Ihre Meinung zu: Özil-Rücktritt: DFB weist Vorwürfe zurück

23. Juli 2018 - 14:48 Uhr

Der Rückzug Özils aus der Nationalelf hat heftige Debatten ausgelöst. Nun haben DFB und DFL seine Vorwürfe zurückgewiesen. Auch von anderer Seite gab es Kritik, aber auch Zuspruch.

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Kommentare

Ende der Berichterstattung

Ist es nicht langsam Zeit die Nachrichten über dieses Thema zu beenden? Es gibt auf dieser Welt wichtigere Dinge. Das Sommerloch kann bestimmt sinnvoller gefüllt werde.

Özil

Die Frage ist warum hat Mesut nicht sofort ein Statement veröffentlicht. Über 60 Tage später. Zumindest Unglücklich, wie die ganze „Affäre“.
Ich denke in der derzeitigen Form ist Mesut kein Verlust.
Letztendlich geht es um Sport. Die Tatsache hat Mesut mit seinen Veröffendlichungen endgültig zerlegt. Es ist ein anderes Thema geworden. Gruß!

Ich mag Uli Hoeneß nicht

Und ich kann in keinster Weise die sportliche Leistung dieses gewissen Herrn beurteilen.
Aber Herrn Hoeneß Aussage macht ihn mir fast sympathisch.
Wie man in den Wald hineinruft....!

Und Frau Weidel hat leider leider Recht.....

Rassismus

Die Kritik an Özil hat mit Rassismus absolut nichts zu tun. Auch türkischstämmige Politiker haben Özil wegen seines Fotos mit Erdogan kritisiert. Die Kritik beruht darauf, dass Özil sich mit Erdogan hat fotografieren lassen, obwohl Erdogan in seinem Land die Meinungsfreiheit unterdrückt und viele aufgrund unbewiesener Verdächtigungen eingesperrt oder aus dem Staatsdienst entlassen hat. Özil hat damit einen Despoten im Wahlkampf unterstützt.

Uli Hoeneß hat sich eindeutig

Uli Hoeneß hat sich eindeutig im Ton vergriffen.
Seine Wortwahl spricht für mich eher dafür, dass sich hinter seiner angeblichen Leistungs-Kritik eine ganz andere Abneigung verbirgt, die sich nicht nur gegen den Fußballer Özil richtet.

Von der AfD habe ich nichts anderes erwartet. Da habe ich den Eindruck, dass sich diese Partei klammheimlich über alles freut, was bei Ausländern/Muslimen/Flüchtlingen schief läuft, weil sie alles und jedes für ihre Zwecke missbraucht.
Das finde ich einfach nur schäbig - aber war eben nicht anders zu erwarten.

Ich halte das Foto mit Erdogan auch für einen Fehler. Ich glaube, Erdogan hat Özils Popularität ebenfalls für seine Zwecke missbraucht.
Doch wie nun fast alle Beteiligten damit umgehen, schießt über das Ziel hinaus.

Cui bono?

Das Statement auf Englisch zeigt: Es geht nicht um die Fans oder die deutschen Bürger, es geht darum, international Deutschland und den DFB zu diffamieren. Die erste Frage, die man sich bei jedem Schriftstück immer stellen muß, ist 'Wer ist der Addressat'?

Und das ist gemäß der Sprache die internationale Presse.

Die möchte dieser Herr instrumentalisieren und läßt sich dafür ein weiteres Mal selber instrumentalisieren.
Fazit: Not cool!

DFB - NEIN DANKE

Wie auch bei allen anderen Ewiggestrigen ist Einsicht keine sonderlich ausgeprägte Tugend, der DFB macht dabei keine Ausnahme. Wer kein Rassist ist und auch nicht anderweitig rechts ist dem bleibt gar keine andere Wahl als es Mesut Özil gleichzutun und sich mit Ekel dem DFB abzuwenden. Traurig aber wahr.

