Ihre Meinung zu: Parlament in Kanada legalisiert Cannabis

20. Juni 2018 - 7:27 Uhr

Es war ein Wahlkampfversprechen von Premierminister Trudeau - jetzt hat das Parlament zugestimmt: Kanada legalisiert als erstes führendes Industrieland der Welt den Anbau und Verkauf von Cannabis. Von Kai Clement.

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Kommentare

Etwas verlogen?

Die zumeist selben Befürworter, die gern alternativ-aufgeschlossen öffentlich in Erscheinung treten, schreien bei Zigaretten Mord & Zeter.

Wo ist....

...der deutsche Trudeau ?

Eine Wegweisende

Eine wegweisende Entscheidung!
In Gegensatz zur Zigarette kann Hanf auch ohne Verbrennung Konsumiert werden und richtet wesentlich weniger Schaden als der Alkohol an.

Sieg der Vernunft

Das das erst jetzt geschieht und Kanada das erste größere Land ist, obwohl die meisten Praktiker und auch Wissenschaftler, die mit dieser Frage zu tun haben, schon seit Jahrzehnten dafür eintreten, kann nachdenklich stimmen.

An Demokratisch: vergleichen Sie einfach die Todesrate bei den jeweiligen Substanzen. Kleiner Tipp: 50:0 für den nie illegalen Tabak. Es sind beileibe nicht nur ,,alternativ aufgeschlossene", sondern auch eher konservative Menschen, die in dieser Frage über Erfahrung und Sachverstand verfügen.

Weiß nicht, warum von vielen Menschen immer wieder Fragen (Hanf, Erneuerbare Energien, Migrationspolitik) vermengt werden müssen, die nichts miteinander zu tun haben. Ist in der Sache nie hilfreich.

Verlogen?

Verbrennungsgase einzuatmen ist niemals gesund. Ich kenne die Teerwerte von Joints nicht, und Purraucher werden auch nicht nikotinabhängig, aber das ist nicht der Punkt. Am meisten erregen sich über Cannabis doch die konservativen Weißbiertrinker der CSU, die kein Problem damit haben, dass sie seit vielen Jahren unangefochten den Parteienrekord bei Trunkenheitsfahrten halten.

Ach ja: Cannabisprodukte müssen nicht zwangsläufig geraucht werden, es gibt auch entsprechendes Gebäck;)

Selbstverständlich. Ich

Selbstverständlich. Ich meine Tabak tötet nun mal auch. Dagegen steht die eiserne 0 bei der Anzahl der Todesopfer bei Cannabis
Zudem ist Tabak ein 100%tiges suchtmittel. Ich meine ich kann Kiffen ohne abhängig zu sein. Aber rauchen tut man in der Regel nur weil man süchtig ist

Was soll's

Der klassische Joint ist mit seinem Tabak und der Rauchtechnik stark gesundheitsschädlich, aber gibt auch andere Anwendungsformen.
Das wäre doch das ideale Feld für die E-Zigaretten.
Das bedeutet nicht, das dann Cannabis risikolos ist.
Der Knackpunkt ist, dass Menschen für den Genuß von Cannabis in den Knast wandern können, während das deutlich schädlichere Alkohol völlig legal ist. Selbst Tabak bleibt trotz bekannter Risiken und ohne gesundheitlichen Nutzen weiterhin legal.

Also kann eine Regierung Cannabis legalisieren, die bisherigen kriminellen Gewinne abschöpfen und diese in Sucht-Prävention verwenden.

Während

innerhalb der EU die Kriminalisierung der Bürger anhält um Überwachungsmaßnahmen rechtfertigen zu können, besinnt man sich in Kanada wieder auf die Freiheit und Eigenständigkeit der Menschen. Gratuliere!
PS: Ginge es um den Schutz der Menschen, wären Autofahren und Alk trinken schon lange verboten.

re Euro-Made

"Wo ist....

...der deutsche Trudeau ?"
-
Der ist in Rente gegangen.

Legalize Pott! Wird das

Legalize Pott! Wird das scharf, wenn der Mister Trump demnächst über die Zölle mit dem Rastaman Trudeau verhandeln muss und der dann seinem 'Bruder' klar macht, das man da erst mal ein Joint ziehen sollte, bevor der Trump den fluffig getörnten Trudeau-Brother dann einfach mal kreuzweise kann. Kanada sollte schleunigst in seiner Nationalflagge das jetzt ungebürliche Ahornblatt gegen eine Hanfblüte austauschen, aber dann in Lila bitte.

Demokratisch, 08:35

||Die zumeist selben Befürworter, die gern alternativ-aufgeschlossen öffentlich in Erscheinung treten, schreien bei Zigaretten Mord & Zeter.||

Im Gegensatz zu Tabak erzeugt Cannabis keine Sucht.

>>> ... bislang sei es für ...

>>> ... bislang sei es für Jugendliche viel zu einfach gewesen, Marihuana zu bekommen - und für Kriminelle, die Gewinne einzustecken. ... <<<
.
Alleine diese, völlig richtige Aussage sollte doch auch andere Länder dazu bewegen sich hier anzuschließen und nicht weiter auf ein Verbot zu beharren - Welches fast nur negative Folgen hat. Hinzu kommt nämlich noch, dass auf dem Schwarzmarkt auch gestrecktes Gras im Umlauf ist. Mit weit schädlicheren Subsanzen.

Cannabis ist nicht mein Ding

trotzdem befürworte ich die Legalisierung auch bei uns.
Ganz abgesehen davon, dass ich mich wohler in Gesellschaft von Kiffern als von Betrunkenen fühle, durch die Legalisierung verringert sich die Kleinkriminalität und es bietet sich sogar eine neue Einnahmequelle für den Staat. Ich habe absolut nichts gegen die Regulierung des Verkaufs und Erhebung einer Steuer auf Cannabisprodukte.

Interessant würde ich auch eine intensivere Forschung bezüglich einer Heil- oder Linderungswirkung bei diversen Krankheiten finden.

Kanada macht's vor!

Großartig, Kanada! Endlich beginnt das Ende einer jahrzehntelangen, fehlgeleiteten und gefährlichen Prohibition.

Geduld, liebe C-Fans, es wird nicht mehr lange dauern, bis es auch hierzulande legal verfügbar sein wird. Und am 420. Tag nach der Legalisierung feiere ich ein besonders großes Fest ;)...

Falls das hier doch so schnell nichts wird, ist mir jetzt mein ohnehin schon beliebtestes Auswanderungsziel *noch* beliebter geworden.

