Bundestag beschließt Neuregelung zum Familiennachzug

15. Juni 2018 - 13:53 Uhr

Das umstrittene Gesetz zum Familiennachzug ist im Bundestag verabschiedet worden. Ab dem 1. August soll 1000 Personen pro Monat der Zuzug ermöglicht werden. Grüne und Linke nennen das "unmenschlich".

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Kommentare

ist weis ich nicht, aber bei den vielen Vorfällen sollte wenigstens das Alter bestimmt werden vorher.
Hat sich ja vermehrt gezeigt das die Angaben nicht stimmen, bei 10 Jährigen sicher nicht nötig.
Was mich stört an der Sache, das Kinder losgeschickt werden mit der Vorgabe das Sie dann nach Deutschen Recht die Eltern und die anderen Kinder nachholen können.

Das wurde von den Familien so geplant, und hat aus meiner Sicht nicht ganz so viel mit Flucht zu tun.
Aber dazu darf auch jeder in Deutschland eine eigene Meinung haben, aber Kalkül ist das schon.
Ich wäre ohne Familie und Kinder nirgends hingegangen, und hätte mein Kind auch nicht auf so eine verantwortungslose Reise geschickt.
Und das sehe ich wohl nicht alleine so.

Wann endlich wird das Gesetzt dahingehend erweitert, dass nach den vielen bisherigen Flüchtlingsaufnahmen bei uns, alle weiteren dieser Flüchtlinge zukünftig nur noch bei den großen Forderern für die weiteren Aufnahmen selbst zu deren eigenen Kosten und Risiko aufzunehmen sind und wir nicht weiter zu immer mehr Aufnahme erpresst werden?

Für gewisse rechtspopulistische Regierungsparteien aus dem Süden sind solche Beschlüsse ja eher Diskussionsgrundlagen für weitere Radikalisierung.

Aber hoffentlich ist vorher sowieso Schluss und diesem perfiden Spiel wird von ganz oben die rote Karte gezeigt.

Wäre eigentlich der Normalfall.

Können doch diese Familien bei sich daheim aufnehmen und aus eigener Tasche versorgen

nur die engsten Famielien Angehörigen davon betrofen sein.Keine aus dem weiteren Famielien Umfeld.

das hatte ich auch schon mehrmals geschrieben. mein vorschlag ist aber nicht angenommen worden.

Für Asylanten die eh nur begrenzt hier bleiben sollen?
Und wenns dann darum geht wieder die Heimreise anzutreten, heisst es dann wahrscheinlich wieder Nein.

Ich zähle gerade sechs TS-Artikel, die sich nur mit den Folgen der Grenzöffnung befassen.

Allein das zeigt doch überdeutlich, dass wir heute Problem haben, die es vor dem September 2015 in diesem Ausmaß einfach so nicht gab.

I

auf dem Weg über Migration seine Demografischen Probleme zu lösen, mal sehen ob das klappt. Fürs erste scheint dieser Weg jedenfalls vielversprechender, als der Roboter zu bauen, da klappt ja zumindest in der Autoindustrie noch nicht so gut.

Ich finde, die Flüchtlinge und Migranten haben sich tadellos in unser Sozialsystem integriert. Also warum keinen Familiennachzug?

einen Familienangehörigen nachziehen lassen würde, dann käme kaum jemand nach. Die Wahrheit ist doch: es strömen immer mehr Migranten nach Deutschland und Merkel hält die Grenzen offen, obwohl die Bevölkerung das nicht will. Ist das noch Demokratie?

@Demokratie-Jetzt Das Thema hat leider die meiste Medienpräsenz, da es das emotional aufwühlenste ist, womit man am Meisten Aufmerksamkeit/Auflage/Klicks bekommt.
Nur weil ein Thema in den Medien präsent ist, ist das nicht unbedingt das drängenste/wichtigste Problem.

Leider sind Themen wie Digitalisierung (für die weitere wirtschaftliche Entwicklung so wichtig wie Wasser/Strom), Bildung (einheitliches Bildungssystem), Gesundheitssystem (Prävention als Einsparmaßnahme bei Gesundheitsmaßnahmen) oder z.B. auch Investitionen (Straße, Schiene, Infrastruktur allgemein), EU-Reform (Abschaffung Einstimmigkeit - damit so was wie man den Mittelmeeranreinerstaaten zumutet, nicht wieder vorkommt; Finanzreform) allesamt nicht im mindesten so präsent wie dieses, doch wahrscheinlich zig mal so relevant für jeden Einzelnen hier in Deutschland.

