Ihre Meinung zu: UN fordern Abzug schwerer Waffen aus der Ostukraine

7. Juni 2018 - 11:38 Uhr

Eigentlich sollten sich längst keine schweren Waffen mehr in der Ostukraine befinden - dennoch werden sie in Kämpfen dort weiter eingesetzt. Nun forderte der UN-Sicherheitsrat mit Nachdruck deren Abzug.

Artikel auf tagesschau.de
Bewertung:
2.5625
Durchschnitt: 2.6 (16 votes)
Schlagwörter der Meldung:
Geo-Schlagwörter der Meldung:

Kommentare

" In der Ostukraine kämpfen

"
In der Ostukraine kämpfen prorussische Separatisten gegen die Streitkräfte der Regierung in Kiew. Russland unterstützt die Separatisten. Als Auslöser für den Konflikt gelten der Sturz der Regierung in Kiew nach monatelangen pro-westlichen Protesten und die Annexion der Halbinsel Krim durch Russland im Jahr 2014.
"
->
Wieso "prorussische Separatisten" & nicht "Anti-Putschregierungs-Rebellen" ?
-bevor dort der Krieg (sorry, lt. Kiew die "Terrorbekämpfung") losging,versuchten unbewaffnete Bürger dort Panzer der Putschregierung mit bloßen Händen zu stoppen

"Streitkräfte der Regierung" ?
...wenn man es so nennen will,weil Nazi-Milizen wie Asow (Asow warb gar Kämpfer beim Nazikonzert in Themar an)
von der Putschregierung in die Armee mehr oder weniger integriert worden sind...

->
Auslöser für den Konflikt war dort ALLEIN der (lt. ukr. Verfassung illegale) Sturz der demokratischen Regierung - alles andere ist eine Folge dessen, auch die hier sogenannte "Annexion der Krim"

Streitkräfte

Es ist leider immer dasselbe: Reguläre Streitkräfte auf der einen (natürlich guten) Seite und böse russische Separatisten auf der anderen.
Hat eigentlich nie einer der uns ach so gut informierenden Schreiber und Sprecher mal wenigstens die Idee gehabt, sich die sog. ukrainischen Streitkräfte etwas näher anzusehen? Oder kennen sie die Sprüche der tätowierten westukrainischen Milizen und drücken sie nur weg?
Wenn Minsk funktionieren soll, müsste es so etwas wie einen Willen in Kiew geben. Warum kann man aus einem häufig genug föderal verfassten Europa nicht auf die Möglichkeit von Autonomien hinweisen? Und zwar deutlich und sie nicht mit krankhafter Sanktionitis der "anderen" Seite vom Tisch wischen? Da würde man dann wohl auch mal über das Selbstbestimmungsrecht von Völkern nachdenken müssen.
Kann man die Säbelrasselei nicht mal zumindest etwas einschränken oder ist der vorauseilende Gehorsam gegenüber der Ausweitung der NATO schon so dominierend?

Fragen

Die Parteien, die sich in der Ostukraine gegenüber stehen, haben wohl keinerlei Vertrauen in den jeweils anderen. Die Fragen dürften daher sein:
Wer fängt an, seine Waffen abzuziehen?
Wie wird sichergestellt, dass der andere das nicht ausnutzt? Wie wird überprüft, dass beide Parteien tatsächlich im Sinne der Vereinbarung handeln?

UN fordern Abzug schwerer Waffen aus der Ostukraine...

Eine richtige Forderung.Nur steht in dem Artikel nicht,wer nun schwere Waffen in der Ostukraine stehen hat.
Dann steht in dem Artikel,daß dort "prorussische Separatisten gegen ukrainische Regierungstruppen kämpfen".Agesehen davon,daß das auch umgekehrt so ist,fehlt die Erwähnung der nationalistischen Privatbatallione Asow,Aidar,Misantrop und anderer.

Möchte man überhaupt ein Ende der Sanktionen riskieren?

