Kommentare - EU-Kommissar verabschiedet sich von ehrgeizigerem Klimaziel

28. September 2018 - 09:08 Uhr

EU-Kommissar Canete wollte ein Signal an die Welt setzen, mehr gegen die Erderwärmung zu tun. Doch sein Vorschlag, die Treibhausgas-Emissionen stärker zu senken als geplant, stieß in der EU auf Ablehnung.

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Kommentare

Traurig!

Traurig!

sinnloses Gerede

Solange unsere Regierungen ihren Erfolg mit dem Wirtschaftswachstum bemessen und das politische Handeln von Konzernen bestimmt wird, kann jedes halbwegs sinnvolle Klimaziel nur verfehlt werden. Dieses Gerede dient in erster Linie der Selbstdarstellung: Absichtserklärungen, deren unpopuläre Umsetzung man lieber seinen Nachfolgern überlässt.

Wie zu oft

Schade, wäre ja mal ein Zeichen gewesen!

Ein Zeichen für die Menschen, gegen die Wirtschaft, für die Natur, gegen die Bereicherung, für die Freiheit, gegen die Angst...

Naja... ich bin nur ein Mensch von vielen und wenn ich weg bin ist das für die Erde relativ leicht zu verschmerzen und beruhigend, dass es der Erde bei jedem Menschen so geht. Selbst bei denen, die dagegen waren!

Vielleicht sollte man erst

Vielleicht sollte man erst mal versuchen die bereits gesteckten Ziele zu erreichen, statt sich immer höhere zu setzen.

Das ist faktisch die Entscheidung für das Leiden

statt aus Einsicht rechtzeitig vorbeugend zu handeln, die Entscheidung für die Aufgabe des Wohlstands aufgrund zunehmender Katastrophen, die jedes Mal Milliarden Euro verschlingen und zu immer mehr Kriegen um die besseren Lebensregionen und Ressourcen führen werden, der endgültige Abschied von einer besseren Zukuft und Gerechtigkeit für alle Menschen. Die - auf Kosten der ärmeren - reichen Länder verhalten sich immer mehr selbst wie der Egomane Trump, über den die Zukunft richten wird. Und peinlicher Weise hat das prosperierende Deutschland genau an dieser Entscheidung einen entscheidenden Anteil, wie erst gestern berichtet wurde. Beschämend.

Wer ist "andere Länder"?

Nach Widerstand aus Deutschland und anderen Ländern ..." - würden Sie ( die TS) einmal konkretisieren, wer oder was mit "anderen Ländern" gemeint ist?

Der richtige Vorschlag

Ich war positiv überrascht, zu lesen, dass der Vorschlag, die EU-Klimaziele in Bezug auf die Ziele der Pariser Klimakonferenz zu erhöhen, von der EU-Kommission kam.
Es erschien mir als genau die richtige Reaktion auf die neuen wissenschaftlichen Ergebnisse zum Klimawandel, die in diesem Jahr bekannt wurden (Eisschmelze Nordpol, Voraussichtlicher langfristiger Meeresspiegelanstieg).
Unfassbar, aber andererseits auch nicht unfassbar, dass Merkel und Andere diese ablehnen.
Da hilft nur, gegen die Regierungspolitik zu demonstrieren.

Gegen die Mehrheit der EU-Staaten

Nach Widerstand aus Deutschland und anderen Ländern ..." - das hört sich so an, als wäre Deutschland der Bremser. Das stimmt nicht. Nennen Sie doch bitte die "anderen Länder". Was nützt der beste Vorschlag, wenn sich dafür keine Mehrheit der EU-Mitgliedsstaaten findet?

schon lustig

Tump kündigt das Klimaabkommen und wird.

Die EU verfehlt die Klimaziele.

Besteht da wirklich ein Unterschied?

Ein Sieg der schon-lange-nicht-mehr-Klima-Kanzlerin

Leider fährt Kanzlerin Merkel zum Klimawandel eine Doppelstrategie:
Auf Konferenzen unverbindiche Sonntagsreden halten, in der Realpolitik aber immer den Wünschen der Verschmutzer und fossilen Industrie nachgeben.

