Ihre Meinung zu: EU-China-Gipfel in Peking: Im Schatten des Handelsstreits

16. Juli 2018 - 6:17 Uhr

In Peking treffen die Spitzen der Europäischen Union mit der chinesischen Staats- und Parteiführung aufeinander. Bei dem Gipfel dürfte der Handelskonflikt mit den USA im Mittelpunkt stehen. Von Benjamin Eyssel.

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Kommentare

Wie schön, ...

dass es Herrn Juncker gesundheitlich wieder besser geht.

Wenn Länder hingehen und

Wenn Länder hingehen und Wirtschaftszweige subventionieren um anderen Bevölkerungen zu schaden so hat dies nichts mit freiem Handel zu tun.
Wenn Stahl in China so billig produziert werden kann (ohne echte Gewährleistung) dass dieser billiger um die Welt transportiert werden kann als Deutscher stahl in der Nachbarschaft (mit Gewährleistung) hergestellt werden kann, so nenne ich dies nicht freien Welthandel.
Und wenn die eigene Regierung das auch noch für gutheißt, mit Delegationen nach China reist um solche Geschäfte einzufädeln, ist das dann noch Konform mit deren Amtseid?
Also, ich schwöre, dass ich meine Kraft dem Wohle des deutschen Volkes widmen, seinen Nutzen mehren, Schaden von ihm wenden……
Was versucht man uns hier wieder zu verkaufen?!

Finde ich gut. Beispiel:

Finde ich gut. Beispiel: Exporte deutscher Fahrzeuge aus den USA nach China werden nun durch die hohen Exportzölle um min. 25% teurer. Was spricht dagegen die Produktion nach Europa zu verlagern und China von dort zu beliefern ?

Durch die hohen Zölle sieht sich China aktuell auf dem freien Weltmarkt nach Alternativen um. Wir täten gut daran diese Chance zu ergreifen und unseren Export zu stärken welcher durch die Maßnahmen Trumps geschwächt wird.

EU-China-Gipfel in Peking:Im Schatten des Handelsstreits....

Aus Anlaß des Gipfels könnte die EU ja mal kritisch ihre eigene Zollpolitik unter die Lupe nehmen.Nach der Verhängung der US-Zölle auf Stahl-und Aluminium,strömen ja chinesische Güter dieser Art nach Europa.Wie verhält sich da die EU ?
Außerdem kann auch gefragt werden,ob der Kommissionspräsident Juncker wieder nüchtern ist ?

mm0815, 08:20

||Exporte deutscher Fahrzeuge aus den USA nach China werden nun durch die hohen Exportzölle um min. 25% teurer.||

Exportzölle? Wer erhebt die?

All das,

was wir China zurecht vorwerfen, wird keine Rolle mehr spielen, wenn es ans geschäftemachen geht. Wir sind da genauso doppelmoralig wie wir es gern anderen (vornehmlich den USA) verwerfen. Und dabei ist kein Unterschied zwischen links und rechts. Dabei hätten wir die (Markt-)Macht um echte Zeichen zu setzen.

Den großen Sprung jetzt machen.

Im Schatten des Handelsstreits und vor Beginn eines nicht abschätzbaren Handelskrieges sollten beide Seiten, sowohl China als auch die EU ein dringendes Bedürfnis haben die Beziehungen zwischen beiden Ländern auf einer neuen Basis zu stellen. Dabei haben Priorität die Wirtschaftliche und finanzielle Beziehungen. Sofortige Abbau der Hemmnisse für EU Unternehmen in China, Sicherung der dort getätigte Investitionen vor staatliche Eingriffe, Bevorzugung EU Beziehungen vor andere Handelsbeziehungen und im finanziellen Bereich die Abwicklung der Geschäfte in Euro und nicht mehr in $. Die EU ihrerseits sollte den EU Binnenmarkt deutlich weiter öffnen für Chinesische Produkte und Zusammenarbeit mit Chinesischen Firmen. Auch hier sollte China eine bevorzugte Position erhalten. Im Rahmen der sich verschärfende Entwicklungen sollte auch über weitere Kooperationen in anderen Bereichen verhandelt werden.

um 08:20 von mm0815

"Exporte deutscher Fahrzeuge aus den USA nach China werden nun durch die hohen Exportzölle um min. 25% teurer. Was spricht dagegen die Produktion nach Europa zu verlagern und China von dort zu beliefern ?"
Haben Sie sich mit den Zöllen schon mal intensiv beschäftigt? Das sollten Sie jetzt tun.

