Kommentare - Kampf gegen Inflation: Maduro streicht fünf Nullen aus dem Bolívar

26. Juli 2018 - 10:44 Uhr

Eine Million Prozent soll die Inflationsrate in Venezuela in diesem Jahr erreichen. Die sozialistische Regierung setzt auf ein simples Gegenmittel: Sie druckt wieder einmal neue Geldscheine.

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Daumen hoch

Klasse, der Mann versteht etwas von Volkswirtschaft. "Vor zwei Tagen hatte der Internationale Währungsfonds (IWF) vor einer Inflation in Höhe von mehr als einer Million Prozent in Venezuela gewarnt." Bei dieser Sachlage muss er nur alle paar Jahre fünf Nullen streichen und schon hat Venezuela keine Inflation mehr.

warum soll die Regierung in Venezuela nicht auch das machen

dürfen was Deutschland Ende der 20er & andere europäische Staaten (z.B. Frankreich & Italien) vor nicht all zu langer Zeit machten............
wenn es dem Land der Wirtschaft & der Bevölkerung am Ende hilft..........

Genial!

Einfach ein paar Nullen streichen. Ich hoffe, dann wird der Diktator auch mitgestrichen.

Maduro streicht fünf Nullen

Bei dem Inflationstempo hätte er besser 7 oder 8 Nullen streichen sollen, sonst hat er das Thema bald wieder auf dem Tisch. Maduro stellt wirklich alles in den Schatten was die Welt bisher an Unfähigkeit erlebt hat.

In einem ölreichen Land die

In einem ölreichen Land die Bevölkerung so verarmen zu lassen und sich selber die Taschen vollzustopfen, dazu gehört schon sehr viel Chuzpe. Hyperinflation war aber immer der Anfang vom Ende. Der Bevölkerung wäre es zu wünschen. Die Maduro Autokratenclique hat schon viel zu lange die Macht.

Ein langer Weg

Die Wirtschaft des eigenen Landes auf eine breitere Basis zu stellen, als nur auf Öl zu setzen, ist der richtige Schritt.
Es ist aber ein langer Weg, der keine kurzfristigen Erfolge ermöglicht.
Zur Linderung der größten Probleme bedarf es ausländischer Hilfen.

Abwertung bringt anscheindend doch nichts!

Es wird doch immer das Argument geäußert, dass z.B. Griechenland nur zur Drachme zurückkehren müsste, um dann abwerten zu können. Das Land würde sich dann erholen. Wenn ich diese Tragödie in Venezuela betrachte, bringt die Abwertung der Währung ein Land doch nicht vorwärts. In der Türkei ist die Lira auch im Abwärtstrend und ich sehe dort auch keine Jubelschreie. Mein Großvater hat mir als Kind den Rat gegeben, dass ich niemals auf Geld vertrauen soll. Er habe es 3x erlebt, dass es kaputtging. Der Euro wird diesem Schicksal nicht entrinnen, bzw. die EZB scheint alles zu machen, dass es bald soweit ist.

auf dem richtigen Weg

Trotz aller Krisen und Rückschläge ist Venezuela auf dem richtigen Wege.
Irgendwann wird der Tag kommen, an dem die Menschen aus den Trümmern des Kapitalismus nach Venezuela empor schauen.

Ich frage mich,.....

was wohl Maduro jetzt von seinen sozialistischen Brüdern in Kuba denkt, nachdem sie die kubanische Verfassung doch weitreichend geändert haben? Leider ist häufig ein Merkmal an sozialistischen und/oder kommunistischen Systemen das permanente Verweigern der eigenen Fehler und gleichzeitig die permanente Schuldzuweisung an die bösen Kapitalisten und/oder Opposition, die es ja wegen der "paradisischen" Zustände garnicht geben dürfte, oder? Verlogen ist es besonders dann, wenn erwartet wird, daß z.B. jeder venezolanisches Erdöl kauft, um sozialistische Experimente zu finanzieren, aber subjektives Gewinnstreben "verdammt". Wenn der Weltmarkt keine venezolanischen Erzeugnisse gegen Devisen abnimmt, braucht er dafür keine Begründung oder Entschuldigung! Sozialismusfans werden das nie einsehen, ebensowenig wie Maduro die Sinnlosigkeit seines Handelns!