Am 23. Juli 2018 um 16:13 von FW Stonedmeier

"Wer kein Rassist ist und auch nicht anderweitig rechts ist dem bleibt gar keine andere Wahl als es Mesut Özil gleichzutun und sich mit Ekel dem DFB abzuwenden. Traurig aber wahr."
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Warum machen Sie den nur halbe Sachen?
Her Özil wirft doch das gleiche den Medien, einem Autohersteller & einem Namhaften Sportfabrikant vor. Schließen wir doch diese rassistischen Hochburgen in Deutschland und vergessen wir dabei auch nicht das Gymnasium in Gelsenkirchen.
Was macht das schon, das in den tausenden Vereinen in Deutschland von teils Ehrenamtlichen Mitarbeiter hervorragende Integrationsarbeit geleistet wird.
Einfach weg damit.

Auweia ...

Zunächst: Ich sehe das Treffen mit Erdogan auch kritisch.

Allerdings hat Özil absolut das Recht, sich nun auch mal zu äußern, nachdem er nun einen beispiellosen Shitstorm über sich hat ergehen lassen müssen.
Ich habe seine Kommentare gelesen und kann in ihnen nichts Anstößiges erkennen.
Soll er sich dafür entschuldigen, aus zwei Kulturkreisen abzustammen ? Und seit wann ist das Singen der Nationalhymne Bedingung für die Nationalmannschafts-Nominierung ? Wollen wir hier amerikanische Verhältnisse ?

Ich kann ihm nur den Vorwurf machen, naiv agiert zu haben. Aber wie jetzt von Teilen der Bevölkerung und Medien auf ihn eingedroschen wird, wirft ein dunkles Licht auf unsere ach so liberale Gesellschaft.

Özil arbeitet gegen die Integration

Jeder Trainer und Verantwortliche wird sich in Zukunft überlegen, ob er einen Spieler nominiert, der Migrationshintergrund hat.

Wenn der Spieler sich abseits des Platzes daneben benimmt, oder wenn seine sportlichen Leistungen nicht mehr ausreichend sind, darf man das nicht mehr ansprechen geschweige denn Konsequenzen daraus ziehen, denn sofort wird die Rassismus-Keule ausgepackt.

Da hat Özil allen jungen Nachwuchsspielern richtige Felsbrocken in den Weg gelegt.

Und das alles nur, weil er sich für einen Autokraten zur Marionette hat machen lassen. Sinn sollte meiner Meinung nach sein, die deutsche Gesellschaft in zwei Lager zu spalten. Mit der permanenten Unruhe ist es viel leichter Menschen zu manipulieren.

Ich frage mich, warum eine Türkei mit gerade einmal 3% der territorialen Fläche auf europäischen Festland, und 97% auf asiatischer Seite in Europas Champions-Leaque oder bei Europameisterschaften mitspielt? Da sollte man die UEFA dringend zu einer Änderung ermahnen.

@ FW Stonedmeier

“Am 23. Juli 2018 um 16:13 von FW Stonedmeier
DFB - NEIN DANKE
Wie auch bei allen anderen Ewiggestrigen ist Einsicht keine sonderlich ausgeprägte Tugend, der DFB macht dabei keine Ausnahme. Wer kein Rassist ist und auch nicht anderweitig rechts ist dem bleibt gar keine andere Wahl als es Mesut Özil gleichzutun und sich mit Ekel dem DFB abzuwenden. Traurig aber wahr.“

Ich bin weder Rassist, noch anderweitig rechts und werde mich nicht vom DFB abwenden, denn der DFB engagiert sich für unfassbar viele soziale Zwecke und ich habe Freude an der Nationalmannschaft (abgesehen vom rein sportlichen im Sommer 2018, aber es kommen auch wieder schöne sportliche Zeiten).
Stehen Sie das Leuten aus der politischen Mitte zu, weiter zum DFB zu halten oder bin ich in ihren Augen jetzt auch ein Rassist?

Wie wäre es bei anderen...

