Ihre Meinung zu: DSGVO: Cyberkriminelle nutzen Unsicherheit

12. Juni 2018 - 12:45 Uhr

Die neue Datenschutzgrundverordnung sorgt für Unsicherheiten bei Privatnutzern und Unternehmen. Das nutzen auch Cyberkriminelle aus: Sie versenden massenhaft Phishing-Mails. Von Frank Aischmann.

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Kommentare

Das war klar

Die DSGVO hilft nur Gaunern und Geschäftemachern.

Da haben ja wieder die ganz

Da haben ja wieder die ganz besonderen Spezialisten ein Gesetz zusammen geschustert, wirklich wieder toll.

Abmahnanwälte sind auch ein Problem

Was da der Rechtsanwalt Christian Solmecke auf Youtube schon so alles an Geschichten erzählt hat wäre unglaublich, wenn es nicht sowieso zu erwarten gewesen wäre.

Bzgl. Phishing-Mails:
Wenn PayPal draufsteht und man sicher gehen möchte, ob es nicht vielleicht doch eine echte Mail ist, dann einfach paypal.de von Hand in den Browser eingeben, einloggen und die Seite durchforsten.

Unsicherheit

Saver sex oder Saves Internet, beides haben etwas gemeinsam, es kommt auf die richtige Handhabung an.
Leider lässt die in beiden Bereichen anhand mangelnder Aufklärung und somit der mangelnden Umsetzung nötiger preventiver Massnahmen, zu jeglichem Missbrauch auf sich warten.

Was ist oder gilt überhaupt in unserer Welt noch als sicher?
Als sicher gilt wohl, dass die Welt sich in einem rasenden Tempo weiterentwickelt, die Wirtschaft und die Finanzwelt ihre Vorteile und ihren Nutzen daraus ziehen und die Mehrheit der Menschen zum Schluss nur noch dumm durch die Röhre schauen wenn nicht durch einen unendlich langen Tunnel und sowas nennt man dann wohl einen Tunnelblick.
Die bewusst herbeigeführte Einengung des menschlichen Gesichtsfeldes und dies vor allem gefördert durch neue technische Errungenschaften, führt dazu dass der Mensch und auch Politiker, Trump ist wohl das beste Beispiel, nicht mehr fähig sind über den Horizont des gebotenen und des nötigen und Vernünftigen hinwegzuschauen.

also mal ehrlich, wie blöd muss man sein

um auf Phishing-Mails hereinzufallen. Meine Kollegen und ich zeigen sie uns gegenseitig und lachen uns darüber schlapp. Man könnte fast sagen, wer aufgrund einer einfachen Mail seine Daten, Pins, Passwörter und dergleichen in ein Formular eintippt, hat es wohl nicht besser verdient.
Selbst das berüchtigte Social-Engineering, also das Auftauchen unter einem vermeintlichen vertrauten Namen, kann doch keinen Hund hinterm Ofen hervorlocken. Mich fordern regelmäßig angebliche Kollegen, darunter sogar meine Vorgesetzte, auf, einen vierstelligen Betrag auf ihr Konto zu überweisen, ohne zu erwähnen wofür und zu welchem Zweck. Einziger Inhalt der Mail sind Betrag, Bankleitzahl und Kontonummer. Ach so, und dann noch ein Link zu einem Server in Mexico oder sonstwo. Was für Trottel kann man mit sowas reinlegen?

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@13:06 von kk07 & @13:07 von Hepheistos

Der Fehler liegt nicht in der DSGVO, sondern er sitzt vor dem Bildschirm.

Siehe dazu den Kommentar von 13:32 von frosthorn.

Mehr muss man dazu nicht sagen.

DSGVO-Risiken

Über die DSGVO wurde in den Medien leider schlecht informiert. Ich sehe das Hauptrisiko der DSGVO tatsächlich in einer Verunsicherung - sowohl in der Bevölkerung als auch in den Unternehmen.

Wo "Schutz" drauf steht, ist ein solcher schlicht nicht drin.

Datenschutzerklärungen müssen sich einer Vielzahl von Bestimmungen beugen, die kaum ein Unternehmen zu prüfen vermag. Staatliche Überwachungseinrichtungen und Dokumentationspflichten für staatliche Stellen werden in den Erklärungen zumeist ebenso verschwiegen, wie viele weitere Bedrohungen im Internet, die einem "echten Datenschutz" entgegenwirken können.

Ich befürchte erheblich gestiegene Markteintrittsbarrieren für Existenzgründer und eine Überforderung der Bevölkerung, die künftig an jeder Straßenecke Zustimmungserklärungen abgeben muss, für juristische Auswüchse (online und offline), die kaum einer lesen und verstehen wird. Ebenso befürchte ich die Abschaltung von Schutzeinrichtungen, deren Recht auf Verwendung fraglich wurde.

Aber, aber Herr Programmierer.
Auch wenn Publikumsbeschimpfung seit Handke kulturell akzeptiert ist,
so muss man doch nicht seinen 'Profi-Tunnelblick' gleich auf die ganze Leserschaft ausdehnen.

Erstens gibt es längst Phishing-Mails o.ä., die selbst Profis nicht immer gleich erkennen,
zB: versteckt als Windows-Update
oder im offiziellen Google-Play-Store, wo die Kids unbewusst damit das Heimnetz der Eltern 'verseuchen'.
Nur mal so zwei 'Top-Beispiele.

Zum andern gibt es immer mehr 'Alte' und Frauen, ;)
bevorzugte Opfer der IT-Mafia, die immer noch einfacher 'reinzulegen' sind.

Natürlich gibt es die Trottel, das sind aber mit Verlaub die wenigsten.
Und wenn man einen Server nach Mexico so einfach verfolgen kann,
dann waren die Scammer die Trottel.

Am 12. Juni 2018 um 15:37 von GeMe

"Der Fehler liegt nicht in der DSGVO, sondern er sitzt vor dem Bildschirm.
Siehe dazu den Kommentar von 13:32 von frosthorn.
Mehr muss man dazu nicht sagen."
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Das kann natürlich bei Ihnen der Fall sein. Die Abmahnanwälte hat nach vorlage dieses Gesetzes nur noch das Eurozeichen in den Augen.

Na Hauptsache wir wissen jetzt von einem Gesetz...

...im Alltag bekomme ich davon leider wenig mit. Mein Plan, die Anfrage eines gängigen Messengers, die Nutzungsbedigungen zu akzeptieren, bis gestern wegzuklicken, um dann meinen Account zu löschen, ist nach hinten losgegangen. Allein bei dem Passus in ihren neuen Bedingungen
"Du stellst uns regelmäßig die Telefonnummern von Nutzern des Messengers und deinen sonstigen Kontakten in deinem Mobiltelefon-Adressbuch zur Verfügung. Du bestätigst, dass du autorisiert bist, uns solche Telefonnummern zur Verfügung zu stellen, damit wir unsere Dienste anbieten können."
sehe ich kein Gesetz wirken, das mich und meine Daten schützt. Nun, seit gestern kann ich nicht einmal mehr meinen Account löschen, da ich nicht mehr in die App komme, ohne die neuen Nutzungsbedingungen zu akzeptieren. Eine Mail an den Support lässt einen Roboter antworten, der mich darüber informiert, man könne mich nicht bei der Ortung meines Handys unterstützen.

Also wo ist jetzt das Gesetz?

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@GeMe @frosthorn

Danke für die Belehrung !
Ich kenne das Internet seit seinen Anfängen und muss mich nicht von Ihnen als blöd hinstellen lassen. Es gibt genügend Unsicherheit bzgl. der DSGVO und die wird gnadenlos ausgenutzt. So richtig geholfen hat die Verordnung nur den wenigsten. Für die meisten Betroffenen ist siebnur nervtötend.

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