Die schweren Waffen wurden schon einmal von der Front abgezogen, nur leider wurde dieser erste zaghafte Schritt in Richtung Frieden nicht konsequent fortgesetzt.
Solange der Westen den Krieg Poroschenkos unterstützt, kann sich an der Situation auch nichts ändern. Vermutlich soll es das auch gar nicht, denn ein damit ermöglichtes Ende der Sanktionen wäre nicht im Interesse des US-amerikanischen Gasexports.

"Als Auslöser für den Konflikt gelten der Sturz der Regierung in Kiew nach monatelangen pro-westlichen Protesten und die Annexion der Halbinsel Krim durch Russland im Jahr 2014."
> Es gibt nur einen Auslöser. Die Angliederung der Krim an Russland sowie die russische Unterstützung der Separatisten waren dessen Folgen.

Es fehlt der Druck auf Kiew!

Im Minks II wurde ganz klar geregelt, dass der „Donbas“ als Region Sonderechte erhalten soll. Das dafür benötigte Gesetzt ist letztendlich nichts anderes als ein Zeichen für den Frieden gedacht, weil die Ukraine weiterhin als Verbund erhalten bleiben soll. Allerdings zeigt die Kiewer Putschregierung überhaupt kein Interesse oder gar einen guten Willen etwas in dieser Richtung zu verabschieden. Mehr noch, die machen genau das Gegenteil und bringen ständig weitere provokative Gesetzte durch die Rada. Z.b.

http://www.handelsblatt.com/politik/international/gesetzes-novelle-ukrai...

Was noch im oben genannten Artikel zum Gesetzt verschwiegen wird, ist festgeschriebene militärische Lösung. D.h. es ist per Gesetzt festgelegt worden, dass ausschließlich auf militärischen Wege die abtrünnigen Regionen unterworfen werden sollen!

11:50 von derkleineBürger

Nach vier Jahren wirkt Ihre maschinengewehrartige Repetation russischer Kriegspropaganda aus dem Jahr 2014 unfreiwillig komisch. Dabei geht es um ein ernstes Thema.

immer wieder schön zu sehen,

was die uno alles fordert. nur umgesetzt ist seit 1950 nix worden. aber die arbeitsplätze sind sicher und warm!

UN fordern Abzug schwerer Waffen aus der Ostukraine

Hier sieht man mal wieder. Jeder denkt und schreibt, auf welcher Seite er ist. Die westliche Seite ist der Meinung, dass in der Ostukraine prorussische Separatisten gegen die ukrainischen Regierungstruppen kämpfen. Und ich denke, dass ein deutscher Bürger eher die westliche Seite unterstützen sollte.

13:56 von Nachfragerin

> Es gibt nur einen Auslöser. Die Angliederung der Krim an Russland sowie die russische Unterstützung der Separatisten waren dessen Folgen.

Welche Mücke wollen Sie zum Elefanten machen, der solche massiven Folgen nach sich zieht ... ?

Ominös, ominös...

Die schweren Waffen in der Ostukraine... Sie "werden eingesetzt", eine Passivformulierung, über den Akteur erfährt man nichts? Komisch!

Meiner Erfahrung nach hätte man es klar gesagt, wenn der Akteur hauptsächlich die Separatisten wären, um das dann Russland vorzuwerfen. So aber muss man unterstellen, dass die regulären und irregulären Streitkräfte der offiziellen Ukraine gemeint sind. Aussprechen tut man das wie selbstverständlich nicht. Für ein respektables Nachrichtenmedium wäre das nicht hinnehmbar.

Selbst die OSZE-beobachter stellen...

...nun seit Wochen unzweifelhaft
fest, dass es die Regierungstruppen
aus Kiew sind, die mit Hilfe von
umfangreichen Waffenlieferungen
aus den USA, ihr Arsenal schwerster
Waffen entlang der sogenannten
"Berührungslinie" (aus Minsk II)
entgegen aller Vereinbarungen
massiv aufgestockt haben!
Die USA waren von Anfang an
gegen die Vereinbarungen von
Minsk II, da diese ohne ihre
Beteiligung stattgefunden
haben!! Unseliger Weise ist
Poroschenko zu keiner Zeit in
der Lage gewesen, Minsk II
im eigenen Parlament ohne
Schlägereien und Tumulte
durchzusetzen...!!
Seitens der Aufständischen wird
seit Wochen auf die steigende
Anzahl von schweren Waffen
hingewiesen und vermutet, dass
Kiew die Fußball-WM in Russland
zum Anlass nehmen könnte, einen
Überraschungsangriff gegen
den Donbass zu führen!