Nachdem vor Jahren bereits die deutsche Solarindustrie und über 50.000 Jobs vernichtet wurden, ist jetzt die Windbranche im Visier mit über 160.000 Jobs - bereits in den letzten Monaten gingen 5.000 davon verloren. Weltweit boomen beide Sparten.

Aber Hauptsache der deutschen Dreckschleuder-Braunkohleindustrie gehts gut, da gehts ja um 20.000 Arbeitsplätze, die al-ter-na-tiv-los erhalten werden müssen - weil .... ja warum eigentlich?

Das Problem

ist, jemand muss das bezahlen.
Und nicht alle Bürger sind gewillt wie in Deutschland derartige Beträge aus ihrer Tasche zu zahlen.
Die Umstellung oder Einsparung geht ja einher mit , teurem Strom und neuen extra teuren Fahrzeugen und sonstigen Technischen Dingen.
Bezahlen muss das am Ende immer der Bürger, das können viele nicht und andere wollen nicht.
Und 40 Prozent ist auch viel.

Es war zu erwarten

Es war zu erwarten, dass Wirtschaft und Profit viel wichtiger sind als Klima und Umwelt.

Eins

greift ins Andere.
Wenn es z.B. um Entwicklungshilfe geht, dann kommen sofort Vorschläge zur Teilhabe. Da solche Teilhabe jedoch nur mit mehr Industrialisierung erreicht werden könnte, so verlagert man das Klimaproblem, bzw. blendet es aus.
Es ist doch so, so funktioniert unser Leben, so wird Energie bereitgestellt, das Essen die Lebensbedürfnisse, die Arbeit.
An den Säulen zu sägen ist da nicht sonderlich sinnvoll. Wir produzieren alle um zu leben.
Da müsste man schon das ganze System ändern, nur wohin ?

Bundesregierung blockiert mal wieder

Es ist ein Skandal. Wenn man schon die Klimaschutzziele für 2020 verfehlt, ist die zwingende Konsequenz, dass man das Ziel für 2030 verschörfen muss, wenn man die gleiche CO2-Minderung erreichen will.

Ausgerechnet die Bundesregierung gehört zu den Blockierern. Das ist ein skandalöser Vorgang und verspielt unsere Zukunft. Alle Energie wird auf Nebenschauplätze gesetzt, und beim wichtigsten Zukunftsthema gibt es völliges Versagen.

Bankrotterklärung

Der Verzicht auf die Einhaltung des Klimaziels ist eine Bankrotterklärung und ein Alibi für unser "weiter so" Verhalten, das die Natur nachhaltig zerstört.

Die EU

Die EU (oder besser, die Vertreter der Länder) ist also dagegen, den Planeten zu retten, dagegen uns vor Vergiftung zu bewahren, dagegen, unseren Kindern Hoffnung auf eine gesunde Umwelt zu hinterlassen, dagegen, Mensch und Tier vor gierigen Unternehmen und Managern zu schützen, dagegen, Alternativen zu fördern ..

Ich dachte immer, dass genau dafür die EU einst erschaffen wurde ..

Mut in der Regierung?

Klar, Seehofer's Tiraden und Scharmützel sind derzeit wichtiger als der Klimawandel. Und wie will man von einem Vasall der Energie-Wirtschaft eine mutige CO2-Reduktion erwarten, wenn RWE noch möglichst lange die alten Braunkohle-Dreckschleudern betreiben will und mit dem abgeschriebenen Kram möglichst lange Profit machen will?
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Es wird auch immer klarer, warum die AfD den Klimawandel so vehement ablehnt und leugnet: Die sind genauso Erfüllungsgehilfe derselben Lobby, also keinen Deut besser.

Canete ist Unglaubwürdig!