Glückwunsch, Kanada!

@ Demokratisch 08:35

"Die zumeist selben Befuerworter, die gern alternativ-aufgeschlossen oeffentlich in Erscheinung treten, schreien bei Zigaretten Mord&Zeter." Sie kennen sich aber aus. Ich war letzten Oktober in Wien bei der Canabismesse und habe u.a. Vortraege gehoert von angesehenen Proffessoren der Medizin. Kurz zusammengefasst: Canabis ist eine hochpotente medizinische Pflanze und auch als Droge dem Tabak aus gesundheitlichen Gruenden vorzuziehen. Drogen mit allen negativen Begleiterscheinungen sind beides. Warum war ich in Wien? Es ist abzusehen, dass auch wie in Uruguai Canabis unter Auflagen in Brasilien legalisiert wird. Allein deshalb um der Drogenmafia das Wasser abzugraben. Und ich moechte eine der begehrten Anbaulizenzen erhalten.

Gruss aus Brasilien

Gewinne und Lobby

" - und für Kriminelle, die Gewinne einzustecken. Das werde sich nun ändern."

Die Drogen-Mafia wie auch die Anti-Drogen-Industrie haben ihre Lobbyisten, die in Deutschland bei willfährigen Politikern dafür sorgen, dass sich nichts ändert. Wir würden doch glatt zwei großen Wirtschaftszweigen die Äste absägen, auf denen sie sitzen. Mit hohem finanziellen Aufwand (von unseren Steuern und Abgaben bezahlt) Methadon abzusetzen ist doch volkswirtschaftlich besser, als Tagesdosen von Heroin zu verabreichen und die Süchtigen sogar arbeiten zu lassen – oder irre ich mich da?

Deutschland ist noch sehr weit von einem humanen Umgang im Thema Sucht und suchtnahen Bereichen entfernt.

Der Sieg der Wissenschaft....

und der Vernunft! Hoffentlich gibts nun auch bald wieder bezahlbare , ewig haltbare Hanf Klamotten.....vom Abendottl mal ganz abgesehen. Darauf roll ich mir Einen hier in Kambodscha nach dem Essen offen und angstlos im Restaurant mit einem guten Tee ;-)) tut keinem weh .

@ Demokratisch

Das könnte unter anderem daran liegen das man Cannabis ja nicht unbedingt rauchen muss um den Wirkstoff aufzunehmen. Bei Zigaretten liegt die Sache klar anders.

@kommentator_02 09:13

"Im Gegensatz zu Tabak erzeugt Cannabis keine Sucht." Das stimmt nicht. Das Suchtpotential ist da, nur es ist geringer bei Cannabis. Cannabis kann auch negative Folgen fuer den heranwachsenden Koerper haben, wenn es unkontrolliert gebraucht wird. Trotzdem bin ich ein Befuerworter der Cannabislegalisierung. Aber man sollte auf "beiden Seiten" sachlich agumentieren und nichts Schoenreden.

Gruss aus Brasilien

immer noch zu wenig. Ich bin

immer noch zu wenig.
Ich bin für die absolute Freigabe, JEDEN Mittels.
Es geht den Staat nunmal nichts an, ob ich mich mit Alk bis zur Besinnungslosigkeit zudröhne, oder eben mit H oder LSD.
Ich kann auch legal irgendwelche Blüten knabbern oder an Fröschen lecken. Warum ist der Staat so scharf drauf, Freizeitbeschäftigung zu unterbinden?

Cannabis

Ein großartiger sinnvoller Schritt, den die Kanadier da gehen. Portugal, Die USA, ja selbst die Schweiß machen es vor. Jedes Land welches Cannabis legalisiert hat bislang nur positive Bilanzen gezogen, in der Staatskasse, in der Gesundheit der Bürger, bei der Polizei welche massiv mehr Ressourcen frei bekommt etc.

Cannabis macht übrigens psychisch abhängig aber nicht körperlich.

Teergehalt hat Cannabis keinen.

Psychosen werden idR bei Personen getriggert welche sowieso anfällig für solche sind (das kann auch bei nem Bier dann passieren)

Cannabis stumpft das Gedächtnis ab, ist aber komplett reversibel nach 72 h. Der ‚dumme Kiffer‘ ist meistens schon vor dem Konsum dumm gewesen und Cannabis macht nunmal auch nicht klug.

Kontrolliertes Gras könnte dazu führen das wieder mehr CBD in das Gras kommt welches übrigens sogar als Mittel gegen Psychosen wirkt.

Konsum von Cannabis ist nicht gesund. Aber den Konsum zu verbieten ist nachweislich ungesünder für das Land.

wunderbar...

somit kann dann die USA + NATO endlich den Schutz der Mohn-Anbauflaechen & Produktion in Afghanistan nach nun 15 J. beenden...
DENN wenn CANNABIS nun frei auf dem Markt erhaeltlich ist, entfaellt dieser kostenaufwendige Militaerschutz in Afghanistan...
...
Sarkasmus Ende.......
...
holt endlich die deutschen Soldaten vollzaehlig vom Hindukusch heim...

selbst Alexander der Grosse blieb nur wenige Monate dort...
...

common sense - gesunder Menschenverstand

Eine Aufhebung des Verbots würde unsere Justiz und Polizei enorm entlasten. Die Ausschaltung des common sense dürfte aber in Deutschland - wie eigentlich fast überall -
weiter anhalten. Bei der Schlagerparade kifft man eben nicht.

10:02 von Einerer

"Ich bin für die absolute Freigabe, JEDEN Mittels."
Völlig abstrus. Laissez-fair im Endstadium.

@Aikikai

"Eine wegweisende Entscheidung!"

Ja, tatsächlich. Regelmäßiger Marihuana-Konsum blockiert die Hirnreifung nachhaltig - ist es das, was wir uns für Jugendliche wünschen?
Oder brauchen wir etwa mehr entspannte aber benebelte Verkehrsteilnehmer, ob Autofahrer, Radfahrer, Motorradfahrer oder Fußgänger?

Cannabis als verschreibungspflichtiges Arzneimittel ist die eine Sache, und es interessiert auch wenig, wenn ein paar ältere Erwachsene sich Cannabis als Zimmerpflanze halten, aber als legalisiertes Rauschmittelchen scheint es nur das Eingeständnis, dass Staaten der Sache sowieso nicht Herr werden - und das ausgerechnet in Kanada, wo es früher Erregung öffentlichen Ärgernisses war, wenn Sie auf einem einsehbaren Balkon ein Glas Wein getrunken haben.