Ich hätte gerne den Aufschrei der etwas links eingestellten Bevölkerung erlebt, wenn Özil zum Beispiel mit Gauland oder Höcke posiert hätte.

Özil‘s Kritikunfähigkeit

Herr Özil stellt sich als Opfer dar.
Als Opfer einer, zugegebenermaßen, mangelhaften Verteidigung durch den DFB.
Doch darf man Herrn Özil nicht fragen, warum er persönlich die freie Entscheidung traf, sich mit dem Autokraten Erdogan fotografieren zu lassen?
Einem Politiker, der die deutsche Kanzlerin, die deutsche Regierung und das deutsche Parlament auf das gröbste beleidigte und verunglimpfte?
(Vergleich der Kanzlerin mit Adolf Hitler)
Des Weiteren hat Herr Özil Präsident Erdogan als seinen Präsidenten bezeichnet.
Nun, aus der reinen Sicht als deutscher Staatsbürger wäre dies Frank-Walter Steinmeier.
Oder ist „sein Präsident“ eine Sympathiebekundung?
Herr Özil hat sich für Erdogan und die Fotos entschieden.
Eine freie Entscheidung!
Er sollte nun auch die Verantwortung für sein Handeln übernehmen.

Integration - warum Herr Özil als Vorbild und Beispiel?
Cem Özdemir ist ein wesentlich besseres Beispiel für was Deutschland 2018 steht!

Mesut Özil und deutsche Nationalhymne

Ein deutscher Nationalspieler sollte Stolz verspüren, für sein Land zu spielen. Es ist ein Privileg, für Deutschland zu spielen.

Viele Nationalmannschaften haben Spieler mit Migrationshintergrund. Dies ist besonders erkenntlich bei den Franzosen. Und hier erkennt man klar, wie stolz die Spieler die Marseillaise vor ihrem Spiel singen. MBappé ist exemplarisch dafür.

Mesut Özil hat all diese Jahre traurig dreingeschaut, wenn die Deutsche Nationalhymne gespielt wurde. Es war schmerzhaft für mich, diese negative Haltung unserem Land gegenüber immer wieder erleben zu müssen. Herr Özil wurde in Deutschland geboren.

Wir sind keine Rassisten. Aber wir müssen auch erkennen, wenn jemand von uns ein Feindbild hat und sich dann auch dementsprechend verhält. Mesut Özil hat jetzt offenbart, was die ganzen Jahre an seinem Verhalten erkennbar war.

Presse fühlt sich attackiert- verdient!

Das Presseecho kann man nur noch als ein Nachtreten interpretieren.
Erst überhaupt aus einem Fototermin für Fußballer in England ein Medienspektakel machen, braune Gesinnungen zu schamlosen Auftritten in den sozialen Medien animieren, die im Auspfeifen von Nationalspielern gipfelten. Nein die Presse kann sich nicht freikaufen vom Vorwurf, ihre dritte Gewalt im Staat missbraucht zu haben.

Das ist der Skandal unabhängig von der Person Özil.

Und das hochgespielte Argument Nationalspieler müssten moralische Vorbilder sein ist völlig daneben, insbesondere wenn es da um Deutschtümelei gehen soll.

Nationalspieler sind einzig das Ergebnis einer tollen Förderung von Talenten im eigenen Staat und mitnichten ein völkisches Messen von rasseneinteilenden "Völkern".
Nationalspieler sind aus der Mitte der Bevölkerung mit eigenen Kanten und Ecken bzgl. Meinungsfreiheit und Lebensstil. Ich warte übrigens immer noch auf den ersten sich offen zur Homosexualität bekennenden deutschen Nationalspielers.

16:13 von FW Stonedmeier

"Wer kein Rassist ist und auch nicht anderweitig rechts ist dem bleibt gar keine andere Wahl als es Mesut Özil gleichzutun und sich mit Ekel dem DFB abzuwenden. Traurig aber wahr."

Andersrum:
Hätte sich Özil so in der Türkei verhalten, wäre er als Terrorist sofort verhaftet worden!