Guten Morgen,
ich will nicht Zuviel schreiben,aber die Umweltpolitik ist in der Kommission eine reine Alibiveranstaltung geworden.Bis Mitte der Neunzigerjahre wurden viele vernünftige Entscheidungen vorgeschlagen oder sogar als Entscheidungen umgesetzt.
Selbst Delors gingen manche Bestrebungen zuweit.Danach wurden alle « Antilobbyisten gemobbt oder und geschasst,letztens der Deutsche Generaldirektor und der Belgische Energiegeneraldirektor!
Canette ist ein Vertreter eines Energiekonzerns und in die Panamapapers verwickelt.
Die Grundsatzfrage des Mehrheitsprinzips im Umweltbereich(oder Einstimmigkeit bei Horizontalfragen)und der Vereinbarkeit von Neoliberalismus und Umweltschutz ist in der EG Kommission in falschen Haenden.
Bis bald.

@09:42 von Hoschy73

Vielleicht sollte man erst mal versuchen die bereits gesteckten Ziele zu erreichen, statt sich immer höhere zu setzen.

Vielleicht sollte man die Ziele, die man sich selbst gesteckt hat, auch verfolgen und nicht gegen die eigenen Ziele arbeiten.

Außen hui, innen pfui - Politik der Schwarz-Roten und Schwarz-Gelben Bundesregierungen.

@09:26 von Nachfragerin

Solange unsere Regierungen ihren Erfolg mit dem Wirtschaftswachstum bemessen und das politische Handeln von Konzernen bestimmt wird, kann jedes halbwegs sinnvolle Klimaziel nur verfehlt werden.

Das Gegenteil ist mit den Erneuerbaren Energien darstellbar. Ein Wirtschaftswachstumsprogramm mit extrem beschleunigtem Ausbau von Windkraft- und Photovoltaikanlagen in allen optimalen Standorten der EU. Dies hilft uns allen in der EU, ebenso der Wirtschaft und noch mehr dem Klima.

@0:09 von wenigfahrer

Das Problem ist, jemand muss das bezahlen. Und nicht alle Bürger sind gewillt wie in Deutschland derartige Beträge aus ihrer Tasche zu zahlen.

Es müssen immer neue Kraftwerke gebaut werden. Und inzwischen sind die Erneuerbaren Energien die mit den günstigsten Stromgestehungskosten an den optimalen Standorten, und diese haben wir in der EU zu hauf! Wir brauchen einen Green Deal! Der kreiert eine Win-Win-Situation.

Wir erzeugen Wirtschaftswachstum in der ganzen EU, wir erreichen die Klimaziele und der Strom wird auch noch billiger.

@wenigfahrer - Ausreden gegen den Klimaschutz

10:09 von wenigfahrer:
"Die Umstellung oder Einsparung geht ja einher mit , teurem Strom und neuen extra teuren Fahrzeugen und sonstigen Technischen Dingen."

Das ist doch bestenfalls ein Nebenschauplatz, denn ein wirklich nachhaltiger Klimaschutz ginge nicht mit noch mehr Konsum oder höheren Kosten einher, sondern mit Verzicht.

Wer wirklich etwas für den Klimaschutz machen möchte, der fängt bei sich selbst an!
Und genau das ist der Haken: Denn kaum jemand ist bereit, seinen Fleischkonsum zu reduzieren, ein zweckmäßiges Auto mit höchstens 100 PS zu fahren und dieses bei jeder Gelegenheit stehenzulassen, um Fahrrad oder Öffis zu nutzen.

Sagt doch die Wahrheit, liebe

Sagt doch die Wahrheit, liebe TS, das ehrgeizige Klimaziel stieß nicht in der EU auf Wiederstand, sondern bei den Konzernen, von denen die EU regiert wird.

