Ihre Meinung zu: "Dienstpflicht"-Vorschlag der CDU stößt auf Skepsis

6. August 2018 - 8:09 Uhr

Die CDU schlägt ein verpflichtendes "Gesellschaftsjahr" für junge Menschen vor. Doch selbst in den eigenen Reihen sind viele skeptisch: Sie warnen vor hohen Kosten - oder davor, die Dienstpflicht zum "Selbstzweck" zu machen.

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Kommentare

Planlos

Und in 10 Jahren wird sie dann wieder abgeschafft und in 20 Jahren wieder eingeführt usw. Und das von einer 'konservativen' Partei..

Im Prinzip gute Idee

Ich wünschte, ein soziales Pflichtjahr hätte es zu meiner Zeit (Musterung 1978) schon gegeben. Damals galten Kriegsdienstverweigerer noch als "Drückeberger" und mussten schizophrene Gewissensprüfungen über sich ergehen lassen. Inzwischen sind wir ja zum Glück weiter. Und selbst als altgedienter Pazifist habe ich mittlerweile kein Problem, wenn sich jemand vor dem Pflegedienst drückt und lieber zur BW geht. Da bin ich mal toleranter als die Konservativen damals.

Wer soll den Unsinn Bezahlen ?

Kasernen wurden geschlossen und verkauft

Diese Infrastruktur müssete erst wieder
wegen eines CDU Hinterbänklers "NEU" geschaffen werden.

Mit einem Sozialdienst bei den örtlichen
Feuerwehren,THW,Sanitäts,Krankenhäusern,
Altenheimen wäre vielen besser geholfen.

Also echt

langsam habe ich den Eindruck, das CDU/CSU und SPD sich gar nicht mehr mit wirklich brennenden Themen beschäftigen wollen...

Wir haben eine untragbare Wohnungssituation in den Ballungsräumen, Das Rentensystem steht trotz drohender Altersarmut von Millionen durch Kürzungen vor dem Kollaps, Der Arbeitsmarkt ist asozial und entmenschlicht wie nie, die Finanzmärkte agieren nach wie vor unreguliert und unbesteuert.
Aber ihr müsst ein totes Thema wie die Wehrpflicht wieder auf Tableau hohlen?

Geht es euch noch ganz gut liebe Politiker?
Mit welcher Berechtigung jammert ihr eigentlich über den Zusammenbruch der Zustimmung?
Also ich gehöre zu den 80% der Deutschen die mit der Arbeit ihrer Regierung unzufrieden sind.

Guttenberg warnt

Als Guttenberg die Wehrpflicht abschaffte, um Geld zu sparen, lag er schon dramatisch falsch. Es ging um 50.000 Wehrpflichtige, die vielleicht im Monat 400.-€ bekamen. Machte im Jahr 240 Millionen €. Geplant waren Milliarden-Einsparungen. Zusätzliche Kosten entstanden durch den Wegfall der Ersatzdienstleistenden. Außerdem hätte dem jungen Menschen eine Ausbildung in dieser Hinsicht gut getan. Wer keine Beziehung zu seiner Firma oder seinem Land hat, wird niemals sich dafür engagieren. Wohin uns die Politik bringt sieht man an Großprojekten, sieht man an der Finanzkrise, sieht man an unserer Infrastruktur, sieht man an der dramatisch wachsenden Altersarmut, sieht man......

Gesllschaftsjahr - GUTE Idee

Ein sehr integrativer Gedanke, der die Menschen in diesem Land auch mal wieder daran erinnert, dass wir eine (EINE) Gesellschaft sind (und nicht Parallelgesellschaften). Nenne man es Gesellschaftsjahr oder Bürgerjahr oder Sozialdienst oder wie auch immer. Meine Beobachtung, als es den Wehr- und Ersatzdienst noch gab war, dass es den jungen Männern gut tat, mal von zuhause weg zu kommen. Ja, es mag sicher auch schlechte Erfahrungen gegeben haben, aber aus eigenem Erleben und Berichten haben die positiven deutlich überwogen.
Finanzierung? Die Leute tun dann ja was und verdienen dafür doch sicher auch 'was. Vielleicht nicht in ihrem Wahlberuf, aber für ein Ausbildungsgehalt 1. Lehrjahr könnte doch der Nutznießer aufkommen, oder?

Habe ich das richtig gelesen ?

Man warnt vor den Kosten !!

Die Sicherheit eines Landes hat höchste Priorität, und diese Regierung die nur mit den Milliarden herumschmeißt weist auf die Kosten hin.

Unglaublich was sich im Bundestag dort sich so rum treibt, die dem Volk dienen müssten.
Daran erkennt man aber das dieses Klientel sich so weit abgehoben hat, das man die Realität nicht mehr sieht.
Auch wenn man versucht eine EU Soldaten Truppe hin zu bekommen, dass wird niemals passieren.

FSJ!

Es gibt ein freiwilliges soziales Jahr. Das ist eine sehr gute Einrichtung für Schulabgänger, die sich orientieren wollen und dabei eine sinnvolle Arbeit tun. Eine Zwangsarbeit von "Null-Bock-Schulabgängern" hingegen ist total abzulehnen. Da kann nichts Gutes dabei herauskommen. Solche Menschen arbeiten, wenn überhaupt, nur für Geld. Das lässt sich durch Zwangsmaßnahmen auch nicht ändern.
Wer soll denn kontrollieren, dass die unmotivierten Menschen keinen Mist machen? Da hätten ja die regulären Alten-und Krankenpfleger z. B. noch weniger Zeit für ihren eigentlichen Job.

Manch einer sollte sich einfach zurück halten!

"Die nötigen Finanzmittel für bis zu 700.000 junge Menschen pro Jahr zögen "erhebliche Einschnitte in anderen Bereichen" nach sich, auch bei der Ausrüstung der Bundeswehr."
sagt genau der, der die Bundeswehr "kaputt" gespart hat, nur um sich im Kabinett zu profilieren ...
In allen Bereichen soll es keine Diskriminierung des Geschlechtes geben, aber jetzt die Welle machen, weil dem entsprochen werden soll, damit auch Frauen ein Jahr der Gemeinschaft dienen sollen. Wenn da mit der Keule "Zwangsdienste sind nach europäischem Recht menschenrechtswidrig" um sich geschlagen wird, dann halte ich das schlicht für einen Aberwitz. Dann ziehen Sie Herr Felgentreu doch mal Spanien, Frankreich, Italien .... und alle anderen vor den EuGH! Ich bin sehr für ein Pflichtjahr, egal ob beim Militär, bei den Feuerwehren oder in sozialen Einrichtungen. Jungen Menschen tut es gut sich in festen Strukturen einzufinden. Etwas, was viele Familien heute nicht mehr leisten können/wollen.

Wäre die "Dienstpflicht" (wie

Wäre die "Dienstpflicht" (wie die Wehrpflicht) wieder einmal mehr nur für Männer bindend?
Falls ja, dann handelt es sich um nichts anderes als eine sexuelle Diskriminierung seitens des Staates!

Der Markt regelt alles

Bei allen Dingen: Gesundheit, Renten, Miete leben wir in einer Zeit, in der der Markt alles regeln soll - ( und es nicht tut!).
Warum wird nicht auch bei Kriegsdienst und Sozialwesen auf den Markt gesetzt?
Man muss den Söldnern bei dem einen und den Pflegekräften im Pflegesystem eben nur mehr zahlen! Wir haben fast 3 Mio. Arbeitslose. Da wird sich doch was finden lassen!
Denn wenn wir es hier dem Markt nicht vertrauen, warum dann bei den anderen Dingen?
Für die Bezahlung kann man ja die Steuern erhöhen. Bei Erbschafts- und Vermögenssteuern besteht noch enormes Potential!

Ich halte die Idee

garnicht mal so schlecht.Es muss ja nicht die BW sein,aber ein Pflichtjahr im sozialen Dienst wäre eine gute Sache.

Der Wahnsinn hat Methode

Wie war das noch? Wir müssen die Schulzeit verkürzen, damit die jungen Leute früher in das Arbeitsleben eintreten können. Über die Umsetzung von G8 und dessen Erfolg kann man mehr als trefflich streiten, aber eine allgemeine Dienstpflicht würde doch nur bedeuten, dass die jungen Leute erst wieder ein Jahr später dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stünden - sehr sinnig, vorne das Jahr zu kürzen, um es hinten wieder anzuhängen ...

Erschwerend kommt hinzu - die Erfahrungen mit der Wehrpflicht lehren dies -, dass eine Dienstpflicht auch der Aufnahme einer Berufstätigkeit sehr abträglich sein kann, wenn ein potenzieller Arbeitgeber damit rechnen muss, dass der junge Mensch demnächst zur Dienstpflicht "eingezogen" wird - und die gleichmäßige Heranziehung unmittelbar nach der Schule wird nicht klappen. Nicht zu vergessen, dass dann auch wieder die Untauglichkeitskriterien wieder eine Rolle spielen werden, auch das hat nie wirklich gut funktioniert.

Dann aber richtig

Ich bin Jahrgang 1974 und habe 1993/94 meinen Wehrdienst geleistet. Zeitgleich haben das viele meiner Freunde aus meinem Abi-Jahrgang gemacht. Die Erfahrungen waren mit ganz wenigen Ausnahmen identisch:

Nach der relativ harten Grundausbildung (drei Monate) sind wir die nächsten neun Monate nur noch "beschäftigt" worden. Es war planlos, ziellos, sinnlos. Bei fast allen, in ganz unterschiedlichen Waffengattungen. Manche haben sich einfach nur neun Monate lang gelangweilt.

Was ich in den zwölf Monaten gelernt habe, war zu 50% Schwachsinn (Formaldienst!), und den Rest hätte ich in einem Monat lernen können.

Diese Art der Wehrpflicht darf auf keinen Fall wieder eingeführt werden.

Einerseits hielt ich die Abschaffung der Wehrpflicht

für einen gigantischen Fehler.
Andererseits haben wir uns jetzt auf eine Berufsarmee umgestellt, auch wenn das Material mehr für Amateure ist.
Außerdem wird man bei der Rente beschissen, denn die Zeit wird zwar angerechnet aber leider auf eine Art und Weise, dass es sich kaum auswirkt.
Das gleiche gilt für die 3 Jahre (waren mal 7 Jahre) Weiterbildung, die nur noch anerkannt werden.
Wenn wir uns allerdings Sorgen darüber machen, dass die Bundeswehr nicht in der Lage ist, uns einen möglichen Feind vom Hals zu halten, dann müsste man darüber nachdenken, wie man die Bundeswehr noch ergänzen könnte. Andere Länder wie die USA und Polen haben noch Milizen.
Jetzt durch die Hintertür wieder eine Wehrpflicht light einzuführen, wäre möglich, vor allem, wo der Wehretat eh wachsen soll, sodass die Kosten keine Rolle spielen.

Eine Dienstpflicht halte ich

Eine Dienstpflicht halte ich für Berufspolitiker für unabdingbar!
1-2 Jahre in der Pflege, zu genau den schlechten Bedingungen, die dort herrschen.
Bei einer Einführung der Wehrpflicht muss festgelegt werden, dass die engste Verwandtschaft von allen Berufspolitikern ohne Ausnahme dabei ist.
Denn wer für Krieg ist, sollte zuerst seine eigenen Kinder Opfern, bevor er das von anderen verlangt.
Andererseits könnten die Politiker, die für Krieg sind, auch auswandern.
ZB in die USA.

Ein geführtes Gespräch vor wenigen Jahren

mit einem Offizier:
Über 30 % der späteren Zeit- und Berufssoldaten wurden aus den Wehrdienstleistenden rekrutiert. Eine bessere Auswahlmöglichkeit kann man sich nicht vorstellen. Der Wehrdienstleistende hatte Zeit, sich aus der Erfahrung heraus zu entscheiden, heute nennt man das Praktikum mit einem Gehalt von € 0,00, und die Bundeswehr hatte genügend Zeit die richtigen Mitarbeiter zu finden, ein Assessment über Monate. Heute müssen aufwendigste Personalmarketing-Maßnahmen gemacht werden, die Mio´s kosten und dennoch nicht genügend Soldateninnen und Soldaten hervor bringen.
Unsere Bundeswehr ist kaputt gespart worden, sowohl in der Ausrüstung als auch in der Besetzung.

