Ihre Meinung zu: Erstmals kommen die meisten Flüchtlinge über Spanien in die EU

17. Juli 2018 - 15:39 Uhr

Italiens harter Kurs in der Flüchtlingspolitik hat offensichtlich Folgen: Erstmals haben die meisten Flüchtlinge und Migranten die Mittelmeerroute über Spanien bei der illegalen Einreise in der EU genutzt.

Artikel auf tagesschau.de
Bewertung:
1.6
Durchschnitt: 1.6 (10 votes)
Schlagwörter der Meldung:

Kommentare

Internierung

Wenn Abschiebung nicht möglich ist, gewährt das Völkerrecht die Internierung. So sind sowohl Leben des Flüchtlings als auch Sicherheit und Ordnung im Gastgeber-Staat gesichert.

Man, tut endlich was

gegen die Fluchtursachen der Menschen, die wie auf dem Bild zu sehen, nicht aus Syrien kommen, sondern aus dem südlichen Afrika. Zwar gibt es dort auch Bürgerkriege, aber die bittere Armut der Menschen dort, treibt gerade junge Männer in die Flucht. Stehen wir endlich auf und tun etwas gegen die Fluchtursachen! Die Menschen im Mittelmeer ertrinken zu lassen ist NICHT die richtige Reaktion.

Gute Entscheidung...

... nun über Spanien einzureisen! Nachdem die spanische Regierung auf populistische Art die Migranten der 'Open Arms' aufnahm, kann es nun zeigen, wie man es 'richtig' macht. Hoffe nur, daß diese Migranten nicht einfach an andere Staaten durchgereicht werden.

Der entscheidende Punkt

ist nicht aus welcher Richtung sie kommen, sondern die Menge, und wo sie dann hingehen.
Denn in Spanien bleiben sie nicht, in Italien sind ja auch nicht geblieben, sonst wären dort schon Millionen.
Die EU wird endlich mal was tuen müssen, nicht nur Jahre darüber reden.

Ich hab‘ mich sowieso gewundert,...

...warum das nicht schon immer die Hauptroute war. Der Weg von Libyen nach Sizilien ist doch mit den Schlauchbooten absurd. Von Marokko bis Spanien ist dagegen ein Katzensprung. Und hunderte von Frachtern täglich, die einen retten können. Da braucht es keine NGOs.
So lange ein Leben in vielen westafrikanischen Ländern praktisch ohne Zukunftsperspektive ist, wird das auch nur mit Gewalt zu unterdrücken sein, wenn überhaupt. Aber solange wir Öl aus Nigeria billig bekommen ist es uns ja egal, wenn sich eine korrupte Clique die Kohle einsteckt. Da könne EU-Trawler auch weiter das Meer leerfischen und zum Ausgleich exportieren wir unsere Hühnchenabfälle, Altkleider und Elektroschrott dahin.
Und unsere christlichen Werte betonen wir dann beim demonstrativen Aufhängen von Kreuzen in Behörden.

Darstellung: