Kommentare - Handelsstreit mit den USA: Juncker trifft Trump

25. Juli 2018 - 03:20 Uhr

Kann ein ausgewachsener Handelskrieg zwischen Europa und Amerika noch abgewendet werden? Heute könnte sich die Frage entscheiden: Bei einem Besuch von EU-Komissionspräsident Juncker im Weißen Haus. Von H. Romann.

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Kommentare

Intelligenz

„Die Trumpsche Dealmaker-Methode des maximalen Drucks müsse die Union mit intelligenten, vor allem aber klaren Botschaften kontern.“

Genau so ist, sehr gut auf den Punkt gebracht. Intelligente Entgegnungen und ein intelligentes Nachvornedenken sind die beste Alternative zu den dumpfen Botschaften rechtspopulistischer Politiker, als deren Leithengst sich Trump sieht und den viele auch hier in ihm sehen wollen.

Schließlich versteht sich diese Bewegung ja teilweise sogar ausdrücklich als Gegengewicht zur „Intelligenz“, die man so leicht als Elite oder Establishment hämisch verunglimpfen kann.

Nun liegt es an der „Intelligenz“, einen starken Gegenwind zu erzeugen, in dem man das tut, was man seit den 80ern immer mehr zurückgefahren hat: Glaubwürdig zu sein und intelligente Strategien zu entwickeln.

Werte also nicht nur optimal für sich selbst zu nutzen, sondern sich selbst in den Dienst der „Werte“ zu stellen.

Was Trump angeht: Auflaufen lassen!

Blos nicht "kuschen" oder in den "Hintern kriechen" !!!

denn das würde nicht nur Trump bei seinem Kurs bestätigen, sondern-viel Schlimmer : seine potentiellen Wähler ! Seht her, man muß den Europäern nur ordentlich Angst machen, schon kommen sie "angekrochen" und willigen in alles ein. Ein fatales Signal, und bei allem Verständnis für die Beibehaltung guter wirtschaftlicher Beziehungen zu den USA würde dies gandenlos als Signal der Schwäche und Abhängigkeit interprätiert werden. Ein Anbiederungs oder Kuschelkurs mit dieser Administration würde Europa nur noch als das erscheinen lassen, was sie vermutlich eh sind, ein zerstrittener und von nationalen Egoismen getriebener Kontinent. Einigkeit macht stark,wie die Kommunisten sagen, jeder Finger lässt sich einzeln leichter brechen, als eine ganze Faust. Zumindest dies sollten die Europäer bedenken, herrschte doch in einem Teil Europas einmal genau diese Ideologie. Alles schon vergessen ?

Ich hoffe Juncker bleibt nüchtern

Nach den letzten bizarren Auftritten frage ich mich, ob der Kommisionspräsident der EU ein Alkoholproblem hat.

Schmerzen

Na dann hoffen wir mal, dass er keine Ischias Schmerzen hat und gute Ergebnisse für Europa erzielt.

Torkelnd

Torkelnd küsst und betätschelt Hr. Junker Donald Trump. Ein Bild für Götter. Gute Deals, er kann bestimmt einige Steuerschlupflöcher öffnen. Mit diesem Mann wird sich die Europabegeisterung der "Normalbürger" sicher nicht erhöhen lassen.

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