Ich würde meine Kinder aus Deutschland auch nicht wegschicken. Aber wenn ich nicht mit ihnen aus einem Bürgerkriegsland flüchten kann (in Syrien herrscht Krieg!), dann würde ich auch mein letztes Geld zusammenraufen in der Hoffnung wenigstens meine Kinder gesund aus dieser tödlichen Lage befreien zu können.
Es ist ja keine Reise (hier, geh mal in den Urlaub), sondern der Wunsch, das nackte Überleben (= nicht umgebracht werden) zu sichern.
Wenn das nicht nachvollziehbar ist, zweifel ich daran dass Sie wirklich Kinder haben (oder aber Ihre Phantasie lässt es gar nicht zu, sich vorzustellen was es heißt in Aleppo zu leben/zu sterben).

Ich hoffe, dass die "Integration in unser Sozialsystem" auch so als Satire gemeint war, wie ich es aufgefasst habe.

Familiennachzug für subsidiär geschützte Personen bedeutet Familiennachzug für Menschen, die amtlich festgestellt keine Flüchtlinge und keine Asylanten sind, sondern nur einen zeitlich begrenzten Aufenthaltsstatus haben. Familiennachzug für diese Gruppe ist irre. Aber besonders übel nehme ich, dass immer so getan wird, als ginge es um Flüchtlinge. Das ist falsch. Da müssen Journalisten genau aufpassen.

wenn man es so sieht
wie gesagt ..... wenn
nur wer sieht es so ?

Deutschland hat mehr Flüchtlinge aufgenommen als alle ca 26 anderen EU-Staaten zusammen.

Und zum Asyl (nicht identisch mit subsidiär):
Nicht einem einzigen über die Landgrenze Hereinkommenden hätte Asyl gewährt werden dürfen weil Einreise über sicheren Nachbarstaat, Artikel 16 a Abs 2 Grundgesetz.

Dann wurde zusätzlich die Kategorie 'subsidiärer Schutzberechtigte' aus dem Boden gestampft.

Die gab es vorher nicht

Insgesamt zahlt Deutschland Dutzende Milliarden über einen längeren Zeitraum dafür.

Wie gesagt, quasi als einzige in Europa in dieser Größenordnung und ohne dass Papiere an der Grenze nötig wären, entgegen unserer geltenden Rechtslage.

Und immer noch soll es unmenschlich sein? Wievielen Millionen Menschen könnte man stattdessen vor Ort mit den vielen Milliarden Euro helfen? Das wäre viel menschlicher.

Und warum ist eigentlich nach dem Erreichen mehrerer sicherer Staaten eine Weiterreise nach Deutschland fast überwigend das Ziel?

Geht es um wirtschaftliche Gründe?

Deutschland hofft noch immer auf dem Weg über Migration seine Demografischen Probleme zu lösen, mal sehen ob das klappt

Auf jeden Fall ein völlig falscher Ansatz. Wir sollten immer grundsätzlich zwischen denen unterscheiden die ins Land kommen weil es zu unserem Nutzen sein soll und denen die wir aufnehmen um sie vor Schaden, vor allem dem Tod, zu bewahren. Was nicht heisst dass auch sie für den Staat von Nutzen sein können, es darf nur keine Rolle bei den Aufnahmekriterien spielen.

Es spricht nicht unbedingt für die Intelligenz des Durchschnittsdeutschen dass diese Themen derart übermäßig in der Presse vertreten sind, obwohl wir durchaus gravierendere Probleme haben - etwa das Deutschland zum Niedriglohnland mutiert. Nur dass es hier keine so scheinbar einfache Lösung gibt, ausserdem erfordert es Mut sich gegen Stärkere zu stellen, also bedient man sich der Schwächeren - derzeit die Flüchtlinge. Ein sehr erbärmliches Bild.