Kasernen, Ausbilder, Ausrüstung

Die Bundeswehr darf gemäß 2+4 Vertrag eine max. Truppenstärke von 370.000 haben.
Zur Zeit sind es ca. 179.000 Soldaten. Es könnten also maximal ca. 190.000 Wehrpflichtige eingezogen werden.
Eine Wehrgerechtigkeit wird es somit nicht geben.

Um die vielen Wehrpflichtigen auszubilden, benötigte man Kasernen, Ausbilder und Ausrüstung. Das ist alles nicht vorhanden. Allein die fehlenden Kasernen zu bauen dauert Jahre und kostet viele Millionen.

Bis die fertig sind, hätte man sicher auch die ca. 30000 benötigten Ausbilder vom Gruppenführer bis zum Kompaniechef verfügbar und die Ausrüstung gekauft. Über einen Auftrag für 200000 Gewehre würde sich Heckler&Koch sicher freuen.

Da wären dann nur noch die rechtlichen Bedenken, da ein allgemeiner Zwangsdienst nicht nur gegen das Grundgesetz, sondern auch gegen EU und Völkerrecht verstößt.

Fazit: Eine Totgeburt im Sommerloch. Ab September dürfte das Vorhaben wieder in der Versenkung verschwinden.

da fragt man sich doch

wie hat dieses Land früher eigentlich mal funktioniert? Da gab es Wehrpflicht wie auch Zivildienst. Heute ist das nicht mehr finanzierbar. Wenn dem tatsächlich so ist, dann wurde dieses Land offenbar katastrophal herabgewirtschaftet!

Wehrpflicht einführen nur wegen Zivildienst??

es ist schon traurig, dass fast die gesamte Europäische Union ohne Wehrpflicht auskommen kann, noch Deutschland dazu aber anscheinend nicht in der Lage ist.

Warum eigentlich?? Na wegen dem Zivildienst der dadurch ja auch weggefallen ist.

Was für ein Blödsinn

>Fritz Felgentreu, der verteidigungspolitische Sprecher der SPD-Fraktion im Bundestag, äußerte rechtliche Bedenken. "Zwangsdienste sind nach europäischem Recht menschenrechtswidrig"<

Sollen die jungen leute doch mal etwas für die Gemeinschaft tun, die ihnen bisher Schulbildung, Kitas, Schwimmbäder, Büchereien etc. und ein unbeschwertes Leben ermöglicht hat.
Ich fühle mich durch meinen Zivildienst in den 80ern nicht um meine Freiheit beraubt oder eingeschränkt. Im Gegenteil hat das meine soziale Einstellung und mein Verständnis für Bedürftige Menschen erweitert.

Wieder mal

geht es um Wortfindung, das ist typisch Deutsche Spitzfindigkeit.
Ja nicht Dinge einfach beim Namen nennen.
"Die CDU schlägt ein verpflichtendes "Gesellschaftsjahr" für junge Menschen vor.

Einfach ehrlich die Wehrpflicht wieder einführen, ist ja nur ausgesetzt als wieder Jahre über den Namen zu diskutieren wie bei den Migrations-Aufnahmestellen.

Dem Bürger stehen langsam die Haare zu Berge wenn Er das ganze Wortfindungsgesülze hört, und es etwas deutlicher auszudrücken.
Die Regierung wundert sich immer über Politverdrossenheit, sollte vielleicht mal prüfen was Sie von sich gibt und wirklich macht.
Meist das Gegenteil von dem was sicher Bürger wünscht, zeigen die Umfragen.

Für Männer die Wehrpflicht aber bei heutiger Technik sind 12 Monate zu kurz, Frauen dürfen wählen was Sie machen.

Drückeberger bei den Männern haben wir genug ;-), in den 60ziger wo wir die Zeit abgedient haben gab es die Frage meist nicht.
Ausnahmen bestätigen natürlich wie immer die Regel.

Pflichtdienst

Also das muss mir einer erklären: Zitat: "Ein Pflichtdienst sei "schon ein ziemlicher Eingriff in die Persönlichkeitsrechte von jungen Menschen" - ich habe auch an anderer Stelle gelesen, dass ein Pflichtdienst daher verfassungswidrig sein könnte.
Wieso war es dann ok bis vor 4 Jahren nur junge Männer zu einem Dienst (ob sozial oder an der Waffe) zu verpflichten? Das wäre dann nicht nur auch verfassungswidrig gewesen sonden zudem auch sexistisch.
Da wäre ich dann mal gespannt, wieviel Schadensersatzklagen auf den Bund zukommen...
Ich bin jedefalls absolut dafür, ein allgemeines Dienstjahr für alle - egal welchen Geschlechts - einzuführen. Die Aussetzung der Wehrpflicht war meines Erachtens keine gute Idee - zum Einen weil so die Armee den Kontakt zur Bevölkerung verliert und zum Anderen weil so auch viele wertvolle Pflegekräfte verloren gingen. Und zum Dritten ist es gut, den jungen Leuten zu sagen, dass sie in einer Gesellschaft leben, der sie auch was zurückgeben können.

Keine Diskriminierung auf Grund des Alters!

Vorweg mal, ich bin über 50 und habe gedient. Aber, unsere jungen Leute hier einfach zu versklaven widerspricht ja dem Gleichheitsprinzip. Dann sollte mal eher jeder, der noch nicht gedient hat, also z.B. Frau Kramp-Karrenbauer auch, den durchschnittlichen Erlös von einem Jahr seiner Arbeit in einen Fonds für soziale Zwecke spenden müssen. Wenn schon, dann nur so!!

Wird nix

Es ist eben schlicht Zwangsarbeit. Die ließ sich als "Wehrersatzdienst" früher noch gerade so windig begründen. Wenn man mehr Arbeitskräfte in sozialen Berufen möchte, muss man sie besser bezahlen.
Und die Wehrpflicht braucht kein Mensch, Deutschland ist nicht militärisch bedroht.

unverständlich

Warum ausgerechnet die, die selber nie zur Wehrpflicht eingezogen wurden, wie Annegret Kramp-Karrenbauer und Ursula von der Leyen, am lautesten nach Wehrpflicht rufen ... ist wahrscheinlich der fehlenden Erfahrung mit der eigenen Wehrpflicht zuzuschreiben.

Endlich einsehen!

Es war doch eine gute Zeit (auch für die sog. Betroffenen), als es noch Wehrpflicht gab, bzw. Ersatzdienst. Zu meiner Zeit als Wehrpflichtiger hat jeder (trotz Meckerns) den Sinn des Dienstes für das Gemeinwesen gesehen und akzeptiert.

Vielleicht sollte die Politik endlich einsehen, das es ein Fehler war, Wehrpflicht (und Ersatzdienst) abzuschaffen.

Was bringt es?

Die wieder Einsetzung der Wehrpflicht (sie ist ja nicht abgeschafft, sondern nur ausgesetzt) wird der Bundeswehr nicht wirklich etwas nutzen. Die Rekrutierung von geeignetem Nachwuchs funktioniert nur wenn man den zukünftigen länger dienenden Soldaten Anreize bietet, sowohl finanzieller als auch anderer. Das würde aber auch ohne Wehrpflicht funktionieren. Für alles darüber hinaus gehende (allg. Dienstpflicht) bedürfte ohnehin einer Änderung des GG.
Ohne diese allgemeine Dienstpflicht ist es aber schwer die Wehrgerechtigkeit herzustellen, bei dem derzeitigen Umfang der Bw müsste dazu wohl die Dienstzeit so kurz sein, dass eine gute Ausbildung unmöglich wäre.

Wiederkehr zur Wehrpflicht? Zwingender denn je !!!

Von Oktober 1979 bis Dezember 1980 habe ich meinen Grundwehrdienst abgeleistet und eine Menge dabei gelernt.

Das dort gelernte, konnte ich auch später im Berufsleben gut gebrauchen.

Mittlerweile bin ich im 44. Jahr in einem Unternehmen des öffentlichen Dienstes tätig, in dem auch junge Leute ausgebildet werden.

Mich erstaunt immer wieder, dass diese jungen Leute es teilweise nicht mal fertig bringen, bei einer Begegnung die Tageszeit zu sagen. Stumm wie ein Fisch gehen sie an einem vorbei.

Für mich ist so etwas ein Zeichen von grobem Elternversagen, die ihren Sprösslingen nicht mal einen Hauch von Sozialkompetenz beigebracht haben.

Diese jungen Leute haben kein Durchhaltevermögen und sind emotional kaum belastbar.

Die Wiedereinführung der Wehrpflicht könnte da sehr von Nutzen sein, so diese jungen Menschen doch zumindest in dieser Zeit etwas über Disziplin und Respekt lernen würden, bei dem ihre Eltern so kläglich versagt haben.

Stichwort: Antiautoritäre Null-Bock-Gesellschaft.

Wehrdienst, gerade auch für

Wehrdienst, gerade auch für Frauen, hat zur Folge, dass ein Großteil der jungen Frauen für ein Jahr im ausufernden Sozialsystem arbeitet. Darum geht es meiner Meinung nach.

@Deeskalator 09:26 Billige Arbeitskräfte für Gesundheitskonzerne

Meine volle Zustimmung zu Ihrem Kommentar! Es gibt wahrhaft jede Menge Wichtigeres, was diese Regierung angehen müsste, anstatt eine Sommerlochdebatte über eine allgemeine Dienstpflicht anzuzetteln! Allerdings steckt da in meinen Augen offensichtlich noch vor allem etwas anderes dahinter. Vermutlich hofft man, mit einer solchen Dienstpflicht wenigstens den Pflegenotstand auf kostengünstige Art und Weise etwas zu lindern. Billige Zusatzarbeitskräfte für den Profit von großen Krankenhaus- und Pflegekonzernen, eine wirklich geniale Idee, die direkt auf dem unsozialen und wenig kompetenten Mist von Herrn Spahn und seiner Umgebung gewachsen sein könnte. Das ganze Gerede vom dadurch angeblich geförderten gesellschaftlichen Zusammenhalt ist da wohlfeil und meiner Ansicht nach absolut vorgeschoben.

Man hätte...

...an dem System mit Wehrpflicht und Zivildienst überhaupt nichts ändern sollen.
Eventuell hätte man dann so auch keinen extremen Pflegenotstand und man müßte Pfleger nicht "einfliegen".
Manche Schreiber hier vergessen aber auch das als es die Wehrpflicht noch gab zig Leute von der Straße weg waren, die dem Staat heute unter Umständen auf der Tasche liegen würden.

Außerdem würde es der heutigen Jugend nicht schaden, mal zu lernen wie man einen Besen hält und ein Bett selber macht...denn solche Dinge werden offensichtlich heute nur noch selten vermittelt.

Eine Dienstpflicht gibt es doch schon fast

Eine Dienstpflicht gibt es doch schon fast. Dadurch, dass einem jungen Menschen (nach Abschluss der Ausbildung) nicht viel anderes bleibt, als eine bezahlte Arbeit anzunehmen, wenn er nicht von H4 leben möchte, ist das fast wie eine Dienstpflicht. Es arbeitet dann zwar nicht jeder direkt in einem sozialen Beruf, aber damit das Sozialsystem funktioniert, bedarf es sowieso auch anderer Berufe.
Das einzige was bei einer formalen Dienstpflicht wirklich anders wäre, dass letztendlich der Staat entscheiden würde, wer wo für welchen Hungerlohn arbeitet. Besser wäre das aber nicht.

Vollkommen unnötig

Der Dienst in einer Armee stellt einen massiven Eingriff in die persönlichen Freiheitsrechte dar. Befehl und Gehorsam - das gibt es sonst nirgends mehr, weil es Tür und Tor für Schikane, Demütigung und manchmal Schlimmeres öffnet. So etwas war nur angesichts einer fundamentalen territorialen Bedrohung unseres Landes zu rechtfertigen. Diese Bedrohung gibt es seit fast dreißig Jahren nicht mehr.