In wenigen Tagen ist meiner soweit.

Geerntet habe ich meine einzige Pflanze vor einigen Wochen. Nun trocknet er und wird dann zu Cannabis Oel nach Rick Simpson. Nein ich rauche nicht, aber nach einem ueblen Tag auf der Baustelle ein Reiskorn grosser Tropfen und ich kann die Nacht schmerzfrei durchschlafen- aber ich lebe in Suedaustralien. Dort ist Cannabis zwar nicht erlaubt, aber bis zu 3 Pflanzen entkrimminalisiert.

Na ja ...

Aus Gründen der Kriminalitätsbekämpfung kann ich es bedingt nachvollziehen.
Wer es aus medizinischen Gründen braucht: auch OK.

Für alle anderen gilt (ob man es nun hören will oder nicht):
Nicht alles was erlaubt ist, ist auch gesund.
Nur weil es zukünftig vielleicht legal ist, muss man nicht zum Kiffer werden.
Und nur weil viele Andere von einer Brücke springen, springe ich auch nicht hinterher ...

Wer braucht das Zeug eigentlich? Und warum? Es gibt auch andere Möglichkeiten dem omnipotenten heutigen Stress abzubauen.

Prävention bei den Kindern und Jugendlichen geht über alles; auch über Legalisierung.

@Kokolores2017

>> Regelmäßiger Marihuana-Konsum blockiert die Hirnreifung nachhaltig - ist es das, was wir uns für Jugendliche wünschen? <<
Ganz sicher nicht - und gerade deshalb macht Legalisierung / Regulierung Sinn. Jugend- und Verbraucherschutz wird so erst möglich gemacht.

Und die Freiheit des Individuums wird endlich einer modernen Demokratie entsprechend gewürdigt, wie es sich gehört.

Vernuenftig

Solange Alkohol, Zigaretten und Autofahren legal sind ist es geradzu absurd Cannabis zu kriminalisieren. Die meisten Drogentote in Deutschland durch Alkohol und das weit mit Abstand. Am schaedlichsten zum inhalieren sind Autoabgase weit dahinter Zigaretten und Cannabis. Das sind Fakten die man nicht unter den Teppich kehren kann!

sollte man nifcht bemüht sein

Drogen oder Suchtmittel allgemein, einzuschränken

08:52 von Basil Disco

Der Teergehalt von Marijuana ist bis zu 10mal höher als der von Tabak.

Drogenpolitik in Portugal

Anfang der 2000er Jahre war Portugal eines der Länder mit der höchsten Rate an Drogentoten pro 100.000 Einwohner in ganz Europa.

Zusätzlich eines der Haupt-Einfalls-Tore für den Drogenschmuggel aus Südamerika nach Europa. Die portugiesische Poizei und Gerichte waren völlig überlastet mit Verfahren "wegen Drogen".

Der "radikale Ansatz" war ein Gesetz, das den Eigenverbrauch von jedweder Art von Drogen entkriminalisierte. Die Polizeibehörden hatten mehr Kapazitäten, um gegen Handel und Schmuggel vorzugehen.

Mit großem Erfolg.
Heute ist Portugal das Land mit den wenigsten Drogentoten / 100.000 Einw. in der EU (≈ 3 / Ø ≈ 17 / DEU ≈ 15).

Ein interessanter Artikel zu diesem Thema:
"https://www.heise.de/tp/features/15-Jahre-entkriminalisierte-Drogenpolitik-in-Portugal-3224495.html"

Uruguay beschreitet seit 2016 aus den gleichen Gründen einen ähnlichen Weg, bei dem allerdings noch keine gesicherten Erfahrungen vorliegen.

10:02 von Einerer

.Es geht den Staat nunmal nichts an, ob ich mich mit Alk bis zur Besinnungslosigkeit zudröhne,
.
weil sie nicht als Robinson auf einer Insel leben
der auch die komplette Verantwortung für sein Handeln trug
und wenn sie von der Gesellschaft nicht den Notarzt erwarten
… dann können sie es ja machen

@ 10:23 von Kokolores2017

Alkoholkonsum ist da sehr viel schlimmer, wird aber gesellschaftliche toleriert. Dabei macht Alkohol auch noch Agressiv. Vergleichen Sie mal die Straftaten unter Alkoholeinfluss im Vergleich zu Cannabis. Ich würde da eher Alkohol verbieten und Cannabis legalisieren.

10:39 von Cookie2011

Und die Freiheit des Individuums
.

das heißt doch wohl auch die Verantwortung für sein eigenes Handeln zu übernehmen
tun sie das ?

Regelmäßiger Marihuana-Konsum

Regelmäßiger Marihuana-Konsum blockiert die Hirnreifung nachhaltig

Ist so erst einmal ziemlicher Quatsch. Aber ohne jetzt seitenweise Studien aufzulisten - wie kommen Sie auf "regelmässig"? Wenn Sie irgendwelche belastbaren Quellen haben, dass sich das Konsumverhalten nach einer Legalisierung ändert - her damit. Ansonsten ist das nur unfundiertes Bauchgefühl und fernab jeglicher Realität.

ist es das, was wir uns für Jugendliche wünschen?

Nein, und deswegen sind gesetzliche Regelungen dringend nötig! Momentan kann nämlich jeder auf dem Schwarzmarkt was auch immer für einen gesundheits- und hirnschädigenden Dreck kaufen - das muss dringend in geregelte Bahnen gelenkt werden - eben genau um unsere Jugend zu schützen.

Oder brauchen wir etwa mehr entspannte aber benebelte Verkehrsteilnehmer

Legalisierung heisst doch nicht, dass es im Strassenverkehr erlaubt ist? Was aber dringend her muss, ist eine Bemessungsgrundlage, wie beim Alkohol auch.

In einer anständigen Tüte ist KEIN Tabak!

Immer dieses gefährliche Halbwissen, in einer anständigen Tüte ist nicht ein Krümel Tabak.
Ausserdem muss niemand Hanf verbrennen für den Konsum. Man kann damit wunderbar Backen. Auch kann man es mit einem Verdampfer Konsumieren, so das nichts verbrannt wird sondern nur die Ätherischen Öle mit den Wirkstoffen verdampft werden. Verdampfer für Ätherischen Öle werden bei Atemwegserkrankungen übrigens in der Schulmedizin selbst bei Kindern eingesetzt. Verdampfer für Hanf gibt es mitlerweiile schon in klein, so groß wie die Vedampfer der Nikotin süchtigen.