So gesehen kann Özil Rassismus unterstellt werden, wer mit Faschisten posiert.

Der Fall Özil

Eigentlich reden wir hier von 3 verschiedenen Sachen.
- Das Fotoshooting mit Erdogan. Hier war man sich einig und es gab in Deutschland eine breite Ablehnung. Die dadurch entstandene Kritik hat Özil verdient. Dummerweise wurde es dann durch durch rechte Gruppierungen instrumentalisiert.
- die Sportliche Ebene. Auch hier würden viele sagen, dass war in letzter Zeit wenig überzeugend. Kritik war auch her verdient. Jedoch besser als "Dreck" und besser als ein "toter Frosch". Hier haben sich einige ehemalige Nationalspieler im Ton vergriffen.
- Was mMn Özil nicht verdient hat, ist dass man ihn als Sündenbock hinstellt. Sie haben fast alle schlecht gespielt, aus welchen Gründen auch immer. Und wenn dann die ARD noch tendenziös schreibt "Özil konnte dann das WM-Ausscheiden nicht verhindern", dann könnte man sich fragen, wie er das den verhindern hätte können. Da spielten ja schließlich noch 10 andere leidenschaftslos mit. Da hätte selbst ein Özil in Weltklasseform nichts machen können.

16:13 von FW Stonedmeier

Also wer sich mit Faschisten ablichten lässt, wird unglaubhaft, wenn er andere, die das kritisieren, als Rassisten diffamiert.

Naivität ist nicht verboten.

"Anders als Özil behauptet, ist ein gemeinsames Foto mit dem für die Abschaffung der Presse- und Meinungsfreiheit in der Türkei gefürchteten Autokraten politisch."

Nur, wenn der Betreffende mit dem Foto etwas Politisches ausdrücken will!

Wir wissen doch alle, wie Fussballer sind. Da kommt Herr Erdogan, da macht man naiv schnell ein Foto. Ich glaube kaum, dass Herr Özil dabei an irgendwelche Menschenrechte dachte (und nachzuweisen ist es ihm schon gleich gar nicht).

Muss er auch nicht. Er ist Sportler und (in diesem Fall) Privatmann.

das natürliche Habitat...

...eines Fußballspielers ist der Trainingsplatz oder das Stadion um vornehmlich gegen Bälle zu treten. Er verfolgt dies, weil es ihm Spaß bereitet und gut entlohnt wird. Die kommerziell Erfolgreichsten von ihnen werden weiterhin auffällig durch unpolitische Kurzmitteilungen in sozialen Netzwerken mit Fotoanhang.
Kann es sein, daß es eine komplette Fehleinschätzung von Fußballfunktionären, Politikern und der bürgerlichen Gesellschaft gibt, welche politische Verantwortung man von dieser Personengruppe ernsthaft erwarten darf?
Kann es sein, daß diese Überhöhung an Bedeutung erst durch die Präsenz von eitlen Politikern (z.B. in Umkleidekabinen) zustande kommt?
Kann es sein, daß in dieser virtualisierten Welt, nicht Herr Ösil diese Auseinandersetzung führt sondern sein Berater mit Passwortzugriff?
Fragen, über Fragen, ...und erst der vordere Rand des Sommerlochs erreicht!

Türken in Deutschland

Türken in Deutschland fühlen sich Rassismus ausgesetzt. Dies ist die Botschaft, die vom DFB Präsidenten öffentlich eingefordert nun von Özil in aller Deutlichkeit offen liegt.
Wie geht man mit einer solchen Stellungnahme um?
Zurückweisen, relativieren, kritisieren, diffamieren, ignorieren, ablenken ?
Oder versuchen, zu verstehen, vielleicht zu helfen oder zu verbessern?

@Handballer

Laut Özil haben die DFB Funktionäre, also Grindel, Bierhoff und Löw ihn angewiesen zu schweigen, um keine große Diskussion zu starten. Ab dem Zeitpunkt Besuch bei Steinmeier lief laut Özil alles auf Direktive des DFB, nachzulesen in T-Online.