Sozialismus im Endstadium...

Sollen wir die Wirtschaft durch auslaendische Investitionen staerken? NEIN!
Sollen wir Neugruendungen durch Steuererleichterung und weniger Buerokratie stuetzen? NEIN!
Sollen wir die Korruption bekaempfen?NEIN!
Sollen wir vielleicht auf auslaendische Wirtschaftsexperten hoeren? NEIN!
Sollen wir das verstaatlichte Eigentum zurueckgeben um so Investoren zu locken? NEIN!

Wir werden einefach eine neue Waehrung erfinden und paar Nullen streichen!

Hat in Polen damals ja auch funktioniert.

Dort wurde im Januar 1995 zum Faktor 1:10.000 neu bewertet ... und heute haben sie den Euro, weil die ein so stabiles System hatten ...

Das liebe Geld!

Ein für die allermeisten Venezolaner trauriger Anlass, über den Wert des Geldes. achzudenken. Es gibt ihn nämlich nicht. Zumindest nicht im substantiellen Sinne.
Der sogenannte Geldwert basiert ausschließlich auf Vertrauen, ein zutiefst menschlicher Wert. Man arbeitet, spart und entwickelt Produkte und Ideen im Vertrauen auf einen späteren Austausch.
Ohne diesen erwarteten Austausch ist der Tag nur dem täglichen Überleben, d.h. der Ggenwart, gewidmet bzw. wird darauf reduziert.
Was Maduro also schaffen müsste, dass sich „seine“ Bevölkerung wieder einander vertrauen kann. Das klappt aber nur mit einer inklusiven, freiheitlichen und alle Teile der Bevölkerung mitnehmenden Politik.
Die stattdessen wie in der Türkei zu beobachtende Feindbildstrategie führt nur zu einer weiteren Verschärfung der gesellschaftlichen und damit auch der wirtschaftlichen Spannungen.
Nur die, die an der Geldquelle sitzen, haben natürlich keine Probleme und scharen ihre treuergebenen Reihen um so enger um sich

Kampf gegen Inflation:Maduro streicht fünf Nullen aus dem Boliva

Das ist eine finanztechnische Maßnahme.Es läuft auf einen Währungsschnitt hinaus.Wie erfolgreich das ist,hängt aber auch von anderen Faktoren ab.Blockieren internationale Zahlungssysteme Venezuela ? Ist es möglich,daß die Tanker-und Handelsflotte auch handelt ? Oder muß sie in den Heimathäfen bleiben,weil sie wegen dem Wirtschaftskrieg gegen das Land im Ausland mit Blockade oder Beschlagnahme rechnen muß ? Bereits beschlagnahmt wurde venezuleanische Ölterminals(Verladestationen) und Öl auf Karibikinseln.

Inflation

Das Land befindet sich im freien Fall und wird sich (leider) so schnell nicht erholen. Es wird sehr schnell wieder die gleiche Konstellation wie vor der Wahl entstehen und dann ist die Gefahr von bürgerkriegsähnlichen Zuständen nicht fern. Das ist alles sehr bedauerlich aber bei der momentanen Kräfteverteilung ist auch ein Eingreifen von Außen sehr bedenklich.

"Brillianter" Vorschlag! Genial!

ZItat: "Eine Million Prozent soll die Inflationsrate in Venezuela in diesem Jahr erreichen. Die sozialistische Regierung setzt auf ein simples Gegenmittel: Sie druckt wieder einmal neue Geldscheine."

Kommunisten und Sozialisten kommen immer wieder auf "geniale" Maßnahmen, um Probleme zu lösen, die eine sozialistische Misswirtschaft immer und überall verursachen: sie drucken einfach neues Geld und sorgen für noch mehr Inflation, für noch mehr Anreize, die Probleme nicht zu lösen und lieber auf eine sozialistische Umverteilungen zu hoffen.

Lernt die Menschheit denn nie aus ihren Fehlern der Vergangenheit?

(naja, ich sollte nicht so überheblich sein: die EU und EZB machen schließlich nichts anderes!)

Volkswirtschaftslehre: erstes Semester!