In Deutschland nicht

Immer mehr Länder verzichten darauf, ihren Erwachsenen nachzusteigen und sie zu kriminalisieren.
In Deutschland wird das nicht klappen.
Es ist traurig, aber vermutlich nicht zu ändern.
Ein Antrag der Grünen (mit den Linken ??) läuft gerade. Ich glaube er wird im Sand verlaufen.

08:49 von Aikikai " und

08:49 von Aikikai

" und richtet wesentlich weniger Schaden als der Alkohol an."

Aber auch nur im verrauschten Land der Träume.

Cannabis aufs Hirn. Ich

Cannabis aufs Hirn.

Ich wünsche den Kanadiern vor allem Verstand, Vernunft und vor allem realistische Einschätzungsgabe nicht zu verlieren, und alles was einen Verlust dessen nach sich zieht ...

(Siehe z.B. Negativbeispiel Mexiko)

@Sisyphos3

>> das heißt doch wohl auch die Verantwortung für sein eigenes Handeln zu übernehmen tun sie das ? <<
Absolut. Das gilt dann aber in gleicher Weise auch für Menschen, die Alkohol präferieren, für welche, die gern schnell Motorrad fahren, viel bergsteigen oder oder oder... ziehen Sie selbst eine Grenze. Sie werden sehen, wie unsinnig so ein Ansatz ist.

Sie haben den Alkohol vergessen!

20. Juni 2018 um 09:23 von BWilaschek
@8:56 von stunde
„Zudem ist Tabak ein 100%tiges suchtmittel.“
Dann ergänzt sich das doch: Cannabis ist ein 100%iges Verblödungsmittel :)

////////////

Und der Alkohol ist der Gipfel der Verblödungsmittel'n ;)

Möge es jedenfalls nicht die

Möge es jedenfalls nicht die organisierte Kriminalität sein, die jetzt Oberwasser gewinnt.

10:23 von Kokolores2017

«Ja, tatsächlich. Regelmäßiger Marihuana-Konsum blockiert die Hirnreifung nachhaltig - ist es das, was wir uns für Jugendliche wünschen?»

Um die Freigabe von Cannabis für Jugendliche geht es doch gar nicht.
Und das will doch auch niemand.
Genau so wenig wie Ihr obiges Szenario.

Die gibt es weder in den Niederlanden, noch in Kalifornien, noch in Portugal, noch in Uruguay, und in Kanada soll es sie auch nicht geben.

Jeder Jugendliche, der tatsächlich "an Cannabis ran kommen will", der kann das doch auch bei der bisherigen Drogenpolitik in Deutschland "ohne größere Probleme", die einfache Verfügbarkeit ist sozusagen "flächendeckend" …

11:14 von Webi "In

11:14 von Webi
"In Deutschland nicht
Immer mehr Länder verzichten darauf, ihren Erwachsenen nachzusteigen und sie zu kriminalisieren."

Das Umdeuten von kriminellem Verhalten (dealen) macht das kriminelle Verhalten nicht weniger kriminell.

Und dass Vernebelung und Rausch für jedes Hirn nicht gut ist, kann man objektiv beurteilen.
Nur leider geht dem berauschten Hirn irgendwann gänzlich eine Einschätzungsfähigkeit seiner Lage flöten.

Wenn das mit genügend Hirnen passiert, hat die Gesellschaft und ihre Entwicklung irgendwann ein ganz anderes Problem.

Übrigens früher gab es auch Kulturen, die Kinder als Opfergaben ermordet haben, weil sie dachten, sie brauchen das.

Was man hier für'n Stuss liest.

Natürlich ist Cannabis keine Banane, also nicht gesund per se. Aber durch staatliche Organisationen kontrolliertes (hinsichtlich Qualität) ist deutlich ungefährlicher als gestrecktes Schwarzmarkt-Gras.

Genauso spricht niemand davon Kindern Joints zur Jugendweihe zu schenken. Aber die Hirnreifung ist dann spätestens Anfang der 20'er Jahre abgeschlossen und dann kann weitgehend gefahrlos - zumindest für's Hirn - konsumiert werden. Und dieser Jugendschutz würde eben erst durch eine Legalisierung erreicht werden - dem Dealer in der dunklen Ecke im Park ist es herzlich egal, ob seine Kunden grad ihren Körper entdecken oder bereits studieren.

Von der Finanzspritze für den Staat fang ich garnicht erst an.

Kurzum: Die Legalisierung ist überfällig.

wann ist es jetzt bei uns so weit - CETA?

Es wäre wünschenswert wenn sich unsere Politikgestalter in einem freien und liberalem Polit-EUROPA dem Cannabis-Thema ebenso modern zuwenden würden, so wie es ja nun in einigen Ländern offensichtlich zivil geflogen gestaltet werden kann und wird. Geht es nicht schlussendlich immer um das zivile Bild und einen geflogenen Umgang mit Genussmitteln - Tabak, Tee, Alkohol, Cannabis Onlinespiele etc.?

wers glaubt

canabis macht nicht abhängig ??? ich kenne mehrer Menschen die über den weg des Canabis zu härteren Mitteln , leider ausnahmslos chemisch, da das Canabis nicht mehr ( nach Jahren ) die "nötige " Wirkung hatte.Viele dieser menschen sind , verwahrlost, Pflegefälle oder bereits tot.Weder Canabis, Alkohol, irgendwelche Drogen fördern die Gesundheit - Fakt. Manche Substanzen helfen bei schmerzen - sie lindern, in kleinsten Dosen - manche erlösen - langfristig oder irgendwann doch endlich vom Konsum.Diese Gelaber von ich mach was ich will geht den Staat nix an ist so etwas von schwachsinnig - wer muss den letztendlich dafür einstehen , zahlen , das Drogensüchtige, oder Alkoholiker etc Starkraucher medizinisch versorgt werden, wer trägt die Kosten für all diese Unvernunft, nur das zu machen was Spass macht - wir alle.Legalisierung ist ein Thema - die Langzeitfolgen leider das andere.Ichwäre auch für ein generelles Verbot von Alkohol, Zigaretten, Süssigkeiten, schauen sie sich unsere Kinder an

Auch Cannabis kann Menschen kaputt machen

Cannabis kann Menschen genauso kaputt machen wie Zigaretten und Alkohol. Jedoch stimme ich zu, dass Cannabis verhältnismäßig den geringsten Schaden verursacht im Vergleich zu Zigaretten und Alkohol.