09:42 von Schwarzseher "Wäre

09:42 von Schwarzseher
"Wäre die "Dienstpflicht" (wie
Wäre die "Dienstpflicht" (wie die Wehrpflicht) wieder einmal mehr nur für Männer bindend? "

Nein.

"Falls ja, dann handelt es sich um nichts anderes als eine sexuelle Diskriminierung seitens des Staates!"

Wobei wir wohl die bisherige Diskriminierung ganz getrost mit den unzähligen Diskriminierungen und Sexismus gegen Frauen verrechnen können, der bis vor geraumer Zeit bis hin zu Legalisierung von Vergewaltigung in der Ehe reicht.

Also immer die Bälle flach halten.

"Dienstpflicht"-Vorschlag stößt auf Skepsis....

Wehrpflicht,Dienstpflicht,Zwangsdienst und billige Arbeitskräfte,daß sind die Kategorien in denen die CDU und vielleicht auch ein Teil der SPD denkt.
Wie anno dazumal.In einem anderen Landesteil in die Kaserne.

Hoffentlich kommen die Betroffenen in die Gänge mit Widerstand und Opposition.

ein soziales Jahr sollte

ein soziales Jahr sollte freiwillig sein.

Und letztlich kann es auch nichts anderes freiwillig sein.

Genauso wie Dienst an der Waffe. Das kann und sollte auch nur freiwillig sein!

Zwangsarbeit ist unmöglich.

Aber es braucht halt Finanzierung.
Auch die Bundeswehr muss eben besser ausgestattet werden.

Ich arbeite im sozialen Bereich. Es ist UNDENKBAR Menschen dazu zu zwingen!

Und dies steht für mich fest:

Wenn DE/EU bzw. unsere Demokratie militärisch angegriffen werden sollte, dann greife ich auch zu!
Das steht für mich außer Frage.

Wehrpflicht und Sozialdienst einführen ?

Unbedingt !! Damit das verweichlichte, ewig rumjammernde (Jung-)volk endlich wieder Dienst am Vaterland übt und nicht immer nur die Vorteile ausnutzt. Bei der Gelegenheit sollte man auch den Bürger in Uniform abschaffen. Der geht nämlich nach Hause wenn es mal brenzlig wird. Und dann müssen die Alten dieses Land verteidigen...armes Deutschland.

@09:57 von Tyffy Tyntenfysh

"Sollen die jungen leute doch mal etwas für die Gemeinschaft tun, die ihnen bisher Schulbildung, Kitas, Schwimmbäder, Büchereien etc. und ein unbeschwertes Leben ermöglicht hat."

Wenn es nach Plan läuft zahlen die jungen Leute später fast die hälfte ihres Einkommens an den Staat um diese Dinge zu finanzieren. Reicht das nicht? Und wollen Sie hier Zwangsdienste einführen, damit es fair ist oder weil Sie das auch machen mussten?

"Ich fühle mich durch meinen Zivildienst in den 80ern nicht um meine Freiheit beraubt oder eingeschränkt. Im Gegenteil hat das meine soziale Einstellung und mein Verständnis für Bedürftige Menschen erweitert."

Und viele Chinesen fühlen sich nicht in Ihrer Freiheit beschränkt, obwohl sie nicht in einer Demokratie leben.
Unabhängig davon wie Sie den Dienst empfunden haben bleibt es ein Zwangsdienst. "Tyffy Tyntenfysh fühlte sich dadurch nicht in seiner Freiheit beschränkt" ist kein ausreichender Grund Menschen 1 Jahr lang zu zwingen irgendeinen Dienst zu leisten

In einer Welt ...

in der Egoismus, Ignoranz und mangelnde Toleranz scheinbar immer stärker zunehmen, halte ich die Idee, einer der Gesellschaft zugute kommenden Leistung für absolut wertvoll und überaus Sinn stiftend. Mir hat der damals noch als Pflichtveranstaltung
erbrachte "Dienst an der Gesellschaft" viel gegeben und war auf keine Weise "verlorene Zeit" ... Gäbe ja schließlich genug Bereiche, von THW bis Altenheim ...

Bürger in Uniform zur

Bürger in Uniform zur Landesverteidigung, das war einmal. Für dir weltweiten Einsätze einer krieg führenden Nation bedarf es anderen Personals und Ausrüstung.

Geld vs zusatznutzen

Während meines Wehrdienstes habe ich in der Kaserne gewohnt. Klar reich wird man davon nicht aber man hat ein Dach über dem Kopf, Man hat was zu essen und dann bleibt vom kleinen sold sogar noch was übrig. Viel wichtiger finde ich dass man einen Sinn für das Gemeinwohl bekommt, was lernt und auch mal Leute jenseits des bisherigen eigenen gesellschaftlichen Tellerrandes Kennenlernt. Diese Erfahrung fehlt heute sehr vielen und ich gönne das auch unseren Mädels. Dazu brauchen Feuerwehren Bundeswehr und Altenpflegeeinrichtungen dringend mehr Leute...

@09:48 von MartinBlank

Ich war nicht beim Bund, aber die Erfahrungen aus meinem Freundeskreis decken sich mit Ihnen. Hinzu kamen noch ein paar nette Anekdoten.

Die Realität, dass Millionen junger Menschen ihre Zeit sinnlos vergeudet haben spielt natürlich keine Rolle, wenn die hohe moralische Vorstellung "dem Land zu dienen" gegen diese Realität anstrahlt.

Und diejenigen die sich dafür aussprechen müssen den Dienst meist eh nicht mehr ableisten. Und solange man nur über das Leben anderer und nicht über das Eigene entscheidet ist ja alles ok.

Gute Idee, aber bitte keine Wehrpflicht

Die Idee ist gut, denn 1 Jahr Gemeinschaftsdienst könnte insbesondere im Sozialbereich zur personellen Entlastung führen und den Gemeinsinn fördern. Eine Rückkehr zur Wehrpflicht lehne ich strikt ab, gerade weil Auslandseinsätze der Bundeswehr eine Zumutung sind und nichts mit Dienst an unserem Volk zu tun haben.

Ich bin für die Abschaffung der Aussetzung

Die Wehrpflicht ist ausgesetzt nicht abgeschafft, sonst hätte man das GG schon einmal ändern müssen.
Die Wehrpflicht ist die eine Seite die andere sind die Zivildienstleistenden. In beiden Bereichen war der unsprüngliche Zwang auch eine Möglichkeit junge Menschen für den jeweiligen Beruf zu werben.

Eine Wehrdienstarmee ist dann teurer wenn man sich nicht auf die Landesverteidigung fokusiert, sondern permanent im Einsatz sein will(wie aktuell in acht Gebieten alle davon out-of-area/Ausserhalb des Bündnissgebiets)

Von den 700000 pro Jahr ist die Hälfte weiblich, von den 350000 werden auch nur ein Teil für den Wehrdienst gebraucht bzw. sind dafür tauglich.

Guttenberg rechnet also Mumpitz, denn eine Berufsarmee ist eine auf lange Sicht von der Gesellschaft entkoppelte Söldnerarmee und die braucht man offensichtlich für Weltpolitik.

Da ich gegen Deutsche Weltpolizei bin, bin ich für eine Wehrpflicht und den Bürger in Uniform zur Landesverteidigung wie im GG vorgesehen.

Das hat sich zur Zeit der

Das hat sich zur Zeit der Auslandseinsätze ( in die man keine Wehrpflichtigen entsenden konnte), die man aber prima zu Hause zur Unterstützung der überstrapazierten Abläufe brauchen kann - ziemlich geändert.

93/94 war ja noch geprägt von überkommenen Szenarien des Kalten Krieges.

2004/05 sah das schon anders aus.

Wie das früher Mal geklappt

Wie das früher Mal geklappt hatte, Wehrpflicht, Zivildienst, Rente, Schulen, Unis, Straßen, Post, Bahn staatlich zu finanzieren, weiß kein Mensch. Denn eigentlich ist das ja wegen zu hoher Kosten vollkommen unmöglich - zumindest haben das unsere Politiker heute erkannt, vermutlich weil sie so viel besser sind, als die alte Garde, auch in vielen anderen Ländern der Welt, wo es unerklärlicher Weise auch funktioniert. (Da war natürlich eine Portion Sarkasmus im Spiel.)

Dennoch, diese Berufsarmee, die hier angeleiert wurde, halte ich gerade für Deutschland für den grundfalschen Weg. Es soll sich ruhig jeder selbst ein Bild machen können, wie die Bundeswehr funktioniert. Sektiererisches am Rande herumzuoxidieren, in einer von außer schwer nachvollziehbaren, abgeschotteten Blackbox mit Parallelgesellschaftscharakter, ist zwar schön für dubiose Machenschaften, aber nicht gut für unsere zunehmend fragil werdende Demokratie.

Eine Rückkehr zu den damals...

...auch für mich geltenden Verhältnissen ist durchaus zu begrüßen. Ich erinnere mich noch sehr gut an den Aufschrei der sozialen Bereiche, denen plötztlich die Wehrdienstverweigerer als "billige" Kräfte fehlten...

Rein nüchtern betrachtet werden junge Leute durch das (nunmehr wieder in der Umstellung befindliche) Turbo-Abi und Bachelor-Sudiengänge immer früher in die Arbeitswelt entlassen. Mein Eindruck ist, dass das damalige Plichtjahr durchaus zu einer gewissen "Reife" verholfen hat. Denn für viele war es die erste Möglichkeit, so etwas wie "Selbständigkeit" zu erlernen.

Auch kann es nicht sein, dass Europa durch die fortschreitende Abschaffung der Wehrpflicht immer mehr an "Wehrhaftigkeit" verliert; insbesondere im Hinblick auf die sich aktuell ändernde Weltenlage.

Andere Länder, wie bspw. die USA, kennen die Aus- und wieder Einsetzung der Wehrpflicht ebenfalls.

Unabhängig davon passt das Ganze erschreckend zur zuletzt in der Welt aufgeworfenen Frage "Brauchen wir die Bombe?"

Quatsch

Vorab müsste man als Berufspolitiker wissen das die Wehrpflicht noch besteht und nur ausgesetzt ist. Eine Rückkehr wäre anscheinend zu einfach.

Die Frage nach Sinn oder Nutzen wird anscheinend überhaupt nicht gestellt. Allein der kurze Zeitraum von einem Jahr bringt nichts da die Ausbildung oder Anlernzeit zu kurz ist. Ganz zu schweigen von der Möglichkeit das einem ein „Betriebs“-Unfall passieren kann und dann? Dienst an der Waffe ist in der kurzen Zeit kategorisch ausschließen.

Nachdem ich Heute gesehen hab welch junger CDU Politiker den Vorschlag machte war mir alles klar. Wieder dieser Wichtigtuer der bis Heute nicht weiß was arbeiten oder Wehrdienst oder Zivildienst heißt. Hauptsache er hat schon mit ca. Anfang 20 ausgesorgt. Ich werde auch zum Wutbürger bei dem ganzen Mist. Nur noch Wichtigtuer.

Wehrpflicht ist vorletztes Jahrhundert

Da hat Guttenberg recht, eine Wehrpflicht ist mit allen Kosten gerechnet nicht effektiv. ME gilt der Vorschlag auch weniger der Wehrpflicht, sondern es fehlen die „Zivis“. Spahn verlangt mehr Pflegekräfte - die Zivis waren für die Gesellschaft weit nützlicher als die Soldaten. Dieses Zivi-Heer hätte die CDU gerne wieder. Dass ein soz Engagement sinnvoll ist, ist unumstritten. NUR: Dann zahlt die Leute ordentlich und nicht nur mit 400€ Sold! Und hebt die gesellsch. Anerkennung solcher Dienste: Studien-Zugänge, Studentenheime, Stipendien uvam . Und last but not least: Nehmt die Industrie in die Pflicht: wer ein soz Jahr macht, wird von den Personalern meist belächelt. Die Pflicht zu solchen Diensten ist sinnlos, denn vielen fehlt die Eignung und die Motivation.