Lieber China als die USA

Es wäre besser den Handel mit China zu intensivieren und auch die Beziehungen zu stärken. Im Gegenzug dazu wird der Handel mit den USA reduziert. Die EU Deutschland und niemand sonst sollte sich vom US Präsidenten beleidigen lassen. Das einige seiner Behauptung stimmen ist logisch aber das er mit anderen Behauptungen wie dem russischen Gas so agressive Töne spuckt ist unverschämt . Dieser Mann ist nicht in der Lage eine diplomatische Politik zu führen und ich hoffe er bekommt irgendwann einen Denkzettel den diese Beleidigungen sind wirklich nur noch erbärmlich.

Ist denn ...

... Herr Juncker so über Nacht von seinen akuten Ischias-Schmerzen geheilt und kann wieder EU-Verhandlungen führen?
Wobei, wenn man sich die Bilder aus Brüssel ansieht, Juncker nicht eine Sekunde ein schmerzempfindendes Gesicht zeigt.
Im Gegenteil, er ist froh gelaunt und will wie so oft alle abknutschen.
Nur stehen und laufen kann er allein nicht.
Wo doch inzwischen allen bekannt ist, wem Juncker zugeneigt ist und von welcher anderen Krankheit er seit Jahr und Tag heimgesucht ist.

Geschickter Zeitpunkt ...

... für China. Jetzt wo Trump die EU als Gegener tituliert hat, treibt er die EU förmlich in die Hände Chinas. Wir werden den Deal mit China machen müssen - wahrscheinlich mit Zugeständnissen. Für die USA bedeutet das langfristiger Verlust von Einfluss - ein schlechter Deal für T.

Gleich ist nicht gleich

China ist nicht nur wirtschaftlich (und militaerisch) stark, sondern auch klug im Umgang mit der EU. Die Politiker "poltern" nicht wie "The Donald", sie erklaeren der Welt nicht taeglich ueber Twitter was richtig und falsch ist und sie geben Juncker & Co gerne die Hand.
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Demokratiedefizit? Internetzugang fuer Buerger? Lizenzvergehen? Staatssubventionen? Dumpingpreise? Alles kein Problem fuer die EU!
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Manchmal scheint es mir, als hielte die EU China fuer einen "besseren" Partner als die USA. Daran kann man auch sehen, wie sich die "Wertegemeinschaft" EU definiert. Statt Eine Strategie zu finden, mit Trump umzugehen, lieber Geschaefte mit dem "netten freundlichen China".
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Ganz nebenbei : mit Grossbritannien geht man wesentlich unfreundlicher um, aber das hat ja nichts mit Handel zu tun?

Ich bin für totalen

Ich bin für totalen Handelskrieg mit den USA.
Wenn die EU, Russland und China sich einig wären, wäre diese kleine Atlantikinsel ganz schnell ganz klein.
Denen muß man mal erzählen, wo die Musik spielt.Die wollen America first? gerne, nur dann gibts halt auch EU first.

Am 16. Juli 2018 um 08:58 von pkeszler

"Haben Sie sich mit den Zöllen schon mal intensiv beschäftigt? Das sollten Sie jetzt tun."

Dasselbe ist auch Ihnen dringen anzuraten und auch, die Zölle nicht separat zu sehen, sondern im Zusammenhang mit wirtschaftlichen Interessen.

um 10:09 von ex_Bayerndödel

"Dasselbe ist auch Ihnen dringen anzuraten und auch, die Zölle nicht separat zu sehen, sondern im Zusammenhang mit wirtschaftlichen Interessen."
Sie wollen wohl mal lieber schlauer als Andere sein? Sie wissen doch gar nicht, was ich mal für eine Studienrichtung studiert habe.

Am 16. Juli 2018 um 11:39 von pkeszler

"Sie wollen wohl mal lieber schlauer als Andere sein? Sie wissen doch gar nicht, was ich mal für eine Studienrichtung studiert habe."

Aber Sie kennen mein Fachgebiet, da bin ich ja positiv überrascht. Aber vielleicht fehlt mir ganz einfach die ideologische Verblendung, um die Zusammenhänge zu erkennen?

Im Schatten den Handelsstreits

Natürlich bietet sich China an. Das ist auch zunächst mal gut so aber man kann nur vor der Mentalität der Chinesen warnen ,denn die machen nichts ohne ihren Vorteil zu haben und außerdem , wenn sie erst mal merken , dass man auf sie gebaut hat, dann ändern sich die Dinge ganz plötzlich denn von Verträgen, und deren Einhaltung , halten die sehr wenig!

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