@ Am 07. Juni 2018 um 14:08 von pkeszler

„Und ich denke, dass ein deutscher Bürger eher die westliche Seite unterstützen sollte.“

Wenn Sie mir nun noch erkären, warum ich das tun sollte, wäre ich Ihnen dankbar.
Ich soll mich Ihrer Meinung nach aus Prinzip gegen Recht und Wahrheit stellen?

@ Am 07. Juni 2018 um 14:12 von Phonomatic

„Welche Mücke wollen Sie zum Elefanten machen...“

> 10000 Tote, tausende Invalide, zerstörte Infrastruktur, verursacht durch die Kiewer Putschregierung nennen Sie eine Mücke???

@ Am 07. Juni 2018 um 14:14 von Scotch Bingeington

„So aber muss man unterstellen, dass die regulären und irregulären Streitkräfte der offiziellen Ukraine gemeint sind.“

Wenn man sieht, wie diese Streitkräfte in den letzten Wochen schwere Waffen an die Trennlinie gebracht haben, wird alles klar.

12:19 von hbacc

Es ist leider immer dasselbe: Reguläre Streitkräfte auf der einen (natürlich guten) Seite und böse russische Separatisten auf der anderen.

Dass Sie von "russischen Separatisten" schreiben ist ungewohnt ehrlich. Bestimmt ein Versehen Ihrerseits. Die russischen Streitkräfte in der Ostukraine sollten Sie aber nicht unerwähnt lassen.

Da würde man dann wohl auch mal über das Selbstbestimmungsrecht von Völkern nachdenken müssen.

Etwa so wie Sie: das "Selbstbestimmungsrecht von Völkern" als ein vom Ausland aus strategischen Erwägungen heraus durchgeführte militärgeheimdienstliche Kommandoaktion?

Autonomie der Ostukraine? Das wäre wohl möglich gewesen - mit den dortigen gewählten Vertretern der "Partei der Region" des Viktor Janukovich. Aber die wurden von den russischen Spezialkräften ja aus dem Amt gejagt ...

Und was bringen die ganzen Diskusionen?

Genau, Nichts!
Es werden von allen Seiten die gleichen nichtssagenden Argumente vorgetragen.
Hat sich schon jemals, einer für die hunderttausenden Vertriebenen, Geflohenen aus dem Donbass interessiert.
Hat jemals jemand, die dort noch lebende Bevölkerung gefragt.
War jemals einer der Foristen, im Donbass und kann sich überhaupt ein Urteil erlauben?

12:35 von Bernd Kevesligeti

nationalistischen Privatbatallione Asow,Aidar,Misantrop und anderer.

Ach bitte, verlinken Sie uns mal aktuellen Lesestoff aus glaubwürdiger Quelle dazu ...

Poroschenko liegt bei Umfragen im einstelligen Prozentbereich.

Und noch dazu erst an 4. Stelle.
Es wurde in der Ukraine schon spekuliert, ob er nicht einen Grund sucht, die Wahlen zu "verschieben". Das Kriegsrecht wäre ein Mittel dazu.

Das würde auch erklären, wieso sich u.a. Kiew nicht an die Vereinbarungen von Minsk hält, wie die OSZE mehrfach durch ihre Berichte festgestellt hat.

Vorübergehende Schließung der Kommentarfunktion

Liebe User,

wegen der hohen Anzahl der Kommentare ist unsere Moderation derzeit überlastet. Deshalb kann diese Meldung im Moment nicht kommentiert werden. Wir bitten um Ihr Verständnis.

Mit freundlichen Grüßen
Die Moderation

@Phonomatic - Ernstes Thema, ernster Beitrag?