@ marciaroni

"Wenn dem tatsächlich so ist, dann wurde dieses Land offenbar katastrophal herabgewirtschaftet!"
Der Neoliberalismus hat unser Land zerstört! Mit Steuersenkungen für Reiche, Banken und Konzerne wurden die finanziellen Grundlagen für gesellschaftliche Aufgaben zerstört.
Schlimmer ist aber, dass die Bindung der Bürger an unser Land durch die Einseitige Ausrichtung auf alles Finanzielle verlorengegangen ist.
Dies stellt eine große Gefahr für das Fortbestehen unserer Gesellschaft dar!

Es geht hier nicht darum die Bundeswehr zu stärken!

Die Politiker und Politikerinnen die das gut finden wissen ganz genau das sich heute eine Große Mehrheit der Leute die zu dem Zwangsdienst herangezogen würden (Männer und Frauen) nicht zur Bundeswehr gehen würden.

Das ganze ist einfach nur ein neuer Versuch der Regierung des Pflegenotstand in Deutschland durch Zwangsarbeiter zu "Bruttolöhnen" von unter 1500 Euro pro Monat erledigen zu lassen!

Wenn manche aus der CxU und FDP das gut finden -> Bitte; jeder darf gerne ein Jahr als Freiwilliger in der Pflege arbeiten. Natürlich ohne seine dicken Diäten und andere zuwendungen die er/sie hat.

Gute Idee!

Militärisch ist die Wehrpflicht fast wertlos, was soll eine moderne Armee mit Milizen? Und Reservisten für einen großen Krieg brauchen wir auch nicht.

Aber ich halte das tatsächlich für gesellschaftspolitisch wertvoll, so lernen junge Menschen wichtige Werte wie Gehorsam und Disziplin, die in den Elternhäusern leider vernachlässigt werden.

Wichtig wäre nur, dass nach einer Neueinführung keine Diskriminierung des männlichen Bevölkerungsteils mehr stattfindet, sondern Männer und Frauen gleichermaßen eingezogen werden.

Hallo GeMe es geht um eine

Hallo GeMe es geht um eine allgemeine Dienstpflicht. Keine Wehrpflicht. Die Mehrzahl wird im zivilen Bereich unterkommen. Die Bundeswehr könnte sich die Bewerber aussuchen... Maximalgrenzen werden nicht ausgereizt.

Ist das auch durchdacht?

An sich ja eine spannende Idee mit der Dienstpflicht. Nur muss sie dann selbstverständlich für alle gelten.

Was ist mit den Alten? Denjenigen die eben noch nie einen Dienst an der Gemeinschaft geleistet haben? Kommen die dann wieder mal ganz elegant davon? Rentner hätten genug Zeit, und es gäbe ausgezeichnete Win-Win Situationen wenn Rentner z.B. mit Schülern zusammen kämen.

Was ist mit den Ausländern? Die können nicht zur BW, klar, aber Dienst leisten an der Gemeinschaft können die genauso gut. Oder kommen die dann auch elegant davon und können schön ihren Start ins Berufsleben pushen, während ihre deutschen Altersgenossen zuerst noch den Dienst an der Gemeinschaft leisten müssen?

Grüsse aus der Schweiz

"Dienstpflicht"-Vorschlag der CDU

"Die CDU schlägt ein verpflichtendes "Gesellschaftsjahr" für junge Menschen vor. "
Ich bin für eine direkte Demokratie bei wichtigen Themen, bei der die Bürger ihre Meinung sagen und mitbestimmen dürfen, auch wenn ich nicht gerade ein Fan der CDU bin. Aber in diesem Fall wäre ich dafür.

@09:51 von HGP Aachen

"Über 30 % der späteren Zeit- und Berufssoldaten wurden aus den Wehrdienstleistenden rekrutiert. Eine bessere Auswahlmöglichkeit kann man sich nicht vorstellen." "Heute müssen aufwendigste Personalmarketing-Maßnahmen gemacht werden, die Mio´s kosten und dennoch nicht genügend Soldateninnen und Soldaten hervor bringen."

So ein Ärger aber auch. Heute kann man Menschen nicht mehr einfach dazu zwingen irgendeinen Dienst abzuleisten und darauf hoffen, dass einige dabei kleben bleiben. Wo sind wir nur gelandet, wenn die Menschen sich frei entscheiden können!? Der Zwang hat richtig schön Geld eingespart.

Das im Verteidigungsfall Menschen eingezogen werden - geschenkt. Aber Zwangsdienstler sind m.E. kein angemessenes Instrument einer freiheitlichen Demokratie, sondern eines autokratischen System.
Aber wie es aussieht sind einigen Leuten freie Entscheidungen zu unbequem.

wie wäre es denn

wenn der gut finanzierte Staat wieder Dienst zum Wohle des Staatsbürgers leistet,
Bildung, Gesundheit, Wohnungsbau & Verwaltung, Fern-& Nahverkehr, Erhaltung der Infrastruktur, moderne Bürgerämter, Kleinkindbetreuung.............
& dann darf darüber nachgedacht werden wie der Bürger zum Dienst am Staat verpflichtet werden kann............

Kein Wunder,

dass die ehemaligen Volksparteien an Unterstützung verlieren. Der Normalbürger bekommt zunehmend den Eindruck die Damen und Herren haben nicht alle Tassen im Schrank.
Erst werden Millionen ausgegeben um die Wehrpflicht abzuschaffen, Standorte werden aufgegeben, teures Gerät verrottet und nun kommt man mit der glorreichen Idee die Wehrpflicht (mit anderem Namen natürlich) wieder einzuführen.
Deutschland hat kein Geld für Lehrer, Krankenpfleger und Polizisten aber die paar Milliarden die diese absurde Idee den Steuerzahler kostet glaubt man dem Bürger aufbürden zu können. Natürlich hätte die Wiedereinführung den angenehmen Nebeneffekt, dass bestimmt wieder ein paar gut dotierte Pöstchen für künftige und ehemalige Politprofies abfallen.

@ Kunrat von 10:01

mit Verlaub, das ist quatsch!
Zum Zeitpunkt Ihrer, also unserer Zeit gab es rechtlich nicht die Möglichkeit, dass Frauen zur Bundeswehr konnten, nicht die Schuld von Frau AKK. Da herrschte noch die Meinung, dass Frauen mit Ihrer Mütterrolle der Gesellschaft dienten. Diese Einstellung war damals natürlich auch unsinnig! Eine gewisse Anzahl an Monaten, ein Jahr, 1,5 Jahre wie auch immer, der Gesellschaft zu geben, nachdem die Gesellschaft für sie gesorgt hat, Schulen, Ausbildung usw. halte ich für richtig und auch Persönlichkeits-bildend. Wie schon oben geschrieben, ob das bei der Bundeswehr, bei den Feuerwähren, THW oder Sozialen Einrichtungen geschieht ... spielt keine Rolle, Hauptsache im Sinne der Gesellschaft.
Setzen Sie sich denn auch gegen die Versklavung von jungen Menschen in den Unternehmen ein, die seit Jahren durch Praktika gehen müssen ohne Bezahlung ... angefangen von den Praktika im Studium bis vorberufliche Praktika als Probezeitersatz?

@ 09:59 von DerVolli

"Also das muss mir einer erklären: Zitat: "Ein Pflichtdienst sei "schon ein ziemlicher Eingriff in die Persönlichkeitsrechte von jungen Menschen" - ich habe auch an anderer Stelle gelesen, dass ein Pflichtdienst daher verfassungswidrig sein könnte.
Wieso war es dann ok bis vor 4 Jahren nur junge Männer zu einem Dienst (ob sozial oder an der Waffe) zu verpflichten?"

Rechtliche Auffassungen entwickeln sich. Man sah früher auch keine Diskriminierung darin, wenn Männer per Telefonanruf den Job ihrer Frau kündigen konnten.

Wehrpflicht muss wieder her

Es ist sehr sinnvoll junge Menschen für ein Jahr oder länger Mal aus der Chillzone rauszuholen und sie zur Verteidigung für ihr eigenes Land zu verpflichten. Die, die das nicht können werden ja ausgemustert und Zivildienst gibt es ja dann auch wieder. Ich wäre nach der Schule sehr gerne zur Bundeswehr gegangen und habe die Jungs darum beneidet. Als die Wehrpflicht abgeschafft wurde, habe ich die Hände über dem Kopf zusammengeschlagen, wie man sowas tun kann. Kosten sind kein Argument, die Ausgaben für die eigene Verteidigung müssen doch sowieso erhöht werden und vielleicht werden dann auch Mal die Hubschrauber, Panzer, U-Boote und das andere marode Zeug repariert.

So ein Quatsch, niemand braucht 700000 Soldaten pro Jahr

Die Kasernen sind vorhanden, sie wurden zwischenzeitlich mal als Asylunterkünfte genutzt. Die Wehrpflichtigen werden deutlich weniger intensiv ausgebildet als die SaZ. Eine Infanterieausrüstung ist wesentlich billiger als das Großgerät.

Was darunter leidet ist der Umbau zu einer High-Tech Einsatzarmee. Und genau da ist des Pudels Kern, warum es ein Guttenberg und andere Atlantiker ablehnen die Aussetzung der Wehrpflicht wieder abzuschaffen.

Für die Beführworter einer Dienstpflicht dürfte auch viel mehr der Pflegenotstand im Vordergrund stehen. Von den 700000 wird nur ein Bruchteil einen Wehrdienst ableisten, der Großteil wird die fehlenden Pflegekräfte entlasten. Ich weiß aus sicherer Quelle, dass die CDU aktuell Expertengruppen zusammenstellt und unter etlichen anderen Themen vorallem die Pflege diskutiert, diese Dienstpflicht könnte ein Baustein sein.

sile machen genug. Sie lernen oder studieren

un später ihre Berufe auszuüben. Sie sind nicht dazu da, um fehlende Pflegekräfte zu ersetzen.

Wenn ich an meinen Wehrdienst in den 90ger zurückdenke.....

....wir hätten damals mit Sicherheit keinen Krieg gewonnen. Von ca. 50 Leo ll waren gerade mal drei halbwegs einsatzfähig. Die Motivation der Soldaten war gleich null. Außer Tetris und Skat lief nicht viel im Stab. Warum sollte das mit der neuen Wehrpflicht anders werden?.Ich denke das ganze ist nur ein Versuch vom eigentlichen Problem abzulenken und zu hoffen das es niemand merkt.

9:54 marciaroni

Da fragt man sich doch........
wer uns seit 13 Jahren regiert und die sogenannte "Richtlinienkompetenz" hat. Einen Schritt vor und zwei Schitte zurück für solches "Nicht-Regieren" wären die Vorgänger alle von der Opposition und medial in der Luft zerrissen worden. Was ist mit unserem Land nur passiert?

@09:42 von HGP Aachen: Spanien, Frankreich, Italien

"Wenn da mit der Keule "Zwangsdienste sind nach europäischem Recht menschenrechtswidrig" um sich geschlagen wird, dann halte ich das schlicht für einen Aberwitz. Dann ziehen Sie Herr Felgentreu doch mal Spanien, Frankreich, Italien .... und alle anderen vor den EuGH! "

Welche Pflicht- / Zwangsdienste gibt es denn in den genannten Ländern?

Präsident Macron plant eine 1-monatige Dienstpflicht für alle. Während der Zeit soll es Ausbildung in Sport, Kurse in Erster Hilfe und Reaktionen in Krisen oder Katastrophenlagen sowie einen Nachhilfeunterricht in Staatsbürgerkunde zu den Grundwerten der Republik vor.

Während der 4 Wochen sollen die jungen Leute unter anderem für einen Dienst beim Militär oder in sozialen Bereichen des Staates begeistert werden.

So ein 4 Wochen Kurs könnte bei uns auch nicht schaden, besonders Staatsbürgerkunde ist nötig.

Mit dieser Idee löst man aber keine Personalprobleme beim Militär oder in der Pflege.

@10:24 von StöRschall

"Wobei wir wohl die bisherige Diskriminierung ganz getrost mit den unzähligen Diskriminierungen und Sexismus gegen Frauen verrechnen können, der bis vor geraumer Zeit bis hin zu Legalisierung von Vergewaltigung in der Ehe reicht.

Also immer die Bälle flach halten."