Die Frage für mich ist,

Die Frage für mich ist, inwieweit der Klimawandel wirklich zu 100 Prozent bzw. ganz überwiegend menschengemacht ist.
Trifft dies nicht zu, ist also die Klimaerwärmung ganz oder überwiegend natürlich Ursprungs, kann man sich die ganze Diskussion um die Reduzierung der Treibhausgase eigentlich schenken.
Leider wird man die Frage nach den Ursachen dieser Klimaerwärmung erst in vielen Jahren bzw. vielleicht gar Jahrhunderten beantworten können.
Natürlich wäre es besser, wir Menschen könnten das Weltklima durch geändertes Verhalten selbst beeinflussen. Doch mir bleiben Zweifel daran.

gegen die Erderwärmung

sind wir Menschen machtlos Herr Canete.
Das die Erderwärmung vom Menschen gemacht ist, ist nach wie vor nur eine Theorie.
Und falls sie und andere es noch nicht wussten-500 Jahre bevor Jesus Christus geboren wurde, war die gesamte Nordhalbkugel das letzte mal komplett eisfrei-also keine Gletscher, kein Polareis-das wiederum ist bewiesene Tatsache und war ganz sicher nicht vom Menschen beeinflusst.
Es sind weder die Menschheit, noch die Eisbären ausgestorben.
Da sich die Erde in den kommenden 20 Jahren zyklisch immer weiter von der Sonne entfernt erwartet uns demnächst sowieso eine neue kleine Eiszeit-also keine Panik.

alle 30.000 Jahre

gab es bisher eine Eiszeit-dazwischen lagen Warmzeiten, in denen Gletscher und Polareis teilweise komplett verschwunden sind.
Wo bitte sind die Beweise, dass die jetzige Warmzeit vom Menschen verursacht ist?
Nur weil rudelweise selbsternannte Klimaforscher und Fachleute wie Frau Karin Göring Eckert das behaupten glaub ich das noch lange nicht.
Die letzten 100 Millionen Jahre der Erdgeschichte beweisen etwas anderes.

Leider falsch

In den letzten 100 Millionen Jahren gab es zwar immer wieder Warmzeiten und Eiszeiten, aber noch nie ist die Temperatur in nur 100 Jahren so schnell angestiegen wie bisher. Keine Warmzeit hat sich in 200 Jahren gebildet, wenn wir aber so weiter machen, dann schaffen wir das und das ist auf jeden Fall von Menschen gemacht!

Klimawandel-Skeptiker

Es mussten ja wieder die Klimawandel-Skeptiker hier aufschlagen!

Das Bestreiten wissenschaftlicher Erkenntnisse der Klimaforschung ist kein Skeptizismus im wissenschaftlichen Sinn, sondern vielmehr ein (zum Teil organisiertes) Verleugnen der menschengemachten globalen Erwärmung.

Aus einer Vielzahl von wissenschaftlichen Untersuchungen geht hervor, dass der Klimaschutz häufig aus politischen und ideologischen Motiven bekämpft wird.

Bei der Leugnung des menschengemachten Klimawandels handelt es sich um eine Form von Pseudowissenschaft, die Ähnlichkeiten aufweist mit weiteren Formen des Denialismus wie beispielsweise dem Bestreiten der Evolutionstheorie oder der gesundheitsschädlichen Auswirkungen des Rauchens bis hin zum Glauben an Verschwörungstheorien.

14:10 von Hanno Kuhrt

Lesen Sie weiter eike, aber glauben Sie nicht, dass sie dadurch schlauer werden.

/// Am 28. September 2018 um

///
Am 28. September 2018 um 14:10 von Hanno Kuhrt
alle 30.000 Jahre

gab es bisher eine Eiszeit-dazwischen lagen Warmzeiten, in denen Gletscher und Polareis teilweise komplett verschwunden sind.
Wo bitte sind die Beweise, dass die jetzige Warmzeit vom Menschen verursacht ist?
Nur weil rudelweise selbsternannte Klimaforscher und Fachleute wie Frau Karin Göring Eckert das behaupten glaub ich das noch lange nicht.
Die letzten 100 Millionen Jahre der Erdgeschichte beweisen etwas anderes.///
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Ein Anstieg des CO² Gehaltes um 100ppm in so kurzer Zeit ist durch die Industrialisierung verursacht und hat es erdgeschichtlich so noch nie gegeben.

@Hanno Kuhrt

selbsternannte Klimaforscher ... das behaupten

Die einzigen "Wissenschaftler", die noch den menschengemachten Klimawandel leugnen sind die von der Industrie gekauften professionellen Leugner, diese und nur diese könnte man als selbsternannte Klimaforscher bezeichnen.