Zitat: "Bereits in der Vergangenheit hat die venezolanische Regierung auf die Taktik gesetzt, neues Geld für eine verbesserte Wirtschaft zu drucken: 2008 ließ der damalige Präsident Hugo Chávez drei Nullen aus der Währung streichen. Im März dieses Jahres kündigte Maduro neues Geld mit drei Nullen weniger an. Der Plan wurde jedoch nie umgesetzt und die Inflation stieg weiter an."

Liebe Linke und Sozialisten: damit ihr auch einmal auf den Stand eines Students der Volkswirtschaftslehre, erstes Semester, gebracht werdet: wer glaubt, dass man langfristig die Wirtschaft zum Florieren bringt, indem die Regierung ständig nur neues Geld druckt, der glaubt wahrscheinlich auch an Baron Münchhausen's Geschichte, wo er sich am eigenen Schopf selber aus dem Sumpf gezogen hat.

Deswegen haben funktionierende Volkwirtschaften auch das Unabhängigkeitsprinzip der Zentralbank durchgesetzt, an das sich die deutsche Buba immer gehalten hat und das die EZB seit Jahren verletzt (und keinen juckt's!).

Klar, die anderen sind Schuld ...

Zitat: "Grund für die galoppierende Inflation in Venezuela sei der "Wirtschaftskrieg", den die venezolanische Opposition und die USA gegen ihn führten, sagte Maduro. Sie wollten ihn stürzen."

Klar, die anderen sind Schuld ...

... mit der eigenen falschen linken Agenda hat das natürlich nix zu tun, d.h. damit, dass die sozialistische Regierung Venezuelas - wie jede sozialistische Regierung - an die Illusion glaubt, Wohlstand dadurch generieren zu können, indem es einfach Phantastilliarden neues Geld druckt und damit Wohlstand nur umverteilt, aber keinen generiert.

Typischer Fall von fehlender Selbstkritikfähigkeit und Realitätsbezug. Fast wie bei uns in Brüssel und Berlin!

Wie oft muss noch

bewiesen werden, dass Sozialismus nicht funktioniert, bevor es endlich weltweit alle verstanden haben?

Venezuela ist das Ölreichste

Land der Welt. Na da mit ist doch klar was der Ami will. Nicht das der kleine Mann was davon hätte aber für den wird auch keine Politik gemacht.

log-isch

Ein Vorschlag für Hrn. Maduro:

Führen Sie doch „logarithmisches“ Geld ein (zur Basis 10)! Dann könnten Sie „0-LogBolívar“-Geldscheine drucken lassen (mit dem Wert 10^0 = 1 herkömmliche Bolívar), dann natürlich „1-LogBolívar“-Geldscheine (Wert 10^1 = 10 herkömmliche Bolívar) usw.; mit jeder Addition von 1 gewinnt der Geldschein den zehnfachen Wert.

Vorteile: Platzersparnis auf den Banknoten, und Sie müssen wahrscheinlich nie mehr eine Währungsreform durchführen – bspw. könnte die jetzige Streichung von 5 Nullen einfach durch die Subtraktion von 5 ersetzt werden. Außerdem wird Ihnen diese innovative Lösung gewiss erhebliches internationales Renommee verschaffen!

Gut – ist nicht ganz ernst gemeint :-/

MfG A.

Altbekannte Muster

Ein sozialistisches Regime, katastrophales Wirtschaften - und schuld sind immer die Anderen.
Nichts Neues also unter venezolanischen Himmeln.

zuletzt Polen

hatte 3 Nullen gestrichen.....

Allerdings hat sich Polen seit dem wirtschaftlich nicht verbessert, kann aber auch am politischen Versagen liegen.

Maduro, machs besser!

Die sechste Null

Die größte Null, Maduro selbst, wurde leider nicht abgeschafft...

Ja, das liebe Öl und der

Ja, das liebe Öl und der Petro $. Man kann auch sagen, nicht nur der IWF ist auf Raubzug.

Auf die Nullen

kommt es nicht an. Sondern was man für das Geld kaufen kann.

Daran ändert sich nichts.

Vertrauen ist die wahre Währung

Geld hat keinen echten Wert, sonder ist ein Versprechen, für das Geld auch Waren und Dienstleistungen zu erhalten.
Eine Hyperinflation ist nichts anderes als ein Totalverlust des Vertrauens in den Staat.
Insofern muss man noch mehr "Nullen" streichen. Dies "Nullen" sind aber keine Zahlen, sondern Politiker.

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