14:05 von Phonomatic:
"[...] Dabei geht es um ein ernstes Thema."
> Das haben Sie völlig richtig erkannt. Ich freue mich auf ihre ernsten Beiträge.

"Welche Mücke wollen Sie zum Elefanten machen, der solche massiven Folgen nach sich zieht ... ?"
> Ihre "Mücke" nennt sich in Fachkreisen "regime change". Die Folgen waren stets dieselben: Kriege in Afghanistan, dem Irak, Libyen, Syrien und in der Ukraine.

Und um Ihre Frage von 14:30 Uhr gleich mit zu beantworten:
"Das Regiment Asow (ukrainisch Полк Азов) ist eines von etwa 80 paramilitärischen Freiwilligenbataillonen, die im Ukraine-Konflikt gegen prorussische Separatisten im Osten des Landes kämpfen und dabei dem ukrainischen Innenministerium unterstehen." (Quelle wikipedia)

14:24 von Nemez

Die durch Russlands Krieg in der Ostukraine bis 2018 verursachten Toten und Zerstörungen können Sie wohl kaum gleichzeitig als Auslöser des russischen Krieges gegen die Ukraine verkaufen ...

15:18 von Nachfragerin

Ihre "Mücke" nennt sich in Fachkreisen "regime change".

In "Fachkreisen". 11!!!1!!1

Ja, danke. Schön, wenn Sie Fehler bei der (Selbst)Wahrnehmung so freimütig aufdecken.

"Fachkreise" sind in der Lage, Dinge auseinanderzuhalten und haben es daher gar nicht nötig, sich eine Floskel herbeizunehmen um sich damit so ziemlich alles in einem vordefinierten Sinne zu erklären ...

Poroshenko

Wenn Poroshenko nur wollte, wäre das Krieg schon seit Jahren beendet.... wen der nur wollte!

@ 15:18 von Nachfragerin

""Das Regiment Asow (ukrainisch Полк Азов) ist eines von etwa 80 paramilitärischen Freiwilligenbataillonen, die im Ukraine-Konflikt gegen prorussische Separatisten im Osten des Landes kämpfen und dabei dem ukrainischen Innenministerium unterstehen."
.
Und?
Auf der Seite der prorussischen Separatisten kämpfen "russische Soldaten im Urlaub". Da hat´s sogar einer im Urlaub geschafft, BUK-Raketen aus Kursk in den Donbas zu fahren....
.
Aber Sie sagen es ja selbst: Im Donbas kämpfen auch freiwillige Ukrainer gegen prorussische Separatisten.

@ 15:23 von Monopoly

"Ost und Westukraine stehen derart verfeindet gegenüber, daß ich auf längere Sicht keine Entspannung sehe, diese wäre aber eine Voraussetzung für den Abzug schweren Gerätes."
.
Es gibt keine Ost- und West-Ukraine!
.
Sondern nur die Ukraine als ganzes und russische Aggitatoren.
.
Bitte nicht Fakten verdrehen, oder versuchen Fakten zu schaffen. Ein souveräner Staat im Konflikt mit russischen Separatisten, oder besser gesagt mit dem Willen Putins.

@Phonomatic 14:28

Da Sie ja offensichtlich des Schreibens mächtig sind, versuchen Sie es doch mal mit Lesen, zB. in geschichtlichen Abhandlungen - manchmal reicht sogar googeln. Da wäre es Ihnen sicher nicht entgangen, dass sich zumindest die nicht aus dem Kriegsgebiet nach Russsland Geflüchteten eben als Russen bezeichnen. Merke: Nicht jeder in Deutschland Lebender ist erzwungenermaßen Deutscher.
Zum Selbstbestimmungsrecht der Völker haben Sie offenbar Nachhilfebedarf, aber so etwas wie Volksabstimmungen im Saarland und noch viel früher in Oberschlesien kann zwar negiert werden aber eben nicht beseitigt.
Wer, wen, wann in der Ukraine "verjagt" hat, ist in Kriegszeiten nicht ganz so einfach. Was nicht bedeutet, dass alle Bewohner der Ostukraine unbedingt den nicht so richtig armen Herrn Janukovich haben wollten. War er überhaupt mal dort oder passte es nur so schön in Ihre Art der "Argumentation"?

nur nebenbei, gehört aber dazu!