Sie wären aus meiner Sicht bedeutend glaubwürdiger, wenn Sie sexuelle Diskriminierung generell ablehnen würden, anstelle Sie bei einem Geschlecht zu verurteilen und beim anderen Geschlecht aufzurechnen.

Der Weg zur diskriminierungsfreien Gesellschaft ist die Abschaffung der Diskriminierung, wo auch immer wir sie sehen.

Billige Arbeitskräfte für die Pflege

Es fehlen mehrere 10.000 Kräfte in allen Bereichen der Pflege. Kann es sein, dass man so versucht an billige Arbeitskräfte zu kommen, die für kleines Geld in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen arbeiten. Bezahlt von Vater Staat. Vermutlich wäre es billiger und ehrlicher, wenn man das Geld direkt überweisen würde.

Lehrlingsmangel vergessen?

Ich dachte die Betriebe jammern schon seit Jahren darüber zu wenig Auszubildende zu finden. Und jetzt will man ein Jahr quasi gar keine in die Wirtschaft entlassen, weil sie erst einen Zwangsdienst leisten müssen? Da werden sich viele Betriebe richtig freuen.
Die "Verteidigungsfähigkeit" wird es auch nicht erhöhen wenn lustlose Wehrpflichtige ausgebildet werden, die natürlich nicht in Auslandseinsätze o.ä. geschickt werden dürfen. Das ganze dann am besten noch auf Kosten der Sozial- und Rentensysteme...oder wird dafür extra Geld gedruckt?

Die "Dienstpflicht"

Auf den ersten Blick schaut diese Idee ja mal ganz gut aus. Jedoch, wenn man sich damit mal näher beschäftigt, wird es eher unschön.
Der Dienst an der Waffe. Die gezwungenen Rekruten dürfen keine Einsätze im Ausland machen! Der einzige Zweck eines solchen Dienstes wäre also doch, den Forderungen des Trumps nach zu kommen. Denn der Wehretat müsste ja zwangsläufig steigen.
Der Dienst im Sozialbereich. Die gezwungenen Zivis werden zur billigen Aufstockung des Pflegenotstandes missbraucht! Das spart Geld und macht die Ausbildung neuer und teurer Pflegekräfte nicht mehr so dringlich.

Aus diesen Gründen ist dieser Käse abzulehnen!

Gebt mehr Geld für das Personal und für die Materialbeschaffung aus, dann erledigen sich auch die derzeitigen Probleme.

Zeichen der Zeit....

.....alle schreien und pochen auf Ihre Rechte und soblad "Pflichten" erwähnt wird, schreien diese "schrängt mich in meinen Persönlichkeits-Rechten/Entwicklung" ein. Von ganz oben bis ganz unten zieht sich dieses Gebaren durch unsere Gesellschaft. Wie gehabt, "wenn jeder an sich selbst denkt, ist auch an alle gedacht". Wo dies enden wird? "Die Zeiten ändern sich, der Mensch nicht". Sehr bitter und traurig.

Zwangsdienst zerstört Arbeitsplätze

Ich arbeite in einem sozialen Betrieb, der Menschen mit Behinderung unterstützt. Ich verstehe nicht, warum hier irgendjemand einen Freiwilligendienst macht. Man kann ohne Ausbildung die gleiche Arbeit machen und bekommt mehr Geld und zahlt in die Rentenkasse ein.
Ein Pflichtjahr würde Unmengen an Zwangsarbeitern in einen Sektor fluten, der sowieso schon prekär beschäftigt ist.
Wie soll eine Gewerkschaft für gerechten Lohn kämpfen, wenn echte Arbeit durch gepresste Streikbrecher ersetzt wird?
Entweder man braucht die Arbeitskraft, dann zahlt Lohn und Abgaben. Oder man braucht sie nicht. Dann zwingt niemanden dazu!
Billige, unmotivierte Pflege ist schlecht.

Dann noch der Wehrdienst: Was lerne ich unter Zwang? Vermeidung!
Es gäbe so viele Möglichkeiten Anreize zu schaffen:
Koppelt den Wehrdienst mit:
-Steuervorteilen
-Führerscheinen
-Lohn
Macht den Erfolg nicht von Dauer sondern Qualität abhängig!
Basistraining Gewehr-->10% Führerschein beim Bund. Dann gibts auch mehr Reserve

Verfassungsrechtlich bedenklich olle Kamellen

Auch wenn es manche in diesem Forum nicht wahrhaben wollen, eine allgemeine Dienstpflicht wäre nicht nur europarechtlich, sondern auch verfassungsrechtlich bedenklich, verbietet das Grundgesetz aufgrund der Erfahrungen im Dritten Reich ausdrücklich die Zwangsarbeit.
Die derzeit ausgesetzte Wehrpflicht wurde vom Bundesverfassungsgericht seinerzeit ausnahmsweise erlaubt, dient sie doch einem höheren Zweck, nämlich der Landesverteidigung. Mal davon abgesehen, dass sich die Bedrohungslage seit dem Ende des Kalten Krieges grundlegend verändert hat und es überhaupt fraglich ist, ob eine Wehrpflichtigen-Armee geeignet wäre, diesen neuen Bedrohungen zu begegnen, wäre eine allgemeine Dienstpflicht möglicherweise verfassungswidrig. Oder dienen soziale Dienste etwa der Landesverteidigung?
Unsere engsten Verbündeten verzichten jedenfalls schon länger auf die Wehrpflicht, und dass man erst gedient haben muss, um ein richtiger Mensch zu sein, ist eine olle Kamelle (Ich habe übrigens „gedient“).

Meine Zustimmung

Auch ich wurde Ende der 70er durch die Wehrpflicht dazu gezwungen 18 Monate später in meine Berufslaufbahn einzusteigen. Als „schweren Eingriff in meine Persönlichkeitsrechte“ habe ich das nie empfunden, schließlich wusste ich das bereits während meiner gesamten Schulzeit. Und rückblickend waren die Pflicht, mich mit der Wahl des Dienstes (Wehr- oder Zivildienst) auseinanderzusetzen, die Aufgabe meine Entscheidung (Zivildienst) verteidigen zu müssen und die dann abgeleistete Arbeit in der Krankenpflege extrem wichtige und positive Bausteine in meiner Biographie.
Nach Vorne blickend halte ich die Idee eines verpflichtenden Dienstjahres, wahlweise in verschiedenen Einrichtungen des Gemeinwohles einschließlich der Bundeswehr ausführbar, aber immer verbunden mit einer Staatsbürgerlichen „Grundausbildung“, für einen sehr guten Gegenentwurf gegen das Lamentieren über den nachlassenden Zusammenhalt unserer Gesellschaft.

"Dienstpflicht"-Vorschlag der CDU stößt auf Skepsis

Der Fokus vieler User richtet sich nur auf den Wehrdienst bzw. die Wehrpflicht. Es geht aber um ein Jahr, egal wie man es dann nennt, für junge Frauen und Männer, die auch das Jahr als Sozialjahr im Gesundheitswesen bzw. der Pfleger alter Menschen ableisten können. Und wenn man es nicht schafft, dafür Freiwillige zu finden, dann ist ein Sozialjahr für alle junge Menschen besser, als wenn sie nur auf dem Smartphon spielen oder nur an ihre eigenen Interessen denken.

Dienstpflicht 1Jahr?

Da bin ich auch skeptisch! Die Dienstpflicht sollte 18 Monate sein. Bei 12 Monaten kann man Wehrpflichtige in keinem sicherheitsrelevanten Bereich einsetzen. Das hatten wir ja schon! Die Kostenfrage sollte jetzt erst mal hinten angestellt werden, wichtiger ist die Einsatzfähigkeit der BW und die ist massiv gestört!

Das beruhigt mich ungemein,

dass ausgerechnet der Ex-Verteidigungsminister, der mit Aussetzung der Wehrpflicht, die Karre zumindest für die Bundeswehr in den Dreck gefahren hat, nur vor den hohen Kosten der Reaktivierung warnt. Als wäre der demograhpische Wandel seinerzeit nicht schon absehbar gewesen . Egal ob Pflege, Armee, Feuerwehr usw. - alle dem Allgemeinwohl verpflichteten Organisationen hätten damals die Entscheidung für eine Dienstpflicht gebrauchen können. In Bezug auf die Bundeswehr dürfte ein Kehrt -Marsch schon wegen der aufgelösten Verwaltungs-strukturen der Wehrpflicharmee und verkaufter Infrastrukur ( Unterbringung der Wehrpflichtigen ) gar nicht so einfach möglich sein . Arme CDU.

Gute Idee. Schlechtes Bild

Gute Idee - ich war schon damals dafür, nicht ersatzlos den Zivi zu streichen. Schade, daß die Tagesschau dazu nur Uniform-Strammstehen als Bild kennt. Denn eine Wiederaufnahme der Wehrpflicht ist nicht erwünscht und wäre eh fragwürdig. Aber grundsätzlich sich ein Jahr für die Gesellschaft einsetzen, bevor man quasi "erwachsen" und selbständig wird - warum nicht? Und bitte nicht mit hohen Löhnen und gar Fahrtvergünstigungen für Bundis oder mit Teilzeitjobs wie Fahrbaren Mittagstisch (ja, so waren die Zeiten damals leider auch)... sondern wirklich ein Sich-Einsetzen. Meinetwegen Pflichtdienst, warum denn nicht? Hat damals den Menschen auch nicht geschadet.

Im Grunde bin ich Pazifist,

Im Grunde bin ich Pazifist, sehe aber ein, dass wir zur Landesverteidigung eine Armee brauchen.
Ich ziehe die allgemeine Dienstpflicht gegenüber einer Berufsarmee vor. Eine Berufsarmee ist - wie es ein anderer User bereits schrieb - eine Söldnerarmee und mir ist der Bürger in Uniform lieber.
Da sind dann zumindest zeitweise alle gesellschaftlichen Gruppen in der Bundeswehr repräsentiert und eine gewisse Selbstkontrolle gewährleistet.

re.09:34 von SGB

Es ging um 50.000 Wehrpflichtige, die vielleicht im Monat 400.-€ bekamen. ???
Ich weis nicht wie alt sie sind aber 400€ für einen Wehrpflichtigen ??? Davon haben wir nicht einmal zu träumen gewagt. 40 DM (ca.21€) war der Sold im Monat.

Also ich wäre 100%

Also ich wäre 100% dafür.
Jeder in D der einen deutschen Pass hat sollte für 12-15 Monate dem Staat dienen müssen.
Wer keine Waffe in die Hand nehmen will OK , Ersatzdienst in der Pflege od. anderen gemeinnützigen Einrichtungen.

Falsche Ansätze!

Wir haben ein gesellschaftliches Problem.
Die Gesellschaft bricht auseinander und die Solidarität welche ohnehin schon durch immer mehr Individualismus weniger geworden ist, droht im Endeffekt komplett wegzubrechen.
Kooperieren, heist das neue Schlagwort und die einzige sinnvolle Art und Weise, was das Ganze und damit meine ich die Welt, die Menschen und die Natur wieder überlebensfähig machen könnte.
Es ist sicherlich sinnvoll junge Menschen dazu zu bewegen sich zu engagieren, zumal im Bereich hilfsbedürftiger Menschen, doch dies über militärische Wege zu verfolgen?
Zuviel Investitionen in Armee und Aufrüstung ist eine der Ursachen welche die Welt zu dem gemacht hat was sie nun ist oder wo sie nun fast steht.
Fast am Ende!
Wir müssen mehr auf junge Menschen zugehen und sie nicht weiterhin ihren Sorgen und Ängsten überlassen und einer Welt in der mittlerweile einige andere das Sagen haben und uns eine bizarre virtuelle neue Welt vorzeichnen.
Militär ist nicht die Lösung!
Kooperation!