Wenn die Grünen und die Linken sich so enorm für den Familiennachzug einsetzen,
dann sollten sie auch mal klar und deutlich sagen wer das alles bezahlen soll - nämlich die lieben Steuerzahler.
Ich habe noch nicht gehört, dass die Parteimitglieder sich persönlich engagiert haben, d.h. Flüchtlinge aufgenommen haben und auch für deren Kosten aufgekommen
sind.

ihre großzügige Haltung in allen Ehren (!)
aber in wie weit beteiligen sie sich an den Kosten, die ein solches Verhalten bringt

Ich gebe Ihnen 100% recht!!

Kann alle beruhigen, es ist Satire, sogar eine traurige!

Das Verhalten der CSU hat jedenfalls mit christlich nicht mehr viel zu tun. Sie sollte ihren Namen dringend ändern!

Ihr Beispiel hingt, und das wissen Sie auch.
Aleppo hatten einen ganz großen Teil der damals kein Kriegsgebiet war.
Und Sie können mir vorwerfen was Sie wollen, ich hätte meine Kinder auf keinen Fall ohne ein Elternteil losgeschickt.
Das haben die meisten auch so gemacht oder Vater oder Mutter mit Kind sind los, oder wie bei vielen alle zusammen.
Das bedeutet das sehr viele die von dort auf die Reise gingen das auch so gesehen haben wie das empfinde.
Und da ich schon älter bin kann ich mir einiges vorstellen, ich kenne das zerstörte Deutschland noch und weis auch was Hunger ist, Sie auch ?.

Wenn man auf die geltende Rechtslage verweist und wie Frankreich an der Grenze abweist, und Identitätspapiere verlangt und schon rechtskräftig Abgeschobene nicht erneut einreisen lässt, soll das nicht christlich sein? Schließen Sie nachts die Wohnungstür zu? Ist das christlich? Und warum nehmen nicht die reichen muslimischen Staaten ihre Glaubensbrüder auf? Gibt es dort keine Menschlichkeit?

16:49 Boris Godunow

Das ständige verkleben von Etiketten beim politischen Gegner „unchristlich“, oder „populistisch“ mit dem Ziel ihn mundtot zu machen, hat die politische Debatte über die Migrationskrise zunächst verzögert. Aber die jetzt entstandene Bitterkeit der politischen Auseinandersetzung ist die direkte Folge davon, weil sich eine Minderheit (heute vielleicht eine Mehrheit?) nicht gehört /gesehen fühlte.

"Aber hoffentlich ist vorher sowieso Schluss und diesem perfiden Spiel wird von ganz oben die rote Karte gezeigt.

Wäre eigentlich der Normalfall."
.
Da bin ich mal bei Ihnen! Ich hoffe auch, dass endlich Schluss ist mit Nachzug von Menschen, die keine Aussicht auf ein Bleiberecht haben!
Das wäre wirklich der Normalfall.

Mein Mitleid ist aufgebraucht, da es zu lange und zu inflationär eingefordert wurde. Ich bin trotz aller erzieherischer Massnahmen (einer lauten Minderheit) aus Politik und Medien nicht für weitere planlose Wohltaten zu haben.....

Danke. Das ist doch mal ein schönes Lob von ungewohnter Seite!

Zur Kostenbeteiligung: Ich zahle meine Steuern, wie die meisten anderen Menschen auch.

Dafür verlangt aber auch umgekehrt niemand von Ihnen, dass Sie sich bei der Integration der Menschen mit beteiligen. Das wäre ein rein freiwilliges ehrenamtliches Engagement, das möglich wäre.

"Wenn man auf die geltende Rechtslage verweist und wie Frankreich an der Grenze abweist, und Identitätspapiere verlangt und schon rechtskräftig Abgeschobene nicht erneut einreisen lässt, soll das nicht christlich sein?"

Würde die Kanzlerin dies verfügen, wäre es für alle in Ordnung, aber doch nicht ein Minister, der einer "bayerischen Provinzpartei" angehört. Das geht nun mal gar nicht.

Stimme Ihnen zu.Ich bin mir nicht sicher ob Journalisten die Unterschiede zwischen Asyl, subsidiärer Schutz und Wirtschaftsmigration immer auseinanderhalten. Zumindest wird es oft in einen Topf geworfen und das ist ein Unding. Das Recht auf Asyl stellt niemand in Frage und hiergilt selbstredend der Familiennachzug.

