wir das andersherum, um CO2-ausstoß zu senken.
Das ist sogar "besser", als die Abwrackprämie.

Klimaziele der EU...

sind keine wirklichen Ziele, sondern leider nur Scheinziele. Man könnte die Reduktion von CO2 Ausstoß bei Fahrzeugen auch problemlos auf 70 oder mehr Prozent anheben, es würde keinen einzigen Arbeitsplatz in der Automobilindustrie kosten. Im Gegenteil würden aller Vorraussicht nach sogar mehr Jobs geschaffen, denn die Entwicklungsabteilungen würden sicher deutlich aufgestockt werden, damit die Ziele auch erreicht werden, durch welche Technologie auch immer.
Was ich nicht verstehe, sind Automobilhersteller, die als erstes voll elektrische Fahrzeug ein Auto heraus bringen, welches im Grundpreis schon einmal 80.000€ kostet. Das hat doch nichts mit Klima freundlicher Umstellung zu tun. Warum bringt man nicht als erstes ein Fahrzeug, dass sich die Masse leisten kann um so zumindest alle Kurzfahrten zum Arbeitsplatz, zum Einkauf, zum Sportverein oder zur Schule oder oder, abzudecken. Dann hätte man schon einen riesigen Anteil an CO2 Ausstoß reduziert und die Akzeptanz der Menschen erreicht.

Wahnsinn mit System

Ich wünschen allen Kommentatoren, daß sie ihren Arbeitsplatz zu Fuß erreichen, wenn die "privaten" Autos verboten würden. All diesen scheint nicht klar zu sein, daß wir den Individualverkehr nicht nur in Deutschland sondern der ganzen Welt benötigen. Seit Jahrzehnten wäre es möglich Benziner und Dieselmotoren "biologisch" zu betreiben- aber die Politiker/Industrie blockiert. Dem Bürger werden Horrorstorys erzählt (Fakes) die er auch noch glaubt. Bildung tut NOT. Bereits vor 30 Jahren gab es Motoren mit einem nachgewiesenen Verbauch von 1,5 Litern/100 km- aus Australien- das Konzept wurde von MB erworben und "verschwand in der Schublade". Danke an Alle- aber wir kleines Deutschland und auch Eurpoa ist "klein" im Gegensatz zur Welt. Ich jedenfalls kann nur meinen eigenen Teil zur Einsparung beitragen und werde aber niemand anderem zumuten- so asozial bin ich nicht.
Die Hoffnung steckt im Wasserstoff, Biotreibstoff/Algen. Alles andere geht am Thema und der Realität vorbei.

Taktik

Frau Dr. Merkel,
Ihr großes Vorbild ist doch Helmut Kohl, wie Sie immer suggerieren. Aber dennoch sei an eines erinnert: Als der deutschen Automobilindustrie der Katalysator für Ottomotoren verbindlich vorgegeben werden sollte, passierte Folgendes: Die Bundesregierung zeigte sich so entschlossen in puncto Abgasreinigung, dass die Automobilindustrie ihren Widerstand aufgab, einlenkte und anfing, die Produktionsstätten für die Katalasytoren zu bauen. Und als Herr Kohl sah, dass alles bestens lief, verkündete er, dass der Katalysator gesetzlich nicht vorgeschrieben würde. Die Automobilindustrie erklärte aber nunmehr, dass sie den Katalysator wolle, denn inzwischen sei ja so viel Geld in die künftigen Produktionsstätten geflossen. Warum verhalten Sie sich nicht so wie Herr Kohl? Ein erneuter Versuch wäre doch vielleicht zielführend für wesentlich weniger CO2-Ausstoß!

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