Dienstpflicht .... mal ja mal nein

Jetzt wieder ja ! Der Grund liegt doch nur darin , dass nicht genügend Bewerber da sind die den Berufssoldaten machen wollen. Es ist sicher auch noch die schlechte Bezahlung , die Sinnhaftigkeit muss sich dem Bewerber auch darstellen können und dann kommt dazu noch , dass ein großer Teil der Technik nicht funktioniert weil es angeblich keine Ersatzteile gibt. So haben wir bei den U-Booten oder den Frachtflugzeugen 100 % technischen Ausfall. Bei den Phantomjägern sind nur 6 Maschinen kampffähig von 127 Stück und wenn dann die Piloten der Maschinen regelmäßig fliegen müssen um die Linzenz zu erhalten,stellt sich auch die Frage : Wie soll das denn gehen ????
Von den anderen betroffenen Waffengattungen nicht zu reden. Nichts klappt deshalb will keiner dabei sein.

Wieder AFD

Und mal wieder sieht man, daß die AFD die richtigen Punkte setzt. Das weiß ich genau, denn der Vorschlag kam von mir. Die BW hat laut Statistik im Jahr 1994 85% seiner Soldaten aus der Wehrpflicht erhalten. Im Jahre 2001 waren im Zivildienst 63% der Pflegekräfte aus dem Zivildienst. Und bei der Abschaffung der Wehrpflicht haben alle gewarnt was passiert, doch die Ignoranten haben nichts hören wollen. Nun sind beide Institutionen und die FW,DLRG,THW usw. kurz vor dem Ende. Das Personal wird immer weniger und da gibt es doch tatsächlich immer noch Leute, die an einer allgemeinen Dienstpflicht rummeckern. Denen sei gesagt: Einmal im Leben nicht an sich selbst sondern mal an andere (sozial) denken. Nur einmal reicht, denn geben ist seeliger denn nehmen. Vermutlich bleibt dieses aber ungehört. Die Kosten wären minimal denn was würden Fachkräfte kosten? Vor allem: Die gibt es nicht weil keiner will. Allein jetzt sind 8543 Stellen In der Pflege unbesetzt. Was will ich mit 13000 weiteren???

Welches Problem sollte mit „Dienstpflicht“ gelöst werden?

Der Pflegenotstand? Das wäre ein Offenbarungseid für das Versagen des Staates. In Ballungsräumen gibt es keinen bzw keinen bezahlbaren Wohnraum mehr. Oft ist nicht die Miethöhe das Problem, sondern die schiere Unwahrscheinlichkeit vom „Vermieter“ (sprich: dem Sachbearbeiter einer Vermietungsgesellschaft mit tausenden „Wohneinheiten“) den „Zuschlag“ für die „Bewerbung“ um eine Wohnung in einem Feld von zum Teil mehr als 50 „Mietinteressenten“ zu bekommen! Dies ist ein bereits real existierendes Versagen des Staates im unmittelbaren Verantwortungsbereich von Angela Merkel ! Die Dienstpflicht wäre eine Reaktion auf genau welche Bedrohung? Seit Jahren werden Medienkonsumenten mit antirussischen Meinungsartikeln überflutet. Doch hat dies m.E. in der Bevölkerung eher zur Solidarisierung mit Russland geführt, als zum Gefühl einer militärischen Bedrohung aus dem „Osten“! Wie sollte eine „Wehrpflicht“ für Männer mit der seit 20 Jahren propagierten Genderpolitik in Einklang zu bringen sein?

Weg mit der Bundeswehr

Wir brauchen keine Bundeswehr,
denn wir leben seit Jahrzehnten in Frieden mit unseren Nachbarn.

Wenn wir die Bundeswehr abschaffen würden, dann könnten man sehr viel Geld einsparen und für wichtigeres ausgeben wie zum Beispiel Bildung, Gesundheit, Schutz der Natur, erneuerbaren Energien und der Infrastruktur wie Straßen und den öffentlichen Nahverkehr und schlussendlich für Soziales. Es ist unglaublich das wir so viele Milliarden für die Bundeswehr und der Rüstungsindustrie ausgeben. Es gibt andere Möglichkeiten, um Frieden zu schaffen oder unsere Grenzen zu sichern.

Man sollte endlich dafür sorgen, dass die Menschen ein würdevolles Leben führen können mit dem Recht der freien Meinungsäußerung und der freien Berichterstattung in den Medien. Damit kann man Frieden schaffen ohne Waffen und Soldaten. Und die Politiker sollten aufhören zu lügen…

Sommerlochdiskussion

Wollen wir wetten - daraus wird sowieso nichts.

Natürlich gibt es Argumente, die für so ein Jahr Dienst an der Gesellschaft sprechen. Statt nach dem Abi 1 Jahr in Neuseeland zu chillen.

Aber die BW weiß doch gar nicht, was sie mit den Leuten tun soll und wo sie sie unterbringt. Die beiden ehemaligen Kasernen in unserer Stadt sind inzwischen abgerissen und mit edlen Wohnungen bebaut. Das ist sicher anderswo auch so. Und so wie die Beschaffung funktioniert ist es sicher schwierig Uniformen zu bestellen. Von komplexeren Gerät wollen wir mal gar nicht reden.

Die Zivis fehlen. Bufdi machen zu wenig. Ich habe 18 Monate lang (nach Gewissensprüfung) Behinderte betreut. Nach heutiger Lesart ist das rechtlich anscheinend gar nicht möglich. Wurde in der Zwischenzeit das GG geändert?

zu Wort melden

Herr Felgentreu warnt vor " Zwangsdienste " die in der europäischen Union verboten sind . Ist die Wehrplicht in manchen NATO Ländern dann ja auch ein Zwangsdienst ! Oder möchte Herr Felgentreu nur sich mal zu Wort melden .

@10:46 von BundesbürgerDings: Allgemeine Dienstpflicht

Zur Einführung einer allgemeinen Dienstpflicht müsste das Grundgesetz geändert werden.
Der frühere Zivildienst war nur zulässig, weil er auf der Verweigerung des Militätdienstes beruhte.

Sobald eine allgemeine Dienstpflicht eingeführt würde, käme es zu Klagen vor dem Verfassungsgericht und ggf. vor dem EUGH.

Die Bundeswehr könnte sich ihr Personal mit anderen Methoden werben z.B. mit Praktika in der Truppe. Damit erreicht man aber auch nur Leute, die schon eine Tendenz Richtung Soldat haben.

Ich habe auch als Wehrpflichtiger angefangen und bin nach einem halben Jahr Zeitsoldat geworden. Diese Leute bekommt man heute nicht mehr.

@ Sabine die Schwäbin

"Kosten sind kein Argument, die Ausgaben für die eigene Verteidigung müssen doch sowieso erhöht werden und vielleicht werden dann auch Mal die Hubschrauber, Panzer, U-Boote und das andere marode Zeug repariert."

Glaubst Du nach Milliarden für einen erneuten Zwangsdienst wäre noch Geld für die Erneuerung der Ausrüstung über? Woher soll das kommen...wo sollte man es einsparen?

"Die, die das nicht können werden ja ausgemustert und Zivildienst gibt es ja dann auch wieder. Ich wäre nach der Schule sehr gerne zur Bundeswehr gegangen und habe die Jungs darum beneidet."

Wer ausgemustert ist muss(te) auch keinen "Ersatzdienst" leisten.

Vereinbarung zu Lasten dritter

Den genau das ist das ganze im Augenblick. Im Augenblick wird in der Politik darüber diskutiert ob und wie man diese einführen sollte. Die Personen die dies danach aber betrifft sind alle minderjährige. Das wiederum heißt im Klartext, dass wenn entschieden wird die Personen für die eine Dienstverpflichtung besteht keinen(/kaum z.B. Initiativen, Proteste und Unterschriftensammlungen) Einfluss darauf haben.

Das Stimmungsbild würde natürlich sofort kippen wenn man eine weitere Dienstverpflichtung von nochmals einem Jahr vor Erhalt der ersten Rente (Witwenrente etc. nicht beachtet ) einführen würde. Das sind meine Gedanken dazu, denn im Augenblick ist das ganze meiner Meinung nach doch sehr einseitig und Unfair.
Viele Spaß beim nachdenken über den neuen Input

Me

Dienstpflicht als Mittel zur Spaltung der Gesellschaft

Die Idee zur Allgemeinen Dienstpflicht ist eine hervorragende Idee und sollte Zustimmung von Allen Parteien erhalten.
Warum.?
Ich selbst habe meinen Wehrdienst geleistet und dabei feststellen müssen, dass ich auch mit Personen zusammen arbeiten musste, welche in weder in meinem Bekannten noch Freundeskreis je gehabt hätte. Egal welches Elternhaus, welche Schulbildung oder auch nicht, man war gezwungen gut zusammen zuarbeiten und dabei sich auf den Anderen einzustellen. Geschadet hat es nicht, sonder vielmehr die Augen für anders soziale Hintergründe geöffnet.
Daher plädiere ich für einen allgem. Sozialen Dienst, außerhalb des eigenen Wohnortes und nach Zuteilung und nicht nach Wunsch.
Die Pflege, Kita-Betreuung, Menschen mit Handicap und auch die BW ( nur Inland Einsätze für Katastrophen) sind soziale Dienste am Volk, welche dringend benötigt werden. Da Öffnet vielen die Augen und wer will kann aus der Sozialen Tätigkeit dann auch seinen Beruf machen.

Vereinbarung zu Lasten dritter

Den genau das ist das ganze im Augenblick. Im Augenblick wird in der Politik darüber diskutiert ob und wie man diese einführen sollte. Die Personen die dies danach aber betrifft sind alle minderjährige. Das wiederum heißt im Klartext, dass wenn entschieden wird die Personen für die eine Dienstverpflichtung besteht keinen(/kaum z.B. Initiativen, Proteste und Unterschriftensammlungen) Einfluss darauf haben.

Das Stimmungsbild würde natürlich sofort kippen wenn man eine weitere Dienstverpflichtung von nochmals einem Jahr vor Erhalt der ersten Rente (Witwenrente etc. nicht beachtet ) einführen würde. Das sind meine Gedanken dazu, denn im Augenblick ist das ganze meiner Meinung nach doch sehr einseitig und Unfair.
Viele Spaß beim nachdenken über den neuen Input

Me

@11:08 von klekx: Billige Arbeitskräfte in der Pflege

"Es fehlen mehrere 10.000 Kräfte in allen Bereichen der Pflege. Kann es sein, dass man so versucht an billige Arbeitskräfte zu kommen, die für kleines Geld in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen arbeiten. "

Genau das dürfte der Hintergrund sein. Ersatz für die billigen Zivis, die damals oft für die niederen Tätigkeiten eingesetzt wurden, damit das Fachpersonal für wichtige Dinge frei war.

Zwei Schulkameraden von mir waren als Zivis tätig. Einer hatte einen guten Job als Fahrer beim DRK. Er hat Rollstuhlfahrer mit einem Transporter zum Arzt usw. gefahren. Der andere war in einem Krankenhaus und hat 18 Monate Bettpfannen geleert, Betten bezogen und ab und an mal Kranke gefüttert.

Soziale Dienste kann man nicht erzwingen

Als ob man die Menschlichkeit für soziale Dienste am Menschen per Gesetz erzwingen könnte. Das ist mal wieder sowas von fernab der Realität... das kann echt nur einem Politiker einfallen. Das soziale Jahr ist eben deshalb freiwillig. Die Menschen, die das machen, wollen das auch.

Wehrpflicht

Ich bin gegen jede Art von Pflichtdiensten.
für mich waren das in der alten BRD 15 Monate (1972) verlorene Zeit. Wenn eine Partei meint, sie müssten wieder einen Pflichtdienst einführen, dann wünsche ich mir, dass alle Parlamentarier mit gutem Beispiel vorangehen und selber einen solchen Pflichtdienst leisten. Das gleiche gilt für Militäreinsätze irgendwo in der Welt. Mich ärgert schon wenn die Parlamentarier immer wieder Medienwirksame Urlaubsreisen zu den nicht unbedingt von der Bevölkerung befürworteten Kriegseinsätze machen müssen.

Finanzierung

Einige Kommentare hier fragen nach der Finsnzierbarkeit eines Pflichtdienstes.
Wie wäre es mit folgendem Gedanken: Wenn ich keinen Dienst leisten will, zahle ich zum Ausgleich einen Betrag, der dem Jahressold eines Dienstes entspricht. Da das wahrscheinlich die Hälfte der Betroffenen tun würden, könnte die andere Hälfte kostenneutral davon bezahlt werden.
Ist das jetzt genial oder naiv?