Poroschenko hat jetzt seinen finanzminister rausgeschmissen. der hatte sich geweigert, einen aus dem clan poroschenko zum vize zu machen.

soviel zur seriösität des Präsidenten.

@Nachfragerin 15:18

Ihre "Mücke" nennt sich in Fachkreisen "regime change".

Unter Fachkreisen verstehen Sie anscheinend den Kreml, Rechtspopulisten und sämtliche Diktaturen dieser Welt. Dass es Menschen in Syrien und anderswo gibt, die nicht damit einverstanden sind, von einem Diktator (Assad) regiert zu werden, negieren sie leider total.

re von Phonomatic

Sie haben um eine Verlinkung gebeten.Einmal verweise ich auf Wikipedia,dann kann man die Namen der Einheiten auch normal eingeben.Vielleicht auch mal auf "Bilder" klicken.

Wäre gut für die

Wäre gut für die Zivilisten.
Ich denke nicht die Krim oder Ostukraine wird freiwillig geräumt. Die sog. ukrainische Demokratie ist kaum besser als das was davor war nur eben NATO USA freundlich und diese nutzen den Vorteil. Wie es gemacht wird wird unter Tramp deutlich, er bemüht sich nicht es heimlich zu machen. Regime Change ist die Sache der Geheimdienste. Das Russland da nicht mitspielt oder auch noch die Krim freigibt, das verstehe ich auch ohne Anhänger des einen oder anderen Despoten zu sein.
Zieht die NATO zurück, löst sie auf und handelt europäisch.

@ 15:48 von hbacc

"...... dass sich zumindest die nicht aus dem Kriegsgebiet nach Russsland Geflüchteten eben als Russen bezeichnen."
.
Genau das ist doch das Problem? Sie bezeichnen sich als Russen, nicht als Ukrainer. Verstehe nicht, was Sie eigentlich sagen wollen.......
.
"Merke: Nicht jeder in Deutschland Lebender ist erzwungenermaßen Deutscher."
.
Merke: Nicht jeder, der als Deutscher nach Deutschland kommt ist Deutscher!
.
".... dass alle Bewohner der Ostukraine..."
.
Für Sie auch nochmal: Es gibt keine Ost-Ukraine! Wir reden von russischem Terror im Osten der Ukraine!
.
Sie versuchen mit ihren Worten zu suggerieren, dass die Ukraine ein geteiltes Land wäre (so wie West- und Ost-Deutschland es waren) und Fakten zu schaffen.
Dem ist nicht so!
Nach Transnistrien jetzt noch Transukraine?
Nein, Danke!

@derkleine Bürger 11:50 Aufstände - gefördert und inszeniert

Ihr Zitat:
"Wieso "prorussische Separatisten" & nicht "Anti-Putschregierungs-Rebellen" ?
-bevor dort der Krieg (sorry, lt. Kiew die "Terrorbekämpfung") losging,versuchten unbewaffnete Bürger dort Panzer der Putschregierung mit bloßen Händen zu stoppen."

Klar, diese Bilder, die immer und immer wieder propagandistisch in RT und den russ. Staatssendern ausgeschlachtet wurden, habe ich auch noch in Erinnerung. Die Formulierung pro-russische Separatisten ist treffend! Girkin alias Strelkow, ein Russ. Ex-Geheimdinstoffizier hat in Interviews ausführlich beschrieben, wie die Aufstände inszeniert wurden. Er gab zu, dass keine 500 Ost-Ukrainer gefunden werden konnten, die ihr Leben für den Widerstand riskieren wollten.

Jetzt raten Sie mal, wer da kämpft..neben "Soldaten im Urlaub" sind haufenweise russ. Spezialkräfte im Donbass aktive Kampferfahrung sammeln.