Aber die Tagesschau meint meinen Kommentar sperren zu müssen.

Die Funktionäre die für die völlige Kommerzialisierung der Nationalmannschaft und ihr Versagen Verantwortung tragen, bleiben weiter im Amt.

Özils Abgang verbessert nichts, er ist ein Bauernopfer, die Rückversicherung von Löw, Bierhoff und Grindel, um vom eigenen Versagen abzulenken. Erinnert mich an den Umgang mit Ballack durch den DFB. Das war auch eine Farce

Özil hat es im Gegensatz zu

Özil hat es im Gegensatz zu Şahin vorgezogen, in der deutschen Nationalmannschaft zu spielen. PUNKT. Guter Mann.
Und haben 'wir' keine anderen Probleme?
Das ist doch ein Witz. Jetzt diskutiert halb Deutschland, ob ein Deutscher mit Migrationshintergrund, der 20 Millionen pro Jahr mit Fußball verdient, sich ausgegrenzt fühlt. Mein
BEILEID.
Und kein Mitleid mit dem DFB. Wer Löw vor der WM den Vertrag verlängert, macht auch andere Fehler.

@Telus

Sie haben so recht! Und wir sollten alle genau darauf hören, wem Herr Özil schaden will.

Deshalb Rassismus,

weil viele mit Argumenten wie "sich Deutsch fühlen", "Lustlos gespielt, da kein Nationalstolz", "2 Herzen in der Brust " usw. um sich werfen. Zur Zeit zeigen viele (zum Glück nicht alle) ihr hässliches Gesicht. Türken, ob mit oder ohne deutscher Staatsangehörigkeit...lasst euch nicht unterdrücken. Auch ihr habt Recht auf Meinungsfreiheit und dürft euer Leben, unter Einhaltung der deutschen Gesetze, frei gestalten.

Kritikfähigkeit

Warum muss man sich in diesem Land eigentlich immer rechtfertigen, sobald man das Fehlverhalten eines Migranten kritisiert.

Mesut Özil ist definitiv nicht für das frühe Ausscheiden der Nationalelf alleine verantwortlich. In der Verantwortung sehe ich da eher den Bundestrainer, dem es nicht gelang - anders als 2014 - eine schlagkräftige Truppe zu formen.
Özil und Gündogan haben mit dem Foto ihr Recht auf freie Meinungsäußerung wahrgenommen. Durch die Huldigung Erdogans als ihren Präsidenten haben sie aber eine Grenze überschritten, die in letzter Konsequenz von beiden den Verzicht auf die WM hätte bedeuten müssen. Respekt wollte er dem Amte, nicht der Person zollen? Respekt muss verdient werden - durch gute Leistungen im Sport, durch soziales Handeln und vieles mehr. Respekt verliert man aber durch einen Putsch, der nach dem Putsch vom sogenannten Präsidenten initiiert wurde oder auch durch eine derart armselige Begründung für einen Rücktritt.
Dennoch: Alles Gute Mesut Özil

Wird das jetzt das Sommerthema ?

SEHR viel spannenderes spielt sich derzeit in Frankfurt ab, im Turm der EZB.

DAS was dort aktuell entschieden wird, ist WIRKLICH wichtig.

Es ist an der Zeit das sich die Medien, so auch die ARD, intensiv damit beschäftigen und (gerne auch wiederholt) berichten.

Das Thema "Özil vs. DFB" hat sich nun wirklich erschöpft !

Hoeness

Daß sich ein Krimineller wie Hoeness zu Wort meldet, ist bezeichnend:

Daß Özil sich herabgelassen hat, für den DFB zu spielen, ist sollte dieser ihm erst einmal hoch anrechnen!
Ich , an seiner Stelle, hätte es nicht getan!

Im Übrigen posierte auch Merkel mit Erdogan!