Der Vorteil der Zigaretten ist, dass diese den Menschen weder beim Autofahren noch bei der Arbeit beeinflussen. Jedoch erzeugen diese eine Art Sucht, von der viele Menschen nur mit großen Mühen bzw. nicht davon loskommen. Schädigen aber den Körper und wahrscheinlich die Lebenserwartung (das letztere ist nicht erwiesen).

Alkohol hat den Vorteil bei dem Herabsenken der Hemmschwelle, was hin und wieder zu ausgelassenen Partys oder einer angenehmen Stimmung führt. Jedoch macht Alkohol (bei langanhaltendem Konsum) tatsächlich abhängig und schädigt den Körper, so auch die Lebenserwartung.

Wenn also eine Auswahl getroffen werden müsste, welches dieser Mittel einem Verbot unterliegen müsste, dann müsste es der Alkohol sein. M.M.

Konkret heißt das: Also in

Konkret heißt das:

Also in einem sind wir uns hiffentlich alle einig:

Kiffen verursacht Rausch/Bewusstseinseintrübung

Eine Legalisierung heißt:

Der Pilot, der euer Flugzeug, in dem ihr in Urlaub fliegt steuert, darf euch berauscht dorthin fliegen.

Der Busfahrer, der eure Kinder zur Schule fährt, darf eure Kinder berauscht dorthinfahren.

Der Sachbearbeiter, der euren Antrag auf irgendwas bearbeitet, darf euch berauscht ein Bescheid erteilen.

Der Richter, der einen Strafprozess führt, darf den berauscht führen.

Ja prima. Das ist ein ganz großer Fortschritt für die Zivilisation. Wirklich berauschende Aussichten.

08:52 von Basil Disco - mal weiter denken. danke.

Wenn wir alle wissen, das wir jetzt schon bei vielen die Alkoholsucht nicht im Griff haben, trotz Legalität, wozu sollten wir uns die nächsten psycho-Abhängigen als Gesellschaft anschaffen und tolerieren und deren Ausfälle bezahlen?

11:25 von StöRschall / @Aikikai, 08:49

«… und richtet wesentlich weniger Schaden als der Alkohol an.»

«Aber auch nur im verrauschten Land der Träume.»

Diejenigen, die sich im verrauschten Land der Träume befinden, zetteln im Rausch keine Schlägereien an, belästigen in Discos keine Frauen, und sie randalieren nicht bei Fußballspielen.

Diejenigen im Alkoholrausch schon.
Selbstverständlich nicht alle, aber all zu viele.

Gesamtgesellschaftlich gesehen sind die Schäden durch Alkohol um ein hohes Vielfaches höher als die durch Cannabis …

Ich lese hier immer...

Ich lese hier immer von "einer Kriminalisierung"? Ja wo leben wir eigentlich? Es gibt Gesetze; halte ich mich an diese, werde ich nicht kriminalisiert. So einfach ist das. Finde ich Tempo 50 innerorts doof und halte mich nicht dran ist auch der Gesetzgeber schuld oder was?

Freigabe jetzt!

Das Geniale an der Freigabe von Cannabis für die Bekämpfung von Schwarzhandel und Schmuggel ist, dass es heutzutage möglich ist, anhand der genetischen Unterschiede jedes einzelne Gramm Cannabis, von der Ernte bis zum Konsumenten, lückenlos zu verfolgen.
Also noch besser, als der sowieso schon streng regulierte Medikamentenhandel.
Das erhöht auch den Jugendschutz und wird den inoffiziellen Dealern endgültig das Geschäft zerstören.

100%iger Fehler!

Das Menschen für denn Besitz von kleinen Mengen Gras nicht mehr Bestraft werden ist richtig. Aber das ganze zu legalisieren ist falsch. Ich habe schon einige Menschen gesehen, die durch Gras ihr Leben verstaut haben. Wenn Gras legal wird, wird diese Anzahl von Menschen drastisch ansteigen.

11:14 von Webi

Ein Antrag der Grünen
.
ja unsere GRÜNEN ….
Fleischessen am Donnerstag verbieten
aber da auf Selbstbestimmung plädieren

Ein richtiger Weg. Klappt bei uns

Mal wieder nicht! Nicht einmal bei Schmerzpatienten denen das nachweislich helfen kann mit wesentlich wenigeren Nebenwirkungen. Hidh wird da keiner von. Autofahren ist erlaubt der Jagdschein und die Waffen sind aber weg. Da müsste man die Verantwortlichen Politiker mit den Kopf auf... aber das wäre strafbar und würde hier dazu führen gesperrt zu werden. Die Logik erschließt sich mir nicht.

Kanada legalisiert Cannabis,

bitte aber vorher die Strafgesetzte ändern das Alk oder Drogen zur Verdopplung der Strafen führen.

Am 20. Juni 2018 um 11:04 von Sheldon Cooper

"Alkoholkonsum ist da sehr viel schlimmer, wird aber gesellschaftliche toleriert. Dabei macht Alkohol auch noch Agressiv. Vergleichen Sie mal die Straftaten unter Alkoholeinfluss im Vergleich zu Cannabis. Ich würde da eher Alkohol verbieten und Cannabis legalisieren."

Einfach einmal hochrechnen und dann vergleichen. Ich bin auf Ihre Ergebnisse gespannt.

11:25 von StöRschall

wie sich die Argumente gleichen

Kettenraucher behaupten auch steif und fest, eine Verbindung Rauchen zu Gesundheitsrisiken wären nicht erwiesen ..
und Junkies, die sich für nichts interessieren werden plötzlich zu Spezialisten was die Anwendung von Hasch in der Medizin für Vorteile bringt

nein, aber ...

"Eine wegweisende Entscheidung!"

"Ja, tatsächlich. Regelmäßiger Marihuana-Konsum blockiert die Hirnreifung nachhaltig - ist es das, was wir uns für Jugendliche wünschen?"

Illegal ganz leicht erworbenes Cannabis ist genauso schädlich für ganz junge Gehirne (etwa bis 15 ca.) wie legales. Also kein Argument. Dass gerade das Verbotene seinen Reiz für Jugendliche hat, ist ja auch nicht neu. Erwachsene sollten Cannabis konsumieren dürfen - für sie ist es nicht allzu schädlich.
Aber Vorsicht: Legalisierung bedeutet nicht das Ende der Probleme für den Kiffer. Man bekommt ihn über den Führerschein weiterhin. Wie lang man nach einem Joint nicht fahren darf, ist noch nicht so ganz jedem klar ...