Sinnlos.....

Die Bundeswehr aufzustocken mit billigen Zivildienstleistenden, macht wenig Sinn.
Zum einen langt ein Jahr kaum, diese Auszubilden und nutzbringend zu verwenden.

Zum anderen Wuerde man sie wohl kaum ohne massive oeffentliche Proteste in Kriegseinsaetze schicken koennen.

Zum Dritten muss eine auf diese Art vergroesserte Bundeswehr auch mit Waffen ausgestattet werden.

Also mehr Geld fuer Ruestung.

Ich persoenlich glaube daher nicht, das es hier um die Bundeswehr geht.

Es geht um den Einsatz hundertausender unterbezahlter Zwangsverpflichteter in der Pflege.
Fuer Entgelte weit unterhalb des Mindestlohns.

Eine WinWin - Situation fuer den Staat.

Arbeitskraeftemangel in der Pflege beseitigt.
Und auch noch bei den Gehaeltern gespart.

Mit Hilfe von Zwangsarbeit.

@ 09:58 von wenigfahrer

Sie verkennen die Intention dieses Vorschlages! Es geht doch gar nicht in erster Linie um ein Wiederbeleben des Militärdienstes.
In Wirklichkeit geht dieser Vorschlag doch einzig und allein in die Richtung den Pflegenotstand in Deutschland beheben zu wollen, weshalb hier auch ausdrücklich Frauen zu diesem Dienst verpflichtet werden sollen! Die paar Drückeberger die dann in der BW ne ruhige Kugel schieben wollen nimmt man dabei billigend in Kauf, denn "Wehrdienstleistende" sind für die heutigen Aufgaben der BW (Afghanistan, ...) sowieso nicht zu gebrauchen weil dort nicht einsetzbar!

"Dienstpflicht"-Vorschlag der CDU stößt auf Skepsis

Allgemeine Dienstpflicht für junge Frauen und Männer? Ja, aber. Auch wenn es in diesem Land viele Ungerechtigkeiten gibt, funktioniert es am Ende nur durch die gemeinsamen Anstrengungen aller. Gleichzeitig glaube ich eine Verrohung und eine zunehmende "Ist mir doch egal" -Haltung in der Gesellschaft zu erkennen. (Siehe Facebook, etc...)
Ich selbst kann sagen, dass mein Zivildienst beim DRK in der 1980er Jahren spürbar zu meiner Reifung beigetragen hat. Die "Verpflichtung", die sich aus einer Dienstpflicht ergäbe, würde ich als positiv einordnen, da hieraus ein Teil unserer Kultur entstehen könnte. Rekrutierungsprobeme bei der Bundeswehr sowie Pflegenotstand könnten spürbar gemildert werden. Bedingung für mich wäre: KEINE Auslandseinsätze für Wehr(plicht)dienstleistende! UND: Die Bezahlung aller hauptamtlichen Pflegekräfte MUSS endlich und VOR der Einführung der allgemeinen Dienstpflicht angemessen sein!

"Der Bundesfreiwilligendienst

"Der Bundesfreiwilligendienst ermöglicht als Alternative zum ebenfalls ausgesetzten Zivildienst Mitarbeit in sozialen, ökologischen und sonstigen Gesellschaftsbereichen."

Und weil die Bundeswehr nicht binnen einigen Jahren umstellen kann auf so grosse Ausbildungskapazitäten, ist klar, warum das gemacht werden soll: um quasi ehrenamtlich Tätige in die Pflegeberufe zu bringen!

Das Gesetz darf nicht kommen, das Problem muss direkter, ehrlicher gelöst werden.

ich finde

ein Jahr für junge Menschen gut. Ich habe selbst 20 Monate Zivi Dienst machen müssen. Und habe viel für mein Leben dazugelernt.
Heute geht jeder nach der Schule/Uni in die Gesellschaft. Ohne jegliches Realitätsbewußtsein. Diese Arroganz der jungen Erwachsenen nervt ohne Ende.
Warum nicht für ein Jahr mal, entweder zum Bund, oder in eine Einrichtung für Behinderte, oder Pflegeeinrichtung. Mal an der Realität dieser Gesellschaft begrenzt zu arbeiten. Denn oftmals erlebe ich, dass auch junge Menschen die Vorstellung,später mal auf Hilfe angewiesen zu sein ausblenden. Und da sehen sie, wie es aussieht, wenn sie selbst pflegebedürftig sind.
Den Vorschlag finde ich gut.

Denkspiele

Na da hat doch einer das Sommerloch ganz nett gefüllt oder? Und das Beste: Die CDU Spitze kann nix dafür. Ein Hinterbänkler hat eine eierlegende Wollmilchsau ausgebuddelt... das "Gesellschaftsjahr".
Uns allen noch besser bekannt unter "Wehr- oder Zivildienst". Und weil früher alles besser war ist das jetzt in der Diskussion. Spahn will mehr Pflegekräfte? Gesellschaftsjahr! Uschi von der Leyen braucht Soldaten? Gesellschaftsjahr! Löcher stopfen in sonstigen Institutionen? Gesellschaftsjahr... Großartig. Kosten und Ausbildung? Gering bis Vernachlässigbar.
Pflegekraft 3000€ Brutto. Gesellschaftsjahr Vergütung 1000 + Nebenkosten. Und das Beste... man hat gleich mehrere Probleme vom Tisch.
Macht mal. Super Idee.

@12:11 von vox moderandi

"Wenn ich keinen Dienst leisten will, zahle ich zum Ausgleich einen Betrag, der dem Jahressold eines Dienstes entspricht. Da das wahrscheinlich die Hälfte der Betroffenen tun würden, könnte die andere Hälfte kostenneutral davon bezahlt werden.
Ist das jetzt genial oder naiv?"

Das gibt es in einigen Ländern. Damit haben Sie dann allerdings einen Zwangsdienst, der nur für Menschen aus Familien mit geringem Einkommen gilt.
Zu den Kosten kommt doch nicht nur der Sold, sondern auch die Kosten für Infrastruktur und Verbrauchsmaterial.

Allgemeine Dienstpflicht ist richtig und wichtig!

Sie sorgt für einen gesellschaftlichen Zusammenhalt, da jede und jeder an einer wichtigen Stelle seinen Teil zur Gesellschaft beiträgt. Ob bei der Bundeswehr, beim THW, bei den Freiwilligen Feuerwehren oder in der Alten- und Krankenpflege.
.
Wer gegen diese Dienstpflicht ist, verkennt den immensen nutzen für die Gesellschaft aktuell,- aber viel wichtiger: für die Zukunft. Denn so eine Dienstzeit kann prägend sein und war früher ein wichtiger und richtiger Bestandteil im Lebenslauf.

@ 10:30 von fr15

... Bürger in Uniform abschaffen. ...
... dann müssen die Alten dieses Land verteidigen ...

Sorry, aber diese "Alten" welche einem Militär angehörten in dem der Soldat KEIN Bürger in Uniform war haben unser Land schon 2x in den Abgrund geführt! Auf diese Art der Verteidigung kann ich gerne verzichten!

Und dann doch noch eine Frage: gegen wen und wo soll denn bitte unser Land verteidigt werden?

09:24 von Karl Klammer -- Hinweis

Diese Infrastruktur müssete erst wieder
wegen eines CDU Hinterbänklers "NEU" geschaffen werden.

.
Sie irren. Infrastruktur und Aufbau müssen so oder so erst wieder geschaffen werden,- aber nicht aufgrund eines CDU-Hinterbänklers, sondern aufgrund eines einstigen CSU doch-nicht-Doktors von und zu Guttenberg.

Es kann nur freiwillig

Es kann nur freiwillig sein!

Egal ob Zivildienst oder Wehrdienst.

Wenn Politiker clever wären, würden sie beides als Bildungsauftrag verstehen.

Aber ...

Zwangsarbeit ist nicht mehr.

Das, was eine Zivilisation Gutes erreicht und errungen hat, kann später nicht mehr durch zivilisatorisch Schlechteres bzw. Vorzeitliches ersetzt werden. Das ist völlig hirnverbrannt. Soviel zum "Aber ..."

39000 diese Zahl sagt doch schon alles....

Ganze 39000 im Bundesfreiwilligendienst - diese winzige Zahl sagt doch schon alles über die Popularität der Bundeswehr bei der jungen Generation.
Daher sollen die jetzt auch zum Dienst gezwungen werden...
Es wird nämlich ganz sicher darauf hinauslaufen wie damals beim Wehrdienst auch, dass die Zivilplätze schnell überbesetzt sind und man für eine entfernte Stelle wegziehen müsste oder eben doch zur Bundeswehr gehen.

Und auf diese überaus entwürdigende "Gesundheits"-Prüfung vom Kreiswehrersatzamt kann wohl wirklich jeder dankend verzichten!

10:30 von fr15 - Sie reden wirr

Sie sind für die Wehrpflicht und zeitgleich dagegen, denn Sie wollen den Bürger in Uniform abschaffen. Das ist jetzt abgeschafft, denn die Wehrpflicht war "Bürger in Uniform" denn durch die enge Bindung der vielen Wehrpflichtigen an die zig tausenden normalen Haushalte machte die Bundeswehr gläsern und verhinderte militaristisches Geschwafel, was aus ihrem altbackenem ewig-gestrigen "Vortag ans Jungvolk" herauszulesen ist.

Billige Arbeitskräfte - mehr nicht!

Dienen wir unserem Land mit den horenden Steuerabgaben nicht schon genug?
Müssen die jungen Leute nun (wieder) als billige Arbeitskräfte herhalten in Bereichen mit dünner Personaldecke, nur weil die entsprechenden Arbeitgeber nicht Willens sind, attraktive Bezahlungen zu gewährleisten????? ...und diese Arbeitgeber werden dann selbstverständlich in diesem Bereich wieder Mal von der Regierung unterstützt....nur nicht langfristig zu hohen Preisen einstellen müssen!
Wer sich sozial engagieren möchte, der/die tut das bereits jetzt: bei der Caritas, Wohlfahrt, Altenheim, Tierheim, etc. ....da gibt es viele jungen Leute! Wer sich zum Wehrdienst berufen fühlt, geht zur Bundeswehr -freiwillig!!!!!
Man sollte in diesem Land niemanden zwingen, etwas zu tun!
Durch den Zwang, sich sozial zu engagieren und ggf. Gutes zu tun, kann man nicht automatisch aus a-sozialen Menschen zukünftig sozial-engagierte machen! Diese Argumentation hat für mich bestenfalls eine Alibifunktion ...

Pflicht Zivildienst hätte Deutschland Nötiger!

Es sollte lieber ein pflicht Zivildienst für alle (M&W) eingeführt werden, mit der Option ggf. auch Bundeswehr zu leisten.
Allerdings sehe ich es wie viele. Die Bundeswehr kostet nun mal sehr viel mehr Geld. & wenn die Rekruten nur 1 Jahr Dienst leisten, so sind die anfallenden Kosten fast nicht zu stemmen. Das eine Jahr & deren Kosten stehen in keiner Relation mit dem eigentlichen Nutzen.
Insofern sollten lieber die Bedingungen für den Zeitsoldaten (mind. 10 J) & deren Material verbessert werden, als wieder eine Wehrpflicht (für nur ca 1 J.) einzuführen.
Die Investition wäre sehr viel mehr wert.

Dagegen wäre ein Pflicht-Zivildienst für 15 Monate wesentlich wichtiger für Deutschland & seine Gesellschaft.
Einerseits um etwas mehr Zwischenmenschlichkeit & Respekt vor den bedürftigen Menschen in unsere Gesellschaft einzubringen, andererseits, weil es in D, in diesem Bereich, sowieso an allen Enden & Ecken fehlt, jeder davon, früher oder später profitieren würde.

Wie wäre es mit Staatsdienstpflicht?

Es sollte keine Rolle spielen in welchem Bereich man dem Staat dient und das sollte für beide Geschlechter gelten. Dann wäre es eine gute Idee und würde der Gesellschaft sicherlich gut tun!

Das moderne Mittelalter!