Ausgerechnet Hoeneß

Das ein verurteilter Verbrecher meint hier die moralische Keule rausholen zu müssen passt in das Bild das ich von diesem Mann habe. Einen Thomas Müller würde er nie kritisierten. Obwohl klar ist das Özil besser Fußball gespielt hat. Das die AFD auch ihren Senf dazu geben musste passt auch ins Bild. Wie wunderbar sich diese beiden doch ergänzen. Und was sein Statement auf englisch angeht. Der Großteil seiner Fans ist nunmal international. Armes Deutschland

@ meta1960

Hat sich Hoeneß im Ton vergriffen? Vielleicht, aber die Quintessenz ist jedoch berechtigt.

Özil ist nicht der begnadete Spieler, wie ihn viele sehen bzw. gesehen haben. Ich verstehe bis heute nicht, warum er überhaupt jemals in den Nationalkader berufen worden ist. Er erbringt nur dann Topleistungen und spielt traumwandlerisch, wenn er in einem Team mit Topspielern spielt, die individuell absolute Obersahne sind. Aber dann bräuchte es ihn nicht wirklich. Dagegen ist Özil in einem Team mit mittelmäßigen Spielern selbst ebenfalls nur ein mittelmäßiger Spieler. Das war bereits sein Problem bei seinen Anfängen in Gelsenkirchen.

Im Übrigen bin ich auch mit der Reaktion des DFBs nicht einverstanden. Anstatt Özil vor der WM zu Hause zu lassen, stellt man sich zuerst schützend vor ihn, um ihn dann - nachdem der Drops gelutscht war - , wie eine Kartoffel eiskalt fallenzulassen? Da hätte der DFB zu seiner Verantwortung mit allem Wenn und Aber stehen und Özil in Schutz nehmen sollen!

Das Problem ist nicht die

Das Problem ist nicht die deutsche Gesellschaft die türkischstämmige (u.a.) Mitbürger nicht als Deutsche akzeptieren würden (wenige Ausnahmen vielleicht bei der NPD und ein paar noch lebende Altnazis), sondern das Problem sind türkischstämmige (u a.) Mitbürger die nicht Deutsche sein wollen sondern deren Herz für die Türkei (u.a.) schlägt. Deutschland ist nur ein Land in dem sie 'gut und gerne leben'...mehr eben nicht. Damit haben wir hier ein ganz anderes Problem als in Frankreich, bei dem viel mehr echter Rassismus verbreitet ist. Dort werden Algerier, Marrokaner etc. von vielen Einheimischen nicht als Franzosen akzeptiert, egal wie sie sich bemühen.

Glauben, Unterstellungen, Spekulationen, Vorwürfe

Leider verkommt diese sehr wichtige Integrations- und Rassismusdebatte, die für Deutschland und seine Bürger sehr wichtig ist, und die wir alle aushalten müssen, zur emotionalen, sachgrundlosen Schlammschlacht. Da wird geglaubt, unterstellt, vorgeworfen und spekuliert, Dinge miteinander zusammenhanglos vermischt. Es geht nur noch um: gefällt mir - gefällt mir nicht, Daumen hoch - Daumen runter. Das ist Colloseum, Circus Romanus, Brot und Spiele fürs Volk. So haben sich in der Geschichte immer noch alle Hochkulturen letztlich wegradiert.
Mezut Özil hat sicherlich mit seinem Erdogan-Foto einen entscheidenden Fehler gemacht, doch über seine jetzige Stellungnahme bin ich sehr dankbar, sehr sachlich und klar. Und: haben wir nicht alle 2 oder mehrere Herzen in unserer Brust? Seit fast 30 Jahren lebe ich in der Kurpfalz, als geborener Hesse. "Erbarmen, die Hesse komme", heißt es in einem alten Lied der Rodgau Monotones. Und nun, bin ich deshalb ein schlechter Bürger Heidelbergs?