Cannabis Verbot ist richtig

und auch gut so!

sysiphos

Wo ist denn der Unterschied, ob ich mich mit legalen Mitteln zudröhne, bis der Arzt kommt (oder nicht) oder etwas illegales nehme? Ist es nicht eher so, daß diese Verbote von überforderten Eltern kommen, die nicht in der Lage sind, ihren Kindern bei zu bringen, das Eine und das Andere nicht mit zu machen? Aber da wird lieber nach der allumfassenden Generalkeule gerufen, Hauptsache man muss nicht selber was machen. Genau, wie bei Zucker. Auch Aufgabe der Eltern, eine gesunde Ernährung zu vermitteln.
Hier wälzen lediglich einige Mimosen die Verantwortung an andere Stellen ab.

"Junkies"?!

>> und Junkies, die sich für nichts interessieren werden plötzlich zu Spezialisten was die Anwendung von Hasch in der Medizin für Vorteile bringt <<
Sie offenbaren hier eine menschenverachtende Sicht auf Konsumenten eines Rauschmittels. Zweitens wird dieser schreckliche Begriff ("Junkies" = "Müllis"?!) selbst in der "Drogenszene" für Cannabis-Konsumenten nicht verwendet. Das zeigt leider auch, wie wenig Sie darüber wissen. Und Drittens wissen diese Menschen tatsächlich schon lange über die medizinische Wirkung von Cannabis Bescheid (sofern sie es schon lange konsumieren). Das überrascht eher weniger.

@11:45 von heimatplanetmars

"Der Vorteil der Zigaretten ist, dass diese den Menschen weder beim Autofahren noch bei der Arbeit beeinflussen. (...) Schädigen aber den Körper und wahrscheinlich die Lebenserwartung (das letztere ist nicht erwiesen)."

Es ist sehr gut belegt, dass Zigarettenkonsum mehrere Krebsarten begünstigen. Diese senken die Lebenserwartungen nachweisbar, von daher hat man mindestens hierüber eine nachgewiesene Verkürzung der Lebenserwartung.

"Wenn also eine Auswahl getroffen werden müsste, welches dieser Mittel einem Verbot unterliegen müsste, dann müsste es der Alkohol sein."

Das hat in der Vergangenheit allerdings nie geklappt. Alkohol lässt sich bedeutend einfacher herstellen als Cannabis oder Zigaretten, da die Ausgangsstoffe allgegenwärtig sind.
Wir müssen mit der Droge leben und das Beste daraus machen.

Eine Legalisierung heißt: Der

Eine Legalisierung heißt:

Der Pilot, der euer Flugzeug, in dem ihr in Urlaub fliegt steuert, darf euch berauscht dorthin fliegen.

Der Busfahrer, der eure Kinder zur Schule fährt, darf eure Kinder berauscht dorthinfahren.

Der Sachbearbeiter, der euren Antrag auf irgendwas bearbeitet, darf euch berauscht ein Bescheid erteilen.

Der Richter, der einen Strafprozess führt, darf den berauscht führen.

Ja prima. Das ist ein ganz großer Fortschritt für die Zivilisation. Wirklich berauschende Aussichten.

Sind Sie den ganzen Tag besoffen bei der Arbeit? Wenn nein - warum nicht - ist doch legal? Und warum sollte das mit anderen Mitteln anders sein?

Legalisierung heisst mitnichten, dass der Wirkstoff in jeder Lebenslage konsumiert werden darf. Alkohol ist legal und trotzdem bei der Arbeit, beim Führen von Kraftfahr- oder Flugzeugen verboten, nichts anderes wäre es mit Cannabis. Von daher völlig am Thema vorbei, Ihr Beitrag.

Kriegt D. Nicht in dieser Legislatur hin

Die GroKo ist in D. mit Wichtigerem befasst. Die sind nach 100Tagen schon jetzt eine „Lame Duck“. Außer Zoff werden die nichts auf die Reihe kriegen. In der Elefantenrunde war es doch schon zu sehen: Mehr als 50% über Flüchtlinge geschwatzt - aber OHNE konkrete Lösungen und Ideen. Nur undurchführbare Worthülsen. Gut, Cannabis ist nicht das größte Problem, es kriminalisiert aber viele und die Knast-Zellen sind rar und teuer. Entkriminalisieren und restriktiv verkaufen mit satten Steuern für den Staat. Könnte ein Erfolgsmodell werden. Aber .... - die GroKo hat kernigere Dinge zu tun!

Weil einige hier schrieben

Weil einige hier schrieben man müsste die Kinder und Jugendlich davor schützen, Legalisierung heißt nicht das ein 12-Jähriger losgehen kann und sich legal ein bisschen Gras kaufen kann. Bin mir ziemlich sicher das die Abgabe auch hier ein Mindestalter von 18 Jahren vorschreibt.

Heuchlerisch

Finde es witzig wie sich manche über Cannabis aufregen und meinen es würde unsere Gesellschaft zerstören aber das Feierabendbier als Kulturgut ansehen.

Um es klar zu stellen, ich selber habe noch nie irgendwelche Drogen genommen(weder Cannabis, Alkohol oder Zigaretten) und habe es auch nicht vor.

Aber schon sehr viele Kiffer und Gewohnheitstrinker in meinen Freundeskreis gehabt. Und kann sagen mir sind Kiffer 10 mal lieber als Trinker.

Wenn man von der Suchtgefahr und der körperlichen Schädigung ausgeht. Müsse man eigentlich Alkohol verbieten und Cannabis als Ersatzvolksdroge einführen.

All die Leute wo behaupten Cannabis sei so viel gefährlicher, haben aber irgendwie nie irgendwelche unabhängigen Studien gezeigt, die ihren Standpunkt unterstreichen.

Wie zb. Das Cannabis dauerhaft die kognitiven fähigkeiten beeinträchtigt(nachdem man schon lange nichts mehr geraucht hat).

Vom medizinischen nutzen erst mal abgesehen, finde ich es traurig das Deutschland da so rückständig ist.

Einfach einmal hochrechnen

Einfach einmal hochrechnen und dann vergleichen. Ich bin auf Ihre Ergebnisse gespannt.

"Aktuelle Statistik der Polizei: jede dritte Gewalttat unter Alkoholeinfluss"
https://tinyurl.com/y8ooxzct

"Jeder zweite jugendliche Straftäter ist betrunken"
https://tinyurl.com/y8q27fcd

Und jetzt Ihre Zahlen zu Straftaten unter Cannabiseinfluss. Und nein, nicht Drogendelikte.