Eine allgemeine Dienstpflicht ist ein weiterer Schritt in Richtung Versklavung der eigenen Bevölkerung. Mir graut vor der Zukunft, wenn ich den immer reglementierenderen und verpflichtenden Gesetzesvorhaben unserer Neo-Konservativen politischen Garde in den Medien folge. Mit eigener Arbeit gelingt es heute ohnehin kaum noch jemandem, Vermögen in nennenswertem Umfang zu bilden. Eine viel zu hohe Abgabenlast hat längst große Teile der Bevölkerung versklavt. Und nach 45 Jahren harter Arbeit geht es dann in die verarmte Rente. Damit sich die kapitalistische Elite mit Millionen- und Milliardenvermögen auch in Zukunft ein sorgenfreies Leben gönnen kann. Das moderne Mittelalter ist längst Realität!

Dienen wir unserem Land mit

Dienen wir unserem Land mit den horenden Steuerabgaben nicht schon genug?

Müssen die jungen Leute nun (wieder) als billige Arbeitskräfte herhalten in Bereichen mit dünner Personaldecke, nur weil die entsprechenden Arbeitgeber nicht Willens sind, attraktive Bezahlungen zu gewährleisten????? ...und diese Arbeitgeber werden dann selbstverständlich in diesem Bereich wieder Mal von der Regierung unterstützt....nur nicht langfristig zu hohen Preisen einstellen müssen!

Wer sich sozial engagieren möchte, der/die tut das bereits jetzt: bei der Caritas, Wohlfahrt, Altenheim, Tierheim, etc. ....da gibt es viele jungen Leute! Wer sich zum Wehrdienst berufen fühlt, geht zur Bundeswehr -freiwillig!!!!!

Man sollte in diesem Land niemanden zwingen, etwas zu tun!

Durch den Zwang, sich sozial zu engagieren und ggf. Gutes zu tun, kann man nicht automatisch aus a-sozialen Menschen zukünftig sozial-engagierte machen! Diese Argumentation hat für mich bestenfalls eine Alibifunktion ...

Wie soll es sonst gehen?

Wir werden in nicht allzu ferner Zukunft einen Punkt erreicht haben an dem der Arbeitenden Bevölkerung in etwa gleichviel Rentner gegenüberstehen.
Ein gewisser Teil davon wiederum wird gepflegt werden müssen. Aktuell wird die Mehrzahl der Pflegebedürftigen zu Hause gepflegt unter massiven Einbußen für den oder meistens die Pflegende.
Wenn jetzt einige Jammern, ja die Pflegekräfte sind unterbezahlt, dann stimmt das natürlich. Auf der anderen Seite ist es völlig utopisch, die (professionellen) Pflegekräfte und deren Bezahlung aufzubringen, um den sehr Alten eine angemessene Pflege in Heimen zukommen lassen zu können.
Entweder man sorgt dafür das mehr Verwandte zu Hause Pflegen (können) oder man verpflichtet bestimmte Bevölkerungsgruppen für Kost und Logie diese Aufgabe zu übernehmen, aber die Vorstellung, das man das mit normal bezahlten Arbeitsverhältnissen regeln könne ist nicht im entferntesten möglich, bei der Demographie ist es unmöglich.

Sommerloch-Theater

Da ist die "Sau" Wehrpflicht/Ersatzdienst gerade aus dem Dorf getrieben worden, nun soll sie am anderen Ende des Dorfes wieder hereingetrieben werden. Soll am Ende dafür der Bundesfreiwilligendienst wieder abgeschafft werden?

Der Bundesfreiwilligendienst sollte eher gestärkt werden - in der Wertschätzung durch die Gesellschaft, die (u.a.) sicher auch in einer besseren Bezahlung der dienenden jungen Leute bestehen könnte.

12:28 von hups-1960

Und dann doch noch eine Frage: gegen wen und wo soll denn bitte unser Land verteidigt werden?
.
Antwort: gegen alle, die es versuchen wollen. Der Preis muss zu hoch sein. So einfach ist das. Und ein Franzosse, Engländer, Russe oder Amerikaner würde so eine Frage niemals stellen.

Den gibts es auch noch?

Mal ganz davon abgesehen, dass unsere „etablierten“ Bundespolitiker keinen Durchblick bei der BW mehr haben - was will er (Guttenberg) denn hier???

Dienen wir nicht schon genug?????

Dienen wir unserem Land mit den horenden Steuerabgaben nicht schon genug?

Müssen die jungen Leute nun (wieder) als billige Arbeitskräfte herhalten in Bereichen mit dünner Personaldecke, nur weil die entsprechenden Arbeitgeber nicht Willens sind, attraktive Bezahlungen zu gewährleisten????? ...und diese Arbeitgeber werden dann selbstverständlich in diesem Bereich wieder Mal von der Regierung unterstützt....nur nicht langfristig zu hohen Preisen einstellen müssen!

Wer sich sozial engagieren möchte, der/die tut das bereits jetzt: bei der Caritas, Wohlfahrt, Altenheim, Tierheim, etc. ....da gibt es viele jungen Leute! Wer sich zum Wehrdienst berufen fühlt, geht zur Bundeswehr -freiwillig!!!!!

Man sollte in diesem Land niemanden zwingen, etwas zu tun!

Durch den Zwang, sich sozial zu engagieren und ggf. Gutes zu tun, kann man nicht automatisch aus a-sozialen Menschen zukünftig sozial-engagierte machen! Diese Argumentation hat für mich bestenfalls eine Alibifunktion ...

Stimmt so nicht ganz...!

Das ist eine Milchmädchenrechnung & sollte nach etwas intensiverer Überlegung klar sein.
Die Kosten der Gehälter sind noch die kleinsten Auslagen. Die große Kostenfaktor ist um ein vielfaches höher als hier mal kurz "sin frei" zusammengerechnet wurde.
Material, Ausstattung, Verpflegung, Betreuung & Ausbildung sind die wirklichen Kostenfaktoren.
Damit diese Ausgaben sich überhaupt rechnen müssten die Rekruten eigentlich schon mindestens 2 Jahre Dienst tun. Die Pfadfinder-Mentalität mag ja schön gewesen sein, aber der Kostenfaktor für etwas (1 Jahr) Nostalgie ist nicht zu unterschätzen. Auch eine verkürzte Lehre mit Vorbildung dauert mind. 18 Monate.
Was soll dann dies "alibi" Wehrdienst bringen.
Dagegen würde ein Pflicht Zivildienst sehr viel mehr für unsere Gesellschaft leisten & auch viel Sinnvoller sein, weil hiervon JEDER früher oder später profitieren würde & unserer Gesellschaft etwas mehr Zwischenmenschlichkeit & Respekt gegenüber andere Menschen erfahren würde.

Fadenscheinige Begründung

mancher Politiker, warum es nicht gehen soll, ist ein Armutszeugnis und zeugt von Verbohrtheit. Natürlich sollte es ehrenwert sein unserem Land etwas zu geben und sich für die Gesellschaft zu engagieren. Der Bundesfreiwilligendienst ist eine Lachnummer, also sollte jetzt ein wenig „Motivation“ geschaffen werden. Hohe Kosten oder Vernichtung von Arbeitsplätzen sind Nebelkerzen. Z.B. war der Wegfall des Zivildienstes eine Katastrophe für die Altenheime, Arbeit gibt‘s dort genug, nur die Leute fehlen. Herr Oberst a.D. Kiesewetter sollte eigentlich wissen : Denken - Drücken - Sprechen!

Pflicht?

Mag sein, dass es eine moralische Verpflichtung oder Verantwortung gibt, aber heute zwanghaft verpflichten? Das kann eigentlich nur die Idee von jemandem sein, der entweder selbst noch nie verpflichtet wurde, oder eine gewisse Art von konservativer Genugtuung bei diesem Gedanken verspürt. Ja, der Abzug der Wehrpflichtigen und damit verbunden der Sozialdienstler hat ohne Zweifel eine große Lücke hinterlassen. Die lässt sich schließen durch angemessene Bezahlung und Attraktivität des Berufsbildes. Das Geld wäre da. Zumindest bei der Bundeswehr. Nicht in noch komplexere Waffensysteme investieren, sondern sinnvoll in zu motivierende Soldaten. Dann geht weniger kaputt, es wird verantwortungsvoller mit Material umgegangen, etc.. Der Verwaltungsaufwand für eine neue Dienstpflicht von unmotivierten Kräften wäre gigantisch. Auch wenn ich Herrn zu Guttenberg sonst nicht gerne lobe, das hat er mit Weitblick, den ich jetzt mal unterstelle, richtig gemacht.

Wehrpflicht

Unsere Politiker spielen mit dem GG wie sie wollen. Passt ihre Politik nicht mehr, ja dann muss die Bevölkerung herhalten. Wir haben eine Bundeswehr laut GG und doch werden unser Soldaten überall eingesetzt. Es dreht sich um 9 Monate, ich glaube solange war der Grundwehrdienst. Die Ausbildung in der Pflege und in anderen sozialen Berufen dauert länger, das vergessen die Politiker. Übrigens steht auch im GG, der Mensch hat das Recht auf freie Entfaltung.

Ein "Bürgerdienst" ist

Ein "Bürgerdienst" ist grundsätzlich keine schlechte Idee. Es müssen aber einige Bedingungen erfüllt sein:
-
1) keine Diskriminierung -> der Dienst muss Pflicht für Männer und Frauen (und alles dazwischen) sein. Keiner darf sich "freikaufen" können.
2) Lohngleichheit -> er darf nicht dazu führen, dass Fachkräfte durch "billige Zivis" ersetzt werden.
3) Volle (oder sogar höhere) Anrechnung auf die Rentenzeit.
-
Und mal ehrlich... hört auf mit dem Geschwafel von wegen "wie wird das finanziert". Wenn Banken Geld brauchen, dann ist schnell mal ein Jahresbudget freigegeben. Wenn Autobauer wegen der eigenen Kriminalität und Unfähig ins Wanken geraten ist auch plötzlich Geld da...
-
Es ist genug Geld da. Man muss es nur wollen.

bin skeptisch. ..

Als ehemaliger Zivi im ambulanten Pflegedienst muss ich sagen, dass der Dienst am Menschen schon schön war, und man viel über Verantwortung und das Leben gelernt hat. Insofern finde ich, dass man darüber diskutieren sollte.

Aber schon 1999 war es so, dass einige Pflegeheime Zivis für Aufgaben eingesetzt haben, die sie nicht machen durften (z. B. Medikamente stellen, Verbände wechseln), zumindest wenn ich meinen Mitzivis von damals glauben durfte. Ich gehe davon aus, dass Zivis damals von ei igen schon genutzt wurde, um Personal zu sparen.

Das Risiko sehe ich heute leider auch. Insofern sehe ich auch nicht, dass allg. Pflichtjahr der Pflege helfen würde. Wenn man Pech hat, werden qulifizierte Leute durch ahnungslose Schüler ersetzt. Das kann nicht gewollt sein. Insofern müsste sichergestellt werden, dass dies bicht geschieht. Das ginge nur durch engmaschige ontrollen, die kosten den Staat aber viel Geld. Insofern bleibe ich skeptisch

Also

ich will mich einmal so ausdrücken:

Die können mich einmal hochachten !

Meine Söhne und Töchter werden ganz bestimmt nicht als Staats-Sklaven in irgendwelche Institutionen überführt werden.

Da soll mal lieber v.D.L. anfangen eines ihrer sieben Kinder dienstzuverpflichten.
Während meiner BW-Zeit habe ich nicht einen zukünftigen Milionär dort gesehen, die waren alle verhindert. Nur Handwerker und kleine Leute, auf die diese Bonzen und z. T. auch die Gesellschaft mit Geringschätzung herab geschaut haben.
So ist das noch heute, einen Gedenkstein für Gefallene gibt es, gleich neben dem Hexenhaus von Hänsel und Gretel im tiefen Wald.
So ist das ganze Selbstverständnis zur Armee in Deutschland.
Die Leute in den Einsatz schicken, mit dem Staatsanwalt im Gepäck und der großen Klappe hinterher.

Der Zug ist durch.
Sollte Deutschland dereinst rufen, dann ist dies etwas anderes.

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