Eine ganz üble Regelung, die gerade zu Missbrauch einlädt. Wie soll denn das überprüft werden? Oder gibt es jetzt Blut- und Genuntersuchungen, ob die betreffenden Personen tatsächlich zusammen gehören...

jeder wurde geprägt, Erfahrung, Herkunft, Erziehung hat so seine (politische) Meinung
und nur weil sie ne andere haben (als ich)
glaube ich nicht, dass sie sich diese nicht reichlich überlegt haben / ihre Gründe dafür haben
zumal soziale Verantwortung und Mitgefühl ja eigentlich was positives ist

noch nachzüge ins Land wo diese Asylanten ja eh zurück müssen oder liege ich da falsch ?

mein gutster. ich muss mich als steuerzahler schon jetzt mit ca 50 mrd jährlich an diesem wahnsinn beteiligen, der den grüninnen göring eckart und rot noch nicht genug ist

Jetzt muss in jeder noch so kleinen Gemeinde eine Software installiert werden, damit an einer zentralen Stelle entschieden werden kann "heut ist der 17.August aber dieser Antrag ist schon der 1001-te. Dein Söhnchen ist zwar grad noch reingekommen, aber für dein Töchterchen musst Du nächsten Monat einen neuen Antrag stellen - aber rechtzeitig, sonst fällt die Kleine wieder hinten raus!"

Was muss da für ein bürokratischer und technischer Aufwand für teueres Geld in den Amtsstuben betrieben werden, damit sich ein paar Profilierungssüchtige sich von vielen Lemmingen anhimmeln lassen können. Ausbaden dürfen es die kleinen Angestellten und Beamten in den Amtsstuben.

Dass die rechten Größen aus AfD und CSU solch ein "Recht" für gut heißen, ist nicht weiter verwunderlich. Dass unser christlich-sozialer "Integrations"-Minister und seine Opportuna das für ein tolle Lösung hinstellen, ist auch klar. Dass sich aber eine SPD für solch ein Gesetz hergibt, ist Unterwürfigkeit pur. Abscheulich

Ich verbitte mir solche Unterstellungen.

Auszug aus der Zeitschrift Focus:

'Deutschland hat im vergangenen Jahr mehr Menschen Asyl oder einen anderen Schutzstatus gewährt als alle anderen 27 EU-Staaten zusammen. 60 Prozent der positiven Entscheidungen in der Europäischen Union seien in der Bundesrepublik getroffen worden, teilte das europäische Statistikamt Eurostat am Donnerstag in Luxemburg mit.'

Link:
https://m.focus.de/politik/deutschland/60-prozent-an-positiven-entschei…

Auch die ARD / Bayerischer Rundfunk hat das Europäische Statistikamt hierzu zitiert:

Deutschland hat 2017 in folgenden Zahlen Asyl oder andere Schutzformen gewährt: "Deutschland: 325.400 mal (von insgesamt 538.000 europaweit).
Es folgen mit weitem Abstand Frankreich mit 40.600, Italien mit 35.100, Österreich mit 34.000 und Schweden mit 31.200 positiven Schutzbescheiden"

Quelle: ARD / Bayerischer Rundfunk
Link:
https://www.br.de/nachrichten
/deutschland-gewaehrt-am-haeufigsten-asyl-100.html

Deutschland hat im vergangenen Jahr mehr Menschen Asyl oder einen anderen Schutzstatus gewährt als alle ...

Deutsche Mühlen mahlen langsam (weil da Menschen drin sind, die schon wesentlich länger da sind), aber deshalb Deutschland keineswegs mehr aufgenommen, allein Schweden und Niederlande zusammen haben mehr als Deutschland aufgenommen.

Auch der Bayerische Rundfunk hat hierüber berichtet:

(mit Bezug auf das Europäische Statistikamt):

Deutschland hat 2017 in folgenden Zahlen Asyl oder andere Schutzformen gewährt: Deutschland: 325.400 mal (von insgesamt 538.000 europaweit).

Wörtliches Zitat BR:
"Es folgen mit weitem Abstand Frankreich mit 40.600, Italien mit 35.100, Österreich mit 34.000 und Schweden mit 31.200 positiven Schutzbescheiden"

Quelle: ARD / Bayerischer Rundfunk
Link:
https://www.br.de/nachrichten
/deutschland-gewaehrt-am-haeufigsten-asyl-100.html

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