Wo bitte sind die Beweise
Nur weil sie die nicht sehen wollen, heißt das nicht das es die nicht gibt.

nur eine Theorie
Wir bewegen uns hier auf dem Gebiet der Naturwissenenschaften. Dort ist eine Theorie die höchste Form eines Realitätsmodells, mit entsprechender Vorhersagekraft und ist entsprechend geprüft und ständigen Tests unterworfen.

Nach uns ......

Nach uns die Sintflut. Hauptsache, die Wirtschaft brummt und die Kohle akkumuliert immer stärker bei einigen wenigen. Dabei ist die Prämisse "Entweder Wirtschaft oder Umweltschutz" völlig hanebüchen, weil schwarz-weiß.
Doch es scheint, als seinen die Gewinne nie hoch genug. Immer wieder warnen BDI etc. vor gravierenden Folgen, wenn der Weg nicht völlig frei ist. Zugetroffen hat es nie.
Wie kann es sein, dass gerade Deutschland, dass ja hart an dem Image der Umweltrepublik gearbeitet hat, hier zum stärksten Bremser wird. Egal, ob Abgasnormen, Gifte oder Klimaziele, D. verhindert die Umsetzung.
Das ist mega egoistisch. Nach uns die Sintflut. Reiche werden immer ein schönes Plätzchen finden auf dem Planeten, doch Otto-Normal ist dem ausgesetzt. Könnte heulen!

@10:05 von facepalm

"Aber Hauptsache der deutschen Dreckschleuder-Braunkohleindustrie gehts gut, da gehts ja um 20.000 Arbeitsplätze, die al-ter-na-tiv-los erhalten werden müssen - weil .... ja warum eigentlich?"

Erstens sind das nicht "nur" 20.000 Arbeitsplätze, sondern ein Vielfaches davon. Sie vergessen die Zulieferindustrie, den Bäcker an der Ecke und das kleine Kaufhaus in der Lausitz.

Zweitens geht es hier um heute schon strukturschwache Gebiete.

Drittens wird ja die Braunkohleverstromung nicht subventioniert.

Die Solarindustrie konnte sich preislich nicht auf dem Weltmarkt durchsetzen und war auch eher nicht in strukturschwachen Gebieten angesiedelt.

14:33 von Politeia

Ich finde es immer bezeichnend, dass man in D. über die Ursachen des vermutlichen Klimawandels nicht rational und sachlich diskutieren kann. Gegen Klimaskeptiker wird sofort unsachlich mit dem Hinweis politischer oder ideologischer Motive vorgegangen. Dabei wird eine ideologisch rechte Gesinnung unterstellt.
Im Übrigen haben sie ihre Antwort wortwörtlich ohne einen Hinweis aus wikipedia entnommen........
Wesentlich besser wäre es, die Argumente über das Für und Wider einer menschengemachten Klimaerwärmung sachlich auszutauschen.

@11:03 von Politeia

"Wir erzeugen Wirtschaftswachstum in der ganzen EU, wir erreichen die Klimaziele und der Strom wird auch noch billiger."

Wie witzig. Bei uns wird der Strom immer teurer... Der Vrerbraucher hat bereits 160 Mrd EUR in diese tolle Energiewende gesteckt und kein Ende in Sicht. Das nennen Sie "Win-Win-Situation? Das in Masse die kleinen Leute, die sich keine eigenen Häuser leisten können, die reicheren Leute, die in Solar- oder Windenergie investieren können subventionieren? "Win-Win" ist das beileibe nicht.