11:46 von StöRschall

«Eine Legalisierung heißt:
Der Pilot […] darf […] berauscht […] fliegen.
Der Busfahrer […] darf […] berauscht fahren.
Der Sachbearbeiter […] darf […] berauscht einen Bescheid erteilen.
Der Richter, der einen Strafprozess führt, darf den berauscht führen.»

Nein, das heißt es selbstredend nicht.

Alle genannten Personen dürfen die genannten Tätigkeiten auch nicht unter dem Einfluss der legalen Droge Alkohol ausüben.

Sie dürfen aber betrunken in ihrer Freizeit z.B. die Spiele bei der Fußball-WM anschauen, oder den eigenen Garten umgraben.

Wäre Cannabis legal, dürften sie auch bekifft schauen oder graben.
Fliegen, fahren, Bescheide erteilen, und Prozesse führen dürften sie nicht …

trudeau für deutschland

richtiger schritt, wird auch in europa zeit, für die legalisierung zu sorgen.
und einen trudeau hätte ich gern auch in deutschland :-)

11:25, StöRschall

>>08:49 von Aikikai

" und richtet wesentlich weniger Schaden als der Alkohol an."

Aber auch nur im verrauschten Land der Träume.<<

Nein, in der nackten, harten Wirklichkeit.

Ist so.

08:35 von Demokratisch

"Etwas verlogen?
Die zumeist selben Befürworter, die gern alternativ-aufgeschlossen öffentlich in Erscheinung treten, schreien bei Zigaretten Mord & Zeter."
.
Recherchieren Sie mal, wie viele Menschen sterben jährlich an 1.) Tabak; 2.) Cannabis. Dann ist Ihre Frage beantwortet.

Für die alten Trapper gilt

Für die alten Trapper gilt dann ab sofort:
Kommt der Grissly früh am Morgen,
vertreibt ein Joint dir Angst und Sorgen.

12:03 von Sisyphos3

"Ein Antrag der Grünen
.
ja unsere GRÜNEN ….
Fleischessen am Donnerstag verbieten"
.
Fleischessen am Donnerstag wollten die Grünen nie verbieten. Es gibt aber Menschen, die gerne Lügen weiter verbreiten. Meist sitzen sie in der "alternativen" Partei. Abgesehen davon: was hat das mit der Legalisierung von Cannabis in Kanada zu tun?

Der Sieg der Wissenschaft....

und der Vernunft! Hoffentlich gibts nun auch bald wieder bezahlbare , ewig haltbare Hanf Klamotten.....vom Abendottl mal ganz abgesehen. Darauf roll ich mir Einen hier in Kambodscha nach dem Essen offen und angstlos im Restaurant mit einem guten Tee ;-)) tut keinem weh .

Onkel Flachatmers Märchenstunde.

Berauscht zum Dienst erscheinen wird auch in Kanada weiterhin verboten bleiben.
Selten soviel Mist gelesen.

12:15 von Sisyphos3

"...und Junkies, die sich für nichts interessieren werden plötzlich zu Spezialisten was die Anwendung von Hasch in der Medizin für Vorteile bringt"
.
Junkies Haschisch? Falls es noch nicht zu Ihnen durchgedrungen ist: Haschisch wird NICHT gespritzt.

12:15 von Sisyphos3

«und Junkies, die sich für nichts interessieren werden plötzlich zu Spezialisten was die Anwendung von Hasch in der Medizin für Vorteile bringt»

Die komplett unsinnige Gleichsetzung: "Hasch = Junkies" erinnert mich doch sehr an meine Jugend, als unbedarft-aufgeregte Eltern meiner Schulkameraden ihre Sprößlinge mit diesem Teufel an der Wand vor dem falschen Weg bewahren wollten.

Man muss heute (ca. 35 Jahre später als damals) zwar die Legalisierung von Cannabis nicht befürworten, aber man sollte sich endgültig von der "Hasch = Junkies"-Plattitüde verabschieden, mit der schon "den ‘68ern" zusammenhanglos entgegen gewedelt wurde …

13:46, WiPoEthik

>>Alkohol lässt sich bedeutend einfacher herstellen als Cannabis oder Zigaretten, da die Ausgangsstoffe allgegenwärtig sind.<<

Sowohl Tabak als auch Cannabis lässt sich mühelos überall anbauen. Selbst auf dem Balkon.

12:15, Sisyphos3

>>wie sich die Argumente gleichen

Kettenraucher behaupten auch steif und fest, eine Verbindung Rauchen zu Gesundheitsrisiken wären nicht erwiesen ..<<

Ich kenne so einige Kettenraucher. Aber keinen, der so etwas behauptet.

>>und Junkies, die sich für nichts interessieren werden plötzlich zu Spezialisten was die Anwendung von Hasch in der Medizin für Vorteile bringt<<

Als Junkie bezeichnet man einen Heroinabhängigen. Nirgendwo wird jemand, der THC konsumiert, als Junkie bezeichnet.

11:46, StöRschall

>>Konkret heißt das:

Also in einem sind wir uns hiffentlich alle einig:

Kiffen verursacht Rausch/Bewusstseinseintrübung

Eine Legalisierung heißt:

Der Pilot, der euer Flugzeug, in dem ihr in Urlaub fliegt steuert, darf euch berauscht dorthin fliegen.

Der Busfahrer, der eure Kinder zur Schule fährt, darf eure Kinder berauscht dorthinfahren.

Der Sachbearbeiter, der euren Antrag auf irgendwas bearbeitet, darf euch berauscht ein Bescheid erteilen.

Der Richter, der einen Strafprozess führt, darf den berauscht führen.

Ja prima. Das ist ein ganz großer Fortschritt für die Zivilisation. Wirklich berauschende Aussichten.<<

Sind denn all die von Dir erwähnten Menschen momentan besoffen bei ihrer Arbeit?

Denn Alkohol ist ja legal und trübt das Bewusstsein entschieden stärker als THC.

Ich finde es unglaublich wie

Ich finde es unglaublich wie reaktionär hier manche Leute denken. Es gibt kein einziges Argument, dass die Prohibition rechtfertigt. Im Gegenteil, fast alle Probleme, die es momentan in Bezug auf Cannabis gibt, sind erst durch das Verbot entstanden. Allein zum Thema Jugendschutz: in Colorado ist die Zahl der jugendlichen Konsumenten seid der Legalisierung zurückgegangen. Die Argumente, die für eine kontrollierte Freigabe sprechen, lassen sich auch auf alle anderen Drogen beziehen. Es wäre so einfach, die bestehenden Drogenprobleme zum besten aller zu lösen. Aber DE ist davon mit seiner menschenverachtenden Drogenpolitik weit entfernt. Aber so lange die unerträglichen C-Parteien regieren, wird sich das leider nicht ändern.