Özil als Sportler

Özil hat früher mal ganz gut Fussball gespielt, deshalb durfte er für das Land, in dem er geboren wurde, auflaufen. Sportlich hat er in den letzten Jahren aber immer weniger gezeigt - vor allem in der Nationalmannschaft, in der letzten Saison auch bei Arsenal. So gesehen hat Uli Hoeness völlig recht. Fehler von Jogi Löw war, Özil trotzdem mit zur WM zu nehmen. Wenn er Götze zu Hause lässt, hätte auch ein Özil nichts bei der WM zu suchen gehabt. Und dann hätte es das ganze Sommertheater hier gar nicht gegeben.

Traurig

Fußballer haben top Berater. Anscheinend hatte keiner die Idee, dass es gut wäre sich direkt nach dem Foto an die Fans zu wenden.

Als Person des öffentlichen Lebens hätte er das vorhersehen können, Özil ist nicht seit gestern berühmt.

Jetzt klingt alles nur nach fadem schwarzer Peter schieben.

Ja, und seine Leistungen waren nicht gut genug für den wm-Kader, wie auch die von anderen...

Es geht, auch bei Özils Stellungnahme ...

... nicht um einen Rassismusvorwurf gegen Grindel. Es geht um sein Versagen als Führungskraft.

Hätte er Özil nicht im Nachhinein als Sündenbock präsentiert, wäre die Angelegenheit glimpflicher verlaufen. Und darüber regt sich Özil zu recht auf.

Jetzt ist er weg - na und

Özil hat sich entschieden nicht mehr in der deutschen Nationalmannschaft zu spielen. Was soll’s , ergibt andere. Er wundert sich, warum wir sein Foto mit Erdogan diskutieren, nicht aber das von Lothar Matthäus mit Putin. Özil hat nichts verstanden vom Leben in einer Demokratie. Von der Ehre Nationalspieler der deutschen zu sein. Lothar Matthäus ist schon lange exfussballer und vermarktet sich nur noch selbst. Das ist Özil im Hinblick auf die Nationalmannschaft jetzt auch. Jetzt kann er auch die türkische Staatsbürgerschaft annehmen und dann jeden Tag mit Erdogan Fotos machen.

Özil

Die Entscheidung ist schon lange überfällig. Auch ich glaube das es nichts mit Rassismus zutun haben kann. Bei der letzten WM hat Özil nicht die Leistung gebracht die man gewohnt war, daher kein Verlust. Nun kann „Die Mannschaft“ ein Neustart beginnen.

Herr Özil weigert sich

Herr Özil weigert sich öffentlich, die offizielle Hymne mitzusingen des Landes, dessen alleinige Staatsbürgerschaft er hat. Offenbar lehnt er die Menschen, die schon länger hier leben, ab und will nicht mal den Schein wahren. Und wenn dann von denjenigen, die schon länger hier leben und die ihn als Repräsentanten wollten, Kritik kommt, dann nennt er das Rassismus.
Wer lehnte denn ab, wessen Hymne aus welchem Kulturkreis zu singen?

zwei paar Stiefel

Das Abschneiden der deutschen Mannschaft bei der WM ist eine Sache. Und das hat sich bereits in den Testspielen vorher gezeigt.

Die andere Sache ist das Verhalten von Özil und Gündogan in Bezug auf das Foto.

Das sind zwei paar Stiefel. Dennoch möchte Herr Özil das jetzt so hinstellen, als würde man ihn und speziell wegen seines Hintergrunds dafür verantwortlich machen. Das ist nicht richtig.

Es geht einzig und allein um das Bild, und jetzt um die Vorwürfe die er macht. Und wie ein bekannter Politiker macht er das auf Twitter. Ebenso scheint das Niveau zu sein.

Wir als Deutsche werden uns nicht als Nazis, Rassisten oder Faschisten beschimpfen lassen. Denn das sind wir nicht. Wir haben auch unseren Nationalstolz.

Wenn jemand für Deutschland antritt und uns alle vertritt, dann muss, nicht kann oder soll, er muss mit Leib und Seele dahinter stehen. Er muss voll Überzeugung Deutscher sein. Oder er muss es sein lassen.

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