Politik ist die Unterhaltungsabteilung de Wirtschaft.Frank Zappa

Deutschland hat die höchsten Strompreise in ganz Europa Und das ist von der Politik/Wirtschaft so gewollt.
Her Altmeier sollte mal lieber seine Hausaufgaben erledigen, als in Talkshows schlaue Sprüche los zu lassen.
Diese Regierung und auch die letzte, haben bei den wichtigen Themen rein gar nichts auf die Reihe gebracht.Die Schuld liegt nicht bei der jungen Generation, die Schuld liegt bei der Regierung. Die „nichts zustande bringen“Die Jugend demonstriert im Hambacher Forst und wird derzeit von der Staatsgewalt nieder gemacht. Wieder mal die Lobbyarbeit der Kohleindustrie, welche den Ausstieg /Umstieg verhindern?
Frau Merkel hält nur Sonntagsreden zum Thema. Tatsächlich wurde die Energiewende weitgehend aus gebremst. Der Rechnungshof hat völlig recht.

Deutschland hat die höchsten Strompreise in ganz Europa und was ist aus dem einstigen 1000 Dächer-Programm (der Grünen) geworden?

Oberirdische Stromleitung sind zudem nicht mehr zeitgemäß, weil zu hohe Verluste u. dienen den 4 Große

Selbst wenn der Klimawandel

Selbst wenn der Klimawandel nicht oder nur teilweise von Menschen gemacht wäre ist das kein Argument gegen bessere Luft. Wir könnten trotzdem für unsere eigene Zukunft dagegen steuern um die Erwärmung zu reduzieren. Immerhin ist es für Menschheit, für die die Folgen ein Problem darstellt. Das ist so logisch wie "Wieso das Wasser filtern? Das Gift ist ja natürlich drin, also trinke ich es es halt mit".
Und was wäre die Folge, wenn es unnötig wäre? Saubere Luft, gesündere Menschen... Klingt ja schrecklich.

@15:29 von Hugomauser

Wie witzig. Bei uns wird der Strom immer teurer...

Das liegt wie Sie sicher wissen an dem eigenartigen Konstrukt, wie die Anfangssubventionierung der damals noch teuren Anlagen finanziert wurde via EEG-Umlage, in dem Verbrauchern der an den Strombörsen für die Industrie extrem günstigen Erneuerbaren-Strom mitfinanzieren ließ, zusätzlich zu extrem langen lobbyinduzierten Ausnahmelisten.

Inzwischen sind jedoch durch diese Maßnahmen die Erneuerbaren Energien die günstigsten Kraftwerke im Neubau.

@ wenigfahrer 10:09

"Die Umstellung oder Einsparung geht ja einher mit ...neuen extra teuren Fahrzeugen..."
Wie bitte??? Seit zwei Jahrzehten stehen uns moderne PKW zur Verfügung. Bei konzentrierter Fahrweise verbraucht man damit weniger als 3 Liter/100km. Neuere Versionen dieser Fahrzeuge verbrauchen weniger als 3kg Erdgas / 100km (Echte Messwerte!).
Die Anschaffungspreise dieser modernen PKW liegen unterhalb von 15000 Euro, und man fährt 1000km mit etwa 30 Euro. Das spart sehr viel Geld!
Die Frage ist, ob der Wunsch besteht, die CO2 Emissionen zu reduzieren. Bei den primitiven Fahrzeugen, die derzeit unser Strassenbild beherrschen, ist dies klar zu bezweifeln.

@15:24 von analytiker

Wesentlich besser wäre es, die Argumente über das Für und Wider einer menschengemachten Klimaerwärmung sachlich auszutauschen.

Das ist nicht mehr nötig. Dieser Disput ist längst naturwissenschaftlich entschieden. Man muss nicht immer längst Erwiesenenes immer wieder ganz von Vorne aufrollen.

Die Details werden ja durch die Naturwissenschaft sowieso immer gegengeprüft. Da geht's dann aber um andere Sachen, wie selbstverstärkende Effekte durch kritische Umkehrpunkte im Klimasystem (Tiefsee-Methan, arktische Permafrostgebiete), ab welchen kritischen Werten diese erreicht werden.

Den menschengemachten Effekt zu leugnen ist wie zu behaupten die Erde sei flach, oder die Evolution keine Tatsache.

Empört sein über Trump - und

Empört sein über Trump - und dann selber komplett versagen. Ein miserabler Leistungsausweis für die EU allgemein und die deutsche Regierung im Besonderen.

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