Ihre Meinung zu: EU stellt Albanien und Mazedonien Beitrittsgespräche in Aussicht

26. Juni 2018 - 20:54 Uhr

Die EU-Staaten haben sich auf den Start von Beitrittsverhandlungen mit Albanien und Mazedonien geeinigt. Bis zum Gesprächsbeginn im Juni 2019 müssen beide Länder aber noch einige Bedingungen erfüllen. Von Kai Küstner.

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Kommentare

Worum geht es eigentlich ?

Geht es um eine Wertegemeinschaft?
Oder, wie beschrieben, um Einfluß?
Wie groß soll die EU denn werden?
Mir machen all diese Pläne große Sorgen!

EU-Erweiterung

Ich habe ja nichts gegen eine Erweiterung der EU, aber nur wenn es uns als EU auch nicht schadet. Die Skepsis von Frankreich und den Niederlanden ist alle mal begründet. Es gibt Kriterien, die es zu erfüllen gilt, vorher kann ein Beitritt ganz klar nicht in Frage kommen. Nur wenn diese Länder sie voll und ganz erfüllen, kann man eine Erweiterung gutheißen. Weder wir noch die haben irgendeinen Grund überstürzt zu handeln. Angebliche Angst vor einer Einflussnahme von anderen Mächten sind kein Grund vorschnell zu handeln. Also bitte keine Erweiterung nur um der Erweiterung wille, sonst geht das genauso in die Hose, wie als man Griechenland in die Eurozone aufgenommen hat, obwohl es dazu laut geltenden Konvergenzkriterien noch nicht bereit war.

"EU Beitritt"

"Bis zum Gesprächsbeginn im Juni 2019 müssen beide Länder aber noch einige Bedingungen erfüllen."

Ach da werden mal beide Augen fest zugedrückt und dann stimmt es, wir sind doch mit begeisterte Hauptzahler und verteilen gerne.

Beitrittskandidat?

Nicht zu fassen,, an statt sich mit Reformen zu befassen werden 2 fragliche Kanditaten aus Angst vor Russland und China die Aufnahme in Aussicht gestellt. Nichts verstanden.
Der " Hühnerhaufen" ist schon so in vielen Fragen zerstritten und da zweie Beitragsempgänget die hochwahrscheinlich korrupt sind. Zählen wird Deutschland oder die Bürger, die neuen Märkte von der Industrie abgenommen.
Danach wahrscheinlich die Ukraine und die Türkei?

Die EU sollte erst ihre

Die EU sollte erst ihre Abstimmungsmodi reformieren ( Einstimmigkeitsprinzip etc. ) bevor neue Mitglider aufgenommen werden. Ausserdem sollten sich die Stimmenanteile an der jeweiigen Einwohnerzahl bemessen. Alnanien und Mazedonien werden noch viele Reformen durchführen müssen.

Was eine Logik, man bringt

Was eine Logik, man bringt das Schiff EU in Schräglage durch Fehlentscheidungen auf mehreren Ebenen und was fällt einem ein, man füllt das sinkende Schiff weiter mit Wasser.

So schafft sich die EU in der jetzigen Form schneller ab als man erwarten konnte.

politisch inkorrekt

wie seit kurzem offiziell be- und anerkannt, geht es um die republik nord-mazedonien... soviel zeit muss sein. darüber hinaus sollte unsere europäische union erstmal "klarschiff" machen und antieuropäische mitgliedsländer zum austritt bewegen, bevor wir neue - hoffentlich loyalere und weitsichtigere - mitglieder aufnehmen.

Gut so.

Die Staaten werden in ihrer heutigen Form ja nicht beitreten, und es ist ein langer Weg bis zum Beitritt.
Auch kann ich das Argument, die EU überfordere sich, nicht nachvollziehen. Die EU muss sich so oder so einer dringenden Reform unterziehen, um endlich wieder handlungsfähig zu werden. Die Westbalkan-Länder machen den Kohl da auch nicht fett.
Am Ende steht die EU vor allem für: Frieden. Schaut man sich die 90er Jahre in der Region an, weiß man genau warum die EU so attraktiv ist. Wobei, wie wir ja erleben, je länger die Erfahrung des Krieges zurückliegt, desto weniger überzeugend ist der Wunsch nach Frieden.

Also jetzt auch noch unser

Also jetzt auch noch unser Steuergeld nach Albanien statt in durchregnende Schulen. Wahrscheinlich ist man kleingeistig und nationalistisch, wenn man nicht versteht, dass Wirtschaftsabkommen auch möglich sein könnten ohne komplette Nivellierung der Wirtschaftskraft über Griechenland bis nach Albanien, also überall auf Durchschnitt. Wo es erarbeitet wird, durfte es früher höher sein als Durchschnitt. Früher eben. Griechenland schuldet nun hunderte Milliarden, weil es für den Euro nie reif war. Und nun wird Albanien für reif erklärt. Nur noch ein paar Gesetzesinitiativen gegen die Organisierte Kriminalität, dann passt das schon wirtschaftlich

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