Sie vergessen, dass Hunderttausende auf dem Maidan gegen Janukowitsch Schlingerkurs demonstriert hatten.

@NeutraleWelt Aus der Ost-Ukaine russ. Gebiet machen

Absolut treffender Kommentar zu hbacc 15:48

15:48 von hbacc

Ich kenne die Geschichte. Übrigens gut genug um auseinander halten zu können, was eine gewachsene Entwicklung und was ein künstlich erzeugter Konflikt zugunsten einer Militärdoktrin und zu Lasten der Menschen, auf deren Rücken er ausgetragen wird, ist.

Die Menschen in der Ostukraine wurden in niederträchtiger Weise von Russland benutzt und mit dem resultierenden Elend schändlich allein gelassen. Menschenverachtend und verabscheuungswürdig ist es, wie übel Russland den -äh- wie sie sagen: "Russen" in der Ostukraine mitgespielt hat.

PS: Auf den Unsinn, dass die Ukrainer in der Ostukraine Russen sind und deshalb die Russen über die Ukraine und andere Ukrainer zu bestimmen haben ... diese Logik geht nur denen auf, die Russen sowieso überall dort, wo es ein paar gibt, per se Sonderrechte zusprechen. Die Geschichte dieser Einstellung reicht von der russischen Eroberung des Ostens bis zum Sowjetimperium. Das ist aber die "Selbstbestimmung" weniger Russen gegen ganze Völker.

16:08 von Bernd Kevesligeti

Wir reden hier über mittlerweile reguläre Battalione, die dem Innenministerium unterstehen. Wenn ich an denen etwas empörend finden soll, dann müssen Sie mir schon aktuelle und glaubwürdige Berichte zu deren ungebührlichem Verhalten liefern.

@Phonomatic etc.

Versuchen Sie doch wenigstens mal, den Abzug der schweren Waffen unter UN-Kontrolle einsickern zu lassen. Auch wenn es Kopfschmerzen bereitet.
Da gibt es nämlich sog. Abkommen von Minsk, die von bestimmten Milizen eben von vornherein abgelehnt wurden. Wenn dann doch noch mal so etwas wie eine Autonomie diskutiert wird und irgendwer mal seinen Russenhass etwas zurückdrängen kann, wäre zumindest ein Anfang für eine Konfliktlösung denkbar.

@Karl Napf 15:50

Und Präsident Putin beugte mal eben trickreich die russ. Verfassung damit er nach Medwedew wieder Präsident werden konnte obwohl seine Amtszeiten abgelaufen waren.

@Phonomatic

Hören Sie endlich auf hier die Tatsachen zu verdrehen. Die einzigen die hier benutzt wurden sind die Menschen auf dem Maidan. Es wurden unter anderen lächerliche Versprechungen gemacht wie der baldige EU Beitritt , Beendigung der Korruption oder die Entmachtung der Oligarchen. Was tatsächlich passiert ist sieht man ja. Ein blutiger Oligarch der Krieg gegen die eigene Bevölkerung führt, der EU Beitritt ist nicht mal in 20 Jahren zu erwarten, blühende Korruption wo man nur hinguckt und eine zerstörte Wirtschaft, nicht zuletzt durch die Marktüberflutung mit billigen EU Produkten. Arme Ukraine...

Ukraine ist in Deutschland

ein eher verklärtes Thema, neutral ist etwas ganz anderes.
Der geplante "regime change" hat leider nicht so reibungslos geklappt wie es sich der große Freund vorgestellt hat.
Auch das verteilen von Keksen oder sonstigen Dingen die eher das Licht der Öffentlichkeit scheuen, waren nicht sehr hilfreich.
Das sich nur eine Seite nicht an Abmachungen hält, glaubt auch keiner mehr so richtig.
Und was was da so als Staatslenker gewählt wurde, wird sich wohl mal ändern, die Bürger selber sind nicht dümmer oder schlauer als andere.