15:16, Stefan T

>>12:15 von Sisyphos3
"...und Junkies, die sich für nichts interessieren werden plötzlich zu Spezialisten was die Anwendung von Hasch in der Medizin für Vorteile bringt"
.
Junkies Haschisch? Falls es noch nicht zu Ihnen durchgedrungen ist: Haschisch wird NICHT gespritzt.<<

Wirklich nicht?

Dann stimmt das gar nicht, daß man immer wieder Haschischtote findet, bei denen der Joint noch im Arm steckt?

Mir bricht gerade eine Welt zusammen.

15:25 von fathaland slim

12:15, Sisyphos3

>>wie sich die Argumente gleichen

Kettenraucher behaupten auch steif und fest, eine Verbindung Rauchen zu Gesundheitsrisiken wären nicht erwiesen ..<<

Ich kenne so einige Kettenraucher. Aber keinen, der so etwas behauptet.

>>und Junkies, die sich für nichts interessieren werden plötzlich zu Spezialisten was die Anwendung von Hasch in der Medizin für Vorteile bringt<<

Als Junkie bezeichnet man einen Heroinabhängigen. Nirgendwo wird jemand, der THC konsumiert, als Junkie bezeichnet.
////
*
*
Ersetzten Sie doch in Ihrer großen Gnade einfach Junkie durch Bekiffte.
*
Jedes neue legitimierte Rauschmittl macht diese Gesellschaft eben erträglicher.
*
Aber als kulturelle Beicherung empfinde ich das weder dort noch hier.

@hephsistos 9:07+15:13

*grins* Ihre Posts machen so einen tiefenentspannten Eindruck. Ich hätte da so eine Ahnung, woran es liegt :)

15:15 von Knopperz

«Onkel Flachatmers Märchenstunde.
Berauscht zum Dienst erscheinen wird auch in Kanada weiterhin verboten bleiben. Selten soviel Mist gelesen.»

Was denn für eine Märchenstunde?
"Onkel Flachatmer" schrieb doch:

«Legalisierung heisst mitnichten, dass der Wirkstoff in jeder Lebenslage konsumiert werden darf. Alkohol ist legal und trotzdem bei der Arbeit, beim Führen von Kraftfahr- oder Flugzeugen verboten, nichts anderes wäre es mit Cannabis.»

Auch bei Diskussionen um Drogenkonsum gilt es, einen klaren Kopf zu bewahren, und dabei möglichst wenige legale oder illegale Drogen zu konsumieren. Und wenn dann doch, dann zumindest "nur in Maßen".

Damit die Diskussion nicht zur Märchenstunde wird …

@ StefanT um 15:10

Sie schrieben:
"Recherchieren Sie mal, wie viele Menschen sterben jährlich an 1.) Tabak; 2.) Cannabis. Dann ist Ihre Frage beantwortet."
Super Argument! Ich bin mir sicher, es sterben jährlich mehr Menschen an Hundebissen als an Löwenbissen. Folglich sind Hunde gefährlicher als Löwen!

Etwas zu verbieten ist einfach...

...löst nur leider nicht die Probleme.

Ich selbst konsumiere bereits seit ca 10 Jahren Cannabis, dass erste mal mit 20. Mittlerweile konsumiere täglich nach der Arbeit. Ja ich gehe arbeiten und bin sogar gut in meinem Job, habe wenns hoch kommt 1-2 Tage im Jahr wo ich mal krank bin...Ich habe eine Wohnung, die immer aufgeräumt ist und unternehme regelmäßig was mit Freunden oder unterstütze meine Mutter bei Ihrem Haushalt. Wenn ich mal ein paar Wochen in den Urlaub fliege, habe ich kein Problem damit auf Cannabis zu verzichten. Jetzt Fragen Sie mal einen langjährigen Alkoholiker, wie sein Leben so aussieht...

Ich hatte auch in all den Jahren nie ein Problem Cannabis zu kaufen, allerdings damit qualitatives Cannabis zu bekommen. Kein Kiffer will die legalisierung damit er das Zeug an jeder Ecke bekommt, sondern damit er weiß, dass er keinen gestreckten scheiß bekommt. Außerdem ist es immer nervig, wenn einem dann noch chemische Drogen angeboten werden...Ein Teenager sagt da nicht nein.

16:13, Spirit of 1492

>>@ StefanT um 15:10
Sie schrieben:
"Recherchieren Sie mal, wie viele Menschen sterben jährlich an 1.) Tabak; 2.) Cannabis. Dann ist Ihre Frage beantwortet."
Super Argument! Ich bin mir sicher, es sterben jährlich mehr Menschen an Hundebissen als an Löwenbissen. Folglich sind Hunde gefährlicher als Löwen!<<

Das wäre dann ein Argument, wenn Löwen in ähnlicher Häufigkeit bei uns vorkommen würden wie Hunde.

Bei Cannabis ist es nun mal so, daß die Verfügbarkeit in Deutschland sich von der von Alkohol nur unwesentlich unterscheidet.

Auch wenn Sie das vielleicht in Ihrem Lebensumfeld nicht mitkriegen.

@Spirit of 1492, 16:13 re @Srefan T

Super Argument! Ich bin mir sicher, es sterben jährlich mehr Menschen an Hundebissen als an Löwenbissen. Folglich sind Hunde gefährlicher als Löwen!

Super Argument Ihrerseits. Behalten wir das Verbot frei laufender Löwen in Deutschland bei. Dann wird auch niemand mehr vom Hund gebissen ...

@Spirit of 1492

>> Super Argument! Ich bin mir sicher, es sterben jährlich mehr Menschen an Hundebissen als an Löwenbissen. Folglich sind Hunde gefährlicher als Löwen! <<
Sie haben tatsächlich nicht verstanden, was @StefanT damit sagen wollte, weil sie nicht recherchiert haben: Es gibt KEINEN EINZIGEN Cannabis-Toten, weder in Deutschland, noch im Rest der Welt! Und wenn man das dann den allzu vielen Tabak- und Alkohol-Toten gegenüberstellt, fällt halt doch etwas auf :).

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