Bei der Ukraine geht es am Ende nicht mehr um Wahrheit, sondern von welcher Seite die Betrachter sind.
Und auf die ganzen unerfreulichen Dinge hält man schön den Deckel drauf, vieles war ja schon in den Kommentaren zu lesen.
Aber mal sehen, der große Freund will auf jeden Fall näher an die Grenze rücken, und wir können das Spiel mit dem Feuer nicht verhindern.

@NeutraleWelt 16:10

"...keine Ost-Ukraine! Wir reden von russischem Terror im Osten der Ukraine!..."
Es ist ja schön für Sie, von irgendetwas zu reden, aber das "Wir" ist doch etwas grenzwertig. Nur weil unsere "Wertegemeinschaft" in vielen Hirnen das Sagen hat?
In Ihrem netten Schrieb (Trans...) haben Sie leider vergessen, Bayern und Schleswig-Holstein zu erwähnen. Oder sogar Ostdeutschland und Norddeutschland etc. Es gibt in Europa tatsächlich Autonomien und Föderalismus - unser ganz großer Bruder plagt sich sogar mit 50 Staaten herum.

re TSkritiker: Tja, der einfache Frieden...

„Wenn Poroshenko nur wollte, wäre das Krieg schon seit Jahren beendet.... wen der nur wollte!“

Das ist auch wirklich ärgerlich, dass Poroschenko als ukrainischer Präsident etwas dagegen hat, dass sich Russland den Osten seines Landes und die gesamte Krim einverleibt. Wirklich ärgerlich!

RE @ 17:03 von hbacc

Ja, schön.
Was wollen Sie mir mit Ihrem Kommentar sagen?
Was hat der mit dem Thema zu tun? Oder was hat der mit meinen Posts zu tun?

Die Ukraine hat eine Verfassung.

@17:13 von NeutraleWelt
Und nach der wurde Janukowitsch nie abgelöst. Im Osten der Ukraine hielten einige noch an Janukowitsch fest (auf Phönix zu sehen: das ist unser Präsident), andere dachten, was die in Kiew machen, können wir auch etc.

@Phonomatic

Um ihre Frage nach den Belegen zu Asow zu beantworten, verweise ich auf die tagesthemen vom 21.08.2014 (da die TS vll. wenigstens ihre eigene Quelle durchkommen lässt, wenn sie andere deutsche Medienlinks sperrt):

https://www.tagesschau.de/multimedia/sendung/tt-3133.html

Sie sehen, auch die Ukraine hat sich nicht mit Ruhm bekleckert... Umso wichtiger ist Druck auch auf die Ukraine, dass Minks II endlich umgesetzt wird und die Waffen, wie von der UN gefordert, abgezogen werden.
Man sollte also neutraler agieren...

Bin gespannt, ob es jetzt durchkommt...

Wer hat die schweren Waffen stationiert?

Wenn man das so liest im Artikel denkt man: ok, da wurden in der Ostukraine von irgend jemanden schwere Waffen stationiert und die sollten jetzt eben abgezogen werden. Aber wer ist der Adressat ? Falls es die Donezker oder Lugansker Regierungen sein sollten, stellt sich die Frage wohin die Waffen abgezogen werden sollen. Oder will man unterstellen, jeder Panzer und jedes Geschütz stamme aus Russland. Das ist schon deshalb absurd weil die Separatisten mehr fluchtartig zurückgelassenes ukrainisches Militärgerät vom Jeep über Haubitzen bis zu Kettenpanzern erbeutet haben, als sie selbst in der Lage wären zu bemannen. Deshalb ist vieles eingemottet, was die Ukrainer in Illowaisk oder Debalzewo zurücklassen mussten. Oder ist nur der Abzug von der Frontlinie gemeint? Und was ist denn dann mit den Ukrainern die seit Wochen immer mehr schwere Waffen an die Frontlinie bringen? Ach, die dürfen das weil die Ukraine „souverän“ ist und Kiew das Territorium „gehört“? Ist das so ?

14:14 Scotch Bingeinton

Meiner Erfahrung nach hätte man es klar gesagt, wenn.........

Ihre Erfahrung trügt sie nicht. Meine Erfahrung gibt mir das gleiche Gefühl.

Darstellung: